G

Gast

Gast
  • #1

Wie bringe ich meinen Mann dazu, mir mehr im Haushalt zu helfen?

Nach 6 Jahren Kindererziehung gehe ich seit 2 Jahren wieder arbeiten, und zwar in Vollzeit. Nachdem ich 1 Jahr lang erfolglos eine Teilzeitstelle gesucht habe, wurde mir eine Führungsposition in Vollzeit angeboten. Daraufhin haben mein Mann und ich beschlossen, die Rollen zu tauschen, und seitdem arbeitet er in Teilzeit (70 %), um die Kinderbetreuung abzudecken.
Mittlerweile spitzt sich die Lage bei uns zu Hause immer mehr zu und meine Nerven nehmen immer mehr ab. Wenn ich abends nach Hause komme, ist ein Großteil der Hausarbeit noch nicht erledigt. Nachdem wir die Kinder ins Bett gebracht haben, macht mein Mann dann trotzdem "Feierabend", schließlich hat er gearbeitet und sich zusätzlich noch um die Kinder gekümmert. Da einer aber die Arbeit erledigen muss, bleibt also meistens alles an mir hängen.
Die sich deshalb immer häufiger anbahnenden Streitgespräche zwischen uns enden leider immer in der gleichen Sackgasse: Er könne nicht mehr leisten, schließlich sei Haushalt und Kinderbetreuung eigentlich eine Aufgabe der Frau. Ich könne froh sein, dass er überhaupt diese Rolle übernommen hat, von seinen Kollegen würde dies niemand tun. Und ich wäre ja selbst Schuld an der Situation, da ich unbedingt arbeiten wollte.
Wie soll ich mich jetzt verhalten? Diese Doppelbelastung stehe ich nicht mehr lange durch. Kann ich nicht erwarten, dass mein Mann mich genauso unterstützt, wie ich es die Jahre vorher für ihn getan habe? Oder ist die Vereinbarung von Beruf und Familie für Männer wirklich so schwer zu bewerkstelligen?
 
G

Gast

Gast
  • #2
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Männer Arbeit, Haushalt und Kinder sogar weit besser bewältigen können als Frauen, weil sie keinen Phantomschmutz jagen und die Kinder in kleinere Arbeiten einbeziehen. Ich kenne mehrere alleinerziehende vollzeitig arbeitende Männer, aber keine einzige Frau, die Kinder hat und mehr als teilzeitig arbeitet. Einen qualitativen Unterschied beim Geraten der Kinder und beim Zustand des Haushalts habe ich nicht feststellen können. Ich selbst habe mein Unternehmen, die Betreuung meines Sohnes und den Haushalt jedenfalls gut handhaben können, auch als ich noch nicht die Unterstützung meiner zweiten Frau hatte. Wir sind auch beide mehr als vollzeitig erwerbstätig und kriegen alles gut hin. Es dürfte eher eine Frage der Organisation sein. Bei zwei Gehältern wäre es doch auch ohne Weiteres möglich, jemandanen für zwei- bis dreimal in der Woche zur Unterstützung bei Wäsche und Putzen einzustellen. Bei uns geht es allerdings auch so sehr gut. Im Übrigen finde ich, nicht Du solltest froh sein, arbeiten zu können, sondern Dein Mann sollte Dir täglich den roten Teppich ausrollen, weil Du keine Frau bist, die sich darauf beschränkt, ein paar Stunden im Haushalt zu tun und sich vom Mann aushalten zu lassen.
 
  • #3
Ich versuche mal ganz diplomatisch an die Sache ran zu gehen: Ich kann deinen Ärger verstehen, da du von ihm erwartest, dass Gleiche zu leisten, wie du noch vor einiger Zeit. Ich bin aber vorsichtig, dies als Konflikt zwischen männlich und weiblich zu sehen, wahrscheinlich ist es eher menschlicher Natur. Jeder ist halt anders und jedem sind andere Dinge wichtig.
Mir scheint auch, dass eure Kommunikation eher auf der Ebene "gegenseitig Vorwürfe machen" abläuft, als gemeinsam nach Lösungen dieses Konfliktes zu suchen. Ich weiß nicht wie dramatisch die Lage bei euch wirklich ist (Haushalt), aber ich würde einfach mal etwas einfühlsamer ihm gegenüber sein, warum er denn bestimmte Aufgaben nicht schafft und warum es ihn zu viel ist. (Ich würde erst mal davon ausgehen, dass er schon den Willen hat, Aufgaben zu erledigen, aber einfach nicht weiß, wie er das managen soll.) Und dann hilf ihm einfach bei der Planung zur Erledigung der Dinge. Schlage ihm vor, wann er was, wann machen könnte, ohne sich dabei zu überarbeiten. Vielleicht hilft auch ein übersichtlicher Plan. D.h. die DInge auf das nötigste reduzieren. Auf jeden Fall, solltest du nicht erwarten, dass er den Haushalt im gleichen Maße auf die Reihe kriegt wie du.
Und sprich auf jeden Fall an, wie du dich mit dieser Belastung fühlst.
 
G

Gast

Gast
  • #4
Ich arbeite Vollzeit als Single und habe eigentlich immer Überstunden, könnte mit 70% + Kiddies vergleichbar sein was reine Zeit angeht (nicht Haushaltsarbeitsaufkommen). Unter der Woche mache ich im Haushalt nur Grundlegendes und die großen Arbeiten halt am Wochenende. Da kommt auch keine Frau, die laut deines Mannes für diese Aufgabe geboren wurde. Er muss seine Einstellung ändern, vielleicht hilft auch eine bessere, strukturierte Organisation der Aufgaben.

Wenn du erwartest, dass er Derwisch-gleich jeden Tag mit dem Staubwedel durch das Haus wirbelt - dann liegst du allerdings falsch.
 
G

Gast

Gast
  • #5
Schwierig, weil Du für diese Art von Arrangement den falschen Mann geheiratet hast, der anscheinend auch nicht so einfach dazulernen will. Außerdem denke ich, dass er mit seiner Rolle nicht klarkommt und es Dir, ob bewusst oder unbewusst weiß ich nicht, so schwer als möglich machen will. Er scheint ja, seinen Worten nach, grundsätzlich mit Deiner Berufstätigkeit oder sogar Deinem Erfolg zu hadern.

Könnt Ihr für ein paar Euro eine Putzhilfe einstellen? Dann ist zwar nicht alles gemacht, aber es bleibt doch weniger Hausarbeit an Dir hängen.

Außerdem empfehle ich auch Dir das, was ich den Männern hier im Forum üblicherweise empfehle: Versuche, ob die Kinder nicht in einen guten Ganztageskindergarten oder eine gute Ganztagesschule gehen können. Dann kann Dein Mann wieder Vollzeit arbeiten. Das hat auch noch andere Vorteile. Es gibt übrigens auch Schulen in privater Trägerschaft, für die zwar Schulgeld bezahlt werden muss, das sich aber oft nach dem Einkommen der Eltern richtet.

w/50
 
G

Gast

Gast
  • #6
Für einen Mann kann der Eintritt in eine Teilzeitstelle schon einen gewaltigen beruflichen Einschnitt bedeuten, es ist einfach in Deutschland noch nicht selbstverständlich. So gesehen hat sich Dein Mann schon ganz schön für die Familie und Deine beruflichen Wünsche engagiert. Nun hattest Du vorher 100% Kinder+Haushalt. Er hat jetzt 30% weniger Job, aber halt immer noch Job, bleibt mit An- u. Abfahrt usw. vielleicht 20% für Kinder u. Haushalt übrig. Und die restlichen 80% müsst ihr Euch einig werden, wie ihr die verteilt. Die naheliegendste Lösung wird wohl sein eine Haushaltshilfe und/oder Reinigungskraft zu beschäftigen.
 
  • #7
Habt ihr schon einmal über eine Haushaltshilfe (putzen, bügeln, ...) nachgedacht? Finanziell müsste das doch funktionieren.
 
  • #8
Nehmt euch eine Putzfrau und schaut euch an, was überhaupt gemacht werden muß. Das ist eine Phase im Leben, wo in der Wohnung eben alles nicht so picobello sauber ist und auch mal die Wäsche drei Tage auf dem Trockner hängen bleibt.
Ich hatte eine ähnliche Phase. Die Vereinbarung mit meinem Mann war (unter diesen Bedingungen habe ich das Kind überhaupt bekommen), daß ich mich in den ersten drei Jahren um unsere Tochter kümmere, während er 300km weiter fertig studiert und nur jedes zweite Wochenende kommt, davon habe ich zwei Jahre Vollzeit gearbeitet. Danach ging ich zum Studium (100 km weit) und er stieg in den Beruf ein und übernahm das Kind. Ich meinen Studienplan extra so gebaut, daß ich nur 4 Tage weg war, aber es war eine Katastrophe. Ich kam am Donnerstag abend und in der Küche stand das Geschirr von einer Woche, er konnte noch immer nicht die Waschmaschine bedienen und schaffte es gerade so, das Kind zur Betreuung zu bringen. - Manchmal nicht richtig angezogen, so daß es ständig erkältet war.
Ich war darüber nicht happy und habe ihm das nach einer Weile auch gezeigt. Ich war damals diejenige, die eingeknickt ist. Ich bin ein Jahr lang täglich mit dem Zug zum Studium gefahren und habe dort nur das Notwendigste gemacht, bis ich von der Belastung völlig am Ende war. Die Ehe zerbrach bald. Ich hatte keinen Bock mehr darauf, daß er jede Menge verlangte, aber nichts zurückgab.
Wir haben uns 10 Jahre später mal darüber unterhalten. Er sagte mir, er wäre völlig überfordert gewesen und hätte außerdem geblockt, weil sein Leben unmännlich geworden war. Er war es gewohnt, zu kommen und zu gehen, wann er wollte und draußen "wichtige Dinge" zu tun (und wenn es ein Bier mit einem Kumpel war) und die häuslichen Verpflichtungen, die ein Kind bedeutet, belasteten ihn.
Mal abgesehen davon, daß ich dieser Ehe keine Träne nachweine, vielleicht hätten wir auch noch die Kurve kriegen können. Wir haben die Arbeit nie aufgeteilt und richtig angesehen, nie Prioritäten festgelegt und ich ging davon aus, daß er Hausarbeit genauso effizient beherrscht wie ich. Das war ein Irrtum.
 
  • #9
Du wirst ihn wahrscheinlich gar nicht dazu bringen. Er war doch sicher immer schon. Du wusstest doch, dass er kein "Putzteufel" ist.

Die einzige Lösung wird bei euch eine Putzhilfe sein, die 1-2 mal für 3-4 Stunden kommt. Ansonsten könnt ihr euch weiter gegenseitig streiten und euch die Kleinigkeiten wie ungebügelte Kleidung vorhalten...

Ich sehe wirklich keine andere Lösung! Er scheint sich mit der Situation als Hausmann auch nicht 100%ig wohlzufühlen. Also lass ihn in Ruhe und sei wirklich froh, dass er das mit der Kinderbetreuung übernimmt.

Natürlich sehe ich auch dein Problem und finde auch er könnte da mehr tun. Aber er macht es nicht und wenn er es doch macht, dann wird er nur noch unzufriedener.

Ihr kommt um die Putzhilfe nicht herum! Sei pragmatischer und investiere das Geld, anstatt den Machtkampf mit deinem Mann weiter auszutragen
 
G

Gast

Gast
  • #10
Das ist doch meistens so, dass Männer den Haushalt nicht hinbekommen plus Kinder.
Finde die Aussagen, dass eben jeder Mensch anders ist und Männer das mit der Ordnung nicht so genau nehmen ehrlich gesagt falsch. Denn sie nehmen es nur nicht so genau, wenn sie es selber machen müssen. Bei ihren Frauen nehmen sie es schon genau und genießen es, wenn alles ordentlich ist, der Kühlschrank voll, die Wohnung sauber, das Essen bereitet usw.

Liebe FS, in Eurem Fall sehe ich keine Verbesserungsmöglichkeit, weil dein Mann wahrscheinlich einfach an seine Grenzen kommt und nicht MEHR leisten kann. Es wird von Frauen immer selbstverständlich verlangt, dass sie Haushalt, Kinder und Beruf unter einen Hut bringen, da ist es eben dann auch klar, dass die Frau eben auch nachts mal Wäsche wäscht, abends schon vorkocht, um 6 Uhr aufsteht. Ansonsten ist sie eine unorainisierte faule Schlampe.
Von einem Mann erwartet keiner, auch in Teilzeit nicht, dass abends alles schön ordentlich ist und das Essen auf dem Tisch steht. So ist es eben. Auch wenn es Ausnahmen geben mag.

Zur Lösung: Ihr habt ja fast ein Double Income! Ihr könntet Euch doch zusätzlich neben Kita und Schule+Hort eine Nanny zulegen und eine Putzfrau, oder eine Haushälterin. Schließlich kann man diese Kosten voll absetzen, so dass es letztendlich nicht so teuer wird.
Dein Mann wird nicht mehr machen, viele Männer können es eben einfach nicht. Sie denken anders.
Stellt Euch mal vor, der Mann kommt abends nach Hause und die Frau legt die Beine auf die Couch und sagt: Jetzt bist Du dran! Wäre gerechtfertigt, klappt aber selten!
Meine Freundin hat so einen tollen Mann:
Chefarzt auf einer Intensivstation, habilitiert, kocht trotzdem jeden Abend für seine Frau und die 4(!!) Kinder. Sie arbeitet Teilzeit. Auch Ärztin. Sie kocht nie. Küche ist sein Ressort.

Holt Euch Hilfe von außen - 2x/Woche ne Putzfrau oder eine Haushälterin, die von 16-18 Uhr täglich mitmacht - etwas einkauft, etwas kocht, die Kinder fertig macht oder aufräumt und putzt.
Das kostet nicht die Welt, kann abgesetzt werden, erspart Euch jede Menge Ärger und rette evtl. Eure Ehe.
Dein Mann ist kein schlechter, nur eben hat er wie viele Männer, was Haushalt und Ordnungssinn angeht ein begrenztet Potential. Sieh es mit nem Augenzwinkern, er hat dafür sicher andere Qualitäten, und liebe Männer, fühlt Euch von mir nicht auf den Schlips getreten.
Wobei Sätze wie: Du wusstest doch, dass er kein Putzteufel ist, nicht zählen - das Argument darf man ja als Frau auch nicht anbringen. Aber auch als Frau darf man sich Hilfe von außen nehmen.
Also los!

w,39
 
G

Gast

Gast
  • #11
Ein solcher Mann ist ein Alptraum, das würde ich nicht mitmachen. Ihr habt Euch geeinigt wie Ihr das regelt und der feine Herr will sich um die Einhaltung der Vereinbarung drücken. Noch dazu mit solch platten Sprüchen. Da hätte ich Null Verständnis für und würde die Sache auch eskalieren lassen - er will es offenbar nicht anders.
Wenn ich so etwas lese, komme ich immer mehr zu dem Schluss, dass man mit Männern nicht zusammenleben kann.
 
G

Gast

Gast
  • #12
Eure Situation ist nichts anderes,als wenn Mann Vollzeit arbeitet,am Abend von ihm Haushaltshilfe,Kinderbetreuung,handwerkliche Tätigkeiten,Liebesbeweise,Sex und für etwas Freizeitentspannung der Frau zu Sorgen hat.Nur eben betrifft es dieses Mal dich als Frau,die mit dieser Doppelbelastung fertig werden,ohne das man gleich die Beziehung in Frage stellen oder Ausbrechen muß.Nur selten ist gleiches gleich,bessere Kommunikation unter euch,Freude an dem tun für die Familie und etwas mehr Toleranz läßt oft die Wogen wieder glätten.Also ob der Mann Vollzeit arbeitet oder Teilzeit und Kinderbetreuung,Frauen kann man es irgendwie nie Recht machen.
Du hast zwar Tags über nichts von deinen Kindern,aber abends nur die schönen und entspannenden Dinge zu genießen,dieses Privileg hat auch ein Familienvater in Vollzeit nicht!Beschwerden von Frauen,die angeblich dem beruflich eingebunden Mann den Rücken freihalten und dieser trotzdem familiäre Pflichten zu übernehmen hat,gibt es in diesem Forum ja auch zur genüge.Reden,Arangieren,Lösungen wie Haushaltshilfe suchen,oder einfach die Dinge mit Toleranzgefühl "Stemmen".Das ist Familienleben,daß wußtet ihr beide ja vorher.

m50

<- mod Ausnahmsweise veröffentlicht. Bitte bemühen Sie sich um korrekte Orthografie. Wir können ihre Posts nicht korrigieren. >
 
G

Gast

Gast
  • #13
Wohl gar nicht, da Du von Anfang nicht gehört hast, welche diesbezüglichen Überzeugungen er hat.

Wenn er es trotz reduzierter Stundenzahl z.B. nicht schafft, Wäsche zu bügeln (falls das echt sein muß), dann kümmere Dich nur um Deine und nicht auch noch um seine.
Allerdings wird dann wohl der Kleinkrieg weiter gehen ...

Sorge für eine Ganztagsbetreuung Eurer Kinder, Dein Mann soll wieder voll arbeiten gehen, dann wird auch eine Haushaltshilfe drin sein.
(Und: achte weniger auf Perfektion, alles kann man nicht perfekt hinbekommen - Prioritäten setzen!)
 
G

Gast

Gast
  • #14
Eure Situation ist nichts anderes,als wenn Mann Vollzeit arbeitet,am Abend von ihm Haushaltshilfe,Kinderbetreuung,handwerkliche Tätigkeiten,Liebesbeweise,Sex und für etwas Freizeitentspannung der Frau zu Sorgen hat.Nur eben betrifft es dieses Mal dich als Frau,die mit dieser Doppelbelastung fertig werden,ohne das man gleich die Beziehung in Frage stellen oder Ausbrechen muß.[/B]

Lieber m50,
die Situation ist sehr wohl anders, denn der Mann legt ja abends die Füße hoch, während die Bude noch dreckig ist! Welche Frau macht das bitte?
Die Sache ist nur einfach so, dass die meisten Männer es einfach trotz Vollzeitstelle der Frau doch eher als Frauenarbeit ansehen und sie sich schon "toll" finden, wenn sie sich überhaupt um die Kinder kümmern oder mal was kochen.
Bei der Reduzierung seiner Stelle sollte ja Teil des Plans sein, dass er sich um Kinder und Haushalt kümmert und das tut er nicht.
Welche Frau hat denn abends um 19 Uhr Feierabend? Da ist nix mit Füße hochlegen!
Und mein Mann hat abends, wenn er nach hause gekommen ist beispielsweise niemals ever die Kinder bettfertig gemacht oder gar etwas aufgeräumt oder gekocht, so wie es von der FS hier anscheinend auch noch erwartet wird.
Allerdings ist es auch von ihr vermessen zu glauben, dass alles fertig ist, wenn sie nach hause kommt. 70% sind immerhin noch 70% - und Haushalt und Kinder sind nunmal ebenfalls ein Fulltimejob, der sich nicht hoplahopp in 2-3 Stunden pro Tag erledigen lässt, zumal er ja nicht den ganzen Tag zuhause ist.

Nehmt Euch Hilfe von außerhalb!
Männer sehen es auch in der heutigen Zeit noch nicht ein, wirklich Haushalt udn Kinder gemeinsam mit der Frau zu wuppen - Deine Frage impliziert es ja schon:
Du fragst, wie ER DIR helfen kann!
Eigentlich ist das ja schon der falsche Ansatz, denn in Deinem Fall solltest DU IHM helfen! Nicht ER DIR! Es ist hauptsächlich seine Aufgabe und Du kannst ihn unterstützen - nicht andersrum.
Aber Männer meinen eben seit jeher, dass es reicht, wenn sie arbeiten, während Frauen ja gerne und willkommenerweise Vollzeit arbeiten gehen können, solange Haushalt und Kinder gut versorgt sind.
Man schafft schon schwer alles, wenn einer nur 50% arbeitet, also holt Euch Hilfe - Putzfrau, Babysitter.

Aber stellt Euch mal vor, eine Frau würde sich so benehmen wie ein Mann, was dann los wäre!
 
G

Gast

Gast
  • #15
Sorge für eine Ganztagsbetreuung Eurer Kinder, Dein Mann soll wieder voll arbeiten gehen, dann wird auch eine Haushaltshilfe drin sein.

Sie werden eine Ganztagsbetreuung haben, denn der Mann arbeitet ja 70%, bedeutet, dass er ja auch volle Tage arbeitet.
Aber es entlastet, wenn dann eine ausgeruhte Kinderfrau, eine nette Babysitterin, z.B. Studentin die Kinder abholt und sich um sie kümmert. Das tut auch den kindern gut, denn direkt nach der Arbeit braucht man manchmal einfach eben erst eine kurze Auszeit - auch bei "nur" 70%.
Vielleicht könnte es Dein Mann schaffen, aber im Gegensatz zu Frauen, die es dann trotzdem machen, bis sie eines Tages eine Depression, ein Burnout oder einen Nervenzusammenbruch bekommen oder jeden Abend ihren Mann anschreien, um Dampf abzulassen in ihrer ausweglosen Situation sind Männer einfach eher bereit, auch einfach mal STOP zu rufen.
Er scheint ja bereit zu sein, etwas zu tun für Haus und Kinder. Steckt die Aufgaben klar ab und alles andere muss fremd-delegiert werden.
Ihr habt 250-270% Arbeit, aber nur 200% Kapazität. Das wird nix ohne Hilfe!
Eine Familie zu haben ist auch ein Job.
 
  • #16
Da du ja scheinbar nicht zufrieden bist, solltet ihr gemeinsam einen plan erstellen mit allen Dingen die zu erledigen sind und diese dann verteilen unter euch. Mit doppelten Einkünften sollte doch eine Putzfrau die einmal die Woche für 3-4 Stunden kommt, kein Problem sein und dann ist das Gröbste ja gemacht. Ihr geht dem Streit aus dem Weg und habt mehr Zeit für euch und eure Kinder. Wo ist das Problem?
 
  • #17
das der mann beim nachhausekommen der frau den haushalte noch nicht ganz erledigt hat, kann ich verstehen.
nicht verstehen kann ich, wie er auf die idee kommt, mit eintreffen der frau, alles stehen und liegen zu lassen, nach dem motto: den rest macht sie.

er hat seine arbeitszeit um 30% reduziert, legt damit im haushalt und mit den kindern einen vor. wenn die frau nach hause kommt, macht man gemeinsam weiter.

an die fs: du solltest ihm die situation in einem ruhigen gespräch mal vor augen führen.
wenn er sich dann immer noch nicht motiviert sieht, gemeinsam den rest zu erledigen, dann wird der weg an einer haushaltshilfe nicht vorbeiführen.
vermutlich wäret ihr besser bedient, wenn auch er voll arbeiten würde und ihr euch hilfe von aussen holt, sei es eine kita, haushaltshilfe oder ähnliches.
ich vermute nämlich, dass in der zeit, in der er im haushalt werkelt, deutlich mehr gemacht werden könnte, als er macht...so das modell "king-chaos" und die frau darf dann alles richten...und soll ihn sicher auch noch loben, was er alles gerissern hat;-)
 
G

Gast

Gast
  • #18
Ich kann Ihren Mann gut verstehen. Er hat für Sie bereits ein sehr großes Opfer gebracht. Viele (männliche) Bekannte und Freunde werden ihn sicherlich mit seinem Rollenverhalten aufziehen. Wenn dann die eigene Ehefrau ihren Mann noch weiter in die devote Rolle "drücken" will, läuft sie Gefahr die Beziehung in eine ernsthafte Beziehungskrise zu steuern. Ich kann Ihnen nur raten sehr diplomatisch vorzugehen. Die Äußerungen Ihres Partners weisen bereits darauf hin, dass er selbst mit der Situation äußerst unzufrieden ist. Sie spielen mit dem Feuer!!
 
  • #19
Ich kann Ihren Mann gut verstehen. Er hat für Sie bereits ein sehr großes Opfer gebracht. Viele (männliche) Bekannte und Freunde werden ihn sicherlich mit seinem Rollenverhalten aufziehen. !!

er hat ein opfer gebracht..?
ich bin immer wieder verblüfft, welche antiquierten rollenbilder sich in manchen köpfen noch befinden!
die frau war 6(!) jahre zu hause, trotzdem kann sie sofort wieder in eine führungsposition einsteigen!
...der mann knabbert nach aussage von #17 an seiner rolle als mann - ein thema, das in diesem forum schon desöfteren erörtert wurde: frau in der besseren beruflichen position, vermutlich auch mit besserem gehalt, als der mann - und mann bekommt probleme mit seinem rollenbild.

wenn hier einer ein opfer gebracht hat - sinniger begriff für die rücksichtnahme auf die bedürfisse der kinder - dann ist es sicher die frau. sie riskierte mit ihrer jahrelangen auszeit einen karriereknick.
er frönt bestenfalls der faulheit, oder des organisatorischen unvermögens.

ich kenne niemanden, der jemanden wegen so einer auszeit aufziehen würde.
ich kenne einige paare, die aus unterschiedlichsten gründen so ein modell leben.
offensichtlich sind manche erwachsene aber dem kindergarten noch nicht entwachsen.
 
G

Gast

Gast
  • #20
Daraufhin haben mein Mann und ich beschlossen, die Rollen zu tauschen, und seitdem arbeitet er in Teilzeit (70 %), um die Kinderbetreuung abzudecken........
Er könne nicht mehr leisten, schließlich sei Haushalt und Kinderbetreuung eigentlich eine Aufgabe der Frau. Ich könne froh sein, dass er überhaupt diese Rolle übernommen hat, von seinen Kollegen würde dies niemand tun. Und ich wäre ja selbst Schuld an der Situation, da ich unbedingt arbeiten wollte.

@FS:
Moment mal, ihr hab euch gemeinsam geeinigt, dass dein Mann jetzt auch Kind und Haus abdeckt und jetzt kommt er drauf, dass dies unmännlich ist? Naja...ok.

Ich würde als Erstes dein und sein Gehalt vergleichen, wenn er zu 100% arbeiten würde. Es muss ja irgendwo sinnvoll gewesen sein, dass DU jetzt Vollzeit arbeitest.
Dann würde ich festhalten, dass er mit 30% seiner Restarbeitszeit nicht 100% der Kinder- und Haushaltsbetreuung abdecken kann. Ihr müsst beide etwas beitragen (er etwas mehr) oder andere Lösungen finden, zumal beiderseits Unzufriedenheit herrscht: denn er fühlt sich plötzlich unmännlich und schämt sich offenbar den Kollegen gegenüber, du bist mit der Putzleistung nicht zufrieden.

Setzt euch hin und überlegt euch wertfrei, wie die Dinge anzugehen sind. Gönnt euch eine Putzhilfe, gebt die Hemden in die Wäscherei, was auch immer.
Vielleicht kann dein Mann auch nicht richtig saubermachen oder hat davon andere Vorstellungen als du. Redet darüber und zeig ihm ggf. wie man es effizient, schneller und für deine Begriffe richtig macht.

Wegen so uninteressanter Dinge wie z. B. "Staub wischen" würde ich mir mein Familienleben nicht vermiesen lassen wollen.
 
G

Gast

Gast
  • #21
Es ist wirklich unglaublich, mit welch unterschiedlichem Maß Mann und Frau immer noch gemessen werden.
So viel zur Gleichberechtigung, die alle propagieren!
Ich sags ja: Gleichberechtigung klappt gut in der Schule, an der Uni und in jungen Jahren im Beruf.
Aber wehe, es kommen Kinder ins Spiel - dann muss die Frau mal schön wieder auf LOS.
Es ist natürlich bei einer Frau ein Privileg, wenn sie nicht arbeiten MUSS, oder sie Teilzeit arbeiten DARF, aber wenn der Mann lächerliche 30% reduziert, dann ist das ein großes Opfer!!?

Er muss sich aber schon im klaren sein, dass er nicht nur reduzieren kann und dann zuhause einen auf Feierabend machen kann. Wo ist dann bei der Frau der Nutzen??

Sie war 6 Jahre zuhause und weiß, in welcher Zeit man was schaffen kann!
So wie ich es sehe, macht der Mann jetzt 70% und sie 120%, denn sie kommt ja heim und bringt ja auch gleich die Kinder ins Bett, räumt auf, macht Wäsche.
Dass er nicht alles so schnell schafft wie sie - geschenkt - er ist ja auch nicht 6 Jahre Hausmann gewesen.
Aber dass er zumindest so lange auch seinen Allerwertesten bewegt, bis abends alles aufgeräumt ist und nicht seine Frau arbeiten lässt, während er mit Bierchen vor der Glotze sitzt, ist ja wohl das Mindeste!

Aber viele Männer sind eben v.a. zuhause einfach faul und bocklos. Dabei gehen Frauen in tagtäglichem Kinderkram, Wäsche, Aufräumen, Putzen auch alles andere als auf.
Ich habe auch nicht 7 Jahre studiert um dann nur noch Kind und Haushalt zu machen und dazu noch meinen Mann zu bewundern, dass er ja so toll Karriere macht.
Ich war immer besser als er, aber natürlich war es für ihn und das gesamte Umfeld selbstverständlich, dass ICH nicht mehr arbeite und dann einer NONsense-Teilzeitstelle nachgehe.
Aber was hab ich doch Glück mit meinem Mann, der sooo erfolgreich ist und alles zahlt (aber zuhause rein gar nichts tut!).
Willkommen im Jahr 1955!

Ich sags ja immer: Männer, die keine schön eingerichtete Wohnung haben und nicht kochen können, kommen mir nicht mehr in die Tüte.

w
 
G

Gast

Gast
  • #22
Bei mir ist es genau anders herum. ich als Mann gehe Vollzeit arbeiten und meine Frau halbtags und der Haushalt war so, dass ich immer eingekauft und gekocht habe. Putzen und Bügeln und Kinderbetreuung habe ich auch gemacht.
Meine Frau hat sich immer ausgeruht.

Jetzt trenne ich mich von der Frau.

So etwas gibt es auch.

m 40
 
G

Gast

Gast
  • #23
Ich bewundere jede Frau, die zuhause mit Kindern den Haushalt schmeißt und vielleicht auch noch nebenbei arbeiten muss.

Wenn der Mann arbeitet und dann auch noch täglich (nicht nur hin und wieder) am Haushalt helfen muss/soll, dann wirds auch schwierig.

In beiden Fällen hat man ja doppelte Streßfaktor, egal ob Frau oder Mann.

Du hast den beruflichen Stress, dann kommt der Stress zuhause mit Einkauf, Saubermachen, Kinder, Streitereien der jenigen, Essen zubereiten, Hausaufgaben... vielleicht noch Gartenarbeit...

Wir kennen es alle...

Fakt ist wie gesagt, man hat dann immer (wie schon gesagt) zwei Stressfaktoren:

Beruf
Haushalt

und das will eigentlich keiner.

Abhilfe: Möglichst eine günstige Haushaltshilfe suchen (1-2x die Woche) oder einen Plan aufstellen wer was und wann macht (Arbeitsteilung)

Gruss
m/45
 
G

Gast

Gast
  • #24
Ganz klar:
HAUSHALTSHILFE!! Gönnt sie Euch und Euren Kindern!

Im übrigen ist es das Normalste von der Welt, dass zwei Partner ziemlich unterscheidliche Vorstellungen davon haben, was "aufgreräumt" und "sauber" ist.
Wenn nur das das Problem in Eurer Ehe ist: Häng es tiefer (es scheint vor allem DEIN Problem zu sein, denn Dein Mann empfindet es ja nicht als zu unsauber, oder?), lerne, dass andere Menschen andere Massstäbe habe UND DIE AUCH OK SIND,
und dann genießt ein schönes Familienleben.
Viel Glück
 
G

Gast

Gast
  • #25
Ich würde es gar nicht einsehen, eine Haushaltshilfe zu engagieren, nur weil der Herr sich zu fein für solch niedere Arbeiten ist und das lieber Frauen überlässt. Wenn das meiner wäre, würde ich ihm Beine machen. Der würde lernen, dass er als Mann kein besserer Mensch ist oder er dürfte sein weiteres Dasein als Single verbringen.
 
G

Gast

Gast
  • #26
Der würde lernen, dass er als Mann kein besserer Mensch ist oder er dürfte sein weiteres Dasein als Single verbringen.

Das ist leicht gesagt, wenn man selber niemanden verlassen muss. Außerdem haben sie Kinder zusammen.
Wegen eines solchen kleinen Problems gleich das Handtuch zu werfen ist ja die falsche Reaktion.

Ich finde, dass die beiden sich da einfach etwas zu viel aufgehalst haben. Und da bedarf es eben Unterstützung von außen.
Natürlich kann man dem Mann auch mal Beine machen ;-) Bin ich absolut dafür.
Aber auch er braucht ein bisschen Auszeit. 70% ist ja nicht so wirkliche Teilzeit, eine sonderliche Reduktion ist das nun wirklich nicht.
Mit Kindern ist die Bude jeden Tag unordentlich, es muss jeden Tag gekocht werden und es fällt jede Menge Wäsche an - so ist es eben.
Man kann weder von einem Mann noch von einer Frau erwarten, dass er/sie tagein, tagaus nach der Arbeit sofort frisch ans Werk geht und alles zuhause erledigt.
Wo bleiben da die Auszeiten für einen selbst?
Männer sind eher in der Lage, auch mal 5 gerade sein zu lassen und an sich zu denken.
Frauen würde etwas mehr Egoismus manchmal gut tun.

Wenn es nur einer Putzhilfe bedarf um evtl eine Ehe zu retten, dann wäre es mir diese Investition locker wert.
In der Regel geht ein Gehalt immer zum Großteil für Unterstützung im Haushalt und für Kinder drauf. Na und?
Dafür haben dann wenigstens beide nicht da Gefühl, auf der Strecke zu bleiben!

w,39
 
G

Gast

Gast
  • #27
Das ist leicht gesagt, wenn man selber niemanden verlassen muss.
Für mich ist das nicht nur leicht gesagt, sondern auch leicht getan. So ein Partner ist ein No-Go.
Und jede Frau, die dafür Verständnis aufbringt, muss sich nicht wundern...


]Außerdem haben sie Kinder zusammen.
Wegen eines solchen kleinen Problems gleich das Handtuch zu werfen ist ja die falsche Reaktion.
Ich sehe es nicht als ein kleines Problem an, wenn jemand meint, er sei etwas besseres als seine Partnerin, nur weil er ein Mann ist. Das ist ganz und gar kein kleines Problem, sondern eine grundlegende und unzumutbare Haltung. Wenn er die beibehalten will, sollte er die Konsequenzen tragen und Single bleiben. Auch seine Familie ist besser dran ohne einen solchen Menschen.
 
  • #28
Mir stellt sich hier echt die Frage, wieso du, liebe FS dich abends noch hinstellst und die Hausarbeit erledigst!
Klar Kinder in Bett bringen ist ein unbedingtes Muß. Aber alles andere würde bei mir liegen bleiben, wenn ich zu groggi dafür bin.Lerne, darüber hinweg zu sehen, daß er nicht alles machen will, und wahrscheinlich auch nicht kann. Menschen haben nunmal auch unterschiedliche Ordnungsbedürfnisse.
Und, wenn es gar nicht geht, bügel konsequent nur noch deine Dinge zum Beispiel, und wasche nur noch deine Sachen und die der Kinder......ganz flink wird er sich fragen, wieso das so ist.....man staunt, wie schnell plötzlich Männer auch mit der Waschmaschine umgehen können.....
Bei mir war es immer so: alleroberste Bürgerpflicht hieß Zufriedenheit aller Personen zu Hause, das heißt die Kinder haben genug Aufmerksamkeit bekommen, der Mann ebenso, dann gabs gutes Essen und der Geschirrspüler hat den Abwasch erledigt....wenn daneben eben nicht ausgefegt oder gebügelt wurde.....dann eben nicht, es gab schlimmeres!
 
G

Gast

Gast
  • #29
Du erwartest das dein Mann in 2 Stunden, zuhause genauso viel Leistet wie du selber am gesamten Tag gemacht hast ?

2 Stunden sind garnicht !

Mann kommt nach Hause.
30 Minuten mit Kinder spielen, Zeitgleich eventuell Kochen.
Und noch etwas aufräumen.
Mehr wird da nicht zu schaffen sein.

Meine Empfehlung an euch !
Holt euch ne Putzfrau, 1-2 mal die Woche für je 4 Stunden.
Oder legt euch ein Aupair-Mädchen zu (Kosten 1 Zimmer, Kost - Logie und Taschengeld ca 500 im Monat)
 
G

Gast

Gast
  • #30
Ob ein solcher Rollentausch in manchen Fällen generell funktioniert oder nicht, ist irrelevant, wenn man in einem konkreten Fall steckt, in dem es nicht funktioniert. (Obwohl eine Statistik hierüber echt mal interessant wäre.)

Wenn Du Chancen siehst, Deinen Arbeitseinsatz in der Firma zu reduzieren, dann wäre das vielleicht die Beste Lösung. Ansonsten könnte eine Haushälterin die Lösung sein.

Versuche mal folgenden Gedanken an Dich ranzulassen: Frauen können schwanger werden, Männer nicht. Wenn ein Mann nun gar nichts hat, das er besser kann als seine Frau, besteht die Gefahr, dass Minderwertigkeitskomplexe entstehen, bis hin zu Depressionen.

M, 36
 
Top