• #31
Ich selbst bin auch kein Schwammdrübertyp und möchte verstehen, warum jemand ist wie er ist. Am Ende einer Beziehung muss man aber ehrlich sein zu sich, was die Grundlage dieser "Analyse " ist.
Ich war 3x mit dem selben Distanzmenschen zusammen.
Heisst: 2x habe ich analysiert um Punkte zu finden, dass er nicht wirklich so ist, sondern nur so wurde.
Damit ich ihn wieder nehmen und erretten kann. Kurz Punkte gesammelt um ihn zu ändern.
Ging natürlich daneben, weil das nie funktioniert.
Nach der letzten Trennung ging meine Analyse nur da hin, dass ohne böse Gedanken so stehen zu lassen.
Er ist wie er ist und das hat nichts mit mir zu tun.
Hier bei Dir sage ich: das Kind ist nicht der Punkt und wenn Du Dir das noch so wünschst.
Sie wird den zukünftigen Kindesvater nur lieben, wenn sie es von Herzen auch ohne Kind tun wird.
Sie wird entweder emptionaler sein weil sie ihn mehr liebt oder nicht.
Die beiden werden glücklich sein, weil mehr Liebe da ist oder weil er ihr ähnlicher ist und nicht mehr braucht.
Macht sie alles aus dem Kinderwunsch heraus, wird mit der Zeit alles einschlafen und ggf steht ein Mann wie Du alleine nur mit Kind.

Ich kann nur raten, geh in Richtung Abschluss. Es hat nicht gepasst!

Du wirst nicht die Erleuchtung oder den Zaubertrank finden, der sie in Dich verliebt macht.
 
  • #32
ich bekomme sehr viel Zuspruch, allerdings konnte keiner, weder Mann noch Frau, diese Verengung auf den Kinderwunsch UND das gleichzeitige reine Abrackern um einen liebenden Partner inkl. bewusstem Einstellen dieses Bemühens nachvollziehen.
Ich als "Rabentochter" (Tochter einer lieblosen Mutter) oute mich mal als jemand, der sich kritisch mit dem eigenen "extremen Kinderwunsch" auseinander gesetzt hat; extrem insofern, als dass ich ihn in meinen Mittzwanzigern gar nicht hätte zurückstellen KÖNNEN, selbst wenn ich gewollt hätte, aber ich wollte es ja nicht. Ich möchte die Zeit zwar nicht zurückdrehen und die Schwangerschaften rückgängig machen, far from it, denn ich liebe meine Kinder sehr, gleichzeitig sehe ich JETZT, dass ich damals aufgrund meiner eigenen Bedürftigkeit nicht wirklich von meinen Kindern her denken konnte. Ich wollte Kinder und "heile Familie" und der Wunsch wollte mich. Es gibt Menschen, für die der Kinderwunsch existenziell ist, und zwar auf eine Weise, dass der Verstand dann nicht mehr mitreden darf, kann, oder beschwichtigt wird. Ich hatte einen Partner, den ich mir zurecht wünschte, damit er den Vater in meinem Wunschtraum "geben" könnte, so wie du für deine Partnerin. Die Frage ist bei einer solchen Situation dann, wofür das Kind dienlich sein soll (und der Mann).

Wenn unbedingt ein Kind her muss, koste es was es wolle, kommt es mit einem bestimmten Auftrag auf die Welt.

Ich kann aufgrund deiner Darstellung auch nur spekulieren, aber du beschreibst es so, dass deine ehemalige Partnerin erstens aus einer wenig liebevollen Familie stammt. Sie hat ein immenses Bedürfnis. Hast du ein (sehr kleines) Kind, so ist dir als Mutter die bedingungslose Liebe sicher, denn es ist abhängig von dir, es kann dein Bedürfnis nach abhängiger Liebe stillen.

Du beschreibst sie ferner als jemanden, der die Aufmerksamkeit der Menschen um sie herum so sehr braucht, dass sie alles dafür tut, um ihnen zu gefallen. Sie verstellt sich, sie macht sich überall nützlich. Auch das ein Indiz, dass sie es nicht kennt, einfach um ihrer selbst Willen geliebt zu werden. Ein Kind braucht eine Mutter. Immer und immerzu - es kann nicht weg und man kann es lieben, ohne dass es einen verlässt.

Natürlich sind dies (in solch eher extremen Fällen) Wünsche und Bedürfnisse einer Mutter, die sich selbst nicht lieben kann. Das Kind soll dann das für die Mutter tun, was eigentlich Aufgabe der Mutter wäre: sie innerlich stabilisieren.
Nun ist aber meine Frage an dich, warum du gedanklich so sehr um sie kreist, anstatt deine eigenen Bedürfnisse zu beleuchten. Hier nur kurz wg. der Zeichenbeschränkung, die auch mich sehr stört: Ein Mensch, der sich über eine längere Zeit an selbstunsichere Menschen bindet, ist es meistens selbst! Du beschäftigst dich hier ablenkend mit ihren Baustellen und nicht deinen - das fällt mir auf.
 
  • #33
diese Verengung auf den Kinderwunsch UND das gleichzeitige reine Abrackern um einen liebenden Partner inkl. bewusstem Einstellen dieses Bemühens

Ich denke, diese gedankliche Verknüpfung ist falsch, und deswegen auch das Nicht Nachvollziehbare.
Man sucht nicht einen liebenden Partner, man sucht einen Partner für eine bestimmte Funktion.
Das könnte ein liebender, zugewandter Partner sein, das könnte ein Partner sein, der eine Versorgerrolle übernimmt und es könnte ein Partner sein, den man für einen Kinderwunsch für zweckdienlich erachtet. Andere Funktionen denkbar.

Liebe, Zugewandtheit in einer gewissen Form bezieht Deine Ex aus ihrer Familie als Belohnung für die Rolle, die sie da spielt.
Bei Dir spielt sie eine andere Rolle. Du hast eine andere Funktion zu erfüllen, und nachdem sie gemerkt hat, dass sie Dich gar nicht benötigt, braucht sie Deine Erwartungen gar nicht mehr erfüllen.
Im Gegenteil, jetzt muss sie Dich dazu bringen, dass Du gehst, damit gibt es eine neue Rolle, die der bedauernswerten verlassenen Frau. Die am Ende aus lauter Not ihren sehnlichsten Wunsch in Dänemark erfüllen muss. Und wenn sie in ihrer Familie ihre Rolle der liebevollen Frau gut spielt, bekommt sie auch Verständnis, denn nur ein Schuft kann eine so tolle Frau verlassen...

Das ist jetzt viel Phantasie und Hobbypsychologie, aber genau so eine Frau kannte ich. In jeder Rolle absolut überzeugend und hoch manipulativ.
Und zwar in sich logisch, aber eigentlich nicht zu begreifen.

Sollte ich Deiner Ex Unrecht tun, sorry
 
  • #34
Ich sehe es absolut wie @kcLydia

Du hast dir eine Partnerin gesucht, die nicht zu dir passt.
Statt das einzusehen, wolltest du sie umerziehen bzw. durch das Versprechen der Erfüllung des Kinderwunschs dressieren: hatnicht geklappt!
Du bewertest sie und ihr Verhalten: absolut unangebracht. Es passt einfach nicht zu dir, aber muss es deswegen per se schlecht sein?
Ja, es gibt Menschen, die mögen keine Umarmungen etc: da ist egal, ob das ‚normal‘ oder sonst was ist.
Sie hat genauso ein Recht darauf, zu sein, wie sie ist, wie du es hast.
Du siehst dich hier als den Ritter ohne Fehl und Tadel: ich sehe dich als manipulativen Erpresser, dessen Spiel nicnt aufgegangen ist.
 
  • #35
das Kind ist nicht der Punkt und wenn Du Dir das noch so wünschst.

Ich "wünsche" mir in punkto ihrer zurückliegenden Motivation gar nichts. Mir zu "wünschen", ihr Grund für die Beziehung sei ausschließlich das Kind mit mir, ergibt auch überhaupt keinen Sinn, denn es ist ja gerade wenig schmeichelhaft für mich. Es ging mir seit der Trennung einzig um das Verstehen ihrer inneren Beweggründe, da sie sich mir in diesem Punkt nicht mitteilen wollte oder konnte.

Sie wird den zukünftigen Kindesvater nur lieben, wenn sie es von Herzen auch ohne Kind tun wird.

Ich glaube nicht, daß wir unterschiedlicher Meinung sind. Ich bin mir sogar sehr sicher, daß sie im Falle eines neuen Partners für diesen nicht mehr empfinden wird als für mich, sollten sich ihre Kriterien, wieder darauf beschränken, sich an ihn zu binden, da er erstmal "nur" zu ihr steht, ihr dies zusätzlich auch früh durch eine gemeinsame Wohnung "beweist" und dem grundsätzlichen Wunsch der Familiengründung nicht abgeneigt ist. Letzteres ist zentral für sie, da sie mir gegen Ende der Beziehung durch die Blume selber sagte, sie hätte mich auch nach Jahren wieder verlassen, wenn sich z.B. herausgestellt hätte, ich sei zeugungsunfähig. Wenn dann bei ihm auch noch ein ähnliches Nähe/Distanz-Bedürfnis hinzukommt, könnten sie sehr gut harmonieren und in ihrer Liebe glücklich sein. Es wäre halt mitnichten eine Liebe, wie sie mir vorschwebt. Daß ich dafür für sie an meiner Seite keinen "Zaubertrank" finden kann, wenn es partout nicht ihren Vorstellungen entspricht, war mir auch schon lange vorher klar. Nur um ihre Sichtweise zu verstehen, wohlgemerkt bei einem Menschen, der sich zwar "bemüht" und einem damit "funktionierende Partnerin" vorspielt, aber sich letztlich dem anderen gegenüber nie seine Gefühle preisgibt, dauert das besonders in einer Wochenendbeziehung halt länger. Der Abschluss ist schon lange vollzogen. Das heißt ja aber nicht, daß ich meine Vergangenheit nur verdränge. Ich sammle hiermit hauptsächlich Verständnis, um auch einen Gewinn aus dieser Erfahrung mitzunehmen.

warum du gedanklich so sehr um sie kreist, anstatt deine eigenen Bedürfnisse zu beleuchten.

Nochmal, es ging mir in diesem Thread um das beschriebene Phänomen des Kinderwunsches. Für meine eigenen Bedürfnisse war aus den genannten Gründen nur insofern Platz, als daß ich sie an denen meiner Ex-Partnerin spiegelte. Sie kommen an anderer Stelle und mit mir nahestehenden Personen sehr ausführlich zu Sprache.

@Lionne69:
Nein, das ist durchaus eine sehr treffende Analyse, auch wenn sie sich wiederum dagegen verwehren würde, ihr Verhalten als berechnend zu bezeichnen. Es ist für sie die vermeintliche Norm ihres Umfelds und in ihren Augen überhaupt nicht verwerflich.
 
  • #36
Falls sich Diskussionsteilnehmer mit wirklich relevanten Beiträgen auch noch fragen: Nein, natürlich hab ich mit ihr nicht in dieser Art über unsere Probleme gesprochen.
Warum eigentlich nicht?
Weitere Spekulationen über mein vermeintlich dysfuntionales Bindungsverhalten erübrigen sich.
Warum reagierst du so gereizt? Ich hatte auch den Gedanken, dass du jetzt hier die Chance nutzten könntest dein Bindungsverhalten zu überprüfen. So wie du hier ein Gespräch suchst, bekommst du auch Gesprächsangebote. Du kannst sie nutzen oder auch nicht, du kannst auch Punkte zurückweisen, aber ob sich hier etwas erübrigt, ist nicht wirklich mehr deine Entscheidung, nachdem du deine Geschichte zum Thema eines vielstimmigen Forums machst.

Ich schreibe dir dies, weil die Ansage auf mich kontrollierend wirkt. Wenn es dich interessiert, schreibe ich dir mehr dazu - es würde dann weiter deine Anteile betrachten und zur Beantwortung der für dich nicht nur angenehmen Frage beitragen, warum sich deine ehemalige Partnerin sich ausgerechnet dich als potentiellen Vater ihrer Kinder ausgesucht haben könnte.
 
  • #37
Deine Beziehung hätte mich auch nicht glücklich gemacht und am Ende bleibt immer die Frage, was war überhaupt echt, was war Liebe und was war 'nur zum Zweck für den Kinderwunsch'.
Am Ende lässt sich das nicht komplett ergründen, aber das du aus einer Beziehung gegangen bist, die dich nicht komplett ausgefüllt hat, find ich, gut.
Eine Tür schließt sich und eine andere öffnet sich. Oft haben wir Angst, dass das Türe schließen und alleine dastehen lässt, aber alleine sind wir am Ende erst Recht, wenn wir unserem Herzen nicht folgen.
Für deinen Weg wünsche ich dir alles Gute und das die Frau kommt, die dich von Herzen liebt und daraus, alles andere resultiert.
Zum Ende noch einmal "unmännlich" wirkst du überhaupt nicht durch deine Texte. Lass die Pfeilspitzen an dir abprallen und halte dich nicht mit genau solchen Aussagen auf.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #38
Nein, das ist durchaus eine sehr treffende Analyse, auch wenn sie sich wiederum dagegen verwehren würde
Ich nehme dir nicht mehr ab, dass es dir um das reine Verstehen geht (denn du beantwortest nicht den Teil meines Posts, der dir so etwas bieten könnte, sondern den, der dich in der Beziehung infrage stellt, und das willst du nicht. Warum aber damit befassen, wenn es dir nicht darum geht, warum darüber viele Worte verlieren?).

Ich lese hier von einem gekränkten Menschen, der sich wieder aufrichten muss.

Ich beteilige mich gern daran, aber deine Einstellung deiner Partnerin gegenüber, die du dir selbst ausgesucht hast, ist entwertend.

Interessant finde ich, dass du es dir herausnimmst, Lionnes Analyse als zutreffend zu bewerten - (Sie findet deine Partnerin "gruselig"), da weißt du also genau was stimmt. Wenn du es schon weißt, warum hier noch unsere Sicht einholen? Willst du von uns hören, was du hören möchtest, oder eine echte Auseinandersetzung mit deiner bzw eurer Geschichte?
 
  • #39
Ich reagiere eigentlich nur gereizt auf Trolle, die einem anmaßenderweise Dinge unterstellen, die besonders in meiner Situation und an dieser Stelle sehr, sehr verletzend sind, siehe "manipulativer Erpresser" oder ähnliche Tiefschläge. Vielleicht bin ich das ja sogar, wer weiß. Aber das werden wir HIER ganz bestimmt nicht klären. Dazu ist dieses Forum der denkbar falscheste Ort, einfach weil einem derart komplexen Thema gar nicht der nötige Platz gegeben wird und Leute einem mit dem Vorschlaghammer Dinge dreist und trampelig um die Ohren hauen, allein anhand von Mutmaßungen, für die es selbst anhand des von mir Geschriebenen überhaupt keine Grundlage gibt, da es gar nicht meine Intention war, dies zu besprechen.
Bitte habt Verständnis dafür, daß ich dies meinem Psychologen überlassen möchte, mit dem ich erheblich mehr Raum habe, um meine Gefühle darzulegen. Bei allem Respekt für Eure Expertise, aber dazu fehlen Euch dann doch noch ein paar Details (und manchem auch der nötige Anstand oder ein Minimum an Empathie). Ich werde hier nichts weiter zu mir preisgeben, eben weil es nicht das Thema ist und auch nie sein sollte.
Nochmal, es ging einzig und allein um das Thema des starken Kinderwunsches, was er auslösen kann und wie sich dies ggfs. auf meine Ex-Partnerin ausgewirkt haben könnte. Ich bitte Euch zu respektieren, daß ich mich aus den genannten Gründen nicht in eine andere Richtung drücken lasse, und ich werd hierzu mich auch nicht mehr äußern.
 
  • #40
Hallo ElPart,

deine Exfreundin hat sich bei anderen immer verstellt, damit sie von allen geliebt und gemocht wird. Bei dir hat sie dann die Maske fallen lassen, weil sie dir verrtraut. Also war sie nicht authentisch dir gegenüber, denn du hättest sie sonst nie als Partnerin ausgewählt oder?
Als du gemerkt hast, dass sie so distanziert ist hast du nichts getan oder? Hast du Nähe eingefordert oder gejammert?

Ihr habt schlicht und ergreifend ein unterschiedliches Nähe/-Distanzverhältnis gehabt. Dir sind Umarmungen/Nähe/Geborgenheit sehr wichtig. Ihr macht es Angst und engt sie ein. Klarer Fall von vermeidener Bindungsstil.

Nur ist es so, dass du da auch einen Teil dazu beträgst, denn die unsicheren Beziehungstypen ziehen sich ja automatisch an. Du hast sicherlich auch ein Päcken zu tragen und hast sie daher nicht gleich verlassen, obwohl du mit ihr nicht glücklich warst. Schau da auch bitte auf deinen Anteil und nicht nur auf ihren.
 
  • #41
Aha.
Ein öffentliches Forum scheint dir aber geeignet, Dreck über deine Ex auszukippen und deinen Frust abzuladen und über sie zu lästern, weil sie sich nicht wehren kann.
Jeder, der deine Sichtweise hat, „darf“ antworten, Gegenwind nicht erwünscht.
Frag doch deinen Psychologen mal danach, was das über dich aussagt. Und ob das etwas damit zu tun hat, dass deine Ex weg ist.
 
  • #42
Aber eine vollkommen unbekannte Frau zu analysieren ist ok, oder?
ich finde dein Gebaren hier schon äusserst merkwürdig...
Auch bei einer unbekannten Frau können wir hier nur in die Glaskugel schauen.
Und da war mein erster Gedanke, dass sie einen anderen kulturellen Hintergrund hat, wo die äussere Form eine grosse Rolle spielt, Benehmen , Auftrateten, Fassade. was man darstellt, bestimmte gesellschaftliche regeln.... etc.
Klar, dahinter macht sich dann Erschöpfung breit.
Das kann so sein, aber auch ganz anders.
Oben schreibst du, dass sie mit dir (sie ist 40) das erste Mal Nähe zulassen konnte.
Und it takes two Tango, always...und praktisch jeder Fragesteller muss sich hier die Frage gefallen lassen, was hat das mit dir zu tun, etc.
Wenn dir das nicht passt, ok aber du gibst hier nicht die Regeln für alle vor.
 
  • #43
Bitte habt Verständnis dafür, daß ich dies meinem Psychologen überlassen möchte, mit dem ich erheblich mehr Raum habe, um meine Gefühle darzulegen.
Das verstehe ich. Sehr sehr gut sogar. Was ich nicht so gut nachvollziehen kann, ist, dass du es dem Forum zutraust, die Motive, Gefühle, Hintergründe des Erlebens deiner Partnerin zu analysieren, einem Ort, an dem, ich zitiere dich,
einem derart komplexen Thema gar nicht der nötige Platz gegeben wird und Leute einem mit dem Vorschlaghammer Dinge dreist und trampelig um die Ohren hauen, allein anhand von Mutmaßungen

Es wäre angesichts dieser deiner Sicht auf das Forum konsequent, wenn du auch von ihr und über sie nichts mehr posten würdest und mit deinem Psychologen über ihren Kinderwunsch redetest. Denn auch ihre Geschichte verdient es, in einem respektvollen Rahmen verhandelt zu werden und zwar auch von dir!

Es stimmt, der Ton ist hier mitunter rauh - aber dann wiederum ist es auch so, dass die Beiträge, die einen am meisten aufregen, auch am meisten mit einem selbst zu tun haben. Kannst das ja mal als Erfahrung mit ins professionelle Gespräch nehmen.

Ansonsten finde ich persönlich deinen etwas verschwurbelten Stil auch nicht unmännlich, sondern finde deine Art, dich auszudrücken sehr angenehm - und vor allem : menschlich.
 
  • #44
Ich finde nicht, dass das ein "derart komplexes Thema" ist.

Du hättest auch einfach schreiben können:
"Meine Frau hat mich vermutlich nicht aus Liebe geheiratet, sondern wegen ihres starken Kinderwunsches. Ich habe sie sehr geliebt, und obwohl ich selbst Kinder möchte, hab ich sie bis zuletzt vertröstet. Sie wurde immer übellauniger, und letztendlich haben wir uns getrennt."

Du schaffst es offensichtlich nicht, so zu kommunizieren, dass man dich versteht. Das liegt aber nicht an uns "dreisten, trampeligen Trollen" hier, sondern an dir.

Dass du völlig kritikunfähig bist, merkt man an deinem letzten Posting. Das klingt eher nach bockigem Teenie als nach einem erwachsenen Mann.
 
  • #45
Was ich nicht so gut nachvollziehen kann, ist, dass du dem Forum zutraust, die Motive, Gefühle, Hintergründe des Erlebens deiner Partnerin zu analysieren

Das war ja genau mein Fehler. Das hat diese Diskussion und ihr Stil mir sehr eindeutig belegt. Der geringe Raum und der ruppige Ton waren mir vorher nicht bewusst, zumal ich andere Foren dieser Art kenne. Ihr könnt mir glauben, daß ich hier nichts mehr thematisiere.

Es wäre konsequent, wenn du auch von ihr und über sie nichts mehr posten würdest

Auch damit habe ich im Thema bereits lange aufgehört, wie Dir nicht entgangen sein wird. Ich kippe hier ganz gewiss über niemandem Dreck aus, ich wüsste gar nicht wo. Ich habe die gleichen Punkte mit Menschen besprochen, die mir und meiner Ex nahe stehen (aus Familie und Freundeskreis), und von denen reagierte keiner auch nur annähernd so wie hier einige, und das obwohl dort ein sehr großer Schutzreflex ihr gegenüber vorherrscht. Dreck kam hier ja wohl ausschließlich in die andere Richtung und in Form von unsäglichen Mutmaßungen und Unterstellungen, ohne auch nur ansatzweise vollständig(!) im Bilde sein zu können. Alles was ich gesagt habe, entspricht selbst nach Wahrnehmung Dritter, die uns kannten und erlebt haben, hundertprozentig den Tatsachen, teilweise sogar nach Ansicht meiner Ex.
"Ich befürchte, sie liebt mich nicht auf die gleiche Art wie ich sie." - "Wie kannst Du sie nur mit Dreck bewerfen!" Es ist Euer gutes Recht, ein so angespanntes Verhältnis zur Wahrnehmung anderer Menschen zu haben. Aber wenn allein das Darlegen von Empfindungen, denen man irgendwo zwischen kummervoll und kritisch gegenübersteht, schon Dreck ist, leiden hier einige an reichlich Realitätsverlust.

Genau, und nach einer solchen Verkürzung fingen schon die ersten an, nicht mehr über das Thema Liebe/Kindeswunsch reden zu wollen, sondern partout mich therapieren zu wollen. Und als ich darauf aus den genannten Gründen nicht einging, wurde der Ton dreist und anmaßend. Das hat nichts mit Kritikunfähigkeit zu tun, sondern nur damit, daß ich Euch gebeten habe, meine Grenzziehung zu respektieren. Aber das muss für manche hier ja die reine Majestätsbeleidigung sein, wenn man sich nicht sofort selber dankend auf ihre Couch legt. Bockig? Mittlerweile bestimmt. Aber es ist auch mal genug.

Danke an alle, die sich hier in verständnisvoller und angenehmer Art mit dem Thema auseinandergesetzt haben.
Das soll nicht so klingen, als würde ich mich nur mit Leuten beschäftigen, die in dieser Sache meiner Meinung sind. Ich nehme auch hier einiges mit. Und ich habe mir den Kopf von Freunden schon waschen lassen müssen. Das hat mir sehr weitergeholfen. Aber diese Freunde wussten, welcher Ton angebracht ist, und sie respektierten Grenzen, um die ich sie bat.
 
  • #46
Ich sammle hiermit hauptsächlich Verständnis, um auch einen Gewinn aus dieser Erfahrung mitzunehmen.
Das begrüße ich, es ist auch meine Art, Kummer zu verarbeiten. Schließlich möchte man mit mehr Kompetenz in die Zukunft starten, um etwaige ähnliche Fehler zu vermeiden.

Der Ton hier im Forum ist nicht nur manchmal rauh, sondern auch übergriffig und distanzlos. Voreiliges Küchenpsychologisieren hat mich auch damals bei meiner eigenen Frage gestört, von daher finde ich es in Ordnung, wenn du deine Grenzen absteckst.

Ebenso denke ich aber auch, dass man deine Exfreundin nicht durch bloße Aussagen deinerseits vollständig charakterisieren kann. Die Menschen sind komplex, und zwischenmenschliche Beziehungen durch ihre gegenseitigen Wechselwirkungen noch komplexer.

Was ich nicht glaube ist, dass sie dich wissentlich und willentlich für ihre Zwecke benutzen wollte. Zu einer solchen Perfidität sind die wenigsten Menschen fähig. Meist geschehen Dinge eher unterbewusst als aus vorsätzlicher Planung heraus. Diese Erkenntnis hilft auch dabei, zu verzeihen und ohne lebenslangen Groll abschließen zu können.

Womöglich kamen bei deiner Freundin mehrere Faktoren zusammen. Einmal ein starker Kinderwunsch (biologische Uhr? uneingeschränkte Liebe eines Säuglings aus Gründen der Abhängigkeit? der Wunsch nach kompromissloser Zugehörigkeit und Bindung?) und dazu ihr eigenes Wesen, das nicht viel Nähe braucht und innige Liebesbeziehungen aus ihrem Elternhaus nicht kennt.
Aus diesem Unwissen heraus hat sie vermutlich gar nicht ermessen können, wie sehr sie dich mit ihrer Distanziertheit verletzt hat.
Vielleicht aber hat dein Sperren gegen eine sofortige Vaterschaft aber auch dazu beigetragen, dass sie sich aus Gründen des Selbstschutzes emotional immer ein wenig von dir ferngehalten hatte. Immerhin beschreibst du, dass ihr Verhalten immer schlimmer wurde. Es mag sein, dass sie nicht wirklich verstanden hat, was du von ihr wolltest, für sie eure Beziehung in Ordnung war und sie nicht begreifen konnte, warum du dich gegen ein Kind sperrst.
Dann wäre dieses Konglomerat an Gefühlen, Wünschen, Fähigkeiten und Wechselwirkungen der Grund für den Untergang eurer Beziehung.

Diesen Knoten wirst du lösen, wenn du weiter offenen Geistes und auch mit Selbstkritik über den Verlauf eurer Partnerschaft nachdenkst. Ich würde dir nur raten, die Gründe nicht nur in ihrem Kinderwunsch zu sehen. Ich denke, damit erfasst du nicht die Komplexität des Geschehens.
 
  • #47
entspricht selbst nach Wahrnehmung Dritter, die uns kannten und erlebt haben, hundertprozentig den Tatsachen, teilweise sogar nach Ansicht meiner Ex.
Es gibt praktisch keine objektive Wahrnehmung, schon gar nicht in Beziehungsdingen. Wir nehmen das wahr, wozu unser Gehirn bereit ist und sortieren es entsprechend ein, vor dem Hintergrund unserer eigenen Erfahrungen. Eine komplette Wahrnehmung und Verarbeitung ist nicht möglich. Wir können sie hier auch nicht selbst fragen, also bleibt alles Spekulation.
 
  • #48
Ich habe die gleichen Punkte mit Menschen besprochen, die mir und meiner Ex nahe stehen (aus Familie und Freundeskreis), und von denen reagierte keiner auch nur annähernd so wie hier einige, und das obwohl dort ein sehr großer Schutzreflex ihr gegenüber vorherrscht. Dreck kam hier ja wohl ausschließlich in die andere Richtung und in Form von unsäglichen Mutmaßungen und Unterstellungen, ohne auch nur ansatzweise vollständig(!) im Bilde sein zu können. Alles was ich gesagt habe, entspricht selbst nach Wahrnehmung Dritter, die uns kannten und erlebt haben, hundertprozentig den Tatsachen, teilweise sogar nach Ansicht meiner Ex.
Mit dem Begriff "Wahrheit" ist das so eine Sache. Der Begriff ist eben nicht absolut sondern relativ. Die "Wahrheit" wird für Deine Ex eine andere sein.

Gerade für Frauen gehört neben die "faktische" Wahrheit auch eine "emotionale" Wahheit. Wenn Du darin Defizite aufweist, dann werden Dir die Foristen das hier schnelll um die Ohren hauen. Zum Lernen.

Zur Sache:
Aber was beklagst Du Dich? Du hast exakt zu Deiner Frage auch genaue Antworten bekommen, welche die These "Der weibliche Kinderschwunsch hat u.U. mit Ihrer Partnerwahl zu tun" auch stützt, ja Deine Exfreundin wurde von einigen sogar darin ermuntert, selbsttätig Schritte einzuleiten Ihren Knderwunsch umzusetzen ohne Dich als Partner überhaupt tiefergehend wahrzunehmen.

Du hast hier gelernt, dass Frauen bei diesem Thema u.U. keinerlei Kompromisse (Thema "Samenbank", "Verhütungsunfall vortäuschen" ...etc.) machen und die Beziehung dann ganz klar an zweiter oder dritter Stelle kommt. Das ist Realität.

Du hast aber auch gelernt, dass es genauso auch andere Frauen gibt, welche sich auf keine Fall so verhalten würden, wie deine Ex und dann lieber zügig den Partner wechseln, sowie noch andere, die dem Partner zuliebe sogar auf den Kinderwunsch verzichten.

Auch die Verteilung der Antworten dürfte der Realität nahe kommen.

Lieber FS, Du konntest hier viel lernen.

Und nochwas: Nicht jeder ist so sensibel, wie Du.
Ich hasse verschwurbelte Texte, liebe hemdsärmelige Aussagen und stecke auch ohne Probleme solche locker weg.
Akzeptiere bitte, dass andere Menschen solche Dinge eben anders sehen. Wirklich beleidigt hat Dich nämlich keiner, aber ja, angegriffen schon.
Aber Du bist ein erwachsener Mensch. Komme damit klar.
 
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