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  • #1

Wenn das Geben -Nehmen kippt,

ich bin seit 2 Jahren mit einem sehr netten Mann zusammen. Leider habe ich immer mehr das Gefühl, das ich mehr in die Beziehung investiere. Ich fahre , obwohl ich Job, Kinder, Haushalt und Weiterbildung habe, viel öfter zu ihm als er zu mir. Bisher habe ich gefühlt, daß das o.k. ist. Seit ca. 2 Monaten kann ich jedoch seine "Ausreden", das er so ungern Auto fährt und viel arbeiten müsse , einfach nicht mehr hören. In mir staut sich langsam Ärger und ich weiß nicht wie ichs ihm sagen kann, daß ich auch mehr Beziehungspflege von ihm erwarte, ohne da´ß er gleich davonläuft. Habe da leider zur Konfliktfähigkeit in meiner letzten Beziehung mit meinem Ex ne Bauchlandung gemacht. Fange mittlerweile auch an grundsätzlichem an zu zweifeln. Was habt ihr für Ideen dazu? Rosa
 
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  • #2
Rosa, da ist Vorsicht angebracht. Wenn ein Mann anfängt, deutlich weniger in eine Beziehung zu investieren, ist das ein ziemlich sicheres Zeichen, dass ihm die Beziehung egal ist. Ich würde an Deiner Stelle zunächst Dein "Investment" in die Beziehung stark zurückfahren. Wenn dadurch nicht mehr Engagement von ihm kommt, würde ich es nochmal mit mehr Engagement von Deiner Seite versuchen. Wenn er dann immer noch gleichgültig bleibt, würde ich ihn ganz grds. zu seiner Einstellung zur Beziehung befragen. Dann musst Du allerdings auch akzeptieren, wenn die Beziehung dann halt vorbei ist.

Pat Pitt
 
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  • #3
Der Beitrag erstaunt mich übrigens ein bisschen. Wenn mich nicht alles täuscht, warst Du es, Rosa, die letztens einen Thread zum Thema "Mein Freund bringt mich immer zum Orgasmus und ich ihn nie" startete. Wie das mit diesem Thread zusammenpassen soll, ist für mich unergründlich.
 
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  • #4
Ich habe mit meinem damaligen Freund denselben Fehler gemacht. Ich bin auch immer zu ihm gefahren, weil er das Reisen nicht mag. Die Beziehung wurde mit der Zeit immer schwächer. Er fühlte sich meiner zu sicher und erlaubte sich immer mehr Schnitzer. Bis es zum endgültigen Knall kam. Vorsicht.
 
  • #5
Das ist das grundsätzliche Problem mit der Machtdynamik in Beziehungen: Wenn Du mehr Angst hast, dass er die Beziehung beendet, als dass Du Dich darüber ärgerst, wie es derzeit läuft, dann wird er immer weiter die Bedingungen diktieren.

Eine Partnerschaft läuft nur dann erfüllend und langfristig stabil, wenn die Partnerschaft selbst auch im Streit nicht in Frage gestellt wird. Man muss sich inhaltlich streiten können, ohne dass die Beziehung selbst in Bedrohung ist. Wenn das nicht mehr der Fall ist, dann stimmt etwas so grundsätzliches nicht, dass man wirklich über die Partnerschaft nachdenken sollte. Willst Du Dich von ihm erpressen und nötigen lassen? Hast Du mehr Angst die Beziehung zu beenden als er?
 
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  • #6
Nimm´ ihn einfach mal bei einem besonders schönen Erlebnis oder Tag in den Arm, sag´ ihm schnurrend, daß Du ein gewisses Ungleichheitsgefühl bzgl. dieser Fahrten wahrnimmst...
es stimmt ja, also rein von den tatsächlichen Gegebenheiten her kann er es ja nicht widerlegen...
und wenn er auf dem gleichen Level wie Du ist, wird er daran arbeiten, auch wenn´s lästig ist..Du machst es ja auch, obwohl´s teilweise belastend ist, weil Du auch mal lieber mit Speis´und Trank auf ihn warten würdest, richtig?
Wenn er das nicht tut...und ungern Auto fahren, viel Arbeit und sonst noch was ist kein Grund ( immer wieder: Wenn ich was will, geht alles, und wollen und können ist identisch )...mußt Du´s als Eigenheit an ihm entweder akzeptieren, nein, nicht müssen, entscheiden, ob Du das willst, oder Dir Gedanken machen, was ihm das wert ist, daß er Dich auch mal entlastet...
eine Möglichkeit wäre auch, mal gar nicht zu ihm zu fahren und zu sehen, ob ihn das so sehnsüchtig macht, daß er einlenkt, nur, um Dich zu sehen...ich halt´diese Psychospiele zwar für unreif und schon zu sehr manipulierend, aber manche brauchen halt schwere Artillerie, sprich vollendete Tatsachen...das mußt Du aber auch dann durchhalten...
Aber bloß nicht: Angst haben, daß er davonläuft ( wenn er das tut, ja, dann "Habe d´Ehre", dann war´s eh für´s Volk - weil völlig überzogene Reaktion eines Kindes, dann läuft er immer davon, wenn Du ihn brauchst ) oder noch länger Ärger aufstauen...
DIE Mischung aus angestauter Wut und Angst läßt´s dann aggressiv oder als Angriff erscheinen, obwohl man das gar nicht will, es kommt rein aus dem Unterbewußtsein heraus - und prompt befindet man sich im Krieg...kein konstruktives Gespräch zur Problemlösung - und nichts anderes soll es sein - ist dann mehr möglich.
Du bist ´ne Gute, Du machst das schon!
Graf Dracula
 
  • #7
Dein Freund verhält sich wahrscheinlich nicht ohne Grund so. Er hat wahrscheinlich im Laufe der Zeit Eigenschaften an dir wahrgenommen, mit denen er nicht gut zurechtkommt. Dieser Mismatch ist noch nicht so gravierend, dass er die Beziehung deswegen beendet. Statt dessen weicht er den Problemen mit Ausreden aus und reduziert die Kontaktzeit zu dir.

Ich schlage vor, dass du herausfindest, was genau es ist, das ihn stört. Dazu ist eine Kontaktreduktion zu ihm kontraproduktiv. Tritt eine Situation auf, in der er sich genervt fühlt, dann diskutiere das Problem mit ihm sofort aus (wenn ihr euch nicht gerade in der Öffentlichkeit befindet). Lasse dabei nicht zu, dass er das Problem herunterspielt; das machen Männer gerne. Ist er zu keinem ernsthaften Gespräch bereit, dann sieht es nicht gut aus für eure Beziehung. Dann würde ich in der Tat auch den Kontakt reduzieren und gucken, ob er die Initiative ergreift. Tut er das nicht, ist eure Beziehung wohl leider nicht mehr zu retten. Aber soweit ist es ja Gott sei Dank noch nicht.
 
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  • #8
Liebe Rosa,
ähnliches habe ich auch durchgemacht. Er wohnte weiter weg und war schlicht und einfach zu bequem zu mir zu kommen. Hab es anfangs so hingenommen,bis sich der Ärger wie bei Dir staute. Du solltest mit ihm darüber sprechen, da der Frust auf Dauer Ungesund für Dich wird. Er sollte auch auf Deine Wünsche eingehen. Vielleicht denkt er ja, die Fahrerei stellt für Dich kein Problem dar. Männer gehen gern den bequemen Weg. Hab Mut und sprich ihn an. Ich habe das auch getan und so schlimm wie ich es mir ausmalte war die Reaktion gar nicht.
Viele Grüße J.
 
  • #9
Hi Rosa, wenn man für einen Mann viel tut und sich Mühe gibt, dann werden sie bequem.
Lass ihn mal hängen lebe Dein Leben Du wist sehen wie er in die Gänge kommt.
Was soll er sich auch Mühe geben wenn Du Dich so abstrampelst.
Alles Liebe
 
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  • #10
Das Verliebheitshormon verliert nach ungefähr zwei Jahren seine Wirkung und es kehrt der Alltag ein. Das würde wohl bedeuten dass weiterhin zu ihm fahren musst, oder ihr müsst euch neu verlieben. Nur wie das geht weiß ich nicht.
 
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  • #11
Hallo Rosa,

1. Eindruck: Er hat eine andere

2. Willst Du gelten, mach Dich selten.

Fang Du auch mal mit ausreden an, ruf Du ihn nur an, wenn er Dich am Tag zuvor angerufen hat.

Ich glaub, es führt zu 1. weil ich nicht sehe, was ihn an Dir begeistert. Und dafür, daß Du ihm hinterher läufst solltest Dir schon zu schade sein.

3. Versuchs doch mal mit etwas pepp ... Hast nicht irgendeine Freundin, die mit Dir schon immer in einen bestimmten Club gehen wollte, wo es zwangloser zugeht ? Sags ihm und er wird sich was einfallen lassen müssen ....

Weil dann weißt wenigstens woran Du bist.

Was schätzt Ihr an Euch ?

7E2176FE - m, 39
 
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  • #12
Berlinerin, 41 J

Nach zwei Jahren ist eine Beziehung eigentlich an dem Punkt, dass man überlegt, ob man zusammen wohnen möchte.
Stand das bei Euch nie zur Debatte?
Fährst Du seit 2 Jahren immer zu ihm? Dann hat er sich daran gewöhnt und will es weiterhin bequem haben.
Musst Du selber wissen, ob Du mit ihm oder ohne ihn besser dran bist.
Alles Gute
 
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  • #13
Grüß dich Rosa,
"Wenn das Geben -Nehmen kippt", dann hat das nicht nur mit einer Person zu tun, sondern mit beiden. D.h. du beachtest nicht mehr, dass du vielleicht zuviel gibst, wenn er das weniger tut.

Du schreibst ja auch: "...Leider habe ich immer mehr das Gefühl, das ich mehr in die Beziehung investiere. Ich fahre, obwohl ich Job, Kinder, Haushalt und Weiterbildung habe, viel öfter zu ihm als er zu mir. Bisher habe ich gefühlt, daß das o.k. ist..." na, und wenn das jetzt nicht mehr ok für dich ist, wenn du nicht mehr so oft zu ihm fahren willst - - liebe Rosa, weshalb um alles in der Welt tust du es dann noch????

Beispiel: "Mir schmeckt die Suppe nicht, die ich da esse". Wer ist jetzt wohl dafür verantwortlich? Derjenige, der die Suppe kochte oder derjenige, der sie isst? Wenn dir etwas nicht (mehr) schmeckt, was machst du dann? Weiterlöffeln und es dem Koch zum Vorwurf machen? Oder aufhören, diese mittlerweile ungenießbare oder zumindest schwer im Magen liegende Suppe weiterhin zu essen? Wo, liebe Rosa, ist DEINE Verantwortung, die du nun mal hast - für dich selber und für alles das, was du tust und nicht tust?

"...Seit ca. 2 Monaten kann ich jedoch seine "Ausreden", das er so ungern Auto fährt und viel arbeiten müsse, einfach nicht mehr hören..." Aha, du fährst also öfter als dir lieb ist (und das ist deine eigene Entscheidung, das zu tun, weshalb also der Ärger auf ihn???) und willst ihn überreden oder überzeugen, dass er doch etwas tun soll, was er nicht tun will. Er sagt's dir - auf seine Art - und du lässt es nicht gelten, kannst es nicht mehr hören, hörst es dir aber anscheinend noch immer an. WIESO.

Wenn du eine Radiosendung nicht leiden kannst, hörst du sie dir doch auch nicht weiter an, oder? Und wenn dich eine bestimmte Musik nervt, dann lässt du sie doch auch nicht weiter laufen und jammerst über die blöde Musik, oder? Stell das ab! Du hörst doch nun schon zum x-ten Mal, dass er nicht gerne fährt und dass er viel arbeiten musst. Punkt. Wieso um alles in der Welt drückst du immer wieder auf denselben Knopf, hörst immer wieder dieselbe Musik äh, Sätze, und hörst es dir weiter und weiter an. Hör doch auf damit an ihm rumzumachen, wenn du es nicht mehr hören kannst - - und mach es nicht andauernd IHM zum Vorwurf. Du drehst doch immer wieder an der Schraube - wahrscheinlich weil du meinst, irgendwann mal das zu hören, was du hören willst. Er sagt aber, was er sagt und nicht was du hören willst. Wenn du aber das, was er dir sagt, nicht mehr hören kannst, dann beende dieses Spielchen, das du da spielst, das da heißt: "Sei nicht der, der du bist, sondern so, wie ich dich haben will."

"...In mir staut sich langsam Ärger..." ja logisch, weil du Dinge tust, die du eigentlich nicht willst (z.B. so oft zu ihm fahren) und dir Sätze anhörst, die du nicht mehr hören kannst (z.B. "ich fahre ungern Auto und habe viel zu arbeiten"). Wer um alles in der Welt zwingt dich, so unachtsam mit dir selbst umzugehen? Du selbst? Wieso bist du dann ärgerlich auf ihn? Weil er nicht tut, was du willst? Dafür ist er nicht auf der Welt. Er hat Verantwortung für sich, so wie du für dich. Und er hat das Recht zu sagen, was er braucht und wünscht, so wie du auch. Wo ist also dein Problem? Dass du nicht konsequent handelst und z.B. aufhörst an ihm rumzumachen, wenn du seine Antworten nicht mehr hören kannst? Und dass du aufhörst öfter hinzufahren, als dir lieb ist? Das könnte ein Anfang sein.

"...und ich weiß nicht wie ichs ihm sagen kann, daß ich auch mehr Beziehungspflege von ihm erwarte..." na, genau so! Allerdings, wie schon oben gesagt, ist er nicht dazu geboren, deine Erwartungen zu erfüllen. Partnerschaftlicher ist es in meinen Augen, wenn du dich mit ihm mal in Ruhe zusammensetzt und ihr euch eure jeweiligen Wünsche mitteilt und dann schaut, ob sich daraus etwas Gemeinsames basteln lässt. Wenn ja, ist es einen Versuch wert (den ihr evtl. noch ein paar mal modifizieren müsst, bis er für beide zufriedenstellend ist) oder es gibt keinen Konsens. Dann kannst du dir noch immer überlegen, ob du in den sauren Apfel beißen willst, und Dinge tun, die du eigentlich nicht tun willst, aber um die Beziehung zu erhalten tust. Dann ist das deine ureigene Entscheidung und Verantwortung und dann auch bitte keinen Schmollmund. Oder ob du dann, wenn es keinen Konsens gibt, siehst, dass die Beziehung zuwenige gemeinsame Nenner hat, ergo, die Einseitigkeit bleibt oder du musst dich verabschieden, wenn sie dir nicht schmeckt.

"...ohne dass er gleich davonläuft..." tja. Wahrscheinlich teilst du dich nicht mit, sondern machst Vorwürfe. Vor-wurf heißt das deshalb, weil dabei jemand hinter der Wand steht (sich nicht zeigt), von dahinter aber etwas vor wirft und dem andern an den Kopf, z.B. "Du machst immer (nicht)...!" oder "Du bist wieder (nicht)....!" usw. Die Vorwürfe beginnen meist mit "Du", mit "Dir" "Dich" oder "Dein..."
Hör dir beide Varianten an:
"Du siehst unmöglich aus!" oder: "Mir gefällt das nicht!"
"Schon wieder kommst du zu spät!" oder "Ich habe auf dich gewartet. (Das werde ich nicht mehr tun, sondern dann eben alleine essen/gehen/...)"
"Sei leise, du nervst!" oder "Ich brauche jetzt meine Ruhe (und gehe deshalb für eine Stunde spazieren/in meine Zimmer...)"
Bemerkst du den Unterschied?
Wenn du von dir sprichst, wirst du sichtbar (in deinen Bedürfnissen oder Vorhaben), wenn du von ihm sprichst, sind das Vorwürfe und dann ist es kein Wunder, wenn er deinen "Geschossen" ausweicht und davon geht, wenn du sie ihm an den Kopf wirfst. (interessante Lektüre oder Hörbuch z.B. "Gewaltfreie Kommunikation" von Rosenberg und andere Kommunikationsregeln)

"...habe da leider zur Konfliktfähigkeit in meiner letzten Beziehung mit meinem Ex ne Bauchlandung gemacht...." und ? Was hast du daraus gelernt? Was war dein Anteil daran, dass du auf deinem Bauch gelandet bist? Welcher Höhenflug ging voraus? Welches Fahrgestell hast du nicht ausgefahren? Welche Landebahn verpasst oder gar nicht erst gebaut? Ich rede hier nicht von Schuld. Das ist ein Wort, das in partnerschaftlichen Beziehungen meines Erachtens nach selten etwas zu suchen hat und oft fälschlicherweise verwendet wird, um die eigene Verantwortung zu verschleiern. Wenn du aber weiter kommen willst, frage dich, was DEIN Fehler war (Fehler nicht im Sinne von Urteil und "falsch", sondern Fehler im Sinne von "fehlen"). Was VON DIR hat gefehlt, dass es so gelaufen ist, wie es gelaufen ist? Haben klare Ansagen von dir gefehlt? oder deutliche Absprachen? deine Selbstverantwortung für dein Wohlergehen? oder Respekt (für dich? für ihn?)? vielleicht die Wahrnehmung und Einhaltung deiner Bedürfnisse und Notwendigkeiten? hat gefehlt, dass du ein Maß und deine Grenzen einhältst und dich nicht übernimmst? oder was hat gefehlt? Wenn du das heraus findest, könntest du bei ihm jetzt mal ausprobieren, wie es ist und was geschieht, wenn du das, was in der letzten Beziehung von dir fehlte (weil du es unterdrückt hast? dich nicht getraut hast? es lieber ihm überlassen hast? verschwiegen hast? ...?) dieses Mal einbringst. Dann könntest du eine Menge profitieren, z.B. indem du dich entfaltest (das bisher Fehlende mitleben lässt). Vielleicht hat er dann auch wieder mehr Lust auf dich, weil er eine Frau erlebt, die er so nicht kennt und die ein bisschen mehr Frau ist, als zuvor (als dieses Stückchen Verhalten noch im Beziehungsmuster "fehlte").

"...Fange mittlerweile auch an grundsätzlichem an zu zweifeln..." Na wunderbar. Zweifel sind nichts Schlechtes, sondern ein Zeichen, das du zweierlei Meinung über eine Sache bist. Und: dass du so wie bisher nicht glücklich bist und evtl. so auch nicht weitermachen willst. Prima. Dann verändre etwas, dass es dir besser gefällt. Aber hör auf, zu versuchen, IHN zu verändern. Dazu hast du kein Recht. Aber bei dir hast du alle Möglichkeiten, alles Recht und freie Bahn, bist von niemandem abhängig. DICH kannst du verändern, so viel du Zeit und Lust hast - zum Schlechteren, wie zum Besseren. Also Ärmel hoch und in die Hände gespuckt (und nicht ihm vor die Füße):

Tu, was du möchtest und lass bleiben, was dir zuviel ist.
Rede mitr ihm über seine und deine Beziehungswünsche und schau, ob ihr etwas Gemeinsames gestalten wollt und könnt.
Beende deine Vorwürfe und formuliere deine Wünsche mit der eingebauten Freiheit, ob er sie dir erfüllen will oder nicht (Wünsche zu erfüllen ist ein Geschenk und kein Muss!).
Sorge dafür, dass du (dir selbst!) das gibst, was du brauchst.
Schau nach, was dein Anteil an der vorigen "Bauchlandung" war.
Finde deinen "Fehler" (das Fehlende) und beginne, das jetzt in die aktuelle Beziehung einzubringen.
Mach dir klar, dass du dein Glück schmiedest, mit dem, was du tust oder nicht tust und wie du mit dir selbst umgehst - ob mit, ob ohne Partner -
Beende deine erzieherischen Maßnahmen mit deinem Partner und achte ihn als den Mann, der er ist.
Achte auch (auf) dich als die Frau, die du bist.

"...Was habt ihr für Ideen dazu? Rosa..." ja, siehe oben.


Viel Glück!
Marlene
 
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ingrid w 64

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  • #14
@ 12 Ein wunderbarer Beitrag! Wenn wir alle so wären (werden könnten), würde EP pleite gehen.
 
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  • #15
Liebe Marlene,
in der Kürz liegt die Würze.
Ewig lange Texte werden nicht zu Ende gelesen, es ist zu anstrengend.....
 
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  • #16
@14, würde sich in dem Fall aber wirklich lohnen, zu Ende zu lesen.
 
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ingrid w 64

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  • #17
@ 14 Nein gar nicht, das kann man nicht mit ein paar Worten abhandeln. Und ich habe den Beitrag vom Anfang bis zum Ende durchgelesen, sogar zweimal, denn da ist so viel drin, was viele von uns beherzigen sollten. Und etwas "Anstrengung" sollte uns (und vor allem der Fragestellerin) nicht zu mühsam sein! Außerdem: so kurz, dass die Wörter nicht ausgeschrieben sind, braucht ein Beitrag auch nicht zu sein ;-)
 
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  • #18
Liebe Marlene,

ich finde das, was du geschrieben hast, für echt toll und man sieht, dass du genau weißt, wovon du sprichst.....ich würde gerne mit dir in Kontakt treten und ein bisschen schreiben, etc.

Würd mich freuen, denn es war echt toll deine Meinung zu lesen.

<email-Adressen sind nicht erlaubt! Richtlinien beachten!>

Liebe Grüße,
Sylwia
 
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  • #19
@#12: Schade, der Sinn ging im Blabla weitgehend verloren.
 
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  • #20
@ ingrid w 64 # 13:
danke für das "wunderbar". Was heißt hier "...wenn wir alle so wären (werden könnten..." ? Fange damit an. Oder wenn du schon damit angefangen hast, dann mach einfach weiter, dann musst du nicht warten und sehnsüchtig seufzen nach dem "wäre" oder dem "werden könnte". Arbeite an dir, dann bist du im Werden und das alleine zählt. An anderer Leute Stelle kannst du eh nichts tun. Aber bei dir kannst du alles tun, wonach dir ist. Hier lohnt sich's auch, weil es sich um dein schönes, einziges Leben handelt. Und wenn das reift und erfüllt ist, fühllt sich das wirklich wunderbar an. Also, packen wir's an? :))

@ #14
du hast recht: in der Kürze liegt die Würze. Manchmal sind auch längere Texte würzig. Das liegt nicht an der Zahl der Sätze, sondern am Inhalt.
Wenn du lange Texte (ich fand meinen auch lang, allerdings nicht "ewig", aber das sind Ansichtssachen) nicht zu Ende liest, weil dir das zu anstrengend ist, ist doch ok. Liest du's halt nicht. Ich hab für die Fragestellerin geschrieben. Und das so gut (d.h. so prägnant und doch erklärend, damit's verständlich wird, was ich sagen will) ich konnte. Wenn du das würzige Kurze ohne erhellende Erklärung lesen willst, dann lies nur die 15 Zeilen des letzten Absatzes. Da hab ich nochmal alles in Kürze zusammengefasst.

@ # 15, #16: danke für die Blume :)

@ Sylwia #17: ja, ich weiß, wovon ich schreibe. Weil ich das, was ich oben im Thread schrieb, lebe. Hat ein paar Jahre und Übung gebraucht. Aber jetzt ist's selbstverständlich, macht frei und lässt frei. Die Beziehungskämpfe und -krämpfe gibt's meistens nicht mehr.
Allerdings kenne ich wenige Männer, die ähnlich denken und handeln. Und nur die bleiben. Alle andern sind weg, bevor sie entspannt feststellen können, dass ich eine ganz normale Frau bin. Sie bekamens mit der Angst zu tun. Seltsam. Ich finde das traurig. Aber die, die blieben, bleiben dann auch gleich ganz lang. Das sind die guten Freunde geworden. Ein Partner war noch nicht dabei. Vielleicht geschieht das noch, vielleicht auch nicht. Mal sehen. Jetzt bin ich erst mal bei Elite dabei.
Und wegen deiner Anfrage, hast du ja schon gesehen, dass Privatkontakt über das Forum nicht geht. Aber wenn dich die Themen interessieren, geh in eine gut sortierte Buchhandlung. Dort findest du in der Psychoecke mengenweise (schlechte und gute) Literatur. Wenn du willst, mach eine Weile regelmäßig (gut angeleitete) Selbsterfahrung, dazu eine ordentliche Psychotherapie und irgendwann mal eine (therapeutisch geleitete) Gruppe z.B. Kommunikationstraining oder für Frauen oder zu einem Lebensthema, das grade deine Situation ist (für Selbständige/ Alleinerziehende/ Frischverheiratete/ Geschiedene/ Trauernde/ Arbeitslose/ Chronisch Kranke/ Singles/ Kreative... usw. usw. was dich eben selbst betrifft). So habe ich das gemacht. Dort triffst du auch auf die Menschen, die ähnliche Interessen haben und dir gute Gesprächspartener/innen oder Freizeit-Freunde sein können. Viel Glück.

@ # 18:
tut mir leid, dass du den Sinn nicht finden konntest.
Wenn's an der Form liegt, kann ich dir helfen: ich kopierte alle Sätze der Fragestellerin und ging auf jeden einzeln ein. D.h. immer am Absatzbeginn ist der zitierte Satz und im Anschluss daran mein Kommentar dazu. Bingo?
Falls es am Inhalt liegt: da kann ich dir nicht helfen, wenn du's nicht verstanden hast. Ich schreib's nicht nochmal anders für dich. Sorry.
Wenn dir mein post Blabla schien, wundert's mich, dass du es gelesen hast, wenn's sooo uninteressant für dich war. Na ja, so long.

Schönen Sonntag uns allen!
Marlene
 
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  • #21
#18 @ #19: Den Sinn Deines Textes habe ich sehr wohl verstanden, auch, dass Du den Text der Fragestellerin wiederholt hast. Trotzdem habe ich mich bei jedem Absatz gefragt, warum Du die Aussage der vorhergehenden Absätze auch wieder wiederholtst.

Dass es Spaß macht, seine Gedanken in den Text fließen zu lassen, kann ich nachvollziehen. Nicht nachvollziehen kann ich, dass man dann diesen Text Anderen unkontrolliert vor die Füße kippt. Wer Wiederholungen und nicht zum Thema passende Gedanken nach dem Erguss nicht löscht, ermüdet und langweilt seine Leser und nimmt seinem Text die Würze und die Reife.
 
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