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  • #1

Wie geht man mit von Job gestresstem Datepartner um?

Hatte gestern ein Date mit einem Mann, der völlig überarbeitet, derb zynisch, sachlich, sehr misstrauisch (auch mir gegenüber) ist und wenig Sozialleben und Abwechslung im Alltag hat...gleichzeitig sehr ehrlich, bodenständig, empfindsam, reflektiert, lieb ist und sich sichtbar sehr viel Mühe gab, offen zu bleiben und zeitweise z.B. seinen Zynismus im 'Zaun zu halten', da er über die oben genannten Eigenschaften selbst nicht sehr erfreut ist.
Muss man es heutzutage(!) als 'natürlich' betrachten, wenn der Datepartner diese Eigenschaften mitbringt, weil (vorübergehend?) ihn das Arbeitsleben und seine schlechten Erfahrungen mit Frauen im Griff haben? Würdet ihr das weiterverfolgen und dem Ganzen eine Chance geben? Oder ist das zu viel Verständnis eurer Meinung nach?

Wer kennt diesen Zwiespalt?

w
 
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  • #2
Liebe FS,
ich kenne diesen Zustand sehr gut und ich kann Dir nur sagen,dass es sehr schwierig ist,damit umzugehen.
Ich habe auch so einen Mann kennengelernt und sehr,sehr viele Gespraeche mit ihm gefuehrt,bin sehr verstaendnisvoll gewesen und habe Vieles entschuldigt,was er so gebracht hat.Viel Zeit und auch Gefuehl investiert.
Nach einiger Zeit zog er sich per mail zurueck und brach den Kontakt voellig ab (dies ,obwohl wir uns vorher noch gesehen hatten);seitdem habe ich nichts mehr von ihm gehoert.
Ich gruebel viel darueber nach,was eigentlich passiert ist.
Voellige Ueberarbeitung,sozialer Rueckzug und private Introvertierheit haben wahrscheinlich eine grosse Rolle gespielt.
Ich wuensche Dir viel Glueck - such Dir den fuer Dich richtigen Weg.

w
 
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  • #3
FS,

wäre mir zu anstrengend und raubt mir zuviel meiner positiven Energie und ist damit vergeudete Lebensqualiät.

w 48
 
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  • #4
Wie will so ein Mann sich auf eine Frau bzw. neue Partnerin konzentrieren können?
Eben, geht nicht. Er muss zuerst zur Ruhe kommen.

Abgesehen davon möchte ich nicht nach den liebenswerten Charakterüberresten unter dem ganzen Stress und Burnout suchen müssen. Tut mir wirklich leid, ich habe kein Samaritersyndrom.
 
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