• #1

Wie damit umgehen, wenn die Familie von Heut auf Morgen ausgetauscht wird?

Hallo Liebe Forum -Mitglieder,
Ich habe viele Beiträge schon gelesen und hoffe das ihr mir vielleicht auch ein paar Tips geben könnt.

Kurz zu meiner Geschichte:
Ich war mit meinem Ex-Partner 13 Jahre zusammen , vor 6 und 4 Jahren kamen unseren beiden gemeinsamen Kinder zur Welt. Verheiratet waren wir nie da er dieses nicht wollte.
Das letze Jahr vor unserer Trennung (Herbst 2017) lief nicht gut , kaum Zeit für die Partnerschaft, Unzufriedenheit,Spielsucht sowie Handysucht vom Mann etc...
im großen und ganzen lief es nicht ganz so dolle.
Mit ihm konnte man nie reden, wenn ich ihn auf Dinge ansprach,kam nie eine klare Antwort.
Innerhalb von 2 Tagen wollte er keine Nähe mehr und traf sich mit einer anderen Frau und ihren beiden Kindern, zusammen mit unseren Kindern.

Nachdem er vom Ausflug wiederkam
Habe ich ihm gebeten für ein paar Tage wo anders zu übernachten, um zu überlegen was er willdaraufhin meinte er: die Gefühle zu mit würden eh nicht reichen und ist einfach gegangen. Ohne zu kämpfen ohne zu reden nichts.
Kurz darauf ist er zu dieser Dame gezogen.
Kümmert sich dort liebevoll um die Kinder...
ist dort der Hausmann und Vater der er hier bei seinen Kindern und mir nie war.
Dort ist alles machbar und möglich....

Dieses macht mich sehr fertig und meine Kinder zum Teil auch, da sie sehen was ihr Papa da alles macht.
Er holt seine Kids alle 2 Wochen,
Verbring die Zeit auch nicht mit Ihnen mal alleine, sie und ihre Kinder sind immer dabei.
Sonst will er von seinen Kindern nichts wissen. Ruft nicht an oder fragt nach ob es was neues gibt.

Könnt ihr mir Tipps geben wir ich damit umgehen kann? Oder wie war es bei euch? Wann hört der Schmerz auf?

Danke euch Moni
 
  • #2
Innerhalb von 2 Tagen wollte er keine Nähe mehr und traf sich mit einer anderen Frau
So ist das nicht richtig, er hatte vorher die Frau, deswegen wollte er die Nähe nicht mehr mit dir.
Könnt ihr mir Tipps geben wir ich damit umgehen kann? Oder wie war es bei euch? Wann hört der Schmerz auf?
Ich kann sehr gut mitfühlen was du durchmachst.Deine Fragen kann dir zu deiner Zufriedenheit niemand beantworten.
Du kannst gar nichts machen, am besten du machst gar nichts, ich hoffe er bezahlt Kindesunterhalt.
Wie das bei anderen lief, hilft dir wenig, da jeder mit einer solchen Situation anders umgeht.
Und wann der Schmerz aufhört, liegt einzig alleine bei dir, an deiner Einstellung, sobald du akzeptierst und respektierst, wie die Lage ist, wird es besser, ansonsten braucht es viel Zeit für diesen Verrat, diese Täuschung und diese Enttäuschung zu verkraften. Wünsche dir ganz viel Kraft und Energie, du schaffst das, viele andere haben das auch geschafft.
 
  • #3
Liebe FS,
Du hast ihm aus gutem Grund gesagt, dass er ausziehen soll und er hat das getan. Nun solltest Du damit auch zufrieden sein.

Wenn Du mit der Aussage allerdings gezockt hast und dachtest, Du könntest ihn mit der Drohung manipulieren ein gefügiger Ehemann und Vater (in Deinem Sinne) zu werden, dann musst Du erkennen, dass Du Dich verzockt hast - kommt vor beim zocken.

Was hast Du Dir denn vorgestellt, wo er hingeht so von jetzt auf gleich - natürlich zur Geliebten, statt in die Obdachlosenunterkunft. Das finde ich nachvollziehbar und hätte es in so einer Situation genauso gemacht.

Tja, warum steigt er in der anderen Familie so engagiert ein und in seiner eigenen nicht? Das ist doch ganz einfach: bei der anderen Frau muss er sich bemühen, sonst sitzt er auf der Strasse. Das allein reicht aus, einer weitere Erklärung bedarf es nicht.

Ich glaube nicht daran, dass ein Mann der nie Interesse an der eigenen Familie hatte, ohne Not in einer anderen Familie den Supervater abgibt.
Was ich aber gesehen habe: Frauen, denen nichts gut genug ist, die den Vater den Kindern gezielt entfremden, ihm alles wegreissen weil nichts was er macht gut genug ist und die dann rumflennen, wenn er seinen Stiefkindern gegenüber den Vater abgibt weil die neue Frau ihm den Freiraum lässt, der er bei seinen eigenen Kindern nie sein durfte.
 
  • #4
Liebe FSin, das ist nur Show und auch nur am Anfang so...er braucht ein Dach über den Kopf und eine Frau, die ihn armes Opfer betütelt, dafür muss er noch am Anfang „liefern“ und seine Schokoladenseiten zeigen, die er durchaus hat oder hatte. In 3-6 Monaten ist dann bei ihm und seiner Neuen nix mehr rosarot, ebenso Handy- und Spielsucht, keine Zeit für Partnerschaft. Menschen ändern sich nicht, nur die Partner passen sich entweder besser an, leiden und akzeptieren, oder trennen sich. Beobachte ruhig, in 3 Monaten ändert sich zunehmend sein jetzt zuvorkommendes Verhalten ggü. der Frau, in 6 Monaten kommt dann sein wahres Verhalten durch. Ob die andere Frau, dann immernoch verliebt in ihn ist und es daher toleriert, wie Du lange Zeit davor, nur damit sie einen Partner hat...wer weiß. Dauerhaft wird er sich für ihre Kinder und Beziehung ebensowenig interessieren.
 
  • #5
Da kannste (leider) nichts machen. Das musste ich auch lernen. Mein Ex macht einen auf Happy Family mit seiner neuen Freundin und unserer Tochter. Er kocht und ist unternehmenslustig. Er ist gut gelaunt und macht Späße. Das war in unserer Ehe nie so. Ich habe alleine gekocht und mich gekümmert. Zum Lachen ging er in den Keller. Er hatte ständig schlechte Laune und war müde.
Versuche einfach darüber zu stehen. Es hat halt einfach mit Dir nicht gepasst und jetzt passt es mit der neuen Frau. Du weisst nie wie lange der Energieschub andauert. Versuche dein Leben so gut und schön wie möglich zu gestalten! Vergiss die Vergangenheit, ändern kannst Du es eh nicht. Kopf hoch und nach vorne schauen und niemals aufgeben!
 
  • #6
@INSPIRATIONMASTER
Danke für die ehrlichen aber auch verständlichen Worte.

@Vikky
Du bist Knall hart.
Von zocken kann wirklich nicht die Rede sein.
Freiraum für sich, hatte Er, und ich war zufrieden für das was er gemacht hat. Das es mal Streit gibt, ist in einer Familie oder längeren Beziehung normal.
Seine Kinder entziehen definitiv nein.
Seit Geburt der eigenen Kinder hat er nie etwas mit ihnen alleine unternommen (kein Spielplatz, spazieren gehen, die große zum Sport gebracht etc.)
Geschweige denn sie in die Kita gebracht oder mal abgeholt, wenn ich arbeitemässig nicht konnte oder krank war.
Selbst dann nicht wenn seine Kinder ihm darum gebeten habe.
Und er hätte die Zeit ohne Stress gehabt.
 
  • #7
Nach 13Jahren dauert Liebeskummer länger.
Und wenn Du googelst, liest Du das immer die gleichen Phasen durchlaufen werden müssen.
Abkürzungen gibt es nicht wirklich!

Jetzt tut es noch doppelt weh, wenn die Kinder so traurig sind.

Das Beste ist der Weg aus der Phase: wieso weshalb tut er das?
Er macht es eben!

Ich rate Dir, dir ggf Hilfe zu holen!

Nicht weil ich immer gleich Therapien vorschlage, sondern weil ich selbst erfahren habe: mit jemanden reden, der einen klar werden hilft, hilft.

Kindern gegenüber reisst man sich zusammen. Musst du auch, kein böses Wort sondern Zuversicht vermitteln.
Abends alleine hocken und nur ab und zu eine Freundin treffen, verzögert Liebeskummer ziemlich.
 
  • #8
Du hast ihm gesagt, er solle ausziehen. Das hat er getan. Die Reaktion gefällt Dir nicht, aber das war natürlich das Risiko, dass Du eingegangen bist. Es ist hier immer wieder zu lesen, dass ein Mann das versteht, was Du sagst und nicht das, was Du meinst. Die Drohung „Ich schmeiß Dich raus“ kann eben unter Umständen auch als Befreiung empfunden werden.

Er hat nicht um die Beziehung gekämpft, Du aber auch nicht. Zwischen den Zeilen klingt viel Kritik von Deiner Seite an ihm an, wenig Selbstkritik. Ich vermute, er hat schon länger alles immer falsch gemacht. Und dass ein Versager als Vater bei fremden Kindern zum Supervater mutiert, glaube ich auch nicht.

Dass er Dich nicht dauernd anruft, magst Du vermissen, auch das kann ich nachvollziehen. Die Kinder als Druckmittel zur Männererziehung funktioniert eben nicht immer. An „seinen“ Wochenenden kümmert er sich ja anscheinend. Wäre Dir ein 50%-Modell lieber? Oder die Kinder bei ihm?

Sorry, aber insgesamt denke ich, hast Du Dich schlicht „verzockt“. Eigentlich zeigt Deine Geschichte nur: keine Ehe - kein Druckmittel für die Frau und im Grunde eine Trennung, bei der es dann auch keinen großen Rosenkrieg gibt...
Und nicht mal eine „Versorgung“.
 
  • #9
Was ich aber gesehen habe: Frauen, denen nichts gut genug ist, die den Vater den Kindern gezielt entfremden, ihm alles wegreissen weil nichts was er macht gut genug ist und die dann rumflennen, wenn er seinen Stiefkindern gegenüber den Vater abgibt weil die neue Frau ihm den Freiraum lässt, der er bei seinen eigenen Kindern nie sein durfte.
Was ist das denn für eine dreiste und empathiebefreite Aussage der FS gegenüber?

Hast Du ansatzweise eine Ahnung, wie sehr es die Kinder der FS schmerzt, wenn sie mitbekommen, was ihr Vater mit der "neuen" Familie alles das macht, was er mit seinen eigenen Kindern nicht gemacht hat?

Die Kinder sind zwar noch klein, aber schon groß genug, um diese Diskrepanz, dieses Zurücksetzen als sehr schmerzlich zu empfinden.

Und die FS hat jedes Recht der Welt, selber auch traurig darüber zu sein.

Meine Kinder und ich kennen das alles leider auch aus eigenem Erleben.
Hier bei uns hat mein Ex nur seinen Kram durchgezogen, ich habe ihm idiotischerweise noch oft den Rücken freigehalten, obwohl ich selbst mit Vollzeitjob und als Hauptverdienerin den Kopf voll hatte.
Man fühlt sich ziemlich verarscht, wenn man sieht, dass er sich dann in einer anderen Familie so einbringt.

Aber, liebe FS, ich habe im Laufe der Jahre eines gelernt in all dem Schmerz, der Wut, der Verzweiflung:

Das Karma wird alles regeln.
Karma is a bitch.

Meine Kinder lieben ihren Vater, keine Frage. Aber sie sind inzwischen im mittleren Teenager- Alter an der Schwelle zum Erwachsenwerden, in dem sie eins und eins zusammenzählen können und sich auch trauen, das Tun ihres Vaters zu hinterfragen und mitunter ziemlich "scheixxe" zu finden - und das, obwohl er damals versucht hat (und es heute immer noch tut), mich vor ihnen subtil und auch offen zu verunglimpfen.

Dir, liebe FS, und vor allem Deinen Kindern wünsche ich richtig viel Glück und ganz viel Kraft und Mut in dieser Zeit.

w, 50, zwei Kinder
 
  • #10
Frauen müssen lernen, mehr die Augen zu öffen, da:
Verheiratet waren wir nie da er dieses nicht wollte.
Für mich heißt Liebe aber heiraten und eine Familie zu pflegen. Ein Mann, der abgöttisch liebt, tut das. Alles andere ist lauwarm. Alle Männer, die das nicht wollen, wollen immer unverbindlich sein, egal, was Männer sagen. Es ist so! Das kann jeder anders sehen, aber ich habe andere Vorstellungen dazu und die setze ich gerne so um! Dann läufts nämlich auch nach Zufriedenheit. Muss nicht jeder so sehen, aber ich würde mich doch nicht von einem Mann verarschen lassen und nur das tun, was er gut findet! Du siehst ja, warum!

Innerhalb von 2 Tagen wollte er keine Nähe mehr und traf sich mit einer anderen Frau
Es lag schon vorher schlecht: Spielsucht treibt auseinander, genauso wie eure anderen Probleme. Du hast ein halbes Jahr oder länger einfach nichts gemacht. Ihm hinterherzutrennen treibt ihn geradewegs zu der Frau.


Kümmert sich dort liebevoll um die Kinder...
ist dort der Hausmann und Vater der er hier bei seinen Kindern und mir nie war.
Dort ist alles machbar und möglich....
Weil er ein FAKE-Mensch ist. Vor den Eigene sich wie ein A.... benehmen und draußen kuschen, wenn er Vorteile riecht.
Dort ist nichts machbar, er will nur an sein Ziel kommen, dann ist er dort auch wieder weg. Für Frauen macht dieser Mann generell nichts! Das hat nichts mit dir zu tun! Das sind Menschen, die gerne skurpellos unterwegs sind (sind Spieler generell).

Wenn du anfangst, DEIN Leben zu lieben. DICH zu lieben! Deinen Hobbys nachgehst! Dein Leben ist wichtig!
Verlasse dich niemals auf einen Mann, sondern habe erstmal selbst ein schönes Leben ohne Partner!

Halte dich fern von schwachen Männern (Spieler unter anderem)!

Das Wichtigste jetzt: Nimm ihn nicht mehr zurück. Rechne damit, dass dieser Mann in 1-5 Jahren wieder bei dir klopfen wird, wenn die Frau langweilig für ihn ist, denn dieser Tag wird kommen! Kein Verzeihen!
 
  • #11
Ich war mit meinem Ex-Partner 13 Jahre zusammen , vor 6 und 4 Jahren kamen unseren beiden gemeinsamen Kinder zur Welt. Verheiratet waren wir nie da er dieses nicht wollte.
Das letze Jahr vor unserer Trennung (Herbst 2017) lief nicht gut , kaum Zeit für die Partnerschaft, Unzufriedenheit,Spielsucht sowie Handysucht vom Mann etc...

Danke euch Moni
Hallo Moni,

welchen Schmerz meinst du? Den Schmerz über dich selber, dass du 13 Jahre wertvolle Zeit mit einem suchtabhängigen Mann verbracht hast, viele Jahre zusammen ward und erstaunlich spät zwei Kinder bekommen habt und du mit ihm nie vernünftig reden konntet?

Wie kann man als Frau so einen Mann erwählen?

So doof scheint er aber nicht zu sein, dass er einen guten Warmwechsel hinbekommen hat und gleich ins nächste warme Bett gefunden hat. Ich verstehe die Frauen nicht, dass die so einen Mann in ihren Haushalt aufnehmen und ihren Kindern vorstellen. Unfassbar!

Sei froh, dass du den Mann los bis. Lass dir prof. helfen, mach ne Therapie, auch im Interesse deiner Kinder. Stärke dich, sei ein gutes Vorbild für deine Kinder, achte darauf, dass du den dir zustehenden Unterhalt für die Kinder bekommst.

W Ü55
 
  • #12
In den alten Rollenvorstellungen verharren immer noch die meisten Menschen, Frauen, die glauben, daß wenn man Kind bekommt von einem Mann, der dann bei ihr zu bleiben hat.

...also bis zum Tod und darüber hinaus selbstverständlich.
 
  • #13
Liebe Moni, es wird dir nicht helfen aber du bist nicht alleine.
Mein Mann hat sich für seine große Jugendliebe von mir getrennt. Sie ist nach nicht mal einem Jahr der Fernbeziehung und bevor unsere Scheidung durch ist bereits schwanger. Mit ihr gehen Dinge, die ich mir immer gewünscht habe aber die mit mir nicht möglich waren. Er hat innerhalb kürzester Zeit seinen Wesen um 180 Grad geändert. Er toleriert an ihr sogar seine absoluten no - gos. Ich kann das mittlerweile bei ihm lassen. Ich versuche nicht zu letzt für unseren Sohn möglichst sachlich damit umgehen. Ich vermute rückblickend, dass ich nur ein Ersatz für diese Frau war, da sie ihn damals nicht wollte. Wissen kann ich das nicht. Fakt ist, dass unsere Beziehung nicht gesund und glücklich war. Dafür sind wir beide verantwortlich! Das ist das einzige was ich mit absoluter Gewissheit sehen kann. Es hilft mir nicht wenn ich mich den Gedanken hingebe, das er sie mehr lieben muss, das ich es nicht wert war etc. Das ist verschüttete Milch und ändert nichts. Ich habe schnellstmöglich damit angefangen mein Leben neu zu ordnen und meine Energie nicht in diese destruktiven Gedanken zu investieren. Einen Rat: höre auf Vergleiche anzustellen! Es nutzt dir nichts, zu wissen warum er bei der anderen so viel mehr Gas gibt. Fange an deine Krone zu richten und Lebe dein Leben nach deinen Wünschen und Vorstellungen. Stärke dich und dein Selbstwert. Außerdem finde ich es Wichtig, das du versuchst möglichst unparteiisch mit deinen Kindern umzugehen. Das ist für mich das schwierigste. Mein Sohn hat das Gefühl, dass er für Papa nicht richtig ist und das er sich kurzerhand ein neues gemacht hat. Das ist Quatsch aber so ist das mit den Wahrheiten. Sie entstehen durch individuelle Wahrnehmung, die geprägt ist durch Gefühle.
Wälze keine Schuldfragen sondern gucke wo du nicht aufrichtig und authentisch warst. Wo ist deine Verantwortung?! Die wird es geben und das ist das einzige worauf du gucken solltest. Vielleicht ist an dem was @Vikky schreibt ja etwas dran? Ihr werdet eure Themen gehabt haben. Anders als Vicki kenne ich Männer, die in neuen Beziehungen alles gegeben haben zu dem sie vorher scheinbar nicht in der Lage waren. Ganz so als müssten sie den Beweis antreten, das sie keine Schuld haben. Zu deiner (und meiner) Beruhigung kann ich resümieren, dass ihr wahrer Charakter, ihr wahres Wesen spätestens mit Eintritt in den Alltagstrott wieder zum Vorschein kam. Irgendwann hatten sie quasi die selben Themen nur in grün wieder vor der Nase. Aber auch das hilft dir nicht. All diese Dinge ändern nichts an dem Prozess der vor dir liegt. Lass das alles los, das ist das einzige was es dir leichter machen kann. Byron Katie fragt: willst du Recht haben oder Frei sein. Diese Frage stelle ich mir immer, wenn mich diese Gedanken plagen. Mir hilft Katies "the Work", wenn ich wieder Schuldfragen wälze statt bei mir zu sein. Ich wünsche dir alles gute auf deinem Weg!
 
  • #14
Liebe Moni,
ich wünsche dir erstmal viel Kraft! Das ist richtig bitter.

Ich möchte Vikky widersprechen bzw. ergänzen: den Schuh musst du dir nicht anziehen, dass du deinem Mann alles in der Familie entrissen hättest, er deshalb sich distanziert hätte von euren Kindern etc.
Vielmehr kann man auch ohne weibliche Manipulation in eine Rolle rutschen, in der man mit sich unzufrieden ist, es mit Süchten (Spielsucht, Handysucht, Alkohol) zu kompensieren versucht, ohne natürlich wirklich glücklich zu werden- an der inneren Leere hat man dann nicht selbst schuld, sondern die Partnerin. (Ironie)

Eine neue Frau kann dann wie ein Neuanfang sein. Diese Konstellation ermöglicht deinem Mann, sich neu zu erfinden. In der besseren Version natürlich; wie er nicht mehr sein will, weiß er ja auch selbst. Dass es ihm vor den Menschen, die mit seinen Unzulänglichkeiten nur zu vertraut waren, peinlich ist, ist auch nachvollziehbar. Deshalb ist er auch seinen eigenen Kindern distanzierter gegenüber als den neuen, fremden. Wenn er weiß, dass du ihm seine Feigheit und die Trennung verziehen hast, kann er den eigenen Kindern wieder liebevoller gegenübertreten.

Was du machen kannst?
- Loslassen: es liegt nicht (mehr/ oder lag auch nie) in deiner Macht und nicht in der eurer Kinder, den Vater zurückzugewinnen
- trösten: erklär es deinen Kindern, wenn meine obige Vermutung zutreffen sollte, nimm ihnen damit das Gefühl, weniger wert zu sein als die neuen Kinder, etwas falsch gemacht zu haben, mitschuld zu sein am Verlust
- Mut fassen: später wird auch für dich ein neuer Partner kommen
- Energie in die Familie fließen lassen: unternehmt etwas Schönes miteinander, Ausflüge in Schlösser, Kirchen, Naturparks, seid wieder körperlich aktiver mit den Fahrrädern, tankt für später schöne Erinnerungen.
Als ich mit 40 und vier Kindern, damals noch dreien zuhause, der Jüngste 4 Jahre alt, frisch getrennt war, hab ich zwei Jahre lang so viel mit meinen Dreien unternommen wie nie zuvor und (leider, ich fasse mir an die Nase) nie mehr danach (weil Unternehmungen für die Kinder nicht mehr das gleiche sind zusammen mit einem neuen Mann, der sie nicht wie ein leiblicher guter Vater liebt, da stehen die Kinder automatisch nicht mehr so im Mittelpunkt). Das sind für uns richtig schöne Erinnerungen.
Schieß viele Fotos von deinen Kindern, malt und backt zusammen, führe ein Kinder- Tagebuch, legt Fotomappen und Gemäldemappen an.

Hast du jetzt finanzielle Probleme?
 
  • #15
Liebe Monika
Mein lieber ex Mann ist nach 16 Jahren Beziehung noch vor der Scheidung bei seiner Geliebten eingezogen, hat seine eigenen 3 Kinder vernachlässigt und ihre Kinder bevorzugt.
Am Anfang schmerzt es. Doch das Leben geht weiter.
Mittlerweile genieße ich mit meinem neuen Lebenspartner ein Familie Leben mit meinen 3 Kindern.
Er ist wieder getrennt, und kümmert sich wieder um die eigenen Kinder.

Nimm dein Leben in die Hand, eine Tür schließt sich, eine andere öffnet sich .
Du bist selbst für dein Glück verantwortlich.
 
  • #16
...hat er nie etwas mit ihnen alleine unternommen (kein Spielplatz, ...
Geschweige denn sie in die Kita gebracht ...
Selbst dann nicht wenn seine Kinder ihm darum gebeten habe.
Dann ist die Trennung längst überfällig und du solltest froh sein. Wirklich. Dann ist er doch kein großer Verlust, auch nicht für die Kinder. Sieh es als Chance, auf eigenen Füßen zu stehen und nie wieder einen Menschen in dein Leben zu lassen, der dich und deine (seine) Kinder so wenig wertschätzend behandelt. Auch als Vorbild für deine Kinder.

Dazu noch Suchtverhalten eines bequemen Menschen. Das wird auch bei seiner neuen TRAUMfrau-familie bald durchscheinen und dann ist es vorbei mit Ponnyhof. Egal wie- bleib ihm gegenüber souverän wegen der Kinder und nutze dein vierzehntägiges Kinderfrei für dich. Für Freundschaften, Hobbies, Dinge, die schon immer mal machen wolltest.

Und bitte, nimm ihn nie wieder zurück.

Es ist wie schreibt: Eine Tür schließt sich, die nächste öffnet sich.
 
  • #17
Ich danke Euch für Die verständlichen und ehrlichen antworten.

Man weiß zwar das es andere Frauen gibt die das gleiche oder ähnliche durchmachen oder durch gemacht haben,
Aber wenn man es liest ist es etwas tröstlicher.
Ja das Leben geht definitiv weiter...
Ich fange an im Regen zu tanzen :).
In kleinen Schritten aber es sind Schritte.

Einige reden von Rausschmiss, ich habe ihn gebeten ein paar Tage für sich zu sein, damit er nachdenken kann was er wirklich will.
Gekämpft habe ich für die Beziehung, wie ein Löwe.
Doch es war anscheinend nicht genug.
Nachdem er sich für die andere Frau entschieden hat, habe ich ihn rausgeschmissen.

@Michaela71
Finanzielle Probleme haben wir. Denn Er zahlt keinen Unterhalt und auch sonst nichts für die Kinder.
Es geht alles an die neue Frau und ihre Kinder.
Ich bekomme einen kleinen Ausgleich vom Jugendamt.


Wie kann man als Frau so einen Mann erwählen
Oh das weiß ich jetzt ehrlich gesagt auch nicht mehr.
Am Anfang hat alle gepasst bzw es schien so. Seine Sucht Kam als er 23 Jahre war massiv raus , mal mehr mal weniger stark.

Meine Kinder und ich kennen das alles leider auch aus eigenem Erleben.
Hier bei uns hat mein Ex nur seinen Kram durchgezogen, ich habe ihm idiotischerweise noch oft den Rücken freigehalten, obwohl ich selbst mit Vollzeitjob und als Hauptverdienerin den Kopf voll hatte
So ist es bei uns auch gewesen, er konnte sich verwirklichen und ich war der hauptvediener.
 
  • #18
Du hast ihm gesagt, er solle ausziehen. Das hat er getan. Die Reaktion gefällt Dir nicht, aber das war natürlich das Risiko, dass Du eingegangen bist. Es ist hier immer wieder zu lesen, dass ein Mann das versteht, was Du sagst und nicht das, was Du meinst. Die Drohung „Ich schmeiß Dich raus“ kann eben unter Umständen auch als Befreiung empfunden werden.

Er hat nicht um die Beziehung gekämpft, Du aber auch nicht. Zwischen den Zeilen klingt viel Kritik von Deiner Seite an ihm an, wenig Selbstkritik. Ich vermute, er hat schon länger alles immer falsch gemacht.

Sorry, aber insgesamt denke ich, hast Du Dich schlicht „verzockt“. Eigentlich zeigt Deine Geschichte nur: keine Ehe - kein Druckmittel für die Frau und im Grunde eine Trennung, bei der es dann auch keinen großen Rosenkrieg gibt...
Und nicht mal eine „Versorgung“.
Um die Beziehung habe ich vorher gekämpft wie ein Löwe.
Anscheinend nicht genug.
Keine Selbstkritik? Oh doch, und das nicht zu knapp. Nur weil ich es im vollen Kopf und schreiben meiner Geschichte nicht erwähnt habe, heißt es das nicht.
Die Ehe ist für mich kein Druckmittel , so habe ich das auch nie gesehen.
Und einen Rosenkrieg brauchen weder ich noch die Kinder.
 
  • #19
Finanzielle Probleme haben wir. Denn Er zahlt keinen Unterhalt und auch sonst nichts für die Kinder.
Oh je, das tut mir leid! Dazu ein paar praktische Überlegungen:
- Wie groß ist eure Wohnung/ euer Haus? Kannst du ein Zimmer untervermieten, evtl. tageweise?
- Oder bed& breakfast anbieten für kleine Familien mit einem kleinen Kind, das du, während sie die Stadt besichtigen, mit deinen beiden betreuen könntest?
- Gäbe es deine Wohnung/ dein Haus her, eine andere Alleinerziehende mit Kind aufzunehmen- damit ihr euch Betreuung und Haushalt teilen könnt, wie es unter zwei Frauen selbstverständlich ist?
Solche praktischen Überlegungen haben jetzt Priorität- danach kannst du deine emotionalen Wunden lecken. Aber vielleicht schleicht sich dann, wenn du das Äußere geregelt hast, schon ein erster, kleiner Triumph in deine Gefühle... "alles allein geschafft/ ein Team organisiert/ uns geht es emotional besser als zuvor..."

Übrigens: Diejenigen, die hier von "Zocken" schreiben, von "Ehe als Druckmittel", sind Leute, die durch ihre eigene Geschichte getriggert werden, sich selbst lange in der Ehe finanziell ausnutzen ließen, selbst zu spät bei Fehlentwicklungen reagierten, den Fehler jetzt nicht zugeben können, bei sich suchen, sondern Frauen, auch solchen, die wegen der Kinderbetreuung weniger arbeiten, gern pauschalisierend Vollkasko- Mentalität unterstellen. Nicht persönlich nehmen!
 
  • #20
Die Ehe ist für mich kein Druckmittel , so habe ich das auch nie gesehen.
Und einen Rosenkrieg brauchen weder ich noch die Kinder.
Habe ich ja auch nicht geschrieben. Ich habe nur geschrieben, dass Trennungen ohne Ehe friedlicher verlaufen. Unterhaltszahlungen sind einklagbar, dafür ist er natürlich zuständig.
Verzockt hast Du Dich nur mit dem Rauswurf. Das kann eben so oder so ausgehen.
 
  • #21
Verzockt hast Du Dich nur mit dem Rauswurf. Das kann eben so oder so ausgehen.
Ist das die einzige Kategorie, in der du das betrachten kannst?

Die FS hat sich nicht "verzockt". Als sie den Partner bat zu gehen und zu überlegen, was er wolle, ging es nicht um "weibliche Manipulation des Partners", auch nicht um die materiellen Folgen einer Trennung ohne ehelichen Finanzausgleich,
- sondern war als Handlungs- Konsequenz moralisch alternativlos-
zumindest für Menschen, die so fühlen und werten wie ich.
Ein Partner, der fremdgeht (schon klar, Fremdgeher sehen das anders), hat nicht mehr im gleichen Schlafzimmer zu übernachten, mindestens, bis er sich wieder für die eine Partnerin entscheidet, Reue zeigt und Besserung gelobt.
Dazu hatte der Freund der FS aber gar keine Lust.
In der Verfassung, in der er ist, wäre er als Partner nur eine Zumutung.
Insofern: kein Verlust, dass er schnell auszog.

Aber natürlich ist es bitter zu sehen, wie nah er dem Ideal eines Familienvaters kommen könnte, wenn er wollte, was er bei einem selbst nie tat.

Liebe FS, überlege dir, ob du dich vorübergehend mit einer anderen AE zusammentun kannst für das Wohnen und Kinder- Betreuen, um die finanziellen Folgen des Wegfalls des zweiten Gehalts zu mildern, selbst mehr Luft und auch eigene Freizeit zu haben, nicht vom Haushalt und der Kleinkinderbetreuung aufgefressen zu werden.
Mindestens gegenseitige Kinderbetreuung, abwechselndes Kochen etc. würde dich zeitlich entlasten, wenn es vom Zusammen- Wohnen her nicht geht.

Und ansonsten musst du wirklich den Kindesunterhalt vom Vater deiner Kinder einklagen- keine falsche Scham, der Kerl hat es nicht anders verdient.
 
  • #22
@VikkyDu bist Knall hart.....
Seit Geburt der eigenen Kinder hat er nie etwas mit ihnen alleine unternommen (kein Spielplatz, spazieren gehen, die große zum Sport gebracht etc.)....
Knallhart kommt Dir jetzt so vor, weil Du Dir aus Schutzgruenden eine Legende strickst, nach der Du die Gute bist und er der Böse. Ich finde es wichtiger, zu verstehen, was für ein Film gelaufen und woran es gescheitert ist. Man kommt einfach besser damit klar. Einer ist an allem Schuld wird nie zum guten Abschluss führen.

Vielleicht bekommst Du irgendwann mal Distanz zu Deinem jetzigen Schmerz, kannst auch auf Deinen Anteil gucken und kommst aus der Opfersituation heraus, holst Dir Dein Leben zurück. Neidisch auf die Neue zu schielen, was sie alles von ihm bekommt, was Du Dir immer gewünscht hast und ihn dafür zu verdammen bringt Dich nicht weiter, behindert nur das abschließen.

Ich habe das alles durch, zwar ohne Kinder, aber ein Jahrzehnt länger mit einem chronischen Fremdgänger.
Ich habe nie nur geguckt, was er alles falsch gemacht hat, sondern vorrangig, was mein Anteil am Geschehen war (=alles gefallen lassen), damit ich genau das in der Folge verändern kann.

Was ich bei Dir vermisse ist Verantwortungsuebernahme. Du bist 32, Deine Kinder sind 4 und 6, d.h. erstes Kind mit 26 - also längst erwachsen.
Seine Spielsucht zeigte sich unübersehbar als er 23 war, da war noch kein Kind da, oder? Ist er deutlich jünger als Du oder warst Du nicht scharfsichtig genug, zu erkennen, dass er nichts zum Vater taugt?
Wie kommst Du nur auf den Gedanken, dass ein Spielsuechtiger sich um die Kinder kümmert.? Er kann aufs Zocken nicht verzichten. Das ist das Wesen der Sucht - lernt man bereits in der Mittelstufe jeder Schulform.

Hast Du schonmal daran gedacht, dass eure Kinder zu einem Zeitpunkt kamen, der falsch für ihn war, an dem er mit Kindern nichts anfangen konnte und daher keine Bindung/wenig Interesse. Du kannst die Bindung nicht erzwingen, also quäl' Dich nicht damit rum.

Mit den Kindern der Neuen kommt er gut zurecht, weil
- er es muss, sonst schmeißt sie ihn raus
- sie größer sind und er besser mit ihnen zurecht kommt, als mit euren Kindern, die er als Babys auf Distanz brachte.

Ihr seid getrennt, er zahlt für seine Kinder keinen Unterhalt, sondern sponsert die Familie der Neuen, Du bekommst knapp bemessenen Unterhaltsvorschuss?
Warum verklagst Du ihn nicht auf Unterhaltszahlungen, wenn er finanziell so leistungsfähig ist?
Das Jugendamt kümmert sich eigen initiativ nicht, dass Du von ihm mehr bekommst. Die holen sich nur zurück, was sie zahlen. Ist er leistungsfähiger und willst Du einen seinem Einkommen angemessenen Unterhalt, dann wirst Du tätig werden müssen.

Das ist eine wirksame Massnahme, wenn Du seinen Honeymoon stören willst: Geldmangel macht schlechte Laune und tut der neuen Partnerschaft nicht gut.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #23
Als sie den Partner bat zu gehen und zu überlegen, was er wolle, ging es nicht um "weibliche Manipulation des Partners",...
Wissen wir nicht. Sie hatte nach Schilderung berechtigt die Nase voll und hat ihn deswegen gebeten auszuziehen. Ich halte von vorübergehenden Trennungen überhaupt nichts, wenn das Ziel ein Weiterführen der Beziehung ist. Das dies wenig bringt, zeigt sich hier wieder mal. Ein Rauswurf beendet die Beziehung. Aus meiner Sicht ist das ein klarer Schlusspunkt. Wenn sie sich anschließend beklagt, dass er "nicht kämpft", könnte man das auch anders interpretieren. Das meinte ich mit "verzockt".

- sondern war als Handlungs- Konsequenz moralisch alternativlos-
zumindest für Menschen, die so fühlen und werten wie ich.
Deine Wertung ist eben genauso Deine persönliche wie meine auch. Alternativlos ist sie sicher nicht. Wenn Du einen Schlusspunkt möchtest oder in Kauf nimmst, kannst Du so handeln.
Aber: ich lese nichts von "Fremdgeher". Nach ihrer Schilderung hat er sich nach der Trennung mit einer anderen Frau getroffen. Das ist auch aus meiner Sicht ziemlich schnell geschehen, aber eben kein "Fremdgehen". Dein moralisches Urteil ist also in der Hinsicht zunächst mal vorschnell.

Insofern: kein Verlust, dass er schnell auszog.
Ich sehe das schon auch so. Ich vermute auch nicht, dass er sich bei der neuen "Familie" dauerhaft so einbringen wird, wenn er es vorher nicht getan hat. Und wenn es "kein Verlust" ist, ist es die ganze Diskussion ja nicht wirklich wert.
 
  • #24
Ihr seid getrennt, er zahlt für seine Kinder keinen Unterhalt, sondern sponsert die Familie der Neuen, Du bekommst knapp bemessenen Unterhaltsvorschuss?
Warum verklagst Du ihn nicht auf Unterhaltszahlungen, wenn er finanziell so leistungsfähig ist?
Ja genau! Wieso ist da der Anwalt der FS da nicht dran?
Anscheinend auch noch ein Pleitegeier.
Natürlich muss er Unterhalt für seine Kinder zahlen, auch jetzt schon.
Ja auch ich sehe eine Teilschuld bei der FS.
So neu kann ihr der Charakter ihres Exmannes doch wohl nicht sein, oder?
 
  • #25
Aber: ich lese nichts von "Fremdgeher". Nach ihrer Schilderung hat er sich nach der Trennung mit einer anderen Frau getroffen.
Nein, im Eingangspost steht, dass sie ihn zum Nachdenken aufgefordert hat, nachdem er die andere Frau und ihre Kinder bereits seinen Kindern vorstellte. Wieviel tatsächlich sexuell bereits zu diesem Zeitpunkt mit der anderen lief, wissen wir beide nicht. Es war genug Nähe vorhanden, um die eigenen kleinen Kinder zu involvieren.
Aktives, näheres Kennenlernen fremder Frauen (bei gleichzeitiger Kühle ihr gegenüber und Jahre andauernder Lustlosigkeit auf die eigene Familie) werte ich aber auch schon als Teil des Fremdgehens. Ob es nur im Kopf stattfand oder bereits umfassend, wäre mir anstelle der FS egal.
traf sich mit einer anderen Frau und ihren beiden Kindern, zusammen mit unseren Kindern. Nachdem er {...} wiederkam habe ich ihn gebeten für ein paar Tage wo anders zu übernachten, um zu überlegen was er will
Dass eine Trennung der Betten für alle Menschen alternativlos wäre, habe ich nicht behauptet, nur für solche, die da ein ähnliches Wertesystem haben wie ich, wäre es das.
 
  • #26
Lieben Dank für all eure Kommentare.

Ich bin mit einem Anwalt dran.
Leider kann er es so belegen das er bis jetzt keinen Unterhalt zahlen muss da er angeblich minimal unter der Grenze bzgl Selbstbehalt liegt.

Jemanden aufnehmen ist nicht möglich , da ich mit meinen beiden Kids in eine kleinere Wohnung ziehen musste. Die größere konnte ich mir nicht mehr leisten und bevor wieder was kommt ja ich war beim Amt etc Dir zahlen aber nicht. Auch da bin ich mit einem Anwalt dran.

Die Frau hat er wohl vorher schon kennengelernt, wann genau und ob vorher schon treffen stattfanden weiß ich nicht.

Da er die Wochen und Monate vorher nur an seinem Handy war,
Und dann spontan meinte er geht mit den Kinder raus .( wo mein Bauchgefühl mit ein Alarmzeichen gab) fragte ich mit wem er sich denn treffen würde, da er nie mit seinen Kindern alleine raushing. Nach langem drucksen meinte er eine Frau die er kennengelernt hat mit ihren zwei Kindern.

Da meine Kinder sich schon gefreut haben mit ihrem Vater etwas zu unternehmen wollte ich nicht zwischenfunken , den Kindern zuliebe steckt man viel ein.

Nachdem er von seinem Ausflug wiederkam habe ich ihn wie gesagt gebenden nachzudenken was er will.... der weitere Lauf steht ja oben.
 
  • #27
Die Frau hat er wohl vorher schon kennengelernt, wann genau und ob vorher schon treffen stattfanden weiß ich nicht.
Dann (habe ich erst falsch verstanden) bleibt Dir wohl nur, die Trennung grundsätzlich zu akzeptieren, aber auch konsequent durchzuziehen und natürlich das an Unterhalt einzufordern, was Dir zusteht, solange etwas zu holen ist.

Für Deine Zukunft kannst Du bestenfalls an Deinem Anteil an der schwierigen Phase der Beziehung arbeiten...