• #1

Wie geht man mit Kinder in einer neuen Beziehung um?

Ich hätte mal eine Frage an die Männer, mit und ohne eigene Kinder, die bei Elitepartner angemeldet sind.
Wenn ihr Euch keine eigenen/ weiteren Kinder mehr wünscht, wie tolerant seid ihr wenn die potenzielle Partnerin Kinder in die Beziehung mitbringt?
Ich habe selbst zwei schulpflichtige Kinder, und bin da offen gegenüber den Kindern eines Partners. Sind Frauen toleranter? Wie sehen das die Alleinerziehenden Väter?
 
  • #2
Jetzt kommt gleich wieder der gute alte V. um die Ecke und erklärt dir, er würde dich nehmen, wenn du nur so dünn wie seine Exfrau wärst, langes Haar trügst und überdies noch bereit wärst, in spätestens 9 Monaten ein gemeinsames Kind zur Welt zu bringen.

Na, Spaß beiseite - ich bin kein Mann, aber als ehemalige Alleinerzieherin kann ich dir sagen, dass meine Söhne zu meinen SB-Zeiten von Männern nie als Hindernis angesehen wurden, im Gegenteil. Wenn es anders gewesen wäre, wäre ich in der Minute weg gewesen, aber aus Kompatibilitätsgründen kamen ohnedies nur ganz wenige ernsthaft in Frage.

Warte ab und selektiere gut. Fall niemals auf blödes Gesülze rein, sondern suche nach ernsthaften, gescheiten und humorvollen Männern, dann klappt das schon.

w, 52
 
  • #4
Ich bin kein Mann aber antworte mal trotzdem ;-)
Also ich HÖRE auch immer das Männer da kritisch sind und eher nicht bereit eine Frau mit Kindern zu nehmen - insbesondere wenn sie keine eigenen mitbringen.
Aber ... ich ERLEBE irgendwie trotzdem ganz häufig das Männer alleinstehend eine Frau mit mehreren Kindern nehmen. Vielleicht ist es meist nicht der Plan aber „wo die Liebe hinfällt“ man lässt sich dann von nichts mehr abhalten.

Ich finde Männer die eine Frau mit Kindern nehmen haben es oft ziemlich komfortabel - sie haben nämlich meist beides : Family Feeling (was ja auch was super schönes hat) UND zusätzlich auch ganz viele Zeit als Paar. In den Fällen, die ich kenne gehört zu den Kindern dann immer auch ein Papa der sich kümmert und so bleibt auch Zeit zu zweit - ein Vorteil den es in der Häufigkeit nur bei Patchwork gibt. Welche Eltern haben schon jedes zweite Wochenende ganz für sich und dazu noch 1-2 feste Tage unter der Woche ...

Gibt ja auch Männer mit Kinderwunsch die vielleicht gar keine eigenen Kinder bekommen können und sich sehr freuen wenn Leben im Haus ist.

Mehrheitlich ist es wohl bei Männern wie Frauen gleich : man ist nicht scharf drauf seine Energie und Liebe in fremde Kinder zu stecken die einem jederzeit durch Ende der Beziehung auch wieder genommen werden können. Aber im echten Leben wenn man sich ernsthaft verliebt spielt es glaube ich keine Rolle mehr ... dann riskiert man einfach was und das ist doch auch LEBEN.
 
  • #5
Wie geht man mit Kindern in einer neuen Beziehung um?

Ich? Ergebnisoffen positiv. Ich bin dann nicht der Vater aber ich habe kein Problem an altersgerechten Aktivitäten teilzunehmen oder diese sogar zu organisieren. Ich erwarte eine faire Sicht der Mutter und helfe wenn es gewünscht und angemessen ist. Das muss dann ausgehandelt werden.
 
  • #6
Ich war alleinerziehend seit mein Sohn 5 Jahre alt war. Es war nie ein Problem, weder einen Mann zu finden noch die Patchworkfamilie zu leben.
Vielleicht lag es auch daran, dass ein Mann auch einen Platz in unserem Leben hatte, unsere Erziehung im Großen und Ganzen ähnlich war.
Er durfte auch unter 4 Augen meine Erziehung kritisch betrachten, ohne dass ich ihn fast gefressen hätte;-)
Allerdings musste ich IMMER das Gefühl haben, dass er meinen Sohn mag.
Hätte ich Zweifel daran gehabt, hätte es nicht funktioniert!
Alles Gute, wird schon:)
 
  • #7
Ich war AE Vater mit 2 fast erwachsenen Kindern, und verliebte mich in eine Frau mit 2 Kindern in ähnlichem Alter.
Passt bis heute. Ganz und gar.

Ich wollte nur, dass evtl. Kinder in ähnlichem Alter sind.
Aber wer weiß. Es hätte anders kommen können.
Diese Frau wäre es auf jeden Fall gewesen.

Bedingungen in so einer Konstellation, eine potentielle Partnerin muss meine Kinder akzeptieren und ihren Stellenwert, ich muss mit den hinzukommenden Kindern klarkommen, und es muss für die Kinder passen.

M, 54



M, 54
 
  • #8
Aus eigener Erfahrung - ich habe ja eine (allerdings ziemlich erwachsene) Tochter bekommen, die nie geplant war. Zumindest von mir nicht.
Meine ganz persönliche Meinung:
- erstens kommt es auf das Alter des Kindes an - ein Baby wäre mit meinem Leben niemals kompatibel.
- zweitens kommt es darauf an, ob LAT oder zusammen wohnen ....
- drittens ist es eine Frage der gegenseitigen Sympathie zwischen "Kind" und Mann.
- viertens sollten alle offen sein, mit dieser neuen Situation umzugehen
- mit den Sprichworten "Glück muss man haben", "Jeder ist seines Glückes Schmied" und "Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt" sollte man souverän umgehen können - und das Beste aus einer Situation machen wollen.
 
  • #9
Ich habe keine Kinder weil ich keine möchte. Ich mag Kinder generell.
Ich hasse jedoch gesellschaftliche Zwänge aus dem Mittelalter und die Überbevölkerung der Welt mit Idioten spricht für sich.
Daher käme auch kein Mann mit Kindern für mich in Frage.
Allerdings hab ich gehört, dass viele männliche AEs erwarten, dass kinderlose Frauen sie mit Handkuss nehmen. Mitnichten. ;)
Weibliche AEs gehen für ebengebau diese Männer aber gaaaar nicht. Finde den Fehler. :)

Dir trotzdem viel Erfolg und nehme bloß nicht den Erstbesten!
 
  • #10
Ich finde es spannend, was die Herren des Forums hier schreiben. Es deckt sich mit meinen Erfahrungen:

Die Männer, die Kinder haben oder Kindern gegenüber offen eingestellt sind, mit denen passte es einfach. Genau nach solchen hatte ich explizit gesucht, als ich mit Mitte/Ende 30 und siebenjähriger Tochter nach meiner Trennung wieder Single war. Sowohl online im Profil und den ersten Nachrichten, als auch im realen Leben, drehte sich schon beim ersten Kennenlernen viel um die Kinder. Es war unbewusst ein Kompatibilitätscheck. So fiel mir gar nicht auf, dass Männer ohne Kind mich vielleicht nicht so toll fanden oder von vorn herein ausschlossen. Ich glaub da hab ich auch nichts verpasst.

Erst hier im Forum wurde mir klar, dass manche Männer keine Frau mit Kindern wollen. Manche aus ganz sachlich-pragmatischen Gründen, andere aus einer -woher auch immer kommenden- tief sitzenden Abneigung. Diese haben wahrscheinlich einen so großen Bogen um mich gemacht, dass ich sie gar nicht bemerkte. Und wenn ich so lese, wie manche von denen ticken bzw. wie deren Wertesystem aussieht, weiß ich ganz sicher, es hätte niemals gepasst. Zum Glück haben wir uns gegenseitig ausgeschlossen.

Nun bin ich nach einem Fehlversuch mit einem Mann zusammen, dessen Sohn inzwischen 15 ist, während meine Tochter gerade ihr Studium beginnt. Es gab nie grundlegende Probleme wegen der Kinder. Sie waren eher Bereicherung, Herausforderung und Mittler zugleich. Wenn es Schwierigkeiten gab bzw. gibt, dann klemmte ganz woanders die Säge. Und die Sozialkompetenz, die man als aktives Elternteil erwirbt, hilft dabei, diese wieder zu lockern.
 
  • #11
Als mich meine Ex betrog und verließ, hielten die Gören zu ihr, ließen sie zudem vom Next kaufen.

Was ich also von alleinerziehenden Menschen halte und deren Brut, dass kann man sich denken oder? Bloß die Hände von wegnehmen. HAT KEINE ZUKUNFT!

das tut mir leid da hast du wirklich eine bittere Erfahrung gemacht. Aber du bist doch auch schlau genug zu wissen, dass dein Beispiel keine Allgemeingültigkeit hat. Es kann immer so und so laufen.
Zwei meiner engsten Freundinnen haben heute noch zu dem Ex- Freund der Mutter ein engeres Verhältnis als zum eigenen Vater. Blut ist NICHT immer dicker als Wasser. Die eine Freundin sagte zu mir ihren „Ex Stiefvater“ würde sie nie im Stich lassen, ihn zur Not zu Hause pflegen wenn er mal alt, krank und in Not wäre - ihren Vater würde sie auch nicht hängen lassen aber eher weil es eben der Vater ist und nicht aus einer Herzensentscheidung hinaus.
gibt es doch ganz oft das man zb mit der eigenen Schwester längst nicht so gut kann wie mit der besten Freundin usw.

Man darf hier nicht verallgemeinern. Hättest du ein tragbares Verhältnis zu deinen damaligen Stiefkindern entwickelt könnte das nichts und niemand mehr trennen (vorausgesetzt sie sind alt genug Entscheidungen zu treffen und keine Kleinkinder natürlich). So klingt es eher danach als wärt ihr eben für die Dauer der Beziehung miteinander ausgekommen.
 
  • #12
Liebe FS,

ich bin kein Mann, antworte aber trotzdem, weil ich mit dem Thema Erfahrung habe.

Wenn Du Deinem neuen Partner vermitteln kannst, Deine Nummer EINS zu sein, dann kann es klappen. Aber nur dann! Bei AE bekommen Kinder oft den ersten Platz und das entwickelt sich dann teilweise zum Partnerersatz. Das ist natürlich tödlich für jede neue Beziehung und m.E. emotional missbräuchlich den Kindern gegenüber. Kinder sollten immer wissen, dass sie den Platz des Kindes haben und dabei unterstützt werden von den Eltern unabhängig zu werden. Das machen leider viele AE nicht. Sie heben die Kinder auf den Sockel und tun alles, um teilweise der beste Elternteil zu sein.

Wie hier geschrieben wurde, dass Blut dicker als Wasser sein soll, glaube ich nicht. Mal abgesehen von der Konsistenz, denke ich, ist es eher eine mentale Geschichte. Sonst müssten sich ja alle, die bei Adoptionseltern groß geworden sind, sofort zu den leiblichen Eltern verbunden fühlen, wenn sie diese treffen. Das ist aber gar nicht der Fall.

Wenn Du also in Deinem Profil schon klar stellen würdest, dass der Partner bei Dir die Nummer eins wäre, dann würdest Du sicher die Chance auf Interessenten erhöhen.

Viel Glück!

W (ohne Kinder)
 
  • #13
Das Thema klärt man doch früh, weil es grundlegend ist. Manchmal kann man "keine weiteren Kinder erwünscht" anklicken, manchmal im Text angeben. Dann werden sich die passenden Herren melden. Wenn eine AE sich als solche beschreibt, wird sie Herren, die keine Kinder wollen, gar nicht kennenlernen.
Im Grunde nützt eine "allgemeine" Sicht doch auch wenig. Ich habe in meinem Profil damals einfach kommuniziert, dass ich AE bin.
 
  • #14
Erstens: Frauen sind niemals tolerant!
Zweitens: Blut ist dicker als Wasser. heißt übersetzt: Kriegst Du mit dem alleinerziehenden Menschen Probleme, bist Du auch dann - alleine. Die Brut hält immer zu der Zitze, alter Spruch mit Weisheitscharakter.
@Lucky Duke
Ich würde mich mit Verallgemeinerungen zurückhalten. In einem Deiner letzen Post hast Du behauptet, Frauen wären alle krank!
In Deiner Fragestellung vor einiger Zeit, in der Du Hilfe suchtest, nachdem Deine Frau Dich verlassen hat, waren viele Frauen im Forum, die Dir liebevolle Ratschläge mit auf den Weg gaben.
Sollte Deine eigene Wut Dich blind gemacht haben, rate ich Dir, Deine Augen zu öffnen und Deine Aggression für etwas Positives in Deinem Leben einzusetzen. Das Forum sollte nicht dafür genutzt werden, eine Hälfte der Menschen aufgrund ihres Geschlechts zu beleidigen.
Ich wünsche Dir, dass Du Dein Gleichgewicht wiederfindest.
Frauen - und Männer-Bashing ist nicht cool und klingt nicht gesund.

Liebe FS, ich als Frau, kann nur aus meinem Umfeld berichten. Sind es Männer, die schon Kinder haben, sind sie meist allein geblieben, auch wenn die Kinder nicht in ihrem Haushalt leben. Sind es Frauen, kam auch ein Partner mit Kindern in Frage. Wie gesagt, lediglich meine Beobachtung in meinem Umfeld.
 
  • #15
Ich muss leider denen widersprechen, die hier fordern, die AE-Frau möge doch einfach sagen (und zeigen), dass der Mann Nr. 1 für sie ist, dann würde es schon klappen.
Das wäre für eine Mutter und für die Kinder keine gesunde Haltung. Während der Mann erwachsen ist, brauchen die Kinder die Eltern (Mutter wie Vater) und sind abhängig von ihnen. Wenn die Mutter nun den Mann "vorzieht" und die Kinder nachrangig behandelt, werden diese keine gute Beziehung zu dem Mann entwickeln. Ganz allgemein sollte man ein Konkurrenzverhältnis vermeiden. Die Kinder sind die Kinder und der Partner ist der Partner. Weder sollten AE (Mütter wie Väter) ihre Kinder als Partnerersatz missbrauchen noch sollten Frauen und Männer ihre Partner wie Kinder behandeln ;-)
Ganz klare Rollenverteilung also.

Wer das hinbekommt (AE wie Partner), bekommt auch eine gute, liebevolle Beziehung hin, die die Kinder ganz natürlich mit einschließt. Ich persönlich habe die besten Erfahrungen mit Männern gemacht, die selbst Kinder hatten, dann beschwert sich auch niemand, dass die Kinder eben mal Pläne durchkreuzen, krank werden, man flexibler planen muss.

Liebe FS,
mach dir keine Gedanken über Männer, die keine AE wollen, sie würden eh nicht zu dir passen. Die Kinder gehören zu dir, ihr seid ein Gesamtpaket. Entweder man holt das rein oder man verweigert die Annahme. Schau gut hin, mit wem du dich triffst.

Lieben Gruß
w56
 
  • #16
Wenn Du Deinem neuen Partner vermitteln kannst, Deine Nummer EINS zu sein, dann kann es klappen. Aber nur dann! Bei AE bekommen Kinder oft den ersten Platz und das entwickelt sich dann teilweise zum Partnerersatz.
Wenn Du also in Deinem Profil schon klar stellen würdest, dass der Partner bei Dir die Nummer eins wäre
Als ob man innerhalb einer Familie Plätze oder Ränge vergibt. Die Liebe zu einem Kind ist etwas völliges anderes als zu einem Partner oder z. B. zu seinen Eltern und Geschwistern. Alles hat gleichberechtigt seinen Platz - und zwar nebeneinander, sowohl als auch. Hier gibt es kein "Entweder - Oder" Natürlich muss man innerhalb einer Familie - wie in jeder anderen Gruppe auch - Kompromisse eingehen, und je mehr Familienangehörige, je mehr Kompromisse sind notwendig.
Ein Kind ist de facto abhängig(er) und hilflos(er) als ein Erwachsener. Insofern muss man auf Kinder ggf. mehr Rücksicht nehmen. Hat aber überhaupt nichts damit zu tun, dass ein Partner weniger wichtig ist oder man diesen weniger liebt. Von einem Partner erwarte ich, dass er reif genug ist, den feinen Unterschied zu erkennen.
 
  • #17
@Hauself
Kinder sollten natürlich nicht nachrangig behandelt werden. Das ist wohl falsch verstanden worden. In erster Linie brauchen sie viel Liebe. Sie sollten aber wissen, wo ihr Platz ist. Genau dadurch wird es viel weniger Konkurrenzverhalten geben. Ich denke, es ist erstmal verständlich, wenn Kinder (besonders Einzelkinder) vorher die ungeteilte Aufmerksamkeit von Mutter oder Vater bekommen haben, dies auch gerne weiterhin beanspruchen. Das kann sich jedoch schon mal in irrwitzigen Problemen eines Kindes zeigen, die der AE für sie lösen soll, obwohl das Kind dies auch alleine schaffen würde. Wenn dann der neue Partner nicht die Nummer 1 ist, wird der AE dann eher den neuen Partner im „Regen stehen“ lassen und dem Kind nachgeben. Das ist natürlich schlecht für die neue Partnerschaft. Die Nummer 1 zu sein, heißt: the one and only auf Augenhöhe Mit dieser Haltung wird auch der neue Partner mal gerne die eigenen Pläne durchkreuzen lassen. Doch ohne diese Haltung wird es kaum eine langfristige, stabile Partnerschaft geben. Aber manche wollen das vielleicht auch gar nicht.
 
  • #18
Hallo Lena,

grundsätzlich habe ich damit keine Probleme, bin mir aber der Herausforderung bewusst. Ich bin der Meinung, dass in einer Beziehung der 'neue' Teil zu den Kindern ein gutes Verhältnis aufzubauen zumindest versuchen sollte. Beide Partner sollten sich frühzeitig darüber Gedanken machen. Vielleicht wäre es nicht sooo günstig, wenn der Teil mit den Kindern beim ersten Date diese Frage zu sehr zentriert, doch sollten beide nicht allzu lange warten darüber zu reden.
Ich denke auch, dass der neue Partner das Recht hat, nicht überfordert zu werden, sondern langsam und mit Verständnis an die neue Herausforderung herangeführt werden sollte.
Es gibt ja Männer, für die es wichtig ist, dass es 'seine' Kinder sind. Aber diese Haltung finde ich überholt und hält sich heute eher noch in weniger kulturell aufgeschlossenen Kreisen. So etwas erinnert mich in beklemmender Weise an das, was man über die 'Abstammungs- und Rassenkunde' der jüngeren Geschichte dieses Landes gelernt hat.
 
  • #19
@Queequeg,
Ich sehe keine wirklichen Zwänge, dass man seine DNA der Welt 'zumuten' muss. Sicher gibt es gerade im ländlichen und eher konservativ geprägten Teil der Bevölkerung diese Erwartungshaltung, doch ist sie auch dort eher auf dem fallenden Ast. Da ich aus beruflichen Gründen neben Deutschland noch drei andere Länder gut genug kenne, um mir eine Einschätzung zu erlauben (Urteil wäre anmassend), drängt sich mir die Erwartung auf, dass diese Haltung in erwähnten Kreisen in Deutschland verbissener vertreten wird als in anderen westlichen Ländern. Die Bezeichnung DINK (double income no kids) habe ich in meinem Bekanntenkreis noch nie gehört.
 
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