• #31
Also macht mal nicht so viel Wind um Hausarbeit, die auch jeder Single neben Vollzeitarbeit erledigt
Eben. Dann könnte der Mann mit anpacken und muss sich nicht ausruhen mit der Ausrede, er hätte ja gearbeitet.

Das Problem bei der Sache ist gar nicht, dass Hausarbeit so hochstilisiert wird, sondern dass sie einfach mal vom Mann nie anerkannt wird und als Hobby der Frau betrachtet wird. Du schreibst ja selber, dass es so dolle nicht sein kann, mal eben die Wäsche für einen weiteren Erwachsenen mit zu waschen, aufzuhängen, abzunehmen und zusammenzulegen (reden wir lieber nicht von Bügeln).

Wenn diese Arbeiten wirklich 8 Stunden täglich erforderten, würde mich mal interessieren, woher die Trauben von Müttern in den städtischen Parks jeden Tag spätestens ab Mittag 4-6 Stunden Zeit nehmen, um mit ihren Kindern an den Spielplätzen rumzusitzen.
Die Mehrheit der Frauen mit Kindern, die nicht Vollzeit arbeiten, und alle Frauen ohne Kinder, die Vollzeit arbeiten, die ich kenne, haben eine Putzhilfe, weil sie sonst kaum Zeit für sich, den Garten, Sport hätten.
 
  • #32
würde mich mal interessieren, woher die Trauben von Müttern in den städtischen Parks jeden Tag spätestens ab Mittag 4-6 Stunden Zeit nehmen, um mit ihren Kindern an den Spielplätzen rumzusitzen.

Oh Du holde Einfalt der Wahrnehmungsfehler! Beobachtest Du tatsächlich, dass dieselben Frauen dort 6h sitzen und zwar täglich!? Was machst Du sort solange auf Deinem Beobachtungsposten? Oder ist es nicht vielmehr so, dass am Nachmittag Frauen Zeit mit ihren Kindern auf dem Spielplatz verbringen? Das wird man ihnen nicht vorwerfen können. Ich begleite manchmal Freundinnen mit Kindern dahin und finde es anstrengend. Nach 1,5h bin ich gerädert und hätte lieber 4h gearbeitet! Dieses Denken (des Fragestellers), das systematisch Haus- und Familienarbeit entwertet, hat dazu geführt, dass er nun seine Familie verliert. Sowas kommt von sowas. Und es bleibt zu hoffen, dass Männer solche Threads wahrnehmen und sich Gedanken machen. By the way: obwohl wir keine Kinder haben und mein Mann den Löwenanteil des Einkommens erwirtschaftet, käme er nie auf die Idee am WE ausschließlich die Füße hochzulegen. Das ist auch eine Frage des Anstands. Er reist interkontinental und ist wirklich müde, aber er steht nicht vom gedeckten Tisch auf und hinterlässt mir alles. Selbstverständlich sieht er einen vollen Wäschekorb und stellt die Wäsche an und wenn ein Fenster streifig ist, dann putzt er es etc... Dieses Verantwortungsgefühl für den gemeinsamen Haushalt geht einigen Männern ab! Sehr verräterisch ist dann die Formulierung "ich helfe mit". Nein, nicht mithelfen, es ist eine gemeinsame Aufgabe, genauso wie das Geldverdienen (aber alles zu seiner Zeit und nicht mit einem einjährigen Kind!).
 
  • #33
Lieber FS.
Ich bin eine Frau, und dennoch bekommst du meine völlige Sympathie. Es ist der blanke Horror, was du von der Frau berichtest. Ich würde mich schämen, wenn ich mich so verhalten würde! Ich habe nie verstanden, dass deutsche Mütter nach der Geburt von Kindern glauben, ein Recht auf Versorgung seitens des Kindesvaters haben. Kinder und Hauhalt lasten keine Frau aus! Eine Mutter auch kleinerer Kinder kann Vollzeit arbeiten gehen (habe ich immer gemacht, auch bei 3 Kindern, aber hier in Skandinavien vieles anders).
Lass dich nicht zu einer Heirat erpressen! Natürlich musst du für deine Kinder zahlen (was du ja auch tust, u.a. indem du arbeitest und mit zahlst), aber darum geht es ja nicht.
Eine Frau, die sich äußerlich gehen lässt und schlampig und unhygienisch ist sowie frech fordert, ist einfach unattraktiv, und kaum ein Mann würde sich freuen, so eine Frau zu heiraten.
Mit zwei kleinen gesunden Kindern ist man arbeitsmäßig nicht sehr ausgelastet. Man kann Müttern durchaus eine Vollzeitarbeit zumuten.
Du solltest deine Partnerin nicht provozieren, z.B. indem du sagst, du könntest dir Sex woanders holen. Solche Argumente sind destruktiv. Lass das lieber!
Greif deine Situation sachlich und emotionslos an. Sachliche Auskünfte und Wissen sind immer am besten. Geh zu einem Anwalt und lass dich beraten. Wie stehst du finanziell da, wenn ihr euch trennt? Natürlich zahlst du Kindesunterhalt, aber doch wohl kaum Unterhalt für die Mutter - oder? Sie kann doch bitte schön Vollzeit arbeiten gehen!
Mach es deiner Partnerin nach der Beratung bei einem Rechtsanwalt ganz deutlich, welche Rechte du hast in Bezug auf die Kinder, und was du zu zahlen hast. Verlange, dass sie arbeiten geht. Außerdem sollst du dir Erpressungen nicht bieten lassen, weder in Bezug auf Arbeitsverweigerung noch ihr schlampiges Auftreten noch ihre Ignoranz dir gegenüber. Sag es sachlich und ohne Provokationen.
Eine Trennung klingt wahrscheinlich in eurem Fall. Schlag ihr vor, dass ihr selbstverständlich nicht heiratet, sondern getrennt lebt, aber euch gemeinsam zukünftig um die Kinder kümmert. Sorge für eine gute Gesprächsatmosphäre. Können die Kinder bei dir leben? Hilf ihr eventuell bei dem Umzug in eine kleine Wohnung. Sie ist die Mutter deiner Kinder. Versuche also im Interesse deiner Kinder, eine Zusammenarbeit nach der Trennung zu erwirken.
 
  • #34
Also macht mal nicht so viel Wind um Hausarbeit, die auch jeder Single neben Vollzeitarbeit erledigt,
Richtig, als Single führe ich meinen Ein-Personenhaushalt ganz allein, mit ganz wenig Aufwand und mache auch noch reichlich Überstunden gehe zum Sport etc.. Und weil ich das mache bringe ich die Berufskleidung in die Reinigung, es kommt der Fensterputzer und gekocht wird auch nicht, sondren ich gehe esssen, bzw. bringe ich mir auf dem Rückweg einen Snack mit.
Einen 4-Personenhaushalt könne die meisten schon aus finanziellen Gründen so nicht führen und Kinder würde ich auch anders ernähren, weil ich da eine andere Verantwortung verspüren würde.
Als Single lebe ich komplett anders als wenn ich einen Familienhaushalt führe. Das scheint der Mehrheit der Männer aber nicht klar zu sein. Als ich verheiratet war wurde täglich frisch gekocht, mit frischem Gemüse und da stand ich mindestens eine Stunde in der Küche. mein Ex wußte das zumindest zu würdigen.

...wobei es keinen erheblichen Unterschied macht, wie voll man die Maschine lädt, ob man noch eine 2. belädt, oder welche Menge man kocht. Wir leben nicht mehr um 1900, als man die Essenszutaten teils noch lange vorbeireiten musste, oder als der Waschtag seinen Namen mangels Automaten zu Recht getragen hat.

Eben, und warum beschwert der FS sich dann, das die Frau seine Dreckwäsche nicht mitmacht, sondern er sie selber machen muss? Das ist doch für ihn exakt die gleiche Nummer wie für die Frau. die Waschmaschine wäscht die Wäsche, ergo kein Grund für den FS die Untätigkeit seiner Frau hinsichtlich seiner Kleidung zu bewehklangen.
Insbesondere das Bügeleisen bügelt die Hemden ganz allein 1a, der Herd kocht das Essen inkl. Kartoffeln schälen, der Kühlschrank bestellt den benötigten Nachschub eigenstndig online und öffnet bei Lieferung die Tür, räumt sich selber ein - da muss Man(n) nicht mehr am Feld vorbeireiten.
Wie ganz so funktioniert das nicht? Tja, da hat der FS wohl die falschen Geräte gekauft - Ironie off.

Wenn sich das alles allein macht und keinerlei Aufwand verursacht, sollte der Mann sich nict damit aufhalten rumzumeckern und sich über die Frau beklagen, sondern selber das erledigen, was keine Arbeit macht.
Oder ist es nur Arbeit, wenn ein Mann es tun muss und bei der Frau naturgegebene/geschlechterbedingte erholsame Freizeitbeschäftigung?
 
  • #35
Deine Nicht-Frau hat wirklich alles falsch gemacht.

Sie hat Kinder bekommen und ist mit dir zusammengezogen, ohne mit dir verheiratet zu sein.

Und offenbar hat sie dir auch den Haushalt und alles gemacht ohne dass du nur einen Finger krumm machen musstest.

Ich war immer voll arbeiten trotz einem Kind, und einen Arbeitsweg von 2 Stunden insgesamt.

Ich hatte liebe Omis die das Kind regelmäßig abgeholt haben und auch mal über Nacht genommen haben, anders hätte ich die Belastung gar nicht ausgehalten.

Zudem hatte ich einen Mann der sich wenigstens bemühte gelegentlich mit im Haushalt zu helfen wenn ich ihn darum bat.

Dennoch war es selten so ordentlich wie ich es mir gewünscht hätte. Wenn ich mir vorstelle das ganze mit zwei Kleinkindern ein absoluter Albtraum. 10 Stunden weniger Arbeitszeit hätten dabei auch nichts ausgemacht. Die Arbeit strengt die mich nicht an im Gegensatz zu der Versorgung des Kindes, welches nachts mich nicht mal ordentlich schlafen ließ. 7 Jahre lang habe ich keine Nacht lang durchschlafen können sondern musste ein bis zweimal aufstehen.

Und wenn ich dann mal hätte schlafen können, wurde ich von meinem Partner voll geschnarcht, so dass ich auch nicht schlafen konnte.

Und du bildest dir ein, weil du mehr verdienst, kannst du dich bedienen lassen wie ein Pascha und muss gar nichts machen für eure Familie außer das Geld ranschaffen?

Gehen lassen würde an Ihrer Stelle ich nicht mich - sondern dich.

Ich mache dir einen Vorschlag: nimm zwei Wochen Urlaub und versorge in dieser Zeit deine Frau, deine Kinder, den Haushalt - so wie du es dir von deiner Frau wünscht.

Du kümmerst dich um die kleinen kochst, wäschst und machst Arztbesuche. Danach fängst du an alles zu putzen.

Vielleicht verstehst du nach den zwei Wochen dann endlich, warum deine Frau so stinksauer auf dich ist.

Sie soll dich und deine Kinder versorgen, als Putzfee, als Kindermädchen und als Geliebte das sind drei Jobs ! Ach und Geld ranschaffen soll sie ja auch noch.

Und du willst ihr nicht mal die Sicherheit einer Ehe bieten, Rentenanwartschaften anerkennen für nur einen halben Job.
 
  • #36
Und es bleibt zu hoffen, dass Männer solche Threads wahrnehmen und sich Gedanken machen.

An einen Erfolg für die Verbesserung des Familienlebens erhoffe ich mir herzlich wenig davon, dass ein mitlesender Mann über so einem Forumsbeitrag was dazulernt. Entweder hat ein Mann sowas als Selbstverständnis, weil einen Begriff von einem gemeinsamen Familienleben oder er lernt es nie.

Ich hoffe aber darauf, das Frauen insgesamt mehr lernen, wenn sie Beiträge lesen, die darauf hinweisen, das sie ohne Ehe sehr benachteiligt sind, wenn sie den Löwenanteil der Hausarbeit plus Teilzeitjob machen, d.h. ihre Berufschancen, Rücklagenbildung und Altersversorgung grob vernachlässigen, während die Männer sich unter dem Deckmäntelchen "Hauptverdiener" von allem Lästigen was ihnen kein Geld bringt weitgehend frei halten und auch noch Erholungszeiten beanspruchen, die der Frau selbstverständlich nicht zugestanden werden. Leider war auch dieser thematisch wichtige Beitrag nur kurz im Thread sichtbar.
Das Verhalten der Partnerin des FS zeigt aber, dass sie weiß, wie der Hase läuft und dementsprechend verhält sie sich auch.

Ich bin unbedingt für eine Berufstätigkeit von Frauen mit Kindern, aber dann müssen die Rahmenbedingungen stimmen und die Kindsväter sich eben auch familär engagieren. Letzteres tun zu viele nicht ausreichend und deswegen wollen die Frauen die Doppelbelastung nicht.
 
  • #37
Der FS soll doch seine "Partnerin" in Vollzeit arbeiten schicken und selbst teilzeit arbeiten, daneben zur Erholung die zwei Kleinkinder erziehen, versorgen, und alles rund um den Haushalt schmeißen - wenn er denkt, dass man so das große Los gezogen hat. Sich ständig ausruhen kann, "nicht arbeitet", faul sein kann. - Mal sehen, wieviel Lust auf Sex er dann nach ein paar Wochen noch hat.
 
  • #38
......sich gegenseitig den Buhmann zuzuschieben, wird wohl kaum was bringen. Es gehören zwei dazu, um den Karren in den Dreck zu ziehen. Erst wenn diese Erkenntnis beiderseitig als Rauchzeichen über die Schädel schwebt, ist eine Begegnung auf Augenhöhe möglich, damit es zu einem ****vernünftigen**** Ergebnis für Beide kommen kann. Vielleicht drückt ihr beiden den Resetknopf und schaut euch an, wie es am Anfang bei euch ausgeschaut hat und ab wann sich der Wurm eingeschlichen hat. Das macht viel mehr Spass und gibt euch die Chance, erwachsen zu werden......für eure Kinder!!!
 
  • #39
Hallo Ringer,

(übrigens eine sehr schöne Sportart)

ich stelle mir gerade vor, wie Ihr die Rollen tauscht: Sie geht Vollzeit und Du Teilzeit arbeiten. In der anderen Tageshälfte übernimmst Du zu 100 Prozent Heim&Kinder und in der restlichen Zeit, abends und an den Wochenenden, hälftig. Deine Heimarbeit gleicht sich mit einem tariflichen Entgelt und entsprechenden Vorsorgeaufwendungen, Ihr seid ja nicht verheiratet, aus. Toll! Oder?
Ich bin überzeugt dann klappt es auch wieder mit dem Sex.

PS: Ich habe neben einem 60h-Job den größten Teil von Heim&Kindern übernommen und darüber hinaus auch ebenso finanziell. Meine Frau konnte(/ist) ihrerseits Vollzeit arbeiten (/gegangen). Der Sex war entsprechend.
 
  • #40
Es ist der blanke Horror, was du von der Frau berichtest....

Komisch, was liest Du hier? Ich lese, dass ein Mann maßlos dramatisiert, weil er sich um seine eigene Wäsche und ab und an um etwas Hausarbeit für seine Kinder sowie seine Kinder kümmern soll, statt wie von ihm gewünscht am Wochenende auf dem Sofa rumzuliegen oder seinen Hobbys nachzugehen.

Ich habe nie verstanden, dass deutsche Mütter nach der Geburt von Kindern glauben, ein Recht auf Versorgung seitens des Kindesvaters haben. ..... Eine Mutter auch kleinerer Kinder kann Vollzeit arbeiten gehen (...hier in Skandinavien vieles anders).
Eben, Du vergleichst Äpfel mit Zwiebeln und merkst das noch nichtmal.
In Skandinavien beteiligen die Männer sich in ganz anderem Umfang an der Familienarbeit und dort sind die Bedingungen in der Kinderbetreuung ganz andere (kleinere Gruppen, qualifiziertere Betreuer, andere berufliche Anerkennung, d.h. weniger Frust, bessere Ausstattung), sodass man seine Kinder dort auch mit besserem Gefühl in eine Betreuung geben kann. Insgesamt ist die Kultur in Skandinavien in diesen Dingen eine andere, das Berufsleben viel weniger zwanghaft als hier, Frauen waren beruflich nie so benachteiligt wie in Deutschland. Daher ist ein Vergleich nicht zulässig.


Eine Frau, die sich äußerlich gehen lässt und schlampig und unhygienisch ist sowie frech fordert, ist einfach unattraktiv
Wie soll das denn gehen, dass die Partnerin des FS top ist, wenn sie im Beruf und mit den Kindern zusammen ist (also täglich) und es gelingt ihr trotzdem, binnen Minuten zu verwahrlosen, wenn sie mit dem FS allein ist. Diese Art von Verwahrlosung muss man mir erstmal erklären, bevor ich die Faru, über die sowas gesagt wird abwerte.
Auch hier gilt, den Kopf einfach mal zum Denken benutzen, statt auf eine Frau einzuhacken, deren Wahrheit man hier nicht lesen kann.
 
  • #41
Lieber FS, deine Frau sollte dringend 4 Wochen in Kur gehen und dir damit gleichzeitig einen Lernprozess in Sachen Familienrealität ermöglichen. Wenn du dann das bisschen Haushalt und Kinderbetreuung und -erziehung neben deinem Beruf geschafft hast, redet ihr noch mal miteinander. Aber sei top-gepflegt wenn sie aus der Kur zurückkommt.
 
  • #42
Ich könnte auch meine Vollzeit-AE-Geschichte erzählen und ich könnte auch versuchen, dem FS zu erklären, dass es extrem anstrengend ist, ein Kleinkind zu betreuen ( ich atmete am Montag immer auf und erholte mich im Büro vom WE ).
Ich könnte auch dem Spielplatz-Neider erklären, dass die Frauen dort mit ihren Kindern sind, weil die sich austoben wollen und man anderenfalls zu Hause die Hölle hätte. Ich kann mich sehr gut daran erinnern, dass ich mit roten Augen und schleppendem Schritt morgens den Buggy durch den Park schob, weil meine Tochter glockenhell wach war und zuhause randalierte.
Ich könnte...,
aber ich höre jetzt auf, weil es ohnehin nicht ankommt.
Niemand glaubt das. Ich selbst glaubte es auch nicht, bevor ich ein Kind bekam. Wer weiß, ob ich eins bekommen hätte, wenn ich gewußt hätte, was auf mich zukommt.

Die ersten drei Jahre mit meiner Tochter ging ich auf dem Zahnfleisch, nach zehn Jahren war ich aus dem Gröbsten raus und als sie etwa 14 war, hatte ich wieder ab und zu Zeit für mich.
Ich trennte mich vom Kindesvater, als dieTochter 2,5 Jahre alt war und das habe ich keine Sekunde bereut.
Denn danach wurde alles leichter.
Auf jeden Fall der Ärger und der Frust.
Und dass ich am Abend nicht mehr die Beine breit machen mußte.

Die Freundin des FS ist finanziell auf sich allein gestellt. Wenn sich nichts ändert, wird sie im Alter arm sein.
Wahrscheinlich bereitet sie derzeit ihren Auszug vor, so hört es sich für mich an und ich denke, das ist das einzig richtige.
Sie erkennt, dass sie auf's falsche Pferd gesetzt hat ( ja, sie war ziemlich dumm, da gebe ich dem FS recht ) und korrigiert ihren Fehler.
Ich denke, es ist ein Glücksfall, dass ihr der FS mit seinem lieblosen Verhalten die Trennung leicht macht.
Sonst würde sie vielleicht trotz seiner verqueren Vorstellungen ausharren und damit auf den finanziellen Abgrund zusteuern.

Ich denke, der FS wird froh sein, wenn er wieder single ist und die Frau wird sich schnell zurechtfinden.
Da sie nicht verheiratet sind, kann sie problemlos weggehen.
Alles wird gut, lieber FS.
Wenn sie Glück hat, bezahlst du ein bißchen Geld ( Düsseldorfer Tabelle ) ( meine Tochter bekam nichts ) und wenn du Glück hast, darfst du die Kinder auch mal besuchen.
Meiner durfte, wollte aber nie. Ich hatte kein Glück mit ihm, aber mit meiner Tochter.

w 49
 
  • #43
Was für ein furchtbares Thema, ich bin gerade tief betroffen.
Die Männer hier, die Partei für den FS ergreifen....wie peinlich.
Die eine Frau hier, die Partei ergreift....zum fremdschämen.

2 so kleine Kinder, Teilzeitjob, einen Mann, der sich zu Hause ausruhen und das Rundumsorglospaket (kochen,putzen,waschen,bügeln,Kinder versorgen , selber aber Beine hochlegen nach Feierabend) inklusive Sex und eine attraktive Frau haben will (wohl eher verlangt) und der keine Verantwortung in Form von Ehe übernehmen will (die ja doch eine Frau in dieser Konstellation wenigstens ein wenig absichern würde).
Meine Güte, da breche ich ja schon beim Lesen zusammen, wenn das ein Dauerzustand sein soll, was wohl so ist.
Obwohl es ja Realität sehr vieler Frauen ist. Meine nicht mehr.
Ich habe immer Vollzeit gearbeitet, mein Kind war 10 Monate alt, da ging für mich der berufliche Alltag wieder los. Haushalt und alles andere waren trotzdem kein Problem.
Nur wenn ich einen Mann kennengelernt habe, wurde es oft ein Problem. Den hatte ich dann nämlich auch noch an den Hacken mit all seinen Erwartungen. Mein Ex , als er mich kennenlernte...prima, Du hast ein Haus, da komme ich an den "Papa-Wochenenden" mit den Kindern zu Dir. Was in der Realität bedeutete....Du versorgst bitte die Kinder, ich sage Dir auch vom Sofa aus, welche Wurst sie auf Brot mögen.

Ich habe heute keinen Respekt mehr vor solchen Männern. Jede Frau, die so einen Mann kennen lernt, ist deutlich besser gestellt, wenn sie alleine bleibt.
FS, Du solltest Dein Denken und Handeln nochmal neu sortieren. Allerdings hört es sich für mich insgesamt so an als ob Deine Partnerin innerlich schon längst "weg" ist.
Die Ungepflegtheit gehört wohl zum Programm , um Dich fernzuhalten, falls Du "Dein Recht" auf Sex in Anspruch nehmen wolltest.
Es gibt keine "Sexverweigerung", es gibt aber Zeiten, in denen man nicht mehr will. Schluss. Vorbei.
W
 
  • #44
Lieber FS
Du hast 2 Optionen:
1) Versuche, das Ruder herum zu reissen und wieder mehr Liebe, gegenseitiges Verständnis und Unterstützung in eure Beziehung rein zu bringen. Dann geht es nicht darum, wer Recht und Unrecht hat. Es geht darum, als Team zusammen zu spannen.
2) Trennung. Dann wird irgendwann das Gericht entscheiden, wer was bekommt und welche Verpflichtungen jeder hat.
Für beide Optionen empfehle ich euch fachliche Unterstützung, und sei das vorerst nur einen Beziehungsratgeber zu lesen. Egal, wie sehr ihr euch inzwischen anekelt und auf die Nerven geht, ihr habt zwei Kinder in die Welt gesetzt und seid es ihnen schuldig, euch einigermassen zivilisiert zu verhalten. Ausserdem kann ich dir garantieren, dass die nächsten 20 Jahre stressfreier für dich sein werden, wenn ihr beide ein einigermassen erwachsenes Gesprächsniveau findet.
 
  • #45
Es ist schon auffällig das die einzige Frau die hier sachlich argumentiert aus Skandinavien kommt. Ich lebe in Frankreich und da würden sich die Frauen totlachen wenn Sie die Argumente zu Hausarbeit und kochen hier hören . Und bevor jetzt das frische Gemüse Argument kommt:

a) die Franzosen kaufen zumindest am WE noch sehr gerne auf den zahlreichen Märkten ein und kochen (am WE) auch frisch. Trotzdem arbeiten alle Vollzeit - die meisten wenn das Kind ein Jahr alt ist.
b) Ich koche selbst und eine Stunde für Gemüse, Beilagen (Reis; Kartoffeln, Nudeln) und Fisch oder Fleisch habe ich noch nie gebraucht.
c) Ich bin geschieden und habe für meine Töchter das Wechselmodell, d.h. jede 2. Woche ganz. Ich mache alles im Haushalt (130m²). Dauert in einer Kinderwoche nur für Bügeln und Zimmer aufräumen länger als wenn sie nicht da sind.

Wer Sex als Waffe einsetzt zeigt dass er den anderen Menschen nicht liebt sondern benützt und manipuliert. Das beste ist darauf nicht anzuspringen und das Thema zu ignorieren. Die sollte aber klare sein das das heisst Dein Paartner liebt Dich nicht wirklich.

Ich gehe davon aus dass die Kinder in den Kindergarten gehen. Diese Zeit sollte er ausrechnen. Nehmen wir an Sie hat so pro Tag 3 Stunden "frei" - keine TZ/Fahrzeit, keine Kinder. Das soll er mit seiner Belastung (Arbeit & Fahrzeit) gegenrechnen. Das Delta ist die Zeit die die Frau bei 50/50 mehr tun müßte als er. Das versachlicht das Thema.
Ich denke aber Du wirst um die Grundwahrheit nicht herum kommen. Deine LG sucht keinen Partner sondern einen Serviceprovider damit Sie Ihr Wunschleben führen kann. Willst Du das sein? Falls nicht würde ich zum Anwalt gehen und mich schlau machen.
Meine Wäsche würde ich selber waschen un bügeln. Mein Essen würde ich selber kaufen und kochen. Alternativ nach der Arbeit einen Kleinigkeit auswärts essen. Das reduziert die Angriffsfläche und gleichzeitig lernst Du wie wenig Zeit und Geld das alles kostet:)
Wenn Du Deine Aktionen alle "abgearbeitet" hast würde ich Ihr ein Ultimatum stellen - aber erst dann wenn Du bei dessen wirkungslosen Verstreichen auch bereit bist auszuziehen. Sorgerecht kannst Du in D vergessen - aber lieber eine frühe Trennung als so etwas. Jetzt sind die KInder noch so klein das Sie getrennte Eltern sehr schnell als völlig nomal betrachtren - der zweijährige bekommt das gar nicht mit. Je länger Du wartest desto grösser das Drama und desto mehr kann sie dich emotional erpressen.
 
  • #46
Lieber FS,
gut ist, dass du deine Partnerin dazu gebracht hast wieder arbeiten zu gehen, denn im Falle einer Trennug profitiert ihr beide davon.

Da ich an deiner Antwort gemerkt habe, dass du die Antworten sehr selektiv liest(alles was dir gefällt -Geldeinschänkung - etc.) denke ich nicht, dass du an einer wirklichen Lösung eurer Probleme gelegen ist. Da jedoch zwei kleine Kinder im Spiel sind, die euer Verhalten mitbekommen und darunter leiden schreibe ich dennoch Lösungsvorschläge:
1.) ein Perspektivwechsel wäre hilfreich für eure Beziehung. Wenn es finanziell drin ist, nimm dir zwei Monate Elternzeit. Wenn für deine Frau möglich sollte sie in der Zeit Vollzeit ggf. mit Nebenjob arbeiten, so dass sie ungefähr zur gleichen Zeit heimkommt wie du. Du solltest in der Zeit alles Leisten was deine Frau auch macht um zu sehen um wieviel Arbeit es sich wirklich handelt und gaaanz wichtig ihre Arbeit zu wertschätzen. Sie lernt dadurch wie schwer ein Vollzeittag ist. Auszeiten darf sie sich am
Wochenende genauso nehmen, wie du dies tust. Bedeutet du bist dann für die Kinder da.
2.) Holt euch Hilfe bei der Familienpsychologin der Caritas , Kirche oder wenn ihr es euch leisten könnt privat. Denn momentan könnt ihr nicht konstruktiv miteinander umgehen.
3.) in eurer Kommunikation solltet ihr euch idealerweise keine Vorwürfe machen sondern versuchen gemeinsam
Lösungen zu finden.
4.) Ansprüche kann kein Partner an den anderen stellen. Alles was man in einer Beziehung gibt und nimmt ist freiwillig. Man sollte über seine Wünsche sprechen und versuchen überein zu kommen.

Vielleicht helfen dir ein paar meiner Ideen.
Meinen Mann hat die Elternzeit sehr gut getan. Er weiß wieviel Arbeit Haushalt und Kinder sind und wie unfair es ist das dies nicht mit Entgeldleistung verbunden ist. Er wertschätzt meine Arbeit, bringt sich so viel es geht ein und kümmert sich liebevoll um unseren Sohn. All das aber erst, nachdem er selbst die zwei Monate zu Hause war. Und das tolle er hat eine wundervolle Beziehung zu seinem Kind während der Zeit aufgebaut. Also eine prima Chance für dich. Dir alles gute auf deinem Weg.

In der Hoffnung das du deinen Kiddies ein guter Vater und deiner Partnerin ein guter und verständnisvollerer Partner wirst.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #47
Wüßte ich nicht aus eigenen leidvollen Erfahrungen, dass es solche Männer tatsächlich gibt, hätte ich das hier für einen ziemlich überzogenen Fake gehalten.

FS, du nimmst außer dir selbst überhaupt nichts wahr. Nur deine Bedürfnisse zählen, nur du hast das Recht auf Ruhe, nur deine Meinung ist von Relevanz.

Du hast dir da einen für dich sehr feinen Mix aus 30er-Jahre-Frauenbild und Moderne zusammengestellt. Ich kann mir gut vorstellen, dass dir das sehr gut in den Kram passt: Deine Frau versorgt dich und den Haushalt und die Kinder, ist nebenbei adrett und stets willig für Sex, lässt dir deine Ruhe und Entspannung UND geht dazu noch arbeiten. Was für ein Schlaraffenland für dich als Mann !

Kannst du dir eigentlich auch nur im Entferntesten vorstellen, dass deine Frau auch Bedürfnisse hat ?

Wann hast du ihr das letzte Mal ein heißes Bad eingelassen, ihr den Rücken massiert, ihr ein Verwöhn-Wochenende bereitet, für sie gekocht, sie schick ausgeführt, ihr die Kinder abgenommen, sie gewertschätzt ?
Deine Frau hat Null Mehrwert von dir als Mann. Deswegen will sie auch keine Intimitäten mit dir.
Aber ich bin mir sicher, dass du das nicht verstehen wirst. Also wirst du es fühlen müssen. Ich wünsche deiner Frau alles Gute.
 
  • #48
Ich gehe davon aus dass die Kinder in den Kindergarten gehen. Diese Zeit sollte er ausrechnen. Nehmen wir an Sie hat so pro Tag 3 Stunden "frei" - keine TZ/Fahrzeit, keine Kinder.

Da ist doch schon der erste Denkfehler, jedenfalls in Deutschland (in anderen Ländern kenne ich mich nicht so aus, macht auch nichts, wir leben in Deutschland). Wenn die Kinder im Kindergarten sind, wird von der Mutter gearbeitet. War bei mir jedenfalls so. Kein Kindergarten, kein "frei". Kindergarten geschlossen in den Ferien....Urlaub oder Tagesmutter. Und Kindergarten heisst auch....keine Überstunden oder gar -minuten. Der schließt pünktlich anders als im Fernsehen.
Es gibt ausserhalb der Arbeitszeiten kein "frei" für Mütter.
W
 
  • #49
Das soll er mit seiner Belastung (Arbeit & Fahrzeit) gegenrechnen.

Wie soll man das gegenrechnen? Arbeit, Fahrzeit (m) gegen....Arbeit, Fahrzeit , Kinder plus Haushalt und Stress, dass alles nach Plan geht (w)?
ich bin eigentlich wirklich sehr froh, dass ich mich mit solchen Gedanken nicht mehr rumplagen muss.
FS, eins am Rande mal so....liebst Du sie noch? Kann ja sein.
W
 
  • #50
Es ist schon auffällig das die einzige Frau die hier sachlich argumentiert aus Skandinavien kommt. Ich lebe in Frankreich und da würden sich die Frauen totlachen wenn Sie die Argumente zu Hausarbeit und kochen hier hören .
Tja, der FS und die meisten Antwortenden hier leben aber in Deutschland. Die Situation hier ist sicher ein wenig anders als in anderen Länder. In Frankreich ist es z.B. üblich, als Familie ein Au pair zu haben und zusätzlich eine Haushaltshilfe.

Fakt ist, wenn Mutter und Vater Vollzeit arbeiten, kommen sie beide nicht vor 17 Uhr aus der Arbeit, bei einem verantwortungsvollen Job in der Regel viel später. Manch eine Mutter und manch ein Vater möchten aber, dass ihre Kinder, erst recht im Kleinkindalter, regelmäßig nicht erst nach 17/ 18 Uhr einen Elternteil zu Gesicht bekommen. Finde ich legitim.

Deine LG sucht keinen Partner sondern einen Serviceprovider damit Sie Ihr Wunschleben führen kann.
Welchen Service bietet denn der FS seiner LG, außer Geld, deiner Meinung nach? Was denkst du, hat sie von ihm?
"Wunschleben" … was ist daran verkehrt, sein Wunschleben anzustreben? Was strebst du denn an?

Der FS wird, bevor er mit seiner LG Kinder gezeugt hat, einfach nicht viel zum Thema Lebensplanung und -vorstellung mit der Frau besprochen haben. Vermutlich, damit sie nicht Reißaus nimmt. Oder warum sonst bespricht man seine Vorstellungen nicht mit der Partnerin und ist dann extremst genervt, wenn man für einige Jahre der Alleinverdiener sein soll, solange die Kinder noch klein sind.
Viele Männer haben kein Problem damit, einige Jahre Alleinverdiener zu sein, viele auch "für immer". Vermutlich, weil sie sowieso ihren Vollzeitjob haben und wenn das Einkommen für die Familie reicht … warum auch nicht?!
Was genau stört den FS überhaupt daran, dass seine LG nicht arbeiten gehen will, solange die Kinder noch so klein sind?

w51
 
  • #51
Deine Freundin kann für sich selber entscheiden, ob sie arbeiten will oder nicht. Du kannst ja für dich entscheiden, ob du bleiben willst oder nicht.

Auch darf eine Frau entscheiden, ob sie Sex mit dir möchte oder nicht.
Du bist sehr unreif, verklemmt und auch ziemlich altmodisch für dein Alter.

Und wie KANN man bitteschöne einer Frau an seiner Seite - die man ja hoffenltich schätzt und achtet, sagen, man holt sich den Sex woanders? Geht es eigentlich noch bei dir?

Aus logischen Gründen,. Vernunft und zu deinem Vorteil würde ich dir raten, bei Kindern immer zu heiraten. Auch zu deinem Schutz und Recht an den Kindern, es geht um Erbschaft, Immobilien, Rechte, Pflichten. Wenn es nicht klappt, kann man sich ja immer noch scheiden lassen. Ich sehe da kein moralisches Problem, eher einen gesellschaftlichen Vorteil, den man sich einheimsen sollte, wenn man nicht ganz blöde ist.
Auch werden die Kinder ständig gemobbt, wenn es heißt, Mama und Papa sind nur Freunde, nicht verheiratet.
 
  • #52
Da war sie bereits mächtig angesäuert, hat den Haushalt schleifen lassen, mir oft Sex verweigert und mich in jeder freien Minute versucht in Haushalt und Kinderbetreuung einzuspannen.

Viele Frauen reagieren hier im Forum ja ziemlich empört.
Der FS hätte wohl besser mal schreiben sollen:
... Hat mich den ganzen Haushalt alleine machen lassen, samt Kinderbetreuung ... und nun bleibt mir nicht einmal eine Stunde Zeit zum Ausruhen am Abend ...
(Bitte mal diese Sätze hier direkt mit dem Zitat vergleichen.)

Also so wie es geschrieben wurde, klingt es tatsächlich, als würde der FS nur sehr wenig bis gar nichts am Haushalt beitragen. Und zwei Stunden mehr Zeit unter der Woche sind aus meiner Sicht tatsächlich recht wenig, wenn Mann dann abends auch noch eine ordentliche, warme Mahlzeit vorgesetzt bekommen möchte. (Und wer hier meint, man kann auch mal schnell-schnell eine ordentliche warme Familien-Mahlzeit in 30 Minuten auf den Tisch zaubern, bei dem wäre ich wirklich nur ungerne Gast am Tisch.)
Zumal es wohl kaum einen großen Unterschied macht, ob man jetzt 6 oder 8 Stunden arbeitet. Auch mit 6 Stunden ist man nach Feierabend bereits erschöpft.
Letztlich wird sich da also wohl tatsächlich zu Recht ordentlich Frust bei der Frau aufgestaut haben und die Heiratsabsage hat nun das Fass zum Überlaufen gebracht.

... schwierig, schwierig ... Rede doch mal mit Deiner Frau darüber, warum Du nicht heiraten möchtest.
Es ist doch wohl die Sorge irgendwann dann vielleicht nur noch als Unterhaltszahler fungieren zu müssen. Ist ja auch durchaus verständlich, wenn man sich heutzutage mal die vielen Scheidungen vor Augen hält. Auf der anderen Seite sollte aber doch allein das Wohl Deiner Kinder immer im Vordergrund stehen.
 
  • #53
Lieber FS,
du machst es dir schon ganz schön einfach...
Heiraten willst du nicht - d.h. du erwirbst fleissig Rentenansprüche, deine Freundin darf dafür die Kinder versorgen, den Haushalt schmeissen, TZ arbeiten und wird, wenn sie alt ist, mal in die Röhre gucken...
Ich würde auch vorschlagen, du nimmst mal 4 Wochen Urlaub, und in dieser Zeit versorgst du komplett die Kinder (am besten, wenn der Kindergarten Ferien hat - denn das darf vermutlich auch deine Freundin abdecken!), schmeisst den Haushalt, kochst abends für alle, und das natürlich auch am Wochenende, damit deine Freundin sich von der Arbeitswoche erholen kann. Ach ich vergass - und dabei immer schön gepflegt und rasiert sein und für Sex parat stehen!
Dann melde dich hier wieder und berichte!
Ich hatte das ab und an, als mein Sohn klein war - da war ich selbständig und mein Mann musste mal ne Woche Urlaub nehmen, weil ich auf Dienstreise war....
Fazit: Als ich wieder kam, war nichts gewaschen oder gebügelt, die Bude sah aus wie bei Hempels unterm Sofa, und er hat rumgestöhnt, das Kind wäre ja sooo anstrengend ...
Ach ich vergass: Er hatte Urlab genommen, ich war daneben immer berufstätig ;-)
 
  • #54
Es ist schon auffällig das die einzige Frau die hier sachlich argumentiert aus Skandinavien kommt. Ich lebe in Frankreich und da würden sich die Frauen totlachen wenn Sie die Argumente zu Hausarbeit und kochen hier hören . Und bevor jetzt das frische Gemüse Argument kommt:

a) die Franzosen kaufen zumindest am WE noch sehr gerne auf den zahlreichen Märkten ein und kochen (am WE) auch frisch. Trotzdem arbeiten alle Vollzeit - die meisten wenn das Kind ein Jahr alt ist.


Meine Wäsche würde ich selber waschen un bügeln. Mein Essen würde ich selber kaufen und kochen. Alternativ nach der Arbeit einen Kleinigkeit auswärts essen. Das reduziert die Angriffsfläche und gleichzeitig lernst Du wie wenig Zeit und Geld das alles kostet:)
Wenn Du Deine Aktionen alle "abgearbeitet" hast würde ich Ihr ein Ultimatum stellen - aber erst dann wenn Du bei dessen wirkungslosen Verstreichen auch bereit bist auszuziehen. Sorgerecht kannst Du in D vergessen - aber lieber eine frühe Trennung als so etwas. Jetzt sind die KInder noch so klein das Sie getrennte Eltern sehr schnell als völlig nomal betrachtren - der zweijährige bekommt das gar nicht mit.
1. In Frankreich haben die meisten berufstätigen Frauen Haushaltshilfen oder Au Pairs und ganz sicher lacht niemand darüber, dass ein 4-Personen-Haushalt mit 2 Kleinkindern jede Menge Zeit und Arbeitskraft fordert.
2. Ist es für Kleinkinder bestimmt etwas sehr Feines, wenn sie 1-2 Mal die Woche frisch bekocht werden und ansonsten aus der Dose und mit eingeschweißtem Fastfood und Fertigfraß ernährt werden. Dann lernen sie auch gleich den richtigen Umgang mit Nahrung und die übliche Zubereitungsweise. Hmmm, lecker.
3.Du wiedersprichst dir in deinen Posts ganz massiv selber. Frisch kochen geht bei dir innerhalb von Minuten, der Haushalt erledigt sich quasi von selbst, Essengehen 5* Mal die Woche geht superschnell und kostet fast nix, Trennungen für 2-jährige sind vollkommen normal... Alles ein wenig unglaubwürdig. Die Partnerin des FS wäre darüber hinaus doch froh, wenn er endlich ausziehen würde.Die hilft ihm wahrscheinlich noch eigenhändig beim Kofferpacken.
 
  • #55
b) Ich koche selbst und eine Stunde für Gemüse, Beilagen (Reis; Kartoffeln, Nudeln) und Fisch oder Fleisch habe ich noch nie gebraucht.
c) Ich bin geschieden und habe für meine Töchter das Wechselmodell, d.h. jede 2. Woche ganz. Ich mache alles im Haushalt (130m²). Dauert in einer Kinderwoche nur für Bügeln und Zimmer aufräumen länger als wenn sie nicht da sind.
Ganz ehrlich, bei jemanden, der generell zum Essen, für mehrere Personen, kochen nicht mehr als eine Stunde braucht, möchte auch ich kein Gast sein.
Gerade für Kinder ist das erlernen eines gesunden Essverhaltens extrem wichtig.
Ich bin recht schnell, was meine Fertigkeiten angeht, da bei mir alles, bis zum Brot backen, Getränke (z.B. Kräuterlimonaden, Speiseeis, gesunde Snacks etc) aus frischen Zutaten, zum Teil aus eigener Ernte, bereitet wird, dauert das Kochen von gesunden Köstlichkeiten auch seine Zeit. Kräuter und Gemüse werden frisch geerntet und geputzt.
Da wird sautiert, passiert, karamellisiert, geschmort, gebacken, flambiert, geeist, dekoriert usw. All die verwendeten Gerätschaften müssen wieder entsprechend gereinigt und verstaut werden. Und dies täglich, nicht nur am Wochenende. Sind meine Neffen da, werden die spielerisch miteinbezogen, einerseits um Zeit mit ihnen zu verbringen und damit sie sehen, begreifen, erfahren, lernen. Die werden nicht einfach 'abgefüttert'
Eine Stunde? Ich komm ja aus dem Lachen nicht mehr heraus. Dann kommt noch der Haushalt (180 qm) samt Grundstückspflege (2400 qm) dazu. So kleine Kinder kann man auch nicht stundenlang sich selbst überlassen, zudem sind sie interessiert, wollen einbezogen sein. Pause? Fehlanzeige. In der Pause ist spielen angesagt. Raus, den Kindern Natur, Kultur, Erfahrung, Spannung bieten. In all der Zeit ist man nicht nur ständig körperlich aktiv, sondern auch noch hochkonzentriert. Keine Arbeit?
Ich spreche nicht von Menschen die meinen sie kochen frisch, wenn sie Spaghetti kochen, Tomaten aus der Dose erhitzen und einen Salat schnippeln, die Kinder vorm Fernseher oder der Playstation parken, unter putzen verstehen, aller 3 Tage mal Staub zu wischen, ein bissel zu saugen, Wäsche zu waschen und den Geschirrspüler zu bedienen. Klar, das bekommt man auch neben der Arbeit hin. Aber so sieht nicht der Alltag einer Mutter die Haushalt, zwei kleine Kinder und einen Ehemann zu versorgen hat.
 
  • #56
Und was bringt es, dass es vielleicht in Frankreich oder Skandinavien es besser ist?
Wenn jemand dies meint, dann hindert ja keiner denjenigen daran dorthin auszuwandern. Gut bei Norwegen wird es vielleicht schwieriger, da ja Norwegen nicht in der EU ist. Irgendwie ist dies ja auch nur so ein typisches deutsches Phänomen. Nur Jammern und Sudern.

Apropos Frankreich: Vor ca. 10 Jahren gab es in D ein französisches Unternehmen, dass einen Ganztagskindergarten für die eigenen Mitarbeiter gründete und bei der Gemeinde anbot, das auch für die Kinder, die nicht im Unternehmen sind, teilnehmen könnten und ob sich die Gemeinde finanziell an den Kosten beteiligt. Natürlich hatte die Gemeinde kein Geld dafür und somit stemmte das Unternehmen dies alleine. Als aber dann der Kinderzuwachs im Unternehmen zunahm und man keine unternehmensfremde Kinder mehr aufnehmen könnte, wollte plötzlich die Gemeinde doch sich beteiligen. Dies lehnte natürlich das französische Unternehmen ab und dafür habe ich vollstes Verständnis.
 
  • #57
Lieber FS,
ich verstehe vor allem nicht , wieso du ihr jetzt erst klar gemacht hast, nicht heiraten zu wollen .Spricht man das nicht ab, bevor man Kinder bekommt ? Habt Ihr nie darüber geredet?
Wir leben in ähnlicher Arbeitsteilung, aber eben nur ähnlich. Mein Mann verdient gut, ich arbeite stundenweise ( Homeoffice) und kümmere mich um Kinder, Haus ,Garten,Eltern . Allerdings erkennt mein Mann meine Arbeitsleistung an . Als wir noch nicht verheiratet waren ,war es z.B. für ihn selbstverständlich , für mich eine private Altersvorsorge abzuschließen.
Diese ganzen Erpressungsversuche bei Euch finde ich jämmerlich und sie tragen in keiner Weise zur Lösung des Problems bei.
 
  • #58
Naja, ich sehe hier eigentlich nur dass der FS nicht bereit ist, sich um seine Familie zu sorgen. Er geht arbeiten, möchte danach entspannen und am besten das warme Essen direkt vorgesetzt bekommen. Die gepflegte und gut gelaunte Frau soll ihn erwarten und ansonsten die Klappe halten. Er möchte keine Frau, sondern eine Puppe.

Lieber FS, du kannst dich ja trennen von deiner Partnerin, retten möchtest du doch eh nichts, du willst nur deinen Willen. Dann lebst du halt alleine, musst weiterhin für dich selbst kochen und Wäsche waschen, es ist ja dann schließlich kein anderer mehr da, der das für dich macht. Und dann darfst du Unterhalt für deine kleinen Kinder bezahlen. Und wenn du dann noch etwas Geld übrig hast darfst du dir auch Sex "woanders" holen. Bitte, deine Entscheidung.

An denjenigen der glaubt, Frauen würden Sex als "Waffe" benutzen: Ihr habt wirklich gar nichts verstanden. Frauen benutzen Sex nicht als "Waffe", ihnen vergeht nur die Lust, wenn sie von einem Mann emotional abgeturnt sind. So einfach ist das. Wäre sie zufrieden mit ihm und fände ihn attraktiv, dann hätte sie auch Sex mit ihrem Partner. Aber bei so einem Typen vergeht es doch jeder Frau. Aber glaubt ruhig weiter, dass das Strategie wäre. Ist ja auch einfacher der Frau den Buhmann zuzuschieben als mal bei sich selbst anzufangen.

w(28)
 
  • #59
Quintessenz -

Vorher klar reden, wie sich beide Partnerschaft vorstellen, wie Familie, wie Rollenverteilung, Finanzen, etc.
Beide prüfen, ob es einen Grundkonsens vorhanden ist, vorher!

Nicht nach dem Motto, das ergibt sich schon, irgendwie löst es sich - dieser Thread ist leider klassisch.
Der eine sagt, denkt, interpretiert, lässt geschehen, die andere ebenso.
Nur nicht miteinander, und nicht so dass wirklich Verstehen und eine Basis vorhanden ist.

Und auch jetzt - keine Kommunikation, Klärung, sondern Krieg, Vorwürfe, Verletzungen.

Wenn es nur die beiden Erwachsenen betreffen würde, wäre es ja nicht schlimm, da ist jede/r verantwortlich.

Leidtragend sind die Kinder.

Deswegen, nur nochmals als Tipp, versucht eine gütliche Trennung mit Mediation, Familienberatung.
Ihr seid als Paar grandios gescheitert, aber ihr seid eben Eltern, ihr beide!
 
  • #60
Es ist schon auffällig das die einzige Frau die hier sachlich argumentiert aus Skandinavien kommt.

So, so, die einzige Frau, die sachlich argumentiert kommt aus Skandinavien? Ich zitiere mal die verwendeten überaus sachlichen Begriffe:
blanke Horror... ich würde mich schämen....glauben ein Recht zu haben.... lasten keine Frau aus! ..... äußerlich gehen lässt und schlampig und unhygienisch ist sowie frech fordert, ist einfach unattraktiv .....
und es wird mir klar, warum Männer und Frauen so schlecht miteinander kommunizieren, wenn das als sachlich bewertet wird. Das ist exakt das Gegenteil von sachlich.
So liest sich billigste Anbiederei bei Männern und keine Sachlichkeit.

Ich koche selbst und eine Stunde für Gemüse, Beilagen (Reis; Kartoffeln, Nudeln) und Fisch oder Fleisch habe ich noch nie gebraucht.
So, so, vollständiges frisch gekochtes Essen für 4 Personen dauert weniger als eine Stunde - das möchte ich lieber nicht essen, denn das kann nur zu 90 % aus convienience food bestehen. Wenn da mal nicht wieder ein Fall von kompletter Fehleinschätzung durch einen Mann ist.
Zum Kochen gehören die anteiligen Zeiten für einkaufen, einräumen der Lebensmittel, Gemüse putzen und hinterher in der Küche Klarschiff machen dazu.

Ich habe jahrlange Kocherfahrungen für einen 2-Personenhaushalt hinsichtlich gesunder Küche und weiß, dass man nichts Vernünftiges in dem Zeitrahmen auf den Tisch bringen kann, wenn man Wert auf eine gewisse Abwechslung legt. Kinder müssen essen lernen und das geht nur über Variantenreichtum, nicht über ein Schnellgericht, welches man in dieser kurzen Zeit hinbekommt.

Ich gehe davon aus dass die Kinder in den Kindergarten gehen. Diese Zeit sollte er ausrechnen. Nehmen wir an Sie hat so pro Tag 3 Stunden "frei" - keine TZ/Fahrzeit, keine Kinder.
In der Zeit, in welcher die Kinder in der Kita sind hat keine Frau frei, sondern arbeitet Teilzeit, Fahrzeit zur Arbeit-Kita .... Bereits beim einkaufen hat sie die beiden kleinen Kinder dabei und einkaufen mit 2 kleinen Kindern ist natürlich aus Männersicht das totale Entspannungsprogramm und geht auch rasend schnell.
 
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