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  • #1

Wie gehe ich (m) mit Magersucht einer evtl. neuen Freundin um?

Ich habe eine Frau hier kennengelernt und wir haben nett geschrieben und telefoniert und natürlich getroffen und eine schöne Zeit verbracht bei einem Tagesausflug aber irgendwie beschleicht mich das Gefühl das sie Bulimie hat!

Wir sind noch in der Kennenlernphase und sie ist mir sehr sympatisch und ich könnte wahrscheinlich mich auch verlieben in sie, aber wie gehe ich das Thema an oder soll ich warten?
 
  • #2
Ohhh jeh...ein schwieriges Thema.....
Ich fürchte du steckst bereits mitten drin....in der Zwickmühle.
Fakt ist, wenn sie Bulimie hat, wirst du als Partner, der sie liebt extrem leiden. Du mußt dir angucken, wie sie sich zu tode hungert, im schlimmsten Fall.
Sagst du jetzt aber, nee, ich tu mir das nicht an und gehe, bevor es ernst wird, hast du hinterher mit deinem schlechten Gewissen zu kämpfen.
Möglicherweise sind andere hier anderer Meinung, aber, wenn du die Kraft hast, sprich offen und ehrlich mit ihr über deine Befürchtungen.....und bitte sie, dir zu helfen.....und zeige ihr auch auf, was im schlimmsten Fall auf dich zukommen würde....und vielleicht kann sie sich ja dann entschließen, professionelle Hilfe zu suchen.
 
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  • #3
R U N - Solange Deine Freundin ihr Problem nicht im Griff hat, könnt ihr keine glückliche Beziehung aufbauen. Sprich es vorsichtig an, falls Dich Dein Verdacht erhärtet und rate ihr sich in Behandlung zu begeben. Eine Beziehung anzufangen solange man nicht mit sich im Reinen ist, führt selten zu einem glücklichen Ausgang und kann zu seelischer Erpressung/ Schuldgefühlen führen. Tu Dir das nicht an, nicht zu Beginn einer Beziehung. w36
 
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  • #4
Direkt fragen!
Wenn sie es bejaht, lass die Finger von ihr...!!!
Ist ein ernster und gutgemeinter Ratschlag!
 
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  • #5
Ich würde Sie direkt ( also Dein Gefühl ) darauf ansprechen und gucken, wie sie darauf reagiert oder was sie sagt. Hat sie Magersucht, würde ich über evtl. Behandlungsmöglichkeiten mit ihr sprechen. Ist sie da zugänglich oder eher weniger. Wenn sie keine Behandlung möchte, also mit Ablehnung reagiert, würde ich Dir nicht empfehlen, eine Partnerschaft mit ihr einzugehen. Es sei denn, Du holst Dir Unterstützung, wie Du damit klar kommen würdest. Ohne Hilfe und Magersucht, wirds sehr schwierig werden, denn Du kannst ihr dann nicht helfen!!!!!!!! Und das auszuhalten und zu zusehen......überlegs Dir gut.
 
  • #6
Langsam! Erstmal klären ob das stimmt. Fragen hilft nicht viel weil Sies ja vor sich selbst zugeben müsste. Es sei denn Sie ist "trockene" Bulimikerin. Dann wird Sie auch dazu stehen und dann sehe ich auch die Chance dass es klappen kann.

Wenn Sie Magersüchtig ist und es nicht akzeptiert hast Du ein riesiges Problem das DU nicht lösen kannst. Es ist eine Krankheit, eine Sucht. Ein liebender Mensch kann zwar Rückhalt geben, helfen aber nicht. Das kann Sie nur selbst.
Das erfordert vom Partner eine ungeheure Kraft- hast Du diese?
 
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  • #7
Wie kommst du denn auf die Idee, dass sie Bulimie oder Magersucht haben könnte? Kannst du mal konkret sagen, wie sie sich verhält und woran du das festmachst?

Geheilt wird diese Krankheit übrigens sehr selten, entweder die Betroffenen hungern sich zu Tode oder sie lernen damit zu leben, aber ein gesundes normales Essen ohne ständiges drüber nachdenken ist in der Regel bei ihnen NIE mehr möglich. Sehr traurig, aber wahr.
 
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  • #8
Hallo, ich war als Frau auch mal in der Lage deiner neuen Bekanntschaft. Ich kann dir aus meiner Erfahrung sagen: Kein Mann holt eine Frau aus einer Essstörung heraus. Das funktioniert nicht. Gerade wenn sie dir gefallen will, wird sie immer weiter abnehmen, weil sie sich sonst nicht liebenswert und attraktiv fühlt. Aus so einer Krankheit helfen nur zwei Dinge heraus: ein starker, innere Antrieb, dem man alleine folgen muss, oder eine therapeutische Begleitung. In der jetzigen Phase kannst du ihr nicht helfen!!!
 
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  • #9
Hallo,
hmm also das ist ein ernstes aber auch schwieriges Thema zu gleich. Zum einen stellt sich die Frage wie du darauf kommst. Denn ich kann aus eigener Erfahrung schreiben, das nicht alle gleich unter Magersucht leiden, auch wenn es so im ersten Augenblick so aussieht. Ich kann z.B. sehr viel essen und habe auch kein Problem damit und dennoch bin ich sehr schlank, bekomme ständig von anderen zu hören, "oh du könntest auch mal mehr essen", was mich persönlich nicht so stört, denn ich weiß wie es wirklich ist.

Aber einen richtigen Tipp, kann dir glaube ich hier keiner geben. Denn meiner Meinung nach, solltest du dir selbst die Frage stellen, was du für ein Bauchgefühl hast. Denn egal was wir dir hier raten, kannst nur du selbst wissen, was du wirklich möchtest oder bereit bist offen anzusprechen. Und eines musst du dir auch offen eingestehen, egal was für eine Antwort bzw. Reaktion sie dir entgegenbringt. es wird dir nicht viel bringen. Sagt sie nein ich habe damit kein Problem, bleibt bei dir immer noch ein leichter zweifel, sagt sie gar nichts dazu, bist du auch nicht viel schlauer als jetzt. Und sagt sie ja, ich habe ein Problem damit, kannst du ihr versuchen vorsichtig zu einer Beratung raten.
Wünsche dir viel Kraft
 
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  • #10
Such dir eine, die normal tickt. Ansonsten reißt sie dich in ihre Probleme mit hinein und du wirst selbst psychisch krank. Ich spreche da aus Erfahrung! So eine Frau braucht keiner! Solche Frauen haben nicht nur ein völlig gestörtes Verhältnis zum Essen, sondern auch zur Sexualität, zu anderen Frauen, zu ihrem Körper, zu Männern und zu den Medien.

m33
 
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  • #11
Vielleicht ist sie in Behandlung, dann kann es bergauf gehen. Aber man muß sich bewusst sein, dass immer wieder eine Phase kommen kann, es ist letztlich eine Sucht. Und die wird man nie ganz los.

Du vermischt aber zwei verschiedene Sachen: Magersucht (sehr wenig essen, führt zu Abmagerung) und Bulimie (Fressanfälle, erbrechen, bei Mahlzeiten aber normales Verhalten, daher nicht so dünn)
 
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  • #12
So Ratschläge können nur Menschen geben die selbst nicht an Krankheiten leiden!
Wenn du sie wirklich liebst Versuch für die da zu sein!
Wenn du aber jetzt schon weißt dass du das nicht lange aushälst, lass es lieber weil du auch ihr dann später sehr weh tust wenn sie sich auf die verlässt und du dich dann trennst.
 
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  • #13
Ich war selbst jahrelang essgestört. Bitte auch nicht verwechseln: bei Bulimie hungert man sich nicht zu Tode - bei Anorexie übrigens häufig auch nicht - bei allen Essstörungen gibt es aber gnadenlos Spätfolgen und direkte Konsequenzen! (Zahnausfall, Probleme mit der Speiseröhre, Osteoporose...)
Noch Jahre später kann man unter seinem (schwankenden) Gewicht leiden, Essstörungen neigen dazu, ineinander überzugehen wenn sie sich nur lange genug manifestiert haben... kannst du damit leben, ihr evtl. nie sagen zu dürfen, dass sie vielleicht zu dick ist?

Wenn sie ihr Problem nicht im Griff hat, dann wirst du leiden. Das Essen wird nicht nur für sie zur Qual, sondern für alle Beteiligten. In Phasen, in denen sie fastet/hungert, dauern die Einkäufe über Stunden, weil Nährwertangaben verglichen werden. Ein Teelöffel Öl in der Salatsoße ist Grund für Tränenausbrüche und Versuche, sich zu übergeben.
Wenn sie einen Fressanfall hat, wirst du anschließend ein Häufchen Elend mit aufgequollenem Gesicht und roten Augen finden. Oder du findest plötzlich Entwässerungs- und Abführmittel en masse...
Nach dem Essen, wenn sie auf die Toilette geht, wirst du nie wissen, ob sie sich übergibt (und das ist sehr wahrscheinlich). Sie wird versuchen, ihren Körper zu verstecken, und egal wieviel sie wiegt, in ihren Augen wird sie immer zu dick sein.

Sie wird Angst um ihr Leben haben und du auch. Alles dreht sich um sie, denn das Paradoxe an einer Essstörung ist, dass sich im Endeffekt alles um den Essgestörten dreht, der eines der wichtigsten und "lebenbejahendsten" Güter ablehnt - obwohl die essgestörte Person versucht, diese Fokussierung abzuwenden, sich zu "verdünnisieren", aber es wird ihr nicht gelingen, gleichzeitig ist ihr das auch bewusst (oftmals)...
Und das Essverhalten ist nur das Symptom - eines, das unglaublich viel bedeuten kann...

Ganz ehrlich, wenn du dir sicher bist, dann musst du dir sowas vorher bewusst machen. Ein Leben mit einer essgestörten Person ist definitiv kein Spaß. Und du musst dir auch bewusst machen, dass du eine hohe Verantwortung eingehst. Sie ist labil. Jetzt würdest du sie noch nicht derart verletzen, aber wenn eure Beziehung andauert, dann bist du für sie mit verantwortlich... du musst entscheiden, ob du dich darauf einlassen kannst.

w31
 
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  • #14
Magersucht oder Bulimie, dass wirst du wohl unterscheiden können? Bulimie, dann wird sie wohl nicht in deiner Gegenwart essen können, da sie nacher das abtrainieren "muss" oder übergeben. Magersucht merkt man auch, isst wirklich nichts, achtet auch bei Getränken, möglichst nur Wasser, sehr dünn. Bulimikerinnen haben oft einen normalen BMI.

denek nicht, dass eine Bezihung zu einer kranken Sinn macht, v.a. Magersüchtige sind eigentlich sehr egoistisch und auf sich bezogen und der Lebensmittelpunkt bei einer Esstörung wirst niemals du sein.
 
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  • #15
dirket fragen? Hallo, das gehört zum Krankheitsbild, dass sie selber ein verzerrtes Körperbild haben. Erwarte ja nicht, dass sie sagen wird: ja ich habe Bulimie.

und Bulimie ist ESS-brech-Sucht. Da hungert sie sich nicht zu tode. Bei Magersucht, wenn es ganz schlimm kommt. Googlet doch mal die krankheitsbilder statt so kak blöde Kommentare zu geben.....
 
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  • #16
Bei der Bulimie hungert sie sich nicht zu Tode, aber es kommen meist andere negative Dinge hinzu. Dadurch, dass sehr viel Geld benötigt wird, um viele hochkalorische Lebensmittel einzukaufen, sind BulimikerInnen oft in finanziellen Klemmen.

Deshalb werden sie oft auch straffällig - eine Art Beschaffungskriminalität wie bei anderen Suchtkranken auch.

Magersucht ist so gut wie nicht heilbar und wird von Therapeuten auch als Suizid auf Raten bewertet.

Bei einer Magersüchtigen müsstest du dich auf ein Leben ohne Sexualität einrichten, oft einhergehend mit Zwangsstörungenen, vielen Ängsten und unverarbeiteten Problemen.

Es wird nie eine Liebesbeziehung werden, in der es Leichtigkeit und ungezwungene Sexualität gibt.

w
 
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  • #17
Wäre ja mal schön, lieber FS, wenn du uns sagen könntest, wie du auf die Idee kommst, dass sie Bulimie hat. Hat sie sich mehrfach auf Toiletten übergeben? Also so etwas merkt man eigentlich als normaler Mensch nicht nach so einer kurzen Zeit!?

Die Ratschläge, sie einfach mal zu fragen, sind absolut sinnbefreit! Denn das würde sie nie zugeben und es in Zukunft noch besser verstecken.
Meine Freundin hatte Bulimie. Sie meinte auch, dass man das ein Leben lang bleibt - essgestört!
Aber nach ihrer Schwangerschaft wurde es wesentlich besser und sie "kotzt" auch nicht mehr.

w,39
 
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  • #18
[Mod.= gelöscht]

Ein Mensch, egal ob Frau oder Mann, der psychisch und physisch erkrankt ist, bringt nur negative Bedingungen mit, um eine verbindliche Beziehung aufbauen zu können.

Also ganz klar, Finger weg.

w 48
 
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  • #19
hallo fs, wie willst du das denn festgestellt haben?
 
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  • #20
Als psychisch kranke Frau kann ich Dir versichern, dass mich besonders meine Sensibilität und meine Empathie zu einer liebevollen und aufmerksamen Partnerin machen.

Lieber FS
Frage nach um Gottes willen und sprich Deine Befürchtung aus. Wie soll sonst je Vertrauen entstehen? Und, auch wenn ich die 10. bin, die das schreibt: Anorexie und Bulimie sind nicht das Gleiche! Wie willst Du da eine "Diagnose" stellen, wenn Du nicht einmal den Unterschied kennst?
 
  • #21
Ich hab nur deine FS gelesen und die Diskussion kurz gescannt.

Ich würde diese Fragen nicht auf dem Internet / in einer allgemeiner gefassten Diskussionsgruppe klären. Geh gleich in eine Gruppe für Co-Abhängige. Evtl. gibt es in deiner Umgebung sogar eine für Freunde und Angehörige von Ess-Süchtigen. Auch wenn du nur ein paarmal hingehst, um dich über die Fragen und eure Kennenlern-Phase ins Klare zu kommen. Das ist völlig i.O. für viele dieser Gruppen und sehr effizient.

Viel Glück!
w/46
 
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  • #22
DAMIT übernimmst du dich. Was machst du, wenn du dich ernsthaft verliebst, und die Frau dann durch ihre Krankheit gravierende Schäden davonträgt?

Ich war mal eine Zeitlang lang zusammen mit einer Frau, von der ich ziemlich schnell den Eindruck hatte, dass sie psychotisch ist (sie war zu DER Zeit nicht in Behandlung). Dies Jahr war einfach nur Sch.... Sie hat mich sexuell sehr stark angezogen, deswegen hab ich die "Beziehung" nicht gleich beendet. Sie ist mir vor etwa zwei Jahren mal zufällig begegnet, da war sie in der Pschiatrie wegen paranoider Psychose, aber wirklich "bringen" tut das auch nichts. An ihrer chaotischen und nervigen Art hat sich nichts geändert.

Bulimie und Magersucht stelle ich mir noch wesentlich schlimmer vor. Run like hell.

m 49
 
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  • #23
Wie kommst du denn auf die Idee, dass sie Bulimie oder Magersucht haben könnte? Kannst du mal konkret sagen, wie sie sich verhält und woran du das festmachst?

Geheilt wird diese Krankheit übrigens sehr selten, entweder die Betroffenen hungern sich zu Tode oder sie lernen damit zu leben, aber ein gesundes normales Essen ohne ständiges drüber nachdenken ist in der Regel bei ihnen NIE mehr möglich. Sehr traurig, aber wahr.

Ich habe Fotos mit einem Zeitfenster von 10 Jahren gegoogelt und irgendwie sieht sie da richtig fit aus und genau richtig,aber wo ich sie real gesehen habe hat sie deutlich Untergewicht und auch ein schlechtes Hautbild(muss also mit mineralstoffmangel in Verbindung stehen)und auch sonst scheint sie vom Persönlichkeitsprofil in das Fenster zu passen.
Drogenkonsum halte ich für ausgeschlossen dafür ist sie geistig zu fit und Alkohol kann auch nicht sein.
Ich bin halt auch der Meinung,das nicht jede Beziehung mit Sonnenschein starten muss!
Sie ist gerade mit ihrem studium fertig(Jura) und meine Frage ist halt:Wenn sich die Lebensumstände für sie ändern kann so die Krankheit einen positiven Verlauf nehmen?
Irgendwie gibt uns ja eine neue Liebe allen einen Schub in eine andere Richtung!
Mir ist schon klar, das ich vielleicht auch taktieren muss und auch psyschologen zur hilfe ziehen muss aber irgendwie hat sie es mir angetan....

Vielen Dank für die vielen Antworten!

FS
 
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  • #24
Ohje, der Todfeind Staatsexamen. Ich selber habe Jura studiert und kurz vor/kurz nach meinem Examen hätte ich wohl durch ein Schlüsselloch gepasst, so mager war ich. Das juristische Examen verlangt den Studenten sehr viel ab, viele sind am Ende ihrer Nerven. Bei vielen Damen führt das 24 h lernen und der Druck zu Essstörungen - das Streben nach Perfektion in allen Bereichen. So war es bei mir auch, am Ende aß ich vielleicht 3 Äpfel am Tag.
Heute - knapp 2 Jahre später - bin ich wieder auf Normalgewicht. Ich habe seit einem Jahr einen tollen Freund, der mir das Gefühl gibt, die tollste und schönste Frau der Welt zu sein, das hat sicher nicht unwesentlich zu meiner "Heilung" beigetragen. Mein Essverhalten ist wieder relativ normal, klar, alles esse ich immer noch nicht, aber definitiv bin ich nicht mehr im krankhaften Bereich.
Deshalb: ich würde es nicht als Ausschlusskriterium sehen. Jetzt ist sie ja zum Glück fertig mit dem Studium! Viel Glück.
 
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  • #25
Wenn sie gerade erst ihr Examen gemacht hat, wundert mich ihr Aussehen nicht.
Lieber FS, schon mal was von Prüfungsstress gehört?
Als ich meine Examen gemacht habe, war ich auch extrem dünn. Ich habe in der Zeit ganz schlicht und einfach manchmal vergessen etwas zu essen. Das hat sich, als sich die Anspannung gelegt hatte, wieder normalisiert.
 
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  • #26
Lieber Fs
Auch ich gehöre zu den "Staatsexamensgeschädigten". Ich habe aber 10 Kg zugenommen und mein Hautbild war wie das eines Teenagers. Das Aussehen Deiner Bekannten zeigt vielleicht nur, dass sie auf Stresssituationen mit einem veränderten Essverhalten reagiert. Bei mir kommt es leider auch im Alltag immer wieder vor, dass ich meine Nerven mit Essen beruhige, sie aber dann nichts oder weniger isst, aber da von einer Essstörung zu sprechen, wäre doch etwas zuviel des Guten. Sprich sie doch mal locker darauf an, aber hör bitte auf, irgend welche Diagnosen zu stellen und sie zu analysieren. Ich gehe mal davon aus, dass Du kein Arzt oder Therapeut bist, sonst hättest Du wohl nicht hier geschrieben.
 
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  • #27
Es gibt drei echte Trennungsgründe: Kriminalität, Gewalt und Sucht. Lässt Du Dich auf sie ein wirst Du co-abhängig.
 
  • #28
Es muss nicht sein, dass du gleich co-abhängig wirst oder du es bereits bist. Wer sich Gedanken macht über das mögliche Suchtverhalten einer anderen Person, ist in einer Co-Abhängingen-Gruppe richtig, egal ob er / sie tatsächlich co-abhängig ist / wird.

Geh in so eine Gruppe (siehe auch mein Post weiter oben). Da kommst du auf jeden Fall weiter, auch wenn du nur 2-3-mal hingehst.
Es kann dir niemand sagen, ob du dich von einer süchtigen Person trennen sollst oder nicht. Das weisst nur du selbst.

Machs gut!
w/46
 
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  • #29
Ich habe dieses Forum über google gefunden, habe das gleiche Problem. Meine Freundin, mit der ich nun seit 4 Monaten zusammen bin, leidet selber unter Bullemie. Mich macht das ganze zunehmend mit kaputt. Wie hier schon geschrieben wurde, steht die Essstörung immer im Mittelpunkt.

Ein normaler Alltag ist gerade hinsichtlich dem Essen nicht realisierbar. Ja, ich liebe sie, aber ich merke, dass ich nicht dagagen ankomme, wenngleich sie es immer wieder beteuert. Sie hat die Bullemie nun seit 7 Jahren, ich denke nicht, dass sich so schnell etwas ändern wird. Hand aufs Herz - selbst wenn sie jetzt irgendwann damit klarkommt, wird sie niemals ein normales Verhältnis zum Essen haben. So hart es auch ist, aber ich werde mich wohl trennen müssen - damit nicht auch ich untergehe...
 
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  • #30
Meine Schwester, heute kerngesund und selbstbewusst, hervorragender Beruf, intellektueller und total netter Partner, war auch jahrelang magersüchtig. Wie hasste ich ihren damaligen Freund, der das auch noch schick fand! Von mir hatte sie sich nichts sagen lassen, es damals wohl als Neid (fehl-)interpretiert. Ihr Freund hätte Einfluss auf sie gehabt, wie sie viel später zugab, tat es aber wie gesagt nicht.
Wenn Du Deiner Freundin nicht suggerierst, dass sie deshalb sexy für Dich ist, weil sie eine Model-Figur hat; sie aufrichtig, herzlich und entspannt liebst; sie (falls das Problem nicht von selbst oder mit der ersten Schwangerschaft verschwindet) bereit ist, eine Therapie zu machen; stehen die Chancen für Euch nicht schlecht.
In jedem Fall ist es genau DAS, was Magersüchtige dabei unterstützt, von ihrem schlechten Selbstbild wegzukommen.
 
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