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Gast

  • #1

Wie frei fühlt ihr euch wirklich?

Seid ihr "wirklich" frei im Sinne was denken die Familie, Freunde, Bekanntschaften oder auch Kollegen in der Arbeit über euch? Sind auch reiche Menschen davon betroffen? Danke für eure Antworten.
 
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Gast

  • #2
Freidenker werden immer verfolgt, deshalb schwierig mit dem reichsein, wird einem abgenommen.
 
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Gast

  • #3
So "wirklich" frei, dass es einem piepegal ist, was die Umwelt von einem denkt, sind wohl die wenigsten - ich übrigens auch nicht!

Allerdings versteh' ich nicht, was das damit zu tun haben soll, ob man arm, wohlhabend oder reich ist.
 
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Gast

  • #4
Wenn man dazu steht was man tut, ist man "frei". Ich denke Dinge zu tun, die man nicht wirklich will, machen unfrei.
Was heißt eigentlich REICH?
 
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Gast

  • #5
ich finde, dass die Umwelt sich herauszuhalten hat, und nicht im Leben anderer rumstochern sollte. Das mag die Umwelt nämlich auch nicht gerne;)

und was man DENKT das ist jeweils individuell.
 
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Gast

  • #6
Niemand ist wirklich frei!
@3
Ja, was heißt REICH....
Ich definiere es nach einem alten Sprichwort:
''Reich ist derjenige, welcher nicht's besitzt, was ihm genommen werden kann''.
Und nun kann also jeder für sich überlegen, ob er dazugehört, oder auch nicht...
 
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Gast

  • #7
............Freiheit ist: mit Freude das zu tun, was man ohnehin tun muss.............

keine Ahnung, von wem das ist, aber es ist gut! Und ist im Laufe der Jahre mein Lebensmotto geworden, ich bin sehr glücklich damit!
 
  • #8
Wenn du ausreichend versorgt bist und trotzdem einen anderen Lebensstil führst bist du eben ein Freak/Aussteiger/Kauz .. egal. es lebt sich hervorragend damit =)
 
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Gast

  • #9
Di anderen halten mich entweder für doof/dumm oder wollen mir ihren Willen aufzwingen. Oder sie wollen so wie sie wollen leben aber gestehen es mir nicht zu.
Obwohl sie auch ausser der Norm leben.
 
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Gast

  • #10
@ 5
Im Prinzip hast du Recht. Aber ob du dich frei fühlst, hängt ganz allein von dir ab.
Für mich ist der Jenige reich, der mehr Träume in der Seele hat, als die Realität zerstören kann.
 
  • #11
Freiheit hat doch in erster Linie nichts damit zu tun, ob einem nahestehende Menschen egal sind! Was für eine groteske Facette der persönlichen Freiheit! Soziale Beziehungen sind die mit Abstand wichtigste Komponente im Leben eines Menschen -- zwischenmenschliche Kontakte und sind das, was wirklich glücklich macht und erfüllt.

Nein, ich will gar nicht, dass mir Familie und Freunde egal sind oder dass es mich nicht kümmern würde, was sie denken und fühlen.

Freiheit bedeutet für mich eher, mich so entfalten zu können, wie ich möchte und mich nicht eingeschränkt zu FÜHLEN. Unbegrenzt muss diese Freiheit nicht sein, unverankert möchte ich gar nicht sein.

Genau dieses Freiheitsdilemma ist ja auch immer wieder ein Diskussionspunkt in Partnerschaften und auch da sage ich: Wer sich durch die Bindung an einen Partner nicht bereichert fühlt, sondern eingeengt, der hat entweder den falschen Partner oder aber ist selbst beziehungsuntauglich. Freiheit und Unabhängigkeit sind zwar wichtige Werte, vorallem wenn man sie nicht hat, aber Liebe, Familie und damit auch Abhängigkeiten und Unfreiheiten sind wichtiger Bestandteil des Lebens. Wer nichts hat, von dem er abhängt, und für den es niemandem gibt, der von ihm abhängt, der führt ein sehr einsames und trauriges Leben.
 
  • #12
Liebe(r) FragenstellerIn,

es ist mir scheiß egal, was meine Kollegen über mein Privatleben denken. Wenn die mir nicht exorbitant sympatisch sind oder ich etwas von einer Ärztin wollen werde, spreche ich nicht darüber und erfülle meinen Job einer makellosen Universitätsmedizin.
Wenn meine Kollegen ein Problem mit meinem Privatleben haben, dann können die mir den Buckel runterrutschen.
Meine Freunde haben kein Problem mit mir, sonst wären es nicht meine Freunde. Wenn denen was nicht passt, dann können die mit mir reden, mir Ratschläge geben, aber Änderungen kommen immer aus mir selbst heraus.
Ich bin definitiv ein Freidenker bzw. jemand, der seiner eigenen Moral treu ist - ich drohte mal nicht nur die Freiheit zu verlieren, daher ist es mir ein sehr wichtiger Wert. Wer damit ein Problem hat, kann mich mal kreuzweise.
Meine Mutter hat mich in meiner persönlichen Entwicklung einzuengen versucht - aus ihrem goldenen Käfig bin ich ausgebrochen, sie nahm vor anderthalb Jahren mein Friedensangebot an, sonst hätte sie mir auch gestohlen bleiben können.
Ich bin ich - lasse mich nicht bevormunden, lasse mich nicht meiner Freiheit berauben, weder durch Familie, Freunde, Kollegen oder sonstwen. Und wer das versucht ist ganz schnell unten durch!

Klingt hart, ist aber so. Ich habe mein Leben seit meinem 18-ten Lebensjahr alleine geregelt, alleine zwei Riesen-Krisen überstanden, alleine mein Medizinstudium gemeistert, alleine 35 Kilo abgenommen, alleine meinen Körper antrainiert, alleine meine Ziele verfolgt, alleine meinen Haushalt geschmissen, bin nur durch mich selbst ein guter Mensch geblieben, habe nur aus mir selbst heraus Änderungen vorgenommen. Immer werde ich so bleiben, jung und frei und schön! Zwischendurch gab es eine 2-jährige Beziehung, doch diese Dame engte mich glücklicherweise nicht ein - was gut für sie und somit für uns war. Und die Momente, wo ich andere um Hilfe bat, da waren sie meist nicht für mich da (zum Glück zweimal ja, sonst hätte ich eine Krise vermutlich nicht überwunden, danke vielmals, das vergesse ich diesen Menschen bis an mein Lebensende niemals und werde für sie da sein, wenn sie mich brauchen sollten, egal, was es sein sollte!) - also habe ich das eben alleine geregelt - im Antlitz des harten Schweißes meines Angesichts.

Somit fühle ich mich frei, weil ich tue und denke, was ich will, wie oft ich es will und wann ich es will, ganz egal, was die Gesellschaft um mich herum mit ihren Moralvorstellungen davon hält (glücklicherweise sind meine und die der Gesellschaft in vielen Punkten übereinstimmend).
Und der, der mir den Atem der Freiheit raubt, muss erstmal geboren werden und lange genug leben, um mich einzuengen und im Tanz der Spannung und Ausdauer gegen mich bestehen.

In diesem Sinne und mit freundlichen Grüßen Niko m(25) 7E22AC77
 
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Gast

  • #13
Liebe(r) Fragesteller(in),
ich fühle mich frei, und mir ist gleich, was die Leute über mich reden und denken.
In diesem Sinne nenne ich es auch selbstbewusst sein oder sich selbst bewusst sein, wer man ist, was man kann und will und genau das auch realisieren.
Die Meinung meiner Liebsten ist mir durchaus wichtig, trotzdem mache ich mich davon nicht abhängig, lasse mich nicht bevormunden.
Das vermeide ich auch bei meinen Lieben und weise da ebenso meine Familienmitglieder höflich in die Schranken.
Das ist mir meine Freiheit, meine Unabhängigkeit wert.
Meiner Meinung nach macht gerade das die Liebe aus, ob zum Partner oder zu anderen Familienmitgliedern,
starke Liebe trägt so etwas, hält aus, dem anderen seine Freiheit in den Gedanken und Gefühlen zu lassen.
Echte Liebe schafft keine Abhängkeiten zu einander, (nicht volljährige Kinder sind die Ausnahme), sonder Vertrauen und lässt frei sein.
Echte Liebe ist bedinglos, engt nicht ein, sondern gibt Freiheit, das bedarf Treue aus dem Herzen, Veranwortungsgefühl und Ehrlichkeit.
@#6 F. Engels drückte genau das aus: "Freiheit ist die EINSICHT in die Notwendigkeit."
@#11, Dir alles Gute und weiterhin viel Mit, diese Freiheit zu leben. Meine Hochachtung.
Die_Felsenfeste
7E28B53A