• #31
Ich bin ja normalerweise nicht bekannt dafür, der absolute Frauenversteher zu sein.
Aber in diesem Fall kann ich die Frau verstehen. Wenn man 5 Jahre in einer festen Beziehung ist, dann will man doch irgendwann mal "Nägel mit Köpfen" machen.
Das Mädel will "ankommen".
Kann ich verstehen.
Aber auf der anderen Seite.... habe ich auch ganz ehrlich gesagt das Gefühl, da hat sich eine Frau mal wieder so einen typischen "Macker" gesucht....vermutlich sind die Männer, die für so etwas geeigneter wären, mal wieder zu "nett".
Da hält sich mein Mitleid dann doch wieder in Grenzen.
Aber zu dir mein Freund: Heirate sie, gründe Familie, oder lass sie ziehen.... das wäre mal eine ehrliche Ansage und männliches Verhalten.
 
  • #32
Meine Freundin 27 und ich 34 leben seit fünf Jahren in einer guter Beziehung. Sie hatte zwar immer wieder ihre Launen und Zickereien, aber insgesamt ist sie eine gutaussehende, aufgeschlossene und tolle Frau. Die letzten Jahren machte sie mir immer wieder Stress, ich solle sie heiraten. Erstmal hab ich das Thema ruhen lassen, wollte nachdenken, beobachten, brauchte Zeit. Nachdem sie in letzter Zeit immer weiter gedrängelt und Stress gemacht hat und mich am Ende erpressen wollte, habe ich ihr gesagt, dass ich sie nicht heiraten werde und wenn sie ein Problem damit habe, "da ist die Tür". Daraufhin ist sie vollkommen ausgerastet.
Du bist doch schon 5 Jahre mit ihr zusammen und ich frage mich was musstest du noch an ihr beobachten, bevor du sie geheiratet hättest? Kennst du sie nicht schon gut genug, um zu wissen bzw. sie schon längstens so gut gekannt, ob sie tatsächlich deine Partnerin fürs Leben wird und die Mutter deiner Kinder?

Du schreibst sie hätte immer wieder ihre Launen und Zickereien und ich kann mir vorstellen, dass es genau das war, was dich selbst davon abgehalten hat ihr einen Heiratsantrag zu machen?

1) Magst du uns mehrere konkrete Beispiele schreiben über ihr Verhalten oder ist sie erst launisch und zickig geworden, weil sie glaubt nur wertvolle Lebenszeit mit dir zu verlieren ohne heiraten und Familie gründen zu können? Vielleicht spürt sie dass ihr einfach die Zeit davon läuft und sie Angst kriegt, dass sie am Schluss fallen gelassen wird nach 15 Jahren? Und deshalb drängt sie auf Hochzeit?
2) Was macht sie konkret - ausser ihr gutes Aussehen - zu einer tollen Frau?
3) Oder auch anders gefragt: warum bist du schon 5 Jahre mit ihr zusammen und wolltest sie noch nicht heiraten? Ist es nur wegen ihrer äusseren Erscheinung?
4) Überlege dir ob ihre Launenhaftigkeit und Zickigkeit ihren Ursprung und den direkt Zusammenhang mit deiner Unentschlossenheit zu tun hat oder ob das ihre Persönlichkeit ist? Ob sie wirklich sich von Anfang an so verhalten hatte oder erst nach einigen Jahren und was die Ursache für diese Verhaltensänderung war.

Mir erscheint sie sehr unglücklich und unzufrieden und dir deshalb Druck machte, sie zu heiraten. Finde heraus weshalb sie unglücklich und unzufrieden ist.

Ich persönlich glaube, dass der Status als Liebespaar ohne Heirat sie persönlich sehr psychisch belastete und bedrückte und sie deshalb auf Hochzeit pochte.
 
  • #33
Ich glaube auch nicht, dass Sie Dich nach der Nummer überhaupt noch heiraten würde, selbst wenn Du es Dir doch noch anders überlegen würdest, denn Du hast Dich mit Deiner Art, Konflikte erst auszusitzen und sich dann, wenn es kracht, sofort nach potentiellem Ersatz umzusehen, als verlässlicher Partner und für eine Familienplanung ohnehin schon komplett disqualifiziert.
...
Nun ist die Situation eskaliert und Du bist nur zurückgekommen, weil es offensichtlich doch nicht so einfach ist etwas "Besseres" zu finden. Glaub mir - nicht sie hat alles was ihr hattet kaputt gemacht - sondern Du! Wenn Deine Freundin nicht gerade absolut bedürftig ist, und den Eindruck macht sie nicht - gibt es da nichts mehr "einzurenken"... Sie wird mit ihren erst 27 Jahren, aufgeschlossen und gutaussehend sicher beste Chancen haben, noch einen netten, verlässlichen Partner zu finden, der sie respektiert und mit dem sie eine Familie gründen kann...und genau den sucht sie gerade...
Das ist so, mit seinem Verhalten hat er bewiesen, dass er kein verlässlicher und guter Vater wäre.

Zum zweiten Teil des Zitats stelle ich mir die Frage: wenn der Mr. Rangerover nie vor hatte in seinem Leben zu heiraten, wozu braucht er dann eine bessere Frau? Nur für Sex, Gesellschaft und den Haushalt? Mir scheint es, er will sie jetzt zurückgewinnen, weil er eben nur das will: Sex, Gesellschaft und gut geführten Haushalt. Er hat es wohl dringend nötig mal wieder zu vö....ln :)
@Lieber FS du hast doch gesunde Hände ;-).

Oder möchte sich endlich der FS äussern und uns schreiben, ob er nur diese Frau nicht heiraten möchte oder generell nicht und nie vorhatte eine Familie zu gründen?

Denn 5 Jahre in einer Beziehung zu leben sind mehr als genug Zeit, die Partnerin gut einzuschätzen, ob man mit ihr auch sein Leben verbringen möchte.
 
  • #34
Ich sitze gerade vor dem Computer und lache. Die Geschichte ist einfach unglaublich!
FS, du hast diese Frau überhaupt nicht verdient! Benimmst Dich wie ein kleinformatiger Möchtegern-Macho, versuchst sie herumzukommandieren und bist weinerlich.
Spätestens bei Deinem Satz mit der Tür wäre ich durch dieselbe gegangen oder hätte Dich durch sie hinausbefördert. Das ist eine Frage des gegenseitigen Respektes und der Wertschätzung, welche Du offenbar für sie nicht empfindest. Außer ihrem Äußeren fallen Dir keine positiven Eigenschaften von ihr ein, von Liebe ganz zu schweigen. Frauen sollen für Dich hübsch und bequem sein.
Ich verstehe wirklich nicht, warum eine solche tolle Frau Dich heiraten sollte - ich würde es sicher nicht tun. Durch Deinen Abgang und dein sofortiges Umsehen nach Ersatzmaterial in Bars hättest Du Dich in meinen Augen als Partner sofort disqualifiziert.
 
  • #35
Hab sie jetzt zu einem ernsten Gespräch beordert
Ich bin nicht zimperlich und hab mein Leben Klartext geredet.
Leider ist dein Beitrag wieder einmal Antiwerbung für alle Männer zugleich. Dein kompletter Beitrag liest sich wie von einem Steinzeitmenschen und damit tue ich denen wahrscheinlich massiv unrecht.
Männer wie du und Frauen wie du gibt es nur, weil es Menschen gibt, die Menschen wie dich dulden und damit dafür sorgen, dass so eine Verhalten nie ausstirbt.
Wenn deine Freundin tatsächlich so gut aussieht, dann nutzt sie die Zeit jetzt hoffentlich für ein Upgrade und entsorgt dich so schnell es nur geht. Leider bist du nach fünf Jahren kein Garantiefall mehr.
Eine Hübsche sollte da keine Probleme haben ganz schnell mit einen neuen Partner ihr Glück zu finden.
An Menschen wie dich muss es, aus meiner Sicht, eine ganz klare Botschaft geben: null Toleranz für Menschen, die hinter so einem Post stecken.
 
A

Arcturus

  • #36
Meine Freundin 27.......... eine gutaussehende, aufgeschlossene und tolle Frau. Die letzten Jahren machte sie mir immer wieder Stress, ich solle sie heiraten. ..........
in letzter Zeit immer weiter gedrängelt und Stress gemacht hat und mich am Ende erpressen wollte, habe ich ihr gesagt, dass ich sie nicht heiraten werde und wenn sie ein Problem damit habe, "da ist die Tür". Daraufhin ist sie vollkommen ausgerastet. ............
eine Bessere wahrscheinlich nicht finden würde, mit 34 für einen Neuanfang jetzt auch nicht mehr der Jüngste wäre und mir die Zeit für eine Familie so langsam davonlaufen würde.
.........
Also zurück zu meiner Freundin. Sie meinte nur "Ah schön, du bist wieder da" und ist seitdem extrem distanziert, gleichgültig und oberflächlich freundlich. Sex haben wir seitdem keinen mehr, sie hat plötzlich null Zeit, keinen Bock mehr auf Beziehung, Partnerschaft oder gemeinsamen Haushalt. Immer das selbe blöde Getue "Sorry Schatz, ich muss weg". und dann lässt sie mich stehen, ohne mir zu sagen mit wem sie sich trifft oder wohin sie geht.
Lieber FS,

Du scheinst extrem bedürftig zu sein und die Meinung zu vertreten, daß Du nur mit Deiner Freundin ganz wärest.
Wenn Dein Beitrag kein Fake ist, laß Dir von einem raten, der auch erpreßt wurde, nachgegeben und geheiratet hat und jetzt, nachdem er Familie, Haushalt und Finanzierung der Ehe zum überwiegenden Teil getragen hat kurz vor der Scheidung steht mit teilweise erheblichen Nachteilen, die nicht wären, hätte ich nicht aufgrund einer Erpressung geheiratet. Denn Kinder hatte ich damals schon.

Eine Freundin, die schon "wußte" daß Du wiederkommen würdest und Dich jetzt mit Gefühllosigkeit und Abweisung solange für Deine Heiratsverweigerung straft, bis Du doch der Hochzeit zustimmst, willst Du doch nicht wirklich - oder?
Laß Dir gesagt sein, daß die "Schönheit" Deiner Freundin spätestens in zehn Jahren nur noch ein Schatten der jetzigen ist und dann hättest Du aber immer noch eine streitsüchtige Frau.
Willst Du das?

m46
 
A

Ares

  • #37
Zusammengefasst: Wann kommst Du zur Vernunft? Es macht kaum Sinn, Deine Partnerin irgendwo hin zu beordern, oder sie rauszuwerfen, weil sie einfach in einem Punkt eine andere Sichtweise hat als Du. Vernünftiger wäre es wohl, sich mit ihrem Wunsch auseinanderzusetzen und gemeinsam eine Lösung, in diesem Fall einen Weg zu finden, mit dem beide leben können. Unvernünftig ist sie jedenfalls bei Deinem Verhalten keineswegs.
 
  • #38
Ich will sie nicht heiraten, sie aber auch nicht verlieren.
Ihr wollt zwei verschiedene Sachen, beide Wünsche haben ihre Berechtigung. Es ist nur absolut daneben, dass Du schon lange ihren Wunsch kennst und sie hingehalten hast.

Hier fragen in letzter Zeit häufiger Frauen, was sie machen sollen, weil ihr Partner krank geworden ist und jetzt auf einmal wollen die Männer Verbindlichkeit.

FS, wenn Du krank oder arbeitslos wirst, dann wirst Du Dein Verhalten bereuen.

Ich denke, Du hast sie verloren. Lerne drauß! Ich würde an ihrer Stelle Dich in den Wind schießen, denn Du bist einer den man zu den richtigen Schritten nötigen muss.
 
  • #39
Eine Freundin, die schon "wußte" daß Du wiederkommen würdest und Dich jetzt mit Gefühllosigkeit und Abweisung solange für Deine Heiratsverweigerung straft, bis Du doch der Hochzeit zustimmst, willst Du doch nicht wirklich - oder?
Wie soll ich das jetzt schreiben, was ich sagen möchte.

Ich finde, die schlimmsten Männer die es gibt, sind die, die man zu den richtigen Taten nötigen muss. Es sind dann auch die Männer, die dann bei der Scheidung, die Schuld nur der Frau geben. Wie ist es aber zu der Scheidung gekommen. Zwischen Heirat und Scheidung stehen sehr viele Entscheidung und wenn sie so entstehen, wie die Heirat, dann ist nicht automatisch die Frau schuld.
 
A

Ares

  • #40
...die schlimmsten Männer die es gibt, sind die, die man zu den richtigen Taten nötigen muss.
Nötigung ist auf beiden Seiten nicht richtig. Es "muss" niemand nötigen. Weder die Frau zur Heirat, noch der Mann zu irgendwas.
Ein Mann, der nicht heiraten will, hat dafür einen Grund, genauso wie eine Frau, die heiraten will.

Verzichtet man auf eine Heirat, entsteht keinerlei juristisch und finanziell relevanter Schaden. Heiratet man, riskiert man einen erheblichen Schaden. Das ist nicht jedermanns Sache. Es gibt hier im Forum genauso Frauen wie Männer, die klar nicht heiraten wollen.

In beiden Fällen mag ein erheblicher emotionaler Schaden entstehen. Bei demjenigen, der nicht geheiratet wird oder derjenigen, die zur Heirat genötigt wird. Wenn eine Beziehung an dieser Entscheidung scheitert, würde sie auch später an anderen Dingen scheitern. Wer sich trennt, weil er nicht geheiratet wird, trennt sich auch, weil er an anderen Stellen seinen Kopf nicht durchgesetzt bekommt. Mit Liebe hat das nichts zu tun. Wenn die nur mit einem juristischen Vertrag "bewiesen" werden kann, dann kann sie so groß nicht sein. Man kann sich also gleich sparen, zu heiraten. Die möglichen Folgen sind im "Whatsapp-Thread" nachzulesen...
 
  • #41
Du fragst, was du tun kannst. Lies mal, was du geschrieben hast. Du suchst die ganze Schuld nur bei ihr und erwartest ihre Unterordnung.
So lässt sich nichts einrenken. Mach dir klar, ob du sie liebst oder nicht. Und dann lade sie zum Essen ein und besprecht Eure gemeinsame Zukunft, so sie denn noch will. Ich finde es völlig korrekt von ihr, dass sie nach 5 Jahren keine Lust auf eine unverbindliche Spassbeziehung hat. Die Ergebnisse sieht man ja in den Nebenthreads. Vielleicht schaust du mal in Mann-will-nach-Burnout heiraten und -nach Spassbeziehungwill er dass ich ihn Pflege -rein, Die Männer dort hatten wahrscheinlich eine ähnlich grosse Klappe wie du.
Ansonsten musst du dich halt wieder auf dem Partnermarkt umsehen, was du da noch auftreiben kannst.
 
  • #42
Verzichtet man auf eine Heirat, entsteht keinerlei juristisch und finanziell relevanter Schaden.
Gut! Dann soll der FS nicht heiraten, dann muss er auch auf diese Frau verzichten. ABER er muss sie beim besten Willen nicht zur Vernunft bringen, denn die Frau ist zur Vernunft gekommen und zieht aus dieser Beziehung ihre Konsequenzen. Ich hoffe, der FS schafft nicht sie zubelabern. Die zwei passen nicht zusammen. Das muß der FS akzeptieren.
 
  • #44
Ich würde mich da auch zu nichts drängen lassen. Entweder sie bleibt weil sie mit dir zusammenbleiben möchte oder aber wenn sie sich trennt, weil du nicht heiraten willst, scheint ihr heiraten ja wichtiger zu sein als mit dir zusammen zu sein.
 
  • #45
Wer sollte sich im Konkreten sowie im Allgemeinen anmaßen das absolut zu beurteilen? Solange, das jemand tut, kommen wir in der Sache nicht weiter.
Das Richtung! Ist ganz einfach zu beurteilen. Es ist der logisch nächste Schritt, es ist nicht auf der Stelle treten. So, wenn die eine Seite das einfach nicht will und der anderen Seite ist es wichtig, dann gibt es nur eine Konsequenz.

Oder welchen Mittelweg kann man da einschlagen, nach 5 Jahren Beziehung sollte es nicht mehr zu verhandeln geben. Entweder Ja oder Nein. Bei Nein halt die Konsequenzen. Was gibt es da nicht zu verstehen.
 
  • #46
Mit Liebe hat das nichts zu tun. Wenn die nur mit einem juristischen Vertrag "bewiesen" werden kann, dann kann sie so groß nicht sein. Man kann sich also gleich sparen, zu heiraten.
Wo steht bitte, dass die Freundin des FS eine Heirat als ultimative Liebesbekundungen ansieht?
Vielleicht versucht sie das Thema endlich einmal sachlich durchzubesprechen und das Für und Wider abwägen. Aber diese Gelegenheit wird ihr vom FS erst gar nicht gegeben, denn:

Erstmal hab ich das Thema ruhen lassen, wollte nachdenken, beobachten, brauchte Zeit.
Das ist keine befriedigende Antwort auf einen drängenden Wunsch, bzw. eine grundsätzliche Beziehungsfrage, die nach fünf Jahren schon anstehen darf. Offenbar will sich der FS diesem wichtigen Thema nicht stellen und zögert, wie viele Männer, ein offenes Gespräch und eine sinnvolle Lösung hinaus. Sehr zum eigenen Nachteil, denn kein Wunder, wenn seine Freundin sich nicht ernst genommen fühlt und deshalb drängender wird - in seinen Augen zickig.

Sein Problem hat er sich also selbst geschaffen.
Herumzueiern und eine Sache nicht anzugehen, jemand anderem dann die Schuld für das eigene Versäumnis zu geben und bei Schwierigkeiten sogleich nach Partnerersatz zu suchen, dazu seine respektlose Art....der FS agiert leider komplett infantil. Etwas, dass seine Freundin sicher umgekehrt beobachten konnte.

Nebenbei bemerkt:
es ist skurril, dass nach Meinung des Forums zuwenig Liebe zum Partner da ist, wenn man 1.) heiraten will oder 2.) nicht heiraten will. Gern in jedem betreffenden Thread nachzulesen.
Offenbar ist es doch Geschmackssache und beides legitim. Es hat also mit der Stärke der Liebe zum Partner wenig, dafür mehr mit dem persönlichen Lebensplan zu tun. Und den darf man, wie hier immer betont, nicht vernachlässigen.
Aber sachlich darüber reden muss man und zu einer gemeinsamen Lösung finden. An Selbstreflexion und am Mut zum offenen Gespräch scheiter's meist und dann kommen Probleme heraus wie sie der FS hat.
 
  • #47
Ich würde mich da auch zu nichts drängen lassen. Entweder sie bleibt weil sie mit dir zusammenbleiben möchte oder aber wenn sie sich trennt, weil du nicht heiraten willst, scheint ihr heiraten ja wichtiger zu sein als mit dir zusammen zu sein.
Naja man kann das auch umdrehen! Wenn der FS seine Freundin nicht heiratet, dann ist sie ihm auch nicht wichtig. Also warum sollte sie bei ihm bleiben, wenn ihm ihre Wünsche egal sind.

Der FS will aber seiner Freundin Vernunft einbläuen und zwar nach seinen Vorstellungen.
 
  • #48
mit 34 für einen Neuanfang jetzt auch nicht mehr der Jüngste wäre und mir die Zeit für eine Familie so langsam davonlaufen würde.
Du redest von Familiengründung, also Kindern, und willst nicht heiraten. Du redest, aber machst nicht.

Ich weiss nicht, was du wirklich willst. Das ist mir nicht klar. Ich verstehe aber deine Freundin, die vielleicht auch eine Familie gründen will und aus dem Grund gerne heiraten möchte. So, wie du dich ihr präsentierst, muss sie den Eindruck haben, auf dich ist langfristig kein Verlass und bevor sie nachher dasteht und keinen mehr für Familiengründung findet, möchte sie wohl damit wissen, wie ernst es dir ist. Das Blabla (später mal Kinder) genügt eben nicht, wenn keine Taten folgen. Ich finde dich für dein Alter sehr unreif und unentschlossen, so dass ich mich an ihrer Stelle trennen würde. Vielleicht passt ihr ja wirklich nicht zusammen, wenn du dich da so schwer tust.
 
  • #49
Es gibt Menschen, die wollen aus Liebe heiraten, Nest bauen, Kinder kriegen!
Und wenn Herren oft bei anderen Themen auf die ursprüngliche Bedürfnisse der Herren, beim Jagen und Anziehung pochen! Frauen für frustriert halten, weil sie das nicht einsehen..
So doch gleiches recht für alle!
Wer immer gleich denkt, dass Heiraten, Erpressung, Ausnutzen etc ist...ist nicht weniger frustriert.
Dennoch, die Frage: heiraten oder nicht...ist hier ja schon in den Hintergrund getreten.
Es geht um die Forderung, sie zur Vernunft zu bekommen?
Der Satz reicht eigentlich schon!
Der kam früher höchstens in der lieblosen Kindererziehung vor!
Es ist Quatsch, dass sie heiraten will, zickt sie kann sie gehen (Kinderzimmer) und will sie nicht so wie der FS es möchte: muss sie zur Vernunft gebracht werden. Für ihre Gefühle gibt es keine Akzeptanz und keinen Raum!
Weder Mann noch Frau müssen in einer Beziehung bei Fuß gehen. Und das Leben dreht sich nur um einen, wenn man einen im Tee hat.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
A

Ares

  • #50
Naja man kann das auch umdrehen! Wenn der FS seine Freundin nicht heiratet, dann ist sie ihm auch nicht wichtig.
Warum kann mir eine Partnerin nur wichtig sein, wenn ich sie heirate? Für mich ist in einer Beziehung wichtig, jeden Tag respektvoll miteinander umzugehen und sich jeden Tag gegenseitig zu unterstützen. Nützt da ein Zettel mit juristischen Regelungen irgendwas? Ist eine nichteheliche Beziehung im Alltag irgendwie automatisch minderwertiger? Wenn Liebe nur durch juristisch abgesicherte Verträge bewiesen werden kann, dann verzichte ich gerne auf die entsprechende Frau. Zumal es genügend Frauen gibt (Männer vermutlich auch), die sich nach erfolgter Heirat "zurücklehnen".
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #51
Warum kann mir eine Partnerin nur wichtig sein, wenn ich sie heirate? Für mich ist in einer Beziehung wichtig, jeden Tag respektvoll miteinander umzugehen und sich jeden Tag gegenseitig zu unterstützen. Nützt da ein Zettel mit juristischen Regelungen irgendwas? Ist eine nichteheliche Beziehung im Alltag irgendwie automatisch minderwertiger? Wenn Liebe nur durch juristisch abgesicherte Verträge bewiesen werden kann, dann verzichte ich gerne auf die entsprechende Frau. Zumal es genügend Frauen gibt (Männer vermutlich auch), die sich nach erfolgter Heirat "zurücklehnen".
Ich gebe Dir recht! Aber jetzt das ganz große ABER, bei Deinem Job hast Du da einen befristeten oder unbefristeten Arbeitsvertrag? Welchen Vertrag würdest Du bevorzugen? Oder wäre es für Dich okay als Tagelöhner zuarbeiten? Jeden Tag aufs neue Dich auf der Arbeit beweisen! Wenn Du krank wirst aussortiert zu werden!

Hier haben in letzter Zeit zwei Frauen gefragt, was sie mit ihren kranken Partnern machen sollen, die plötzlich Verbindlichkeit haben wollen. Soll ich Dir sagen, was das Ende vom Lied war! Die Frauen haben die Männer verlassen, weil in Schlechten Zeiten da geht man keine Bindung für immer ein, wenn man sie in Guten Zeiten nicht braucht.

Ich hoffe für Dich oder besser gesagt, ich wünsche es Dir, dass Du mit Deine Unverbindlichkeiten auf die Nase fällst und dann wirst Du wissen, was ich meine.
 
  • #52
Ich weiss nicht, was du wirklich willst. Das ist mir nicht klar. Ich verstehe aber deine Freundin, die vielleicht auch eine Familie gründen will und aus dem Grund gerne heiraten möchte.
Richtig. Denn, man sagt doch nicht Umsonst. " in den Hafen der Ehe". Es soll Menschen geben, die einfach endlich ankommen möchten. Ohne Hintergedanken, die in manchen Birnen brennen.
m45
 
  • #53
Warum kann mir eine Partnerin nur wichtig sein, wenn ich sie heirate?
Es bestreitet niemand, dass sie nicht wichtig sein kann. Ist wichtig, eine hüsche Frau an der Seite zu haben für gute Unterhaltung, regelmäßigen Sex, gemeinsame Freizeitgestaltung usw.
Sie ist nicht wichtig genug, um im negativen Verlauf (Krankheit, kinderbedingte berufliche Ausfallzeiten) dauerhaft Pflichten übernehmen zu müssen.
Aus einer ehelosen Partnerschaft kann man sich beliebig schnell und folgenlos verabschieden. Das Türchen halte ich mir offen, wenn ich dem anderen nicht vertraue.

Nützt da ein Zettel mit juristischen Regelungen irgendwas?
Ja, ich erkläre: "ich WILL Pflichten für Dich übernehmen, wenn es Dir nicht gutgeht. Es ist mir nicht egal, wie es Dir geht, wenn ich nicht mehr bin (Erbe, Freibeträge, Renten). Dein Wohlergehen ein Anliegen über meinen Tod hinaus".
Das alles war mein fester Wille bei der Heirat und bei der Scheidung habe ich erklärt "ich will nicht mehr mit Dir zusammen leben. Du hast mich so verletzt, dass ich Pflichten für DICH nicht mehr bringen will".
Wer zur Ehe "nein" sagt, will nur das Gute im hier und jetzt - ist auch ok, wenn beide sich darauf beschränken wollen und wissen, was es bedeutet.

Ist eine nichteheliche Beziehung im Alltag irgendwie automatisch minderwertiger?
Für mich schon, denn sie besagt "in guten Zeiten" - in schlechten weiß "halte ich offen, keine Pflicht". So eine Beziehung ist für mich minderwertiger als eine Ehe und ich würde innerlich auf Distanz bleiben, bzw. nach einiger Zeit sehen, dass der andere Vorbehalte hat und auf Distanz gehen. Das beeinträchtigt definitiv meine Lebensqualität.
Eine langfristige Beziehung ohne Ehe würde meinen Alltag minderwertiger machen, weil ich in etlichen Bereichen weniger Entscheidungsfreiheit habe als es sein müsste und ich innerlich will - z.B. in den ganzen Vermögensdingen nur für mich sorgen würde, was gegen meine Natur ist.
Ohne Ehe gibt es bei mir keine gemeinsamen Pflichen wie z.B. gemeinsame Kinder, gemeinsame Immobilie, gemeinsame Kredite für was-auch-immer, gemeinsame Kontenführung und gemeinsamer Besitzaufbau.
 
A

Ares

  • #54
Ich gebe Dir recht! Aber jetzt das ganz große ABER, bei Deinem Job hast Du da einen befristeten oder unbefristeten Arbeitsvertrag?
Ich will eine Beziehung nicht täglich beenden.Beziehungen sind wie mein Job langfristig. Im Job hatte ich schon Situationen, in denen ich dauerhaft unzufrieden war und deshalb gewechselt habe. Würde ich jederzeit wieder tun.

Bin ich in einer Beziehung massiv unzufrieden, trenne ich mich. Mein Leben ist zu wertvoll, um es unglücklich zu verbringen. Ich hinterfrage Entscheidungen, egal in welchem Bereich, weil ich prüfe, ob sie noch richtig sind. Ich möchte keine eingeschlafene Beziehung, weil beide zu bequem oder zu ängstlich sind, um die Konsequenzen zu ziehen.

Hier haben in letzter Zeit zwei Frauen gefragt, was sie mit ihren kranken Partnern machen sollen....
Eine Bindung ist eine Herzensangelegenheit. Ich habe geheiratet, als ich das Gefühl hatte, die Frau ist die fürs Leben. Und mich getrennt, als ich gemerkt habe, sie ist es nicht und macht sich ab Eheschließung auf meine Kosten ein bequemes Leben. "Absicherung". Ohne Diskussionsbereitschaft.

Ich bin für eine Partnerin nicht von heute auf morgen weg. Erst recht nicht, weil die Zeiten schlecht sind. Ich pflege z. B. seit Jahren "nebenbei" meine demente Mutter, da bin ich genauso wenig geflüchtet.

In meinem Leben treffe ich die Entscheidungen. Wenn ich ausgenutzt werde, dann will ich gehen können. Wenn verheiratete Frauen offen sagen "man muss mitnehmen, was einem zusteht", ohne Kinder noch satt Trennungsunterhalt und Rentenansprüche bekommen und lieber in Urlaub fliegen, als für ihren Lebensunterhalt zu sorgen, sehe ich keinen Sinn in einer Eheschließung. Erst Recht, weil für mich die Familienplanung vermutlich abgeschlossen ist. Ich brauche keine juristischen Verträge, die mich zwingen, eine Frau "abzusichern". Da geht es gar nicht mal um Geld, das mir nicht wirklich wehtut. Es geht um die Erpressung, die legal stattfindet. Und in meinem Umfeld ist das leider kein Einzelfall.

Selbstverständlich hat die Partnerin des FS das Recht, ihr Leben so zu leben wie sie möchte. Er auch. Und er sollte hier nicht rumjammern wie eine Memme, wenn er sie rausgeworfen hat. Er hat eine Entscheidung getroffen. Erwachsene Menschen treffen überlegte Entscheidungen, handeln dann und tragen die Konsequenzen ohne Rumzujammern. Er nicht.
 
  • #55
Selbstverständlich hat die Partnerin des FS das Recht, ihr Leben so zu leben wie sie möchte. Er auch. Und er sollte hier nicht rumjammern wie eine Memme, wenn er sie rausgeworfen hat. Er hat eine Entscheidung getroffen.
Schon richtig. Nur hat er sie nicht rausgeworfen - sie haben sich schlussendlich gegenseitig rausgeworfen. Es passt der Lebensplan der beiden Partner offenbar nicht mehr zusammen. Traurig, aber kommt vor.

Was mir nicht gefällt ist, dass manche Männer (denn zumeist fühlen sich ja die Frauen hingehalten) offenbar davon ausgehen, sie allein würden die Entscheidungen treffen oder komplett blockieren.
Partnerschaft bedeutet aber, dass man partnerschaftlich und gemeinsam einen Konsens findet - gerade in so wichtigen Dinge wie Kinder, Ehe ja/nein, gegenseitige Absicherung und Verfügungen sowie der nach außen sichtbaren Zusammengehörigkeit.
Wenn jemand auch nach langer Zeit diese Themen nie angehen will und keine klare Position dazu hat bzw. diese nicht äußert, darf man sich (und er/sie sich selbst auch) schon fragen warum.
 
  • #56
Das ist ganz genau der Fall!

Vor allem die Wohnung läuft auf beide Namen und wenn hier vorgeschlagene wird, jemand aus der eigenen Wohnung zu werfen, dann frage ich mich...

So wenn ein Mann schlechte Erfahrungen mit der Ehe gemacht hat, dann ist das so.

Der FS hat sich auch nicht mehr gemeldet.

Die Diskussion hat sich langsam auch schon verhärtet, es gibt zwei Seiten, die nicht zu einander finden.
 
A

Ares

  • #57
Aus einer ehelosen Partnerschaft kann man sich beliebig schnell und folgenlos verabschieden. Das Türchen halte ich mir offen, wenn ich dem anderen nicht vertraue.
Diese Türe ist immer offen, nur mit dem höheren Aufwand einer Scheidung. Die wird sogar häufiger von Frauen eingereicht. Wo ist da die "Verpflichtung"?
Und wenn ich mit einer Partnerin in schlechten Zeiten nicht zusammen sein will, ist das unabhängig davon, ob ich verheiratet bin oder so eine lange Beziehung habe.

Für mich schon, denn sie besagt "in guten Zeiten" - in schlechten weiß "halte ich offen, keine Pflicht". So eine Beziehung ist für mich minderwertiger als eine Ehe...
Für mich höherwertig. Ich möchte keine Partnerin, die nur bei mir bleibt, weil sie dazu verpflichtet ist. Ich möchte keine Partnerin, die nur bei mir bleibt, weil ihr der Aufwand einer Scheidung zu groß ist oder sie befürchtet, dabei zu viel Geld zu verlieren. Ich kenne genügend Paare, die es sich "nicht leisten können", sich scheiden zu lassen. Für mich ist das keine Option. So sind die Sichtweisen eben einfach unterschiedlich.

Ohne Ehe gibt es bei mir keine gemeinsamen Pflichen wie z.B. gemeinsame Kinder, gemeinsame Immobilie, gemeinsame Kredite für was-auch-immer, gemeinsame Kontenführung und gemeinsamer Besitzaufbau.
Nichts von alledem ist per se ausgeschlossen ohne Heirat, auch wenn ich Dir völlig Recht gebe, dass ich mit Kindern über eine Heirat nachdenken würde. Ich kenne z. B. mehrere langjährige Ehen, in denen die Konten trotzdem getrennt sind. Besitzaufbau ist für mich kein Lebensziel, daher ist das für mich auch kein Kriterium für eine Partnerschaft.
Die männliche Perspektive dazu ist grundsätzlich anders als die weibliche. In der Mehrzahl der Fälle ist es so, dass die Frauen gerne alles teilen, weil sie gerade zu den von Dir genannten Bereichen wenig(er) einbringen. Du kannst ja hier zu dem Thema auch immer wieder "Absicherung" als Argument lesen und letztlich bringst Du es ja auch selbst.
Die Frauen, die selbst gut verdienen oder Vermögen haben, wollen in der Regel keinen ärmeren Mann heiraten, um zu teilen. Da ist ein Ehevertrag das Mindeste.
 
R

RumTaTa

  • #58
Als ich den Beitrag gelesen habe, musste ich überlegen ob das überhaupt ernst gemeint ist. Wie kann ein Mann mit 34 Jahren so unreif sein? Deine Freundin ist 7 Jahre jünger, aber von ihrem Verhalten her würde ich sie als 7 Jahre älter einschätzen.

Wenn sie jetzt schlau ist, dann trennt sie sich von dir und sucht sich einen richtigen Mann, der weiß was er will. Dein Freund hat recht: mit 34 Jahren hast du deine besten Zeiten schon gehabt, ab 35 erwartet dich nur noch Casual Dating oder junge Frauen, die finanzielle Sicherheit suchen und dich nach ein paar Jahren wieder austauschen. Also bleib besser bei deiner Freundin und verhalte dich wie ein Mann. Ein lieb gemeinter Rat.
 
  • #59
Nach deinem Verhalten wundere ich mich, dass die Frau überhaupt noch bei dir ist. Vielleicht ist sie aber auch schlau und seilt sich peu à peu ab, sucht vielleicht schon eine neue Wohnung, bereitet ihren Auszug vor und ist plötzlich weg. Ich würde ihr dazu gratulieren!
 
  • #60
Hier der FS. Habe es sowas von verbockt und bin gerade echt verzweifelt.
Hab mir eure Antworten durchgelesen und konnte nicht versehen, warum ihr euch so an dem einen Wort hochzieht, meine Freundin sagt das auch ständig zu mir. Ist jetzt auch egal. Hab jedenfalls noch ein bisschen durch das Forum geblättert, um eine Lösung für mein Problem zu finden. Da bin ich auf den Vorschlag gestoßen, ihr einfach ohne Standesamt ein großes Fest auszurichten. Hab alles groß vorbereitet, ihr rote Rosen hingestellt, bin dann mit ihr an unseren Lieblingsplatz gefahren, vor ihr auf die Knie gegangen und hab ihr den "Antrag" gemacht. Sie ist mir vor Freude darüber um den Hals gefallen, sich so gefreut und gedacht, dass ich ihr einen klassischen Antrag mache. Ich Idiot hätte sie einfach in dem Glauben lassen sollen und mit ihr zum Standesamt gehen, stattdessen musste ich sie unbedingt "aufklären". Sie hat dann angefangen zu weinen und wenn sie mal weint, dann weiß ich, ich habe es wirklich versaut. Sie war den ganzen Weg auf der Rückfahrt still und damit sie nicht mehr traurig ist, habe ich ihr versprochen, dass wir doch nächstes Jahr heiraten können. Hab erwartet, dass sie schimpft und tobt, aber sie war nur ganz still. Als wir ausgestiegen sind, hat sie gelächelt, gemeint, ich wäre ihr schönster Fehler, mich geküsst und wow. Ich liebe diese Frau. Und dann hat sie gesagt, dass ich meine Sachen packen und gehen soll und dass es zwischen uns beiden vorbei wäre. Sie klang so verdammt endgültig. Bin sofort zum nächstbesten Juwelier gefahren und habe ein paar Ringe gekauft, aber sie lässt mich seit gestern nicht mehr rein. Es kann einfach nicht sein, dass es zwischens uns beiden aus sein soll.