• #61
Muss hinter allem, aktiv/passiv ein Erziehungsversuch bzw. Manipulation gesehen werden?
Habe ich doch gar nicht geschrieben. Es ging mir darum, dass auch derjenige, der WENIGER Zeit in der Beziehung zusammen verbringen will, den anderen "umerziehen" möchte dazu, nicht so viel Paarzeit zu wollen. Der "Individualist" will ja auch die Beziehung, aber seine Freizeit und seine Hobbys noch betreiben.
Schreib Dein Zitat doch auch mal Männern, die in allem Möglichen, was eine Frau sich wünscht, einen Umerziehungsversuch sehen 😉

Sich der Partnerschaft entziehen gibt es. Zunehmende Emotionale Distanz. Kein Umerziehen, sondern sich Verabschieden.
Es gibt dann von allem weniger, bis kein WIR mehr da ist.
Ich meinte, sich zeitlich entziehen, nicht emotional aus der Beziehung an sich. Aber diese Beziehungen gibt es auch in meinem Umfeld, sie bestehen. Ich wäre so nicht glücklich, aber kann man das für diese Leute sagen?

Passt oder passt nicht ...
Wenn ein junger Mensch noch nicht weiß, wo er Kompromisse machen kann und wo er sich für seine Partnerschaft selbst verleugnet (war auch mein Thema), bleibt ihm ja nur, sich mit dem "Komplizierten", was ich geschrieben habe, zu befassen und rauszufinden, dass er nicht falsch ist mit seinen Bedürfnissen.
Also sich z.B. nicht schlecht zu fühlen, weil ihm ALS EINZIGEN Umerziehungsversuche unterstellt werden, wo er einfach mehr Paarzeit will.
Ja, es sind Umerziehungsversuche. Aber nur, weil einer AKTIV mehr Paarzeit einfordert, während der andere still aussagt "lass mich mehr in Ruhe", ist nicht der "Aktive" der mit den Umerziehungsversuchen, während der andere nicht umerziehen will. Er tut es indirekt.

Das wars, was mich gestört hat. BEIDE versuchen, einander zu ändern. Es kann nicht einer allein definieren, wie eine Beziehung "richtig" ist, es sieht aber immer so aus. Denn der, dem es "zu wenig" ist, wird ja drüber reden wollen und nervt - er will "verbiegen". Der andere will nicht diskutieren, denn er bestimmt ja die Menge der Paarzeit und ist zufrieden. Es nerven ihn nur die "Umerziehungsversuche", dabei umerzieht er selbst, denn er sagt ja auch nicht "passt nicht, ich gehe".

In meiner Exbeziehung wollte ich mehr Freiheit und "Individualismus", habe aber trotzdem die totale Nähe zu diesem Mann empfunden. Nur er wollte mich dauernd bearbeiten, dass ich präsenter bin in seinem Leben, und konnte die Nähe ansonsten nicht AUSREICHEND empfinden. Wer war nun falsch? Und es hat in einigem Wichtigen doch gepasst, war lehrreich für beide. Also würde man diese Beziehung generell als "nicht-passend" beschreiben, stimmte das nicht. Es passte eine Zeitlang und war sehr wichtig.
 
  • #62
Genau das trifft alles so auf den Punkt. Ich störe mich ja nicht an den Hobbys bzw. Komme jetzt erst an diesen Punkt weil er für uns keine Zeit findet, keine Ideen hat und keine Vorschläge macht. Ich bin es leid, jeden Urlaub alleine zu planen, alleine mit dem Hund jeden Tag drei mal rauszugehen (wir haben den Hund als Welpe gemeinsam ausgesucht aber er sagt, es wäre mein und nicht sein Wunsch gewesen), wenn seine Tochter da ist, mich um alles zu kümmern. Ich schlage sogar schon vor, wann sie denn das nächste mal zu uns kommen könnte weil er einfach null in seinem Leben plant.



Um dann mal zu deinem Punkt zu kommen. Er verbringt dann schon mehr Zeit, sind auch oft bei seinen Eltern, fahren Fahrrad etc. Aber so wirklich nach Familie fühlt es sich nicht an, er ist dann auch oft am Handy und ich kann es gerne mal fünf Tage weglegen, wenn sie da ist. Sie wohnt eben nicht bei uns und wir sehen sie nur alle vier......
Hallo Chichi

Du machst viel zu viel und denkst halt: "wenn er erst sieht wie viel ich mache dann bringt er sich auch ein".
Und genau das funktioniert nicht. Wenn du alles machst, hat er genügend Zeit für Hobbies und alles andere.
Dass du dich um seine Tochter kümmern musst, ist das Allerletzte.
Ich habe das Gefühl das er dir am Anfang die Story vom Pferd erzählt hat damit du anbeisst und verliebt genug bist um Hausfrau, Mama und Alleinunterhalter zu spielen.
Jetzt hat er dich so weit und zeigt sein wahres Gesicht und du fällst böse auf deinen Hintern.
Da hilft nur völliger Rückzug, du machst nichts mehr und unternimmst irgend etwas ohne ihn und bist nicht verfügbar wenn er Bock hat.
Ich hasse solche Sachen auch aber mehr bleibt dir nicht übrig.
Im schlimmsten Fall ist das die Trennung aber zu der wäre es so oder so gekommen.
Und noch zur Ex die er immer als böse, faul und alles beschrieben hat und sich selbst als armes Opfer darstellte? Glaubst du ihm noch? Ich denke er hat mit ihr dieselbe Sche**e durchgezogen und sie war genau nett, lieb und gutgläubig und hilfsbereit wie du auch.
Mir tut das Kind leid, sie wird wieder hin- und hergeschoben bis er die nächste Frau an der Backe hat und ihr erzählen kann das er alles für seine Ex (dich) und sein Kind gemacht hat aber du das Kind nicht mochtest, ihn nicht unterstützt hast obwohl er sooooo viel für dich getan hat usw.

Tut mir leid das ich so negativ klinge aber ausser dass du froh sein kannst dass er so schnell sein wahres Gesicht gezeigt hat und du nicht unendlich viele Jahre verlierst fällt mir nichts posivites ein.
 
  • #63
Meine Partnerin ist vom Perfektionsgrad her anspruchsvoller als ich. Das kann man dann wechselseitig akzeptieren oder es knallt irgendwann. Bisher kann ich ihre Perfektion tolerieren und damit leben, dass sie sich öfter mal aufregt. Dann passt das.
Letztlich ist es aber immer ein Kompromiss und ich weiß, dass ich in allen Beziehungen Kompromisse eingehen musste und dazu bereit bin. Wir tolerieren gegenseitig Hobbies und unterstützen uns darin, dass wir auch dafür Zeit haben. Das macht eine Partnerschaft aus.
Ein höherer Perfektionismus bei Frauen als bei ihren Partnern ist gerade bei Themen wie z.B. Hausarbeit nicht selten. Das Ergebnis empfindet der eine oder andere als zänkischen Terror.

Mit einer LAT kann man dem aus dem Weg gehen.

Sofern man keine Familie gründen will sind die Vorteile eines Zusammenlebens nach meiner Meinung nicht höher als die Nachteile.

Insbesondere stehe ich einem Zusammenziehen negativ ggü. wenn mein Gegenüber aus meiner Sicht häufig zusammen- und auseinanderzieht.

Ich würde und habe kein Hobby aufgegeben und freue mich, dass mein LG seine Interessen und Hobbes hat. Freunde, Bekannte, die er trifft.
Manches teilen wir, aber - wir haben jede*r auch unser Leben.
Wir reden und da nicht rein, Freuen uns gegenseitig für den Anderen.
Das sieht die FS genauso oder verstehe ich sie falsch?

Allerdings hat ihr Freund die gemeinsame Paarzeit einseitig durch ein neues zusätzliches Hobby reduziert. Ggf. hätte er ja auch an anderer Stelle Zeit freischaufeln können (?) Aber die gemeinsame Zeit ist ihm wohl weniger wichtig als der FS.

Wenn das so ist, wofür benötigt er die FS? Genau diese Frage stelle ich mir als Leser dieses Threads.

"Gekauft wie gesehen und reingelegt worden"

Ich glaube nicht, dass das aus Berechnung war. Ich denke viel eher, dass die dachten, Du tickst wie sie.
Wer die Kommentare von @Tom26 regelmäßig liest kann sein Motive eigentlich gut erkennen. Im wesentlichen geht es darum, dass er jegliche Ansprüche an Männer auf sich bezieht, sie als Gefahr für seine Autonomie interpretiert und darauf verbal energisch antwortet.

Völlig anders verhält es sich aber in seiner Beziehungspraxis. Er passt sich in seinen Grenzen an Wünsche von V an und überreizt seine "Freiheit" ihr ggü. nicht.

Aber das ist jetzt mit V so. Früher war dies ggf. anders. Unabhängig davon sollte man Formulierungen wie seine (auch von anderen Usern) nicht persönlich nehmen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #64
Lol. Warum sollte eine Frau das tun? Erkläre mir doch mal, was eine Frau von einer Beziehung hat, über die wir hier gerade reden?
Tja das ist eigentlich nicht schwer:
Umsetzung Kinderwunsch,
familiäre Lebenperspektive
Soziale Integration in die Gesellschaft,
materielle Versorgung
und Absicherung.

Klar will fast jede Frau auch körperliche Nähe, Zuwendung und Zärtlichkeit.

Wir Männer auch. Aber eben in der Tendenz etwas weniger und auch etwas anders geartet.

Wir sehen es doch im Forum jeden Tag:
Frauen wollen feste Beziehungen wesentlich öfter und qualitätiv enger.
Sie haben meist die deutlich größere Motivation dass zu wollen.
Genau das lässt die FS auch durchblicken.


Aber mein insgesamter Eindruck ist, dass Du ihn nicht davon abgehalten hast, sich in die Beziehung einzubringen. Da kommt doch von ihm sowieso wenig.
Jaja, meiner auch. Nur wusste die FS das schon die ganze Zeit.
ER braucht eben keine enge Beziehung, und wenn doch, dann wäre ja mal die Zeit, ihm das klarzumachen, in dem sie für seine gewünschen Funktionen (z.B. Essen machen, Sex, Unterhaltung ....?) dann auch kappt und enben auch mal einfach nicht da ist, wenn er etwas will.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #65
@Tom26 hat völlig Recht, es wird zuviel geschauspielert.
Und da liegt auch, für mich der Unterschied zwischen der Darstellung der FS und @void....wenn ich alle Beträge richtig verstanden habe

Die FS betont, dass ihr Freund sich geändert hat
Es gab trotz der Hobbies genug Paarzeit und somit ging ihr persönlicher Kompromiss auf.
Das kenne ich auch und hab mich nach dem aufflog, dass die "Angaben " der Herren, nicht ihrem Naturell entsprachen, getrennt.

Mehr tun, als sofort offen sagen, was mir wichtig ist, konnte ich nicht und wenn der Mann mir völlig beipflichtet, muss ich schliesslich auch glauben
Ich unternehme gerne Dinge gemeinsam am Wochenende, da ich in der Woche lange arbeite.
Ich bin gern draussen und fahre gerne weg zb

Das mal jemand auf eine geplante Motorradtour fährt, mit Freunden weggeht etc und das eben auch an einem Wochenende, ist völlig ok
Wenn er aber regelmäßig plötzlich am Wochenende rumkurvt, mir morgens erst absagt, meint ich müsse dann danach auf Abruf stehen und wegfahren +Urlaub gar nicht mag.....
Dann hat er sich falsch verkauft
Hätte ich ihm erzählt, das ich Biker toll finde und mit Freuden Sozia auf 20cm bin, hätte ich mich falsch verkauft.

Dazwischen liegen die Kompromisse,
kann jemand nur am Fenster schlafen, rutsch ich auch bei mir rüber, ist zwar meine Seite aber mir nicht so wichtig.

Nur wenn ich mich nicht ändern lasse, bei Dingen die mir wichtig sind, dann kann ich den anderen auch nicht ändern.
Meine "Meinung" ist für mich wichtig und ich möchte einen Partner, der mir da einfach ähnlich ist.
Aber meine Meinung ist nicht allgemein gültig.
Mann muss sich nicht grundsätzlich in Beziehungen xy benehmen. Und da lese ich @void anders

Der Freund der FS muss sich nicht ändern, wenn er genauso ist, wie er ist.
Die FS sollte mit ihm reden und dann entscheidet sich, welche Kompromisse beide ehrlich machen können.

Wenn nicht, dann passt er nicht zur FS und den Dingen, die sie für eine gute Beziehung braucht.
Das ist völlig legitim

Nur in wie weit, sie schon vorher zuviele Kompromisse gemacht hat, um mit ihm zusammen sein zu können, wo sie vorallem sich selbst gegenüber nicht ehrlich war, dass sollte sie in Ruhe überlegen.
Zu hoffen, den Freigeist ändern zu können, ist immer der falsche Ansatz
 
  • #66
Danke nochmal für tollen Hinweise und Nachrichten. Finde den Austausch hier richtig gut und er hilft mir persönlich auch.
Wir hatten die Tage einige Gespräche und ich bin auch wieder zum Fallschirmspringen mitgekommen. 1. um mir selber die Angst zu nehmen und 2. ihm zu zeigen dass es mir wichtig ist und ich auch an seinem Leben teilhaben möchte. Er hat sehr viel Rücksicht genommen und die Sachen, die ich ihm gesagt habe, ernstgenommen und berücksichtigt.
Dennoch bin ich nun erstmal für ein paar Tage wegfahren und arbeite woanders, einfach um den Kopf freizubekommen.

Nörgele nicht herum und schaffe für dich auch Hobbys. Entwickele du dich auch weiter. Ich glaube, dass dies der Schlüssel zu einer langfristigen guten Partnerschaft ist.
Genau das möchte ich auch erstmal machen, ich will ja gar nicht die meckernde Frau zu Hause sein. Er hat mich mit beiden Beinen stehend im Leben kennengelernt, hatte auch viele Hobbys und er hat mich bei keinem dieser eingeengt aber ich möchte eben auch eine gewisse Verbindlichkeit in der Beziehung spüren und dass man aufeinander zugeht, so wie es bisher hier auch schon beschrieben wurde. Das trifft oftmals nichts zu, er verhält sich dann wie ein Single-Mann, auch das zum Thema Heirat und Kinder. Er möchte das aber eben nicht jetzt. Nur werde ich bald 30 und will nicht ewig warten und da bin ich eben nun an dem Punkt, genau zu schauen und mir Gedanken zu machen
 
  • #67
Nur in wie weit, sie schon vorher zuviele Kompromisse gemacht hat, um mit ihm zusammen sein zu können, wo sie vorallem sich selbst gegenüber nicht ehrlich war, dass sollte sie in Ruhe überlegen.
Zu hoffen, den Freigeist ändern zu können, ist immer der falsche Ansatz
Die Frage in diesem Thread ist doch gab es überhaupt einvernehmliche Regeln in dieser Beziehung und wenn ja hat ihr Freund diese Regeln einseitig ignoriert bzw. geändert.

Gerade zu solchen Regeln kann es große Missverständnisse geben, den sie werden ja nicht niedergeschrieben und jeder hat eine eigene Interpretation im Kopf.

Mit einem Freigeist ist ein entsprechender Konsenz ohnehin Illusion. Schon das Wort Beziehungsregel allein löst bei diesem einen allergischen Schock aus.

Jeder Schritt dazu der nicht von ihm dazu kommt ist vergeblich und treibt ihn in die entgegengesetzte Richtung.

Wenn einem das nicht passt muss man jemanden suchen der besser passt.

Ich sehe es aber trotzdem nicht falsch finden wenn die FS ihrem Freund sagt was stört, was sie erwartet und ihn dann fragt was ihm lieber ist, dass sie zeitnah geht oder ob er ein Kompromissangebot machen will. Das zeitnahe gehen würde ich aber zuvor stillschweigend vorbereiten.
 
  • #68
Tja das ist eigentlich nicht schwer:
Umsetzung Kinderwunsch,
familiäre Lebenperspektive
Soziale Integration in die Gesellschaft,
materielle Versorgung
und Absicherung.
Bis auf die letzten beiden Punkte ist es auch das, was "Männer wollen". Klar nicht alle. Die, die noch nicht so weit sind oder generell nicht wollen, natürlich nicht. Aber ich denke, die Mehrheit der Männer will das irgendwann. Es stimmt allerdings insofern, dass sie es ZU DEM ZEITPUNKT vielleicht noch nicht wollen, wenn die Frau, mit der sie zusammenbleiben wollen, es will.

Was die materielle Versorgung angeht - es gehen auch Frauen arbeiten nach der Babypause, weil sie gerade nicht vom Mann abhängig sein wollen. Aber gut, es sind immer noch genug, die abhängig vom Mann sind. Keine Ahnung, wieviele das schön finden und denken, es sei das Geschenk der Beziehung, also des Mannes, an sie.

Jedenfalls denke ich, dass Frauen sich nicht abhängig machen sollten von Männern, zu denen ich mein Zitat geschrieben hatte. Leider bleiben sie trotzdem. Finde ich auch nicht gut für die Kinder, so ein Elternpaar zu haben.
Da hilft wirklich nur "Augen auf bei der Partnerwahl", und dazu müsste schon ein junger Mensch mehr Reife haben. Das ist eine Frage der Erziehung und des gesellschaftlichen Geschlechterbildes, das ja die jungen Menschen prägt.
 
  • #69
Mann muss sich nicht grundsätzlich in Beziehungen xy benehmen. Und da lese ich @void anders
Ich weiß nicht genau, wie Du das jetzt meinst. Ich bin auch nicht der Meinung, dass man sich grundsätzlich anders benehmen muss in Beziehungen. Aber es kann sein, dass man SO tickt und sich SO benimmt, dass ins Leben gar keine Beziehung passt bzw. dass die Beziehung von allein laufen soll, was nicht funktionieren kann, es sei denn, der Partner buttert immer mehr rein an Zeit und Energie und steckt immer mehr zurück ... statt sich zu trennen - ja, sein Fehler, aber der, der gar nichts gibt und nichts für den Erhalt der Beziehung tut, will ja die Beziehung durchaus haben. Er sendet solche Signale, dass er liebt und zusammensein will, aber verhält sich auf der anderen Seite nicht partnerschaftlich. Also denkt der Reinbutterer, dass sie beide aber die Beziehung wollen, und er müsste nur das Problem schildern und schildern und schildern. Die Scheinlösung wäre dann, sich auch energetisch und zeitlich weiter rauszunehmen aus der Beziehung und zu gucken, was passiert. Aber so eine Sparflammenbeziehung wollte er ja nicht.

Ich bin der Ansicht, dass unter einem bestimmten Minimum an Zeit und Energie eine Beziehung zerfällt. Mag unterschiedlich sein von der Menge her, was unterschiedliche Menschen angeht, aber ich denke, Bindung entsteht nicht aus der Luft. Das gilt auch für bereits langjährige Beziehungen (wo es dann heißt, man habe sich auseinandergelebt. Die äußere Hülle besteht noch, das ist das einzige, was zusammenhält.).

Es sind auch nicht alle Menschen reflektiert und kriegen mit, was sie ihrem Partner zumuten an Egotrip oder vielleicht auch nur vollgestopftes Eigenleben, wo sich der Partner eine Zeitnische suchen soll.

Wenn man eine Freundschaft haben will, muss was in gleichem Maße von beiden Seiten kommen. Bei einer Geschäftsbeziehung müssen beide was von haben. Genauso sehe ich das bei einer Paarbeziehung, was ... ich nenne es mal die Bindungsenergie oder "Machen, dass die Beziehung läuft" angeht. Es kann sein, dass einer SO egozentrisch ist, dass für einen Partner kein Platz mehr ist, obwohl er, der Egozentriker und Individualist, sich ne Beziehung wünscht. Aber dann mit sowas wie einem Pausenclown.
 
  • #70
dass die Beziehung von allein laufen soll, was nicht funktionieren kann, es sei denn, der Partner buttert immer mehr rein an Zeit und Energie und steckt immer mehr zurück ... statt sich zu trennen
Jetzt weisst du, warum ich keine Beziehung habe sondern meine Freundin.
Es läuft von alleine - ganz einfach, weil wir beide es können und wollen. Jeder schluckt mal ne Kröte - runterspülen und gut.
Ich kann es mir vorstellen - mit dir ist alles hochkomplizierte Arbeit. Du willst alles ausdiskutieren, verschwendest damit die Zeit und killst jegliche Freude. Zumindest für Männer wie mich. Egal wie hübsch du bist, egal wie gut du kochst, egal wie gut im Bett du bist ...... du bist anstrengend. Immer. Dich als Freundin ... 2 oder 3 Tage. Allerhöchstens. Dich als Gesprächspartner ... gerne ab und zu.
Dir fehlt komplett die Leichtigkeit des Seins, die Lebensfreude. Alles analysieren, sezieren ... bis nix mehr da ist. Anstatt sich zu erfreuen am Leben und daran, dass etwas schön ist und Freude macht. Einfach funktioniert - ohne dass du weisst warum. Du kennst doch auch nicht die Funktion deiner Kaffeemaschine - aber den Kaffee trinkst du dennoch.

Glück und Zufriedenheit ist nicht messbar. Analysiert man, ist es weg.

Versucht doch mal, die Stunden und Minuten nicht zu zählen ... sondern zu geniessen. Ich persönlich bevorzuge meine glückliche und strahlende Freundin - und will garantiert nicht, dass sie ständig grübelt und Probleme findet. Ganz einfach - ich will , dass sie glücklich ist. Darum mache ich, was richtig ist, damit sie genau das bleibt. Und umgekehrt. Und ja, ich werde den Teufel tun und ein funktionierendes System analysieren und verstehen zu wollen. Mir reicht es, wenn ich zufrieden bin.
 
  • #71
@void ich meinte, dass man hier dem Freund nicht sagen kann, wie er sich zu benehmen hätte, wenn es seinen Naturell nicht entspricht.
Man kann sagen, wie man gerne seine Beziehung führt und was einem wichtig ist und natürlich auch, was einem fehlt.
Dann kann sich der Partner in Ruhe überlegen ob das zu ihm passt, mit machbaren Kompromissen möglich ist oder nicht.
Wenn er sich dafür aber stark bemühen muss, dann hält er es nicht lange durch und seine eigene Persönlichkeit wird sich wieder durchsetzen.

Er alleine muss dann entscheiden ob er beziehungsfähig ist oder seine Art überdenken möchte.
Auch ob er in seiner Kindheit Gründe suchen möchte oder nicht.
Solo bleibt oder eine Fallschirm springende Musikerin sucht.
Und die FS muss überlegen ob sie dazu passt, mit ihrem Naturell.

Als Partnerin kann ich ihm indirekt Denkanstöße geben, wenn ich sage, was mir nicht gefällt etc.
Aber dann muss ich auch loslassen und bei mir bleiben und ihn nicht "therapieren", wenn ich nicht drum gebeten werde.

Kurz liebe @void ...Ich sehe einen Unterschied ob ich "Bei mir bleibe " oder immer beim anderen bin.

Wenn die wichtigen Dinge passen, kommt man kaum in die Situation
Will man passend machen, dann schon
 
  • #72
ich will , dass sie glücklich ist. Darum mache ich, was richtig ist, damit sie genau das bleibt. Und umgekehrt.
Das ist quasi das optimale Grundgesetz für jede Beziehung oder in deinem Fall Nicht-Beziehung ;)

Glück und Zufriedenheit ist nicht messbar. Analysiert man, ist es weg.
Analysiert wird nicht wenn Glück und Zufriedenheit herrschen. Analysiert wird wenn Glück und Zufriedenheit fehlen. Zwischen V und dir fehlt nichts von Beiden weil ihr aus eurer gegenseitigen Sicht alles richtig macht.

Im Fall der FS macht ihr Freund nicht das richtige. Ob dies nur ihre Sicht ist oder es auch objektiv wahr ist kann hier keiner festlegen. Aber ihr ihre Gefühle absprechen und diese auf sich persönlich beziehen ist doch auch nicht der richtige Weg oder?

Wieviel Arbeit eine Beziehung macht und ob sich diese Arbeit vermeiden lässt hängt von der Art der Beziehung und den Zielen einer Beziehung ab.

Eine Familiengründung macht halt mehr Arbeit als eine LAT Freizeitbeziehung.

Beziehungsarbeit mit Freudlosigkeit zu übersetzen ist auch nicht objektiv. Wie Erwerbs-, Garten- und andere Arbeit hat sie die unterschiedlichsten Seiten die jeweils von verschiedenen Menschen auf Basis persönlicher Erfahrungen unterschiedlich bewertet werden. Ich hasse z.B. Gartenarbeit akzeptiere aber, dass sie für viele Menschen ein Teil ihres persönlichen Glücks ist.
 
  • #73
Also denkt der Reinbutterer, dass sie beide aber die Beziehung wollen, und er müsste nur das Problem schildern und schildern und schildern.
Void, hier liegt mE ein grundsätzlicher Irrtum.
Eine Partnerschaft darf nicht in Arbeit ausarten. Der Eine zieht, der andere zerrt. Ermüdend.
Wenn es Probleme gibt, und ich muss reden, reden, reden.. Dann kommt wieder mein Satz Passung. Es wird sich keiner ändern. Der eine wird nicht akzeptieren, der andere nicht ändern.

Partnerschaft muss leicht gehen, selbstverständlich. Mit Freude, mit Bewusstsein, und Wertschätzung. Mit einem achtsamen Umgang. Man ist sich der Partnerschaft bewusst, dem Partner, und freut sich, dass es so ist. Und natürlich achtet man darauf, dass es so bleibt - das, und nicht mehr, sollte die Arbeit sein. Pflege def
Partnerschaft, kein verbiegen, Verändern.

Dann redet man auch miteinander, wenn es Fragen gibt, wenn einem mal was quer sitzt. und es klärt sich, dann ergeben sich "Kompromisse" von selbst.
Kompromiss in "", weil ich an dem Punkt, wo ich zurück trete, mir es wichtiger ist, die Freude des Anderen zu erleben.

Mein LG ist sehr entspannt, und sehr sicher - keine Zweifel, keine Fragen.
Er nimmt was kommt, akzeptiert was ist, und genießt.
Er ist aufmerksam, kümmert sich, ist da, und mir macht es Freude, ihn zufrieden zu sehen, wenn er sich wohlfühlt.
Wir reden über sehr viel, aber sehr selten über das Uns - bis auf gelegentliche Ausblicke auf die Perspektiven, die wir ähnlich sehen. Es wird kommen, wie es soll.
Darum mache ich, was richtig ist, damit sie genau das bleibt. Und umgekehrt
So geht es bei uns auch - auf den Punkt gebracht.

Void, das ist wohltuend.

W, 50
 
  • #74
Jetzt weisst du, warum ich keine Beziehung habe sondern meine Freundin.
An anderer Stelle haben wir doch schon mal geschrieben, dass Du durchaus sehr verbindlich bist. Das ist eine Beziehung ohne Zusammenwohnen und mit sexuellen Freiheiten, die Du hast. Seh ich jedenfalls so, auch wenn ich von Deiner Allergie gegen das Wort weiß :D

Ich kann es mir vorstellen - mit dir ist alles hochkomplizierte Arbeit. Du willst alles ausdiskutieren, verschwendest damit die Zeit und killst jegliche Freude.
Ich versteh nicht, wie Du das immer ableitest. Ich beschreibe nicht PER SE MEINE Beziehungen, ich beschreibe das, was ich bei den FS sehe als Problem, und was ich bei vielen meiner Umfeldbeziehungen sehe und was anscheinend das gängige Bild ist. Ich wollte in meiner Beziehung gar nichts diskutieren, ich habe mich verhalten wie ein Mann, wenn man mal vom Thread hier ausgeht: Jeder lebt sein Leben und macht seine wichtigen Dinge. Mein Ex wollte immer diskutieren, auch noch da, wo es ganz sinnlos war, weil die Standpunkte feststanden. Das war aber, um mir dauernd indirekt zu sagen, dass er unzufrieden ist und meint, ich müsste mich anders verhalten. Man konnte drauf warten, dass wenn wir irgendwo waren auf Partys oder zu Besuch, wo die "Normalpaare" waren, danach Diskussion stattfand, warum das bei uns nicht so läuft. ICH sollte so sehr das wollen, was ER wollte (nämlich in die Beziehung möglichst schnell den Wunsch nach Zusammenziehen und am besten Heirat bringen) .

Du scheinst zu denken, jedes Problem, was ich hier diskutiere, sei auch meins, und wenn ich eine Position verstehe, dann nur, weil ICH das so haben will. Denk bzw. lies es doch mal abstrakter. Man kann auch "die andere Seite" verstehen und Argumente für sie finden, selbst wenn man das so nicht leben will. Einfach durch Hineinversetzen. In viele Positionen der FS hier würde ich gar nicht (mehr) kommen, aber kann sie trotzdem verstehen.

Ganz einfach - ich will , dass sie glücklich ist. Darum mache ich, was richtig ist, damit sie genau das bleibt. Und umgekehrt.
Naja, das ist es doch. Genau das meine ich: Jeder bringt sich gleichermaßen ein, weder Du noch sie wollen MEHR/WENIGER vom anderen.
Frauen wollen nicht automatisch MEHR Beziehung. Aber "Normalmänner" scheinen dann unruhig zu werden und zu denken, die Frau wolle sie gar nicht richtig, wenn nicht das "Beziehungsverdichtungsprogramm" anfängt.

Dass diese Threads hier aussehen wie Tothirnen, kommt doch nur daher, dass man sich manchmal auf verschiedene Weise erklären muss, wenn man meint, man sei nicht verstanden worden. Aber das sind ja keine "wie schön ist doch das Leben"-Threads, das sind Problemthreads.
 
  • #75
Eine der glücklichsten Lebenswahrheiten für mich ist, zu erkennen wer man ist, und was man kann und was man geben kann und möchte und was man nicht geben möchte und nicht kann, weil man sich dann selbst aufgeben müsste und sich selbst verleugnet.
Genauso schön ist es, einem Partner zu begegnen, wo man sein Selbst behalten darf, weil er einen nicht ändern muss und will, weil er einen nicht "anders" braucht, damit er selbst glücklich ist.
Daher empfände ich es ,mittlerweile eher als Glück verlassen zu werden, wenn der Partner merkt, "dass es nicht passt".
Ich fände das eher weise, als dass man eine "Rolle" spielen muss, um die Bedürfnisse des anderen zu erfüllen.
Lieber mit "Guten Wünschen" gehen lassen, oder gegangen werden, als dass jemand an einem herumbiegt.
So haben beide die Chance, denjenigen zu finden, mit dem sich dieses einzige, kleine,großartige, schöne Leben "leicht" anfühlt.
Loslassen bedeutet oft Frieden.
 
  • #76
Ein höherer Perfektionismus bei Frauen als bei ihren Partnern ist gerade bei Themen wie z.B. Hausarbeit nicht selten. Das Ergebnis empfindet der eine oder andere als zänkischen Terror.
Ich erlebe das so, dass ich mich so anpasse, dass meine Toleranzschwelle an "zänkischem Terror" nicht erreicht wird. Ist auch beides im Rahmen.


Mit einer LAT kann man dem aus dem Weg gehen.
Ja, man kann natürlich vielem in einer Beziehung aus dem Weg gehen. Die Frage ist, ob es dann noch das ist, was ich in einer Beziehung möchte. Das mag jeder für sich beantworten, aber für mich ist zusammen wohnen wertvoll. Dafür nehme ich den einen oder anderen kleinen Frauenzank hin, aber das macht jeder, wie er will. Meine Partnerin hat das Problem nicht, da ich natürlich völlig fehlerfrei bin :)


Insbesondere stehe ich einem Zusammenziehen negativ ggü. wenn mein Gegenüber aus meiner Sicht häufig zusammen- und auseinanderzieht.
Mit Dir oder mit anderen? Klar, wenn meine Partnerin mich jetzt jede zweite Woche rauswirft, dann hat es sich mit Zusammenwohnen. Aber eben auch mit der Beziehung.

Er alleine muss dann entscheiden ob er beziehungsfähig ist oder seine Art überdenken möchte.
Auch ob er in seiner Kindheit Gründe suchen möchte oder nicht.
Solo bleibt oder eine Fallschirm springende Musikerin sucht.
Und die FS muss überlegen ob sie dazu passt, mit ihrem Naturell.
Nehmen wir doch der Einfachheit halber mal an, er würde sich hier beklagen, dass sie einen Hund hat, der stinkt und außerdem stark einschränkt, was Urlaub und die Tagesgestaltung anbelangt. Müsste sie dann auch ihre Beziehungsfähigkeit hinterfragen oder Gründe in ihrer Kindheit suchen? Ist eine Frau mit Pferd und Hund dann höchst beziehungsunfähig?

Wir können natürlich jetzt noch die Risiken von Bergsteigen, Reiten, Motorradfahren oder Tourenskigehen thematisieren.
Ich finde Fallschirmspringen nicht irgendwie fragwürdig, ich bin selbst mal gesprungen und habe diverse andere Risikosportarten ausprobiert. No Risk - No Fun. Ich hätte mit Familie das Risiko beendet. Er eben nicht.

Wenn sie keine Familie gründen möchte mit einem Mann, der Risikosportarten betreibt, dann ist das ihr gutes Recht. Sie sollte die Beziehung dann beenden. Ebenso, wenn er für sie zu wenig Zeit hat und sie sich deswegen beklagt. Es ist unfair, ihm eine "Schuld" dafür zuzuschieben. Sie hat sich eben einen nicht passenden Partner ausgesucht.
 
  • #77
Void, hier liegt mE ein grundsätzlicher Irrtum.
Wieso ein Irrtum? Ich bin auch der Meinung, dass es nichts bringt, immer wieder dasselbe zu sagen, nur weil der andere auch eine Beziehung will, aber nach seinen "Bedingungen". Habe ich doch auch geschrieben.

Natürlich passt es nicht. Trotzdem läuft das bei vielen, die ich sehe, so weiter. Weil sich keiner trennen will und beide versuchen, ihre Art und Weise der Beziehungsführung wieder und wieder durchzusetzen.
Partnerschaft muss leicht gehen, selbstverständlich.
Ich denke, zu diesem Standpunkt kommen mehr Paare, die sich später als mit Mitte/Ende 20 gefunden haben (oder noch früher).

Ich kapiere irgendwie nicht, wie man meinen Post so verstehen kann, als hielte ich das für richtig, wenn sich so unpassende Partner zusammenfinden. Nein, halte ich natürlich für ganz falsch, habe ich mE auch so ausgedrückt.
Aber sie bleiben zusammen. Der eine redet und redet bzw. hat es schon aufgegeben, der andere entzieht sich, außer er bekommt richtig Druck. So sind zig Partnerschaften, die ich kenne, man kann sogar solchen Szenen beiwohnen, weil sich die Leute beklagen oder die Szenen ganz offen vor anderen stattfinden.
Und es sieht für mich so aus, als wäre es bei der FS auch so. Der Mann macht sein Ding, sie hat ganz andere Pläne. Und selbst wenn er für den Erhalt der Beziehung sich für gewisse Zeit "ändert", weil er die Beziehung ja auch behalten will, und damit den Partner unbewusst täuscht, er kann sich nicht ändern, jedenfalls - wenn überhaupt - nicht schnell (ich denke, die Hoffnung darauf und die Angst vor Veränderung hält solche Paar zusammen, bis es wirklich nicht mehr geht). Soll er auch gar nicht. Aber auch er könnte Schluss machen.

Wer leidet mehr, der mehr von der Beziehung will oder der, der weniger will? M.E. der, der mehr will, aber dauernd auf Sparflamme ist. Deswegen wird auch er es in den meisten Fällen sein, der sich damit auseinandersetzen muss, ob er Schluss macht oder nicht. Dazu muss er mehr Menschenkenntnis haben, um zu sehen, dass sich Menschen nicht ändern lassen. Und daher muss er sich mehr mit dem Problem befassen.

Ich verstehe es wirklich nicht, warum Du meinst, dass ich was anderes denke. So läuft das allerdings oft nicht. Und darüber reden wir hier. Über die Beziehungen, die nicht so glatt laufen wie Deine, die ja auch noch nicht so lang dauert. Und nicht darüber, wie ICH eine Beziehung führen würde oder wollte. Ich bin echt baff, dass hier einige sowas denken und das Problem nicht einfach unpersönlich sehen und diskutieren können.

Wie was sein SOLLTE, ist doch klar - problemlos, mit gegenseitigem Respekt, Achtung und mit dem gleichen Maß an Freiheitswunsch und Kompromissbereitschaft. Was, wenn es nicht so ist, kann man da was tun oder nicht, DAS ist doch die Frage.
 
  • #78
Nehmen wir doch der Einfachheit halber mal an, er würde sich hier beklagen, dass sie einen Hund hat, der stinkt und außerdem stark einschränkt, was Urlaub und die Tagesgestaltung anbelangt
Mit dem Unterscheid dass wir uns den Hund ZUSAMMEN ausgesucht haben, wobei es natürlich mehr mein Wunsch danach war. Aber er kümmert sich eben gar nicht. Nichts! Und natürlich bin ich traurig, dass sonst viele Männer ihr Risiko bei einer Familie einschränken, wie hier bei ihm mit dem Hobby. Er fängt nun aber damit an. Wir haben die Tage sehr viel geredet. Er kann sich Kinder vorstellen, aber nicht jetzt weil wir nur diskutieren und damit hat er ja recht. Er hat schon mal so ein Mist durchgemacht und hat darauf nicht nochmal Lust, ich auch nicht verständlicherweise. Aber um ehrlich zu sein bin ich in jeder Beziehung an diesen Punkt, jedes Mal frage ich mich nach einer Zeit wie es weitergehen soll und immer verändern sich die Partner so massiv im Vergleich zum ersten Jahr des Kennenlernens... das frustriert mich
 
  • #79
Mit dem Unterscheid dass wir uns den Hund ZUSAMMEN ausgesucht haben, wobei es natürlich mehr mein Wunsch danach war. Aber er kümmert sich eben gar nicht. Nichts! Und natürlich bin ich traurig, dass sonst viele Männer ihr Risiko bei einer Familie einschränken, wie hier bei ihm mit dem Hobby. Er fängt nun aber damit an. Wir haben die Tage sehr viel geredet. Er kann sich Kinder vorstellen, aber nicht jetzt weil wir nur diskutieren und damit hat er ja recht.
Ich sehe hier folgendes: Zu dem Hund hast Du ihn quasi überredet. Das ist keine Anschuldigung, er wollte Dich als Partnerin behalten, er sah Deinen Wunsch, also hat er "ja" dazu gesagt. Aber er hätte sich keinen Hund angeschafft. Deswegen kümmerst Du Dich nun allein.
Mit einem Kind würde es mE genauso laufen. Du redest drüber. Vermutlich noch mal und noch mal. FALLS er sich doch dazu überreden lässt, wirst Du Dich nach kurzer Zeit vermutlich auch allein drum kümmern. Ich nehme mal an, auch seine Ex macht das und er hat das Kind alle zwei Wochen mal. Da ist es einfach, den liebevollen Vater zu machen.

"Jetzt noch nicht, weil wir dauernd diskutieren" - also weil was mit der Beziehung gerade im Argen ist - das ist eine Ausrede bzw. gut, woher soll er wissen, was er morgen will. Aber JETZT will er keine Kinder, weil ER keine will. Nicht, weil ihr dauernd diskutiert.

Das alles ist genau das, was ich versucht habe darzulegen in meinen vorigen Posts: Du redest und redest und willst mehr von der Beziehung, mehr Verdichtung, eine Familie gründen. Er nicht. Und nun liegt es an Dir zu entscheiden, ob die Beziehung bestehen bleibt oder nicht. Und zwar zu seinen Bedingungen, denn er will weniger Beziehung. Du kannst einen Menschen auch eher nicht hineinreden, eine Verantwortung GERN zu übernehmen, also Spaß dran zu haben, eine Familie zu sein, Kinder zu haben, einen Hund zu haben.

Aber um ehrlich zu sein bin ich in jeder Beziehung an diesen Punkt, jedes Mal frage ich mich nach einer Zeit wie es weitergehen soll und immer verändern sich die Partner so massiv im Vergleich zum ersten Jahr des Kennenlernens... das frustriert mich
Vielleicht musst Du mal Dein "Beuteschema" überdenken. Bzw. überlegen, ob Du zu schnell Dinge einsiehst, die ein anderer nur sagt, um Dich zu vertrösten ("ihr diskutiert ja zur Zeit nur"), die aber seine eigentlichen Motive verbergen (Beziehung erhalten zu eigenen Bedingungen). Und das, weil Du so sehr an der Beziehung hängst.
Ihr habt ganz verschiedene Lebensvorstellungen. Sowas passt einfach nicht und Du würdest überhaupt nichts gewinnen, falls Du ihn doch noch überreden könntest. Du willst mE einen ganz anderen Typ Mann.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #80
Meine Partnerin hat das Problem nicht, da ich natürlich völlig fehlerfrei bin :)
Das Glück war meinen Frauen mit mir leider nicht vergönnt.

Mit Dir oder mit anderen? Klar, wenn meine Partnerin mich jetzt jede zweite Woche rauswirft, dann hat es sich mit Zusammenwohnen. Aber eben auch mit der Beziehung.
Ich verstehe was du denkst. So ein Modell wie es Elisabeth Taylor und Richard Burton gelebt haben. Ich kenne tatsächlich so jemanden. Habe bei ihren letzten Auszug geholfen. Jetzt planen sie gerade ihren nächsten Zusammenzug. Er wird aber parallel dazu seine Wohnung behalten.

Nein. Ich meinte harmlosere Varianten. Eine Freundin meiner Exfrau ist seit 1989 viermal mit einem jeweils anderen Mann (darunter ihr zweiter und ihr dritter Ehemann) und einmal mit ihrer Schwester zusammengezogen. Im Anschluss ist sie jeweils in eine kleinere Wohnung gezogen.

Das wären 10 Umzüge in rund 30 Jahren. Also im Durchschnitt alle drei Jahre umziehen. Das wäre mir zu anstrengend und aus reiner Vorsicht würde ich mit ihr nicht zusammen ziehen.

Auf der anderen Seite ist es natürlich auch schwierig mit jemanden zusammen zu ziehen der in den letzten Jahren nur ein paar Monate in einer Beziehung zusammen gelebt hat und dies zusammen mit der Beziehung u.a. beendete weil der Beitrag zur Hausarbeit angeblich mangelhaft war.

Gut mir kann man natürlich vorwerfen, dass ich mir das Thema zu ängstlich bzw. zu kalkulierend anschaue und die Romantik vernachlässige. Mit dieser Beurteilung komme ich aber klar.
 
  • #81
Meine Partnerin hat das Problem nicht, da ich natürlich völlig fehlerfrei bin :)
Das Glück war meinen Frauen mit mir leider nicht vergönnt.

Mit Dir oder mit anderen? Klar, wenn meine Partnerin mich jetzt jede zweite Woche rauswirft, dann hat es sich mit Zusammenwohnen. Aber eben auch mit der Beziehung.
Ich verstehe was du denkst. So ein Modell wie es Elisabeth Taylor und Richard Burton gelebt haben. Ich kenne tatsächlich so jemanden. Habe bei ihren letzten Auszug geholfen. Jetzt planen sie gerade ihren nächsten Zusammenzug. Er wird aber parallel dazu seine Wohnung behalten.

Nein. Ich meinte harmlosere Varianten. Eine Freundin meiner Exfrau ist seit 1989 viermal mit einem jeweils anderen Mann (darunter ihr zweiter und ihr dritter Ehemann) und einmal mit ihrer Schwester zusammengezogen. Im Anschluss ist sie jeweils in eine kleinere Wohnung gezogen.

Das wären 10 Umzüge in rund 30 Jahren. Also im Durchschnitt alle drei Jahre umziehen. Das wäre mir zu anstrengend und aus reiner Vorsicht würde ich mit ihr nicht zusammen ziehen.

Auf der anderen Seite ist es natürlich auch schwierig mit jemanden zusammen zu ziehen der in den letzten 30 Jahren nur ein paar Monate in einer Beziehung zusammen gelebt hat und dies zusammen mit der Beziehung u.a. beendete weil der Beitrag zur Hausarbeit angeblich mangelhaft war.

Gut mir kann man natürlich vorwerfen, dass ich mir das Thema zu ängstlich bzw. zu kalkulierend anschaue und die Romantik vernachlässige. Mit dieser Beurteilung komme ich aber klar.
 
  • #82
Mit dem Unterscheid dass wir uns den Hund ZUSAMMEN ausgesucht haben, wobei es natürlich mehr mein Wunsch danach war. Aber er kümmert sich eben gar nicht.
So setzt sich eben mal die eine und mal der andere durch...
Was bedeutet diese Aussage: Du hast ihn so lange bequatscht, bis er zugestimmt hat. Mit einem Kind läuft es dann ähnlich. Natürlich habt ihr auch das dann ZUSAMMEN gemacht.

Eine Freundin meiner Exfrau ist seit 1989 viermal mit einem jeweils anderen Mann (darunter ihr zweiter und ihr dritter Ehemann) und einmal mit ihrer Schwester zusammengezogen. Im Anschluss ist sie jeweils in eine kleinere Wohnung gezogen.
No risk - no fun. Für mich ist der Umzug das kleineste Problem, egal ob bei Beginn oder Ende der Beziehung.
 
  • #83
Er hat mich mit beiden Beinen stehend im Leben kennengelernt, hatte auch viele Hobbys und er hat mich bei keinem dieser eingeengt aber ich möchte eben auch eine gewisse Verbindlichkeit in der Beziehung spüren und dass man aufeinander zugeht, so wie es bisher hier auch schon beschrieben wurde. Das trifft oftmals nichts zu, er verhält sich dann wie ein Single-Mann, auch das zum Thema Heirat und Kinder. Er möchte das aber eben nicht jetzt. Nur werde ich bald 30 und will nicht ewig warten und da bin ich eben nun an dem Punkt, genau zu schauen und mir Gedanken zu machen
Aber er kümmert sich eben gar nicht. Nichts! Und natürlich bin ich traurig, dass sonst viele Männer ihr Risiko bei einer Familie einschränken, wie hier bei ihm mit dem Hobby. Er fängt nun aber damit an. Wir haben die Tage sehr viel geredet. Er kann sich Kinder vorstellen, aber nicht jetzt weil wir nur diskutieren und damit hat er ja recht. Er hat schon mal so ein Mist durchgemacht und hat darauf nicht nochmal Lust,
Also noch mehr Abstandsschilder kann er bald gar nicht mehr aufstellen.
Willst Du Dir wirklich so etwas antun? Und an ihm herumzimmern? Und weiter herumbiegen?
Ganz ehrlich?
Hat er soviel Angst vor dem Allein sein oder neu suchen, dass er nicht deutlich sagt: Jetzt reicht es. Lass uns in Frieden auseinander gehen?

Hast Du so viel Angst vor dem Allein sein oder neu suchen, dass Du nicht deutlich sagst: Jetzt reicht es. Lass uns in Frieden auseinander gehen?

Was muss das ätzend sein, wenn jeder am Anderen herumzottelt und versucht seinen Lebenswunsch- und Ziel herbei zu diskutieren.
 
  • #84
Er hat schon mal so ein Mist durchgemacht und hat darauf nicht nochmal Lust,
Du warst aber nicht diejenige, die ihm diesen Mist verursacht hat und Du kannst Null dafür, dass er schlechte Erfahrungen hatte. Er hat es selber verbockt, entweder durch falsches Verhalten oder falsche Partnerwahl, schiebt aber dir dafür die Verantwortung - du sollst seine Fehler ausbaden und auf Kinder verzichten, jetzt oder für immer. Auch wenn die andere Foristen das nicht sehen, ich verstehe, dass du noch mal und noch mal diskutierst - du fühlst dich nicht ernst genommen, nicht gehört und nicht verstanden und folglich nicht geliebt. Es geht dir nicht darum, dass du deinen Standpunkt aufdrücken willst, sondern darum, dass von deinem Freund IRGENDEIN Zeichen kommt, dass er dein Anliegen ernst nimmt. Kommt von ihm leider nichts, im Gegenteil - ein klassisches Beispiel, wenn die Männer dicht machen, weil sie keine Verantwortung übernehmen und sich mit den beziehungsrelevanten Themen auseinandersetzen wollen und dann sich über den "Drachen" daheim beschweren.
 
  • #85
Was hier sicher fällig ist, ist ein grundsätzliches Gespräch darüber, wie sich beide eine Beziehung und die gemeinsame Zukunft vorstellen. Natürlich ändert sich die Partnerschaft durch zeitaufwändige Hobbies, Hunde, Kinder, Lebensumstände. Die Frage ist doch, ob die Beziehung auf einem festen Fundament steht und ob beide Kompromisse finden, was die gemeinsame Zukunft angeht.

Nach zwei Jahren und gemeinsamem Wohnen ist es Zeit, Bilanz zu ziehen, ein Gespräch dazu zu führen und die individuellen Vorstellungen und Erfahrungen mit der Beziehung übereinander zu legen, um festzustellen, ob eine ausreichende Schnittmenge da ist oder nicht.

Wie die FS schon im Eingangspost richtig schreibt, sie muss sich die Frage stellen, ob sie mit Fallschirmspringen als Hobby leben möchte. Genauer: sie muss auf diese Frage eine Antwort finden. So wie sie auch zu anderen Vorstellungen, die er hat, einen eigenen Standpunkt finden muss. Er umgekehrt auch. Eigentlich ist diese Situation in einer Beziehung auch nicht irgendwie außergewöhnlich, sondern nach zwei Jahren ist es ganz normal, dass man an dem Punkt steht, an dem man Zukunftspläne schmieden möchte und schaut, ob das Feuer dazu heiß genug ist. Besonders, wenn Kinder in der Planung eine Rolle spielen. Übrigens beide, denn seine Sicht lesen wir hier ja nicht.
 
  • #86
Jetzt noch nicht, weil wir dauernd diskutieren" - also weil was mit der Beziehung gerade im Argen ist - das ist eine Ausrede bzw. gut, woher soll er wissen, was er morgen will. Aber JETZT will er keine Kinder, weil ER keine will. Nicht, weil ihr dauernd diskutiert.
Genau das versuche ich auch ständig zu sagen. Wenn nun nicht diskutiert wird, ist es nächstes Jahr etwas anderes, wenn wir wieder darüber reden.
Auch wenn die andere Foristen das nicht sehen, ich verstehe, dass du noch mal und noch mal diskutierst - du fühlst dich nicht ernst genommen, nicht gehört und nicht verstanden und folglich nicht geliebt. Es geht dir nicht darum, dass du deinen Standpunkt aufdrücken willst, sondern darum, dass von deinem Freund IRGENDEIN Zeichen kommt, dass er dein Anliegen ernst nimmt.
Du sprichst genau das Problem an. Ich fühle mich durch deine Worte so verstanden. Ich rede immer gegen eine Wand. Es kommt einfach nichts. Trennen will er sich aber auch nicht. Er sagt er würde mich lieben und meine Art, wie ich alles mache, zu schätzen wissen aber er weiß einfach nicht, wie er sich anders verhalten sollte. Hört sich so blöd an aber bekomme ja auch die Entwicklung seines Kindes mit und weiß dass die Mutter einfach null strukturiert ist und man von außen nur zusehen kann, wie das Kind einfach keine Perspektive hat. Ich merke wie ich immer mehr daran zerbreche und fragt mich bitte nicht, warum ich nicht sofort gehe. Weil Gefühle im Spiel sind und es genau so ist, wie du es beschreibst!

Wie die FS schon im Eingangspost richtig schreibt, sie muss sich die Frage stellen, ob sie mit Fallschirmspringen als Hobby leben möchte.
Sind die Anforderungen, die ich stelle, denn zu groß oder sind meine Gedanken normal? Ich lerne einen Mann kennen und muss mich nun fragen, ob ich mit diesem Risiko leben kann, was er derzeit jedes Wochenende eingeht. Andere sagen dass ich mich nicht so anstellen solle, Autofahren sei gefährlicher. Aber ich werde diese Gedanken nicht los, im Gegenteil.. es wird jeden Tag schlimmer und ich bin mittlerweile wirklich verzweifelt..
 
  • #87
Ich rede immer gegen eine Wand. Es kommt einfach nichts. Trennen will er sich aber auch nicht.
Er sagt Dir zu, die Beziehung zu wollen, wenn alles so bleibt. Du willst sie ändern, aber redest und redest nur, denn Du kannst sie ja auch nicht allein ändern. Er soll mitmachen, will aber nicht. Ihr beide wollt die Beziehung nicht beenden.

Das ist dieses Spiel, was viele Paare haben. A will xy, B nicht, A redet und bearbeitet, B mauert. Denn beide wollen die Beziehung nicht beenden, aber können auch keinen Kompromiss finden (bei manchen Themen wie Kindern, Heirat, Umziehen gibt es ja auch keinen). Irgendwann verstummt A oder B gibt nach und ist zeitlebens irgendwie sauer oder das Spiel läuft auch nach Jahren noch so, wenn A immer noch nicht aufgegeben hat, xy zu wollen, und immer noch gegen die Wand redet und sich drüber aufregt.

ich verstehe, dass du noch mal und noch mal diskutierst - du fühlst dich nicht ernst genommen, nicht gehört und nicht verstanden und folglich nicht geliebt. Es geht dir nicht darum, dass du deinen Standpunkt aufdrücken willst, sondern darum, dass von deinem Freund IRGENDEIN Zeichen kommt, dass er dein Anliegen ernst nimmt.
Wie sähe es aus für Dich, wenn er es ernst nähme? Dass er ihrem Anliegen zustimmt oder Schluss macht? Er will beides nicht und kann das so durchsetzen bisher.

Es liegt an ihr, das zu durchschauen und zu gehen, also ihr wird der harte schwarze Peter zugeschoben, die Beziehung zu beenden. Er muss es nicht, weil es so läuft, wie es richtig für ihn ist.
 
  • #88
Sind die Anforderungen, die ich stelle, denn zu groß oder sind meine Gedanken normal? Ich lerne einen Mann kennen und muss mich nun fragen, ob ich mit diesem Risiko leben kann, was er derzeit jedes Wochenende eingeht.
Das beurteilst Du individuell für Dein Leben. Ich hätte überhaupt kein Problem mit einer Partnerin, die Fallschirm springt. Meine Partnerin darf auch mit dem Rennrad am Straßenverkehr teilnehmen und Schokolade essen. Ich bin bei Risiken einfach bewusst. Und durchaus auch risikobereit, aber eben in durchdachtem Umfang. Fallschirmspringen ist nicht mein Hobby geworden, weil man das schon regelmäßig ausüben muss. Gleitschirmfliegen ebenso. Reisen geht ab und an mal. All diese Risiken kannst Du für Dich einschätzen und er muss es letztlich für sich tun.

Wohl aber mit einer, die ihre Freizeit mit Pferd oder Hund verbringt, das sind für mich. Da sind für mich auch weniger die Risiken ausschlaggebend als die Einschränkung der Freiheit.

Deine Anforderungen sind nicht zu groß. Deine Gedanken sind nicht abnormal. Aber Du darfst, und natürlich musst Du dann auch, entscheiden, womit Du leben möchtest oder nicht.
Was genau ist Dein Problem? Die Zeit in der Überschrift? Das Risiko, dass er zu Tode kommt und Du keinen Partner mehr hast? Das finanzielle Risiko als alleinerziehende Witwe? Manche Risiken kannst Du mit einer simplen Versicherung absichern, andere gehören zum Leben, bei der dritten Kategorie kannst Du sie nur umgehen, indem Du Deinen Partner anders auswählst.
 
  • #90
Rhetorische Frage: Auch wenn sie schwanger ist mit Deinem Kind oder Mutter Deines Kindes ist?
Ich denke, nur SO kann man es nur gleichsetzen.
Er springt ja nicht mit dem Kind. Was sollte da gleichzusetzen sein? Wenn Sie Mutter meines Kindes ist, würde ich das akzeptieren. Bei Schwangerschaft auch. Das ist aber meine individuelle Beurteilung.

Es geht ja auch nicht darum, dass ich erwarte, dass die FS irgendetwas akzeptiert. Ich rate ihr ja gerade , für sich selbst ein Risikoprofil zu entwickeln und auch dafür, was sie bei einem Partner akzeptiert. Wenn sie seinen Fallschirmsport nicht akzeptieren möchte, dann ist es falsch, schwanger zu werden und dann zu erwarten, dass er damit aufhört. Das sollte sie vorher klären.