• #361
Gibt nichts zu danken. Manche Dinge sind nicht automatisch falsch, weil "Der-Mensch-ist-nicht-monogam"-Andreas sie schreibt. Ich fand einfach das Bild sehr passend und auf Anhieb verständlich.

Das halte ich nicht für ausgemacht. Gerade die, die theoretisch Gegenpole sind, entwickeln real oft eine starke Anziehung aufeinander.

Gegenpole in dieser Hinsicht können sich nicht anziehen. "Bin ich nie begegnet" bedeutet ja irgendwo auch, dass entweder ich denen oder die mir weiträumig aus dem Weg gegangen sind. Wahrscheinlich beides.

Was ich an dir interessant finde, ist dein Intellekt. Und deine Frauen suchst du sicher nicht zuerst nach dem Kriterium aus *Tränenlachsmiley*.

Für mich wäre "Warten wir mal 10 Dates ab, bis wir im Bettle landen" ein Zeichen, dass die Begierde nicht da ist.
Das mit dem "warten wir mal 10 Dates ab" ist ganz sicher auch nicht mein Weg.
Aber es gibt ja noch einen weiteren Unterschied - date ich bewusst (Onlinedating), lerne also einen Menschen gerade erst kennen. Oder ergibt sich mit der Zeit eine nähere Bekanntschaft, Freundschaft, mehr Nähe. Im ersten Fall muss sich erst einmal etwas entwickeln. Ich weiß vielleicht vom Schreiben, dass mir dieser Mann sympatisch ist. Aber mehr nicht. Und dann knallt es eben nicht bei den ersten drei Treffen schon.

Im zweiten Fall kenne ich den Mann schon. Ich weiß, wie er sich in bestimmten Situationen verhält. Ich kann ihn einschätzen. Und ich habe mich vor meinem Online-Dating immer in Männer verliebt, die ich schon kannte.
Ich kenne auch jetzt einen schon eine Weile, bei dem ich wahrscheinlich auch nicht einmal drei Dates abwarten könnte / wollte, wenn eine Annäherung überhaupt eine Option wäre (ist es nicht). Und selbst den fand ich am Anfang unserer Bekanntschaft eher ... naja. Gutaussehend, also automatisch ein arroganter A****. Ja, ich habe meine Vorurteile :D. Aber ich kann sie auch hinter mir lassen, wenn ich feststelle, dass ich falsch liege.

Verknallt, verliebt, Liebe .... irgendwie versteht jeder Mensch etwas anderes, nutzt diese Begriffe sehr individuell.
Eine Anziehung muss / sollte am Anfang da sein. Ob die im Laufe einer längeren Bekanntschaft entsteht oder im Verlaufe der ersten Treffen, ist egal. DAS ist für mich Verknalltheit / Verliebtheit. Liebe ist das, was irgendwann danach kommt, wenn die rosa Brille langsam verschwindet. Da sind sich aber die meisten Menschen einig, so individuell ist das gar nicht.
 
  • #362
Postsciptum: Falls es noch jemand interessiert:

Beziehungs- bzw. Bindungstyp D ist das zutreffende Muster. D.h., unsicher chaotisches Bindungsverhalten, das durch entsprechende Chaotik in der frühen Kindheit begründet wurde. Auf sie trifft der hierfür geradezu klassische Fall des Aufwachsens im Heim zu.

Dank an @Ejscheff! Er hatte die richtige Ahnung, in welche Richtung man forschen müsse, um das Rätsel zu lösen, wenn auch seine Vermutung mit Persönlichkeitsstörung aus dem B-Cluster unzutreffend ist.
 
  • #363
Was bringt dir die nachträgliche Klassifizierung bzw. Pathologisierung deiner Bekanntschaften? Vielleicht ist dem so? Vielleicht auch nicht ...
Fakt ist, dass du mit deinem "Frauenauswahlverfahren" alle möglichen Sonderlinge nicht aussiebst, weil es dir nur darum geht, dass sie attraktiv und sexwillig ist. Da du an deiner Herangehensweise eh nichts ändern willst, bräuchte dich das jetzt nicht zu kümmern. Rauf auf die Nächste, ob sie nen Knall hat, wirst du schon noch sehen.
 
  • #364
Postsciptum: Falls es noch jemand interessiert:

Beziehungs- bzw. Bindungstyp D ist das zutreffende Muster. D.h., unsicher chaotisches Bindungsverhalten, das durch entsprechende Chaotik in der frühen Kindheit begründet wurde. Auf sie trifft der hierfür geradezu klassische Fall des Aufwachsens im Heim zu.

Dank an @Ejscheff! Er hatte die richtige Ahnung, in welche Richtung man forschen müsse, um das Rätsel zu lösen, wenn auch seine Vermutung mit Persönlichkeitsstörung aus dem B-Cluster unzutreffend ist.
Gerne. @Laubsk hat aber Recht. An "Bekloppte" gerät man nicht weil die "bekloppt" sind, sondern weil man sich selbst für sie entscheidet.
 
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