• #31
Das ist eine Ohrfeige für alle Alleinerziehende Frauen, die sehr hart arbeiten müssen, um ihre Familie und Kinder eine schöne zuhause zu geben. Soweit ich weiß, hat eine Mutter einen Anspruch auf Unterhalt bis das Kind 5 (6?) ist. Warum soll sie diesen Anspruch nicht wahrnehmen? Das Geld steht doch ihr zu.
In einer gewissen Weise hast du schon recht. Es gibt auch welche, natürlich auch Männer die, obwohl sie den ganzen Tag zuhause sind nicht aber auch gar nichts machen. Wenn sie viel zuhause erledigt ist es auch was anderes.

Da fällt mir meine Ex ein. Wir waren nicht verheiratet und hatten keine Kinder. Sie wurde arbeitslos. Sie hatte also den ganzen Tag Zeit. Zuhause sah es aus als hätte eine Bombe eingeschlagen. Sie hat auch nie etwas zum Essen gemacht. Das musste ich mir nach einem 12 Stunden Tag abends selber machen.

In dem Fall sollte der Unterhaltsanspruch verwirkt sein. Warum sollte man jemand Geld fürs Faul bezahlen. Dabei spielt es auch keine Rolle ob es sich um eine Frau oder einen Mann handelt.
 
  • #32
Warum soll sie diesen Anspruch nicht wahrnehmen? Das Geld steht doch ihr zu. Auch wenn das Kind im Kiga ist, gibt es genügend Arbeit zu Hause.

So ist es. Übrigens pauschal bis 3 Jahre. Es geht nicht mal darum, pauschal einen "Anspruch" mitzunehmen. Es geht darum, den finanziellen Schaden, den jede AE bis hin zur Rente hat, auch auf den Erzeuger mit zu verteilen. Im Grunde sollte bei einem kleinen Kind der Vater auch für 3 Jahre die Rente teilen müssen, egal ob verheiratet oder nicht, finde ich. Und wie eine Frau dann stolz sein kann, darauf zu "verzichten", ist mir völlig schleierhaft. Ja, man kann das tun, aber irgendeine "Leistung" ist damit nicht verbunden und in der Regel leidet das Kind.

Natürlich sollte alternativ der Mann die Wahl haben, sich zu Hause ein schönes Leben ohne viel Arbeit zu machen. Ein paar Jahre Füße hochlegen ist doch auch für Männer eine tolle Sache.
 
  • #33
In dem Fall sollte der Unterhaltsanspruch verwirkt sein. Warum sollte man jemand Geld fürs Faul bezahlen. Dabei spielt es auch keine Rolle ob es sich um eine Frau oder einen Mann handelt.

Befass Dich doch mal mit dem Unterhalts- und Scheidungsrecht, damit Du weißt, wovon Du redest.
Ist das Kind älter als 3 Jahre, hat der Ex(ehe)partner keinen Unterhaltsanspruch nach der Scheidung, ausser es liegen ganz spezielle Gründe vor, s.o.

Die Story von @Platinblondi kann von vorne bis hinten nicht stimmen:
- ihr Mann war nur 8 Monate verheiratet und ist Lehrer, d.h. es kann in der kurzen Ehedauer garkein relevanter Zugewinn erwirtschaftet worden sein. Erbe wird zum Zugewinn nicht gewertet.
Was an der Scheidung soll ihn 50.000 € gekostet haben?
- Obwohl er Lehrer ist und das Kind betreuen könnte und auch wollte, hat das Gericht dem nicht zugestimmt. Das Wechselmodell wird ja immer öfter vereinbart. Also gibt es Gründe die in seiner Person liegen, warum das Kind bei der Mutter ist und nicht bei ihm.
- Wenn ihr Mann an seine Exfrau nach der Scheidung noch Unterhalt zahlen muss, dann gibt es dafür andere Gründe als ihre Faulheit. Eine intelligente Frau weiß das, eine dumme Frau lässt sich von ihrem Mann belügen.

Weil die meisten Leute keine Ahnung vom Scheidungs- und Unterhaltsrecht haben und daher kopflos reagieren bei vermeintlich ungerechten Entscheidungen, produzieren solche dümmlichen Storys irrationale Angste vor Ehe und Familie.
Jedem mit Verstand müsste doch klar sein, dass jemand, der sich mit Baby nach 8 Monaten Ehe wieder scheiden lässt, selber nicht die hellste Birne im Kronleuchter sein kann - zumal als Lehrer, ausgestattet mit rudimentärer Menschenkenntnis und bereits scheidungserfahren.

Also @Jochen1 denk nochmal drüber nach, wer wann und warum den Unterhaltsanspruch verwirken sollte. Es gibt dafür kaum Gründe und ein in der Vergangenheit nicht gemachter Haushalt gehört nicht dazu. Es geht alkein um Bedürftigkeit und fehlende Möglichkeit, seinen Unterhalt selber bestreiten zu können.

Eine Frau ist nicht Deine Sklavin, die Dir den Haushalt machen und Dir das Essen kochen muss - erst recht nicht, wenn Du sie nicht finanzierst sondern sie ihr eigenes Einkommen hat. Dabei ist es egal, ob das durch Arbeit oder vom Arbeitsamt kommt.

Wer was macht in einer Beziehung wird partnerschaftlich ausgehandelt und kann man sich nicht einigen, trennt man sich. Gibt es keine Gründe für Unterhalt, dann wird auch kein Unterhalt gezahlt.
 
  • #34
Mit einem Mann, der bereits zwei Lebensbeziehungen mit zwei Frauen und drei Kindern hinter sich hat, als dritte Ehefrau ein viertes Kind zu zeugen und ernsthaft vom `großen Los` und den `bösen bösen Exen` zu reden, liest sich übrigens wahrlich nach einer echten "Platinblondi"
Vielen Dank, liebe PinkLady. Besser hätte ich es auch nicht sagen können.
So war es nämlich in unserem Fall . Ich kann jedem Menschen nur wärmstens einen Vertrag empfehlen, wenn er/ sie heiraten will.
Ein Ehevertrag ist nichtig, wenn er gegen geltendes Recht verstößt. D. h. ist bzw. wird einer der Ex-Partner bedürftig, muss der andere Part Unterhalt leisten.
 
  • #35
ist. Warum soll sie diesen Anspruch nicht wahrnehmen? Das Geld steht doch ihr zu. Auch wenn das Kind im Kiga ist, gibt es genügend Arbeit zu Hause. Irgendjemand muss die Wäsche waschen, Einkaufen, Staubsaugen, Putzen, Kochen, den Müll rausbringen, Rechnungen bezahlen, Elternabend, Geburtstagsfeier
Das ist wiederum eine Ohrfeige für jede Mutter, die mit Kind arbeitet. Gemäß Aussage von Platinblondi ist das Kind ganztätig im Kindergarten und die Ex ist alleine mit dem Kind. Klar kann man sich dann ne 24 Stunden Betreuung ausbauen, ist aber nicht unbedingt nötig. Warum auch? Den ganzen Tag staubsaugen, kochen, putzen und Kindergeburtstage organisieren, wenn das Kind ganztägig betreut ist? Der Mann ist Lehrer und zahlt für 3 Kinder und eine Ex. Ein Lehrergehalt ist endlich, im Luxus wird die Ex nicht schwelgen. Allein aus diesem Grund würde ich schon selbst arbeiten. Das reicht doch nicht zum Leben und nicht zum Sterben.
M.W. wird Unterhalt an die Mutter nur bis zum 3. Lebensjahr gezahlt, und zwar genau aus dem Grunde, dass sie sich um ein eigenes Einkommen kümmern soll. Was auch gut ist.
Der Mann würde das Kind ja gerne betreuen, was die Ex nicht will. Was ich wiederum bei Platinblondis Ton verstehe, da würde ich mich auch nicht trauen mein Kind hinzugeben.
Und wenn Du auf die 50 Tausend verzichtet hast, ist das doch dein Problem
Das ganze Thema vergiftet Dich total @Platinblondi .Das Geld hättest Du mal besser genommen, wäre für Dein Seelenheil besser gewesen.
W,54
 
  • #36
Eine Frau ist nicht Deine Sklavin, die Dir den Haushalt machen und Dir das Essen kochen muss - erst recht nicht, wenn Du sie nicht finanzierst sondern sie ihr eigenes Einkommen hat. Dabei ist es egal, ob das durch Arbeit oder vom Arbeitsamt kommt.
Das habe ich auch nicht gemeint. Ich habe ihr damals öfters Geld zugestrckt. Damals war ich noch dumm und naiv.

Wie würdest du es finden? Angenommen du bist mit einem arbeitslosen Mann zusammen. Er hängt nur zuhause rum oder trifft sich nur mit seinen Kumpels. Zuhause sieht es aus wie im Saustall und du müsstest dir nach einem anstrengenden Arbeitstag dein Essen noch selber machen.

Natürlich muss sich ein Mann auch im Haushalt beteiligen. Keine Frage. Aber es kann doch nicht sein, dass derjenige wo arbeitslos ist und den ganzen Tag Zeit hat zuhause nichts aber auch rein gar nichts erledigt.

Ich bin mir Sicher. Du würdest dann auch denken warum soll ich ihm Geld für seine Faulheit geben.

Der Kindesunterhalt ist natürlich was anderes. Der steht ja indirekt dem Kind zu.

Natürlich erwartet man kein Festessen wenn man abends nach Hause kommt. Was ganz einfaches ist völlig ausreichend.

Wenn beide arbeiten oder die Frau sich um Kinder kümmern muss dann kann man natürlich nicht erwarten, dass sie jedesmal was zum Essen macht.
 
  • #37
@Vikky :

Was hätte ich davon Geschichten hier zu erfinden ?

1.) Er hatte kein Baby, das Kind war 2 Jahre.
2.) Im ersten Jahr wurde pro Monat Unterhalt an die Frau gezahlt. (Plus Kindesunterhalt, der aber ja jetzt irrelevant ist.) Gerichtskosten und Unterhalt betrugen ungefähr 25.000€
Danach einigten sie sich auf 25.000 € , welche die Frau zusätzlich bekommt!
Ich war im Übrigen auch nur ein paar Monate verheiratet und hätte ebenfalls massiv viel Geld bekommen. Da gehts nicht um die Ehedauer!

3.) Mein Mann war genau einmal in seinem Leben verheiratet und das für 8 Monate.

4.) Ob unsere Beziehung für immer hält @ThePinkLady , das weiß keiner. Aber wir sind glücklich miteinander und genießen das hier und jetzt. Schlimm ?

5.) Mein Mann hat das Kind nicht wegen seiner Person nicht „bekommen“, der Richter sagte sogar „Sie sind beide gleich geeignet , es geht trotzdem zur Mutter.“

6.) Der Richter sagte ganz klar, die Mutter müsse auch nach den drei Jahren nicht arbeiten. Das könnt ihr auch überall im Internet nachlesen, auch unsere Anwältin sagte , es ist leider in der Praxis so, dass die 3Jahres Grenze nicht existiert !

7.) @Silly : Die Ex kennt mich überhaupt nicht. Dementsprechend kann sie nicht urteilen, ob das Kind bei mir gut aufgehoben ist . Und nein, ich brauch das Geld von meinem Ex nicht. Hab genug eigenes Geld zum Leben. Es ist eine Frechheit, wie du über meinen Mann urteilst. Er ist ein extrem liebevoller Vater, der mehrmals in der Woche 250 km fährt, um seinen kleinen Sohn zu sehen .

Ja seine Story ist krass und unglaublich! Sie ist unfair und ungerecht bis zum geht nicht mehr . Einem liebenden Vater wurde das Kind genommen . Zu einer Trennung fehlten 2! Auch SIE wollte die Scheidung !
SIE zieht kilometerweit weg, beutet ihn aus und jetzt wird hier noch gesagt, dass die Story nicht sein kann, ich böse zum Kind wäre . Halleluja ....

Das Kind ist total gerne bei uns, ich liebe Kinder. Er weint, wenn er weg muss und uns nicht mehr sehen kann ... aber Hauptsache im Internet mal schön rumpoltern!

Klar ist das Thema emotional, wenn man sieht wie der eigene Mann zum Zahlesel degradiert wird und sein Kind (zumindest zu Beginn) nicht sehen kann.
 
  • #38
Ein Vertrag kann nur beinhalten, was in den gegebenen Gesetzen steht, andernfalls wird er wieder vom Gericht einkassiert und besonders im Bereich `Familienrecht`ist die Lage im Vergleich zu anderen Bereichen ziemlich eindeutig. In diesem Land wird auch in der westlichen Gesellschaft niemand mehr in die Ehe gezwungen, stattdessen winken viele, scheinbar leicht zu erhaltende Vorteile.

Viele, insbesondere Männer, die nach einer (selbstverschuldeten) Trennung rumheulen, sind die Ehe auch alles andere als aus Liebe eingegangen, sondern meist aus Berechnung und Gier nach vermeintlich leicht zu bekommendem Wohlstand und Geld. Die bessere Steuerklasse, den Ehezuschlag, den besseren Schutz beim Arbeitgeber, die höheren Beförderungschancen, die gemeinsam unterzeichneten Kredite, die man als Einzelperson niemals bekommen hätte, für Güter (meist Autos, dann natürlich das große Haus...), die man sich selbst zu zweit kaum leisten kann, die Unterstützung, unbezahlte Arbeitszeit, Liebe und Fürsorge durch den Partner hat man(n) oder frau davor nämlich gern und im Regelfall auch sehr ausgiebig mitgenommen. Nur hinterher, wenn es dann plötzlich darum geht, etwas abzugeben, wird das Geschrei plötzlich riesengroß.

Mit einem Mann, der bereits zwei Lebensbeziehungen mit zwei Frauen und drei Kindern hinter sich hat, als dritte Ehefrau ein viertes Kind zu zeugen und ernsthaft vom `großen Los` und den `bösen bösen Exen` zu reden, liest sich übrigens wahrlich nach einer echten "Platinblondi"


Krass, was hier abgeht :D Also mein Mann hat sich vor 12 Jahren als Single ein Haus gekauft , es aus eigener Kraft renoviert. Dann kam die Ex, ließ sich in der Ehe alles servieren und finanzieren und die Ehe geht den Bach runter . (Kurzversion)
Wofür soll er was zahlen ? Die EX wollte sogar vom Haus was abhaben, dabei hat sie nix beigesteuert .
Beide wollten die Trennung, sie ebenfalls . Aber sie wollte ordentlich absahnen!
 
  • #39
. Es ist eine Frechheit, wie du über meinen Mann urteilst
Ich habe überhaupt nicht über Deinen Mann geurteilt. Ich glaube in Deinem Aggressionsschub verwechselst Du mich. Ich habe lediglich geschrieben, dass es für ein Lehrergehalt schon ne Nummer ist für 3 Kinder und eine Ex zu zahlen. Ich war jahrelang mit einem Gymnasiallehrer verheiratet und habe in der Zeit alljährlich die gemeinsame Steuererklärung gemacht. Ich glaube, ich weiss wie ein Lehrergehalt aussieht.

Komm mal wieder runter, das Thema macht Dich echt aggressiv.
W,54
 
T

ThePinkLady

Gast
  • #40
@37 und Co @ Platinblondi
Also mal rein der rudimentären Vollständigkeit halber. Dein Ex zahlt Unterhalt für das Kind seiner Ex und die übrigen Kinder- auch wenn die vier Frauen ihm die drei Kinder natürlich alle in einem heimückischen Akt und gegen seinen Willen untergeschoben haben, nehme ich jetzt mal an ;-)
Dann zahlte dein Ex seiner Ex für ein Jahr Trennungsunterhalt, den er auch unverheiratet bis zum dritten Lebensjahr des Kindes hätte zahlen müssen und der dann natürlich anders heißt.

Die Scheidungskosten sind auch kein Hexenwerk der bösen Ex, sondern nach Streitwert und sonstigen Formalia festgelegt. Dein "Traummann" hatte während der Kurzzeitehe auch die berühmt-berüchtigte Steuerklasse 3, nehme ich an- bei einem 13-er Lehrer macht das 500-600 Euro im Monat, aber nicht etwa Grundgehalt, wie viele Männer hinterher gern suggerieren, sondern schlicht und einfach der doppelte Ehezuschlag, der nach der Trennung eben wegfällt.

Kein Hexenwerk der bösen Ex und dass sie "vom Haus und seinem Vermögen was abhaben will" - "abhaben" kann sie vom Zugewinn der Ehe genau die Hälfte, wobei die Ehe gerade mal 8 Monate gedauert hat, welcher Zugewinn kann das in dieser kurzen Zeit schon sein?! Wenn sie größere Summen ausbezahlt bekommen hat, vermute ich eher, dass sie Geld in die Ehe mitgebracht hat und dieses nach 8 Monaten eben wiederhaben möchte. Selbst für eine "Platinblondi" und besonders für eine Lehrerin sind deine Kenntnisse in Eherecht ziemlich erschreckend (wenig) und ich bin sicher, dass du mit deiner Ehe finanziell auch deutlich den Kürzeren ziehst.
 
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