• #31
Hallo. Ich (weiblich 37 Jahre) wohne mit meinem Partner zusammen in einem kleinen Haus, dass ich alleine nicht bezahlen könnte.

Wie sind die Eigentumsverhältnisse? Ich denke, es sind zwei Fälle abzusichern:
- im Trennungsfall wirst Du nicht in der Lage sein, in dem Haus wohnen zu bleiben. Es ist auch sicher nicht zu erwarten, dass er Dir für den Fall das Haus überschreibt, das euch beiden gehört. Du müsstest dann ausziehen, alles andere wäre zu viel verlangt. Dein Lebensstil beruht eben grundsätzlich auf dem, was Du Dir leisten kannst. Mit Kindern könnte das anders sein.
- Im "was passieren"-Fall könnte er Dich absichern, dazu müsst ihr reden. Sind Schulden auf dem Haus? Wer trägt den Kredit? Könntest Du eine Vorsorgevollmacht für den Krisenfall bekommen, so dass Du z. B. an seine Konten kämst?

Und dann kommen die relevanten Informationen mal wieder hinterher.

Wir mieten das Haus gemeinsam und ich könnte es nicht alleine mieten.

Klarer Fall. Mietverträge kann man kündigen, es ist eine Kaution hinterlegt, die die Miete im Kündigungsfall abdeckt. Wenn ihr euch trennt oder er stirbt, müsstest Du umziehen. Alles andere müsstest Du mit ihm bereden, "verlangen" würde ich an Deiner Stelle nichts, das könnte nach hinten losgehen.
Wie vermögend er ist, ist dafür völlig irrelevant. Es ist ja sein Vermögen und nicht Deines.

Eine Heirat mit Gütergemeinschaft würde deinen finanziellen Status wesentlich verbessern. Mach ihm zum nächsten Jahrestag einen Heiratsantrag. Wenn er nicht will, Bedenkzeit kann er haben, verlass ihn.

Ja, klar. Wahre Liebe. Geld ist nicht wichtig. Ein aufgrund von seinem Vermögen sowieso schon höherer Lebensstandard reicht nicht, frau muss gierig werden. Hier kennt doch jeder das Märchen vom Fischer und seiner Frau? Kommt mir auch so vor bei Deiner Aussage.
 
  • #32
Hier ist die Fragestellerin ;-) Danke für die Antworten. Wir mieten das Haus gemeinsam und ich könnte es nicht alleine mieten.
...
ich zahle auch jetzt 1200 Euro dafür
...
Er besitzt viele Häuser die in seinem Eigentum sind,
...
da auf seiner Seite viele Millionen liegen
...
Seine kInder haben schon eigene Häuser die Ihnen bereits gehören und zu Gunsten Ihrer eigenen Sparbücher vermietet werden.

Ist es so, dass ihm das Haus gehört?
Sei es direkt oder über eine Strohfirma, letzteres ist steuerlich günstiger, ob es legal ist, hängt ab wie er es machte.
Da würde ich nachfragen und meine Augen offen halten.

Das ist heutzutage fast gang und gäbe, dass Häuser-, Wohnungseigentümer auch ihr eigener Vermieter und Mieter sind. Demjenigen gehört z.B.das Haus, er hat es wegen finanzieller Vorteile aber von sich selbst als Mieter mit Vertrag gemietet.

Sollte das Haus ihm auch gehören (sei es über eine Zwischenfirma) und du wusstest es nicht, würde ich mich trennen.
Das würde mir sogar etwas Spass machen, obwohl Trennungen immer irgendwie traurig sind, so einem reichen mal zu zeigen, dass er mich kreuzweise kann.

In Anbetracht seiner Lage, halte ich es für machbar, dass er dich absichert. Paar Ideen hast du hier bekommen und ich würde mit ihm drüber reden. Äussert er sich abfällig, ist mE dein nächster Schritt zu überlegen, ob er dir wirklich so wohlgesonnen ist.
 
L

Lionne69

Gast
  • #33
So, jetzt wird dem Mann schon Steuertricks bis Betrug unterstellt.
Geht es noch?

Da ist ein Paar, die zusammen eine Wohnung gemietet haben - wer der Vermieter ist, sollte die FS wissen.
On Fall von Trennung, Tod geht alles seinen Gang wie in allen Fällen.
Mit den Fragen, kann die FS den Vertrag alleine übernehmen, kann sie sich die Wohnung alleine leisten - und wenn es nicht geht, steht ein Umzug an.
Ganz normal.

Die beiden sind zusammen gezogen, haben einen Konsens gefunden, wie die finanziellen Dinge geregelt werden - gemeinsame Kosten, etc. Auch, dass beide getrennt wirtschaften.
Und auf einmal passt es doch nicht. Warum?

Dann heißt es nachverhandeln, ich wäre als der betroffene Partner Not amused.
Und so ganz die reine Liebe würde ich nicht unterstellen.

Was ich von manchen Frauen lese, zum Glück von wenigen, ist zum Fremdschämen.
Käme die Empfehlung einer Heirat auch bei einem mittellosem Hartz VI Bezieher?
Nein? Warum nicht, wenn es doch um Liebe geht.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #34
Wenn du mit einen ähnlich situierten Partner zusammen wärst, könnte keiner die Miete ohne den anderen stemmen. In Falle einer Trennung müssten Beide ausziehen.
Deine Frage finde ich daher schon ein wenig merkwürdig.
Ihr habt keine gemeinsamen Kinder, seid nicht verheiratet und beide berufstätig.
Der einzige Unterschied zwischen Euch: Er ist Millionär.
Schön und gut, aber dazu hast du ja nun nichts beigetragen.
Er ist vielleicht mit dir zusammen, weil du eine bodenständige und eigenständige Frau bist. Die eben nicht seine Millionen in den Vordergrund rückt?
Sei zufrieden mit dem was du erreicht hast und schiele nicht nach seinen Geld.

In diesen Haus zu wohnen ist sicherlich schön.
Du fühlst dich wohl, angekommen und heimisch, aber mal ehrlich es ist nicht das Ende der Welt wenn du ausziehen müsstest. Es gibt Schlimmeres.

Sorry, ich sehe keinen Grund warum er dich absichern sollte.
 
  • #35
Ich bin da auch eindeutig bei @frei.
Ich bin in einer ähnlichen Situation, aber ich finde nicht, dass da irgendwas blöd klingt.
Mein Partner & ich leben in einem Miethaus, wir haben getrennte Konten, jeder macht mit seinem Geld was er will. Er verdient mehr als ich, wir teilen uns die Mietkosten etc., aber er unterstützt mich finanziell auch falls notwendig, wofür ich ihm sehr dankbar bin & ich sehe dies nicht als selbstverständlich an.

Würden wir uns trennen, wäre es damit aber vorbei
Ich verstehe nicht, warum er mich im Falle einer Trennung absichern sollte? Dann geht man ja getrennte Wege, heißt man muss dem Ex nicht die Miete oder sonst was zahlen. Muss ich mir eben ne Wohnung suchen, die ich mir leisten kann! Ich kann ja nicht auf die Kosten meines Ex über meine Verhältnisse leben? Auch nicht, wenn der viel Geld auf der hohen Kante liegen hat.
Im Falle einer Ex-Frau mit Kindern sieht das sicher anders aus, weil man ja sicher auch will, dass die Kinder anständig leben. Kenne einige, denen es wirklich egal ist wie die ExFrau lebt (sicher auch vom Trennungsgrund abhängig).

Für den Falle seines Ablebens, würde es in meinem Fall wohl auf das selbe kommen.. Es ist ja ein Miethaus, das kann er mir nicht vererben, da es ihm nicht gehört. Er könnte mir Geld hinterlassen, aber das würde für die Miete etc auch nur eine bestimmte Zeit reichen & wenn es aus ist, kann ich genauso ausziehen, weil ich die Miete nicht weiterhin bezahlen kann.. Also etwas suchen was man sich leisten kann.
Für solch einen Fall, habe ich aber auch etwas Geld angespart, damit ich dann im schlimmsten Fall, nicht mit Nichts da stehe. (oder falls man es für etwas anderes braucht, das sollte man mMn aber sowieso machen..)
Hast du etwas angespart?
Was würdest du dir denn von deinem Partner wünschen?
Inwiefern soll er dich absichern? Soll er dir ein Haus kaufen & schenken? Einfach, weil er es finanziell kann? Dann könntet ihr ja gleich in ein gemeinsames Haus umziehen? Soll er dir nach der Trennung weiterhin Miete zahlen damit du nicht umziehen musst, während er selbst umziehen muss?
 
  • #36
Ich sehe auch keinen Grund dafür, weshalb du abgesichert werden müsstest.

Bei den Mietkosten könnte man jedoch ansetzen. Du bezahlst € 1200. Wieviel bezahlt er? 50:50 oder mehr? Wenn ich an seiner Stelle wäre - und so gut betucht - würde ich da den Großteil der Mietkosten tragen. Einen Teil solltest du schon tragen, damit es auch gefühlt "deines" ist. Aber wenn du nur die Hälfte von den € 1200 zur Miete besteuern müsstest, könntest du den Rest auch zur Seite legen und dich somit selbst absichern.
 
  • #37
Es gibt Anbieter, die Häuser (sie leben in einem Haus Lionne69) und Wohnungen anstelle der Eigentümer vermieten. Im Mietvertrag taucht dann der Name des Anbieters und nicht des Eigentümers auf.

Die Aussage des Mannes, er kauft momentan keine neuen Häuser irritiert mich, ich dachte momentan sind diese eher günstiger als sonst, aber es mag wohl auch auf die Gegend ankommen.
Er scheint mir aber schon bemerkt zu haben, dass es ihm vielleicht möglich wäre, dir das gemietete Haus (sofern es nicht schon seins ist) kaufen zu können, hat aber vielleicht mit den hohen Preisen dagegen argumentiert. Und du liebe FS scheinst ja durch das Anlegen deines Geldes in Einrichtungen und der Aussage, dass du dich sehr wohl fühlst darin, auch schon mit dem Herzen daran gebunden haben.
Wie wäre es, wenn du das Haus kaufst (sofern es nicht seins ist) und er bei der Bank für dich mit einspringt? Du bist 37 Jahre und mit 1200 Euro monatlicher Miete was dein Anteil ist, kannst du ich weiß ja nicht wie teuer es ist, es in 10-30 Jahren selber abbezahlt haben und dein Freund bezahlt dir monatlich eine Mietpauschale, aber es wird dein Eigentum sein und du kannst es deiner Tochter vererben.
Ich habe aber das Gefühl, das wird ihm nicht schmecken.

Dies als Ergänzung zu Beitrag 31.
Wenn dein Freund dir monatlich Miete zahlt, kannst du sogar schneller als in 30 Jahren es abbezahlt haben.
 
  • #38
Was meinst du mit "kleinem Haus" das du alleine nicht halten kannst? Miete oder Raten abzahlen? Habt ihr das Haus gekauft? Wer ist Eigentümer? Oder habt ihr gemietet? Gemietet: Im Trennungsfall musst du eben ausziehen und die eine neue Wohnung suchen, denn er könnte ja alleine zahlen, du aber nicht. Alleine brauchst du sicher auch kein ganzes Haus mehr und er wahrscheinlich auch nicht. Bei Kauf wäre es schon sinnvoll, wenn das vertraglich geregelt ist. Dann lässt du dich eben auszahlen. Keine Kinder, kein Trauschein - Was genau willst du dann absichern? Wenn du doch heiraten solltest, müsstest du über Gütertrennung oder Zugewinngemeinschaft nachdenken.
 
  • #39
Find ich spannend, wie hier alle auf dem Status unverheiratet herum reiten. Dann in anderen Threads aber immer wieder behauptet wird, man muss das heutzutage nicht mehr. Was für eine Doppelmoral.
Ich verstehe, dass du, FS, dich etwas zurückgesetzt fühlst. Es ist ungeschickt so viel Liebesmüh in ein Haus zu investieren, aus dem du im schlimmsten Fall ganz schnell raus musst.
Daher wäre es gut, wenn du jetzt mal etwas für dich tust. Schau dich nach Wohneigentum um oder Wohnungen in deinem Budget. Unterrichte ihn von deinen Plänen. Du kaufst oder mietest, er kann dann gerne mit einziehen und sich beteiligen, aber im Fall der Fälle musst du nicht raus. Dort kannst du dann auch schön Zeit und Geld reinstecken, ist schließlich dein Zuhause.
 
  • #40
Ihr lebt beide auf dicken Fuß, er kann es sich leisten, Du prinzipiell nicht.

Vermögensaufbau bei 1200 Euro Miete und lediglich oberen Angestelltengehalt ist schwierig. Ich würde bei der Aufteilung der Miete ansetzen, falls diese bei 50:50 angesiedelt ist. Mit dem Delta kannst Du sinnvolle Geldanlage als Vorsorge betreiben. Er zahlt nicht nur seine Miete aus den Dividenden seiner Aktien und dürfte somit Verständnis haben.
 
  • #41
Ich würde erwarten, dass er sich an den Nebenkosten beteiligt, und alles andere wäre meines. Unterhalt, Pflege und Eigentum. Über ein Wohnrecht könnte man nachdenken, das würde auch davon abhängen, wie lange die Beziehung besteht.
Bei Trennung? Klar, dass er auszieht.
Würde wohl niemand anzweifeln, oder?
So sehe ich das auch ......
Bei mir persönlich kommt dann noch dazu, dass ich gerne eine Absicherung bastle, aber weil ich das möchte. Nicht weil sie quengelt. Ja, ich mache das dann auch so, dass bei evtl. Trennung diese Absicherung bei mir bleibt.
Genau so würde ich es auch von einer Frau mir gegenüber erwarten. Ich würde mir blöd vorkommen, wenn ich irgendwann ein Schreiben einer Bank erhalten würde: Ihre Exfreundin hat Ihnen eine Rente ausgelobt, bitte teilen Sie uns mit, wohin wir überweisen dürfen....
 
  • #42
@frei
Die FS registriert erst jetzt langsam, dass sie in einer unverbindlichen Lebensabschnittspartnerschaft gelandet ist. Sie hat keine Absicherung wie in einer Ehe, übernimmt aber dieselben Pflichten wie Haushaltsführung, Fürsorge für den Partner und Kindererziehung. Ich nehme an sie kommt aus einer Ehe , aus der eine Tochter hervorging. Jetzt hat sie sich auf das "gleichberechtigte" Lebensmodell eingelassen und zahlt Miete und ihre Kleidung, Lebensmittel, Urlaube alles selbst. Da muss sie sich jetzt nicht vorwerfen lassen, sie sei geldgierig, wenn es um das Thema Absicherung im Todesfall des Partners geht. Sie würde tatsächlich mit ihrer Tochter und den beiden Kindern von ihm schnell auf der Strasse sitzen bzw. in finanzielle Schieflage geraten, da sie die hohe Miete eben nicht allein stemmen kann. Für diesen Fall sollte der Partner sie und die Kinder absichern mit einer Risikolebensversicherung. Damit sollten 1-3 Jahre Miete, Nebenkosten, Lebensunterhalt z.B. abgedeckt sein. Ohne ihn würde sie ja sicher nicht im einem Haus leben, das sie sich nicht leisten kann, und 3 Kinder erziehen und versorgen. Ich hatte mit meinem Ex-Freund ein LAT und hätte im Notfall alles für ihn gemacht. Als ich jedoch einen Unfall und lebensgefährlichen Infekt bekam, hat er mich sehr unschön "sitzenlassen". Das ist eine grosse menschliche Enttäuschung für mich. Ich habe in schwierigen Zeiten mit ihm Viel zurückstecken müssen, z.B. 1 Jahr kein Urlaub nach diversen Jobwechseln und Probezeiten. Auch seine Depressionen und Psychosen sorgten ständig für Probleme und Sorgen im Alltag. Finanziell habe ich auch schon mal ausgeholfen und in Überraschungsurlaube investiert, da er ständig Kreditsorgen hatte. Nach 5 Jahren Partnerschaft ging ich dann leer aus. Ich habe immer alles selbst bezahlt. GSD stehe ich mein Leben lang auf eigenen Beinen und bin selbst gut versichert. In der nächsten Beziehung würde ich mich sicher nicht mehr einfach so zu 150% einbringen, wenn der Partner nicht auch in Krisenzeiten zu mir steht. Man wird ja auch nicht jünger. Und leider oft als Frau gegen eine Jüngere eingetauscht. Wozu also dieselben Pflichten wie in einer Ehe erfüllen, wenn man selbst irgendwann unabgesichert stehen gelassen wird?
 
  • #43
Ich finde, nach der letzten Info der FS, dass es sich nur um ein Mietshaus handelt, hat sie überhaupt keinen Anspruch auf Absicherung. Bei meinem ersten Beitrag ging ich noch davon aus, dass die beiden Hälfte/ Hälfte ein Haus auf Kredit abzahlen. In dem Falle kann tatsächlich der eine den anderen absichern. Aber warum denn bei einer Mietimmobilie?

Wenn man sich etwas nicht leisten kann, dann zieht man aus und sucht sich was neues. Völlig egal, wie lange das vorher ein zu Hause war. Bei einer Trennung ist das dann eben so, das geht auch Paaren ohne Millionär als Partner so, dass man dann eben aus der gemeinsamen Wohnung raus muss. Da fragt kein Mensch nach, wie sehr man da dran gehangen hat.

Ich bin da aber eh etwas flexibler, mein Herz hängt nicht an irgendwelchen Orten, mir macht es nichts aus, von Zeit zu Zeit umzuziehen.

Zurück zum Thema: absichern würde nur bei Eigentum Sinn machen, finde ich.
 
  • #44
Warum sollte der Mann Dich absichern? Ihr seid weder verheiratet, noch habt Ihr gemeinsame Kinder. Du hast doch einen Job. Dann kannst Du Dich für die Zukunft selbst absichern. Wenn Du 1200 € Miete nicht zahlen kannst, lebst Du über deine Verhältnisse. Dann musst Du Dir etwas Günstigeres suchen. Warum sollte der Mann Dich an seinen Millionen teilhaben lassen? Wäre er auch ohne seine Millionen Dein Partner...? Sorry, für mich klingst Du sehr fordernd und berechnend.
 
L

Lebensfreude15

Gast
  • #45
Die Fragestellerin nochmal :)
Ich habe zuvor in einer großen schönen 4 Zimmer Wohnung gewohnt die 1350 Euro gekostet hat also ist es jetzt um 150 Euro günstiger geworden.
Das ich kein "Recht" auf Absicherung habe das sehe ich natürlich genau so.
Vielleicht ist es auch "nur" verletzend das er alle außer mir als seine Partnerin absichert. Für die Kinder sorgt er vor, seine Ex Frau residiert auf 300 m2 mit Sauna etc. Hat noch nie im Leben gearbeitet, Haus ist ihr überschrieben .... er bezahlt für jeden alles, Kinder u. Ex Frau sind abgesichert, vermögend und überversichert in jeder Hinsicht und ich bin "nur" die Freundin. Vielleicht ist es das.
Vielleicht haben auch "meine Gegner" recht und ich bin unfair in meinen Gedanken / bedenken und habe durch seinen Wohlstand das Maß verloren. Wir teilen alles, und geht es gut und wir sind ja absolut fair zueinander.
Die Tatsache das ich in der Lebensplanung nicht wirklich drin bin (ach das stimmt ja auch wieder nicht .....) ich meine ... es verletzt mich glaube ich das er für alles freiwillig und selbst vorausschauend Verantwortung übernimmt und sich sehr wohl solche Fragen stellt "was ist wenn ich mal nicht mehr bin oder kann mit meinen Kindern / Ex-Frau" aber eben nicht auf mich bezogen wo ich doch denke und hoffe und auch spüre das ich natürlich zum Kreis seiner "nächsten" zähle.
Ich geh nochmal in mich. :-(
 
L

Lionne69

Gast
  • #46
Ich bin doch mit einer Ehe genauso wenig abgesichert, da sehe ich kaum einen Unterschied.

Trennung und Scheidung verändern Lebensumstände, oft genug muss eine bestehende Immobilie veräußert werden, weil entweder noch zu viel Belastung und / oder ausgezahlt werden muss.
Unterhaltsansprüche bei Partnern, die beide arbeiten? Kaum.

Der einzige Punkt ist der Todesfall, mit der gesetzlichen Erbfolge, und diversen steuerlichen Boni für Ehepartner. Aber auch da gibt es vertragliche Möglichkeiten Sonderregelungen zu treffen, und einen Ehepartner, der nichts mit dem Vermögen zu tun hatte, außen vor zu lassen.

Jetzt so zu tun, als wäre der Trauschein die ultimative Absicherung, ist naiv.
Wer deswegen heiratet, um dann im warmen Nest zu sitzen, kann sich sehr unsanft in der Realität wieder finden.

Verbindlichkeit in einer Beziehung existiert nicht durch dieses Stück Papier, sondern durch das Gefühl, das man dem anderen gegenüber hat.
Verbunden kann ich mich auch ohne Trauschein fühlen, und diese Bindung wichtig nehmen. Loyalität, Wertschätzung, Ehrlichkeit, Vertrauen - Werte, die nicht eines Papiers bedürfen und nicht durch dieses entstehen.
Siehe da auch den Thread Priorität in der Beziehung.
Und es gibt mehr als genug Ehen, wo die einzige Bindung auf dem Papier beruht, und auf der Angst vor dem Verlust finanzieller und sozialer Vorteile.

Wenn ich hier so manchen Posts Folge, dann wäre mein Fazit
Der Grund, warum doch einige Frauen heiraten, ist die Versorgung und finanzielle Absicherung.
Die Unterstellung, gerne von Männern vertreten, wird hier gerade exakt bestätigt.

Wo bleibt hier Emanzipation, Augenhöhe?

Das ist ein richtig peinlicher Thread, die Ausgangslage vielleicht noch harmloser gemeint, und die FS wundert sich über den ausgelösten Sturm?
Ich hoffe, dass ankommt, dass es nur wenige Foristinnen sind, die sich so äußern, und dass es andere Haltungen gibt.

Und vielleicht findet die FS ein paar Denkanstöße.
 
  • #47
Ich verstehe, dass du, FS, dich etwas zurückgesetzt fühlst. Es ist ungeschickt so viel Liebesmüh in ein Haus zu investieren, aus dem du im schlimmsten Fall ganz schnell raus musst.

Das habe ich jetzt nicht verstanden.
Sie schreibt, dass sie dort gerne wohnt, von irgendwelcher "Liebesmüh" (also Investitionen) lese ich aber nichts. Das gilt wahrscheinlich für die meisten Mietverhältnisse in Deutschland.

Warum ist der fall der TE jetzt so etwas Besonderes?

Außerdem ist es wirklich Quatsch, hier Vergleiche zu dem Film "Sliver" zu ziehen (wo auch der Mann in Wirklichkeit der Eigentümer, allerdings nicht der Vermieter ist).
Das ist doch vollkommen unwahrscheinlich und sollte jetzt nicht ewig diskutiert werden.

Ich denke wir können ganz ruhig davon ausgehen, dass die beiden dort zu Miete wohnen und er auch nicht der Vermieter ist. Sonst wüsste die TE das sicherlich.
 
L

Lebensfreude15

Gast
  • #48
Wir haben das Haus zusammen im immoscout entdeckt, den Vermieter kontaktiert und das Haus gemietet. Wie sollte das illegal sein um Gottes Willen?
Es ist ja nicht so, dass ich nachgezogen bin sondern wir sind zusammen eingezogen, Mietvertrag unterschrieben beim Vermieter etc. Das ist aber grobe Spekulation das er das "eingefädelt" hätte und in Wahrheit der Besitzer ist ... ich kann das vollkommen ausschließen. Die Idee alleine ist schon hart.
Wenn Du 1200 € Miete nicht zahlen kannst, lebst Du über deine Verhältnisse. Dann musst Du Dir etwas Günstigeres suchen.
Doch das kann ich gut bezahlen ... mache ich doch auch. Jetzt fühle ich mich doch etwas missverstanden ...
liegt vielleicht auch daran das die Antworten immer zeitverzögert freigrschaltet werden
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #49
Dein neuer Post verschärft das ganze für mich nochmal. Wenn er sich um die Absicherung seiner Ex sehr wohl kümmert, obwohl für die Kinder bereits gesorgt ist, dann wäre ich raus aus der Nummer. Ex ist Ex. Dann sollen sie eben zusammen bleiben, wenn man sich gegenseitig so sehr unterstützen muss. Für sowas hab ich kein Verständnis. Muss ich auch nicht. Wäre ich solo, so ein Mann mit lebenslangem Einsatz für eine für mich fremde Frau käme nicht in Frage.
Sehr sehr schade dass du deine schöne Wohnung gekündigt hast. Drum prüfe.... na den Spruch kennst du oder? Prüf auch vor dem Zusammenziehen gut, man gibt so viel auf, vor allem so viel Eigenständigkeit.
 
  • #50
Richtig, ohne Ihn kann sie das Haus nicht halten, aber ohne Ihn zu kennen, würde sie erst gar nicht in einen Haus wohnen.

Liebe @Lebensfreude15

wenn du wirklich der Meinung bist er gibt dir nichts, bzw. nimmt dich nicht in den engeren Kreis auf, nur weil du die einzigste Person bist die ihm Nahe steht und keinen geldwerten Vorteil durch ihn hat, ist das ehrlichweise eine traurige Aussage über eure Beziehung. Du bist seine Freundin. Er lebt mit dir zusammen. Ihr scheint euch zu lieben.
Liebe misst man nicht an einen
Geldbetrag der einem zu Teil wird.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #51
So wie ich das verstanden habe, waren sie verheiratet und sie ist die Mutter seiner Kinder. Sie hat (altes Ehemodell) nicht wirklich geabeitet und kann deshalb scheinbar nicht für sich selbst sorgen.
Wäre nicht mein Ding, aber ist nunmal nicht so selten.

Außderdem gab es bei der Trennung offensichtlich einen Deal, der ihm auch einen Vorteil brachte (wir wissen aber nicht, welche).

Du hast mit ihm aber keinen Deal gebracht und der Mann kann auch seinerseits nicht wissen, was mit Dir wird. Ihr lebt einfach nur in einer festen Beziehung zwischen zwei voll geschäftstüchtigen Menschen.

Klar kannst Du nach einiger Beziehungszeit auch nach einer Deal fragen, anbieten musste er das aber nicht.

Ja genau, Du bist "nur" seine Freundin und lebst aber in einem Haus, dass Du dir sonst nicht leisten würdest.

Du profitierst ja jetzt auch schon, oder sehe ich da was falsch?

Ansonsten bist Du einfach für Dein Leben verantwortlich, nicht dieser Mann. Lebe auch so.
 
  • #52
Dein neuer Post verschärft das ganze für mich nochmal. Wenn er sich um die Absicherung seiner Ex sehr wohl kümmert, obwohl für die Kinder bereits gesorgt ist, dann wäre ich raus aus der Nummer. Ex ist Ex. Dann sollen sie eben zusammen bleiben, wenn man sich gegenseitig so sehr unterstützen muss. Für sowas hab ich kein Verständnis. Muss ich auch nicht. Wäre ich solo, so ein Mann mit lebenslangem Einsatz für eine für mich fremde Frau käme nicht in Frage.

Tja, Schlechte Nachrichten.
Immer weniger Männer lassen sich erpressen!

Wenn es blöd läuft, müsste die FS dann aus dem schönen Haus ausziehen und auch auf die ein oder andere Annehmlichkeit vielleicht verzichten.


Ob es nun reine Nächstenliebe oder eine Top Scheidungsvereinbarung gibt, welche seine Ex zu 300 qm verhelfen, ist nicht bekannt!
Das er seine Kinder absichert, ist auch kein Verbrechen oder ungerecht gg. der FS.

Ich stimme @Stella_85 zu.
Es ist paradox sich ausgenutzt oder nicht geliebt zu fühlen, nur weil man nichts von der Geldtorte abbekommt! Wenn der betroffene Herr den Thread lesen würde dann wäre im sicher auch nicht wärmer ums Herz!

 
  • #53
Liebe Lebensfreude15,
ich wollte dich nur auf eine mögliche Schwachstelle aufmerksam machen, da ich es nicht leiden kann, wenn Frauen ausgenutzt werden, (ich werde um Himmels willen nicht das illegale Konstrukt erläutern) es ist aber wie ich schrieb gar nicht so selten, dass legal Haus-/Wohnungseigentümer auch ihr eigener Mieter sein können. Ich kenne dies von einem Arbeitskollegen. Den Film Silver kenne ich nicht, werde aber bei Gelegenheit mal ein Auge darauf werfen.

Aufgrund deiner neueren Infos würde ich jetzt -wäre ich an deiner Stelle- mir in einer ruhigen oder zwei ruhigen Stunden überlegen, was ich mir vom Leben erhoffe und dann mit ihm darüber reden.
Ich sags aber gleich, meine Vorstellung von Liebe ist, dass man sich gegenseitig bemüht einander eine Freude zu machen und entgegenzukommen.
Nur mal angenommen dir wäre eine Heirat wichtig: dann würde ich als Frau mit meinem Partner über eine Heirat sprechen, wenn die Frau diese vielleicht wollen würde und er nicht, müsste er es schon sehr gut begründen, ansonsten ist das eine klare Klatsche, denn auch wenn eine Frau meint normal mit ihrem Partner über eine Heirat zu reden, vorausgesetzt sie hat das Gespräch initiiert, ist es doch immer noch ein Antrag, auch wenn sie es 'nur' in einem Gespräch tat und nicht auf Knien rutschend. Und wenn dann ein nein kommt...

Und falls er sehr viel älter ist als du, würde ich mir es erst recht noch einmal überlegen. Ist aber nur meine Meinung.
 
  • #54
Ich wundere mich schon über die vielen Zuschriften zu dieser Frage.
Die Antworten gehen doch meist an der Realität vorbei: die Frau lebt doch in einer Wohngemeinschaft ohne jede rechtliche Absicherung. Im Falle einer Trennung hat sie keinen monitären Anspruch. Moralisch
ist das abwegig, weil nach BGB bei einer normalen Ehe bereits die Zugewinngemeinschaft gilt, die Frau also am Zugewinn während der Ehe beteiligt wird. Das gilt aber nicht für die WG, die der Mann gewählt hat.
 
  • #55
Vielleicht ist es auch "nur" verletzend das er alle außer mir als seine Partnerin absichert.
Ja schon, das würde mich auch nachdenklich stimmen. Würde er sich bei den anderen auch keinen Kopf machen, sähe es für mich anders aus. Soll heißen, ER macht ja Liebe und Fürsorge auch am Geld fest und wenn man dann wirklich rausfallen sollte (teilt ihr wirklich alles oder ist er locker großzügig?), wäre das ein Zeichen.
Wenn er an sich und seine Nachkommen denkt, würde ich auch anfangen, mehr an mich und mein Kind zu denken, dass ich nicht alles Geld, was ich habe, in die Beziehung bringe, nur um einen Lebensstandard zu haben, der bei Rücklagenbildung nicht machbar wäre. Ich würde auch nicht versuchen, die Hausfrau zu spielen, wenn ihr gleich viel arbeitet.

Wir teilen alles, und geht es gut und wir sind ja absolut fair zueinander.
naja... Wenn ein normal gebauter Mann und eine normalgebaute Frau zwölf Taschen zu schleppen hätten, die alle gleich schwer sind, und jeder nimmt sechs, ist das zwar geteilt, aber richtig fair finde ich das nicht wegen des naturgegebenen Vorteils der größeren männlichen Muskelkraft. Ich will darauf hinaus, dass ich, wenn ich weiß, ich bin stärker, davon ausgehe, dass nicht 50/50 gemacht wird.
Aber nun übernimmt er ja viele Kosten für dich mit, also vielleicht läuft es wirklich fair und Geld ist nicht kein Thema, weil Du Dich so emanzipiert finden willst, sondern, weil es einfach kein Thema ist bzgl. Ungerechtigkeiten beim Lebensstandard, der sich aber nach dem Reicheren zu richten hätte.

Mein Fazit wäre, dass ich nicht die Absicherung ansprechen würde. Natürlich muss er Dich nicht absichern, und wenn, sollte es von selbst kommen. Wenn es nicht kommt, interessiert ihn das Thema nicht.

Aber auf jeden Fall würde ich die Idee, 1200 oder 1300 Euro als Hauskredit abzubezahlen statt als Miete, total gut finden. Sichere Dich selbst ab für später!
Also wenn Du Dich nicht an DIESES Haus klammerst und die Möglichkeit finden würdest, Dir ein eigenes Haus zu kaufen, bei dem er Dir einen Mietanteil gibt für Nebenkosten, würde ich das unbedingt machen.
Du guckst anscheinend momentan durchaus auf seine Millionen und fragst Dich, was nach seinem Tod ist. Das sind aber seine Millis, also guck, wie Du Dir selbst helfen kannst, statt auf diese "Absicherungsromantik" zu bauen und vom verschmolzenen Paar zu träumen. Er sichert sich und seinen Anhang ab, mach Du das mit Dir und Deinem. Das sind weiterhin getrennte Kassen, alles ist gut. Jeder gibt für das gemeinsame Leben, was er nach seiner Absicherung übrig hat.
 
  • #56
Wenn der betroffene Herr den Thread lesen würde dann wäre im sicher auch nicht wärmer ums Herz!
Oja ! Aber sowas von !
Also, wenn ich erkennen würde, dass der Mann, mit dem ich zusammen lebe, erwartet, dass ich ihm Geld gebe und er sich anderenfalls nicht geliebt und wertgeschätzt fühlt, würde ich mich nicht geliebt und wertgeschätzt fühlen.

Ich denke, der Fehler liegt darin zu hoffen, dass das eigene Leben an der Seite des solventen Manns schöner wird als bisher. Zunächst ist das legitim und wir alle wünschen uns das. Aber sollte das 'Schönerwerden' sich nicht auf immaterielle Dinge beziehen ? Mehr Liebe, mehr Zärtlichkeit, mehr gemeinsame Unternehmungen..., aber nicht zwingend mehr Geld, besseres Haus...
Wenn die FS dem Mann das Messer auf die Brust setzt und ihn auffordert, sie zu heiraten, weil sie abgesichert sein möchte, würde ich an des Mannes Stelle über Trennung nachdenken, denn dann wüßte ich, dass sie nicht mich meint, sondern Materielles im Sinn hat.

.... übernimmt aber dieselben Pflichten wie Haushaltsführung, Fürsorge für den Partner ...und 3 Kinder erziehen und versorgen.
Wo hast du das denn gelesen ? Sie schreibt vielmehr, dass sie berufstätig ist. Gehen wir mal davon aus, dass beide gleich viel im Haushalt machen und sich jeder um seine Kinder kümmert.
Wenn nicht, wäre das eine Ansatzstelle für mich.
Warum sie mit ihm zusammen gezogen ist, und wer das wollte, wissen wir auch nicht.
Ich erkenne den Vorteil jedenfalls nicht.
An der Stelle der FS wäre ich mit meiner Tochter in der schönen und großen vier-Zimmer-Wohnung geblieben, die ich allein bezahlen kann und nicht in ein kleines Haus gezogen. Ich denke, die FS hat sich verschlechtert.
...hatte mit meinem Ex-Freund ein LAT und hätte im Notfall alles für ihn gemacht. Als ich jedoch einen Unfall und lebensgefährlichen Infekt bekam, hat er mich sehr unschön "sitzenlassen".[/USER]
Das ist natürlich mies, aber ehrlich, was hast du von einem Mann mit Depressionen und Psychosen und fünf-Jahre-anhaltenden Problemen denn erwartet ? Der hätte dich auch als Ehemann sitzen lassen, oder wenn ihr sehr verbindlich zusammen gewohnt hättet.
Um solchem Unbill zu entgehen, ist der Weg nicht zu heiraten, sondern sich von so einem Mann fernzuhalten.
Sei froh, dass du ihn nicht geheiratet hast, denn sonst wärst nun vielleicht DU diejenige, die Unterhalt bezahlt.

w 50
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
L

Lionne69

Gast
  • #57
Vielleicht ist es auch "nur" verletzend das er alle außer mir als seine Partnerin absichert.

Und dieses Gefühl der Verletzung kann ich persönlich nach 4 Jahren Beziehung gut nachvollziehen.
Wenn es nicht um das Monetäre an sich geht, sondern um das Gefühl, nur eine angenehme Begleitung in seinem Leben zu sein, aber nicht mehr. Nicht wichtig genug, nicht genügend Gefühle.

Trenne mal die Frage um Absicherung / Geld von diesem Gefühl, ihm nicht wichtig genug zu sein.
Gibt es weitere Momente, weitere Themen?
Denn eigentlich hat Du ja geschrieben, Ihr führt eine gute Beziehung? Kommt jetzt das Aber?
Bei Dir ein zunehmender Zweifel? Und das Geld ist jetzt nur das Ventil für dieses Grundgefühl?
Was bräuchtest Du, um nicht mehr zu Zweifeln?

Diese Fragen nur als Denkanstoß, vielleicht kommen bei Dir noch andere Fragen.

Wenn Du für Dich Klarheit hast, um was es Dir wirklich geht, dann rede mit ihm, kläre es.
Vielleicht ist es ihm nicht bewusst, dann kann sich etwas verändern - oder es bestätigen sich die Zweifel.
Aber besser als Ungewissheit?
 
  • #58
#28 Melodie
Ganz meine Meinung.

Man ist doch aus Liebe zusammen und sorgt füreinander, es sind ja auch Kinder da.
In diesem Fall, wenn ich es mir leisten könnte, würde ich dankbar sein dass man auch für meine Kinder da ist und würde mit Kusshand alle Kosten zahlen, der Partner sollte sein Geld für eine eigene Immobilie sinnvoll anlegen falls man sich trennt.

Ich verstehe manche Menschen wirklich nicht, und ich verstehe sehr gut warum die TE unsicher ist..sie lebt ab dem Zeitpunkt über ihre Verhältnisse.

Ich würde offen mit ihm darüber reden BEVOR man seine Wohnung kündigt.
Solche Stories dass Alleinerziehende sich auf die unmöglichsten Konstellationen zu ihrem Nachteil einlassen habe ich schon mitbekommen.

Er denkt in Dollarzeichen, dank denk DU genauso. Es ist DEINE Zukunft.

Er weiss dass Du alleine zurechtkommen wirst, Du möchtest doch auch Deinem Kind etwas vererben oder ?

Dann back kleine Brötchen und spare und leb niemals über Deine Verhältnisse.
 
F

Frau29

Gast
  • #59
Bei seinen Vermögensverhältnissen könnte er auch in seinem Eigentum wohnen und dich gegen einen kleinen Beitrag für Strom/Wasser mitwohnen lassen.
Vermutlich weiß er sehr gut, dass es schwerer zu rechtfertigen wäre, dass du im Falle seines Eigentums Miete bezahlen müsstest und deshalb zieht er es vor selbst zu mieten (wenn es keine rechtliche Scheinkonstruktion ist und ihm das Objekt eigentlich gehört).

Die 1200 Euro kann er bei seinem Einkommens- und Vermögenslevel locker leisten, für dich ist es jedoch kein unwesentlicher Betrag. Diese 1200 Euro wären bei weitem besser als Darlehenstilgung für Eigentum investiert. Der Nachteil wäre nur jener, dass man mit 1200 Euro kein Einfamilienhaus abbezahlen kann, sehr wohl aber eine mittlere Eigentumswohnung.

Ich würde ihm dein Anliegen für das Alter in Form von Wohneigentum vorzusorgen vortragen und ihm mitteilen, dass du dir jedoch leider dieses Haus als Eigentum nicht leisten kannst. Er kann aber gerne mit in eine Eigentumswohnung kommen und dir dann die anteilige Miete zahlen.

Sofern du dich auch um seine Kinder kümmerst und den Großteil des Haushalts machst, würde ich diese nicht vorhandene finanzielle Absicherung nicht weiter hinnehmen, und sofern er daran nichts ändern möchte, ihn verlassen.
 
P

Papillon

Gast
  • #60
Liebe FS, nur mal so ein Denkanstoß. Der hier häufig zurecht kontrovers diskutiert wird.
Zahlt ihr beide je 50 Prozent Miete oder Prozentual entsprechend der Einkommensverhältnisse?
In deinem Fall finde ich die Kaltmiete entsprechend der Einkommensverhältnisse aufteilen gerechter. Dann könntest du dich und deine Tochter besser absichern. Aber ich denke der Zug ist abgefahren, diese Verhandlung hättest du eher führen sollen. Bei 1200 Euro Mietzahlung wäre ich nicht eingezogen und hätten meine UNabhängigkeit aufgegeben, da kann man in aller Ruhe schon seine eigene Eigentumswohnung zur Absicherung abzahlen. Das was du gemacht hast finde ich sehr mutig.
P.
 
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