L

Lebensfreude15

Gast
  • #61
Trenne mal die Frage um Absicherung / Geld von diesem Gefühl, ihm nicht wichtig genug zu sein.
Das ist es .... ich möchte für ihn eben gerne wichtig sein. Es geht nicht um sein Geld ganz ehrlich ehrlich nicht. Es geht darum das es mich (zunehmend) irritiert welche Priorität ich habe. Wenn ich zB von meiner Chefin 8 Freikarten für ein Musical bekomme dann ist für mich klar das ich ihm 2 davon abgebe zB für sich und einen Freund. Dann verteile ich diese 8 Freikarten nicht unter meinen Eltern, Tochter etc. und er existiert in der Aufteilung nicht.
Wenn er Hobby Bäcker wäre und jeden Samstag aus Spaß und Freude mehrere Torten backen würde und ich würde davon nie eine bekommen oder oder oder .... das meine ich.
Seine Ex ist Mega abgesichert und ich nicht.
Es würde mich genau so treffen wenn er ihr jeden Freitag ihr Auto waschen würde und meins nie.
Ich kann es nicht besser beschreiben und bevor wieder das Entsetzen ausbricht .... natürlich sind es blöde Vergleiche / nicht vergleichbar.... es ist eben das was mir am ehesten einfällt was gefühlt halbwegs passt.

Ich denke ich habe viele konstruktive und gute Stellungnahmen bekommen und werde das alles auf mich wirken lassen. Danke für eure Zeit und offenen Ohren.
 
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  • #62
Ich kann es nicht besser beschreiben und bevor wieder das Entsetzen ausbricht .... natürlich sind es blöde Vergleiche / nicht vergleichbar.... es ist eben das was mir am ehesten einfällt was gefühlt halbwegs passt.
Doch, jetzt verstehe ich Dich! Liebe FS, warum bringst Du das nicht gleich in Deinen ursprünglichen Fragetext unter, das ist doch wichtig! Dir geht es überhauptnicht ums Geld, es ist ein grundlegendes Problem von Dir. Du weißt nicht, wo Du bei ihm stehst. Für Dich ist die finanzielle Zuwendung eine Gradmessung der ich sage mal Wichtigkeit dieser Person, die sie bekommt...ich verstehe das. Du machst das am Geld fest und das wird missverstanden.
Du fühlst Dich zutiefst unsicher und irgendwie nicht gewertschätzt, kann das sein?
Ich rate Dir, sprich mit ihm, und zwar ganz ehrlich. Sage es ihm so, wie Du es jetzt hier beschrieben hast.
Wenn ich in meinem ersten Beitrag davon geschrieben hatte, dass Du eventuell den Hals nicht voll bekommst, dann nehme ich das hiermit zurück, verzeih mir bitte! :)
P.S. Mich würde mal @neverever s Meinung dazu interessieren...Er ist ein wirklich guter Mensch. Ohne Wenn und Aber.
 
F

Frau29

Gast
  • #63
Warum sollte der Mann Dich an seinen Millionen teilhaben lassen? Wäre er auch ohne seine Millionen Dein Partner...?

Ganz einfach weil er über wesentlich mehr Geld verfügt und im Rahmen einer Partnerschaft geht es auch daraum den anderen an seinem Leben und Reichtum (auch in Form von Jugend und Schönheit) teilhaben zu lassen.

Dieses Geld ist ja eben auch ein Teil seiner Identität mit der er wiederum mehr Möglichkeiten hat. Eine davon ist eine hübsche Frau zu finden, die er als armer Mann nicht bekommen würde. Diese hübsche Frau sieht den Mann jedoch als Ganzes, das bedeutet der Reichtum gehört mit zu seiner Identität.

Bei den Prominenten und Politikern finden wir unzählige Beispiele wo viele ältere, mäßig attraktive Männer (vorsichtig ausgedrückt) junge, hübsche Partnerinnen haben. Und ja - das hat auch viel mit ihrem Reichtum zu tun und die Frauen wollen nun nicht die Hälfte der Miete und sämtliche Ausgaben selbst bezahlen!!! Und sie müssen es auch nicht, aber hier im Forum wird nun so getan, als sei dies eine Selbstverständlichkeit.

Wenn ein relativ vermögender Mann die Frau nicht an seinem Lebensstandard teilhaben lassen möchte, dann muss er sich eben eine Partnerin suchen, die über ein ähnlich großes Vermögen/Einkommen verfügt. In diesem Falll wird seine Wahl jedoch kleiner werden und die jungen und hübschen aber nicht wohlhabenden Frauen werden außen vor bleiben.
Jeder muss nun selbst für sich entscheiden was er möchte.
 
L

Lionne69

Gast
  • #64
Liebe Lebensfreude,

Ich finde, gut erklärt.

Du hast nur hier leider mit dem Aufhänger für dieses Gefühl in ein Wespennest gestochen - die verschiedenen Fronten, die hochkochenden Emotionen hast Du gelesen, weil es bei vielen ein sehr heikles Thema ist.
Und auch für mich ist das Thema ein Triggerpunkt, weil ich es als Frau leid bin, immer wieder in den Topf geschmissen zu werden mit den Prinzessinnen, mit denen, die den Versorger suchen, den Partner bei der Trennung ruinieren, und mit dem endlosen Anspruchsdenken.

Es ist gerade nach Deinem letzten Post bei Dir ein anderes Thema. Priorität, Gefühl, Bindung.

Bei diesem Thema hätte ich auch zu knabbern, für mich ist inzwischen klar, ich kann Kompromisse machen, aber ich möchte von einem Partner spüren, dass ich auf der Gefühlseben auf Prioliste 1 stehe. Wenn nicht, dann verzichte ich. Weniger hatte ich zu oft.

Sollte ich Dir persönlich mit meinen Posts zu nahe getreten zu sein, dann bitte ich Dich um Entschuldigung.

Alles Gute.
 
  • #65
Hallo Lebensfreude,

ich habe eine Bekannte die zweimal Schluss gemacht hat weil sie sich von wohlhabenderen Männern ausgenutzt fühlte (bevor es zum Zusammenziehen kam), auch Alleinerziehend.
Bei dem einen (Witwer, 2 Kindergartenkinder) sollte sie mur halbtags arbeiten aber keine
Miete zahlen. Aha, und was wäre mit Ihrer Rente ? Sie wollte ganztags arbeiten, er hätte eine Putzfrau bezahlen können. Wollte er aber nicht. Der wollte eine Dumme die gratis alles macht, denn ob er zu dritt oder zu fünft drin wohnt kostet fast dasselbe. Er hat dann aber keine gefunden die das macht sondern hat bis heute Au Pairs und Putzfrauen.

Der Andere (Single, Kinder erwachsen) wollte grossartig leben, sie hätte aber hälftig zahlen sollen.
Als sie sagte dass sie es sich nicht leisten kann hat sie sich getrennt und blieb lieber in ihrer kleinen Wohnung in einer schlechten Wohngegend.

Sie hätte ganz einfach mit solchen Partnern keine Zukunft gehabt.
Sie war verliebt und sehr verletzt über deren Reaktion.

Sie hat kurze Zeit später einen Mann kennengelernt, beide verdienen gleichviel und sie haben ZUSAMMEN ein Haus gebaut.

Es gibt viele Möglichkeiten dem Partner zu zeigen dass man ihn zu schätzen weiss.
Indem man zusammenhält, sich unterstützt und füreinander sorgt.
Und Du hast noch ein Kind, Kinder haben immer Vorrang.

Leider habe ich nochmal nachgelesen. Ihr wohnt bereits zusammen, ich würde mich fragen ob ihr auch noch zusammenbleibt falls Du ausziehst ?
DANN kennst Du Deinem Wert. Für ihn.
Ich wünsche Dir dass Du die richtige Entscheidung triffst für Euch.
 
  • #66
Das ist es .... ich möchte für ihn eben gerne wichtig sein. ...
Ich kann es nicht besser beschreiben und bevor wieder das Entsetzen ausbricht .... natürlich sind es blöde Vergleiche / nicht vergleichbar....
Nein, das sind super-Beispiele.
Ich habe jetzt verstanden, was du meinst und ich kann es nachvollziehen.

Du willst ihm wichtig sein, das ist doch vollkommen klar und legitim.
Wer will das nicht in einer Partnerschaft. Sogar in einer Freundschaft will ich das.
Mir wird, allerdings nur hier, gelegentlich mitgeteilt, dass ich gar keine richtige Beziehung habe, weil ich meinen Freund verhältnismäßig selten treffe und wir uns auch nicht tägliche WA schreiben.
Aber das, was du sagst, ist doch eben genau ein besserer Gradmesser, ich merke, dass ich ihm wichtig bin.
Deine Beispiele sind gut.
Er würde mein Auto zuerst reparieren.
Ich würde von den Torten ganz sicher etwas bekommen und zwar als erste.
Und wenn er Freikarten hätte, wäre ich die erste, die er fragen würde, ob sie mitkommen will.

Wie ist es bei dir denn mit solchen Dingen, jetzt mal neben des Beispiels mit dem Geld ?
Hast du insgesamt das Gefühl, eher in hinterer Reihe zu stehen ?
Hinter den Kindern zu stehen, wäre das einzige, dass ich akzeptieren würde, wenn es mir auch nicht gefallen würde, aber bei Kindern ist es eben so.

Und wie sieht es mit den haushaltsnahen Diensten aus ? Hier unterstellen ein paar Leute, dass du mehr machst als er und auch seine Kinder betreust, wenn sie da sind.
Davon schreibst du aber gar nichts.
Könntest du das noch ein bisschen erklären ?
Obwohl es nach deinen neuen Posts gar nicht mehr relevant ist, weil der Kern deiner Frage ja nun ein anderer ist.

w 50
 
  • #67
Liebe FS, da hast du dir aber ein schlaues Kerlchen geangelt.

Dadurch das er selber Wohneigentum besitzt, ist es so als ob er im Eigenheim wohnen würde, denn die Miete, die er einnimmt fließt quasi direkt weiter an euren Vermieter.
Du dagegen kannst nichts sparen, bzw. anlegen.
Würdest du bei ihm wohnen, hättest du schon 57600,- Euro Miete gespart, die du hättest anlegen können. Er hätte dadurch finanziell keinen Nachteil.

Ich würde es ihm genau so erklären.
Ich würde folgendes sagen: "Schatz, ich sehe das du, deine Frau und deine Kinder abgesichert sind. Jetzt muss ich auch an mich und mein Kind denken. Daher möchte ich die Miete lieber in z.B eine Eigentumswohnung stecken. Ich erwarte nicht, das du das für mich übernimmst, bin aber für Tipps und Ideen, die du vielleicht hast, offen."

Viel Glück.
 
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L

Lebensfreude15

Gast
  • #68
Vielen vielen Dank für die netten Worte. Ich habe grundsätzlich das Gefühl das alles was im "hier und jetzt" passiert ganz arg schön und vollkommen gut so ist wie es ist. Schwer ist nur das ich in seinem "vorausschauenden denken" nicht wirklich vor komme von Urlaubsplanung einige Monate voraus mal abgesehen. Es ist für mich in Ordnung die Hälfte zu bezahlen auch bei ungleichem Einkommen. Ich hab immer schon um den Dreh rum (1.000 bis 1500) für wohnen bezahlt und das kann ich auch gut weiterhin. Ich könnte nur nicht für sehr lange 2.400 Euro plus NK zahlen -zumindest wäre dann kein Urlaub mehr drin oder nicht mehr viel usw. Ich hab meine Tochter vor 2 Jahren mit der Veränderung des Umzuges und neuen Partners konfrontiert und es hat sich alles gut eingespielt. Ich hab zum einen sorge was wäre wenn ..- aber das geht natürlich allen so in Beziehungen wo man gemeinsam was stemmt .... und zum anderen Frage ich mich warum ER für sämtliche Menschen (Ex, Kinder, Eltern ....) den "was wäre wenn - Fall" durch spielt nur eben nicht für mich. Wo wir doch aufeinander bauen und miteinander planen und leben.
Wenn er einfach ein paar tausend mehr verdienen würde als ich ... so what. Okay. Aber wir reden von einem Unterschied in Millionenhöhe. Da kam der Gedanke warum wird an alle gedacht nur an mich nicht.
Wenn die Kinder da sind schauen wir beide nach Ihnen und auch im Haushalt machen wir beide gleich viel. Es stimmt nicht das ich ihm den Rücken frei halte und die "Hausfrau" mache - ich bin immer wieder auch paar Tage geschäftlich in der Schweiz und wenn ich wieder komme ist was leckeres gekocht und alles ordentlich- andersrum auch. Und ich habe zu seinem Wohlstand nichts beigetragen. Und auch nicht den Anspruch das er mir etwas bezahlt. Es ging mir nur um den "was wäre wenn Fall" und darum das er an alle denkt außer an mich.
Ich verstehe alle Seiten der Antwortenden - auch die kontra Seite. Gerade weil ich meinen eigenen Gedanken auch nicht klar gegenüber stehe habe ich ja die Frage hier rein gestellt. Mir ist selbst unklar ob ich mir etwas selbstverständliches oder unverschämtes wünsche.
 
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  • #69

Es gibt kein Anrecht auf Absicherung. Aber es gibt natürlich ein Recht darauf, zu entscheiden, mit wem frau eine Beziehung möchte und mit wem nicht. Wenn Du also Wert auf Absicherung legst, dann würde ich dem Rat mancher Frauen hier folgen und mich trennen.

Du hast ein oberes Angestelltengehalt und Du wirst an vielen Stellen, an denen er bezahlt, immer profitieren. Ich würde den Bogen nicht überspannen, wenn Dir etwas an der Beziehung liegt.
 
L

Lebensfreude15

Gast
  • #70
Noch etwas das mir auf dem Herzen liegt zu sagen .... ja er wäre auch mein Partner wenn er Bäcker, Handwerker oder Zimmermann wäre. Ich liebe diesen Kerl wie verrückt. Und ich wäre mit ihm in einer 2 Zimmer Wohnung im Keller eines Hochhauses glücklicher als mit XY in einer Prachtvilla. Wenn wir nebeneinander liegen und ich ihn einatme kann ich mein Glück manchmal gar nicht fassen. Dann durchströmt mich Freude und Dankbarkeit dafür das wir uns haben. Würde er alles Geld verlieren und schlimmste Verbrennungen im Gesicht haben oder im Rollstuhl landen oder was auch immer - seid gewiss ich würde ihn im Rollstuhl bis nach Paris schieben, ihm meine Niere spenden. Ganz ehrlich auch wenns kitschig klingt. Ich will einfach das ich ihm ebenso wichtig bin und er an mich denkt wie er an alle denkt die er liebt.
Da er das aber in jedem Punkt tut außer in den viel diskutierten Dingen "Zukunft" ist es vielleicht einfach meine Kiste und gar nicht seine. Keine Ahnung :-/
Glaubt aber bitte keiner ich liebe ihn für Geld.
 
  • #71
Liebe Lebensfreude15 und auch liebe andere Frauen,

das ist die Krux, es wird immer einige Männer geben die Großzügigkeit aus Liebe/Zuneigung schlecht oder ausreden wollen und in ihren Beiträgen (andere) Männer davon abhalten wollen. Sowas ignorieren Männer, die aus Zuneigung/Liebe großzügig sind, selbstverständlich ihren Verhältnissen entsprechend (ein Bäcker kann im Durchschnitt nicht soviel ausgeben wie ein Millionär), aber auch Frauen, die alles für den Mann oder die Liebsten (Kinder, allg. Familie) tun würden.
In Beitrag 69 hast du ja deine Liebesgedanken uns geschildert und so ähnlich behaupte ich mal würde jeder ticken, der liebt.
Schön wäre es, wenn noch eine Prise Vernunft hinzukommt und man schaut, ob der andere genauso empfindet.
 
  • #72
Es ist für mich in Ordnung die Hälfte zu bezahlen auch bei ungleichem Einkommen. Ich hab immer schon um den Dreh rum (1.000 bis 1500) für wohnen bezahlt und das kann ich auch gut weiterhin.
Hier zeigt sich für mich die Unterschiedlichkeit im Denken und die Sache mit den "doofen Frau". Sie leistet was, das sie kann, und denkt aus Liebe nicht weiter drüber nach. Ist auch daneben, sich einen Vorteil davon zu erhoffen und ihn dann auch rausschlagen zu wollen. Materialistisches Denken ist total abtörnend in einer Beziehung.
ABER: Sieh Dir mal an, wie Dein Freund denkt. Der könnte noch ganz anderes GUT bezahlen, macht es aber nicht. Es könnte ihm auffallen, dass euer Halbe/Halbe für Dich was ganz anderes bedeutet als für ihn.
Da Aufrechnen in einer Beziehung völlig daneben ist, macht man und frau es nicht, aber einer kommt viel besser dabei weg und der rechnet sehr wohl.

Das ist so ähnlich wie als Hobby eine Handarbeit haben. Man macht es gern, man kann es, alle Familienmitglieder und Freunde wollen es, aber sie wollen es umsonst. Da es ja nur ein Hobby ist, sieht man es selbst als nichts wert an und arbeitet dann für lau. weil man so viel für dieses Hobby gar nicht tun würde, wären da nicht die fordernden Familienmitglieder und Freunde. Und wenn nicht für lau, kriegt man einen Zehner dafür, wenn die Familienmitglieder und Freunde so ein Hobbyprodukt wollen, damit sie es verschenken können.

Es ist das falsche Denken zu meinen, nur weil man es kann, wäre es okay, wenn der andere es auch locker mitnimmt. Der denkt nämlich anders, und das kannst Du ganz deutlich an Deinem Freund sehen. Der hätte finanziell sehr gute Möglichkeiten, mehr einzubringen. Macht er aber nicht. Ist auch völlig in Ordnung, nicht dass ich falsch verstanden werde. Aber Dein Denken ist anders, das ist das Problem mE. Würdest Du denken wie er, hättest Du vielleicht schon längst DEIN Eigenheim angezahlt und er würde mit darin wohnen und sich an den Kosten beteiligen.

Würde er alles Geld verlieren und schlimmste Verbrennungen im Gesicht haben oder im Rollstuhl landen oder was auch immer - seid gewiss ich würde ihn im Rollstuhl bis nach Paris schieben, ihm meine Niere spenden. Ganz ehrlich auch wenns kitschig klingt
Nein, ich finde das gut.
Ich denke nur nicht, dass er das gleiche für Dich täte. Einfach so hier im Forum aus Deinen Beiträgen, vielleicht böses Vorurteil. Ich glaube, Du denkst viel mehr und viel romantischer an ihn als er an Dich.
 
  • #73
Der hätte finanziell sehr gute Möglichkeiten, mehr einzubringen. Macht er aber nicht.
Finde ich nicht unbedingt.

Ich müsste mir schon sehr lange überlegen, einen finanziell deutlich weniger potenden Partner teilweise auszuhalten.

Das hat mit persönlicher Vorteilsnahme nichts zu tun.

Ich will einfach nicht für einen voll im Leben und im Beruf stehenden Partner aufkommen, wenn er durch mich auch nicht eingeschränkt wird (weil ich z.B. Kinder haben wollte)

Wir alle können auch nicht beurteilen, in wieweit die finanziellen Resourcen des Partners der FS (selbst wenn er deutlich mehr verdient) durch seine vorigen Beziehungen und sonstige Ausgnagben nicht schon aufgebraucht werden.

Das kann auch die FS so genau nicht wissen

Die FS hat ja auch jetzt schon erhebliche Vorteile (großes Haus) dass sie sich eben ohne Partner nicht leisten könnte.
 
  • #74
.... ich möchte für ihn eben gerne wichtig sein.....
Seine Ex ist Mega abgesichert und ich nicht.

Liebe FS,
trenn' erstmal "für jemanden wichtig sein" von "auch abgesichert sein wollen". Das sind zwei verschiedene Themen, die eine hohe Korrelationsrate haben, aber nicht zwangsläufig miteinander verbunden sind.
Vielleicht hat Dein Partner seine Ex ja garnicht so gut abgesichert, weil sie ihm so viel wichtiger ist als Du, sondern er musste mit ihr teilen, weil er mit ihr verheiratet war, keine Gütertrennung vereinbart hatte und erst in der Ehe zu seinem Vermögen gekommen ist.

Es geht darum das es mich (zunehmend) irritiert welche Priorität ich habe.
Abgesehen von Deinem Versorgungswunsch, der eine Ungleichbehandlung von Dir zu seinen Familienangehörigen zeigt, kann ich nichts erkennen, woraus Du ableiten kannst, für ihn weniger Priorität zu haben als sonstwer. Deine Beispiele um Hobbybaecker und Autowaschen sind Konstrukte ohne dass was Echtes dahinter steckt. Beschreib' doch bittemal nicht-monetaere Dinge und auch nicht-fiktive Dinge, sondern etwas aus eurem Alltag, woraus Du ableitest, dass Du keine Prio für ihn bist.
Du schreibst, dass bei euch der Alltag gut abgestimmt funktioniert, er auf Deine Belange schaut. schaut. Das passt nicht zu Deiner Irritation und dem "im Hier und Jetzt ist alles ganz arg schön".

Schwer ist nur das ich in seinem "vorausschauenden denken" nicht wirklich vor komme von Urlaubsplanung einige Monate voraus
.... warum ER für sämtliche Menschen ....den "was wäre wenn - Fall" durch spielt nur eben nicht für mich. Wo wir doch aufeinander bauen und miteinander planen und leben.
Nun, es ist offensichtlich: ihr habt eine grvierende Diskrepanz in eurem Verständnis von der Art der Partnerschaft. Du willst eine Lebensbeziehung mit ihm planen und siehst Dich in einer solchen, er hingegen befindet sich in einer Lebensabschnittsbeziehung, in der sein Planungshorizont über den nächsten Urlaub nicht hinausgeht.

Aus genau diesem Grund lebt ihr in einem gemieteten Haus statt dass er Dir hilft, eine eigene Immobilie zu erwerben. Das wäre nämlich möglich, wenn Du ein Haus kaufst und er Dir 1.250€ als "Mietanteil" zahlen würde.
Er weiß aber, dass Du finanziell sehr schnell chrashen würdest, wenn eure Beziehung endet und er kurzfristig als Miete-Zahler ausfällt. Das wiederum will er Dir nicht zumuten, aber auch keine finanziellen Verpfluchtungen über die Beziehungsdauer hinaus eingehen. Daher bringt er Dich fairerweise nicht, in so eine Situation.

Entweder ist er eine dumme Nuss, die nie über eure Beziehung nachgedacht hat (was ichnicht glaube) oder er will Dir nicht sagen, dass er seine Lebensplanung in Sachen Partnerschaft/Familie bereits abgeschlossen hat und nur noch ohne Zukunftsplanungen Beziehungen lebt, solange sie dauern.
 
  • #75
Noch etwas das mir auf dem Herzen liegt zu sagen ....

Es ist doch wunderschön, wenn frau jemanden findet, von dem sie das sagen kann. Wegen Geld würde ich das auch nicht zerstören. Mal realistisch betrachtet nimmst Du Anteil an seinem höheren Lebensstandard und ich bin ziemlich sicher, dass er Dich auf Dauer absichern wird. Ich würde das auch tun. Aber eben dann, wenn ich erkenne, dass es um mich geht und nicht um mein Geld. Und dann, wenn ich das für richtig halte.

Aus meiner Sicht kannst Du mehr verlieren als gewinnen. Für den Trennungsfall wird er Dich nicht absichern, für den Todesfall ist es noch zu früh und so würde ich das gemeinsame Leben geniessen, ohne auf Geld zu schielen.

Es ist leider so, dass man als Mann ziemlich häufig die Erfahrung macht, dass für Frauen Geld und "Absicherung" immer noch sehr wichtig sind. Du kannst das hier an der Reaktion mancher Frauen auch klar lesen.

Wenn ein relativ vermögender Mann die Frau nicht an seinem Lebensstandard teilhaben lassen möchte, dann muss er sich eben eine Partnerin suchen, die über ein ähnlich großes Vermögen/Einkommen verfügt.

Er lässt sie ja teilhaben, das hat sie deutlich geschrieben. Ich mache das genauso. Freiwillig. Wenn ich merke, dass mein Geld wichtig ist und nicht Freude, sondern Neid und Missgunst auslöst, dann tue ich das nicht mehr.
 
  • #76
Mal realistisch betrachtet nimmst Du Anteil an seinem höheren Lebensstandard
Wenn es Halbe Halbe ist, dann nicht. Dann nimmt sie Anteil an einem ihr gleichen Lebensstandard. Er zahlt ja nicht mehr als sie. Also könnte sie sich in dieser Hinsicht auch mit einem mit ihrem Gehalt zusammentun und hätte realistisch gesehen dasselbe.

Ich würde das auch tun. Aber eben dann, wenn ich erkenne, dass es um mich geht und nicht um mein Geld.
Die sind ja 4 Jahre zusammen und um alle anderen macht er sich einen Kopp. Also ich finde, es liegt schon auf dem Tisch, dass er was hätte erkennen können. Zumal sie eine Einstellung zu ihm geäußert hat, die sich auch ausdrücken wird in der Beziehung (Niere spenden usw., würde er das auch?)

Sie schielt ja nicht aufs Geld, sie hat das Gefühl, sie sei weniger wert für ihn in seinen Fürsorgegedanken als Ex und Kinder. Kann ja sein, wer will das verurteilen, aber er ist ihr ja viel mehr wichtig, wie es scheint, als sie ihm.
Einem, der mich nicht mal absichert wie seine Ex, will ich ihm da ne Niere spenden?
Wir wissen es ja nun nicht, vielleicht ist es ihm noch nicht aufgefallen, dass er sie nicht im Blickfeld hat mit Absicherung. Aber ich denke, er hat seine Lebensabschnittspartnerin genau eingeordnet und weiß, was er gibt und was nicht. Nochmal: Ist nicht zu kritisieren. Aber sie sollte ihn genauso einordnen, dh. nicht an erster Stelle. Steht sie bei ihm auch nicht.

Wenn ich verbindlich werden wollte, würde ich nicht mit einem Menschen Halbe Halbe machen, der viel viel weniger hat als ich. Ich würde drauf bestehen, dass ich mehr gebe.
 
L

Lebensfreude15

Gast
  • #77
Die FS hier.
Wisst ihr was ?
Ich werde mit Martin (so heißt der gute nämlich) heute Abend eine Flasche Wein aufmachen und ihm sagen das es etwas gibt das mich umtreibt. Das mich so umtreibt das ich darüber mit fremden Leuten im www diskutiert habe weil ich keinen Anfang fand mit ihm selbst darüber zu sprechen. Und dann werde ich mit ihm den ganzen Chat durch lesen. Meinen Anfang, eure Kommentare, meine Antworten. Die Scheinwerfer werden auf jeden eurer Gedanken sein - er wird es leicht haben sich irgendwo "anzuschließen" oder mir vielleicht sagen wie er selbst das sieht. Dann ist das Thema dahin zurück geholt wo es hin gehört. An unseren Wohnzimmertisch.
Und ich lasse euch morgen wissen wie es gelaufen ist.
DANKE
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #78
Würde er alles Geld verlieren und schlimmste Verbrennungen im Gesicht haben oder im Rollstuhl landen oder was auch immer - seid gewiss ich würde ihn im Rollstuhl bis nach Paris schieben, ihm meine Niere spenden. Ganz ehrlich auch wenns kitschig klingt. Ich will einfach das ich ihm ebenso wichtig bin und er an mich denkt wie er an alle denkt die er liebt.

Das nehme ich Dir ab. Vielleicht ist das Denken und Handeln Deines Partners mit seinen früheren Erfahrungen verbunden:

Es ist leider so, dass man als Mann ziemlich häufig die Erfahrung macht, dass für Frauen Geld und "Absicherung" immer noch sehr wichtig sind. Du kannst das hier an der Reaktion mancher Frauen auch klar lesen.

Kannst Du denn finanziell gut für Deine Tochter vorsorgen? Dass sie bspw. auch ein schönes Auslandsstudium etc. machen kann?
Das wäre eine Argumentationskette: Dein Mietanteil runter, und Aktiensparen o.ä. für die Tochter zwecks Absicherung. Bei ihm muss dann die Message ankommen es geht Dir nicht um einen noch höheren Lebensstandard für Dich, sondern um Deine Tochter. Da er seine eigenen Kinder absichert, müsste er dies eigentlich verstehen.

Vielelicht ein Denkansatz, denn 50-50 Miete ist für mich ein Stück weit dreist.
 
  • #79
Kannst Du denn finanziell gut für Deine Tochter vorsorgen? Dass sie bspw. auch ein schönes Auslandsstudium etc. machen kann?

Für die Tochter sind die Eltern zuständig. Und wenn Martin meint, er würde ihr gerne unter die Arme greifen, wird er das von sich aus tun und vorschlagen. So wie ich ihm auch raten würde, für die FS vorzusorgen, aber das nicht an die große Glocke zu hängen. Für mich stützen die Reaktionen mancher Frauen hier das auch.
Es ist allerdings richtig, dass man bei der Lebenshaltung durchaus eine gewichtete Verteilung machen könnte. Bei riesigen Einkommensunterschieden muss das ja nicht unbedingt prozentual sein, denn sonst hat die Frau das Gefühl, sie wird ausgehalten. Ein Drittel/zwei Drittel ist doch auch ok.

Dann ist das Thema dahin zurück geholt wo es hin gehört. An unseren Wohnzimmertisch.
Und ich lasse euch morgen wissen wie es gelaufen ist.

Finde ich eine super Idee. Letztlich ist es nämlich eure Entscheidung und ihr müsst damit klarkommen. Grüße an Martin. Ich bin sicher, er wird sich seine Gedanken machen, denn wenn er das für seine Frau und seine Kinder tut, ist er sicher nicht auf beiden Augen blind. Aber er sollte die Entscheidung frei treffen.
 
  • #80
Es würde mich genau so treffen wenn er ihr jeden Freitag ihr Auto waschen würde und meins nie.
Ich verstehe schon ......
Und nun überlege bitte:
- die Ex bewohnt das grosse Haus. Ob sie darüber frei verfügen kann, wenn es nicht der Preis für die Scheidung gewesen ist .... bezweifle ich. Wahrscheinlich bewohnt sie das grosse Haus, weil die gemeinsamen Kinder dort auch wohnen. Das Geld und das Haus stehen zu ihrer Verfügung - nicht als Exfrau, sondern als Mutter seiner Kinder. Das ist ein Unterschied. Oder wärst du auch neidisch, wenn er der kleinen 5 jährigen Tochter immer die Fahrradreifen aufpumpen würde, dir als Erwachsene aber nicht?
- evtl. hat die Ex auch mit dem vermögen etwas zu tun, vielleicht ist das grosse Haus ja auch ihr Erbe? Möglich... oder?

Wenns dir wirklich nicht um den Sack voll Gold geht - dann hinterfrage mal etwas genauer. Bevor du eine Diskussion startest und vor allem - bevor du zur Unzufriedenheit neigst.
 

Laleila

Cilia
  • #81
Ich verstehe Dich sehr gut @Lebensfreude und ich begrüße Deine Entscheidung. Es interessiert mich wie ihr Euch einigen werdet.
Zuhaus wuchs ich mit dem Mem auf, dass es innerhalb der engsten Familie kein Streitereien ums Geld gibt. Dies lebten uns unsere Eltern vor und lehrten das Teilen von Anbeginn.
Mein Vater verdiente wesentlich mehr als meine Mutter, sie hatten nur ein Konto und meine Mutter verwaltete die Einnahmen und Ausgaben vollständig. Als mein Bruder und ich volljährig waren, wurde das Barvermögen in 4 gleiche Summen geteilt. Zwei Teile behielten die Eltern. Je einrn erhielten mein Bruder und ich.
So aufgewachsen war das Prinzip, in einer Ehe wird alles geteilt, für mich eine Selbstverständlichkeit und auch mein Mann kam nie auf die Idee es anders handzuhaben.
Bis zur Hochzeit (wir heirateten nach einem Jahr etwa) hatten wir zwar noch getrennte, jedoch 'Oder-Konten'.
Nach der Hochzeit gab es nur noch gemeinsame Konten. Tatsächlich hätte ich ein anderes Verhalten seinerseits, auf mangelnden Stellenwert meiner Person in seinem Leben bewertet.
Ihm sei Geld wichtiger als ich.
Damit hätte ich emotional nicht umgehen können. Heute verwalte ich unsere Finanzen. Über größere Anschaffungen stimmen wir ab, ansonsten haben wir gemeinsame Budgets für verschiedene Bereiche.
Verdiente ich mehr als er, sähe ich das ebenso entspannt, weil es nicht darum geht vom anderen zu profitieren, sondern um das Gefühl, dass es nichts Wichtigers gibt, als den Partner.
Bei Euch liegt der Sachverhalt noch etwas anders. Es existieren Kinder. Keine gemeinsamen jedoch. Da gelten andere Maßstäbe und sein Ursprungsvermögen sollte vom Zugewinnvermögen separiert werden.
Auf jeden Fall bin ich gespannt, wie sich Eier Gespräch entwickelte.
 
  • #82
Mein Freund hat ein normales Ingenieursgehalt, ich verdiene erheblich mehr.
Mein Freund hat ein schönes altes Haus auf dem Land, ich habe erheblich mehr.
Wenn auch unser Vermögens- und Einkommensgefälle nicht so deutlich ist wie bei euch, ist es doch signifikant.
Und ich bin noch nie im Traum darauf gekommen, ihn abzusichern.
Was für eine absurde Idee, er hat doch selbst genug, genau wie du.
Klar, ich bezahle öfter, wenn wir ausgehen oder nach Venedig fahren und wir nehmen auch fast immer mein Auto, wenn wir unterwegs sind, aber das ist es auch schon.

Wir wissen inzwischen, dass das gar nicht das Problem der FS ist, sondern dass sie sich in der zweiten Reihe hinter Martins anderen Leuten sieht.
Sie rudert von Post zu Post zurück, wie es hier viele machen, die einen eigentlich-bin-ich-ja-glücklich-aber-Thread starten. Inzwischen wissen wir, dass die Beziehung einfach super und sie so glücklich wie noch nie ist...wenn da nicht dieser klitzekleine Stachel wäre.
Liebe FS, hier mein Tip: vergiß diesen Punkt. Lege keinen Keim für das Ende eurer Innigkeit. Fang nicht an rumzusticheln.
Mach mal ein Gedankenspiel. Du sagst ihm, was dich stört, so wie du uns hier gesagt hast. Ihr habt ein gutes Gespräch, es läuft zu deiner Zufriedenheit ab, aber es wird so sicher wie das Amen in der Kirche Spuren bei Martin hinterlassen. Was ist, wenn die Spuren nicht in deinem Sinn sind ? Wenn er erste Zweifel an deiner Liebe bekommt ?
Also mir würde es zu denken geben, wenn mein Freund mit Geldforderungen an mich heran treten würde.
Er hat gerade einen Engpaß, es geht um ganze 10.000 € und ich habe angeboten, ihm das zinslos zu leihen. Er WILL das nicht, er nimmt einen Kredit auf. Soll ich dir was sagen ? Ich finde das toll.
Wenn er sofort, 'ja gerne' gesagt hätte, ...also ich weiß nicht, es wäre keine Katastrophe gewesen, ich hab's ja angeboten, aber irgendwie hätte ich das eben nicht super gefunden.

Du bist glücklich mit diesem Mann, du willst ihn behalten, du willst, dass es zwischen euch weiter so schön ist wie bisher.
Was machst du, wenn ihr euch irgendwann trennt. Klar, soweit ist es noch lange nicht, aber denke das mal zu Ende. Als worst-case-Szenario.
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass du einen neuen Mann findest, mit dem du wieder so glücklich wirst, wie noch nie vorher UND er dich sponsort ? Null würde ich sagen, was meinst du ?
Behalte den lieben Mann und verlange nicht die ganze Hand, wenn er dir den Finger gegeben hat.
Insbesondere, da du nicht darauf angewiesen bist.

Sorge selbst für deine Tochter vor, was hat der Mann mit deren Studium zu tun ?

w50
 
L

Lebensfreude15

Gast
  • #83
Fragestellerin hier. ;-)
Wir hatten ein ganz tolles Gespräch - ihr wart alle dabei :)
Er hat die Miete die ich ihm anteilig gegeben habe nie ausgeben sondern auf ein Sparbuch mit meinem Namen getan. Und er liebt mich wie verrückt und wir werden uns im Januar nochmal zusammen setzen um über Absicherungen zu sprechen zB auch das wir uns im Krankenhaus besuchen dürften wie Eheleute etc.
Ich verabschiede mich und bedanke mich nochmal für die offenen Gedanken hier.
Alles Gute an alle !
 
  • #84
Und ich bin noch nie im Traum darauf gekommen, ihn abzusichern.
Was für eine absurde Idee, er hat doch selbst genug, genau wie du.

Danke für diesen Beitrag aus weiblicher Sicht. Ich komme mir manchmal reichlich hartherzig oder geizig vor, wenn ich hier mit den selbstverständlichen Forderungen mancher Frauen konfrontiert werde. Ich bin auch überzeugt, diese Frauen würden sich nie einen Mann suchen, wie Du das tust, der weniger verdient und den sie dann selbstverständlich finanziell unterstützen samt seinen Kindern.
Meine Ex-Frau sagte dazu immer: Geld ist nicht wichtig. Es ist ihr genau so lange nicht wichtig, wie sie selbst dafür arbeiten muss.

Liebe FS, hier mein Tip: vergiß diesen Punkt. Lege keinen Keim für das Ende eurer Innigkeit. Fang nicht an rumzusticheln.
...es wird so sicher wie das Amen in der Kirche Spuren bei Martin hinterlassen.

Das würde ich den Frauen hier auch raten. In dem Fall ist es gutgegangen.

Er hat die Miete die ich ihm anteilig gegeben habe nie ausgeben sondern auf ein Sparbuch mit meinem Namen getan.

So wie ich auch schon geschrieben habe, ich würde das auch nicht an die große Glocke hängen.
 
  • #85
Er hat gerade einen Engpaß, es geht um ganze 10.000 € und ich habe angeboten, ihm das zinslos zu leihen.
Ich finde das großzügig von Dir, weil Du ja schon geschrieben hast, dass für Dein Gefühl die Beziehung auf dem Prüfstand ist. Irgendwo ist er Dir aber doch sehr wichtig, oder?

Ich hätte spätestens nach etwa einem Jahr meinem jetzigen Mann bei einem solchen überschaubaren Betrag einfach die Kreditkarte gegeben. Klar, er ist ein Spießer, wenn er je denn tatsächlich Geld gebraucht hätte, dann nur aus einem Notfall heraus. Und dann hätte er das Geld genau so haben können wie mein Bruder oder so. Weil er damals schon einfach zu mir gehörte.

Liebe FS, viel Glück!
 
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