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  • #1

Wer von euch hat auch Schlafstörungen?

Ich leide seit fast 15 Jahren (1995) unter Schlafstörungen, anfangs verursacht durch das Schnarchen meines Partners, das ich Probleme damit habe hat ihn nie interessiert,er hat nur gemeint er verscheuche durch das Schnarchen böse Geister; ja die Trennung nach 9 Jahren (2004) war für mich sehr traumatisch (aber da gab es mehr was dazu führte) und es gab Probleme über Probleme.Vor allem finanziell für mich und gesundheitliche Probleme. So langsam geht es mir wieder besser aber die Schlafstörungen hören nicht auf. Wem geht es auch so? Wie geht ihr damit um, wenn ihr nachts wach liegt, wenn ihr am Morgen wieder mal total fertig seid und zur Arbeit müßt? Lieben Dank
 
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  • #2
Das kenne ich gut. Schlafprobleme haben mich fast in den Wahnsinn getrieben. Ich habe das auch seit Jahren und ein schnarchender Partner im selben Zimmer ist für mich mittlerweile absolut unvorstellbar. Mir haben über die Jahre ein paar Erkenntnisse geholfen: 1. Auf Verständnis der Umwelt hofft man vergebens. Da heisst es entweder, dass jeder mal schlecht schläft oder dass der Körper sich schon holt was er braucht. Wer das nicht erlebt hat, kann das nicht verstehen. Daher, wenn überhaupt, nur mit anderen Betroffenen drüber reden. 2. Gelassen bleiben hilft wirklich, denn irgendwann klappt es wieder mit dem Schlafen, jedenfalls für ein paar Nächte. 3. Schlafprobleme als ein Problem akzeptieren, das Du eben hast. Manche haben Asthma, andere Diabetes und Du hast eben Schlafstörungen. Nochmal zu 1: Diesen Vergleich würde ich niemandem schreiben, der nicht selbst unter Schlafstörungen gelitten hat. An alle, die sich jetzt empören, weil man Schlafstörungen mit "richtigen" und "schweren" Krankheiten gleichsetzt: Ihr wisst nicht wie das ist. An die Fragestellerin: Nur mit anderen Betroffenen drüber reden, andere können das nicht verstehen. Aber wenn Du das nächste Mal wach im Bett bist, dann denk dran, dass der Schlaf irgendwann wieder kommt und dass Du nicht alleine bist. Es gibt zur gleichen Zeit tausende da draussen denen es genauso geht..... Ich drück die Daumen, dass es Dir bald wieder besser geht.

P.S. Schlaftabletten sind gar nicht so schlecht. Hin und wieder eine nehmen ist besser als komplett aus dem Tritt zu kommen. Mir hilft Stilnox oder Dormicum. Gelegentlich. Frag mal Deinen Arzt. Vielleicht findest Du einen, der selbst Schlafstörungen hatte..... Aber nicht abhängig werden, das geht schneller als man denkt.... Ich wünsch Dir eine Gute Nacht!
 
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  • #3
Hi, das tut mir sehr leid für dich. Ich bin zwar keine Frau die auch unter Schlafstörungen leidet, sondern ein Mann und nehme mal an du hast schon einiges versucht um dem bei zu kommen, (hoffentlich ohne Tabletten) aber vielleicht hilft dir ja einer meiner Ratschläge:

- Egal ob sportlich oder nicht - am Abend (langsames)laufen/joggen. Je nach Kondition 15 - 60 Minuten, danach nichts mehr essen - vor dem Schlafen einen Eiweiß-Drink für dich als Frau mit Wasser (gut für die Haut und um das Eiweiß zu verdauen, verbrennt dein Körper obendrein noch Fett)
- Und/oder einen sogenannten "Schlaffreund-Tee" - gibts in jeder Apotheke - heiß mit Honig im Bett schlürfen (ist Mischung aus Kräutern, meist Baldrian, Mohnblüten, Rotbusch, Anis, Melisse etc.)
- Auch wenn es komisch klingt - Wärmflasche oder Heizdecke (mit Zeitsteuerung) zum Absenken des Blutdrucks
- Und als optische Unterstützung zum Anregen der Träume einen Sternenhimmel-Beamer: http://www.japantrendshop.com/heim-planetarium-homestar-pro-2nd-edition-mit-erde-und-mond-p-491.html?language=de&currency=CHF

Ich weiß dass das nicht die Antwort auf deine Frage war, aber vielleicht hilft dir ja eines davon wenigstens ein bisschen :)

Schlaf Gut :)
 
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Fräulein Smilla

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  • #4
Ich kann manches Mal auch nicht schlafen und bin eine echte Eule, d.h. bis spät in die Nacht hinein wach (3.00 Uhr).Ja auch skypen mit Freunden gehört dazu ;-)

Längerer Schlafmangel dagegen ist ungesund vor allem wenn es weniger als 6 Stunden sind. Da hilft nur ärztliche Behandlung und sich mal in ein Schlaflabor zu begeben um nachsehen zu lassen wie viel man wirklich schläft.
Fräulein Smilla 7E1DA741
 
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  • #5
in der Nacht - bin soeben aufgewacht - ich kenne, wie viele, auch Zeiten der Schlaflosigkeit... würden sie andauern, und könnte ich sie nicht auf anstehende Aufgaben oder wie Du schreibst Belastendes, wie finanzielle oder sonstige Lebensprobleme, zurückführen, ginge ich vermutlich in ein Schlaflabor um mich dort beraten zu lassen. Haben die Schlafprobleme, Ursachen, die auf Belastungen zurückzuführen wären, würde ich eine Psychologin oder einen Psychologen aufsuchen und mich dort unterstützen und mir helfen lassen die Ursachen genauer zu klären und Lösungen dafür zu finden. Für heute wünsche ich Ihnen in Gedanken auch an all die anderen, unzähligen Schlaflosen: Gute Nacht und " Gut Schlaf"!
 
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  • #6
Liebe Fragestellerin,

Das Thema interessiert mich sehr. Auch ich leide unter Schlafstörungen- wenn es hart auf hart kommt nehme ich Medikamente. Aber das sollte keine Lösung sein- Entspannungstechniken helfen da weiter, auch Sport und richtige Ernährung sind wichtig- man sollte aufjedenfall Koffein vermeiden. Manchmal hilft eine Verhaltenstherapie. Man kann aufjedenfall etwas tun und ist dem nächtlichen hin und her Wälzen nicht ausgeliefert. Da ich gerade einen Film über das Thema vorbereite würde es mich sehr freuen wenn du oder andere die mit diesem Problem zu kämpfen haben lust hättet mir davon zu erzählen:
Bitte auf:www.wieimmerherzlichegruesse.de gehen und dann unter Kontakt...Liebe Grüsse!
 
E

excuse-me

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  • #7
Was heißt denn Schlafstörungen bei dir - vielleicht brauchst du nicht viel Schlaf?
Von Außen betrachtet käme man bei mir auch auf die Idee ich hätte Schlafstörungen, aber ich empfinde das nicht so. Ich lege mich erst dann schlafen, wenn ich müde bin und schlafe dann 5-6 Stunden am Stück. Aber die Zeiten nachts variieren. Ich wühle allerdings auch nicht sinnlos im Bett rum - ich beschäftige mich und finde es schön nachts wach zu sein.

Ich denke, wenn man sich einredet man "müsste" doch nun aber mal schlafen, damit macht man sich ein Problem, dass vielleicht gar keins ist.
Es sei denn, du bist tagsüber ständig müde und kaputt - dann fehlt dir wirklich Schlaf.
Aber versuch doch einfach mal, die schlaflose Zeit als das anzusehen was sie ist - Zeit, die man für lesen, schreiben, Musik hören oder so nutzen kann - ich habe auch schon nachts gebügelt - locker bleiben, mann "muss" gar nichts.
 
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  • #8
Ich kenne das auch, betraf bei mir hauptsächlich die Phase, in der irgendwie alles unrund lief, Job, Partnerschaft etc. Ich konnte mich auch nicht mehr konzentrieren, meiner Arbeit richtig nachgehen. Schrecklich. Ich habe dann mal eine Schlaftablette ausprobiert, die haute mich knapp 2 Tage lang um. Doch danach ging es meinem Körper besser. Nachdem überall wieder Ruhe eingekehrt ist, wurde es auch mit dem Schlafen besser, jedoch noch heute schlafe ich max. 5 -6 Std., davon vielleicht 1-2 Std. am Stück, dann bin ich wieder wach. Mein Körper verlang dann irgendwann mal eine richtige Runde Schlaf, dann geht es wieder für eine Weile. Viel Glück dir und schau erstmal, alle nervenaufreibenden Baustellen abzuarbeiten, dann wirst dein Unterbewusstsein und du innerlich auch wieder ruhiger.
 
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  • #9
Nur als kleinen Tip am Rande von einer ebenfalls Schlafgestörten. Wenn du um 45 jahre alt sein solltest, können es die ersten Vorzeichen der Wechseljahre sein. Also Einschlaf und Durchschlafstörungen werden schleichend mehr. Das ließe sich durch einen Hormontest abklären. Es soll Medikamente geben, die dieses eindämmen....

Anders ist es natürlich stressbedingt, wenn der Kopf nicht abschalten kann und die Gedanken selbst in den Halbschlaf oder die Träume hineinfließen. Selbst wenn man dann mal schläft, ist von Erholung am nächsten Tag nichts zu spüren.
Dagegen ist meine Taktik. Ich bleibe solange auf, zappe mich durch die langweiligsten Fernsehprogramme, um die lästigen Gedanken auszuschalten, bis mir die Augen auf dem Sofa zufallen. Dann gehe ich postwendend ins Bett und kann sofort einschlafen. Das ist natürlich keine Dauerlösung, hilft aber in schlechten Zeiten besser, als sich stundenlang im Bett zu quälen.
 
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Jürgen

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  • #10
Zähle dann immer meine Schmetterlinge (Wandtattoo) Habe mal gehört Sex soll sich sowohl bei Frauen als auch bei Männern positiv auf den Schlaf auswirken, danach ;-)

Denk ich an Eulen in der Nacht - bin ich um den Schlaf gebracht ;-)
 
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  • #11
@9 - Jürgen, das stimmt, wirkt sich positiv aus - geht aber auch alleine...
 
  • #12
Muss zugeben bei mir gibt es auch phasen, in denen ich wochenlang nicht gut schlafe, entweder schlafe ich lange nicht ein oder wache oft auf.
 
J

Jürgen

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  • #13
@10: wer ist nachts schon gern alleine? Und es soll so einige Sachen geben die zu zweit mehr Spass machen. Sweet Dreams :)
 
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  • #14
Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Schlafstörungen. Wenn die Schlafstörung länger besteht und das Leben beeinträchtigt, sollte ein spezialisierter Arzt/Klinik aufgesucht werden. Je nachdem, um welche Art Schlafstörung es sich handelt, sind unterschiedliche Maßnahmen sinnvoll und erfolgsversprechend, daher ist genaue Diagnose sehr wichtig. Wenn eine beeinträchtigende Schlafstörung länger als 1 Monat auftritt, sollte sie mit einem Arzt besprochen werden. Leicht verständliche Infos zum Thema finden sich unter www.schlafgestoert.de
 
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  • #15
Das hilft zwar nicht gegen ausgewachsene Schlafstörungen, aber trotzdem sollte man die Ratschläge hier berücksichtigen:

http://www.der-schlafberater.de/schlafhygiene.htm
http://www.schlafgestoert.de/site-48.html

Viele ruinieren sich doch zu einen nicht unerheblichen Teil ihren Schlaf selber ohne es zu merken. Schlafhygiene ist wichtig!
 
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mechanicus

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  • #16
Hallo Fragestellerin,
das ist bestimmt ein Teufelskreis in dem Du steckst.Schreib Dir doch mal auf, wie dein zu- Bett -gehen abläuft, vielleicht kannst Du eine Gewohnheit im Ablauf für Dich verändern.Oft sieht man/frau die einfachen Wege nicht...und überlege Dir mal wie Du dein Bett empfindest: als Problem oder als Ort, den du magst,.auch diese Grundeinstellung hilft!.
...
und ich schließe mich#2 auch an.Es gibt noch ein bewährtes Hausmittel, von irgendeiner weisen Oma mal empfohlen.Halber Becher Kamillentee mit Halben Becher Milch.als letzte Handlung vor dem Zähneputzen.Probier es einfach mal aus, so etwas funktioniert oft;Vorraussetzung natürlich du magst beide Zutaten.(bei mir hatte es seinerzeit Wirkung!,ich habe wie ein Murmeltier geschlafen!)

Noch eine Sache, fast vergessen:Stichwort Kuscheltier; bestimmt sagst Du jetzt Kinderkram, jedoch Kind warst Du auch mal und kuschelig(sich wohl fühlend) ist so etwas auch.
Erinnere Dich an Deine Kinderzeit,was für eines hattest Du;besorge es Dir wieder, vielleicht in anderer Form.Auch das kann helfend unterstützen.

Alles Gute Dir
und LG
mechanicus
 
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  • #17
@#1: ...ja, das stimmt leider, insbesondere Dein erster Punkt. Ätzend war insbesondere, als ich als (ehemaliger) Monteur sehr oft über lange Strecken (täglich so ca. 150 km am Stück) zur nächsten Baustelle fahren und aufpassen musste, am Steuer nicht einzuschlafen. Und wenn du mal mittags ein Nickerchen machen wolltest, war sofort der erste dumme Kommentar da...
@#2: Stichwort "Honig": Honig verträgt keine Temperaturen, die über 39° Celsius hinausgehen; die Einfachzuckerarten, die im Honig enthalten sind, sind sonst ziemlich schnell ruiniert. Dunkler Honig etwa würde dann ziemlich dünnflüssig werden (zu warm behandelt); vom physiologischen Wert dann ziemlich wertlos... Da solltest Du aufpassen; ansonsten guter Rat...

Ich wünsche Dir ein gutes "Nächtelchen"

T(43)
 
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