• #31
Naja, wie andere Männer sich fühlen, dürfte dir egal sein. Du hast dein eigenes Leben. Die sitzen daheim bei Mama und spielen Pc mit 43, wenn sie nicht arbeiten, und sind glücklich dabei. Ab und zu gehen sie ins Kino mit Kumpels. Fertig ist das Leben. So habe ich geschätzt 3/4 aller Bekannten. Die wollten nie Kinder und sehen sich nicht in der Lage, fähiger Vater zu sein. Du wolltest allerdings Vater sein, könntest es noch werden. Gibt genug Männer, die heute fit mit über 50 sind und Kinder bekommen. Wir leben nun mal nicht mehr in den 60ern, wo man mit 40 gebrechlich und im Schaukelstuhl saß. Ein Mann von 43 sollte heute die körperliche Fitness von 20 haben. Eine Frau auch. Wen man sich fit hält, geht das.
Dein Problem wäre, dass du eben die nächstbeste Frau nehmen MUSST. Merke: die perfekte Partnerin kommt sowieso nie! Mit jeder Frau kann es langweilig werden, es ist also egal, wen du als Mutter deiner Kinder wählst. Demzufolge musst du dich mal ranhalten und was starten bei Frauen.


Was soll das für ein Rat sein?
Irgendeine Frau, statt eine bestimmte Frau zu wählen.

Sorry, aber ich glaube das haben die Mehrzahl der männlichen
Pragmatiker hinter sich und sind auch nicht zufriedener.
Im Gegenteil die Unzufriedenheit mit ungeliebter aber bequemer Partnerin wird jeden Tag größer und auch die "einst aus der Not heraus" erwählte Partnerin spürt dass sie nur ein Notnagel war.

Warum gibt es wohl dermaßen viele Scheidungen?
Weil viele die Augen zu machen und an England denken, die Eckdaten schecken, Kinder, Küche, Haus abbezahlen und das wärs dann.

War es dann auch, wenn Liebe, Gefühle und die hier vielgerühmte Sexualität auf der Strecke bleiben, auf der Strecke zum anspruchslosen und pragmatischen Suchraster bei der Partnerfindung.

Entweder findet man die große Liebe oder bleibt alleine.
Eine Zwecklösung wird auf Dauer immer scheitern, einer bleibt noch aus Bequemlichkeit, der andere trennt sich.

Die wahre Liebe bleibt. Allerdings gibt es sie nicht bei den Sonderposten im Auslaufmodell.
 
  • #32
Hallo FS,

Nur mal so: Der Zug ist erst abgefahren, wenn du ihn abfahren lässt. Ich spare mir mal das blabla mit Lebenseinstellung und positiv durch den Tag gehen.
Wie gestalten diese Männer ihr Leben, wie haben sie eine Neuausrichtung geschafft, was sind ihre neuen Ziele, und wie konnten diese neuen Ziele den Platz eines so essentiellen Wunsches einnehmen?

Also deine Situation ist für mich nicht so leicht nachzuvollziehen aber wenn ich das so lese, dann fehlt dir wohl etwas, was dir auch fehlen wird, wenn alles andere passt. Bei mir war es so, dass der Lebensplan mit Frau aus der Bahn gelaufen ist. Also eigentlich war alles so, wie es sein sollte und dann hatte meine Ex auf einmal andere Pläne ;)
Da war für mich auch erst mal alles vorbei aber ob du es glaubst oder nicht .... ich komm schon wieder drauf, ja bei mir war es die Einstellung und mit positiver Einstellung wurde ich öfter mal angesprochen, dazu muss Mann natürlich auch mal unter Leute gehen.
Also kann ich dir nur raten, da anzufangen (Es gibt genug Frauen, die noch nichts von den hier publizierten Ansprüchen gehört haben und diese auch nicht so vertreten, weil sie tatsächlich einen Partner an ihrer Seite haben wollen) oder gib auf und mach einen Haken dran, denke nach, wann dir dein Leben im privaten Bereich als Single am meisten Spass gemacht hat, vielleicht kannst du ja da (ev. mit Gleichgesinnten) weitermachen.

Die alles entscheidende Frage lautet: Wieviel Spass hast Du ohne Frau am Leben?

Hmm also die Frage könnte auch lauten: Wie viel Spaß hast du mit der falschen Frau am Leben?
Ich denke, die Lebensfreude ist mit oder ohne Frau von der eigenen Einstellung abhängig. Man kann aber gemeinsam Freude und auch Leid teilen.
M44
 
  • #33
Jup, auf jeden Fall ein Supermodel, BMI maximal 19, maximal 28 Jahre alt *Ironie off*...

Ich will nicht irgendein bestimmtes Alter oder eine bestimmte Figur, ich will mich in das Wesen einer Frau verlieben. Okay, 30 kg Übergewicht gingen im Bett dann wohl nicht lange gut, weil ich selbst auch nicht zu dick bin, <mod>

Wenn du ebend kein Topmodel, sodern eine normale Frau suchst, dann sollte das doch gar kein Problem sein?!?

Hier lesen wird doch grad von Ü40 Frauen häufig Threads, das sich Männer nur noch wenig fürt sie interessieren, also solltest du dort doch punkten können?

w 28
 
  • #34
Ich weiß in welche Richtung / Schublade Du mich gern drängen möchtest, aber da gehe ich nicht mit.

Ohnehin sind wir vom Thema abgekommen, wahrscheinlich trippelt der Moderator auch schon mit den Füßen...

Die Frage war nicht, wie ich doch noch "irgendwie an eine Beziehung komme" sondern wie ich angesichts mangelnder Wahrscheinlichkeit mein Leben ohne Beziehung so gestalten kann, daß es Perspektive und Ziel hat und ich trotz der nun wohl dauerhaft vorhandenen emotionalen Lücke Freude daran empfinden kann.

Dazu werde ich jetzt noch einmal alle bisherigen Antworten durchlesen.


Wenn du ebend kein Topmodel, sodern eine normale Frau suchst, dann sollte das doch gar kein Problem sein?!?

Hier lesen wird doch grad von Ü40 Frauen häufig Threads, das sich Männer nur noch wenig fürt sie interessieren, also solltest du dort doch punkten können?

w 28


<Mod.: Danke für Ihre Besorgnis um die Moderation. Wir sind noch ganz gelassen. Dennoch bitten wir die Teilnehmer, konkret auf die Frage des FS einzugehen ohne Nebenthemen aufzumachen.>
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #35
Ich weiß in welche Richtung / Schublade Du mich gern drängen möchtest...
Jetzt sind wieder die anderen schuld?
Die Frage war nicht, wie ich doch noch "irgendwie an eine Beziehung komme" sondern wie ich angesichts mangelnder Wahrscheinlichkeit mein Leben ohne Beziehung so gestalten kann, daß es Perspektive und Ziel hat und ich trotz der nun wohl dauerhaft vorhandenen emotionalen Lücke Freude daran empfinden kann.
Um hilfreiche Tipps geben zu können müssen wir aber wissen, wie das Resultat, ungewollt Single und kinderlos, zustande gekommen ist.
In deinem Eingangspost hiess es:
Es ist also nicht allein die Zahl 43, die gegen eine Erfüllung meiner Ziele spricht, es ist eine globale Unwahrscheinlichkeit mit noch weiteren Contraindikatoren (Optik, Auftreten, soziales Gefüge, Pessimismus etc,).
Das liesst sich erstmal so, als hättest du dir mühe gegeben und bei verschiedenen Frauen (von sehr attraktiv bis unattraktiv) geworben und trotzdem keinen Erfolg gehabt.

Das scheint bei dir nicht der Fall zu sein, siehe zweiten Post:
...einiges jünger als ich sind...denen ich aus Prinzip zu alt bin.
Ein gleichaltriger (46) Langzeitsingle, hat kürzlich eine 30-jährige Freundin gefunden.
...schon gar nicht mit einer Partnerin, die mir auf den ersten Blick gefallen würde.
Diesem kann man entnehmen, das du wohl durchaus chancen hast (bei Frauen deiner Liga), diese aber freiwillig nicht nutzen willst, weil diese Frauen nicht deinen Wunschvorstellungen (15 Jahre jünger & attraktiv) entsprechen.

Der nächste Beitrag topt alles:
Ich spreche keine fremden Frauen auf der Straße an. Auch nicht auf Parties. Ich versuche es in Singlebörsen seit zwei Jahren und ansonsten warte ich halt auf "echte" Begegnungen im sozialen und beruflichen Umfeld, aus denen sich etwas ergeben könnte.
Dort schwenkst du um und meinst es nicht nötig zu haben, Frauen überhaupt anzusprechen und die Frauen deiner Wahl sollen doch bitte um dich werben.

Wenn letzlich doch das "nicht ansprechen" das Problem ist, kann man wirklich nur sagen selber Schuld, den wie schon jemand schrieb, von nichts kommt auch nichts, du kannst ja auch nicht erwarten, das du ohne Bewerbung ein tolles Jobangebot bekommst!

w 28
 
  • #36
Liebe Kimberly,

bitte beachte doch die Hinweise der Moderatoren. Du weichst erneut auf einen Nebenschauplatz aus, der nichts mit meiner Fragestellung zu tun hat.

Noch einmal für Dich: Mir ist bewußt, daß ich selbst meine Situation verschulde und nicht "böse böse Frauen" oder die "böse böse Gesellschaft".

Mir ist aber auch bewußt, daß ich das wohl nicht ändern kann, weil ich die Zielgruppe, die Du als einzig mögliche für mich definieren möchtest, nicht attraktiv finde und die für mich attraktiven Zielgruppen mich nicht attraktiv finden. Ich halte es da wie die Mehrzahl der hier anwesenden und ebenfalls aus gleichem Grund unvermittelbaren Frauen: Bevor ich mich bei Umarmungen und beim Sexualverkehr jedes Mal überwinden muß, bleibe ich lieber allein.

Insofern hat sich der Nebenschauplatz "wie kommt Damokles zu einer Frau" weitestgehend erledigt, ganz egal ob Du ihn nun aus positiven oder negativen Beweggründen heraus eröffnet hast.
 
  • #37
Meine Geschlechtsgenossin hat wohl ihr Feindbild im FS gefunden :D

Der FS scheint auf jeden Fall mit seinem Leben und sich selbst zu hadern. Erwachsene Frauen (das fängt für mich so ab 25 oder eher ab 30 an) merken das und finden es nicht attraktiv. Also sollte der FS hinsichtlich Partnerfindung erstmal mit sich selbst ins Reine kommen, andernfalls erleidet er eine selbsterfüllende Prophezeiung. Männer die wirklich mit sich im Reinen sind, geraten von allein an potentielle Partnerinnen aus verschiedenen Ziel- und Altersgruppen.

Und das Männer uns Frauen ansprechen, wird ohnehin langsam zur Wunschvorstellung. Klar gibt es das noch, aber es sind eigentlich immer unpassende Kandidaten, die ich in meiner Sturm- und Drangphase nicht einmal kurz mit in mein Auto genommen hätte.

Also wie soll ein Mann damit umgehen, wenn er vermutlich keine Chance mehr hat? Ich weiss es ehrlich gesagt nicht. Die Männer mit vergleichbarem Schicksal, die ich kenne, veröden zusehends, der eine mehr und der andere weniger. Manche stürzen ab, andere stürzen sich bis zum Exitus in Arbeit oder Hobbies. Wieder andere verlassen ausser für die Arbeit das Haus kaum noch.

Ich denke ohne jede Arroganz oder Überheblichkeit, daß Männer ab dem Punkt, wo sie sich ausgetobt und ihre Richtung gefunden haben, auch eine/n feste(n Partner/in brauchen, weil sie sonst Schaden erleiden.

Der FS wirkt auf mich nicht unsympathisch, ich wünsche ihm wirklich das Beste!
 
G

Gast

Gast
  • #38
Man kann dieser Frage nicht ohne kontextuelle Bezüge zur Selbstverwirklichung bzw. dem Streben nach Glück begegnen.

Komplexere emotionale Beziehungen (Liebe, Partnerschaft auch enge Freundschaften sowie familiäre Bindungen) sind Teil des Lebens. Wer sagt, dass er mit diesem Teil abschließen und trotzdem glücklich werden will, der wird diese Resignation auch unweigerlich auf andere Bereiche des Lebens übertragen.

Wer einmal damit auhört nach dem zu streben, was er oder sie eigentlich will oder sich wünscht, wird unweigerlich und konsequent daran erinnert und darunter leiden. Das Streben - oder der Weg - ist wesentlicher Bestandteil unseres Lebens und einem Gefühl der Zufriedenheit.

Das Bedüfrnis Nähe, Zuneigung, Verständnis und Liebe zu erfahren wird auch weiterhin existieren. Man hört nicht plötzlich auf Mensch zu sein.

Niemand kann dir sagen, wie du glücklich wirst. Nur du selbst kannst danach streben. Das ist dein Leben.

Es klingt beinahe so, als ob du Mitleid suchst. Kein vernünftiger Mensch, würde ernsthaft annehmen, dass man den Wunsch nach emotionaler und auch körperlicher Nähe einfach aufgeben könnte. Du bist ein Säugetier. Dieses Verlangen wird immer existieren.

Das wissen die Leute die hier geantwortet haben, deswegen gehen sie selbstverständlich auf Möglichkeiten ein, sich diesen eigentlich universell gültigen Bedürfnissen anzunähern.

Du pochst ständig darauf, dass deine Frage beantwortet wird. Was möchtest du hören?

Dass man sich tolle Hobbys und Freunde suchen kann, viel reisen, kreativ sein, unternehmungslustig und an sich arbeiten sollte? Dass man dann glücklich wird?

Du sagtest, dass du Frauen weder am Tag noch auf Parties/Nightlife ansprichst und dich diesbezüglich auch nie ändern willst.

Das ist der Grund, warum du nicht glücklich bist. Und das wird sich nie ändern, wenn du deine Blockaden und deine Ängste nicht überwindest. Im Augenblick gibst du dich deinen Ängsten und deiner Frustration hin. Sie kontrollieren dein Leben. So lange du das nicht selbst änderst, wird dieser Teil einen Schatten auf alle anderen Bereiche deines Lebens werfen.
 
  • #39
Nun redet ihm doch bitte nicht so einen Schmarrn ein.

In meinem sozialen Umfeld ist keine einzige Beziehung entstanden, weil irgendwer meine Freundinnen auf der Strasse oder im Club angeredet hätte. Alle haben sich auf der Arbeit, beim Sport oder bei ähnlichen Anlässen kennengelernt, wo sie ins Gespräch kamen und merkten wie aussergewöhnlich gut sie miteinander umgehen konnten und wie besonders interessiert sie aneinander waren.

Klar hat dann auch mal der Mann oder auch teils die Frau irgendwann gesagt "wollen wir nicht mal zu zweit was unternehmen..." so dass dann mehr daraus wurde. Aber wenigstens das wird der FS doch vermutlich schon auch tun wenn ihm eine Frau im Umfeld besonders nett vorkommt.

Oder, FS?
 
  • #40
Hallo.

@ Gast: Natürlich werde ich den Rest meines Lebens darunter leiden, diese Art emotionaler und körperlicher Nähe nicht zu bekommen. Aber das ist mir lieber als fremde Frauen anzusprechen und Abfuhren zu bekommen.

@ Brini: Selbstverständlich habe ich Frauen im bereits vorhandenen Umfeld oder deren Bekannte schon um Dates gebeten und teilweise auch bekommen, aber es ist nichts draus geworden.

Bei einer bekannten Gratis-Singlebörse hatte ich an die 15 Dates, aus denen auch nichts geworden ist. Ich hab´s einfach nicht drauf. Und deshalb interessiert mich nur, wie man sein Leben trotz des ganzen emotionalen und sexuellen Verzichts akzeptabel und nicht allzu desaströs im Alltag gestaltet und hatte auf Beispiele und Erzählungen von anderen Männern in meiner Ausgangssituation gehofft. Ich habe alles versucht außer das Ansprechen völlig fremder Frauen, was ich auch nicht mehr anfangen werde. Und damit ist das Thema "könnte ja noch klappen halt durch.
 
  • #41
Entweder ist der FS so unansehnlich charakterlich und optisch dass er jede Frau in die Flucht schlägt, leider kennen wir sein Äußeres nicht oder die andere Version, die ich auch als Dauersingle nachvollziehen kann, er ist sehr wählerisch.

Anspruchsvoll zu sein hat nichts damit zu tun den perfekten Adonis zu suchen, sondern vor allem ganz einfache Wesensattribute wie, Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit, frei sein von Altlasten, Treue, Monogamie, Beständigkeit, Ernsthaftigkeit, kein Dauerschuldner.

Leicht zu finden??? Nein, schwer.

Beruf und Status lass ich bewusst weg, da ich beruflich nicht festgebunden bin was einen Partner anbelangt, nur sollte er einen Beruf haben, der ihn erfüllt.

Die Optik lass ich auch mal weg, aber schlank, sportlich, gesund und gepflegt ist auch kein hoher Anspruch, für mich Standard.
Leider nicht für die Masse der Männer, denen ich begene.

Anspruchsvoll zu sein wird immer an reich, schön, jung, begabt gekoppelt. Quatsch.

Wenn man eine dauerhafte Bindung will und keine Kurzzeitablenkung hat man es aufgrund obiger Kriterien nicht einfach und dass wird einem als "zu anspruchsvoll" ausgelegt.

Ich frage mich allerdings warum diese "einfachen" charakterlichen Punkte schon fast nicht zu finden sind im Gegenzug zur Unehrlichkeit, Blendertum, sexuellen Ablenkungen vom tristen Dasein, finanziellen und emotionalen Altlasten (unbearbeitet), noch in Beziehungen befindlich.
 
  • #42
Wie gesagt, eine Kombination aus defensivem Auftreten, durchschnittlichem Aussehen, pessimistischer Ausstrahlung und zumindest im Onlinedating-Bereich falscher Zielgruppe wird dafür sorgen, daß ich allein bleiben muß.

Maximaler Leidensdruck, der andere Menschen in meiner Situation hilft, "sich zu bewegen", scheint bei mir nicht so stark zu sein wie die Angst vor Zurückweisung.

Also sind wir fast wieder beim Eingangspost...
 
G

Gibson

Gast
  • #43
Lieber FS,

such dir etwas für das du brennen kannst. Was genau, kann ich dir mangels Kenntnis deiner Person natürlich nicht sagen. Ehrenämter, Extremsport, Bildungsreisen leiten, Poetry Slam? Keine Ahnung was dich thrilled. Ich bin aber sicher, die pessimistische Ausstrahlung wird verschwinden, wenn du dich für wenigstens eine Sache ehrlich begeistern kannst. Voraussetzung ist allerdings dass dies in der wirklichen Welt stattfindet, wodurch du durch echte Menschen Bestätigung erhältst.

Gruß
m(38)
 
  • #44
In einer Hinsicht muss ich mal eine Lanze für die Männer brechen auch wenn es schwerfällt. Wir Frauen freuen uns alle über die Fortschritte, die die Emanzipation uns gebracht hat und nehmen die Vorteile in allen Lebensbereichen dankend an. Es gibt immer noch viel zu verbessern aber es läuft für viele von uns doch schon deutlich besser als für unsere Mütter.

Ich war früher eine ziemlich begehrte Teenagerin und auch noch bis in die 30er hinein oft auf der Strasse angeschaut worden. Ich habe jedoch nie einen Mann angesprochen, egal wie toll er zu sein schien. Ich hatte die fordernde Erwartung zuerst angesprochen zu werden, sonst eben "Pech gehabt, Typi".

Rückblickend muss ich sagen - es war kindisch! Es ist immer kindisch! Und es ist auch gemein und zeugt von wenig Selbstwertgefühl. Es geht dabei um Macht, finde ich. Um Kontrolle. Und so ist es heute noch bei den meisten Frauen in der ersten Lebenshälfte.

Wenn ich mit Freundinnen über das Thema "wer macht den ersten Schritt" spreche, dann sind sie alle ganz modern und progressiv, aber wenn es darum geht wer nun faktisch zuerst das Wort zu ergreifen hat, heisst es unisono "der Mann muss das machen!".

Vielleicht gehört das auch zum Spiel zwischen Mann und Frau, zu den typischen Eigenschaften und Rollen. Was aber nicht dazugehören sollte, ist das seltsame und nicht sehr freundliche, überhebliche Grinsen bei vielen meiner Mädels. Denn das sagt nicht "ich würd mich sehr freuen wenn ein attraktiver Mann mich nett anspricht" sondern es sagt meistens "ich stehe über den Kerlen, die sollen sich für mich mal zum Affen machen, vielleicht darf mich dann einer mal anrufen".

Woher ich das so genau wissen will?
Weil ich auch mal so war. Und ich wiederhole, es ist kindisch.

@ FS: Den letzten Kommentar von Gibson solltest Du Dir genauer zu Gemüte führen. Wir Frauen wollen einen Mann, dem wir wichtig sind und der uns das zeigt. Aber wir wollen auch einen, für den wir nicht alles sind, was ihn interessiert. Wir wollen uns für seine Interessen begeistern können und nicht sein einziges Gesprächsthema sein. Also versuch was zu finden, wofür du brennst, damit wir dein Wesen über deine Interessen erspüren können. Das macht uns ziemlich an. Aber psssssssssssttt.
 
  • #45
Also ich breche sicherlich keine Lanze für Männer, warum auch?

Männer sind nicht wählerisch oder anspruchsvoll, zumindest im Gegensatz zu einigen Frauen. Und wenn der FS wirklich Pech hat, muss er, wie ich schon erwähnte optisch eine Null sein oder eine grottige Ausstrahlung haben.

Aber selbst Nerds finden am Ende eine die sie will, okay nicht Miss Universum aber eben "überhaupt eine".

Frauen sind heute die Jäger, sie werden aktiv, sie leisten die Beziehungsarbeit, sie reißen sich alle Haxen ab um einen Typen zu gewinnen also von wegen, die Frauen lehnen sich zurück und warten ab was kommt, ja die Premiumfrauen okay, denn die kann im Zweifelsfall auch ohne Mann. Sie will das Beste oder garnichts.

Die Masse der Frauen ist bescheidener.

Die Frauen, die keine Hingucker sind werden am ehesten aktiv, da braucht ein Mann nur öfter mal unter Leute, irgendeine wird schon auf ihn zukommen NUR er darf nicht allzu wählerisch sein.

Die Premiumfrau wird es nicht sein, aber darunter gibt es ja auch eine Menge bedürftiger Frauen, da muss "Mann" nur abwarten, der FS sollte Geduld bewahren, sofern er anspruchslos ist.

Viel Glück!
 
A

Ars_Vivendi

Gast
  • #46
Zurück zur Ausgangsfragestellung, unabhängig davon, ob Du eigentlich noch eine Frau willst und Tipps brauchst, wie du sie bekommst.
Für mich persönlich, und ich bin derzeit mit 47 auch wieder Single, besteht das Leben einfach aus mehr Teilen.

Richte Deine Wohnung so ein, dass sie Dir gefällt, irgendwo, wo Du gut Kontakte findest. Mach einen Kochkurs, damit Du Dich selbst gut ernähren kannst, wenn Du das nicht sowieso schon tust. Schaffe Dir eine Putzfrau an, damit Du Freizeit gewinnst, gib einen Teil des Geldes, das Du sonst für die Frau ausgeben würdest, dafür aus, Dir das Leben angenehm zu gestalten.
Vielleicht auch eine Wohngemeinschaft interessant, die im Moment überall aus dem Boden sprießen, gemeinsames Haus mit getrennten Wohnungen und Gemeinschaftsräumen. Schau, dass Du im Beruf ein gutes Umfeld hast, nette Kollegen, eine spannende Tätigkeit, die Dich ausfüllt. Bau Deine Hobbies aus, so dass sich dabei soziale Kontakte ergeben, mach den einen oder anderen Kurs an der Volkshochschule, bei dem Du Dich mit anderen Leuten austauschen kannst. Es gibt Gruppenreisen überall hin, da hast Du genauso Anschluss und Spaß. Such Dir Freunde, die auch Single sind, unternimm mit denen was. Es gibt im Internet reihenweise Gruppen, die Freizeitaktivitäten gemeinsam organisieren. Mach Dir eine Liste mit dem, was Dir im Leben wichtig ist, was Du gerne machen möchtest und dann arbeite sie ab.
Für mich ist es wichtig, einfach ein eigenes soziales Umfeld zu haben, Kontakte zu anderen Menschen. Problematisch wird es doch eigentlich nur, wenn Du wirklich alleine bist.

Das Glück im Leben hängt sicher nicht davon ab, ob sich eine Frau findet. Ich kenne mehrere Männer, die gerade mit Frau in Alkoholprobleme abgerutscht sind, es gibt genügend Ehen, die nicht glücklich sind, letztlich trennen sich doch gerade in unserem Alter viele Männer und auch Frauen, weil sie es zunächst mal als bessere Alternative sehen, alleine zu sein. Du hast viele Möglichkeiten, Dein Leben so zu leben, wie Du willst, ohne Frau kannst Du es viel freier gestalten und letztlich wirst Du auch eher eine Frau finden, wenn Du mit Deinem Leben zufrieden bist, als wenn Du unglücklich wirkst. Wenn Du das überhaupt möchtest.

Und, ich bin neu hier, gib nicht zu viel darauf, was hier so an Ansprüchen gestellt wird. Mir scheinen die bei manchen hier doch reichlich überhöht zu sein. Wahrscheinlich bringt Dich jeder Austausch im "Hobby-Forum" weiter und Du lernst Menschen kennen, die Deine Interessen teilen.
 
  • #47
Sicher ist es auch so, daß ich mögliche Zeichen von Frauen nicht verstehe. Wer mich nicht nach einem Weggehen zu zweit fragt und dabei betont, daß es kein Kumpeldate sondern eine Frau- / Mann-Geschichte sein soll, bei dem bzw. ihr gehe ich eben genau davon aus - das es ein Kumpeldate sein soll.

Nicht weil ich gebeten und bekniet werden will. Im Gegenteil, ich würde gern der aktive Teil sein. Aber meine Erfahrung ist halt, daß mich niemand "haben" will, also ist das auch meine Ausgangsposition, wenn ich eine interessante und attraktive Frau treffe. "Das ist eine, die ich wollen würde, aber die, die ich will, wollen mich ja nicht, also lasse ich jeglichen Versuch sein."
 
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