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  • #31
Die FS ist 8Jahre mit diesem Mann zusammen und 5Jahre verheiratet.
Das ist eine lange Zeit und in meinen Augen zu lang um: der wollte nur die Aufenthaltserlaubnis erwirken.

Sie schreibt nicht, dass sie die ganze Zeit Probleme mit ihm hatte, im Gegenteil er scheint sich ja auch um die Kinder gut gekümmert zu haben.

Ich gehe auch davon aus, dass er zb unbedingt eigene Kinder möchte.
Seine Lösung jedoch gäbe es hier nicht und entspringt einem anderen Gedankengut.
Somit hat die FS eine Entscheidung zu treffen, die wir nicht kennen da sich ein Mann sonst einfach trennen würde.

Und deshalb kennt hier wohl niemand die Situation.

Nur käme für mich auch nur Trennung in Frage.

Sie war schwanger von ihm und er wollte das Kind nicht. Das darf man nicht überlesen. Jetzt will er doch eigene Kinder, aber von einer anderen Frau? Das passt nicht zusammen.
Aufenthaltsrecht bekommt man erst nach etwa fünf Jahren Ehe, soweit ich weiß. Die Zeiträume sind da recht lang. Muss hier nicht der Fall sein, aber kann.
 
  • #32
Nach so vielen Jahren sehe ich auch nicht, dass es ihm nur um den Aufenthalt gegangen wäre.

Damals habt ihr beiden die Beziehung auf bestimmte Voraussetzungen gestellt, wahrscheinlich: Monogam, er und die Kinder kommen miteinander zu recht, vielleicht gemeinsame Kinder.

Jetzt hat es nicht mit den gemeinsamen Kindern geklappt.

Die Voraussetzungen haben sich geändert und ihr müsst das neue ausverhandeln.

Wenn es um ein biologisches Kind von ihm geht, sucht ob es Lösungen gibt.

Wenn er sich für eine 2. Frau entscheidet, kannst Du auf die veränderten Grundlagen reagieren.

Das Geschrei über die 2. Frau nervt. Wir lesen hier wöchentlich, dass ein Mann trotz bestehender Beziehung eine 2. Beziehung beginnt und sich Geliebte auch gerne darauf einlassen.
 
  • #33
Verstehe gar nicht, was Du damit meinst. Das Finanzamt ?
Nein, ich meine damit die Partner bzw. die Eheleute untereinander. Wenn ich diese Erbsenzählerei vieler deutscher Paare manchmal so mitbekomme, bekomme ich das kalte Grausen.
Das Männer hier die Versorgerrolle nicht mehr alleine übernehmen wollen und auch nicht können, ist nunmal das Ergebnis der Emanzipation und dieses Rad sollten wir auch nicht zurückdrehen.
Keiner will das Rad zurück drehen. Ich bin eine selbständige, beruflich erfolgreiche Frau und mein Mann schätzt dies sehr. Er muss mich nicht "versorgen" - allerdings hat er aufgrund seiner Prägung genau dieses Bedürfnis. Warum soll ich das nicht geniesen und mich stattdessen darüber streiten, wer als nächstes dran ist, den Einkauf oder die Tankfüllung zu zahlen?
 
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