• #121
Du argumentierst aus einer imaginären Geisterwelt. Deine Aussagen und Folgerungen sind empirisch nicht falsifizierbar, weil Du in der Geisterwelt es Dir immer nach Gusto hindrehen kannst.
Ich als Mon Chi Chi trete nun hinter die Worte eines Dr.rer.nat. und Unidozenten zurück und lasse U. Warnkes Gedanken sprechen, aus seinem Buch "Quantenphilosophie und Interwelt: Der Zugang zur verborgenen Essenz des menschlichen Wesens" (Goldmann, 2. Auflage):

S. 139: "Nach wie vor versucht man, das Unbekannte mit dem Bekannten zu erklären. Und das reduziert sich auf überkommene Naturgesetze und vage Thesen. Die geistige Ebene der [...] Phänomene wird so gut wie nicht beachtet. [...] Für die Wissenschaft ist das eine große Herausforderung, die längst noch nicht in ihrer ganzen Dimension erkannt wurde. Der Physiker H.-P.- Dürr, bis 1997 Direktor des Max-Planck-Instituts in München, meint, einige Naturwissenschaftler glichen dem Fischer, der mit seinem Netz immer nur Fische fängt, die größer als fünf Zentimeter sind. Daraus schließt er, alle Geschöpfe des Meeres müssten mindestens fünf Zentimeter lang sein- anstatt sich zu fragen, ob vielleicht sein Netz zu große Maschen habe."

S. 145ff: "Obwohl die Quantenphysik einen Paradigmenwechsel in Wissenschaft und Philosophie nach sich zog, sind die Konsequenzen noch immer umstritten. Zwar haben Physiker wie Heisenberg und Bohr sowie Schrödinger zweifelsfrei nachweisen können, wie unmittelbar der Geist im Experiment die Materie verändert, doch weiterdenken wollen die traditionellen Wissenschaften diese Erkenntnis offensichtlich nicht. [...] Ängstlich wiederholen [die Skeptiker] ihre alten Lehrsätze: Es gebe eine objektive Alltagswelt, unabhängig von der Wahrnehmung des Menschen; alle Vorgänge der Natur seien mit einfachen kausalen Ursachen zu beschreiben; Raum und Zeit seien unumstößliche, absolut existierende Fakten. Bei diesen überkommenen Vorstellungen wird völlig weggeblendet, dass unser Universum geistiger, informativer Natur ist. Deshalb kümmern sich die meisten Wissenschaftler nur um die einzelnen Funktionsabläufe, fragen aber nicht nach dem darüberliegenden Sinn. Alles Geistige halten sie für irrational und unrealistisch und meinen, es sei einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung nicht würdig. [...] Doch Quantenphysiker [...] wissen aus unzähligen Experimenten: Eine objektive Realität kann nicht beschrieben werden, denn Ereignisse und Objekte treten immer nur in der Weise in Erscheinung, in der das Bewusstsein sie befragt. Das Bewusstsein bringt Ereignisse und Objekte hervor. [...] Wir leben in einem partizipatorischen Universum, sind also beteiligt an der Entfaltung der Dinge in Raum und Zeit."

S. 147: "C.G. Jung zur Wahrnehmung: <<Alle Wissenschaft jedoch ist Funktion der Seele, und alle Erkenntnis wurzelt in ihr>>.""
 
  • #122
Lieber Andreas, schau dir mal auf der Arte Mediathek die Serie in Therapie an . Schau es am Besten auf Französisch, die Übersetzung ist so gestelzt und unnatürlich . Und dann schaust du dir insbesondere die Therapie Sitzungen mit der Chirugin Ariane an.

Also, ich habe jetzt von dieser Therapie-Serie die Folge "l'amant d'un jour" geguckt. Das Verhalten von dieser Ariane erinnert mich an das, was die Hobby-Hure immer über sich berichtet. Für sie ist es u.a. der größte Kick, einen Mann aufzugabeln, zum Sex zu kommen, ohne auch nur ein Wort zu sprechen und danach standepede wieder abzuhauen. Das entspricht in etwa der Szene, in der Ariane mit dem Lippenstift "plus jamais" auf den Spiegel vom Schlafzimmerschrank ihrer Eroberung des Tages kritzelt und sich dann aus dem Staub macht.

Was sagt uns das nun aber?
 
  • #123
Klingt fast ein bisschen nach Mid-Life crisis.

Das kann gut sein.

Im Übrigen muss man das Gegenüber ja charakterisieren, wenn es und die Situation beschreiben will. Ich werde auch das Gefühl nicht los, bei Dir schwingt auch etwas Neid mit.

Umgekehrt übrigens, ist der Kollege mega angepisst, wenn ich mal erwähne, dass ich mich mit männlichen Freunden treffe...ich gehe mal davon aus, dass dir das aber egal ist?

Ja. Ich höre mir ca. einmal wöchentlich die Abenteuer des Raumschiffs Hobby-Hure an. Die französische Konversationsfreundin hat auch ab und an ein Abenteuer zu berichten.

Das ist falsch. Man ist nicht immer Objekt für ein Subjekt.

Doch. Du hast die Aussage vollkommen falsch verstanden. Im Grunde ist es eine Banalität. In dem Augenblick, indem ich jemand angucke, bin ich das wahrnehmende Subjekt und der Betreffende das wahrgenommene Objekt. Genauso verhält es sich bei einer wie auch immer gearteten Liebesbeziehung. Die andere Person tritt als Objekt in deine subjektive Wahrnehmung.
 
  • #124
Ich denke, es ist nicht angezeigt, dich und dein Verhalten gegenüber Frauen ändern zu wollen.
Hier haben dir viele ihre Meinung gesagt und du hast sie dir angehört, konntest einige Anregungen mitnehmen, beharrst auf deiner Interpretation zum Wesen der Dänin und dem Verlauf euerer kurzen Beziehung, hört zu, wägst ab, antwortest höflich und kommst nun zu dem Schluß, alles so weiterlaufen zu lassen wie bisher.

Ich finde das ok, jeder nach seiner Façon.
Ich finde, das ist Freiheit.
Deine Freiheit endet aber da, wo du die Freiheit anderer Menschen beschneidest.
Ich habe für mich mal definiert, dass alles erlaubt ist, was
- nicht kriminell ist
- nicht meiner Gesundheit oder der der anderen schadet
- niemanden verletzt, demütigt, kränkt oder ausnutzt.

Könnest du dir in Bezug auf deine Frauen, oder auch auf alle Bereiche des Lebens, einen solchen Moralkodex vorstellen ?
Ich meine nicht meinen, sondern deinen.

Im Beispiel bleibend: könntest du dir vorstellen, der Frau, die morgen den Weißwein mitbringt, zu sagen, dass du sie toll findest, dich auf den Abend freust, gerne mit ihr schlafen willst, aber dass du ...ja was denn eigentlich ? ...in eine andere Frau verliebt bist ?
Ich weiß nicht recht, was mich stört. Offenbar ist für die Frauen, mit denen du zu tun hast, dein lifestyle ok.
Kann sein, dass ich persönlich gerne im Bilde wäre, wenn ich jemanden mit deiner Haltung vor mir hätte.
Ich bin zweimal verarscht worden und das tat weh.
Ich wäre sehr froh, wenn jemand ganz ehrlich zu mir ist.
Wenn du mir morgen im Verlauf des Essens sagen würdest, wohin die Reise geht. Weil ich dann die Möglichkeit hätte, und nutzen würde, nach dem Essen zu gehen.

w 54
 
  • #125
Die Dänin hat gegen Ende zugegeben, ursprünglich nur eine Affäre gesucht zu haben, sich dann aber wider Plan verliebt zu haben.
KEINE Frau der Welt, würde Dich von ihrer Bettkante lassen, wenn sie verliebt in Dich wäre. Faule Ausrede und einfach nur unwahr ihrerseits.

Ich bleibe dabei, sie weiß noch nicht mal, was "verliebt" bedeutet und wie sich das anfühlt. Von "Liebe" gar nicht zu reden. Sie wirkt einfach nur emotionslos. Und leer.

@Andreas : Ich möchte DIR aber - trotz meiner vielleicht heftigen Worte zu diesem Deinem Thread - vier große Komplimente machen: Du schreibst SEHR ansprechend, scheint sehr authentisch zu sein und Deine Beiträge machen mir immer Spaß, sie zu lesen. Das schafft nicht jeder. Du bist unterhaltsam hier im Forum!
 
  • #126
In der Anfangsphase war sie empathisch, aufgeschlossen, warmherzig und ausgleichend. Es konnte sie kaum etwas aus der Ruhe bringen. Sie war im Einklang mit sich. War umgänglich.
In der "Anfangsphase"? Ihr habt Euch doch nur drei mal überhaupt getroffen! Du meinst also, beim ersten Date war sie das noch?! ; - )
Zu ihrer besten Zeit wie mir war sie unkompliziert pflegeleicht wie ein Kumpel.
Also bis zum zweiten Treffen, oder wie? ; - ))))
PS:

Der mutmaßliche BDSM-Aspekt ist außer von @frei noch überhaupt nicht thematisiert worden.
Na, gut, wenn Du unbedingt willst: ja, kann ich mir gut vorstellen. Wie geschrieben ist sie für mich eine klassische Borderlinerin, mit Suchtverhalten Richtung Sex, Sex-konsumierend, da keine Liebesgefühle fühlen könnend. Da wird gerne Extremes, Bizarres, BDSM, vielleicht auch SM und Gruppen-Sex hinzugezogen. Alles der Show dienend und um davon bei nächsten Kurz-Affairen stolz (worauf kann man hier eigentlich genau stolz sein?!?!) zu berichten und sich in Szene zu setzen. Wow, wie krass und ausgefallen man ja ist, da MUSS man ja toll, respektive liebenswert sein! ; - )

Ich liebe Sex auch. Gerne auch in unterschiedlichsten Varianten. Aber so ein wahlloses, quantitatives Rumgevögel?! Das würde mich langweilen, weil mir da die emotionale Tiefe fehlt, die Miteinander-Schlafen doch erst aufregend und bombastisch machen. das Einbeziehen seiner Seele und seines Geistes.

Ich hatte auch einmal in meinem Leben eine reine Affaire. Da ging es um Sex, ohne große Liebesgefühle. Der Sex war gut, ja, aber im Nachhinein würd ich sagen: Brauch ich nicht mehr. Reine Zeitverschwendung, wenn da keine echten Gefühle, idealerweise sogar Verliebtheit und/ oder Liebe im Spiel sind. Als würde man ohne Geschmackssinn und ohne Geruchssinn essen. Mann isst einfach nur Riesenmengen, unterschiedlichste Formen, alles Durcheinander, aber man SCHMECKT nichts.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #127

Das war ja zum Ende hin, dass sie sich so verhalten hat. Vorher hatte sie solche Allüren überhaupt nicht.
Ich tue mich schwer damit, bei einer Gesamtdauer von einem Monat eine Anfangsphase und weitere Phasen auszumachen. Meiner Meinung nach ist man auch nach einem Monat noch in der Anfangsphase. Richtig toll war es ja nur ganz zu Beginn der Anfangsphase, dann ging es schon steil bergab. Also aus meiner Sicht war noch nicht mal die Anfangsphase schön.

Was ich jetzt aber erlebe und als ungewöhnlich angenehm empfinde, ist sein Umgang mit z.T. harscher Kritik.
Sehr souverän.
Er läßt sich durch nichts provozieren, bleibt ruhig und sachlich.
Dafür meine Anerkennung lieber Andreas.
Da möchte ich mich anschließen. Auch wenn ich dir in wenigen Statements zustimme: dass du hier deine persönliche Geschichte teilst, dir alles anhörst, antwortest und in keiner Weise beleidigt reagierst, beeindruckt mich sehr!
w45
 
  • #128
ie hat erkannt, es ist nicht meine Sache, von mal reinschmecken abgesehen, und dass damit keine dauerhafte sexuelle Kompatibilität in einem für sie zentralen Punkt möglich ist
Na dann ist doch alles schnell geklärt.

Da ich keine BDSM lerin (heisst das so?) bin, kann ich das nicht beurteilen. Aber umgekehrt würde schon ein Schuh raus. Würde ich schnell bemerken, dass der Andere auf BDSM steht, käme von mir auch schnell ein Tschyssikovski- da nicht kompatibel. Warum andersrum nicht ebenso. Aber letztendlich nur Spekulation.
W,56
 
  • #129
Da möchte ich mich anschließen. Auch wenn ich dir in wenigen Statements zustimme: dass du hier deine persönliche Geschichte teilst, dir alles anhörst, antwortest und in keiner Weise beleidigt reagierst, beeindruckt mich sehr!
Da bin ich wahrscheinlich dann zu verwöhnt 🤓. Weil ich nämlich absolut normal und selbstverständlich finde, dass wenn ein Forist eine Frage reinstellt, er sich die Antworten anhört, antwortet und in keiner Weise beleidigt reagiert.. Warum auch? Niemand hat ihm was angetan und abgesehen von paar Foristen sind die meisten höflich und sagen nur ihre persönliche Meinung dazu. Diese Meinung muss nicht gefallen, aber sie ist kein Grund rumzuzicken.
 
  • #130
Doch. Du hast die Aussage vollkommen falsch verstanden. Im Grunde ist es eine Banalität. In dem Augenblick, indem ich jemand angucke, bin ich das wahrnehmende Subjekt und der Betreffende das wahrgenommene Objekt. Genauso verhält es sich bei einer wie auch immer gearteten Liebesbeziehung. Die andere Person tritt als Objekt in deine subjektive Wahrnehmung.
Kann sein, dass wir tatsächlich aneinander vorbeischreiben. Ich würde das mit der Wahrnehmung aber gar nicht unbedingt so sehen. Jedenfalls ist es ein bisschen so wie auf dem Schulhof in der Grundschule. Man sieht jemanden und "dockt an", rein aus Spieltrieb, also ohne weitere eigene Motivationen außer eben derjenigen, mit der anderen Person ein bisschen "zu spielen". Ich spreche jetzt nicht von Beziehungen, sondern von Begegnungen im Allgemeinen. Sobald die andere Person dann als "Spielpartner" erkannt wurde, beobachtet man sich halt und lässt sich aufeinander ein, eben möglichst unvoreingenommen und neutral.

In der Begiehung könnte es schon auch ähnlich sein, nur dass das Spielen natürlich nicht in dem Sinne gemeint ist, der andere sei das Spiel"zeug", sondern eben nur d. Spielgefährte, der am Aufstellen der Spielregeln wie man selbst auch maßgeblich beteiligt ist. Zumindest ein paar Aspekte davon hat auch eine Begegnung mit dem anderen Geschlecht.
 
  • #131
Im Übrigen muss man das Gegenüber ja charakterisieren, wenn es und die Situation beschreiben will. Ich werde auch das Gefühl nicht los, bei Dir schwingt auch etwas Neid mit.
Neid? Spannend? Worauf?
Du leidest doch gerade ziemlich.

Ich habe in meinen wilden Zwanzigern auch das Verfahren angewendet, "best way to get over someone is to get under someone else". Du weisst, als Frau ist es easy, nen Mann für Sex zu finden. Hab ich dann mit Anfang 30 nochmal probiert, mit dem lockeren Ausleben, war immer noch leicht, hat mich aber nicht befriedigt.
Im doppelten Sinne...
 
  • #132
und kommst nun zu dem Schluß, alles so weiterlaufen zu lassen wie bisher.

Ich nehme als wesentliche Information der kritischen Anmerkungen mit, die Dänin sei nur ich selbst in extremo gewesen; eine Spiegelung. Das habe ich noch nicht schlussendlich verarbeitet. Ob ich alles so lassen werde bei mir wie bisher, steht noch dahin.

beharrst auf deiner Interpretation zum Wesen der Dänin und dem Verlauf euerer kurzen Beziehung

Die meisten Rückmeldungen haben die Dänin als Einheit gedeutet und interpretiert. Ich hatte aber die Wahrnehmung, sie hat mehrere Instanzen in sich. Mit der Bescheibung ihres Mr. Hyde habt Ihr Recht. Aber der Mr. Jekill fiel unter den Tisch. Letzten Endes bleibt die Dänin in ihrer Gesamtheit auch hier ein Rätsel. Einige interessante Aspekte waren aber dabei, vor allem Dein Hinweis auf mutmaßliches BDSM. Das erklärt, warum meine Vorgänger ein so großes Problem mit ihren Parties hatten, nicht mitkamen und meine goldenen Brücken Richtung Swingen nicht verfingen.

Ich habe für mich mal definiert, dass alles erlaubt ist, was
- nicht kriminell ist
- nicht meiner Gesundheit oder der der anderen schadet
- niemanden verletzt, demütigt, kränkt oder ausnutzt.

Ich denke, den Codex erfülle ich, ohne ihn bis dato ausformuliert zu haben. Meine F+ und booty call-Beziehungen waren immer klar als solche definiert.

Im Beispiel bleibend: könntest du dir vorstellen, der Frau, die morgen den Weißwein mitbringt, zu sagen, dass du sie toll findest, dich auf den Abend freust, gerne mit ihr schlafen willst, aber dass du ...ja was denn eigentlich ? ...in eine andere Frau verliebt bist ?

Ja, wir hatten bereits 3 längere Telefonate. Sie kennt die dänische Geschichte. Sie meinte dazu, sie an meiner Stelle würde es vorziehen, die Geschichte so wie sie war erlebt zu haben, als nichts erlebt zu haben. Sie liebt das Intensive. Ihre Noch-Ehe ist offenbar an Ödnis nicht zu überbieten gewesen. Sie will sogar nach der Corona-Zeit als Hure im Bordell jobben. Ich werde ihr heute Abend den Kontakt zu der Hobby-Hure, den ich habe, anbieten. Letztere hat schon zugesagt, sie zu coachen.

Ich weiß nicht recht, was mich stört. Offenbar ist für die Frauen, mit denen du zu tun hast, dein lifestyle ok.

Das Segment ist größer als ich noch vor ein paar Jahren gedacht hätte. Grob 85 % springen ab. 15 % werden erst dann richtig interessiert. Wenn man sich darauf konzentriert, Letztere zu identifizieren, läuft es ohne Anstrengung und Manipulation.
 
  • #133
@Andreas : Ich möchte DIR aber - trotz meiner vielleicht heftigen Worte zu diesem Deinem Thread - vier große Komplimente machen:

Danke für die Rosen. Und, die Worte hier empfand ich nicht als hart, sondern auch als authentisch. When you can't the heat, stay out of the kitchen. Das gilt auch für die anderen Diskussionsteilnehmer. Mir fällt so gut wie keine Rückmeldung ein, die nicht ok für mich war.

KEINE Frau der Welt, würde Dich von ihrer Bettkante lassen, wenn sie verliebt in Dich wäre. Faule Ausrede und einfach nur unwahr ihrerseits.

Doch. Ich darf an meine Beziehung von 2019 erinnern, die mit Ghosting ihrerseits endete. Wir waren im Le Train Bleu am Gare de Lyon essen; danach eine auf dem Vorplatz rauchen. Da fragen uns die Taxifahrer, ob wir frisch verheiratet seien, wie sehen so glücklich aus. Ein paar Tage später war sie verschwunden. Der bindungsaverse Typus trennt sich, weil er sich verliebt hat, nicht obwohl. Die Dänin war verliebt wie eine 15-Jährige, zeitweise. Ich bin ja auch nicht unerfahren mit Frauen.

In der "Anfangsphase"? Ihr habt Euch doch nur drei mal überhaupt getroffen! Du meinst also, beim ersten Date war sie das noch?! ; - )

Bis Mitte des 3. Treffens. Dann fing es an, zu gekippt.

Der Sex war gut, ja, aber im Nachhinein würd ich sagen: Brauch ich nicht mehr. Reine Zeitverschwendung, wenn da keine echten Gefühle, idealerweise sogar Verliebtheit und/ oder Liebe im Spiel sind.

Auch nicht, wenn Du Nymphomanin wärst?
 
  • #134
Ich tue mich schwer damit, bei einer Gesamtdauer von einem Monat eine Anfangsphase und weitere Phasen auszumachen. Meiner Meinung nach ist man auch nach einem Monat noch in der Anfangsphase.

Dann eben der Anfang der Anfangsphase, das Ende der Anfangsphase ...

alles anhörst, antwortest und in keiner Weise beleidigt reagierst, beeindruckt mich sehr!

Danke gleichfalls
 
  • #135
Neid? Spannend? Worauf?
Du leidest doch gerade ziemlich.

Ich habe in meinen wilden Zwanzigern auch das Verfahren angewendet, "best way to get over someone is to get under someone else". Du weisst, als Frau ist es easy, nen Mann für Sex zu finden. Hab ich dann mit Anfang 30 nochmal probiert, mit dem lockeren Ausleben, war immer noch leicht, hat mich aber nicht befriedigt.
Im doppelten Sinne...
Die Unterstellung von Neid hat oft, in diesem Fall definitiv, eine Selbstschutzfunktion.

Indem man Kritikern Neid unterstellt erschafft man sich einen Vorwand sich nicht inhaltlich mit der Kritik beschäftigen zu müssen. Dann kann man sich bequem in der eigenen Komfortzone zurück lehnen und weiter machen wie bisher.

Dazu lenkt die Wut über bzw. Beschäftigung mit dem Neid perfekt vom eigentlichen Leid ab bzw. überlagert diesen.

Auch, dass Zitieren irgendwelcher Philosophen im eigenen Sinn dient einer Selbsterhöhung zum wahren Verteter der Moderne oder eine Art Freiheitskämpfer. Es soll fehlende Selbstliebe ersetzen und die Basis liefern Selbstzweifel und fremde Sachargumente zu ignorieren.

Sie will sogar nach der Corona-Zeit als Hure im Bordell jobben.
Wenn Sie das ernst meint kann sie sich nicht fühlen, eindeutig ein Ausdruck innerer Leere. Der Versuch dies durch Selbstverletzung zu kompensieren.

Deine Hobbyhure kokst nach meiner Erinnerung deiner Erzählungen. Dient der Kompensation des Ekels vor sich selbst und den Kunden. Das Koksen ist ausserdem in sich selbst Selbstverletzung.
Innere Leere, Selbstverletzung, Sexsucht siehe auch den Film Shame.
 
  • #136
Die Dänin war verliebt wie eine 15-Jährige, zeitweise.
Sowas nennt sich Hormonrausch, das solltest du nicht als Kompliment nehmen, sondern die Dame hatte gerade ihren "Schuss" und du warst zufällig dabei😉. Du als Andreas bist nicht gemeint, die Chemie hat bloß gestimmt, alles andere ist nur gestellte Szene, in der du ein Statist bist. Die ist schnell danach in ein Loch gefallen ,weil kein Körper kann auf Dauer so eine Höchstleistung halten, deswegen war sie danach sehr schnell aufgekratzt, unruhig und eigentlich sehr gereizt. In den Phasen ihrer Ernüchterung ist ihr klar, dass ihr Verhalten ungesund ist, sie sich selber nicht mag, weil sie ihrer Sucht ausgeliefert ist und du als lebendiger Beweis ihrer Sucht bist quasi peinlich und sie wollte dich schnell los werden.
Dir ist schon klar, dass daß das eine psychische Störung ist, die sich bloß auf körperlichen Ebene zeigt? Du als Mann freust dich, dass du an willige Frauen rankommst, aber eigentlich bist du ein Dealer, der den Junkies ihren Stoff besorgt, ich hoffe das ist dir klar. Du kannst mir doch nicht erzählen , dass solches Verhalten noch irgendwas mit Genuss und Vergnügen zu tun hat??
 
  • #137
Ich bleibe immer noch mit meiner These, dass eure Verliebtheit nur auf mechanischen Sex basiert war und somit war sie genauso schnell weg, wie sie da war.
Ich habe auch zwei Filmtipps für dich:
1- Last Tango in Paris und
2- Trainspoting 2
Bei dem zweiten Film handelt es sich um die Sucht generell und der Weg daraus.Der erste Teil ist auch toll.

Ich habe auch eine Frage an dich: hast Du keine Angst vor HIV?
 
  • #138
Bei dieser Serie „En thérapie“ werden die Motive erst später aufgelöst , soweit ich mich erinnere ab Folge 26 und es steckt wie ich auch vermutete ein Trauma dahinter . Eigentlich sehr traurig . Meine Frage ist eigentlich wie frei bist du wirklich und inwieweit getrieben . Eigentlich gilt das für uns alle . Wenn du es dir hättest aussuchen können wärst du doch mit der Dänin gerne eine Beziehung eingegangen Daher wolltest du ja auch irgendwie ankommen . Und Dramen , ihr shitstorm beispielsweise , hat dir auch nicht gefallen . Ich finde es interessant , dass einige Angst hätten auf Männer wie Andreas reinzufallen und von ihm verletzt zu werden . Auf dick aufgetragene Komplimente im Supermarkt würde ich gar nicht anspringen, irgendwelche geplanten Abendprogramme mit Wein und kochen und schnellem Sex wären auch nicht meins . Daher denke ich dass sich doch da eher die passenden Treffen , die wissen, worauf sie sich einlassen . So einen Mann wie Andreas könnte ich mir gut als guten Freund vorstellen.
 
  • #139
Ich habe auch eine Frage an dich: hast Du keine Angst vor HIV?
Der lässige Umgang mit sexuellen Infektionsrisiken gehört auch in das breite Spektrum von Selbstverletzung.

Übrigens nicht nur Borderliner verletzen sich selbst um sich selbst spüren zu können. Auch andere Störungen können dieses Merkmal haben.

Im letzten Tango geht es auch darum sich selbst nicht spüren können und die Leere nachdem man versucht hat dies mit einem Exzess zu kompensieren.
 
  • #140
Deine Hobbyhure kokst nach meiner Erinnerung deiner Erzählungen. Dient der Kompensation des Ekels vor sich selbst und den Kunden.

Nein, dient der Steigerung des Empfindens.

Sowas nennt sich Hormonrausch, das solltest du nicht als Kompliment nehmen, sondern die Dame hatte gerade ihren "Schuss" und du warst zufällig dabei😉 ...

Interessant! Das ist schlüssig und passt Du zu meinen Eindrücken.

Andererseits, schreibt sie danach (nach dem letzten, dem 3. Treffen) noch mehrmals am Tag, sie liebe mich und schickt Selfies von ihrem verliebten Gesicht. Ich glaube deshalb, man hat es bei ihr mit mehreren Instanzen zu tun. Bei einer einheitlichen Persönlichkeit geht das alles so nicht unter einen Hut.

Du kannst mir doch nicht erzählen , dass solches Verhalten noch irgendwas mit Genuss und Vergnügen zu tun hat??

Doch. Was die Hobby-Hure nunmehr seit ca. 2 Jahren berichtet, geht alles in diese Richtung. Diese Extasen und Abenteuer sind die Würze ihres Lebens. Das macht sie, seit sie 16 ist. Sie ist heute 50. Elternhaus und Kindheit übrigens unauffällig.

Ich halte die Nymphomanie für eine körperliche Disposition, die vererbt wird. Die Tochter der Hobby-Hure ist genauso, ebenso eine Tochter der Dänin, deren andere Tochter aber nicht.
Hobby-Hure und Dänin haben auch einen extrem straffen Körpertonus. Das Bindegewebe ist außergewöhnlich straff. Die Brustwarzen sind so hart, dass man einen Kleiderbügel mit Hemd daran aufhängen könnte.
Googelt man Nymphomanie ist der Tenor, das Phänomen ist nicht erforscht. Es gibt keinen Erklärungsansatz, der wissenschaftlichen Kriterien standhält.


Einer meiner Lieblingsfilme


Kenne ich nur vom Hörensagen.


Nein. Gummis.

Bei der Dänin waren allerdings die Sicherungen durchgebrannt. Ich war beim Test: negativ.

---

A propos des Dates heute Abend:
Ich wollte dieses verschieben, da ich Erkältungssymptome an mir beobachte; vor allem beginnende Halsschmerzen. Ich schlage also eine Verschiebung um ein paar Tage vor. Sie meint daraufhin, sie sei nicht gut im Warten und wünscht mir weiter alles Gute.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #141
Bezüglich Dänemark fällt mir dagegen Softeis mit Zimt und Zucker ein. Lecker.
Und Lakritzeis - super! Überhaupt das Lakritzangebot ist toll.

An die Damen, die feste verbindliche Beziehungen wünschen:
Nun seit mal großzügig zu @Andreas1965 , er macht keiner Frau etwas vor, die Frauen kommen freiwillig zu ihm und lassen sich gerne von ihm verführen. Da draußen außerhalb des Forums gibt es einen Haufen Frauen die guten Sex schätzen aber so gar nicht wild sind auf eine feste Beziehung. Viele von dänen (Achtung Wortspiel) sind sogar verheiratet.
Das ist @Andreas1965 und meine Zielgruppe. Diese Frauen findet man nicht bei EP und schon gar nicht im EP-Forum.
 
  • #142
Doch. Was die Hobby-Hure nunmehr seit ca. 2 Jahren berichtet, geht alles in diese Richtung. Diese Extasen und Abenteuer sind die Würze ihres Lebens. Das macht sie, seit sie 16 ist. Sie ist heute 50. Elternhaus und Kindheit übrigens unauffällig.
Wahrscheinlich hast du den richtigen Genuss noch nie erlebt, sonst hättest du den Unterschied merken können. Der Genuss hat was mit Empfindungen und vor allem Zeit zu tun. Dein Sex ähnelt ehe dem Fastfood Essen, als einer guten Küche. Ein Häppchen zwischen durch ist vielleicht ok, aber doch nicht grundsätzlich.
Du nagst noch an der Geschichte mit der Dänin, verarbeitet hast Du es noch nicht und schon gehst Du fast nahtlos zu anderen Frauen. Entweder war die Geschichte mit der Dänin nicht so aufregend, dass du dich gleich mit der nächsten vergnügen kannst oder du betäubst dich regelmäßig mit anderen Frauen, weil dein inneres Leben dir zu schaffen macht. Statt Frauen könnte es exzessives Arbeiten oder Sport sein, egal. Merkmal ist einfach, dass man keinen entspannten Umgang pflegt und auch zeitlang verzichten kann.
Deine frühere langjährige On-Off Geschichte zeigt auch, dass du zu schwach bist, um endgültig Cut zu machen, dass du auch nicht liebevoll zu dir selbst bist, sonst hättest du dich aus der Beziehung befreit, die dir nicht gut tut und dass du auch, wie deine Bekanntschaften, eine Suchtproblematik hast und nicht los kommst.
Es mag für dich ok sein, aber gesund ist das nicht. Ein "gesunder" Mensch hätte es schon längst erkannt und das aufgelöst.
 
  • #143
A propos des Dates heute Abend:
Ich wollte dieses verschieben, da ich Erkältungssymptome an mir beobachte; vor allem beginnende Halsschmerzen. Ich schlage also eine Verschiebung um ein paar Tage vor. Sie meint daraufhin, sie sei nicht gut im Warten und wünscht mir weiter alles Gute.
Oh nein, lass besser einen Coronatest machen. Es gibt zwar 200 Virentypen, die Erkältungen verursachen, aber SarsCoV2 ist eines davon und das solltest du ausschließen. Finde ich sehr verantwortungsbewusst von dir, dass du das Date verschiebst. Schade dass sie nicht warten will.

Gute Besserung!

@Ejscheff : Der Film Shame, unglaublich eindrückliche schauspielerische Leistung und beinahe körperlich schmerzhaft anzusehen. Ich hoffe du Andreas spürt nicht eine solche Getriebenheit und Leid bzw verleugnest dies.

Ich hatte früher viel unverbindlichen Sex, den ich grandios fand. Jetzt im Nachhinein muss ich mir eingestehen, dass ich teilweise gelitten habe und versucht habe, etwas zu fühlen, etwas zu kompensieren. Vielleicht habe ich den Männern auch zu sehr gefallen wollen. Der Hormonrausch und der Kick des Neuen, des akuten Verliebtseins haben mich gereizt. Ich habe mich (nicht so extrem, aber ansatzweise) aufgeführt wie deine Dänin, habe schnell und heiß gebrannt, war aber auch schnell wieder weg. Glücklich war ich nicht, sondern immer auf der Jagd und auf der Suche nach etwas Unbestimmten, von dem ich nicht wusste, was es war. Was es auch war, gesund war es nicht.
 
  • #144
Ich halte die Nymphomanie für eine körperliche Disposition, die vererbt wird. Die Tochter der Hobby-Hure ist genauso, ebenso eine Tochter der Dänin, deren andere Tochter aber nicht.
Na ja, wenn ich eine Mutter hätte, die es mir vorlebt, andauernd wechselnde Sexual-Partner zu haben, dann wäre es nicht so weit hergeholt, dass ich es im Erwachsenenalter ebenso lebe. Ich glaube nicht, dass das nur auf physische Aspekte zurückzuführen ist. Ich halte Frauen die das so brauchen für psychisch labil und eben auch beeinflusst durch das Elternhaus.

Ich kann mir übrigens kaum vorstellen, dass jemand, der nymphomanisch unterwegs ist, auf Dauer wirklich glücklich damit ist.
Die Dame aus Dänemark erscheint mir als nicht besonders glücklich. Wenn ich es bräuchte es mir selbst vor irgendwelchen Stresssituationen zu machen, spätestens dann würde ich mir echt Gedanken machen.


Das glaubst du?
Sagt sie das so?
Du weißt aber schon, dass Drogenabhängige dazu neigen sich ihre Sucht schön zu reden, oder?
 
  • #145
Es ist mir gänzlich entgangen, inwiefern ich »sündhaft« sein sollte. Insgleichen fehlt mir ein zuverlässiges Kriterium dafür, was ein Gewissensbiß ist: nach dem, was man darüber hört, scheint mir ein Gewissensbiß nichts Achtbares. Ich möchte nicht eine Handlung hinterdrein in Stich lassen, ich würde vorziehn, den schlimmen Ausgang, die Folgen grundsätzlich aus der Wertfrage wegzulassen. Man verliert beim schlimmen Ausgang gar zu leicht den richtigen Blick für das, was man tat. Ein Gewissensbiß scheint mir eine Art »böser Blick«. Etwas, das fehlschlägt. Um so mehr es bei sich in Ehren halten, weil es fehlschlug – das gehört eher schon zu meiner Moral.
(Nietzsche)
Darf ich mal fragen, wie du Nietzsche hier interpretierst? Finde ich spannend. Ich habe nämlich zum Teil seine Werke gelesen.
 
  • #146
A propos des Dates heute Abend:
Ich wollte dieses verschieben, da ich Erkältungssymptome an mir beobachte; vor allem beginnende Halsschmerzen. Ich schlage also eine Verschiebung um ein paar Tage vor. Sie meint daraufhin, sie sei nicht gut im Warten und wünscht mir weiter alles Gute.
Wow. Du stehst auf ne Drama-Queen, @Andreas1965

Laienhaft gedeutet würde ich da schon auf innere Leere bei ihr tippen, über die sie sich durch das Erleben der großen Gefühle versucht hinwegzutäuschen. Das kann man ihr bzw. niemandem zu Vorwurf machen, da ich behaupten würde, es deutet auf einen unbearbeiteten inneren, recht tief sitzenden Konflikt hin. Die Jagd nach den großen Gefühlen ist m. E. jedenfalls eine, die nie irgendwas tatsächlich "erbeuten" will, wenn dann nur kurzfristig, bis der "Rausch" völlig verflogen ist. Klingt alles jedenfalls recht getrieben. Wäre der Rausch weg, würde die Person in sich selbst zusammenfallen und würde dort auf Dinge und Themen stoßen, vor denen sie ja gerade mithilfe des Rauschs ständig flieht. Das Gefühl von innerer Leere eben, ne Depression oder unsägliche Enttäuschung über sich selbst oder eben sehr nahestehende Personen wie die eigene (genetisch verwandte) Familie etc., würde ich drauf tippen. Ist ne enorme (emotionale) Kraftanstrengung sich mit solchen Konflikten auseinanderzusetzen mit (zum Zeitpunkt vor der Auseinandersetzung) äußerst undefinierbarem Weg und Ziel.

Auch wenn das nicht stimmen sollte, sie steht definitiv auf Drama und großes Kino.
 
  • #147
A propos des Dates heute Abend:
Ich wollte dieses verschieben, da ich Erkältungssymptome an mir beobachte; vor allem beginnende Halsschmerzen. Ich schlage also eine Verschiebung um ein paar Tage vor. Sie meint daraufhin, sie sei nicht gut im Warten und wünscht mir weiter alles Gute.
Vielleicht täte es dir gut, eine Zeit lang, eine Pause zu machen und zur Ruhe zu kommen. Vielleicht hast Du Freunde und Familie, die dir emotional auffangen können. Du hast, soweit ich mich erinnere, Kinder. Suche wieder mehr Kontakt zu ihnen.
 
  • #148
Na ja, wenn ich eine Mutter hätte, die es mir vorlebt, andauernd wechselnde Sexual-Partner zu haben, dann wäre es nicht so weit hergeholt, dass ich es im Erwachsenenalter ebenso lebe.
Jein. Kopieren ist ein Weg. Einen gegenteiligen Weg beschreiten ist genauso möglich.
Ich halte Frauen die das so brauchen für psychisch labil und eben auch beeinflusst durch das Elternhaus.
Klar. Konditionierung z.T. traumatische erfolgt ab dem frühesten Kindesalter daher durch Menschen die einem in dieser Zeit nah sind.

Das gilt aber nicht nur für die Dänin sondern uns alle daher auch für Andreas.
 
  • #149
Das glaubst du?
Sagt sie das so?
Du weißt aber schon, dass Drogenabhängige dazu neigen sich ihre Sucht schön zu reden, oder?

Sie ist nicht abhängig. Sie konsumiert oft monatelang am Stück nicht.

Vielleicht täte es dir gut, eine Zeit lang, eine Pause zu machen und zur Ruhe zu kommen.

Das ändert nichts. Habe ich schon mal gemacht an die 2 Jahre.

Du nagst noch an der Geschichte mit der Dänin, verarbeitet hast Du es noch nicht und schon gehst Du fast nahtlos zu anderen Frauen. Entweder war die Geschichte mit der Dänin nicht so aufregend, dass du dich gleich mit der nächsten vergnügen kannst oder du betäubst dich regelmäßig mit anderen Frauen, weil dein inneres Leben dir zu schaffen macht.

Das sind meist Sahnehäubchen, die zum Leben oben drauf kommen.
In der Vergangenheit hat es bestens funktioniert, eine unglückliche Liebe mit einer anderen Frau auszutreiben. Neue Kraftzentren verdrängen alte. Die Dänin beschäftigt mich immer noch.

Darf ich mal fragen, wie du Nietzsche hier interpretierst? Finde ich spannend. Ich habe nämlich zum Teil seine Werke gelesen.

Er wendet sich dagegen, sein eigenes authentisches Handeln an den Maßstäben einer externen Moral zu messen und als sündhaft (Gewissenbiss) zu verurteilen. Man soll nicht die Werturteile Dritter gegen sich selbst übernehmen, sondern zu sich selbst stehen und Deinen Weg durchfechten, auch wen er mit Niederlagen einhergeht.

Ich kann mir übrigens kaum vorstellen, dass jemand, der nymphomanisch unterwegs ist, auf Dauer wirklich glücklich damit ist.

Die Dänin schien mir darunter zu leiden, zeitweise; die Hobby-Hure nicht. Ich hatte der Dänin beispielsweise ein Abenteuer der Hobby-Hure erzählt. Daraufhin meinte sie sinngemäß: "Das mache ich nicht, dass ich rausgehe auf die Straße und Typen aufgabele." Längere Nachdenkpause. Dann: "Aber sie hören mich hier bestimmt auch im Treppenhaus." Will heißen: Sie kommt immer so laut und wenn sie sich bei sich in der Wohnung einen runterholt, hören es höchstwahrscheinlich die Nachbarn. Ich hatte auch Angst als sie bei mir war, dass sich bald die Nachbarn beschweren.

Deine frühere langjährige On-Off Geschichte zeigt auch, dass du zu schwach bist, um endgültig Cut zu machen, dass du auch nicht liebevoll zu dir selbst bist, sonst hättest du dich aus der Beziehung befreit, die dir nicht gut tut und dass du auch, wie deine Bekanntschaften, eine Suchtproblematik hast und nicht los kommst.

Deshalb gehe ich ja keine Beziehungen mehr ein, es sei denn ich bin wirklich substantiell begeistert. Das ist der Schnitt gegen übergriffige Fremderwartungen, den zu machen ich mir vorgenommen habe.
 
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Deshalb gehe ich ja keine Beziehungen mehr ein, es sei denn ich bin wirklich substantiell begeistert. Das ist der Schnitt gegen übergriffige Fremderwartungen, den zu machen ich mir vorgenommen habe.

PS:
Ich habe das Thema einmal mit meiner Heilpraktikerin (im Hauptberuf Gynäkologin) thematisiert. Sie riet dringend dazu, nicht den Bindungsneigungen der Frauen entgegen zu kommen, wenn das nicht meines ist. Nicht nein zu sagen, zu Fremderwartungen drücke das Immunsystem herab. Es gebe genug Frauen, die was Lockeres suchen. Beim Ausdruck "feste Beziehung" hat sie die Augen verdreht.
 
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