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Gast

  • #1

Wie fühlt ihr euch nach Dates, wenn es mal wieder nicht geklappt hat?

Kennt Ihr das: Ihr habt ein Date und projiziert Hoffnungen darein und dann trifft man sich und stellt fest, dass man sich zwar sympathisch ist, es zum Verlieben aber nicht reicht? Ich habe diese Situation in letzter Zeit öfter gehabt und am Tag danach falle ich immer in ein kleines Loch. Und denke mir: Warum wird das nie was? und: Wann wird das endlich mal was? Geht es Euch Männern und Frauen da draußen auch so? Vor allem die Meinung von Männern nach Dates interessiert mich mal. Mir ist nämlich aufgefallen, dass sich Männer nach Dates trotzdem noch sporadisch mit mir treffen wollen, weil vllt mal Sex bei rausspringt? Keine Ahnung. Help me!
 
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Gast

  • #2
Ich glaube, du solltest die Sache echt lockerer angehen. Entweder man ist verliebt oder nicht. Für Sex, sporadisches Telefonieren, etc. müssen ja keine Gefühle vorhanden sein.
 
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Gast

  • #3
Mir (m) geht es so daß ich es mir eben abgewöhnt habe vor Dates irgendwelche Hoffnungen zu haben bzw. mic hirgendwie hineinzusteigern vor dem 1. Date. Das führt dazu, daß aus den dates auch nix wird weil keine Begeisterung da ist.

Es ist so ein dauernder gleichgültiger ruhiger unverliebter Zustand ob nun vor bei oder nach dem date.
 
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Gast

  • #4
#2 Ich weiss nicht, ob das so selbstverständlich so bleiben muss.

Ich war vor etwa drei Jahren mit einem Mann verabredet, den ich im RL kennen gelernt hatte- aber so kurz, dass er quasi ein Unbekannter war. Ich war gerade im privaten Stress und ging völlig unwillig und gleichgültig zu dem Date, sozusagen aus Pflichtbewusstsein, weil ich den Termin vorgeschlagen hatte.

Und es hat derartig eingeschlagen, dass wir wie auf Wolken schwebten und eine sehr schöne Beziehung begann....

Also: Nur Mut!
 
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Gast

  • #5
mir gehts da sehr ähnlich wie dir, liebe FS.
ich wünsche mir auch, das mein singlezustand ein ende hat und wenn man einen netten mann im netz kennengelernt hat, mailt, tel. gespräche hat, sich versteht, man denkt, ui, das könnt ein intressanter mann zum verlieben sein...dann kommt das treffen und leider kann man sich aus versch. nicht verlieben oder er erwiedert die begeisterung nicht, dann ist das schon etwas traurig.

geh dann auch heim und finds schade, bin etwas bedrückt und fühl mich leer. nach 1-2 tagen ist das wieder weg.

ich bin schon viel lockerer geworden, bin nichtmal mehr aufgeregt vor einem date, weil ich eh davon ausgehe, das er mir nicht gefällt oder wenn schon, dann ich ihm nicht...nimms mit humor, aber ein bisschen nerven tuts doch.
 
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Gast

  • #6
Ich fühle mich nach so einer Erfahrung genauso gut wie immer, denn ich habe keine allzu große Erwartungshaltung. Ein erstes Treffen dient nur dem ersten Sich-Beschnuppern, und wenn man halt nicht allzu viel miteinander anfangen kann - was soll's?
Auf zu neuen Ufern!
 
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Gast

  • #7
ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen; mir geht es wie dir, ich habe leider auch bisher die Erfahrung gemacht, das ich mich etwas verguckt habe aber der Mann nicht;umgegehrt der Mann sich in mich aber ich dann nicht..das geht nun schon seit einiger Zeit und ich frage mich auch, ob das überhaupt noch etwas wird..das weiß niemand..aber ich gehe auch an die Dates mit einer sehr geringen Erwartungshaltung und verlieren kann man ja nichts..eher gewinnen, wenn es denn doch einschlägt;0)Also nicht aufgeben und weiterschauen..aber ich denke auch, etwas nervig sind diese Blinddates dann doch..auf "normalem" Wege jemanden kennenzulernen wäre schon schöner..das ist auch klar..man sieht sich gleich und weiß, ob man den anderen optisch reizvoll findet und bei diesen Blinddates hört man die Stimme, hat die gleiche Wellenlänge und am Ende funkt es dann doch nicht..
 
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Gast

  • #8
Also ich habe einige getroffen und kann sagen, dass es solche und solche Männer gibt. Die einen, die ich getroffen habe, waren sehr ehrlich und haben gesagt nein du es hat nicht gefunkt oder aus diesem oder jedem Grund nein, einer wollte mich trotzdem nochmal treffen weil er es so witzig fand, andre melden sich gar nicht erst wieder.
Es ist schon schade, wenn es immer wieder und wieder nicht klappt, aber ich finde mit jedem Date gewinnt man ja auch an Erfahrung und wird lockerer, entspannter und kann sich dann auch viel mehr auf den anderen einstellen, weil man nicht so mit dem Gedanken befasst ist "wird ers" oder so.
 
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Gast

  • #9
Ich glaube, man muss schon gewisse Sympatie und evtl. auch Gefühle vor dem Date haben, ich halte es eher für ein schlechtes Zeichen, dass man vor dem Date gleichgültig ist! (Natürlich gibt es Ausnahmen) Wenn das Date wirklich nett war, ist ja noch kein Grund für die Depression. Wenn ich den Mann absolut toll finde, und er mich nicht, dann habe ich ein Problem, passiert aber zum Glück nicht zu oft!
 
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Gast

  • #10
Wenn man derart darauf fixiert ist, endlich einen Partner zu finden, dann steht man sich irgendwie selber im Wege. Darauf deutet schon hin, dass du bereits im Vorfeld eine Art Verliebtheit heraufbeschwörst, die eine reine Projektion deiner Wünsche und Sehnsüchte ist und nur wenig mit deinem Datepartner zu tun hat. Und dann soll er in dein Raster passen. Nun, das stelle ich mir sehr schwierig und unrealistisch vor. Denn letztlich sollte Liebe nicht eine Projektion sein, sondern sich tatsächlich auf den Menschen und sein Verhalten beziehen, in den man sich verliebt. An deiner Stelle würde ich den Ablauf umkehren: lerne zuerst ganz locker die Männer im richtigen Leben kennen und lass es auf dich zukommen, ob du dich in dein Date verlieben könntest. Du kannst es ohnehin nicht steuern, also lass los und seh nicht in jedem Kandidaten bereits die ultimative grosse Liebe.

Du kannst nicht erwarten, dich beim ersten Date ernsthaft zu verlieben. Aber du kannst feststellen, ob dir der Mensch grundsätzlich gefällt - sein Äusseres, seine Art, sein Humor, sein Umgang usw. Wenn nicht ist es kein weiteres Date wert. Wenn ja, dann gib ihm und dir eine Chance. Sehr oft braucht es mehr als ein Date bis man sich verliebt!
 
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Gast

  • #11
Insgesamt date ich jetzt mit Unterbrechungen ca. 3 Jahre online. Habe bisher zwei Beziehungen von einer Dauer von je ca. 5 Monaten gehabt. Aber auch in diese Frauen war ich nicht verliebt - auch wenn's sehr schön war.

Ich bin der Meinung, dass alles was "draußen" irgendwie geheimnisvoll ist, hier total "geplant" und mit Erwartungen, sowie vergangenen Enttäuschungen beladen ist. Außerdem ist die Kennenlernphase künstlich verkürzt, durch die teils intensive "Vorarbeit" (per E-Mail und Telefon) bevor man sich dann endlich mal trifft.
Oder aber man trifft sich sehr schnell und landet im Bett.

Online-Dating ist eine Art verzerrte Realität, eine Art Lupe oder Katalysator, welcher Dinge schneller ablaufen lässt, die im wahren Leben einfach mehr Zeit und eine gewisse Unschärfe brauchen.

So "locker" kann man das nicht angehen, wie hier oft postuliert wird. Man ist nun mal auf der Suche und kann die eigenen Wünsche und Träume nicht einfach so abschalten. Wenn man dies täte, würde vermutlich der Funken nie überspringen. Wenn mans aber dann doch mal tut, passiert eh nix.

Also was tun..? Einfach mal so "locker" weitermachen, wie bisher..? Und es "ergibt" sich dann etwas quasi von allein, wenn man's am wenigsten erwartet?? Wohl kaum...

Es mag Menschen geben, die typmäßig in dieses Online-Schema passen, mit den Dingen, die hier ablaufen klar kommen. Aber ich denke, dass (auch) diese Art des "systematischen Kennenlernens" ihre Tücken mitsich bringt...

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