• #1

Wie geht ihr mit der Selbstbefriedigung des Partners um?

Hallo Forum,
mich interessiert folgendes. Wie geht ihr mit der Selbstbefriedigung in der Partnerschaft um. Was ist erlaubt und wo hört der Spass auf? Heutzutage sind die Möglichkeiten ja größer denn je. Ich persönlich bin noch konservativer Meinung. Also SB ist in Ordnung, nur möchte und kann ich nicht alles tolerieren.
Welche Erfahrungen habt ihr mit Partnern oder Expartnern gemacht?
 
  • #2
Du hast ja in Deinem anderen Thread schon Deine resolute Einstellung beschrieben. In meinen Beziehungen war das noch nie Thema. Bei einer Partnerin, die meint, mir dezidiert vorschreiben zu wollen, was ich noch darf und was nicht, wäre die Beziehung schnell beendet. Unabhängig davon, was ich dann tatsächlich mache und was nicht.
 
  • #4
Mit einer Sexpuppe hätte ich ein Problem, aber ansonsten darf er sich gerne 20mal am Tag einen rub....und so oft Pornos gucken wie er möchte.

Ich finde es erst dann problematisch, wenn das gemeinsame Sexleben dadurch leiden müsste. Aber ich habe eh nicht jeden Tag Lust
 
  • #5
Mir ist völlig wurscht, was und wie mein Mann es mit sich selbst tut, ich würde mir da auch keine Vorschriften machen lassen.

Soweit kommt es noch ... Das ist für mich genauso privat wie meine Gedanken, das geht niemanden was an.

Worum gehts ? Willst du ihm das Pornoschauen verbieten ?
 
  • #6
Es ist in meinen Augen grenzüberschreitend, wenn man dem Partner diesbezüglich Vorschriften machen möchte. Ausnahme wäre für mich alles, was illegal ist und andere stark schädigt, also Kinderpornos oder so. Alles andere ist die Privatangelegenheit meines Partners.
 
  • #7
Also SB ist in Ordnung, nur möchte und kann ich nicht alles tolerieren.
Was tolerierst du nicht?

SB beim Telefonat o.ä. mit einem anderen Menschen oder illegale Pornos wären ein Problem für mich. Legale Pornos oder Sexspielzeug als Stimulanz oder Hilfsmittel wären kein Problem.

Andererseits fände ich es interessant mal zu zuschauen. Ist ihr aber zu peinlich. Kann ich aber verstehen.
 
  • #8
Es geht mir um das wie. Darauf bin ich gekommen, weil es eben im Bett nicht rund lief. Wäre das der Fall, hätte ich nicht hinterfragt. So wie bei früheren Expartnern. Das mit der richtigen Partnerwahl sehe ich auch so, wenn man da ähnlich gestrickt ist. Ist es nur harmonisch.
 
  • #9
Liebe Fs,
Du hast ja in dem anderen Thread schon geschrieben, dass Du Pornos etc. nicht magst.

Also SB an sich ist mir egal. Naja, wenn SB funktioniert, aber in der Beziehung tote Hose ist, wie es bei Deinem Ex war, stimmt was nicht. Da hast Du recht...
egal ob Mann oder Frau: Treue bedeutet, dass Sex in der Beziehung gelebt wird. Wenn aber über längere Zeit kein Sex stattfindet, weil sich einer von beiden verweigert, muss man zu zweit besprechen, ob diese Absprache zur Treue noch gilt.

LiveChats mit Striptease oder Sex mit WebCam ist für mich wie der Besuch einer Stripbar oder eines Pornokinos... kann man mal zum Spass machen...
Wer zuviel dort rumhängt, ist für mich ein Loser und nicht attraktiv. Ich sehe es als defizitär.
Dann muss ich überlegen, ob ich mit dieser Person weiter meine Zeit und mein Leben teilen will.

Pornos sehe ich eher kritisch. Grundsätzlich ist es ein Film. Verurteile ich jemand, weil er Filme guckt?
Ich kann sagen, ja, ich schon. Es gibt Filme, die Verbotenes zeigen wie Kinderpornos.
Es gibt auch Filme, die zwar erlaubt sind, aber für mich Ekliges zeigen.
Wie soll das mit dem Sex funktionieren, wenn Vorlieben beim Sex scheinbar extrem auseinander liegen?
Wenn ein Mensch täglich in seiner Freizeit zuhause Erwachsenen-Filme schaut - egal ob gewaltverherrlichend oder Sex, dann hat er für mich ein ganz gewaltiges Problem in seiner Persönlichkeit. Das ist für mich nicht attraktiv.
Mit der Person würde ich auch keine Beziehung wollen.
 
  • #10
Ich sehe das wie @Tulaya. Entsprechende Vorschriften dem Partner gegenüber empfinde ich als grenzüberschreitenden, anmaßenden und demütigenden Eingriff in seine Intimsphäre, den ich ihm nie antäte. Das erinnert mich fast schon an gewisse SM-Praktiken, bei denen der dominante Part den Orgasmus des devoten kontrolliert. Sehe ich außerhalb eines solchen Rahmens, wo beide damit einverstanden sind, als absolut unangemessene Machtausübung über den anderen.

Ich verstehe auch nicht recht, warum soviele Frauen (von Männern weiß ich es nicht) sich durch SB des Partners, ggf. unter Zuhilfenahme von Pornos / Webcamgirls etc., bedroht oder abgewertet fühlen; es gar als Untreue interpretieren oder einen Mangel im gemeinsamen Sexleben ausfindig machen wollen, der daran "schuld" sein muss. Dabei hat das eine mit dem anderen meistens überhaupt nichts zu tun und stellt in einer intakten Beziehung keine Konkurrenz, sondern eine Ergänzung zum gemeinsamen Sexleben dar.

Für mich sind Pornos eine Erweiterung der Phantasie und genau wie diese Privatsache, solange der Partner nicht von sich aus darüber sprechen will. Es kann außerdem für beide Seiten sehr peinlich werden, wenn man dem Partner anbietet, etwas umzusetzen, was man in dessen Browserverlauf entdeckt hat. Denn oft genug würde man mitnichten eins zu eins mit der Partnerin umsetzen wollen, was einen bei der SB geil macht. Zumal man da bei gewissen Dingen auch einfach an seine Grenzen stoßen würde – mit dem, was zB in gezeichneten Hentai-Filmen abgeht, könnte auch die gelenkigste und wandelbarste Partnerin oder das noch so lange männliche Glied nicht mehr mithalten.

W, 27

PS: Dass das gemeinsame Sexleben nicht, zB unter exzessivem Pornokonsum und entsprechend hoher Reiz-Schwelle, leiden darf und alles illegale klar abzulehnen ist, sollte klar sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #11
@snowwhite das Ding ist, ich wollte mit ihm zufällig das machen, was er ankuckte, es hatte mich aber bissel Überwindung gekostet. Aber aus Experimentierfreude hatte ich das Zeitnah vor umzusetzen. Schätze deshalb war ich verletzt, weil ich mit mir noch haderte bzw Zeit brauchte und er halt im Internet Ersatz findet. Wie gesagt, er sprach nicht offensichtlich über seine Vorlieben. Das alles zusammen führte bei mir zu Unmut. Muss dazu sagen Geschlechtsverkehr war eher ne Ausnahme als Regel. Er war der manuelle Typ. ;-) also nicht ganz mein Ding
 
  • #13
  • #14
@snowwhite das Ding ist, ich wollte mit ihm zufällig das machen, was er ankuckte, es hatte mich aber bissel Überwindung gekostet. Aber aus Experimentierfreude hatte ich das Zeitnah vor umzusetzen. Schätze deshalb war ich verletzt, weil ich mit mir noch haderte bzw Zeit brauchte und er halt im Internet Ersatz findet. Wie gesagt, er sprach nicht offensichtlich über seine Vorlieben. Das alles zusammen führte bei mir zu Unmut. Muss dazu sagen Geschlechtsverkehr war eher ne Ausnahme als Regel. Er war der manuelle Typ. ;-) also nicht ganz mein Ding
Sich etwas im Internet anzuschauen ist nur die dritte Wahl ggü. es real erleben und daher keine echte Konkurrenz. Deine Eifersucht war daher unnötig. Insoweit hätte er es sicher ganz toll gefunden wenn du es mit gemacht hättest.

Ein tatsächlicher Nachteil sehr häufiger SB kann aber sein, dass die eigene Reizempfindlichkeit herab gesetzt wird und man(n) vielleicht auch Frau dadurch im Sex mit dem Partner schwieriger kommt.
 
  • #15
ich gehe damit gar nicht um, das macht er selbst.
ich halte es für Übergriffig über seine Sexualität bestimmen zu wollen, es sei denn, man bindet es ganz bewusst in die Zweisamkeit ein.
 
  • #16
Dabei hat das eine mit dem anderen meistens überhaupt nichts zu tun und stellt in einer intakten Beziehung keine Konkurrenz, sondern eine Ergänzung zum gemeinsamen Sexleben dar.
Naja, so ganz kann ich das den Frauen nicht verübeln.
Und zwar gerade diesen Frauen nicht, welche besonders in ihrer eigenen Sexualität auf die Libido des Partners besonders angewiesen sind. Das findet dann in Beiträgen, wie diesem hier,
Wenn ein Mensch täglich in seiner Freizeit zuhause Erwachsenen-Filme schaut - egal ob gewaltverherrlichend oder Sex, dann hat er für mich ein ganz gewaltiges Problem in seiner Persönlichkeit. Das ist für mich nicht attraktiv.
Klar findet Frau das dann "nicht attraktiv"

Frau versuchen durchaus, für Männer den Zugang zu Sexualität zu beschränken, damit diese stärker motiviert sind.
Schließlich war die Beziehung zwischen Frau und Mann sehr lange Zeit die einzige Möglichkeit , quasi legal sexuelle Triebe auszuleben.

Das alles klingt erstmal absurd, ist aber in in vielen Beziehungen unterschwellig täglich gelebtes Rollenschema.
Der Mann ist der Partner mit dem starken Trieb (bzw. er soll es sein), welcher die Frau "nehmen" soll, um ihr ihre Sexualität zu erfüllen.
Das finden sehr viele Frauen super, wie ich aus eigener Erfahrung auch bestätigen kann.

Wenn der Mann durch andere Darstellungen (z.B. durch vermeintlich schönere Frauen, sei es in Pornos, auf Themenparties oder auch im normalen Leben, z.B. Assistentin) von seiner Frau sexuell abgelenkt wird, dann empfindet diese das ganz folgerichtig instinktiv als Bedrohung ihrer Stellung beim Mann und eben auch ihrer eigenen Sexualität.

Zwar würde es diesen Frauen theoretisch sicherlich möglich sein, durch mehr eigene, vorgetragene Sexualität einen guten Ausgleich zu schaffen, aber dann stimmt für die Frauen allzu oft die Balance in und das Rollenverhältnis in der Partnerschaft nicht mehr.
Das würde sie aber niemals so begründen.
Diesen Zustand will die Frau überhaupt (auch gesellschaftlich) vermeiden, was man im hier im Forum immer daran sehen kann, dass viele Frauen solche Denkansätze, welche Männer sexuell von ihnen ablenken könnten, direkt oder indirekt massiv abwerten, obwohl es sie vordergründig gar nicht betrifft.
Etwas ähnlich macht die FS in diesem Thread auch gerade.
Sie ist nicht bereit, auftretende Defizite im männlichen Verlangen (und auch im Rollenverhalten) ihres Ex durch kompensierendes eigenes Verhalten aufzufangen, sondern sucht sich z.B. (wie in diesem Thread hier) nun jemand anderen, mit dem der ganze Sex dann besser klappen soll.
Das finde ich grundsätzlich auch ganz OK. Sowas sollten wir Männer aber immer auch im Hinterkopf haben.
Es wird wahnsinnig auf die Männer geschimpft weil die doch so oberflächlich nur an schönen Oberflächen und Sexualität interessiert wären aber klammheimlich werden die Männer genau in dieser Rolle auch gebraucht.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #17
Du solltest dich als Frau erstmal selbst körperlich kennenlernen, dann hast du kein Problem mit Selbstbefriedigung. Es ist doch das Wichtigste, um zu wissen, wie du selbst als Frau behandelt werden musst beim Sex - wie du dich selbst behandelst.

Dein Problem ist ein ganz anderes: ein falscher Partner, der sexuelle Verklemmungen hat, daher wohl auch nur hintenrum mit Pornos zum Erguss kommt weil er zu wenig echte Interaktion mit Frauen hatte, gleichzeitig bist du unerfahren in Sachen Selbstbefriedigung und stehst jetzt logischerweise vor einer hilflosen Situation. Eine Frau, die ihre Selbstbefriedigung/Sexualität kennt, gibt sich leider kein zweites Mal mit einem schlechten Mann im Bett ab. Daran wird sich auch später nichts mehr ändern, du kannst jetzt nur dich ändern und schauen, wie du zur sexuellen Erfüllung kommst. Dazu ist erstmal das kennenlernen seiner eigenen Lust notwendig und dann kommt die Erkenntnis, dass du einen ganz anderen Typ Mann benötigst. Dieser hier ist es nicht.
 
  • #18
@snowwhite das Ding ist, ich wollte mit ihm zufällig das machen, was er ankuckte, es hatte mich aber bissel Überwindung gekostet. Aber aus Experimentierfreude hatte ich das Zeitnah vor umzusetzen. Schätze deshalb war ich verletzt, weil ich mit mir noch haderte bzw Zeit brauchte und er halt im Internet Ersatz findet. Wie gesagt, er sprach nicht offensichtlich über seine Vorlieben. Das alles zusammen führte bei mir zu Unmut. Muss dazu sagen Geschlechtsverkehr war eher ne Ausnahme als Regel. Er war der manuelle Typ. ;-) also nicht ganz mein Ding
Warum du dich verletzt fühltest, erschließt sich mir nicht. Warum hast du es nicht als Ansporn sehen können, ihm das auch real bieten zu können - gerade wenn du das schon im Kopf hattest... er hätte sich sicherlich gefreut, zumal er ja nicht über seine Vorliebenmit dir sprach. Stattdessen Unmut? Aber es passte ja scheinbar sowieso nicht, wenn er eher der "manuelle Typ" war und dich das störte.
 
  • #19
Solange es keine pädophilen oder zoophilen Pornos sind (also alles was illegal ist), kann jeder machen was er will. Da geht es aber weniger um das Konsumieren, sondern darum, dass ich keinen Partner möchte, der pädophile oder zoophile Neigungen hat.
Auch empfände ich einen Live-Chat mit eine realen Person zur SB als unangenehm und würde da, ab einem gewissen Pensum, wohl auch hellhörig werden (bezogen auf seine Person und Charakter, nicht auf das Mädel im Bildschirm).

Bei meinem letzten Freund war es so, dass er sehr sehr viel Pornos konsumiert hat (ursächlich auch durch Langeweile und depressiver Stimmung durch Faulheit und Arbeitslosigkeit). Da litt die Libido immer mehr drunter und als ich merkte, dass er ohne Porno keinen mehr hoch bekam, habe ich mich getrennt. Irgendwann schreit die Würde. ;)
Solange es also mein gemeinsames Sexleben mit ihm nicht eineschränkt oder negativ beeinflusst, finde ich es total in Ordnung!

w.,33
 
  • #20
Hallo Pinkpanther,

ist das dieser komische Kerl aus dem anderen Thread, der die Verlobung aus verletzter Eitelkeit hat platzen lassen? Deine Threads drehen sich alle um Männer, mit denen der Sex irgendwie schlecht oder anstrengend und nebulös ist.

Pornografie und Selbstbefriedigung sind niemals die Ursache eines Problems, sondern Mittel zum Zweck.
Für manche Leute ist es bereichern, andere stupfen durch Pornos ab. Da geht aber eine allgemeine sexuelle und soziale Gestörtheit voraus. Diese Männer hatten schon vorher Probleme im Bett oder mit der Frau an sich. Pornos sind da nur eine Flucht, um ihr Problem zu vertiefen.

Ich glaube weniger, dass das Problem die Selbstbefriedigung ist, sondern was ganz anderes, was du nicht wahrhaben willst. Kein Mensch (keine Frau) braucht einen Partner, der schlecht im Bett ist, sich aber hintenrum im großem Umfang sexuell nach allen Schikanen bedient und es irgendwo heimlich krachen lässt und dich außen vor lässt, verhöhnt, herumstänkert, wegen Kleinigkeiten herumzickt und dich aus seiner Sexualität irgendwo ausschließt. Ist aber, meiner Beobachtung nach, keine Seltenheit. Diese Männer sind teilweise sozial und im Umgang mit Frauen schwer gestört. Man hat offensichtlich nur Probleme mit ihnen, so wie du jetzt. Durch dieses heimliche, verdrehte, sexlastige Leben entwickeln sich dann noch Fetische, die du selbst nicht bedienst/bedienen kannst/willst.

Sollte das dieser Mann aus dem letzten Thread sein, dann tut es mir leid. Ich denke, er ist ein geistig kaputtes Wrack, der sich sehr gerne sadistisch verhält. Ich halte Männer, die ein Problem mit ihrer Sexualität haben und sich so wirsch verhalten, für äußerst gefährlich. Solche Männer sind häufig Sadisten in Beziehungen. Seine Handlungen (falls es der Mann aus dem letzten Thread ist) zeigen ja, wie unberechenbar er ist und seine Stimmung schnell kippt und er beziehungstechnisch destruktive Schritte einleitet, schnell abtaucht, dich blockiert, vielleicht dann mal wieder lächelnd unter falscher Maske zurückkommt. Solche Männer fügen gerne Schmerzen zu und lachen sich kaputt, wenn sie dich am Wickel haben. Du wirst hinter ihre private Peep-Show nie durchsteigen.

Du hast auch mal erklärt, dass dich dein Ex abgelehnt hat, weil du eine gewisse Sache im Bett nicht gemacht hast. Ich würde mir andere Männer suchen, die kompatibler zu meinen Sexbedürfnissen passen. Es geht nicht darum, den Mann zu beeindrucken, es geht darum, den Mann zu finden, der so ist wie du für den du nicht erst eine Bonusnummer bringen musst.
 
  • #21
Frau versuchen durchaus, für Männer den Zugang zu Sexualität zu beschränken, damit diese stärker motiviert sind.
Schließlich war die Beziehung zwischen Frau und Mann sehr lange Zeit die einzige Möglichkeit , quasi legal sexuelle Triebe auszuleben.
Ja, das war wohl mal so. Manche Frauen und manche Männer haben nicht mitbekommen, dass sich die Welt in den letzten 50 Jahren weitergedreht hat. Da meinen Männer, sie müssten sich keine Mühe geben, weil Frauen von ihnen abhängig sind und Frauen meinen, sie könnten mit Entzug oder Kontrolle von Sexualität Macht ausüben. So funktionieren Beziehungen doch nicht...
Da der Großteil der Frauen heute auf eigenen Beinen steht und Sexualität weitestgehend frei verfügbar ist, wirken solche Repressalien nicht mehr. Ich finde das gut.
 
  • #22
Ich verstehe nun, woher meine negativen Gefühle diesbezüglich herkommen. Wie bereits erwähnt, in einer gut laufenden sexuellen Partnerschaft, ist und war das bei mir kein Thema. Bei diesem jetzt Ex, wars einfach ungünstig. Da er das Problem der Aufrechterhaltung bzw der Errektion hatte, ( durch Medikamenten und Pornographie ) schmeckte es mir nicht. Außerdem hege ich den Verdacht, er hat während der 2 Jahre, virtuell viel erlebt. Nach seiner Aussage: das ist kein Fremdgehen weil ja nicht echt. So ein Blödsinn, war halt seine Ansicht, für mich sind aber Chats über Sex und Accounts in Erotikportalen mit etlichen Möglichen wie (schreiben, raffen, kommentieren und dann treffeneben, schon gewisses Hintergehen. Denn man ist ja in Gedanken dabei ständig am Fremdgehen. Das gehört für mich nicht, in eine funktionierende Beziehung. Zusammen kann man das ausprobieren, gerne auch Sexspielzeug usw. Aber dass manche Männer das so normal abtun, wie gesagt meiner Meinung gehört das ins Singleleben.
 
  • #23
So sehe ich das eben grundsätzlich auch, wenn es im Bett läuft und man auch offen Vorlieben ansprechen kann und manches umsetzen, ist alles gut. So wünsche ich mir das.
Bei meinem Ex wars mir zu trüb und verständnislos reagierte ich eben, als ich ihn befriedigen wollte, er aber nicht kommen konnte und am gleichen Tag aber diese Erotikseiten besucht hat. Das erschließt sich mir nicht. Deswegen war ich so, denn dies war kein Einzelfall.

Danke für eure zahlreichen Meinungen. Hat mich weitergebracht.
 
  • #24
Warum du dich verletzt fühltest, erschließt sich mir nicht. Warum hast du es nicht als Ansporn sehen können, ihm das auch real bieten zu können - gerade wenn du das schon im Kopf hattest... er hätte sich sicherlich gefreut, zumal er ja nicht über seine Vorliebenmit dir sprach. Stattdessen Unmut? Aber es passte ja scheinbar sowieso nicht, wenn er eher der "manuelle Typ" war und dich das störte.
@Kirovets hat es gut erklärt.

Viele Frauen projizieren auf Pornodarstellerin Konkurrentin und entwickeln daher Eifersucht auf diese. Ihr Mann wird als untreu beurteilt.

Für den Mann in Beziehung ist die Pornodarstellerin oft nur ein Platzhalter für seine Frau. Eine Art virtuelles Rollenspiel mit ihm und seiner Beziehung.

Letzteres bedeutet aber nicht zwingend, dass jede Fantasie die ggf. als Porno visualisiert geil ist, ausgelebt werden muss. Z.B. Sex in der Umkleidekabine. Als Fantasie spannend. Real mir zu riskant. Ggf. bei mir in der Realität sogar erektions hemmend.
 
  • #25
Abschließend möchte ich sagen, Anregung kann sich Mann holen, nur wenn die Virtuelle Erotik mehr Raum bekommt als real, läuft was schief. Außerdem wäre mir geholfen, wenn mein Exfreund damals mit mir geredet hätte und mir einiges dazu erklärt, so wie Kirovets. Das würde in meinem Fall schon für Umdenken sorgen bzw Erweiterung meinesHorizonts auf dem Gebiet.
 
  • #26
Ich trenne da zwischen Selbstbefriedung, Pornos und Webcamgirls usw.
Selbstbefriedigung finde ich normal und da würde ich meinem Partner nicht reinreden. Gilt auch für Pornos (dazu kommt aber noch ein Aber weiter unten). Webcamgirls wäre für mich schon einen Schritt zu weit, genauso wie Escort oder Stripclubs - das ist für mich bereits eine Interaktion mit jemand anderem, und das fällt für mich schon dicht an Fremdgehen, was ich eben in Beziehungen nicht gut finde. Wenn mein Freund das mal ausprobieren würde oder mit Freunden irgendwo hingehen würde, würd mich das nicht stören, aber wenn das ständig der Fall wäre, wäre mir das zu viel.
Bei Selbstbefriedung und Pornos würde es mich nur dann nicht interessieren, wenn sich das auf den Sex zwischen mir und meinem Partner nicht auswirkt. Wenn jemand ständig Pornos schaut, aber auf mich keine Lust mehr hat o.ä., ginge das für mich nicht. Bei Pornos gibt es Studien, dass das auf Dauer durchaus abstumpfend wirken kann, wenn viel konsumiert wird. Die Reizschwelle wird immer höher, es gibt Männer, die normalen Sex dann nur noch als langweilig empfinden, weil die optischen Reize nicht so krass sind. Teilweise können sie sich auf die Partnerin auch gar nicht mehr einstellen. Mein letzter Freund hat auch viel Pornos konsumiert und im Bett habe ich mich gefühlt wie eine Puppe, die sowas nachspielen soll. Da habe ich auf jeden Fall das Gefühl gehabt, die Pornos haben eine Auswirkung auf seine Sexualität gehabt. Gerade bei Teenagern ist das auch schon als Problem bekannt. Mein Freund davor und mein jetziger Partner schauen sehr selten Pornos. Ich habe auch männliche Freunde, die bewusst mit dem Pornokonsum aufgehört haben, weil sie merkten, sie stumpfen ab bei "normalem" Sex. Mein einer Kumpel meinte, dass das danach dann wieder viel besser geworden ist. Der hatte nie ein Problem bei Sex mit Frauen, also entgegen der Meinung, dass da nur Männer abstumpfen, die eh schon irgendein Problem vorher hatten...

w, 36
 
  • #27
Eine Frau, die ihre Selbstbefriedigung/Sexualität kennt, gibt sich leider kein zweites Mal mit einem schlechten Mann im Bett ab.
Tja dass kan man auch andersherum sehen.
Viele Frauen sind eher passiv im Bett (ich weiß, Du nicht).
Würde sich die Männer von allen diesen Frauen wegen dem so meist auf Dauer entstehenden schlechten Sex, immer trennen, hätten wir noch viel weniger Paare in langen Beziehungen.

Ich halte Männer, die ein Problem mit ihrer Sexualität haben und sich so wirsch verhalten, für äußerst gefährlich. Solche Männer sind häufig Sadisten in Beziehungen. Seine Handlungen (falls es der Mann aus dem letzten Thread ist) zeigen ja, wie unberechenbar er ist und seine Stimmung schnell kippt und er beziehungstechnisch destruktive Schritte einleitet, schnell abtaucht, dich blockiert, vielleicht dann mal wieder lächelnd unter falscher Maske zurückkommt.
In welchem Film hast Du das denn gesehen ?
Oder schlecht geträumt ?
Also auf jedenfall nicht im Forum.

Da habe ich einen Thread der FS gelesen, wo der Mann relativ anständig die Beziehung zur FS gelöst hatte.
Das Paar hatte zwar scheinbar sexuelle Inkompatbilitäten (auch nicht so viel Sex, wie die FS wollte ?), und die FS hat den Mann angeprangert, weil er sich (da konnte es sich sich aufgrund des Mediums "live show / live strip ???" eigentlich nur um eher harmlose Dinge wie Striptease oder orale Praktiken gehandelt haben)
woanders zusätzliche Befriedigung geholt hatte, was sie als ein Ausweichen vor iherr eignen Sexualität empfand.

Und die FS war gerade noch daran, sich damit zu befassen und deswegen überrumpelt. Da ist nichts, aber auch gar nichts passiert, was Deinen Salm hier irgendwie rechtfertigt.
 
  • #28
Ich trenne da zwischen Selbstbefriedung, Pornos und Webcamgirls usw.
Selbstbefriedigung finde ich normal und da würde ich meinem Partner nicht reinreden. Gilt auch für Pornos (dazu kommt aber noch ein Aber weiter unten). Webcamgirls wäre für mich schon einen Schritt zu weit, genauso wie Escort oder Stripclubs - das ist für mich bereits eine Interaktion mit jemand anderem, und das fällt für mich schon dicht an Fremdgehen, was ich eben in Beziehungen nicht gut finde. Wenn mein Freund das mal ausprobieren würde oder mit Freunden irgendwo hingehen würde, würd mich das nicht stören, aber wenn das ständig der Fall wäre, wäre mir das zu viel.
Bei Selbstbefriedung und Pornos würde es mich nur dann nicht interessieren, wenn sich das auf den Sex zwischen mir und meinem Partner nicht auswirkt. Wenn jemand ständig Pornos schaut, aber auf mich keine Lust mehr hat o.ä., ginge das für mich nicht. Bei Pornos gibt es Studien, dass das auf Dauer durchaus abstumpfend wirken kann, wenn viel konsumiert wird. Die Reizschwelle wird immer höher, es gibt Männer, die normalen Sex dann nur noch als langweilig empfinden, weil die optischen Reize nicht so krass sind. Teilweise können sie sich auf die Partnerin auch gar nicht mehr einstellen. Mein letzter Freund hat auch viel Pornos konsumiert und im Bett habe ich mich gefühlt wie eine Puppe, die sowas nachspielen soll. Da habe ich auf jeden Fall das Gefühl gehabt, die Pornos haben eine Auswirkung auf seine Sexualität gehabt. Gerade bei Teenagern ist das auch schon als Problem bekannt. Mein Freund davor und mein jetziger Partner schauen sehr selten Pornos. Ich habe auch männliche Freunde, die bewusst mit dem Pornokonsum aufgehört haben, weil sie merkten, sie stumpfen ab bei "normalem" Sex. Mein einer Kumpel meinte, dass das danach dann wieder viel besser geworden ist. Der hatte nie ein Problem bei Sex mit Frauen, also entgegen der Meinung, dass da nur Männer abstumpfen, die eh schon irgendein Problem vorher hatten...

w, 36
Danke, das spricht mir doch aus der Seele. Genau das war ja ein Problem bei meinem Ex und ich spürte das. Bin ich froh, "richtig" zu ticken, weiß nämlich was für mich geht und wo es aufhört. Ich feiere deinen Beitrag mokuyobi

Hiermit schließe ich den Beitrag. Das beste kam zum Schluss. Danke an alle Beteiligten.
 
  • #29
Hallo Pinkpanther,

ist das dieser komische Kerl aus dem anderen Thread, der die Verlobung aus verletzter Eitelkeit hat platzen lassen? Deine Threads drehen sich alle um Männer, mit denen der Sex irgendwie schlecht oder anstrengend und nebulös ist.

Pornografie und Selbstbefriedigung sind niemals die Ursache eines Problems, sondern Mittel zum Zweck.
Für manche Leute ist es bereichern, andere stupfen durch Pornos ab. Da geht aber eine allgemeine sexuelle und soziale Gestörtheit voraus. Diese Männer hatten schon vorher Probleme im Bett oder mit der Frau an sich. Pornos sind da nur eine Flucht, um ihr Problem zu vertiefen.

Ich glaube weniger, dass das Problem die Selbstbefriedigung ist, sondern was ganz anderes, was du nicht wahrhaben willst. Kein Mensch (keine Frau) braucht einen Partner, der schlecht im Bett ist, sich aber hintenrum im großem Umfang sexuell nach allen Schikanen bedient und es irgendwo heimlich krachen lässt und dich außen vor lässt, verhöhnt, herumstänkert, wegen Kleinigkeiten herumzickt und dich aus seiner Sexualität irgendwo ausschließt. Ist aber, meiner Beobachtung nach, keine Seltenheit. Diese Männer sind teilweise sozial und im Umgang mit Frauen schwer gestört. Man hat offensichtlich nur Probleme mit ihnen, so wie du jetzt. Durch dieses heimliche, verdrehte, sexlastige Leben entwickeln sich dann noch Fetische, die du selbst nicht bedienst/bedienen kannst/willst.

Sollte das dieser Mann aus dem letzten Thread sein, dann tut es mir leid. Ich denke, er ist ein geistig kaputtes Wrack, der sich sehr gerne sadistisch verhält. Ich halte Männer, die ein Problem mit ihrer Sexualität haben und sich so wirsch verhalten, für äußerst gefährlich. Solche Männer sind häufig Sadisten in Beziehungen. Seine Handlungen (falls es der Mann aus dem letzten Thread ist) zeigen ja, wie unberechenbar er ist und seine Stimmung schnell kippt und er beziehungstechnisch destruktive Schritte einleitet, schnell abtaucht, dich blockiert, vielleicht dann mal wieder lächelnd unter falscher Maske zurückkommt. Solche Männer fügen gerne Schmerzen zu und lachen sich kaputt, wenn sie dich am Wickel haben. Du wirst hinter ihre private Peep-Show nie durchsteigen.

Du hast auch mal erklärt, dass dich dein Ex abgelehnt hat, weil du eine gewisse Sache im Bett nicht gemacht hast. Ich würde mir andere Männer suchen, die kompatibler zu meinen Sexbedürfnissen passen. Es geht nicht darum, den Mann zu beeindrucken, es geht darum, den Mann zu finden, der so ist wie du für den du nicht erst eine Bonusnummer bringen musst.
das trifft den Nagel auf den Kopf, ja es ging hier um Ihn. Denn das hat mich so beschäftigt/belastet. Endlich habe ich Antworten schwarz auf weiß. Und bin bestätigt, in meiner Annahme. Du hast sowas von Recht. Besser analysiert, als ein Psychologe. Bravo. Ich bin an den Falschen geraten, aber zum Glück getrennt.
Vielen Dank Zuhii