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  • #1

Widerlegt das nicht die Marktwert-Theorie?

Hallo Zusammen,

mal kurz zusammengefasst was ich beim Lesen im Forum hier mitgenommen hab:

1. Alle Frauen wollen einen sehr großen Mann, der gut verdient, selbstbewusst ist, ein Alpha ist, intelligent ist und gut aussieht.
2. Jeder möchte immer den Interessent, der diese Kriterien am besten erfüllt
3. Wenn sich das Gegenüber nicht in einen verliebt, liegt es daran, dass der eigene Marktwert nicht hoch genug ist, denn sonst hätte das Gegenüber Interesse.

Nun, in meinem bisherigen Beziehungsleben trifft dies irgendwie überhaupt nicht zu. Es ist mehr als einmal vorgekommen, dass ich mich in einen Interessenten, der all die oben genannten Attribute erfüllt, einfach nicht verliebt habe. Dafür jedoch in jemand der viel weniger Kriterien, bzw. die Kriterien weniger ausgeprägt erfüllt als der andere Interessent.

Weiterhin ist es vorgekommen, dass sich Männer, die die obigen Kriterien erfüllen, für mich interessiert haben, jedoch DER eine Mann, in den ich verliebt war, der aber diese Kriterien nicht alle erfüllt, sich nicht für mich interessiert hat. (Nach der Theorie müsste sich der jenige aber ja für mich interessieren, da ich ja, aufgrund des Interesses der "besseren" Männer bewiesen, einen Marktwert haben muss, der hoch genug ist.).

Widerlegt das nicht die Marktwert-Theorie und zeigt, dass Gefühle nicht so rational erklärbar sind wie es hier oft behauptet wird?

W 29
 
  • #2
Wenn ich mit Paaren spreche und diese von ihrem Kennlernen erzählten sagten die wenigsten, es hätte sofort gefunkt. Die einen wollten einen großen blonden und hatten am Ende einen kleinen ohne Haare.
Männer z.B. drehen sich nach hübschen Frauen gerne um, am Ende sind sie aber mit Frauen fest zusammen, die kein Hingucker sind.

Somit stimmt Deine These. Auch gehe ich nach wie vor davon aus, dass gerade die NOGOS am Ende eher verbandelt sind, als die vielen Hingucker und Oberflieger.

Persönlich bin ich allerdings meinem Männerbild seit ich 15 bin treu geblieben.
Ab 1,90, dunkelhaarig und nur in solche Männer war ich verliebt, natürlich stimmte auch der Charakter.

Es hätte für mich niemals sein können, dass ich am Ende mit jemand verheiratet gewesen wäre, der diesem Ideal nicht entsprochen hätte, naja, somit kann ich meinen Singlestatus wohl auch erklären.
Ich war nie der Zweck- oder Notlösungstyp und wollte dies auch keinem Mann zumuten.
 
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  • #3
Hallo Zusammen,

mal kurz zusammengefasst was ich beim Lesen im Forum hier mitgenommen hab:

1. Alle Frauen wollen einen sehr großen Mann, der gut verdient, selbstbewusst ist, ein Alpha ist, intelligent ist und gut aussieht.
2. Jeder möchte immer den Interessent, der diese Kriterien am besten erfüllt
3. Wenn sich das Gegenüber nicht in einen verliebt, liegt es daran, dass der eigene Marktwert nicht hoch genug ist, denn sonst hätte das Gegenüber Interesse.

[...]

Widerlegt das nicht die Marktwert-Theorie und zeigt, dass Gefühle nicht so rational erklärbar sind wie es hier oft behauptet wird?

W 29

die "Behauptungen" sind sehr unpäzise: (Hypothesen mag ich das gar nicht nennen)
zu 1:Frauen, die große Männer suchen, haben auch hier bei EP nicht geschrieben, dass diese Männer auch gut verdienen und selbstbewußt sein müsssen.

zu 2. auch wenn ich mir einen großen Partner wünsche, zuerst kommt das Kriterium "Mensch", dass scheint der FS bei ihrer Schilderung "der Sachlage" aus dem Blick geraten zu sein.

zu 3.: ich befürchte fast, dass die Frauen, die große Männer suchen primär visuell und nicht marktkonform ausgerichtet sind. Schließlich wird hier jemand für's Herz gesucht und nicht ein optimales Ergebnis einer "Kosten- Nutzenrechnung". Elite ist dieser Thread nicht,
Vielleicht sollte die Themenerstellerin mal die "Softskills" aus dem Thread "aus gutem Hause" anschauen.
w
 
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  • #4
Widerlegt - nein, gar nicht, denn der Markt ist von Angebot UND Nachfrage bestimmt. Du siehst aber nur deine Seite, entweder aus dem Blickwinkel Angebot oder Nachfrage.
Das heißt jetzt aber nur, dass die Theorie nicht widerlegt ist. Sie muss aber dennoch nicht richtig sein.
 
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  • #5
Welcher Teil Deiner Theorie widerlegt hier was!

Bei dem Marktwert geht es ja nicht nur um eine Person. Es geht mehr um die Wahrscheinlichkeit. Wenn Du von 100 Männer für 90 infrage kommst, dann ist er hoch oder gut. Aber wenn für Dich ausgerechnet nur einer von den 10 infrage kommt, die von Dir nichts wollen, dann nutzt auch der beste Marktwert nichts, denn es gibt keinen Menschen der den Markt zu 100% befriedigt.
 
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  • #6
Na, sowas wie Marktwert gibt es schon. Nur übertreiben einige Tastaturhengste maßlos, wenn sie darüber sprechen. Dass das wahre Leben nuancierter ist, spielt da keine Rolle. Wenn einer sich so zwanghaft mit dem Wert anderer beschäftigt, wie man das im Internet manchmal liest, hat das schon seinen Grund.
 
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  • #7
FS, Deine Schlussfolgerung ist komplett richtig!
Marktwert = Ratio
Verlieben = Emotion
m34
 
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  • #8
Schade dass du dir die Welt so einfach erklärst. Dir sollte doch mittlerweile klar sein, dass es nicht viel mit dem Äußeren zu tun hat, ob man sich in jemadnen verliebt, oder nicht.

Ich halte diese Marktwerttheorie für Unsinn. Hast du dich noch nie gefragt, warum oftmals die nettesten und besten Männer nach Frauen verrückt sind, die weitaus weniger attraktiv und weniger nett sind, als diese lieben Männer? Es kommt sogar nicht selten vor, dass ein Mann sogar Frau und Kind für eine dieser komischen - ich nenne sie mal "Schnepfen" - verlässt.

Warum gibt es wirklich tolle Männer, die sich Hals über Kopf in Durchschnittsfrauen verlieben? Und warum bleiben unglaublich attraktive, gebildete Frauen lange alleine? Ich verrate dir etwas:

Es sind nicht die Äußerlichkeiten - es ist der außergewöhnliche Charakter dieser Frauen, in die sich solche Männer verlieben. Diese Frauen wissen, was sie wollen. Sie verbiegen sich nicht, um einen Mann zu gefallen. Das haben sie einfach nicht nötig. Sie lieben sich selbst und tun in ihrem Leben unglaublich viel für sich selbst - anstatt für andere. Sie kämpfen nicht um einen Mann - dafür sind sie sich zu schade.

Das hört sich erstmal einfach erklärt an. Aber weißt du, wie viele Frauen es gibt, die für eine Beziehung ALLES tun würden? Wirklich ALLES? Zu viele, leider.

Ein Mann möchte eine selbstbewusste Frau, die ihr Lebensglück nicht nur daraus zieht, dass sie einen Partner hat. Und er will keine Hausfrau, die ihn dauernd bekocht und sich städnig Gedanken darüber macht, wie sie ihn wohl glücklich machen kann.

Er möchte eine Frau, die ANNEHMEN kann - seine Komplimente, seine Blumen, seine Bemühungen. Und die sich einfach nur zurücklehnt und sich freut, dass es IHN gibt.
 
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  • #9
Liebe FS

diese Marktwerttheorie ist eine Erfindung aus Internetforen. Mir geht es nämlich ganz genauso wie dir. Auch ich verliebte mich in Männer die gerade mal 1,70m oder arbeitslos waren, die alles andere als Status vorwiesen, keine besonderen Frauenhelden usw. und einige davon wollten mich nicht. Dann wieder gab es Männer, die sich für mich interessierten, die erfolgreich, gebildet, groß usw. waren, in die ich mich aber nie hätte verlieben können.
Ja, so ist das, Anziehung ist irrational.
 
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  • #10
Außer dem reinen "Marktwert" kommen offenbar noch ein paar persönliche Elemente hinzu - schön, dass du das wahrgenommen hast. Der reine Marktwert ist mir völlig egal, denn

- wer legt das fest?
- was ist der "wert", wenn es mit der einen Person nicht klappt?
- bin ich hier eigentlich auf dem Pferdemarkt?

Selber schuld, wer sich in so engen Grenzen bewegt.
 
  • #11
Also ich glaube schon, für mich zumindest, das Anziehung "auch" rational ist.
Wenn ein Typ optisch super herüberkommt aber kommunikativ versagt reagiert mein Verstand, nicht meine Libido.

Der Verstand zeigt uns mehr Grenzen an, als wir vermuten, wir denken nur irrtümlich, es sei das Gefühl.

Ich war noch nie "sinnlos" verliebt in einen Mann, der ein Loser war, der ein Macho war, der egoistisch war oder superblöd, so kann ich von mir wohl behaupten ein Kopfmensch zu sein, mein Gefühl ist aber nicht weniger ausgeprägt.

Eine Träumerin, aber auf dem Boden der Tatsachen, so habe ich mich immer gesehen.
 
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  • #12
Diesen sog, Marktwert-Theorie - Begriff gibt es in Wirklichkeit nicht, er wird zwar sachlich erwähnt jedoch dann in der Entscheidungsphase nicht angewendet.

Eine Beziehung geht vielmehr über die gesamte Gefühlswelt mit ca. 90% - 95% und so auch die Entscheidung für einen neuen Partner. D.h. nur 5-10% entscheidet in Wirklichkeit der Kopf.

Es gibt keine Sachentscheidungen. Letztlich entscheidet das Gefühl.

Wir tun nicht, was wir wollen. sondern wir wollen, was wir tun!"

Ich bin sicher, wenn wir solche Entscheidungsprozesse bei uns selbst genauer untersuchen, werden wir immer eine Gefühlsentscheidung finden.

Denn auch rationale Überlegungen messen wir an den "guten" oder "unguten" Gefühlen, die wir dabei haben.

Denn in unsere Gedanken fließen immer persönliche Werte ein und diese Werte sind immer hochemotional, aus diesem Bewusstsein heraus ist für mich die bewusste emotionale Intelligenz bei Frauen sehr wichtig, jedoch muss ich leider sagen, dass diese nur sehr selten anzutreffen ist.

„Das Schwierigste am Leben ist es, Herz und Kopf dazu zu bringen, zusammenzuarbeiten. In den meisten Fällen verkehren sie noch nicht mal auf freundschaftlicher Basis.“

[mod] m,45 [mod]
 
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  • #13
Marktwerttheorien erstellen diejenigen, die keinen haben. Sie existieren über das, was einem selbst fehlt. Daher werden diese fehlenden körperlichen Vorteile idealisiert. Wer sich unerwarteter Weise mit einem Gegenüber trifft, das Interesse zeigt und sehr gut aussieht, unternimmt alles, sich wieder zu treffen. Auch ohne Liebe wird sich daran festgehalten, vielleicht kommt die Liebe ja noch. Im Kontrast zu den meisten Date Teilnehmern gelangt dieser Mensch im Ranking auf Platz 1, etwa wie die am besten sitzende Jeans in einem Shop, die aber dennoch nicht die Idealjeans ist.

Im wirklichen Leben würde man sich um diesen Menschen gar nicht weiter bemühen, weil hier kein Vergleich mit uninteressanten Dates stattfinden kann, er stellt also auch keinen Wert in diesem Sinne dar. Internet Dating verändert unsere Wertschätzung, besonders durch die ständigen Vergleiche von Gegenteilsbezügen wie Arm/Reich Groß/Klein.

Zwei Dinge hingegen zählen hier nur: Das Erscheinungsbild, zunächst die optische Proportion. In zweiter Instanz der Abgleich mit dem Charakter, aber nie in umgekehrter Reihenfolge. Eine hervorragende Proportion braucht auch ein Gesicht, dessen hoher Wert einzig und allein durch die Erfolgsquote bestimmt wird, nicht durch Stupsnase, große Lippen, große Augen (bei Frauen) oder anderen merkwürdigen Optik-Theorien.

Als Studenten haben wir uns reihenweise in eine junge Professorin verliebt, die war sehr klein, hatte ein hässliches Muttermal im Gesicht. Alle dachten, sie wären wahnsinnig individuell, weil sie glaubten, nur sie wären auf die Liebe gekommen, obwohl ein solches Muttermal ein NoGo ist, aber Pustekuchen, die war mit einem Sportmodell und Filmregisseur erster Klasse verheiratet, schmunzel.
 
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  • #14
Marktwerttheorien erstellen diejenigen, die keinen haben. Sie existieren über das, was einem selbst fehlt.

Das sehe ich anders. Ich habe eher den Eindruck, dass der Begriff "Marktwert" und alles was darum gesponnen wurde (bspw. das Abstecken optischer Ligen) von denjenigen stammt, die sich durch Hervorhebung ihrer positiv ausfallenden, oberflächlichen Eigenschaften (denn nur diese erfasst der Begriff nach meinem Verständnis) von der Masse abheben möchten.

Was brächte es bspw. einer optisch unattraktiven Person, den eigenen und den Marktwert aller anderen Partnersuchenden feststellen zu wollen? Im Wissen um das eigene Aussehen könnte diese Person doch nur zu dem Ergebnis kommen, dass sie nicht mithalten kann. Deprimierend also. Bei einem Model sieht das schon anders aus. Da kann die Erhebung des Marktwertes aller Teilnehmer einen regelrechten Egoschub verleihen.

Davon abgesehen: Die Marktwerttheorie und viele andere Begriffe die im Zusammenhang mit der Partnersuche in diesem Forum kursieren mögen unterkühlt und abwertend klingen. Wer den Marktwert allerdings verleugnen will, behauptet im gleichen Zug, dass Optik, Status, Einkommen, Popularität, etc. keinen positiven oder negativen Einfluss auf die Partnersuche hätten. Und diese Behauptung wäre schlichtweg unhaltbar.

Durchtrainierte, gutaussehende und vermögende Menschen haben in der Regel immer mehr Optionen beim anderen Geschlecht, als das genaue Gegenteil. Und das relativ losgelöst von Charaktereigenschaften.

Das ist vielleicht nicht immer fair, aber es ist so. Außerdem kann man im Umkehrschluss natürlich nicht ableiten, dass Menschen, denen das Schicksal weniger gute Karten ausgeteilt hat, keine Chancen auf Partnerschaft und Liebe haben. Die Auswahlmöglichkeiten unter potentiellen Partnern ist nur einfach geringer.
 
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  • #15
Selbst, wenn eine Frau für 90 von 100 Männern in Frage käme - nach welchem Kriterium überhaupt?
Es gibt in meinem Umfeld einige in meinen Augen attraktive, besondere, liebenswürdige Männer, und wären sie frei, ich auch, und gäbe es niemand anderen, würde ich vermutlich mit einem von ihnen zusammen kommen.
Das Angebot bestimmt auch die Nachfrage, und der Mensch ist anpassungsfähig. Bei übergroßer Auswahl wählt man sorgfältiger, penibler, nach anderen Kriterien.
Mein Kriterium war, wie bei Dir, nie ein zweifelhafter Marktwert, sondern es zählte, dass der Mann etwas in mir auslöste, was mich ihn begehren lässt. Nie war es sein Geld, sein Astralkörper oder sein Modelgesicht. Es war eine besondere Art, auf Menschen zuzugehen, ein wendiger Geist, die Art zu formulieren und letztlich eine kombatible Biochemie. Meine Hormone müssen letztlich auf seine Genkombination anspringen... ganz profan! Das sehe ich ihm aber nicht an der Nase an, sondern spüre ich in seiner Gegenwart. Daher treffe ich mich beim Online-Dating am liebsten bald, ohne viele äußere Informationen abgefragt zu haben. Es irritiert manchmal, aber es ist wirklich ausschlaggebend, ob etwas zwischen uns entstehen kann. Irgendwo sind wir alle doch immer noch ein bisschen Tier... Das lässt sich einfach nicht wegrationalisieren und mündet höchstens in Vernunftbindungen, in denen man die instinktive Leidenschaft anderweitig auslebt. Deshalb ist mir diese Komponente besonders wichtig.
Und schon haben wir ein neues Dogma: Die Instinkt-Theorie der Partnersuche :)

w
 
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  • #16
Gast 14, das mit 90 von 100 ist ein ganz simples stabiles Beispiel.

Natürlich bestimmten zum Schluss unsere Hormone in wen man sich verliebt, die von und über unsere Gene gesteuert werden. Wer gesunde gute Gene hat, der hat bestimmte eusere Merkmale: Größe, Proportionen, volle gesunde Haare, gute Haut u.s.w.

Man kann diesem Wort viel Bedeutung beimessen, wie die FS oder man lässt es so stehen. Denn der Marktwert an sich beinhaltet nicht alle Variabilität die für eine Beziehung wichtig sind.
 
  • #17
Man kann diesem Wort viel Bedeutung beimessen, wie die FS oder man lässt es so stehen.

Das Wort „Marktwert“ ist für mich auch wieder so ein Unwort in Bezug auf die Partnersuche. Mit Sicherheit hat ja auch Red Bull einen hohen Marktwert bei den Softdrinks und trotzdem bringt dieser hohe Marktwert von Red Bull bei mir wenig, da ich dieser Getränk absolut nicht ausstehen kann.

Was also nützt der höchste Marktwert einen, wenn man trotzdem keinen passenden Partner findet.
Eventuell wird ja auch nur der Marktwert als Alibi benutzt, wenn man Single ist und sich dann einredet, dass der eigne Marktwert für die Partnersuche halt zu gering ist.
 
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  • #18
Mich nervt das Reden über Marktwert.
Das sind doch theoretische Richtgrößen.
Ich bin inzwischen 41 und habe 2 Kinder, bin von meinem Mann getrennt und arbeite in Teilzeit als Ärztin.
Mit 28 war ich aufstrebend, erfolgreich, an Top-Kliniken beschäftigt, habe nebenher gemodelt und hatte eine Wahnsinnsfigur.

Habe immer noch nie ziemlich gute Figur, aber habe ich damals mehr Männer abbekommen? Oder bessere? War ich damals glücklicher? Ehrlich gesagt nein! Ich bin mehr angesprochen und angegraben worden, aber in der Regel ja nicht von Männern, die ich gerne wollte.

Ich lerne heutzutage interessantere Männer kenne, die Männer begegnen mir mit mehr Respekt. Mein "Marktwert" mag theoretisch gesunken sein, praktisch bekomme ich Angebote von Männern zwischen 25 und 50.

Ich mag selber auch eher den großgewachsenen Latin Lover Typen, hab mich aber dann doch in einen fast gleichgroßen Mann verliebt, blond, blauäugig - attraktiv vielleicht, aber keine klassische Schönheit. Nein.

Aber verlieben hat nichts mit Marktwert zu tun. Auf dem Markt haben sich meine Interessenten verschoben - der Familienplaner sieht mich nun sicher nicht als 1. Wahl, ein Mann, der keine Kinder (mehr) will, vielleicht schon.
Und dann gibts ja noch die ganz ungeplanten Zufälle und Begegnungen...
Marktwert ist langweilig - genau wie die Diskussionen übers Alter.

w,41
 
  • #19
Der Marktwert einer Person ist doch nichts anderes als der Versuch Worte für den Einfluss der Instinkte auf die Auswahl zu finden... ein bisschen so ein typisches Mann Frau Missverständnis..

er sagt "er muss gross sein".. sie sagt " das ist quatsch, er muss mir das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit geben".. was im Endeffekt ein und dasselbe ist.. ein Mini Mann kriegt das nur schwer hin oder er hat etwas was das substituiert.. z.B. Status..
 
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  • #20
Der Marktwert einer Person ist doch nichts anderes als der Versuch Worte für den Einfluss der Instinkte auf die Auswahl zu finden... ein bisschen so ein typisches Mann Frau Missverständnis..

er sagt "er muss gross sein".. sie sagt " das ist quatsch, er muss mir das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit geben".. was im Endeffekt ein und dasselbe ist.. ein Mini Mann kriegt das nur schwer hin oder er hat etwas was das substituiert.. z.B. Status..

Aber hier ist ja jetzt genau der Punkt, dass dies im Umkehrschluss bedeutet: wenn eine Frau 2 Interessenten hat, sie sich immer in den größere und den mit mehr Status verlieben würde und nicht in den der weniger Status hat oder kleiner ist. Aber das ist (zumindest in meinem Leben) nicht immer so gewesen.
 
  • #21
Hi FS,

Wieso denken hier die Menschen gleich in Schubladen? ALLE ist wohl das häufigste Wort hier.

Es geht schlichtweg um Wahrscheinlichkeiten. Die gruppe derjenigen die schlanke, nichtrauchende, kluge und dem Schönheitsideal entsprechende Menschen lieben können ist halt grösser als die Liebhaber von kleinen, rauchenden, doofen Adipösen. Beide Extreme sind eher selten, für alles was dazwischen liegt gibt's halt eine Interessentenkurve.

Wenn wir beim Wort Marktwert bleiben: es bezeichnet den Wert von etwas entsprechend Angebot und Nachfrage. Wenn 66% der Deutschen Übergewicht haben, sich aber 66% einen schlanken Partner suchen ist der Marktwert der schlanken halt höher, das Angebot liegt deutlich unter der Nachfrage. Die Restlichen 33% haben eine entsprechend grössere Auswahl.

sehr schön da das Beispiel von Herakles
Persönlich bin ich allerdings meinem Männerbild seit ich 15 bin treu geblieben.
Ab 1,90, dunkelhaarig und nur in solche Männer war ich verliebt, natürlich stimmte auch der Charakter.

Es hätte für mich niemals sein können, dass ich am Ende mit jemand verheiratet gewesen wäre, der diesem Ideal nicht entsprochen hätte, naja, somit kann ich meinen Singlestatus wohl auch erklären.
Ich war nie der Zweck- oder Notlösungstyp und wollte dies auch keinem Mann zumuten.

Da so etwa 3% der Männer über 1,90 liegen- Ja. Ein Mann mit 1,85 wäre also für Sie eine Notlösung! (Und das von der Frau die hier Oberflächlichkeit beklagt, hat was). Charakter ist da erstmal außen vor. Wird erst geklärt wenn die Höhe über Grund stimmt.....
 
  • #22
Aber hier ist ja jetzt genau der Punkt, dass dies im Umkehrschluss bedeutet: wenn eine Frau 2 Interessenten hat, sie sich immer in den größere und den mit mehr Status verlieben würde und nicht in den der weniger Status hat oder kleiner ist. Aber das ist (zumindest in meinem Leben) nicht immer so gewesen.

Jain..

wir reden hier von grade mal 2 Attributen.. es gibt aber wesentlich mehr und dazu kommen ein haufen Einflüsse dener man gar nicht bewusst ist..

Emotionen sind aber die Zusammenfassung von hunderten Einflüssen, bekannten und unbekannten.. man kann sich das gut vorstellen mit einem Fussballfeld voll von Leuten die Fähnchen hochhalten.. Blau oder Rot.. wenn man jetzt jeden einzelnen fragt, kommt man schlecht zu einer Meinung.. wenn man aber weiter weg geht und alle ihr jeweils favorisiertes Fähnchen hochhalten kann man sich "ein Bild" machen ob es eher Rot oder Blau ist..

d.h. wenn du dich für den kleineren von den beiden entschlossen hast, gab es irgendwas was die Waage zu seinen Gunsten verschoben hatte.. oder anders:

Es gibt kein übernatürliches Zufallselement, "Gott würfelt nicht".. Jede Person würde stets, bei dem selben Wissensstand (beinhaltet auch Gemüts und Umwelteinflüsse) die gleiche Auswahl treffen.
 
  • #23
Ich frage mich nur wie man darauf kommt, dass so etwas wie 'Marktwert' im Zusammenhang mit Partnerschaft mehr als spielerisch und theoretisch ist. Selbst so etwas Profanes wie die Anschaffung einer Waschmaschine oder eines Autos, beides Sachverhalte bei denen man wunderbar technische Werte und Details abgleichen kann, sind hochgradig emotional. Den Ausschlag geben, wenn Rahmenbedingungen stimmig sind, IMMER die 'unrationalen' Aspekte. Sämtliches Design, wenn es denn gut ist, ist genau darauf ausgelegt.

Der Mensch ist doch weitaus unterbewusster gesteuert, als er es gerne wahrhaben möchte.

Noch etwas, weil gerade zum schönen theoretischen Thema passend:

Bedarf ist Bedürfnis + Kaufkraft.

Bedürfnisse die jemand formuliert sind eine Sache.

Kaufkraft, nämlich der 'Währung' mit der 'Ware' bezahlt werden muss, muss jedoch auch vorhanden sein. Sonst hat derjenige auf dem 'Markt' leider einfach nichts zu melden.


Das Internet nun ist, genauso wie ehemals Papier, geduldig - jeder kann alles schreiben. Ob es dann mehr wird als eine Wunsch-Formulierung steht auf einem ganz anderen Blatt.
 
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  • #24
Der Marktwert hat etwas mit Statistik zu tun, deine persönliche Situation nicht. Ein Beispiel beweist für die Statistik rein gar nichts. Der Markt ermittelt z.B. für einen Gebrauchtwagen einer bestimmten Marke und eines bestimmten Baujahres einen Mittelwert. Dass in Ausnahmefällen jemand warum auch immer die Hälfte oder auch das Doppelte bezahlt, widerspricht dem nicht. Und dass du einen bestimmten Gebrauchtwagen nicht geschenkt nehmen würdest, auch nicht.

Im Beziehungsmarkt haben große dominante Männer *im Schnitt* bessere Chancen bei den Frauen, oder willst du das bestreiten? Trotzdem haben nicht alle großen dominanten Männer die gleichen Chancen, und sicher nicht bei allen Frauen. Ich hoffe ein wenig zum Verständnis beigetragen zu haben, was der Begriff "Markt" bedeutet und was nicht - insbesondere eben nicht, dass alle das Gleiche wollen, wie du fälschlicherweise vermutest.
 
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  • #25
Aber hier ist ja jetzt genau der Punkt, dass dies im Umkehrschluss bedeutet: wenn eine Frau 2 Interessenten hat, sie sich immer in den größere und den mit mehr Status verlieben würde und nicht in den der weniger Status hat oder kleiner ist. Aber das ist (zumindest in meinem Leben) nicht immer so gewesen.

Naja das Zauberwort ist NICHT immer aber sicher öfter!

Man kann den Marktwert mit keiner mathematische Gleichung vergleichen, wo wenn man 1+1 rechnet immer 2 rauskommt. Der entscheidende Punkt kann dann nur eine Geste sein oder auch der Geruch eines Menschen. Auch wenn menschliches Verhalten bis zu einem gewissen Punkt berechenbar ist oder besser gesagt die Wahrscheinlichkeit für ein Verhalten, gibt es da keine 100%.

Ich messe dem Wort keine zu große Bedeutung bei, denn es bring mir nichts wenn in einem Raum 100 Männer stehen, 90 würden so ziemlich alles machen, damit ich sie beachte, 5 finden mich solala aber ich wäre für sie auch noch okay, 4 sind schwul^^ UND einer steht auf Frauen und will nichts vom mir. Und genau der eine, ist der Mann den ich will. Ob er nun jetzt besser oder schlechter ist als die 90, steht auf einem anderem Blatt. Denn ausgerechte ER ist in eine Frau verliebt, die auf einen von den 90 steht ;-)

Wessen Marktwert da jetzt höher oder niedriger ist kann sicher keiner sagen.
 
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  • #26
Wer nicht ewig allein sein will, der/die muß von Ansprüchen runter. Es gibt keine perfekten Partner, nur Menschen. Der Begriff "Marktwert" entmenschlicht Menschen und reduziert sie auf Zahlen.

Egal, ob Frauen nach Alter, Männer nach Körpergröße und Einkommen kategorisiert werden - das wird dem einzelnen Menschen nicht gerecht.

Andererseits hat jeder Mensch Erfahrungen im Leben gesammelt, und hier kommen verallgemeinernde Aussagen für die Zukunft ins Spiel. Natürlich ist es falsch, vom primitiven Verhalten der bisherigen promisken Frauen auf das Verhalten einer anderen promisken Frau zu schließen, denn im Einzelfall kann mit ihr eine beständige Partnerschaft und erfüllende Liebe gefunden werden.

Etwas anderes sind haltlose Vorurteile wie z.B. Männer unter 1,70m / dicke Frauen seien ungeeignet für eine Partnerschaft. Das ist Marktwertgetue und entbehrt der Menschlichkeit (in Deutschland leider weit verbreitet).

M
 
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  • #27
Es gibt kein übernatürliches Zufallselement, "Gott würfelt nicht".. Jede Person würde stets, bei dem selben Wissensstand (beinhaltet auch Gemüts und Umwelteinflüsse) die gleiche Auswahl treffen.

Wenn Du Dich hier schon so "wissenschaftlich" äußerst, wirst Du wohl hoffentlich wissen, dass es sehr wohl den absoluten Zufall gibt.

Und es ist eben nicht so, dass die Größe unabhängig ist. Es kann sein, dass einem bestimmten Mann seine kleinere Größe besser steht, als wenn er größer wäre.

Und natürlich gibt es Frauen, die auf kleinere Männer stehen. Ganz sicher. Es gibt Frauen, die bei kleineren die Proportionen schöner finden.

Es ist schrecklich, wie in diesem Forum manchmal richtige Teilaspekte mit falschen Schlussfolgerungen vermischt werden, insbesondere bei Schreibern, die sich für besonders "wissenschaftlich" halten.

Allen ernstes abzustreiten, dass manche Frauen kleine Männer bevorzugen, und eben nichts anderes in die Waagschale werfen dafür, das ist an Absurdität nicht zu übertreffen. Wo leben manche eigentlich. Ich habe schon einige FRauen gehört, die große Männer als nicht schön empfinden. Aber wahrscheinlich unterliegen die alle einer Täuschung, und nur ein Mann kann sie aufklären, wie es wirklich ist. Lächerlich.

W
 
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  • #28
Man kann den Marktwert mit keiner mathematische Gleichung vergleichen

Doch, eben genau das. Mathematik. Statistik. Dass zwischenmenschliche Beziehungen mehr sind als nur Zahlen, wissen wir alle. Trotzdem finde ich es nicht schlimm (oder "entwürdigend", wie hier schon geschrieben wurde), Zahlen in den Mund zu nehmen. Wahrscheinlichkeiten entsprechen der Realität jedenfalls besser als Verallgemeinerungen der eigenen Meinung auf die gesamte Menschheit.
 
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  • #29
Ob Marktwert oder nicht - ich z.B. stimme mit der FS nicht überein.
Mir machen so grosse Männer eher Angst (bin 1.65m, meine Partner waren alle ca. 1.74m) und Alphatiere mag ich nicht.
Ich habe genug davon im Geschäft und brauche abends eher den normalen Umgang.
Solange er soviel verdient wie ich (bin überdurchschnittlich bezahlt) ist auch alles gut....
Aber, wie gesagt, ich habe es im Geschäft, sehe, wie die Frauen behandelt werden und möchte das nicht.
w, 42
 
  • #30
Im Zusammenhang mit komplexen biologischen Zusammenhängen hat der Marktwert keine Aussagekraft. Womöglich ist er auch noch abhängig von irgendwelchen Modeerscheinungen.

Wenn ich 90 von 100 Frauen gefalle, habe ich einen relativ hohen Marktwert. Wenn mir von diesen 90 Frauen 3 gefallen, nützt mir das auch nichts. Wenn von mir von den 10 Frauen, denen ich nicht gefalle, 9 gefallen, nützt mir das auch nichts.

Es mag also sein, um bei dem Beispiel zu bleiben, daß ich zwar sehr gute Chancen hätte, aber für mich Muster ohne Wert ist.

Hinzukommt, daß die Kriterien, die zur Ermittlung eines Marktwertes herangezogen werden, möglicherweise gar nicht zu den Kriterien gehören, die für die Interessenten wichtig sind.
 
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