G

Gast

  • #1

Wenn die Mutter den Freund/Ehemann der Tochter wegschnappt. Ok?

Ich habe heute was im Bekanntenkreis erlebt, was mich wiedermal regelrecht am guten Geschmack zweifeln ließ.

Eine Mutter, offensichtlich mit über 60 noch sexuell höchst aktiv, bezirzt und umschwänzelt ungeniert den lieben Mann der Tochter und führt mit diesem hintenrum ein Verhältnis. Einsicht der Mutter keiner. O-Ton der Mutter: "ist doch nicht so schlimm, darüber kann man doch reden, war doch nur einmal."

Wie würdet ihr reagieren?
Ist sowas noch moralisch vertretbar?
Wo ist das einzuordnen?
 
G

Gast

  • #2
Unappetitlich ganz klar. Was mir aber mal wieder auffällt: Warum redet man nur über die Frau und nicht über den Mann? Absolut abstoßend auch er. Die Frage ist ob man die Wahrheit der Tochter überhaupt zumuten kann. Aber ich wüsste nicht wie man das vermeiden sollte. Sie hat ein Recht drauf sich scheiden lassen zu können und ihrer Mutter für immer den Rücken zu kehren.
 
G

Gast

  • #3
Ich frage mich zwar, wie eine Bekannte genau wissen will, dass ein Mann mit seiner Schwiegermutter Sex hat, aber gut. So was kann auch gut vom Mann ausgegangen sein, die Phantasie vom Sex mit Mutter und Tochter ist nicht so ungewöhnlich.
Ob es schlimmer wie anderes Fremdgehen ist, finde ich nicht und solche Dinge können passieren. M
 
G

Gast

  • #4
Fragestellerin, hast Du die Lampe gehalten?

Nächste Frage: warum sollten Frauen nicht mit 60 Jahren noch sexuelle Bedürfnisse haben, das ist ganz normal - nur bei Dir scheinbar noch nicht angekommen ...

Du scheinst auch total zu vergessen, dass zu so einer Geschichte (wenn sie denn wirklich wahr ist), mindestens ZWEI Beteiligte gehören - diesem Mann wird ja wohl nicht die Pistole auf die Brust gehalten worden sein!

Du scheinst insgesamt ziemlich gerne über andere Leute zu urteilen (und zu reden)...

Wieso sollte man auf etwas reagieren, was einen 1. nicht betrifft, 2. eine Familiensache einer anderen Familie ist?

Und wieso sollte man - wieso musst DU - das einordnen??
Wichtig ist doch, dass man eigene Prinzipien hat und diese auch lebt!
Leb Dein Leben, so wie Du es für richtig hältst und beschäftige Dich nicht mit dem anderer.

Die Welt wäre insgesamt friedlicher, wenn sich jeder zunächst einmal mit sich selbst beschäftigen würde.
 
G

Gast

  • #5

Die Tochter ist zu bedauern. Von beiden Bezugspersonen hintergangen. Die Mutter bietet ihr keinen Rückhalt, weil zugleich Rivalin, und der Mann ... na ja, darf man so ein Subjekt überhaupt "Mann" nennen, oder ist das nicht schon eine Beleidigung für unser Geschlecht?

Dies sind die Augenblicke, wo man wortlos seinen Koffer packt und geht, um irgendwo ein neues Leben zu beginnen, fernab dieser unsäglichen Familie.
 
G

Gast

  • #6
Das ist schon schlimmer als anderes Fremdgehen. Ich finds richtig widerlich. Für mich wären sowohl der Mann als auch die Mutter gestorben.
 
G

Gast

  • #7
"Wie würdet ihr reagieren?"

Ich schließe mich #3 an. Raushalten. Die einzige Person, um die ich mir Gedanken machen würde, wäre die Tochter. Wenn es eine Freundschaft ist, erwartet sie vielleicht, dass man sie darüber aufklärt. Das würde ich so handhaben, wie das "ungeschriebene Gesetz" der jeweiligen Freundschaft vorsieht.

"Ist sowas noch moralisch vertretbar?"

Was bedeutet "moralisch vertretbar"? Du musst die Sache doch nicht vertreten. Es gibt auch keine Moralpolizei, die sich dafür interessiert.

"Wo ist das einzuordnen?"

Da, wo es einem beliebt, es einzuordnen. Einordnen ist eine subjektive Angelegenheit. Bei mir hinge es vom Grade der Bekanntschaft ab, wenn es sich um fernere Bekannte handelt, würde ich es wahrscheinlich unter "neuestem Tratsch", evtl. mit Humorprise einordnen, wenn es um eine nahestehende Person ginge, würde ich es unter "ich bin besorgt um ihr Eheglück" einordnen, ohne dass ich sie mit dieser Einordnung behelligen würde.
 
G

Gast

  • #8
Das ist doch hier nur ein erfundenes Thema um hier Leute zu beschäftigen und etwas heraus zu fordern! Schon sehr Lustig zu sehen, wie manche Leute so auf etwas abfahren!
 
G

Gast

  • #9
Diese Story ist wohl eher ein rares Exempel in den Kollektionen die hier diskutiert werden.
Dass Frauen zwischen 60-75 noch sexuelle Bedürfnisse haben und sie schlecht befriedigt kriegen
weil die passenden Männer fehlen weiss ich aus dem Bekanntenkreis meiner Mutter.
Dass diese dann auf jüngere (59 +) zugreifen finde ich eher ausgleichende Gerechtigkeit.
Sex ist in jedem Alter was Besonderes.
(Not-)Geilheit ist wohl eine Realität die öfter vorkommt als man(n) annimmt.
 
Top