• #1

Wer macht den ersten Schritt? Sie oder er?

Hallo,

gibt es tatsächlich Männer, die zu schüchtern für den ersten Schritt sind (z.B. Ansprechen, Anschreiben, nach Handynummer fragen, nach Treffen fragen etc.) oder ist das immer nur eine Ausrede, weil man nicht wahrhaben möchte, dass er kein Interesse hat?

Gibt es auch tatsächlich Männer, die es mögen, wenn die Frau den ersten Schritt macht? Ich dachte immer, dass der Mann den ersten Schritt machen muss, da dieser die Frau erobern will und es uninteressant ist, wenn die Frau auf ihn zugeht...

Liebe Grüße
 
  • #2
Männer sind auch nur Menschen, also ja wenn dich einer interessiert dann spreche ihn an. Ich gehe sogar so weit, dass du dir damit sogar einen unscheinbaren Kerl angeln könntest, der sich freut wenn er mal angesprochen wird.

Bei einer Freundin war es sogar so, sie hat sich ihren Ehemann geangelt und es hielt sehr lange. Und er meinte später er hätte es nie gewagt sie anzusprechen.
 
  • #3
Antwort auf die erste Frage: Ja!
Antwort auf die zweite Frage: Ja!

Ich möchte nichts verallgmeinern, aber oft ist es doch so, dass die attraktiven Männer, die sich Ihrer selbst sicher sind, auch öfter ansprechen (wenn´s in Richtung PUA) geht. Verlässlichkeit schaut anders aus. Und schüchterne stehen oft in anderen Bereich im Leben ihren Mann (viele sehen das hier anders). Sie schaffen es nur beim anderen Geschlecht nicht. Im Job, Sport, etc. sind sie alles andere als schüchtern.

M 47
 
  • #4
Ja, Männer die zu schüchtern für den ersten Schritt sind, gibt es! Ganz einfach weil sie schlechte Erfahrungen machen.

Wenn eine Frau ein paar mal Männer anspricht und merkt, es klappt nicht, dann sagt sie: "Ach ich hab´s doch gewusst, als Frau spricht man keine Männer an und jedes mal wenn ich es tue, dann wird nichts draus!" Vorurteil bestätigt!

Und was sagt sich der Mann? "Ach ich hab`s doch gewusst, jedes mal wenn ich eine Frau anspreche, dann werde ich blöd angemacht oder ignoriert - es wird ja doch nichts draus, also lasse ich es!"

Und nun spricht sich niemand mehr gegenseitig an, und fertig ist unsere Flirtkultur. Fortan wird sich nur noch in Clubs mit Alkohol und anderen Sachen betäubt, um einigermaßen auf das andere Geschlecht zugehen zu können. Mal überspitzt gesagt.

w (29)
 
  • #5
Hi,

Ja, solche Männer gibt es definitiv! Die haben oft solche Angst, dass sie von der Frau gedemütigt werden oder, dass sie sich dabei blamieren, dass sie lieber weiterhin in ihrer unbefriedigenden aber vertrauten (!) Single-Situation bleiben. Eine Frau, die dann den ersten Schritt macht ist ein regelrechter Segen für solche Männer!
Das schließt das Erobern auch nicht aus. Der erste Schritt muss ja nicht immer gleich die Einladung zum Date oder das hergeben der Nummer sein. Je nach Situation kann es auch schon reichen, wenn die Frau einfach ein nebensächliches Gespräch initiiert um das Eis zu brechen.
 
  • #6
Wenn ich so meine inzwischen erwachsenen Söhne anschaue, dann hoffe ich für sie, dass sie eine interessierte Frau anspricht.
Auch wenn beide völlig unterschiedlich sind, in der Hinsicht sind sie beide schüchtern.

Warum entstehen so viele Beziehungen im Bekanntenkreis, unter den Jüngeren, als Studenten bei Feten, etc.? Auf der Arbeit, bei Hobbies?
Da ergab sich der Kontakt immer von selbst.

Und mit zunehmendem Alter wird es schwerer, es kommen keine neuen mehr dazu, die Wege deutlich eingefahrener.

Wer hat denn wirklich eine/n Wildfremde/n als Partner/in gefunden? Über die direkte Ansprache?
Irgendwo beiläufig zwanglos ins Gespräch gekommen und dabei Mr. / Mrs. Right gefunden?

Das trauen sich an Ende die wenigsten, ob Mann oder Frau.
Frau nutzt die Ausrede, es gehört sich nicht, etc.
Mann erzählt von den befürchteten massiven Körben von manchen Kampfemanzen, selbst wahrscheinlich kaum erlebt, aber immer gerne kolportiert.

Wir sollten alle offener werden, ob m/w. Flirten lernen, einfach mit anderen Menschen in Kontakt treten.
Ich nehme mich da nicht aus.

Der Hauptgrund, wenn man Single ist, liegt an den mangelnden Gelegenheiten, jemandem zu begegnen. Und diese Gelegenheiten kommen nicht zu einem, die muss man sich schaffen.
Aber wenn ich manche Posts in den Nachbarthread lese, und andere Statements, dann wollen wir wohl alle keine Beziehungen.
Schließlich
- Nicht in Clubs, Diskos, etc., das ist nur für ONs
- Never f*** the company
- Nicht den Nachbarn, nicht den Vereinskollegen, nicht.. Schließlich kann es schief gehen.
Tja, und ansprechen eben auch nicht. Eine/n Wildfremde/n.

Als Anmerkung
Ich komme häufig bei ganz verschiedenen Gelegenheiten mit Menschen ins Gespräch, weil ich das einfach mag.
Mann, Frau, jünger, älter - ist gar nicht so schwer, und bis jetzt bin ich weder gefressen worden noch doof angemacht. Man merkt schon, ob man stören würde.
So haben sich schon viele tolle Gespräche ergeben, viel Lachen.
Nur Mr. Right war noch nicht dabei, aber den suche ich in solchen Augenblicken gar nicht.
 
  • #7
Ich dachte immer, dass der Mann den ersten Schritt machen muss, da dieser die Frau erobern will und es uninteressant ist, wenn die Frau auf ihn zugeht...
Erobern? Warum um Himmels willen sollte ich eine Frau erobern wollen, von der ich nur das äußere Erscheinungsbild kenne? Für mich braucht es da schon irgendeinen konkreten Moment der Nähe, so daß sich die Initiative aus der Situation heraus ergibt.

Angenommen, die Frau steht im Museum vor einem Gemälde, dann spreche ich sie natürlich auf ein Detail im Gemälde an. Und nicht, ob sie mit mir einen Kaffee trinken will. Oder aber, sie richtet ihrerseits eine bildbezogene Frage an mich. Was macht das für einen Unterschied? Möglicherweise hat sie sich ja sogar gezielt dort hingestellt, damit ich sie anspreche.

Der entscheidende Augenblick ist jener, wo man wieder auf die Straße tritt, und wo die Gefahr besteht, daß eine kunstinteressierte und auch sonst als angenehm empfundene Person für immer aus dem Gesichtsfeld verschwindet. Dieses Ansprechen hat dann aber bereits eine ganz andere Qualität – und ist auch weit weniger abfuhrträchtig.
 
  • #8
gibt es tatsächlich Männer, die zu schüchtern für den ersten Schritt sind (z.B. Ansprechen, Anschreiben, nach Handynummer fragen, nach Treffen fragen etc.) oder ist das immer nur eine Ausrede, weil man nicht wahrhaben möchte, dass er kein Interesse hat?
Beides gibt es.
Gibt es auch tatsächlich Männer, die es mögen, wenn die Frau den ersten Schritt macht?
Sicher. Ich hab viel drüber nachgedacht, ob man daran, wer den ersten Schritt macht, irgendwas ablesen kann. Ich denke, nicht. Man kann weder vom ersten Schritt des Mannes ableiten, dass er sich aktiv in eine Beziehung einbringt, statt sich nach anfänglicher Verliebtheit dann zurückzuziehen und wieder sein altes Singleleben weiter zu leben, nur jetzt mit Anhang, noch kann man, wenn ein Mann den ersten Schritt nicht gemacht hat, ablesen, dass die Frau IMMER die treibende Kraft in der Beziehung sein wird und der Mann sich mitschleifen lässt, weil gerade nichts Besseres vorbeikam.
In beiden Fällen muss die Frau sowieso gucken, was abgeht. Also will der Mann wirklich eine Beziehung oder ist die Frau ein Accessoire oder Lückenfüller mit Sex.

Der Ersten-Schritt-Macher kann ein Womanizer sein, der kein Problem hat, auch die nächste anzubaggern. Der Nicht-ersten-Schritt-Macher kann einer sein, der nicht weiß, was er will und wenn die Frau so starkes Interesse an ihm hat, dass sie ihn anspricht, nimmt er es halt mit, bis er sich irgendwann anderweitig verliebt.

Ich dachte immer, dass der Mann den ersten Schritt machen muss, da dieser die Frau erobern will und es uninteressant ist, wenn die Frau auf ihn zugeht...
Tja... ist da nun was dran oder nicht... Keine Ahnung, ehrlich gesagt. Ich denke, es gibt "Jäger" und "Jägerinnen" und auch geschlechtsunabhängig auch die, die inaktiv sind. Männer haben mehr Testosteron, definieren wegen Tradition ihre Männlichkeit schon mal über Tatkraft und Kampf. Also eine Frau, die ihnen wie ein Apfel in den Schoß fällt, könnte für manche wirklich uninteressant sein. Aber, wenn der Mann verliebt ist und die Frau und er wirklich gut zusammen passen, wäre er doch ein Idiot, wenn er ihr ihren ersten Schritt zum Vorwurf macht. Ich denke, die Männer, die Frauen uninteressant finden, weil sie den ersten Schritt gemacht hat, wollen nur "Jagen" für Selbstbestätigung.
Aber: Ich würde selbst nicht den ersten Schritt machen, wenn ich verliebt bin und das Gefühl habe, der andere weiß das und ist auch in mich verliebt. Wenn ich nicht verliebt bin und den Mann nur interessant finde, könnte ich es mir aber vorstellen.
 
  • #9
Es gibt definitiv Männer, die zu schüchtern sind, eine Frau anzusprechen. Bin oft genug mit männlichen Freunden unterwegs, um das bestätigen zu können.

Allerdings gilt dies m.E. nur für die "schnelle Gelegenheit", wenn man(n) spontan reagieren muss (z. B. im Supermarkt oder im Café oder um den Zeitpunkt abzupassen, wenn die Frau in der Disco mal nicht von Freundinnen umringt ist etc.).
Wenn ein Mann eine interessante Frau regelmäßig sieht (Kantine, Bus etc.) und man sich anlächelt (siehe Nebenthreads) wird er irgendwann die Initiative zu einem "Hallo" ergreifen, wenn er sich genug ermutigt fühlt. Da kann er noch so schüchtern sein.

Ich glaube nicht, dass das Gros der Männer "erobert" werden möchte. Natürlich fühlen sie sich kurzzeitig geschmeichelt - egal ob das Gegenüber für sie nun besonders attraktiv ist oder nicht. Meine Freunde sehen solche Damen eigentlich immer als eher zudringlich an. Mag daran liegen, dass es meist nicht das scheue Rehlein ist, das anspricht, sondern schon durchaus in Gänze forsche Damen.

Mein persönlicher Eindruck war bislang, dass sie eine solche Frau, die "weiß, was sie will" durchaus gern mal im Bett ausprobieren möchten. Das scheint wohl spannend zu sein oder etwas Besonderes zu verheißen.
Als potentielle feste Partnerinnen wurden die Frauen eher nicht gesehen. Vielleicht - so meine Spekulation - fühlten die Männer sich leicht überfahren und hatten womöglich Sorge, dass sie mit einer solchen (forschen) Frau in der Beziehung nichts mehr zu melden hätten.
Ich kenne bislang nur einen Mann, der sich willenlos erobern ließ. Dieser ist aber auch ziemlich unselbständig und etwas lebensfremd und sucht eher so was wie eine Mutti.
 
  • #10
Es ist süß, wie prevalent diesbezüglich gängige Klischees und Annahmen sind.
Das Gros der Frauen unterliegt hierbei dem Irrtum, dass es in diesen Kontexten tatsächlich gewaltige Unterschiede zwischen Männern und Frauen gibt. Vergiss alles was du darüber zu wissen glaubst.
Männer sind in 97 % der Fälle genauso schüchtern bzw ängstlich und somit passiv wie Frauen. Vor allem in Deutschland. Vielleicht einer von 100 Männern ist mutig und souverän genug eine Frau überhaupt mehr oder weniger eindeutig anzusprechen. Vor allem jenseits der etablierten, hier gängigen Flirtzonen, wie etwa das Nightlife, der social circle oder online.
Männer - so wie Frauen - wollen hierbei möglichst kein Risiko (Korb/Bloßstellung) eingehen und warten dementsprechend auf für sie wahrnehmbare Flirtsignale.

Der sog jagende Mann existiert so selten, dass die meisten Frauen sich sofort fragen würden, wie dieses Klischee entstand.

Sitzt du neben einem Mann und denkst dir 'oh Mann...ich hätte jetzt keine Ahnung, wie ich ihn je ansprechen könnte. Ich glaube ich kann so was einfach nicht...' ist die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Mann genau das gleiche denkt und fühlt vor allem in De bei 99,99 %.
 
  • #11
Liebe Meike,

ich bin zwar schon alt, habe inzwischen längst kein Problem mehr, Menschen generell anzusprechen. Auch Frauen nicht, selbst bildhübsche Frauen nicht. Kopf ab habe ich noch nie bekommen, eigentlich ist die schlimmste Erfahrung ein Lächeln, ein paar Sätze, dann hatte sie kein Interesse mehr.
Allerdings weiss ich noch, welche Überwindung als Jugendlicher nötig war, um eine Frau anzusprechen. Inkl. knallroter Birne in der Tanzschule. Daher reagiere ich immer freundlich und höflich, wenn ich angesprochen werde.
Ein Zwischending, das Frauen sehr gerne anwenden, ist, sich vorstellen zu lassen. Und die Freundin verschwindet nach 2 Minuten frauenuntypisch alleine zum Näschen pudern.
Erobern muss ich auch die Frau, die mich selber anspricht. Denn ich muss mich ja für sie attraktiv verhalten, sonst ist sie nach 5 Minuten wieder weg. Und ja, es gibt Männer, die es nie schaffen werden, den inneren Schweinehund zu überwinden und eine Frau anzusprechen. Dennoch können das Männer sein, die durchaus witzige Gesellschafter sind. Und dann genau die Frau begeistern, die sich diesen Mann rechtzeitig von der Clique isoliert hat.
Früher hatte Frau das weisse Spitzentaschentüchlein - heute darf sie gerne Hallo sagen. Denn - wer trägt seiner Herzdame schon ein Tempo hinterher?
Lies auch, was Lionne und Blair geschrieben haben - die beiden habens ziemlich gut auf den Punkt gebracht.
 
M

Michael_123

  • #12
gibt es tatsächlich Männer, die zu schüchtern für den ersten Schritt sind (z.B. Ansprechen, Anschreiben, nach Handynummer fragen, nach Treffen fragen etc.) oder ist das immer nur eine Ausrede, weil man nicht wahrhaben möchte, dass er kein Interesse hat?
natürlich gibt es die.

Gibt es auch tatsächlich Männer, die es mögen, wenn die Frau den ersten Schritt macht?
Natürlich freut es einen Mann, wenn die Frau aktiv wird.

Merke: Es kommt nicht darauf an, ob er oder sie den ersten Schritt machst (sprich: wer), sondern mit was für einen Menschen Du in Kontakt kommst (sprich: mit wem).
 
  • #13
Und nun spricht sich niemand mehr gegenseitig an, und fertig ist unsere Flirtkultur. Fortan wird sich nur noch in Clubs mit Alkohol und anderen Sachen betäubt, um einigermaßen auf das andere Geschlecht zugehen zu können. Mal überspitzt gesagt.
Wunderbar ausgedrückt! Genau so sehe ich das auch und ich bedaure es. Ich habe in meinem Leben auch schon Männer angesprochen und hatte damit nicht zu 100% Erfolg, aber so geht's den Männern ja auch. Ein paar gute Bekanntschaften - ja, sogar eine Liebe - haben sich daraus ergeben und darum würd' ich sagen, wer wagt, gewinnt eher als wer sich in der Ecke versteckt.
Gender-unabhängig.
 
  • #14
Ich bin kein schüchterner Mann, ich spreche Frauen an. Allerdings habe ich auch überhaupt kein Problem damit von Frauen angesprochen zu werden. Ich will nicht jagen, ich will Menschen kennenlernen. Wenn den dieser Mensch eine Frau ist kann ja mehr daraus werden oder auch nicht. Ich glaube auch, dass Männer wie ich (also extrovierte Männer) eher von Frauen, sogar schüchternen Frauen angesprochen werden. Bei mir kann Frau ja sicher sein, dass ich antworte und nicht mit roten Kopf verschwinde.
Am einfachsten empfinde ich das Kennenlernen bei interessengeleiteten Veranstaltungen.
Am 1. Mai bei der DGB-Kundgebung am Rathaus meiner kleinen Hansestadt, habe ich dieses Jahr eine sehr interessante Pflegeheimleiterin kennengelernt. Ich weiss wirklich nicht mehr wer wen zuerst angesprochen hat (wahrscheinlich war ich es). Wir waren ruckzuck im Gespräch, mal sehen was daraus wird. Weiterer Vorteil für mich, ich gerade nicht an so eine Pseudo-Banker-Tussi mit dem ganzen neoliberalen Müll im Kopf.
 
  • #15
Es gibt definitiv Männer, die zu schüchtern sind, eine Frau anzusprechen. Bin oft genug mit männlichen Freunden unterwegs, um das bestätigen zu können.

Allerdings gilt dies m.E. nur für die "schnelle Gelegenheit", wenn man(n) spontan reagieren muss (z. B. im Supermarkt oder im Café oder um den Zeitpunkt abzupassen, wenn die Frau in der Disco mal nicht von Freundinnen umringt ist etc.).
Wenn ein Mann eine interessante Frau regelmäßig sieht (Kantine, Bus etc.) und man sich anlächelt (siehe Nebenthreads) wird er irgendwann die Initiative zu einem "Hallo" ergreifen, wenn er sich genug ermutigt fühlt. Da kann er noch so schüchtern sein.

Ich glaube nicht, dass das Gros der Männer "erobert" werden möchte. Natürlich fühlen sie sich kurzzeitig geschmeichelt - egal ob das Gegenüber für sie nun besonders attraktiv ist oder nicht. Meine Freunde sehen solche Damen eigentlich immer als eher zudringlich an. Mag daran liegen, dass es meist nicht das scheue Rehlein ist, das anspricht, sondern schon durchaus in Gänze forsche Damen.

Mein persönlicher Eindruck war bislang, dass sie eine solche Frau, die "weiß, was sie will" durchaus gern mal im Bett ausprobieren möchten. Das scheint wohl spannend zu sein oder etwas Besonderes zu verheißen.
Als potentielle feste Partnerinnen wurden die Frauen eher nicht gesehen. Vielleicht - so meine Spekulation - fühlten die Männer sich leicht überfahren und hatten womöglich Sorge, dass sie mit einer solchen (forschen) Frau in der Beziehung nichts mehr zu melden hätten.
Ich kenne bislang nur einen Mann, der sich willenlos erobern ließ. Dieser ist aber auch ziemlich unselbständig und etwas lebensfremd und sucht eher so was wie eine Mutti.
Kann ich 100% bestätigen, wenn ich die letzten 40 Jahre zurück blicke. Da hat sich bei den Männern nichts geändert.

Einer hat mich vor Jahren sogar am Ende der Beziehung, die ich dann beendet habe, weil er immer respektloser wurde, mir vorgehalten, dass ich es ihm beim Kennenlernen zu leicht gemacht hätte. Er wusste genau, mit welchen abwertenden Worten er eine Frau verletzten wollte. Ich war froh, dass er sich so zu mir verhielt, der Trennungsschmerz war sehr kurz.

Leider hörte ich früher und höre heute immer noch von solchen Geschichten, wie mies Männer sich Frauen gegenüber verhalten und das ist noch "harmlos".

Von daher, sende ich gerne viel Lächeln an mir gefallende Männer. Wenn Mann dann selbst nicht aktiv wird, sein Problem.

Ansonsten haben Männer ja auch keine Scheu, wenn sie wirklich was wollen.

W Ü50
 
  • #16
Du solltest dich auch fragen, was für einen Typ Mann du dir an Land ziehst, wenn du von Beginn an die Führung übernimmst. Das sind oft sehr passive Männer, die dich dann mal schön machen lassen, sprich du wirst immer diejenige sein, die aktiv Beziehungsarbeit leistet, Überraschungen plant, das Restaurant bucht, Wochenenden und Urlaube organisiert. Die Frau macht und tut, so wie es schon bei Mama war. Willst du das?

Schüchternheit ist gerade heute keine Ausrede mehr. Schüchterne Männer machen eben onlinedating.
 
  • #17
Ich sehe es wie @Lionne69
Bei normalen Kontakten kann ich doch auch " reden". Warum sollte ich aufeinmal zur Prinzessin auf der Erbse mutieren, wenn ich es im Leben auch nicht bin?
Wir gehen öfter mit Freunden weg, da hat kein Mann eine Glaskugel die zeigt: einer der Gruppe mag Männer, der andere ist verwand...
Somit verstehe ich völlig, wenn sich jemand nicht traut mich anzusprechen.
Beim Getränke holen, an Kaffeebars, zuviele Gläser mit Ärmeln hängen bleiben etc passiert mir auch so regelmäßig und schon habe ich Kontakt zu Männlein wie Weiblein.
Ein auch interessierter Mann, wird wohl agieren wie @Tom26 es beschreibt.
 
  • #18
Warum entstehen so viele Beziehungen im Bekanntenkreis, unter den Jüngeren, als Studenten bei Feten, etc.? Auf der Arbeit, bei Hobbies?
Da ergab sich der Kontakt immer von selbst.

Und mit zunehmendem Alter wird es schwerer, es kommen keine neuen mehr dazu, die Wege deutlich eingefahrener.

Wer hat denn wirklich eine/n Wildfremde/n als Partner/in gefunden? Über die direkte Ansprache?
Irgendwo beiläufig zwanglos ins Gespräch gekommen und dabei Mr. / Mrs. Right gefunden?
Das ist so die jungeren sind unbefangen, ungezwungen und locker und begegnen sich im Freundeskreis zwanglos und so lernen sich junge Paare kennen. Die Schwierigkeit kommt erst viel später wenn Frau und Mann mehrere negative Erfahrungen und Körbe bekommen hat. Deswegen trauen sich beide Geschlechter nicht mehr miteinander spontan, ungezwungen und mit Leichtigkeit umzugehen.

Ja, beiläufig hat mein Cousin einmal seine Freundin an der Kinokasse kennen gelernt als sie in der Schlange gewartet hatten. Und meine Eltern lernten sich in einem Zug scannen und eine Freundin lernte ihren Mann bei einer kurzen Busfahrt kennen.

Zu Never f...the company ist zu sagen, dass die meisten Beziehungen gerade am Arbeitsplatz entstanden sind. Oder irgendwo im beruflichen Umfeld gefolgt von Freundes- und Bekanntenkreis.

Es ist doch einfach mit beiläufigen Bemerkungen ins Gespräch zu kommen ohne dass es nach bewusstem Ansprechen aussieht und auch der schüchterne Mann das Gefühl bekommt er hätte die Frau erobert. Ob dann daraus auch eine lange Beziehung entsteht, steht in den Sternen
 
M

moobesa

  • #19
Ein echter Mann macht immer den ersten Schritt, beim Kennenlernen oder Heiratsantrag, aber auch im Bett. Dieses "Mimimimimi, ich will auch begehrt werden." ist nicht wirklich männlich. Will sie starten, lehnt er freundlich, aber eindeutig ab.
 
  • #20
Einer hat mich vor Jahren sogar am Ende der Beziehung, die ich dann beendet habe, weil er immer respektloser wurde, mir vorgehalten, dass ich es ihm beim Kennenlernen zu leicht gemacht hätte. Er wusste genau, mit welchen abwertenden Worten er eine Frau verletzten wollte. Ich war froh, dass er sich so zu mir verhielt, der Trennungsschmerz war sehr kurz.

Leider hörte ich früher und höre heute immer noch von solchen Geschichten, wie mies Männer sich Frauen gegenüber verhalten und das ist noch "harmlos".
Ich glaube nicht, dass es daran lag, dass es einem Mann zu leicht gemacht wurde beim Kennenlernen und er deswegen meinte die Frau in den nächsten Jahren respektlos zu behandeln.

Wenn er eine Herausforderung in einer harten Nuss gebraucht hätte bzw. eine sehr distanzierten und abweisend Frau, dann hätte er sich doch viel früher trennen können statt in der Beziehung zu bleiben und zwar in einer Beziehung in der er die Frau gar nicht respektieren kann.
Das war nur die Retourkutsche (Rache) aus verletzter Eitelkeit, weil eine Frau ihn verlassen hatte!

Persönlich trennte ich mich auch von einem alkoholabhängigen Freund, weil ich vor ihm gänzlich den Respekt verloren habe (wegen des Alkoholismus) und wenn ich vor einem Mann keinen Respekt habe, dann kann ich ihn auch nicht lieben und mit ihm eine Beziehung führen. Kenne auch zwei Männer die sich von ihren alkoholabhängigen Partnerinnen getrennt hatten, weil sie auch keinen Respekt mehr hatten.
 
  • #21
Hallo,

gibt es tatsächlich Männer, die zu schüchtern für den ersten Schritt sind (z.B. Ansprechen, Anschreiben, nach Handynummer fragen, nach Treffen fragen etc.) oder ist das immer nur eine Ausrede, weil man nicht wahrhaben möchte, dass er kein Interesse hat?

Gibt es auch tatsächlich Männer, die es mögen, wenn die Frau den ersten Schritt macht? Ich dachte immer, dass der Mann den ersten Schritt machen muss, da dieser die Frau erobern will und es uninteressant ist, wenn die Frau auf ihn zugeht...

Bin männlich und anfang 30!

Liebe Grüße
Ja, die gibt es (mich zum Beispiel, ich tue mich sehr schwer damit, weil mein Selbstbewusstsein nicht das beste ist (ich trage einen Haufen Baggage mit mir herum...sollte das vielleicht therapieren lassen, keine Ahnung ob das helfen würde, aber meine letzten Erfahrungen mit Therapeuten waren auch nicht gerade gut!))!

Außerdem: Für mich ist NICHTS attraktiver als eine selbstbewusste Frau die weiß was sie möchte (Anmerkung: Solange sie nicht versucht mit herumzukommandieren, das kann ich gar nicht ab! Eine Beziehung ist etwas wo man sich auf Augenhöhe begegnen sollte meiner Meinung nach - d.h. NIEMAND hat "die Hosen an", beide sprechen sich gleichberechtigt ab!), am besten noch ein Tomboy in Jeans oder kurzer Hose (kein Prinzesschen in Kleidchen mit Tonnen von Make-Up, Heels, Schmuck, Handtäschchen etc...mag diesen Typ Frau einfach nicht! Und Schmuck und Handtasche etc. halte ich für Geldverschwendung!), vor allem wenn diese Dame dann auch noch gerne über Dinge spricht die man typischerweise uns Männern zu schreibt z.B. Autos, Sport etc. :)

Von solch einer Frau würde ich GERNE angesprochen werden :) - ja, ich darf träumen, nicht wahr? Denn trotz Emmanzipation und der Dämonisierung des männlichen in der Gesellschaft will Frau immer noch gerne erobert werden (und das am besten ohne vorher "Belästigt" aka Angesprochen worden zu sein von den ganzen Creeps (sofern man nicht wie Brad Pitt aussieht ist man schnell der "Creep" wenn man Mädchen ausführlich mustert und sie dann anspricht!))

ps: Habe Erfahrung (deshalb mache ich es auch nicht mehr, habe zu oft einen Korb bekommen...könnte ich die alle verkaufen hätte ich nen Haufen Geld :D ^^), wenn ich mich denn mal getraut habe, dann war die Antwort meist negativ!

Bin männlich und Anfang 30
 
  • #22
.sollte das vielleicht therapieren lassen, keine Ahnung ob das helfen würde
Oder Du machst Dich selber auf die Suche, wie Du Dir helfen kannst. Wenn Therapien für Dich nicht der Weg sind, muss das ja nicht heißen, dass Deine Probleme nicht von Dir bearbeitbar sind (der Therapeut kann das Dir sowieso nicht abnehmen, die Arbeit musst Du auch dann allein machen).

Und ich würde das unbedingt machen, denn: Die selbstbewussten Frauen, die wissen, was sie wollen, haben eine Menge Selbstvertrauen, und die von Dir gewünschte Augenhöhe funktioniert nur, wenn Du selber selbstbewusst bist und Selbstvertrauen hast. Eine Frau mit echtem Selbstvertrauen kriegt immer Probleme bei einem Mann ohne, weil sie sich selber klein machen muss, damit er keine Probleme kriegt. Deswegen stehen Frauen mit Selbstvertrauen auch nur auf Männer mit Selbstvertrauen.
Die mit dem "ich bin eine starke Frau, weil ich alles dominiere"-Verhalten, die Du gerade nicht willst wegen des Rumkommandierens, könntest Du aber verwechseln mit den anderen, genauso wie Arroganz manchmal verwechselt wird mit echtem Selbstvertrauen, wenn man selber keins hat.

Die Frauen, die Männer ohne Selbstvertrauen ansprechen und als Partner wollen, sind fast immer die dominanten Mutti-Typen mit einem eigenen Partnerschaftsplan, z.B. schnell zu heiraten, denn sie wissen: Der Mann ohne Selbstvertrauen ist dankbar und anhänglich und daher treu.
Die Frauen, die Augenhöhe mit Dir haben, müssten selber kein Selbstvertrauen haben, allerdings sind die wiederum ebenfalls schüchtern und sprechen keine Männer an (abgesehen davon, dass Du sie vielleicht auch wegen ihres mangelnden Selbstvertrauens nicht attraktiv finden könntest).

Außerdem - Du tust Dir selber ein Gefallen, wenn Du nicht drauf wartest, dass sich Deine Probleme von allein lösen, denn je mehr Selbstvertrauen ein Partner hat, umso besser und augenhöhiger wird seine Beziehung, denn umso unabhängiger ist er, und daraus folgt, dass er weder klammert noch Spielchen spielt noch den Partner wahnsinnig braucht und sich deswegen rumkommandieren lässt.
kein Prinzesschen in Kleidchen mit Tonnen von Make-Up, Heels, Schmuck, Handtäschchen etc...mag diesen Typ Frau einfach nicht! Und Schmuck und Handtasche etc. halte ich für Geldverschwendung!
Entspann Dich :) Die wollen sicher auch nichts von Dir, solche Frauen stehen eher auf die Womanizer-Typen, glaube ich, diese "Macher", und vor allem warten die Prinzessinnen garantiert auf einen Mann, der sie anspricht und würden nie einen Mann selber ansprechen. Denn der Mann, der sie anspricht, zeigt den Willen, die Frau zu erobern, dh. zu verwöhnen. Das wollen Prinzessinnen immer, allerdings werden auch die Frauen in den kurzen Hosen nichts dagegen haben.
 
  • #23
Von solch einer Frau würde ich GERNE angesprochen werden :) - ja, ich darf träumen, nicht wahr? Denn trotz Emmanzipation und der Dämonisierung des männlichen in der Gesellschaft will Frau immer noch gerne erobert werden (und das am besten ohne vorher "Belästigt" aka Angesprochen worden zu sein von den ganzen Creeps (sofern man nicht wie Brad Pitt aussieht ist man schnell der "Creep" wenn man Mädchen ausführlich mustert und sie dann anspricht!))
Toll - du hast Angst vor Körben und willst daher den Frauen den schwarzen Peter zuschieben. Versteckst dich hinter deiner Schüchternheit - sprichst den Mädels dieses Recht aber ab.
Du jammerst, dass du als Creep angesehen wirst - aber qualifizierst Frauen aufgrund ihrer Kleidung und ihres Make ups massiv ab.
Diese "Prinzessinnen" verschwinden eine Stunde im Bad, dann sind die Klamotten getauscht, das Make up, die langen Fingernägel und Haare ab. Kannst du dich auch so schnell ändern?
Frauen sind komische Wesen - die merken, dass du viele von ihnen für indiskutabel hältst. Dich wohl auch entsprechend verhältst. Und das mögen sie nicht. Nicht aus Kalkül solltest du zu allen Frauen zunächst höflich und freundlich sein - denn auch die, die dir gar nicht gefallen, haben Freundinnen. Und die sind vielleicht das, was du suchst. Nur lernst du diese Frauen nie kennen, weil du abweisend bist. Das hat nichts mehr mit Schüchternheit zu tun. Sondern ist dein Fehler.
Somit hat keine Frau Lust, den ersten Schritt bei dir zu tun. So wie Männer die Frauen, die stinkig guggen, auch meiden.
 
  • #24
am besten noch ein Tomboy..
Von solch einer Frau würde ich GERNE angesprochen werden :) - ja, ich darf träumen, nicht wahr?
Lieber Laxian,
natürlich darfst du träumen. Allerdings wird es wohl beim Träumen bleiben, denn für eine dieser selbstbewussten Frauen befindest du dich nicht auf Augenhöhe.

Sie soll selbstbewusst sein, dich aber nicht herumkommandieren. Du jedoch darfst ihr vorschreiben, wofür sie ihr Geld ausgibt (Handtaschen und Schmuck schonmal nicht).
Du definierst Kleidungsstil, sogar Gesprächsthematiken und Interessen. Als Tomboy werden Mädchen/Frauen bezeichnet, die sich entsprechend der gängigen Geschlechterrolle von Jungen/Männern verhalten, also eher der Kumpeltyp.

Vor Frauen, die diesem Schema nicht entsprechen, scheinst du Angst zu haben. Neben einer nicht so schicken Frau fühlst du dich nicht so minderwertig, und wahrscheinlich kannst du bei Themen wie Autos und Sport mithalten, nicht aber bei Themen wie Kultur, Politik, Zeitgeist etc. Mit Männern kannst du wahrscheinlich besser umgehen als mit Frauen, daher sollte die Frau sich ein bisschen wie ein Mann benehmen und auch so denken. Weil es für dich dann leichter ist.

Du siehst Frauen nicht als Individuen und Menschen an, sondern als Objekte, die bestenfalls dafür geboren wurden, dir dein mickriges Selbstbewusstsein aufzupolieren. Deswegen bekommst du auch eine Absage nach der nächsten. Die selbstbewussten Jeans-Frauen sehen ihr Schicksal nämlich nicht darin, einen Mann mit Minderwertigkeitskomplexen zu bepampern und ihm das Händchen zu halten, wenn er sich mal wieder klein und unbedeutend fühlt.

Die Idee mit dem Therapeuten ist nicht so schlecht. Stattdessen könntest du aber auch mal anfangen, unbefangener auf Frauen zuzugehen und das weibliche Geschlecht kennenlernen, ohne gleich den Hintergedanken zu haben, eine davon in Besitz nehmen zu wollen. Frauen mögen in vielen Bereichen anders ticken als du, deswegen sind sie nicht falsch und auch nicht gruselig.
 
  • #25
Von solch einer Frau würde ich GERNE angesprochen werden :) - ja, ich darf träumen, nicht wahr? Denn trotz Emmanzipation und der Dämonisierung des männlichen in der Gesellschaft will Frau immer noch gerne erobert werden (und das am besten ohne vorher "Belästigt" aka Angesprochen worden zu sein von den ganzen Creeps (sofern man nicht wie Brad Pitt aussieht ist man schnell der "Creep" wenn man Mädchen ausführlich mustert und sie dann anspricht!))
Wir geraten hier zwar ab vom Haupt-Thread, aber gut, das ist hier ja manchmal in Ordnung :).
Lieber Laxian
Du scheinst ein paar Dinge durcheinander zu werfen und ich lese insgesamt soziale Ängste und Unbeholfenheit im Umgang mit Frauen heraus. Du bist mit deinen Schwierigkeiten längst nicht alleine, auch mit 30 gibt es viele Männer, die wenig Erfahrungen sammeln konnten und eigentlich auch nicht so recht wissen, wie Frauen "ticken". Von einigen unbeholfenen Ansprech-Versuchen in überfüllten Clubs nehmen sie dann schlechte Erfahrungen mit und verkriechen sich, was schade ist.
Wenn du darauf hoffst, dass sich dein Problem von alleine ändert, wirst du mit 40 vielleicht immer noch an dem Punkt sein und bereuen, dass du nichts unternommen hast. Darum ja, ich rate dir zu Therapie, Selbsthilfe, Stilberatung, Hobbies - einfach zu mehr Erfahrungen und Denkanstössen, was Frauen und Beziehungen anbelangt. Sei neugierig auf das Leben und steck' nicht alle Menschen gleich in eine Schublade -und dich auch nicht.
 
  • #26
Ich glaube nicht, dass es daran lag, dass es einem Mann zu leicht gemacht wurde beim Kennenlernen und er deswegen meinte die Frau in den nächsten Jahren respektlos zu behandeln.

Das war nur die Retourkutsche (Rache) aus verletzter Eitelkeit, weil eine Frau ihn verlassen hatte!
Hinter jeder Retourkutsche steckt eine große Portion Wahrheit. Er wird nicht ohne Grund gerade diese Retourkutsche gewählt haben. Er hat damit genau gewusst, wie er Frau verletzten will, auf eine miese Art, so mies wie sein Charakter.

Den wahren Charakter eines Menschen, egal beruflich, wie privat erkennt man an den letzten Worten bzw. Taten.

W Ü50
 
  • #27
Ja, solche Männer gibt es definitiv! Die haben oft solche Angst, dass sie von der Frau gedemütigt werden oder, dass sie sich dabei blamieren
Wie, gießt ihnen dann die Frau das Getränk über den Kopf? Nun macht mal halblang, liebe Geschlechtsgenossen!

Es ist doch reine Bequemlichkeit für die Frauen, passiv bleiben zu können und der männlichen Aktivität in Duldungsstarre zu harren. Natürlich hätten es die Männer gern umgekehrt, dann bräuchten sie bis zum Gang ins Schlafzimmer gar nichts mehr zu vollbringen. Von mir aus könnten ab morgen die Frauen die Werbung übernehmen, ich lehne mich dann zurück und wähle (mehr oder weniger) sorgsam aus. Na, eher weniger sorgsam.

Einerseits sehen Frauen das auch als Machtfrage, sie steuern den Anbahnungsprozess, können auswählen, sind Herrin des Geschehens. Körbe vergeben ist seliger denn Körbe empfangen.

Andererseits können dann Frauen auch nur unter den Männern auswählen, die sich bei ihnen "bewerben". Alle Angsthasen fallen durch den Rost. Wird die Frau dagegen aktiver, erweitert sich auch ihr Beuteraster.
 
  • #28
Wie, gießt ihnen dann die Frau das Getränk über den Kopf? Nun macht mal halblang, liebe Geschlechtsgenossen!
...auch wenn du das nicht nachvollziehen kannst, bleibt es trotzdem eine Tatsache! Ängste sind Gefühle (und damit subjektiv) und müssen nicht immer vollkommen rational sein. (Oder würdest Du zu jemandem mit Depressionen auch sagen, er soll mal nicht übertreiben / sich nicht so anstellen?)
Ob begründet oder nicht, es gibt Männer, die Angst haben Frauen anzusprechen und auch dadurch davon abhalten lassen. Und die sind froh, wenn die Frau dann den ersten Schritt macht :)
 
  • #29
...auch wenn du das nicht nachvollziehen kannst, bleibt es trotzdem eine Tatsache! Ängste sind Gefühle (und damit subjektiv) und müssen nicht immer vollkommen rational sein. (Oder würdest Du zu jemandem mit Depressionen auch sagen, er soll mal nicht übertreiben / sich nicht so anstellen?)
Ob begründet oder nicht, es gibt Männer, die Angst haben Frauen anzusprechen und auch dadurch davon abhalten lassen. Und die sind froh, wenn die Frau dann den ersten Schritt macht :)
Menschlich absolut verständlich, finde ich, aaaaber.... im Mann ist immer noch der kleine Teufel, dass er sich zwar freut, wenn Frau den ersten Schritt macht, aber langfristig gesehen, dass nicht wert schätzt, weil er immer wieder daran erinnert wird, dass er nicht genug Männlichkeit und Mut hatte, den ersten Schritt selber zu machen.

Um diesen Widerspruch nicht immer wieder fühlen zu müssen, die die Frau ihm unbewusst vor die Nase hält, kann er sich letztendlich nicht mit vollem Herzen und Verstand auf die "erste Schritt gemacht Frau" wirklich mit allem Drum und Dran einlassen. Ja, es gibt Ausnahmen.

Und sein wir doch alle ehrlich.... wir schätzen doch nur das wirklich richtig, hegen und pflegen es, was wir nicht einfach so bekommen haben, oder?

W ü50
 
  • #30
Es gibt leider Geschlechtsgenossinnen, die äußerst zickig reagieren können.
So ganz unbegründet ist die Angst nicht.

Mann, unbeholfen, schüchtern, überwindet sich - und trifft auf genau sie Falsche, schlecht gelaunt, etc.
Anfrage vielleicht auch extrem ungeschickt und plump.

Das Problem sind die Vorurteile
- Eine Frau, die selbst aktiv wird, ist bedürftig, leicht zu haben, etc.
- Ein Mann, der aktiv wird, riskiert, dass es als Belästigung aufgefasst wird und ungute Reaktionen.

Also, am Schluss wartet jede/r, mit verschlossenen Gesicht und Haltung, und beschwert sich, dass man nie jemanden trifft, kennen lernt.

Wir haben einfach keine Flirtkultur, in anderen Ländern wäre diese Frage obsolet.