• #1

Wenn der Hass des Ex keine Grenzen kennt...

Hallo ihr Lieben,
mein ehemaliger Lebensgefährte und ich haben einen gemeinsamen Sohn und hatten zusammen ein Haus gebaut. Vor sieben Jahren trennten wir uns. Damals litt er sehr. Ein Umgang miteinander war ca. zwei Jahre schwierig aber möglich.

Mittlerweile geht keine vernünftige, sachliche Kommunikation mehr. Alles wird torpediert, unser Sohn ausgespielt und ich stehe hilflos daneben. Meditionen abgelehnt. Mir schlägt seit Jahren nur noch Hass entgegen.

Wart ihr schon mal in einer ähnlichen Situation, die sich dann doch noch zum Guten wendete?

Ich wäre über Ideen sehr dankbar!
 
M

Mooseba

  • #2
Es klingt sehr nach Selbsthass aufgrund vermeintlicher Niederlagen oder falscher Entscheidungen, den er voll an dir auslässt. Ich habe keine Erfahrung. Suche im Internet nach Foren. Schau, wo du rechtlichen Rat bekommst, z.B. bei deinem Scheidungsanwalt und/oder beim Jugendamt. Im Netz solltest du Menschen mit ähnlichen Erfahrungen finden. So eine Tragödie kommt wohl leider öfter vor.
 
G

Gast

  • #3
...warum ist es dir so wichtig? Wegen dem Kind? Hauptsache der Kontakt zwischen Vater und Kind ist super, ob ihr beide nun wirklich noch etwas miteinander austauschen könnt, soll dir doch egal sein! Es ist zwar anders einfacher, aber oftmals geht es nicht! Euer Kind steht hier an erster Stelle und da ihr beide erwachsen seit, wird dies doch möglich sein!
 
G

Gast

  • #4
...warum ist es dir so wichtig? Wegen dem Kind? Hauptsache der Kontakt zwischen Vater und Kind ist super, ob ihr beide nun wirklich noch etwas miteinander austauschen könnt, soll dir doch egal sein! Es ist zwar anders einfacher, aber oftmals geht es nicht! Euer Kind steht hier an erster Stelle und da ihr beide erwachsen seit, wird dies doch möglich sein!
Nein, leider das ist Wunschdenken. Das funktioniert bei den wenigsten und meistens müssen die Frauen nachgeben und dem Mann nach der Trennung seinen Willen lassen, sonst agiert er mit Hass.

Ich habe es so erlebt und meine Kinder dienten ihrem Vater lediglich als Aushorchstation und wurden dazu benutzt mit zu bekommen, wie schlecht ihre Mutter ist. Er hat an mir in Gegenwart seiner Kinder kein einziges gutes Haar gelassen.

Irgendwann hat es mir gereicht und nachdem ein Gespräch zustande kam, in welchem er mir deutlich machte, dass es einzig und alleine meine Schuld sei, dass die Beziehung nicht funktionierte .. machte ich ihm ganz ruhig eine Ansage und ich gab ihm zu verstehen, dass es seine Kinder sind und er dafür er dafür Verantwortung trägt und niemandem geholfen ist, wenn er noch in alten Erinnerungen schwelgt und in Anbetracht dessen, dass er schon lange eine neue Beziehung hat, sich das für mich schon sehr eigenartig anhört. Klipp und klar sagte ich ihm, dass er es sich aussuchen kann, entweder er benimmt sich, oder er wird keine Beziehung zu seinen Kindern haben und mir ist das egal, weil ICH eine habe.

Seitdem funktioniert es und das schon eine lange Zeit. Es war einfach notwendig ihm zu sagen und deutlich zu machen, dass er damit die Jahre verschwendet und die Kinder die Leidtragenden in dieser Konstellation sind und wenn sie ihm so wertvoll sind, dann kann er darüber stehen und eine tolle, unbefangene Zeit mit seinen Kindern verbringen. Wenn er das nicht macht, dann haben seine Kinder auch keine Lust auf ihn, weil sie immer zwischen den Stühlen stehen und das erachte ich als nicht zielführend.

w40
 
G

Gast

  • #5
Hallo,
Ich bin in der gleichen Situation seit fast 5 jahren, ex gibt alles auf, nur der Hass auf mich zählt. Reden und Beratung haben rein nichts gebracht außer das ich ruhiger wurde und mein Leben geordnet habe. Helfen tut nur ein Sachverständiger vom Familiengericht. Kinder leiden darunter schau bitte nicht weg, alles gute gruss Kate
 
G

Gast

  • #6
Du kannst gar nichts machen, weil Vernunft und guter Wille auf einer Seite nichts nützen. Meine Exfrau verfolgt meine Frau und mich auch seit vielen Jahren bösartig und hartnäckig mit übler Nachrede und Beleidigungen. Damit verschwendet sie ihre beachtliche Energie (und meine), so dass es mich nicht wundert, dass sie weder arbeiten geht noch eine Beziehung hat, die länger als ein paar Wochen dauert. Solange man das an sich herankommen lässt, reißt es einen runter. Ich habe irgendwann den Kontakt auf die sehr seltenen Gelegenheiten, in denen noch eine Abstimmung wegen unseres erwachsenen Sohnes nötig waren, beschränkt. Ich ärgere mich zwar immer noch regelmäßig, versuche aber mich an meiner guten zweiten Ehe zu erfreuen und zu vergessen, dass ich mich mal auf die Falsche eingelassen habe.
 
G

Gast

  • #7
Alles wird torpediert, unser Sohn ausgespielt und ich stehe hilflos daneben. Meditionen abgelehnt. Mir schlägt seit Jahren nur noch Hass entgegen.
Wieso hilflos? Wie alt ist der Sohn? Der Sohn muss nicht zum Vater, frage ihn, ob er das möchte oder nicht.

Wenn der Vater die Meditonen ablehnt, würde ich das Familiengericht einschalten und notfalls das alleine Sorgerecht beantragen.

FS, den Hass musst du lernen auszuhalten, oder ihm aus den Weg zu gehen, oder alle rechtlichen Mittel ausschöpfen, damit das Wohl des Jungen nicht weiter gefährdet wird.

Hast du alle rechtlichen Mittel ausgeschöpft?

Übrigens liebe Männer, diese Tipps gebe ich auch Männern im umgekehrten Fall.

w
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: