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  • #1

Wer fährt zu wem - 500 km auseinander lebend.

Hallo Gemeinde

mein neuer Kontakt ist nicht so flexibel und reiselustig wie es sein müsste.
Er hat ein Haus, ich habe eine winzige Wohnung in einer der grössten Städte der Republik.
Eigentlich kann man darin zu zweit kaum leben, daher habe ich anfangs auf Treffen in der Mitte
(Sportwochenenden usw.) Wert gelegt und wir hatten auswärts viel Freude an Reisezielen die wir beide noch nicht kannten. Danach hat er mich zuerst zu sich geladen, was dann sehr harmonisch verlief. Wir sind jetzt drei Monate hingerissen voneinander und mir macht es wenig aus für ein gemeinsames Wochenende lange zu fahren. Noch.
Er kann nicht wegziehen, weshalb ich es sinnvoll finde seine Stadt nach und nach besser kennenzulernen. Ich könnte mir schon vorstellen mich beruflich umzutopfen, aber noch fühle ich mich in der Probephase. Habt ihr eure Besuche 50:50 geregelt ? Ich würde ihm gern auch mal meine Umgebung näher zeigen aber er macht am Wochenende immer Sport mit Freunden (samstags) so dass Fahrten zu mir für ihn da grundsätzlich nicht in Frage kommen. Wie kommen wir aus der Einseitigkeit heraus ?
 
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  • #2
liebe Fs,

es würde mich sehr irritieren, wenn er mehr von seinen freunden, als von Dir hingerissen ist.

Sprich: es ist ihm wichtiger Sport mit seinen Freunden zu machen (zudem grundsätzlich (!), als dich auch in Deiner Umgebung, Deiner Welt, Deiner Wohnung kennen lernen zu wollen.

Wenn ich verliebt bin, möchte ich doch alles von anderem wissen und verzichte auch gern mal auf gewohnte Treffen (die ja nicht weglaufen). Er scheint sich Deiner seeeehr sicher zu sein.

Da stimmt was nicht.
Tut mir leid, dass ich das so sehe.

w
 
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  • #3
Ich würde ihm gern auch mal meine Umgebung näher zeigen aber er macht am Wochenende immer Sport mit Freunden (samstags) so dass Fahrten zu mir für ihn da grundsätzlich nicht in Frage kommen. Wie kommen wir aus der Einseitigkeit heraus ?

Indem du diesen Typen in den Wind schießt. Wenn er dich ernsthaft für eine Beziehung in Erwägung ziehen würde, würde er den Sport am Samstag auch mal ausfallen lassen. Da er dich aber wohl offensichtlich nur als Pausenclown sieht, ist er natürlich auch nicht gewillt da seinerseits Energie zu investieren und auf etwas zu verzichten. Wach auf und sieh ein dass er nichtmal annähernd so "hingerissen" von dir ist wie du von ihm.
Such dir nen Kerl der es ernst mit dir meint.


w25
 
  • #4
Es zeugt nicht von sonderlich großem ernsthaften Interesse, wenn er Dein Umfeld, Dein Leben nicht wirklich erkunden möchte.

Ihr kommt aus der Einseitigkeit heraus, wenn er sich auch mal zu Dir bewegt.
 
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  • #5
Verstehe ich das richtig?
Er war in 3 Monaten noch nie bei dir?
Alle Samstage sind für Sport reserviert?
Er wohnt 500 km weit weg?
Du bist ihm die ganze Zeit lang hinterher bzw. entgegen gefahren?

Merkst du, dass er alle Bedingungen diktiert - und dass du darauf bereitwillig eingehst?
Wie bequem du für ihn bist?
Dass er sich NULL ins Zeug legen muss oder auch nur Bereitschaft dazu zeigt?
 
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  • #6
Das ist die Problematik der Fernbeziehung - ich stecke in einer ebensolchen. Auch bei mir ist die "Reise" (aus den verschiedensten Gründen) nur in eine Richtung möglich; überwiegend zumindest.

Ich habe mich damit abgefunden, denn mir ist die gemeinsame Zeit wichtig, egal, wo wir sie verbringen. Zwar müssen wir unsere Städte nicht mehr gegenseitig erforschen, wir kennen sie. Aber wichtig sind auch die Freunde auf beiden Seiten, die irgendwann gemeinsame Freunde werden sollen.

Unsere Beziehung ist noch "frisch", ich lasse das alles mit der größtmöglichen Gelassenheit auf uns zukommen. Denke nicht zu viel darüber nach, diskutiere es kaum, erst soll sich die Beziehung festigen. Danach bin ich offen (er kann es aus beruflichen Gründen nicht sein) und zuversichtlich, dass wir eine Lösung finden.

Im Moment genießen wir erst einmal. w
 
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  • #7
Hallo FS,

da hilft wohl nur direktes Ansprechen. Ich bin in einer ähnlichen Situation, Haus und eher unflexibler Job. Da finde ich es schon von Deiner Seite sehr entgegenkommend, dass Du dich mit Wochenenden anpasst und auch beruflich umstiegsbereit bist. Das ist ja nicht nur Zeit, sondern kostet auch Geld. Ich finde schon, dass er dann bereit sein sollte, in der Kennenlernphase auch mal zu Dir zu fahren. Auch später werden sich ja die mit Aufwand verbundenen Seiten des Lebens irgendwie verteilen (Müll rausbringen und so ;-))
Ich meide bisher Kontakte in größerer Entfernung, weil ich nicht finde, dass ich erwarten kann, dass eine Frau so flexibel ist wie Du.

m, 46
 
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  • #8
Liebe FS,

na, da scheinst du dir ja einen schönen Egoisten an Land gezogen zu haben. Er lässt dich jedes WE 500 km anfahren? Wie bequem für ihn.... Sorry, aber Sport mit Freunden ist wohl kaum ein akzeptabler Grund, warum er dich NIE besuchen kann. Sport kann man auch mal absagen, meinst du nicht auch?

Ich hatte auch mal eine Fernbeziehung in solcher Entfernung. Dieser Mann ist sogar unter der Woche die Strecke gefahren, nur um eine Nacht mit mir zu verbringen. Erkennst du den Unterschied?

Und warum kann er nicht umziehen? Häuser kann man verkaufen.

Du siehst, er zieht die Strippen und du tanzt. Genauso wird eure Beziehung auch ablaufen, wenn du alles aufgegeben hast. ER diktiert die Bedingungen. Überleg' dir gut, was du tust.

Teste ihn doch mal und fahr nicht mehr jedes WE zu ihm. Dann wirst du sehen, ob du ihm etwas bedeutest und er aus seiner Komfortzone heraus kommt. Wenn nicht, hast du nichts an ihm verloren.
 
  • #9
Hallo FS,
eine Fernbeziehung ist manchmal(oft) nicht leicht .......
Ich denke mal, Du liebst ihn sehr ?? Sonst würdest Du diese Strapazen nicht so auf Dich nehmen.
Aber irgendwann ist die Luft auch mal raus, dann hast Du das ständige Reisen satt.
Sprich mit Ihm, sage Ihm, das er auch mal zu Dir kommen soll, sei offen und ehrlich.......
Ich führe auch seit einem Jahr eine Fernbeziehung, bei mir ist es genau anders. Er kommt lieber zu mir,habe zwar auch nur eine kleine Wohnung.......aber.....er lebt noch im Elternhaus, und möchte wohl dann einfach raus !! Aber das ist sehr kompliziert.....
Ich wünsche Dir, das Ihr Euch irgendwie einigen könnt
 
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  • #10
Meinen Mann und ich trennen 1000 km. Wir sehen uns jedes Wochenende und handhaben es so, dass wir uns nach den Unternehmungen/Verabredungen richten, die wir am Wochenende gemeinsam in der jeweiligen Stadt haben, aber das Wochenende ist nur für uns reserviert. Ich hätte es wie einen Schlag ins Gesicht empfunden, wenn meinem Mann seine Kumpels, respektive Sport, wichtiger gewesen wäre. Wir holen uns aus immer vom Flughafen ab, das ist unser Ritual. Sport machen wir getrennt unter der Woche.
Irgendwie finde ich, dass Dein Freund das Wochenende für Dich reservieren sollte. Er scheint bequem zu sein und außerdem hast Du wahrscheinlich nicht oberste Priorität. Sprich mal mit ihm darüber, viel Glück wünscht Dir w/40
 
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  • #11
Hallo lb. FS! Nach meiner Einschätzung und Erfahrung kommt ihr aus der Einseitigkeit nicht raus, da er keine Interesse danach hat, nach dem Motto: soll sie mal! Ich würde unter solchen Umständen NICHTS aufgeben, denn du gibst dich dann selbst auf. Für mich zeigt er mangelndes bis kein Interesse an einer Beziehung zu dir, du darfst es ihm nicht zu einfach machen, es wird immer so bleiben und du ärgerst dich von früh bis spät, warum soll er da bloß aktiv werden, wenn du alles machst? Für mich sind es ehrlich gemeint alles nur Ausreden von ihm, hätte er Interesse an dir, er würde alles liegen und alles stehen lassen für dich. Mein Erfahrung sagt mir abbrechen, bringt nichts! Du wirst nur leiden. Alles Gute! m/45
 
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  • #12
Eure Beziehung läuft harmonisch - weil er zwar unbeweglich ist, Du ihm aber bislang sehr entgegenkommst so dass er keinen Mehraufwand hat. So lange Du das alles machst, wird die Beziehung funktionieren. Sobald Du aber von ihm "Bewegung" erwartest könntest Du die ersten Enttäuschungen erleben. Du machst es ihm zu einfach, glaube mir. Denn es festigt die Gefühle, wenn man für den Partner auch einmal seinen Weg verlässt, etwas reinbuttert. Das bindet mehr als immer nur Harmonie. Für ihn bist Du einfach, leicht und gut zu haben. Das könnte ihn übermütig werden lassen. Wenn er so unwiderstehlich ist, dass Du alles für ihn tust, warum nicht schauen ob es nicht noch hübschere Damen gibt wie Dich?
Fang jetzt aber nicht das Zicken an, bleibe souverän. Hab einfach auch einmal einen Samstagstermin. Was macht er dann? Frau, 49
 
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  • #13
Wieso gibt die FS etwas auf? Ihr winziges Loch von Wohnung oder ihren Job, den sie offenbar relativ problemlos wechseln kann?
Wenn eh klar ist, dass er nicht umziehen kann, ein Haus hat und die FS sogar gewillt ist evtl. zu ihm zu ziehen und ihr lange Fahrten nichts ausmachen, wäre es am klügsten, nicht auf 50:50 zu beharren.

Die FS sollte einfach weiter hinfahren, sich umsehen ob es ihr wirklich gefallen würde und ob es paßt und es dann einfach wagen. Sie hat ja kaum etwas zu verlieren, aber alles zu gewinnen.

Dass der betreffende Mann rein aus Prinzip in ihre Miniwohnung kommen und auf Sport verzichten soll, das ist albern und Kindergartenniveau. Wenn einem lange Fahrten etwas ausmachen, was total verständlich wäre, dann sollte man sich gar nicht erst mit jemandem treffen, der so weit entfernt lebt.
Nachher rumzuzicken und auf Prinzipien herumzureiten ist doch kindisch, warum sollte er die Stadt kennenlernen wollen, in die er eh niemals zieht?
 
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  • #14
Liebe FS,
ich würde an deiner Stelle mich in den nächsten Wochen wirklich genau so verhalten, wie er sich dir gegenüber artikuliert. Ihn einfach spiegeln.

Gleichwertige Gründe, weshalb du nicht kommen kannst, findest sicher. Seine könnte man(n) absagen, deine dann möglicherweise natürlich auch. Willst du aber genau wie er auch nicht, weil du das vorhast.

Begrüdet er sein "ich kann nicht, weil..." mit ausgesprochenem Bedauern, oder nur einfach so? Nun, du kennst es leider, wie er das lebt, wie es abläuft, wie du es nun händeln wirst.

Merkt er, es geht jetzt nicht mehr so bequem, kommt er schnell aus den Puschen, freu ich mich sehr für dich!
Kommt er nicht, dann werden unendlich viiiiele (spätere) Tränen der Enttäuschung erspart..
 
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  • #15
Jo, bei uns war er ähnlich vom Hobby belegt wie der deinige. ABER: ihm war es wichtig, dass wir uns sehen, er auch mein Umfeld kennen lernt und er schränkte es dann tatsächlich ein. Was bei meinem Mann eigentlich noch schwieriger war als bei deinem Bekannten, denn er macht schon seit Jahrzehnten halbprofessionell Musik. Von daher war es auch für mich selbstverständlich, dass ich diejenige war, die öfter gefahren ist. Wohl aber auch, weil er mir immer das Gefühl gegeben hat, dass es nicht wirklich einseitig ist.
Also: sprich ihn darauf an; frage, ob ihm sein Sport mit Freunden an JEDEM Wochenende wirklich so wichtig ist, dass er da nicht mal darauf verzichten könnte. Wobei ich mich frage, wann ihr euch denn dann so "unterwegs" getroffen habt? Immer nur unter der Woche?
w/46
 
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  • #16
Lass es, meine Liebe! Denn Einseitigkeit führt mit der Zeit dazu, dass entweder du keinen Bock mehr hast, diese "Arbeit" der Fahrt auf dich zu nehmen oder er gezwungen ist, zu dir zu fahren, obwohl er das nicht so recht will. Jetzt kommen wieder die Korinthenkacker und sagen: "Ja, aber wenn man sich liebt, dann macht man das so". Nein, das macht man nicht so! Erst recht nicht, wenn einer etwas weniger liebt (also vermutlich er). Es sind Strapazen für beide Seiten und eine Einigung führt dazu, dass einer etwas machen muss, was er gar nicht will. Ergo: die Beziehung ist bald zu Ende.

Ich habe so eine Strecke 2-3 Jahre auf mich genommen, dann war Schluß. Ich wusste damals ganz genau, wann es das Letzte Mal war, wann ich zu ihm gefahren bin. Glaub mir, bei Wind und Wetter und wenn die erste Verliebtheit nachlässt, und der Mann seine ersten Macken zeigt und zu wenig in die Beziehung investiert (macht jeder Mann - weil so viel Liebe, Zuneigung und Romantik bekommst du von einem Mann selten zurück oder "entlöhnt" - du gibst mehr Herzblut, Geld und Zeit für einen Mann, als dass du zurückbekommst), wird dich das annerven.


Das wären, bei Sympathien, dann wöchentliche Fahrten, evtl. wenn man Pech hat, macht man auch einen Unfall fährt sein Auto zu schrott. Weder ist das Geld, noch die Lust dazu vorhanden.
 
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  • #17
Liebe FS

Ja, ihr seid erst im Anfangsstadium der Beziehung aber es irritieren mich zwei Sachen bei deiner Erzählung.

1) Zu einer Beziehung gehört Kompromissbereitschaft, auf BEIDEN Seiten. Natürlich muss eine neue Beziehung sich noch festigen, aber anderseits wie soll sie sich festigen, wenn in diesem frühen Stadium einer der Parteien nicht bereit ist, einen Kompromiss zu machen, und Zeit für eine ausgewogene Partnerschaft zu schaffen? Besonders bei einer Fernbeziehung ist es wichtig, am Wochenenden Platz für den Partner freizuschaufeln. Dein Freund wäre evtl. durchaus in der Lage, jedes zweites Wochenende sein Sportsamstag zu streichen um zu Dir zu kommen und z.B. gemeinsam mit Dir Sport zu treiben. An dem anderen Wochenende konnte er entweder alleine zu Hause sportlich tätig werden und Du könntest entweder Dich anders beschäftigen oder mitmachen.

2) Ich sehe die Gefahr, dass Du dich einfach an seinem Leben anpasst...und nicht umgekehrt. Alles geht um ihn und um sein Leben. Wo bleibst Du? Wenn Du zu ihm fährst lernst Du sein Leben und seinen Alltag kennen. Da er nicht zu Dir kommt, lernt er Dich niemals als Mensch mit eigenem Leben kennen. So etwas kann sehr problematisch werden, solltest Du Mal zu ihm ziehen, da ihr eine gemeinsame, ausgewogene Basis auf Augenhöhe so nicht schaffen könnt. Respektlosigkeit seinerseits wäre vorprogrammiert, weil es wahrscheinlicher wird, dass er nicht begreifen wird, dass Du überhaupt was aufgegeben hast um zu ihn zu ziehen und Du als Mensch das Bedürfnis hast, neben eine Beziehung, ein eigenes Leben zu führen. Eventuell wird er erwarten, dass er seinen Alltag genauso weiter lebt wie jetzt....

Also überlege es Dir gut!
Alles Gute!
W 40 (nicht Muttersprachlerin)
 
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  • #18
Ich würde mal meinen, dass dein Entgegenkommen in seine Richtung oder Haus oder er zu dir nicht das Problem ist. Der will keine Frau in seinem Haus, sonst hätte er eine. Da gibt es auch in seiner Stadt genug Damen, mit Sicherheit, die er haben kann. Wenn du schon auf ihn hereinfällst und das auf dich nimmst, dann hat er, sagen wir mal "Erfahrung" mit Frauen und mit Haus auch genügend Geld.

Frage ihn ruhig mal in diese Richtung, so du auch in sein Haus ziehen würdest. Aber sei auf Überraschungen vorbereitet.

Der will Sex und Freizeitvergnügen und keine Frau, die im Grundbuch steht oder sein Singleleben kaputt macht. Vor allem, wenn er jenseits der 40 ist. So in der Richtung Ewiger Junggeselle, keine Kinder und Altlasten, Vorsicht!

Hoffentlich habe ich nicht Recht, alles Gute dir.
 
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  • #19
Fernbeziehungen sind nur möglich, wenn beide bereit sind, Kompromisse einzugehen. Schwierig wird es deshalb, wenn jemand nicht so reiselustig ist, wie du sagst.

Zudem zeugt es für mich, wie hier schon erwähnt, von Egoismus und mangelndem Interesse, wenn jemand einfach sagt, er sei nicht reiselustig. Denn 500 km sinn nun auch keine Weltreise.

Ich jedenfalls würde mit der Zeit so was nicht mehr akzeptieren und verlangen, dass er auch mich besucht. Und sonst macht für die Sache keinen Sinn.
 
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  • #20
Ich ergänze noch meine Vorstellung seines Berufes, bestimmt im Vertrieb tätig. Du musst bei dem Mann eine klare Ansage oder Frage stellen, nämlich- wie es weitergehen soll mit Euch. So wird das nichts.

Wann hat denn der dann Zeit für dich, wenn der Sa mit seinen
Freunden Sport macht? Bist du dann Sonntag dran oder so?

Der verbindet wahrscheinlich seine Geschäftsreisen mit dir, so ungefähr, wenn der Di oder Do mal nen Kunden in Frankfurt hat, da kannste dann mal kommen, hoffentlich nicht Hotelzimmer. Und geizig ist er auch noch, da musst du kommen, da spart er Kosten.

Wenn ein Mann nach 3 Monaten nicht einmal zu dir kommt und seinem Sport den Vorzug gibt, dann ist er alles, aber nicht von dir hingerissen. Da bist du eine von vielen sehr sehr kurzen Verbindungen, eine Affäre ist das noch nicht einmal.
 
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  • #21
Hier die FS

1. wir haben uns über eine Anzeige kennengelernt. Er hat einen Führungsjob und da lernt er angeblich kaum Frauen kennen mit denen er auch nur Aufzug fahren mag (sagt er). Ich wusste nicht genau wo er wohnt. Es hiess "Raum ..."

2. Verzweifelt bin ich nicht wenn im Singlestatus, aber seit fast 4 Jahren allein sein und anderen dabei zusehen wie sie liebend durchs Leben gehen ist auch nicht gerade so putzig. Würde es gern ändern wenn es sich ergeben kann. Ich habe drei Brüder, die sind alle verheiratet und haben Zweisamkeit gefunden, oft war es am Anfang nicht mal so glatt gelaufen aber jetzt ist alles wirklich froh und gut. Daher bin ich wohl übermässig einsatzbereit - und etwas nachgiebig.
3. Mein Beruf (Pharma) verlangt Mobilität, daher macht mir Autofahren nicht viel aus. Ich wäre für ihn auch bis Österreich gefahren, er ist klug, gutaussehend und eigentlich sehr umgänglich und ausgewogen - bis auf anderen die Marschrichtung vorgeben... Das kommt wohl vom Kaderjob. Wenn er vom Personal mal was erzählt wir klar dass er die herumkommandiert.
4. Er will an freien Wochenende relaxen. Manchmal muss er auch samstags was vorbereiten. in unregelmässigen Abständen kommt ihn seine Tochter aus erster Ehe besuchen. Sie ist jetzt 15 geworden. Ich bin gerade 40 geworden. Er ist 51.
5. Ich habe keine Anhaltspunkte dass er sich nebenher noch mit anderen Damen einlässt. Er ruft täglich an, wir sprechen über unsren Alltag. Er ruft auch an wenn er mit seinen männlichen Freunden in einem Lokal noch was trinkt oder bei seiner Mutter ist. Die kennt mich auch schon.
Ich denke bisweilen er ist sehr festgefahren in seinen Routinen- oder ?
Manchmal wünsche ich mir er wäre mehr bereit ein neues Leben mit mir anzufangen.
Mache ich mir Illusionen oder wird das noch ?
 
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  • #22
Was ist das denn?
Ihr wohnt 500 km von einander entfernt und ihr seht euch nicht einmal am Wochenende? Von Beziehung kann man da auch nicht reden.Er will nicht zu dir fahren? Keine Lust?
Wenn es darauf ankäme , glaube ich nicht das er wollte das du zu ihm ziehst. Dafür ist sein Interesse für dich einfach zuwenig.
Wie lange willst du dich noch hinhalten lassen?
 
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  • #23
Liebe FS,

wahrscheinlich hast du eine ähnliche Einstellung zum Thema Geben und Nehmen wie ich. Für mich war eine Ausgewogenheit immer ganz selbstverständlich. Deshalb war ich sehr enttäuscht, als ich in meiner ersten Fernbeziehung 3 oder 4x übers WE bei meinem Partner war und er mich danach trotzdem nicht besuchen wollte. Auch in meiner zweiten Fernbeziehung lief es nicht anders, und ich gab irgendwann frustriert auf.

Ich bin auch heute nicht negativ gegenüber Fernbeziehungen (bis man eines Tages zusammenzieht) eingestellt, aber ich würde mich nur noch unter der Bedingung drauf einlassen, dass es einigermaßen ausgewogen ist. Leider gibt es viele Menschen, die bei weitem nicht so viel für den Partner tun wie umgekehrt und keinerlei Skrupel haben, ihn auszunutzen. Bitte pass´ gut auf dich auf!

w36
 
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  • #24
So klein kann deine Wohnung nicht sein, dass man nicht mal ein Wochenende dort verbringen könnte, vor allem jetzt im Frühjahr, wo man nicht nur in der Bude sitzen muss.

Ich finde es auch sonderbar, dass der Mann es in 3 Monaten noch nicht geschafft hat, dich mal zu besuchen, deine Besuche aber gerne entgegennimmt. Er ist einfach nur zu bequem, denn du präsentierst dich doch auf dem Silbertablett. Er sitzt da und du fährst 500 km - von den Kosten ganz zu schweigen.
Unabhängig davon finde ich es sehr wichtig, das Umfeld des Partners kennenzulernen.
Ich bin auch grad in der Anbahnung einer Beziehung und habe nun 3 x den Mann besucht (nur 60 km). Er ist viel geschäftlich unterwegs und ich verstehe, dass er am Wochenende, wenn er grad wieder aus dem Ausland oder vom anderen Ende Deutschlands zurück ist, nicht gleich wieder fahren möchte. Ich arbeite fast neben meiner Wohnung und mir macht die Fahrerei daher auch nichts aus. Aber nun ist er mal dran. Wenn er nächstes Wochenende nicht in meine Stadt kommt, dann kann er mich vergessen.

Geh mal einen Schritt zurück, sag ihm, dass du die nächsten paar Wochenenden nicht fahren kannst und schau dann, wie er reagiert.
 
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  • #25
Wie kommen wir aus der Einseitigkeit heraus ?

Aus dieser Einseitigkeit kommt ihr nicht mehr heraus, weil Dein Freund es nicht will. Indem Du immer wieder 500 km zu ihm gefahren bist, hast Du gezeigt, dass er mit Dir machen kann, was er will. Um nicht die rosarote Brille abnehmen zu müssen, hast Du hast es Dir die ganze Zeit schön geredet (mehr Platz in seinem Haus, umtopfen etc.).

Das Sportargument Deines Freundes ist absolut lächerlich, und wenn Du noch einen Funken Selbstrespekt hast, schießt Du ihn in den Wind.
 
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  • #26
Tatsächlich würde ich sagen, dass sind Illusionen. Auch wenn du schreibst, seine Mutter bereits zu kennen. Wohnt die Mutter bei ihm? Naja, das ist im Prinzip egal. Er wird nicht daran interessiert sein, eine Partnerschaft mit dir einzugehen.

Frag ihn einfach und unmissverständlich, dann erledigt sich die Sache von selbst.

Was ist denn das für ein Mann?! Arrogant, egoistisch, Pedant und wehe da stört jemand sein
Relaxen. Der braucht dich für den Hormonspiegel.

Na so eine wie dich findet der auch nicht im Fahrstuhl. Die werden ihn schon kennen, die Damen in seinem näheren Umfeld, den Führungskader.

Ich vermute mal, das wird ein Wunschtraum bleiben, das mit dem Häusle im
Grünen und dem Kader, eh Kater.
 
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  • #27
Hier die FS

Dank an alle, besonders 8-13, das leuchtet alles ein und ich möchte mich auch nicht ausnützen lassen. Er lebt aber wirklich allein. Ich hatte ihn schon mal warten lassen: da haben wir uns dann drei Wochen gar nicht gesehen - aber täglich telefoniert (er rief meistens mich an). Beim ersten Treff hatten wir uns auf halber Strecke getroffen und haben einen Tagesausflug gemacht. Das lief so gut dass er mich spontan zu sich einlud. So kam es dann dazu dass er immer der Gastgeber war (er wollte es auch so denn er ist stolz auf seinen Grundbesitz) und keine Ausgewogenheit aufkommen konnte. Bequemlichkeit spielt bei ihm schon eine Rolle, und fixe Gewohnheiten. An den Fahrtkosten zu ihm wollte er sich aber beteiligen. Ich wollte das nicht. Das hat so'n Geschmäckle.

Er sagte mir heute er kann auf Dauer nicht erwarten dass ich mich immer nach ihm ausrichte und er will jetzt zusehen wie er die Termine so reguliert dass für uns zunächst mal mehr Tage fürs Zusammenleben übrig sind. Als ich ihn fragte ob wir ein Paar sind sagte er "Ja, natürlich."

Mit dem Hausverkauf kann er sich nicht befreunden. Erstens ist es nicht abbezahlt, zweitens viel in die Restaurierung gesteckt und drittens soll es die Tochter erben. Er hat auch schon drüber nachgedacht ob wir nicht gemeinsam lieber was Neues suchen könnten. Auch weil er nicht weiss was die Tochter mal beruflich macht und ob sie das Haus damit erhalten kann.

Ich schaue mal wie wir uns die nächsten 2 Monate zusammenraufen und wenn es dann keinen Schritt vorwärts geht trenne ich mich besser.
 
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  • #28
Liebe FS,

folgende Gedanken zu Deiner Situation:

(1) 500 KM sind - auch bei partnerschaftlichen Umgang - sehr viel. Ich würde solche Beziehungen generell vermeiden. Es bedeutet stets hohe Kosten und viel zeitliche Inanspruchnahme für das Hin- und Hergefahre. Es ist doch gar nicht so unwahrscheinlich, dass man einen passenden Menschen in einem vernünftigen Radius kennen lernt. Das Internet mit damit einhergehenden Anfangseuphorie "erzeugt" mitunter solche Beziehungen.

(2) Das Verhalten Deines "Partners" ist nicht partnerschaftlich. Auch wenn Du aufgrund Deiner Vertriebstätigkeit vielleicht von den Kosten verschont bleibst, ist seine Haltung egoistisch. Das ist eigentlich nicht diskutierbar.

(3) Das Nichtbesuchen von Dir drückt auch ein geringes Interesse für Deine Heimat aus. Mich würde interessieren, wie meine Liebste wohnt.

(4) An sich gibt es gar nix weiter zu schreiben.
 
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  • #29
Liebe Fs,

die Anbandelungsphase scheint bei euch ja nicht optimal verlaufen zu sein. Frag ihn direkt wie und wo er sich die nächsten Wochen mit dir treffen wird. Auf keinen Fall dirigiert er dich am Sonntag zurück zu deinem Wohnort und sagt "wir telefonieren." Aus welchem Loch ist der denn gekrochen ?

Ich vermute: er möchte gar nicht so weit in die Zukunft denken wie du annimmst. Er ist stolz auf Immobilien, die er vererben will. Toll. Also erbst du nicht. Folglich wirst du nie seine Nummer eins.
Jedenfalls klingt es nicht so als wärst du Teil seiner Zukunft, sprich Ehefrau Nummer Zwo.

Seine Freunde sind ihm wichtiger als Zeit mit dir ? Hallo, was ist das denn für ein komischer Kauz ? Bist du sicher der will dich langfristig als Partnerin ? Fragt er mal was du alles verschieben musstest ?
Für mich hört sich das eher nach Friend with Benefit für Mann in Midlife Crisis an. Du kommst und bereitest ihm ein wonniges Wochenende, aber so richtiges Bekennen zu dir kommt nicht. Sagt er mal dass er dich vermisst ?

Wieso sucht er Frauen per Anzeige ? Hast dich mal gefragt warum er dich gerade ausgewählt hat ?
Frag zur Not mal die Nachbarin aus was sonst noch in dem Haus so vor sich ging.
 
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