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Gast

  • #1

Wie geht Ihr mit Sorgen um die Kinder/Teenager um?

Mein Sohn (16) achtet überhaupt nicht auf seine Gesundheit. Er hat seit 2 Jahren das Rauchen angefangen und isst, wenn er bei seinem Vater ist, was zur Zeit sehr oft der Fall ist, nur Fastfood. Dadurch hat sich eine chronische Bronchitis/Schnupfen entwickelt. Seit Neuesten ist er auch übersäht mit Leberflecke und ganz vielen kleinen Pünktchen auf der Haut (wie Sommersprossen).

Auch seine Arbeitsweise bekümmert mich. Maximaler Energieeinsatz bei minimalen Ergebnis, soll heißen: Ums Lernen macht er ein riesen Brimborium bei eher schlechten bis mittelmäßigen Noten.

Auch besorgt mich seine mangenlde Menschenkenntnis, so dass ich mich frage, wo oft er ins offene Messer laufen muss, bis er mal kapiert wie manche (bösartige) Menschen ticken?!!

Ich wache zur Zeit fast jede Nacht vor Sorgen um ihn auf und liege lange wach. Gespäche fruchten nicht. Sein Vater ignoriert das alles. Lässt ihn sogar in der Wohnung rauchen (er selbst raucht ja auch) und gibt ihm Geld für Döner/MäcMenue/Pizza.

Habe diesen Jungen 2,5 Jahre gestillt, mich um gesunde Ernährung bemüht und jetzt diese Katastrophe. Wenn er hier die Treppen hochläuft, atmet er wie ein D-Zug :-(!

w
 
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Gast

  • #2
Ja, das ist eine schwierige Situation. Aber ich denke, je mehr Druck du ausübst, je mehr Vorhaltungen du ihm machst, desto mehr blockiert er.
Du kannst ihm nur deinen Lebensstil vorleben, und wenn er bei dir ist, gibt es eben gesundes Essen.
Du kannst ihm als Ausgleich dafür, dass er vermutlich nicht allzu viele Vitamine, Mineralstoffe usw. zu sich nimmt, ein hochdosiertes Multivitaminpräparat verpassen, sowas wie Orthomol Immun zum Beispiel. Dazu ruhig noch Vitamin C, Vitamin D und Zink, alles extrem wichtig fürs Immunsystem.

Insgesamt musst du dich um Gelassenheit bemühen: Auch dein Sohn wird seinen Weg im Leben finden, auch wenn es mal kurvig zugeht oder sogar in die eine oder andere Sackgasse mündet. Du solltest ihm vertrauen und dieses Vertrauen ihm gegenüber auch ausdrücken. Gleichzeitig solltest du ihm klar machen, dass er für sein Leben SELBST verantwortlich ist: Diese Selbstverantwortung ist einerseits eine große Freiheit, aber auch eine Herausforderung.
Wichtig ist, dass du immer bereit bist, ihn zu beraten und zu unterstützen, ohne dass das nach Bevormundung aussieht.

Was das Rauchen betrifft: Man weiß inzwischen, dass sich der Körper eines Rauchers nach ca. 3 Jahren Nichtrauchen wieder völlig regeneriert hat. Ist nur ein ganz kleiner Trost, ich weiß...

Mein eigener Sohn raucht zwar nicht, hat sich aber auch lange Zeit größtenteils von Fast Food ernährt, sobald er nicht zuhause war. Erst jetzt, mit fast 22, interessiert ihn das Thema Ernährung - sicher auch, weil seine Freundin da sehr großen Wert drauf legt.
 
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Gast

  • #3
Also, daß Fastfood ungesund ist, wissen wir. Aber daß man sich von Fastfood Atemwegserkrankungen holen könnte, wäre mir neu. Sei's drum.

Ich habe mir seinerzeit auch viele Sorgen um meine Tochter gemacht. Sie hat nicht gelernt, die Noten waren entsprechend. Geraucht hat sie, seit sie 13 war - aber das hatte Ursachen... Ich habe ihr Nachhilfeunterricht bezahlt, und feste Hausaufgabenzeiten durchgedrückt, in denen sie bei mir im Büro - also in meiner Anwesenheit - Hausaufgaben zu machen hatte. Bin bald verzweifelt - hat alles nichts genützt. Als sie ungefähr 17/18 war, habe ich ihr gesagt, es ist ihr Ding, ihr Leben. Sie ist alt genug, sie muß wissen, was sie tut. Ich habe dann auch innerlich losgelassen, die Verantwortung von mir gewiesen und an sie übertragen. Das fiel mir nicht leicht, aber ich denke, das war notwendig. Sie ist dann ihren Weg gegangen. Heute ist sie eine junge Frau, die mit beiden Beinen fest im Leben steht, und auf die ich unglaublich stolz bin.
 
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Gast

  • #4
Liebe FS,

da hilft nur unendlich viel Geduld.

Mein Großer
- hat trotz Allergien das Rauchen angefangen und tut es leider heute noch
- Aufräumen war für ihn ein Fremdwort (ich habe sogar mal eine Renovierungsaktion mit der Aussicht auf neue Möbel durchgeführt, um sein Zimmer und seine Schränke nicht irgendwann frei schippen zu müssen. Hat aber leider auch nicht lange vorgehalten)
- regelmäßige Gesundheitscheck und Vorsorge bedeuten ihm bis heute nichts, obwohl ich mich bereit erklärt habe die zusätzlichen Kosten dafür zu übernehmen
- bewusstes Essen war nicht auf seinem Speiseplan zu finden
- in der Schule hat er aus purer Faulheit eine Ehrenrunde gedreht
- regelmäßig hatte er Kontakt mit (Mahn)Anwälten, weil er wieder (auch volljährig) mal etwas vergeigt hat
- eine berufliche Perspektive ist noch nicht in Sicht

Ein Hallodri wie er im Buche steht! Aber sonst nichts Ernsteres ;-) und ich habe ihn trotzdem lieb. :)

Seit er ausgezogen ist, hat sich das ein oder andere gebessert. Vielleicht auch, weil ich es nicht mehr täglich sehe.

Ich melde mich regelmäßig bei ihm, höre zu, frage nach und biete ihm Hilfe an. Mehr kann ich leider nicht tuen und mehr muss ich auch nicht.

Du darfst ihn gerne regelmäßig und bestimmt darauf hinweisen, was Dir (an ihm) wichtig ist, aber auf keinen Fall Vorhaltungen machen (, was Du für ihn alles getan hast und er daraus jetzt macht). Du hast bereits ein Großteil geleistet und wirst mit der Zeit erstaunt sein, wie unerwartet wirkungsvoll für Kinder ein (positives) Vorbild ist.

In dieser Hinsicht würde ich mir Deinen Ex "zur Brust nehmen" und ihn auf sein Deiner Meinung nach (negatives) Vorbild hinweisen.

Viel Erfolg und noch mehr Geduld

49m
 
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Gast

  • #5
Liebe FS, ich kann Deine Sorge gut verstehen. Normale Eltern möchten das Beste für ihre Kinder. Aber ich kann Dir auch versichern: so schnell haut einen eine vorübergehende ungesunde Lebensweise nicht aus den Socken. Ich selbst habe einen Aperger-Sohn, der sich so ernährt, dass mir die Gehirnwindungen rotieren, wenn ich sehe, wie und was er ißt. Kann man nichts machen, alle guten Worten sind verpufft im Nirvana. Wenn er wenigstens ein bisschen sportlich ist, kann sein Körper da noch viel ausgleichen. Was Zigaretten betrifft: Helmut Schmidt qualmt auch, trinkt am liebsten Cola und hat ein ordentliches Alter erreicht. Mach Dir also nicht zuviele Sorgen, ich bin sicher, Dein Bube fängt sich noch eines Tages. Es ist wirklich keine Katastrophe, vieles wird auch hysterisiert und überbewertet durch Medien und TV. Das einzige, was Du tun kannst: Bei Dir gibt es eben gesundes Essen (aber schmecken muss es natürlich auch) und keine Zigaretten - also lebt er nur halb ungesund. Wenn er schon qualmen muss, dann wenigstens Kippen ohne Parfum und keine stinkenden Billigkippen. Vielleicht ein paar Selbstgedrehte mit guten Tabak...
Sorgen würde ich mir jedoch auch um seine Naivität machen, und ja, es gibt bösartige Menschen, die andere ausnutzen zum eigenen Vorteil. Mit 16 hat man aber noch wenig bis kaum Menschenkenntnis, die meisten Blessuren im Leben erhält man durch Erfahrung. Ich habe hier selbst viel Lehrgeld zahlen müssen und bin heute unglaublich misstrauisch, was andere Menschen angeht. Mein Vertrauen muss man sich erst verdienen, das ist keine Gratisleistung mehr. Versuche es doch nicht über "Belehrungen", sondern über Gespräche, Plaudereien mit Deinem Sohn. Wenn Du ihm Vorwürfe machst, fühlt er sich nicht ernstgenommen - Küchentischgespräche beim Essen sind da ideal. Geht das noch mit ihm? Pass einfach auf, dass er Dir nicht entgleitet, sei für ihn da. Was das Lernen betrifft: Wenn er sich so schwer tut, wäre vll. eine Ausbildung ein guter Weg? Auf viele Ausbildungen kann man immer noch ein Studium aufbauen.

Ich kann Dir versichern: So wie es jetzt ist, wird es nicht bleiben. Dein Sohn entwickelt sich noch, muss lernen, Spreu von Weizen zu trennen und seine eigenen Erfahrungen zu machen. Durch die lange Stillzeit und gute Nahrung in der Kindheit hast Du ihm gutes Rüstzeug mitgegeben. Wenn er jetzt ein paar Jahre ungesund lebt, wird ihn das nicht aus der Bahn hauen, so lange er keine Drogen einnimmt.

Hab Vertrauen, auch in ihn. Alles wird gut - bitte mach Dir nicht zuviele Sorgen. Ich habe früher gequalmt, gekifft, nur Fast Food gegessen, hatte einen krankmachenden dreckigen Beruf und habe ganze Nächte durchgemacht. Bin heute 50 und kerngesund, habe beste Blutwerte und alles ist gut.

LG an Dich :)
 
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Gast

  • #6
Dies erinnert mich an mich vor über 25 J. Ich habe auch geraucht, getrunken und wie wir hier so sagen nur vom "Schachtelwirt" mich ernährt. Am Anfang reagierte meine Mutter so wie du und flippte auch fast immer aus und mein Vater war da lockerer oder weiser. Alles was von Haus aus verboten wird, ist erst recht interessant. Eines Tages brauchte mir meine Mutter regelmäßig essen vom Schachtelwirt mit und auch noch Zigaretten. Dies ging dann so ca., ½ Jahr und dann hatte ich überhaupt kein Bedarf mehr an diese Konsumgüter. Einfach ein wenig locker werden liebe FS.
Mit 16 versucht man halt seine Grenzen auszuloten und alles was verboten ist, macht erst Recht Freude.
M,42
 
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Gast

  • #7
Ich würde nichts verbieten. Fast Food ist in dem Alter ist jetzt auch nicht so tragisch und jetzt auch nicht sooo ungesund wie man immer denkt. Es hat nur viele Kalorien, schadet aber einem jungen Körper nicht, da junge Menschen einen viel besseren Stoffwechsel haben. Ich glaube, die meisten von uns haben sich so ernährt, als sie jung waren. Das Bewusstsein für den eigenen Körper kommt schon noch früh genug im Alter.

Wenn er heute die Erfahrung mit Rauchen macht, dann lässt der Reiz später nach - im Gegensatz zu Leuten, die später dann anfangen, als das nachzuholen, was ihnen in der Jugend verboten wurde oder die nicht die Möglichkeiten dazu hatten..

Zwei Beispiele: Ich habe eine Nachbarin, die ist von oben bis unten tätowiert, auch im Gesicht. Als ich sie gefragt habe, warum sie das gemacht hat, hat sie lachend gesagt, die Eltern haben ihr in der Jugend so etwas verboten, also hat sie heute all das nachgeholt, was für sie tabu war.

Ein anderer Nachbar: Schlotraucher mit 70 hat gesagt, er hatte seine erste Zigarette erst mit 30 in der Hand, weil er früher zu arm war, um sich sowas leisten zu können, also raucht er heute umso mehr.

Dass er mit 16 keine Lust mehr auf Schule hat, klingt mir ganz logisch. Ich möchte mich auch nicht mehr jeden Tag in die Schulbank setzen müssen. Mit 16 hat man dann auch schon 10 Jahre Schule hinter sich und das kann äußerst nervig sein, dass man solangsam mal was anderes machen möchte. Er könnte sich mal um eine Ausbildung kümmern. Dazu musst du aber wissen, an was er Interesse hat. Autos, Technik, Handwerk, etc. Dafür sind Jungs doch immer zu begeistern. Vorzüge: eigenes Geld. Vielleicht lenkst du ihn mal in die Richtung und schiebst ihm ein paar Stellenangebote unter die Nase.
 
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Gast

  • #8
Oh mein Gott!!!

Hast Du Dir mal überlegt dass das tiefenpsychlogische Ursachen haben könnte??
Die ersten zwei Jahre sind extrem prägend fürs Kind, DU hattest anscheinend ein Nähe/Distanz Problem und hast versucht durch das Stillen eine Abhängigkeit zu erzeugen( auch wenn es unterbewusst war)
Ich verstehe solche Mütter nicht.
Meine Nichte ist jetzt zwei und isst mit 1A Tischmanieren ihr Gemüse und ihr Brot!
Warum stillen manche Mütter so lange? Das ist doch widerlich( für mein Empfinden liebe Moderatoren!)
Der FS sei es gegönnt, ihrem Kind wohl weniger...
 
  • #9
Ich würde dem Kind Beispiele zeigen, wie es Anderen ergangen ist.

Doku-Film "Supersize me" Ein Mann ernährt sich einen Monat lang nur von Fast-Food.
Danach versch. Beschwerden, und 3,5 kg. mehr Körpergewicht - in nur einem Monat.

Eine Mutter verklagte einen Fast-Food Konzern in den USA. Weil ihr Kind (Jugendlicher) immer dicker wird.
Detektive des Unternehmens stellten fest: Das Kind isst täglich - und stets die größten Menüs.
Klage wurde vom Gericht abgewiesen bzw. entsprechend geurteilt.
Begründung: Eltern und Kinder in diesem Alter sollten wissen, welche Ernährung wie auswirkt.

Schule: Der Junge soll mal Hilfsarbeitern zuschauen. Wie schwer die arbeiten müssen, jeden Arbeitstag.
Nur weil sie keine berufliche Qualifikation oder nicht mal einen Schulabschluss haben.
Und keine Berufsausbildung bezahlt bekommen. Weil sie ja als ungelernte Hilfsarbeiter vermittelbar sind.

21. j. Frau: Kein Beruf, kein Schulabschluss.
Ihr Jobcenter schlägt vor: Einfache Arbeiten in einer Behindertenwerkstatt. Für entsprechend wenig Lohn. ..... lebenslang ?

Ein 22-j. Mann bekam keine Lehrstelle, trotz Bewerbungen.
Unternehmen: "Zu alt dafür" - In Wirklichkeit: Wer jetzt erst darauf kommt, warum nicht früher ?

rauchen: Es gibt genug abschreckende Beispiele wg. rauchen.
Ein Arzt zeigte Fotos aus seiner Pathologie in Schulklassen. Wie das rauchen die Körper schädigte.

Ich sehe solche erbärmlichen Gestalten, wenn sie noch leben. Wie willensschwach sie sind.
Und sich von solchen "Drogen" beherrschen und zerstören lassen.
Dazu der finanzielle Aderlass. Wieviel Geld sie für Zigaretten o.ä. ausgeben. Und auf was sie dafür verzichten müssen.

Einer spart sogar bei seiner Ernährung ein. Die zwei Päckchen Zigaretten/Tag sind ihm wichtiger.
Inzwischen ist er gesundheitlich arbeitsunfähig. Wann ein Pflegefall ?

Ich habe nichts dagegen, wenn Jemand gelegentlich raucht.
Aber nicht täglich. Und nicht in solchen Mengen.

Übergewicht: Ich kenne drei Leute, die ihr Übergewicht und Bewegungasrmut sie zum Pflegefall machten, oder auf dem Weg zum Pflegefall sind.

Will dieser Junge so -erbärmlich- leben müssen ?
Besonders, nach dem er diese Folgen gesehen hat ?
 
  • #10
Die ersten zwei Jahre sind extrem prägend fürs Kind, DU hattest anscheinend ein Nähe/Distanz Problem und hast versucht durch das Stillen eine Abhängigkeit zu erzeugen( auch wenn es unterbewusst war)
Ich verstehe solche Mütter nicht.
Meine Nichte ist jetzt zwei und isst mit 1A Tischmanieren ihr Gemüse und ihr Brot!
Warum stillen manche Mütter so lange? Das ist doch widerlich( für mein Empfinden liebe Moderatoren!)
Informieren, dann schreiben.
Überall auf der Welt werden Kinder so lange gestillt, nur in den sogenannten "entwickelten" Ländern meist nicht (mehr). Zweieinhalb liegt noch total im Rahmen. Außerdem wird in dem Alter ja nicht mehr ausschließlich gestillt - natürlich essen die Kinder, genau wie deine Nichte, ihr Gemüse und Brot - sondern das ist dann nur noch eine oder zwei zusätzliche Milchmahlzeit(en). Meine Güte.
Sehr viele Kinder, vorher gestillt oder nicht gestillt, bekommen in dem Alter abends noch ein Fläschchen oder nuckeln sogar tagsüber am Schnuller. Wie widerlich! Sollte wirklich dringend abgeschafft werden.

Liebe FS, lass dich von solchen Antworten nicht verunsichern.

Ansonsten - wie sieht es mit Sport aus? Ist dein Sohn übergewichtig oder hält es sich bisher im Rahmen?
Je nachdem würde ich ihn einfach lassen und zusehen, dass zu Hause immer ausgewogenes Essen auf dem Tisch steht. Gibt es Gemüse / Salat, den er besonders mag? Immer ein paar Stücke Gemüse im Vorrat haben, die man so zwischendurch knabbern kann. Das kann schon einiges ausgleichen.

Das Rauchen wirst du ihm mit guten Worten nicht abgewöhnen können, aber du kannst ihm das Rauchen zumindest bei dir in der Wohnung / im Haus verbieten. So setzt du klare Signale, dass du das nicht akzeptabel findest. Blöd ist natürlich, dass ausgerechnet im Teenageralter das Suchtpotential von Zigaretten sehr hoch ist.

Vielleicht stellt er irgendwann von sich aus fest, dass er leistungsfähiger ist, wenn er nicht raucht. Oder er lernt ein Mädchen kennen, das Rauchen total uncool findet ...
 
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  • #11
Also, daß Fastfood ungesund ist, wissen wir. Aber daß man sich von Fastfood Atemwegserkrankungen holen könnte, wäre mir neu. Sei's drum.
Oder ob's vom Rauchen kommt? Sei's drum. Vielleicht hat er auch eine Allergie. Auf jeden Fall findet er es im Moment wahrscheinlich ganz toll das er bei seinem Vater alles drauf was nicht gut ist und keine Grenzen gesetzt bekommt. Bekehren kann man 16jährige so flott nicht. Würde versuchen eine Mischung zu machen. Rauchen zuhause ist nicht. Und auch mal Hamburger wenn es am nächsten Tag dann wieder nach dir geht. Das Verständnis für solche Gesundheitsangelegenheiten ist halt leider in dem Alter nicht allzu hoch. Vielleicht wächst sich da ja noch aus. Schön langweilig wird es eigentlich erst, wenn du dich nicht mehr dagegenstemmst. Und natürlich wenn er das komplett selber finanzieren soll. Vielleicht hast du aber auch Glück und er wird es dann beim Vater schon wenigstens mit dem Fastfood mal über. Mit Rauchen sieht es da leider anders aus. Du kannst nur versuchen wirklich an seien Vernunft zu appellieren. (Da ist zwar gerade nicht viel, aber irgendwo wohnt da noch ein von der Pubertät verschonter Restverstand ;-) Sonst Eitelkeit. Du kannst ihm zum Beispiel in Aussicht stellen, das er auf Dauer ohne Sport, der macht wenn man so kurzatmig wird kaum Spaß, und mit nur Fastfood auseinander geht und für die Frauen dann zum NoGo wird ...
 
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  • #12
Die meisten Jugendlichen achten nicht auf ihre Gesundheit (Fastfood und Rauchen gelten eben in diesem Alter noch als cool).

Je mehr Du ihm diese Sachen verbietest, desto mehr übt es einen Reiz auf ihn aus. Mein 18-jähriger Sohn raucht und ernährt sich momentan auch sehr ungesund, ist aber sehr schlank.

Wobei ich 2,5 Jahre stillen persönlich als etwas zu lange empfinde, daran wird es aber nicht gelegen haben.

In diesem Alter habe ich mich auch sehr ungesund ernährt und heimlich geraucht - jetzt ernähre ich mich allerdings gesund und vegetarisch.

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  • #13
Sorgen zurückschrauben! Eltern können da mehr schaden, als helfen. Du hilft ihnen mehr, wenn du dich zurückziehst!