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Gast

  • #1

Wenn der beste Freund zum Problem wird...

meine Freundin hat einen besten Freund. An diesem Umstand ist ja weiter nichts verwerfliches zu finden, wenn sie aber mehr Zeit mit ihm, als mit mir verbringt, dann schon!!! So habe ich immer das Gefühl, ich spiel bei ihr nur die zweite Geige und sie kann man mit ihm Dinge besser besprechen als mit mir. Das sollte doch aber nicht so sein oder?
 
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Gast

  • #2
Tatsächlich gibt es manchmal Themen die frau lieber mit einem besten Freund oder einer besten Freundin bespricht (z.B. die Beziehung zu Dir ;-)). Hättest du denn probleme damit, wenn ihr bester Freund eine Frau wäre? Verbringt sie wirklich mehr zeit mit ihm oder steigerst du dich da evtl nur rein?
Ich will dein Problem nicht herunterspielen, vielleicht kannst du die Situation noch etwas konkreter beschreiben?
 
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Gast

  • #3
Ich finde es irgendwie nicht so normal, dass sie so viel zeit mit ihm verbringt!
Mir würde es auch nicht gefallen, wenn mein Freund ständig mit einer anderen Frau zusammen wäre, beste Freundin hin oder her. Man fängt sich dann ja an zu fragen, und wofür bin ich da?
 
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Gast

  • #4
Würde mir auch gedanken machen, denn am schluss weiß jeder bescheid über das was sie denkt nur der "freund" weiß es nicht. Sie sollte mal überlegen wem sie wirklich will, wenn sie mit ihrem "besten" freund die kommunikation hat die sie eigentlich in der beziehung mit ihrem "freund" brauchen würde. ist mir auch schon 2 mal passiert, dass eine ständig kontakt zu ihrem "besten" freund hatte naja zumindest in einem fall war das mein nachfolger.

lg
Tom
 
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Gast

  • #5
ob beste Freundin oder bester Freund, jeder Mensch braucht eine enge Bezugsperson außerhalb der Beziehung. Gönn ihr diese Freiheit, es wichtg für euch beide!
 
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  • #6
Pass blos auf meine Ex hatte auch nur einen guten freund. Mittlerweile lebt sie mit ihm zusammen und ich dussel hab das alles auch noch geglaubt.
 
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  • #7
jojo die alte geschichte, freundin hatte auch "bester" freund. Und mit der Zeit hat dieser "bester" freund verstucht mich auszustechen, obwohl sie mich in ihrem freundeskreis integrieren wollte, wurde ich immer abgelehnt. Tja, ende von der geschichte, der sogenannte "beste" freund hat den zuerst ein fehler gemacht, und zwar zu ihr gesagt "ich oder er", tja nachdem sie mich für mich entschieden hat, ist rausgekommen, das der "beste" freund auf sie stand.

Also gegen freunde habe ich nix, wenn möcht ich aber ein teil davon sein. UNd da wir bereits seit 6 jahren zusammen sind, ist es auch kein problem. Wenn aber jemand den partner nicht akzeptiert oder sowas in der art, ist die freundschaft eh fürn "ar....".

also nein gönne ihr nicht die freude, aber mach keine vorwürfe, versuche einfach dich zu integrieren, sprich offen über deine gefühle, sag ihr das du die freundschaft gutheisst, aber ein teil davon werden möchtest. Und das du sie vermisst und angst hast.

wenn das alles noch immer net funktioniert, schiess sie in den wind. Ne frau welche mich nicht versteht, oder keine kompromisse eingeht (damit sich beide besser fühlen) kann ich sowas von verzichten.

und wie gesagt jetzt seit 6 jahren zusammen, sie hat zwar ihren freundeskreis verloren, dafür aber von meinem aufgenommen. Und dort auch akzeptiert und gemocht. Aber auch bei meinem Freundeskreis musste ich zwei freundschaften kündigen, weil es ärger gab betreff meiner freundin. Nur hatte ich soviel Menschenkentniss das ich schnell wusste wer ein falsches spiel spielt, und auf wenn ich verzichten kann. :)
 
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  • #8
Das Problem ist nicht der beste Freund an sich sondern, dass sie dir nicht das Gefühl gibt, der wichtigste Mensch in ihrem Leben zu sein.

Wenn das fehlt, brauche ich auch keine Beziehung.

Meine Frau sagte mir von Anfang an, dass ihre Kinder immer an erster Stelle in ihrem Leben sein werden und erst dann ich. Mit dieser Ausnahme kann ich leben.
 
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  • #9
Das ist tatsächlich ein Problem. Selbst wenn Du Deiner Freundin vertrauen kannst (ich zweifle daran), dem "besten Freund" keinesfalls. Die meisten Menschen kümmert es nicht mehr, ob ihr/e Angebetete/r in einer festen Beziehung ist. Sie sind alleine auf ihren Vorteil bedacht.

Unglücklicherweise stehst Du dieser Situation absolut ohnmächtig gegenüber. Wenn sie Dich tatsächlich für ihren "besten Freund" verlassen möchte oder Dich mit ihm betrügen will, so wird sie dies tun. Daran wirst Du nichts ändern können.

Trotzdem würde ich das Gespräch mit ihr suchen und ihr, sachlich, nicht vorwurfsvoll, Deinen Standpunkt schildern. Wenn sie kein Interesse an ihrem "besten Freund" hat, so wird sie sicherlich Verständnis zeigen. Die Freundschaft zu ihm wirst Du ihr allerdings nicht verbieten können.
 
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Gast

  • #10
Immer das gleiche Thema. Frauen/Mädchen und ihr ach so toller bester Freund.
Dass meistens Frauen einen besten Freund haben und nicht Männer eine beste Freundin hat einen Grund:
Mit dem besten Freund halten sich Frauen einen Mann warm, falls die Beziehung mit dem Partner scheitert. Eine andere Funktion hat der beste Freund einer Frau nicht.
 
  • #11
Bei sowas bekommt man den Eindruck, daß man als Partner nur für Sex etc. zuständig sei, ggf. auch fürs zahlen. Aber alles Andere erlebt und teilt sie mit ihrer besten Freund/in. Als ob ihr der Partner nicht gut genug dafür ist ?
 
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  • #12
Ob der männliche beste Freund einer Frau zum Problem wird, hängt hauptsächlich von Dir selbst und dann von seinem "Typ" ab.

Meine Freundin z.B. hat auch einen männlichen besten Freund. Oh Gott, was mach ich nur? Ah, ich seh ihn mir erstmal näher an: Ein zwar unglaublich netter, intelligenter Mann (in meinem Alter, bin 9 Jahre älter als meine Freundin), aber leider auch ein Sozialnerd. Wenige bis gar keine Freunde außer ihr, eckt mit seiner Art oft (und heftig) bei anderen an, 1,92m bei 145 kg (Fett, nicht Muskeln) und von der reinen Optik so überhaupt nicht der Partnertyp für meine Freundin. Sie hat in ihrem Bekanntenkreis einige Männer mit dieser Optik. So der Typ großer Bruder.

Wir wohnen zusammen, ich bin aber öfter übers WE beruflich unterwegs und dann verbringt sie eben Zeit mit ihm. Manchmal treffen wir uns auch zu dritt auf einen Kaffee. Er mag mich und ich mag ihn. Sie meint sogar ab und an, dass ich in Bälde wahrscheinlich besser mit ihm befreundet sein werde als sie (eine Wellenlänge und so...).

Man sieht also, nicht allein die Tatsache des besten Freundes an sich ist das Problem, sondern wer dieser Mann ist.

Und noch etwas: Eifersucht gegenüber einem besten Freund (vor allem dann, wenn er schon wesentlich länger existiert als man selbst) ist unangebracht und sinnlos. Anfreunden, gern haben, nicht als Bedrohung wahrnehmen. Warum auch? Sie ist ja mit einem selbst zusammen und nicht mit ihm, und das aus gutem Grund. Und weiterhin kann sie bei ihm auch den Frust ablassen, den man selbst nicht hören will. Bei uns etwa ist es ganz oft so, dass sie mir abends erzählt, dass sie dieses oder jenes Problem gehabt hätte. Wenn ich dann nachfrage, kommt nur: "hab ich heute schon mit X oder Y (dem besten Freund oder der besten Freundin) besprochen, will eigentlich gar nicht drüber reden. Und zack, Küssen Kuscheln, Bett (nicht zum schlafen). Welche Funktion hat also ein männlicher bester Freund im Regelfall. Genau, Seelenmülleimer. Man sollte ihm diese Funktion lassen und ihn nicht künstlich zur Konkurrenz hochstilisieren. Ende.
 
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  • #13
Das mag zunächst eine Alterfrage sein und auch eine, welchen Anspruch man an diese Beziehung zum Partner hat.

Mit 17 wollte ich auch lieber mit Freuden meine Zeit verbringen - da zählte (m)eine Freundin grundsätzlich auch dazu. Ich hatte jedoch eine erwischt, die da eher bezitzergreifend war und mir sogar nachspionierte, ob ich nach einem Treffen mit ihr noch mit der Clique zusammen war.
Das ging natürlich nicht lange gut - auf diese Art Stress hatte ich überhaupt keine Lust.

Ab Anfang 20 liegt mein Fokus stärker auf der Beziehung, die Zahl echter Freunde hat sich zwangsläufig reduziert. Aufgrund der Trennung und auch seiner Familie sehen wir uns nicht mehr so häufig - aber noch "intensiv". Es ist echte Freundschaft, da laufen auch keine "krummen" Dinge.

Auch wenn ich mich hier und da mit Kolleginnen und Bekannten gut verstand, vermied ich engere Verbindungen. Meine Frau muss mich zunächst verstehen und ich sie, wir sind zusammen und müssen unser gemeinsames Leben bewältigen. "Das andere" mag zwar mal nett oder eine Abwechslung sein - aber auch nicht mehr. Einer Kollegin musste ich mal klar meine Grundhaltung vermitteln - nur hier und da mal essen, aber nicht mehr. Warum sollte ich also da meine Zeit verbringen wollen?
Mir würde das verdeutlichen, dass ich mich da wohler fühle. Genau das suggeriere ich dann auch meiner Partnerin.

Intensive Mix-Freundschaften haben m. E. immer ein höheres Risiko und führen sehr schnell zu einem Konflikt - wie man an Deiner Darlegung gut erkennen kann. Ich verfahre für mich selbst nach dem Grundsatz:
Ich verhalte mich so, wie ich es mir von anderen auch in Bezug auf mich wünsche.

Ich stehe nicht auf den "Nervenkitzel", ob meine Frau mir treu ist und erwarte auch, dass sie Reizpunkte vermeidet. Wenn beide in dieser Grundhaltung übereinstimmen und die Partnerschaft eine durchweg gute Basis hat, funktioniert das auch.

So handle ich, so verfahren wir für uns, das ist MEINE Meinung.
Andere können und dürfen da gerne andere haben.
 
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  • #14
Hallo FS,

also ich hatte überhaupt nichts dagegen, dass meine damalige Freundin einen besten Freund hatte.
ich habe ihn mir mal angeguckt und festgestellt, der kann mir überhaupt nicht das Wasser reichen. der Macho bin ich und mit mir hat sie ihre tollsten Orgasmen erlebt. Wir hatten Sex und tolle Ausflüge und Reisen. Mit dem besten Freund hatte sie ihren Kaffeeklatsch und Shopping - davon bin ich verschont worden.
Und nachdem ich mit ihr Schluss gemacht hatte (u.a. Sie war genervt, dass ich nicht eifersüchtig war) hatte sie auch gleich einen Tröster.
Also diese besten Freunde sind doch meist nur halbe Männer, Ein echter Kerl steht darüber und bumst sie, während der beste Freund nur von ihr träumt.