@Lionne69 sorry aber wie schon so oft kann ich mit deinem Beitrag überhaupt nichts anfangen und will das so nicht stehen lassen. Warum stellst du eigentlich Behauptungen auf, die nicht stimmen?
Er hat sich nicht abgewendet, das warst Du mit dem Beenden.

Er hat dann abgehakt und eine neue Partnerin gefunden - und ist glücklich mit ihr.

Sorry, Dir geht es nicht um Große Liebe.
Du bist gekränkt, weil er weiter lebt ohne Dich.

Nein, Du warst nicht Mittel zum Zweck. Ihr hattet eine Partnerschaft, die nicht mehr rund lief - Streitigkeiten, Eskalation, erzieherisches Beenden.
Ich hab die Beziehung beendet weil ich mir schon monatelang links liegen gelassen vorkam. Reden half nicht, streiten auch nicht, ich war wirklich gekränkt weil wir immer so eine enge Bindung hatten und plötzlich war alles andere wichtiger. M.M.n. hat er sich von mir mit Studienbeginn schon zu distanzieren begonnen. Seine aktuelle Freundin hat er schon während unserer Beziehung im Studium kennengelernt. Sie freundeten sich an und führten Gespräche über studienspezifische Themen. Klar konnte ich da nicht mitreden, ich hab ein ganz anderes Fach studiert. Und er sagte eines Tages zu mir, er kann mit den Leuten auf der Uni viel besser reden und hat mehr Spaß als mit mir. Und ich bin nicht mehr in dieser Opferrolle, mir ist klar, dass ich ihn auch oft genug schlecht behandelt hab aber er hat sich von mir abgewandt und hat mich hintergangen, hat ständig diese Kollegin getroffen, weil sie, wie er sagte, mehr gemeinsam hätten. Klar bin ich auch gekränkt dass er glücklich weiterlebt ohne mich. Aber trotzdem war er zweifellos meine bisher größte Liebe.
 
Ich hab die Beziehung beendet weil ich mir schon monatelang links liegen gelassen vorkam.

Und wo ist nun der Widerspruch?

Du redest von großer Liebe.
Und dann schreibst Du, Du hast beendet,
Um ihn aufzuwecken..
Und jetzt in der Ergänzung, weil so viel nicht passte.

Und dann dies
mir ist klar, dass ich ihn auch oft genug schlecht behandelt hab
Wo ist da die Liebe?

Es war es nicht zwischen Euch.

Du warst eifersüchtig, weil er sich mit anderen besser austauschen konnte, er mit anderen lieber Zeit verbrachte.

Das Beenden wäre folgerichtig gewesen, es passte nicht. Wäre,, wenn Du es ernst gemeint hättest.

Du magst ihn geliebt haben, dieses Gefühl will ich Dir nicht absprechen, steht mir nicht zu. Aber einen Menschen, den man liebt, behandelt man auch nicht schlecht.
Und man beendet nicht, um zu erziehen.

Ich glaube, Du hängst einer Illusion nach - er war es nicht.
Und ich glaube nach wie vor, dass Du gekränkt bist, weil er die Trennung akzeptierte, sich schnell neu einließ, Dich heute nicht vermisst, und obendrein noch glücklich ist.

W, 51
 
Ich hab die Beziehung beendet weil ich mir schon monatelang links liegen gelassen vorkam. Reden half nicht, streiten auch nicht, ich war wirklich gekränkt weil wir immer so eine enge Bindung hatten und plötzlich war alles andere wichtiger.
Versuch eure Geschichte doch etwas objektiver und weniger emotional aufgeladen zu betrachten.

Ich habe bei deiner ersten Beschreibung schon den Eindruck gewonnen, dass du einen Hang zu symbiotischen Beziehungen haben könntest (wir waren uns so nah, seelenverwandte ).

Deine weitere Ausführung bestätigt diesen Eindruck eigentlich nur ( depressiv, keine sozialen Kontakte, arbeitslos/perspektivlos ). Das klingt eher nach einer Abhängigkeit als nach Liebe für mich.

Und als er seine Abhängigkeiten anfing zu überwinden ( Aufnahme des Studiums, Freundeskreis Hobby ), bist du in die Verlustangst gerutscht und hast dich getrennt, damit er „wieder ankommt“.

Das ist nicht passiert und nun leidest du 🤷🏻‍♀️

Irgendwie hätte ich meine Schwierigkeiten damit, wenn mich jemand nur lieben kann, solange ich hilfsbedürftig bin und es mir schlecht geht. Das hinterlässt einen bitteren Beigeschmack... genauso würde ich es als lieblos ansehen, wenn ich gerade gut genug dazu wäre, ihm Beistand in seinen schweren Zeiten zu leisten, aber die schönen Seiten des Lebens teilt er dann lieber mit anderen.

Ich glaube du machst dir bezüglich „der Größe der Liebe“ etwas vor. Das positive daran: somit liegt diese noch vor dir ...
 
Die Beziehung zwischen euch beiden war zu dem Zeitpunkt als er sich auf den Weg machte eh gelaufen .

Du hast es erkannt und demnach gehandelt und den Deckel drauf gemacht ,es musste nur ausgesprochen und gehandelt werden .

Wenn du nicht so gehandelt hättest wäre er früher oder später ausgebrochen ,und hätte es beendet ,aber mit wesentlich mehr Drama ,Fremdgehen ,etc.

Ob dein Cut eine erzieherische Maßnahme war oder nicht ,lassen wir jetzt mal so stehen ,denn du warst genötigt so zu handeln ,alleine schon für dich .

Der eine glaubt eben mehr an eine Beziehung als der andere , es ist wie in allem ,und im Grunde wird man als Emphat ausgenutzt ,einer gibt immer mehr und investiert und die Beziehung gerät aus dem Gleichgewicht.

Du hast nun die Erkenntnis aus dieser Beziehungskiste gewonnen ,zum Teil Beispiele bekommen wie es anderen ergangen ist .

Ein jeder Mensch ist ein Individuum für sich mit Narzisstischen Anteilen,ob es positiv oder negativ ist kannst du hier täglich lesen ,genau wie die Meinungen der Foristen hier .

Nutze deinen Gesunden Menschenverstand dann wirst du auch einen endgültigen Abschluss finden für dich ......
 
Wichtig ist...Du hast Dich getrennt, weil Du Dich in der Beziehung nicht mehr wohl gefühlt hast und das war richtig.
Er hatte sich aber schon vorher verändert und sich wohl auch nicht wohlgefühlt.
Jetzt ist es ja dennoch so dass man an dem anderen trotzdem "hängt" und oft nicht sofort Schluss macht. Aber nicht daran richtig arbeitet, dann würde man etwas ändern oder zusammen merken: es geht nicht mehr.

Hier hast du Dich getrennt, weil Du auch hofftest: so jetzt ist es wohl eindeutig, daß sich etwas ändern muss.
Und Dein Ex hat für sich auch festgestellt, dass es so mit Euch nicht funktioniert aber nicht weil er etwas ändern muss, sondern wohl nicht passt.

Sich zu trennen heißt bei einigen: ich gehe weil die Gefühle weg sind = man ist froh und innerlich frei.
Oder weil es nicht mehr passte, sich jemand verändert hat und da kann man trotz Trennung sehr traurig sein und ggf noch lange bleiben.

Letzteres kenne ich selbst sehr gut aber das heisst nicht, dass der andere genauso reagiert.

Hier hast Du die Trennung zwar ausgesprochen aber Dein Ex hat noch eindeutiger gemerkt als Du, dass Du damit Recht hattest...während Du eigentlich nicht völlig dahinter standest.
Das erklärt die unterschiedliche Reaktion.

Das heißt aber nicht, dass er Dich nie geliebt hat oder mit Dir gespielt.
Er war ggf nur schon länger auf dem "Abstieg" und Du bist ihm wahrscheinlich nur zuvor gekommen.
 
Vielen Dank für die Antworten, es tut doch gut zu merken, dass es vielen ähnlich ergangen ist. Ich hab das Gefühl, diese Beziehung hat mein gesamtes Wertegefüge durcheinander gebracht. Meine Gedanken damals gingen in die Richtung "ich liebe dich aber ich hasse unsere Beziehung".

Damit tu ich mir schwer. Ich seh den Sinn einer Beziehung nicht, in der man sich nur 1x pro Woche sieht. Außer bei Fernbeziehungen. Wenn ich in jemanden verliebt bin, möchte ich automatisch viel Zeit mit diesem Menschen verbringen. Und ich möchte 1x/Tag telefonieren. Er sagte, er MUSS mich nicht jeden Tag anrufen, nur weil ich seine Freundin bin. Es war nie die Rede von "wollen". Natürlich "darf" jeder auch eigene Hobbys haben und überhaupt mag ich diese Pärchen gar nicht, die alles gemeinsam machen. Mein Vorschlag war es, 2x pro Woche einen Beziehungstag zu machen. Wir wohnten ja auch zusammen, soll also kein Problem sein. Es ging nicht mit ihm. Er behauptete immer mich zu lieben und die Beziehung auch zu wollen. Wo liegt denn also der Fehler? Ich sehe ehrlich gesagt seine Einstellung als das Problem.
 
Wo liegt denn also der Fehler? Ich sehe ehrlich gesagt seine Einstellung als das Problem.
Wenn er eine Frau trifft, die das genauso sieht, ist das ja wieder passend, von daher ist es schwierig zu sagen, wer hier was wirklich falsch macht.
Seine Ansichten, dass man mit dem Partner über Studiendinge reden und Insiderwitze machen können sollte - ja, sowas ist wirklich schön. Aber 1. wer hat das so und 2. kann das Konkurrenz im Paar erzeugen. In meiner Altersklasse (50) war es noch so, dass die Studenten sich viel schlauer vorkamen als die Studentinnen und entsprechend bei Fachgesprächen "den Prof" machen wollten und Frauen beeindrucken wollten, aber nicht ernstnahmen.

Ich glaube, wenn man zusammenwohnt, ergibt sich noch eher, dass man die Beziehung nicht mehr pflegt. Der andere ist ja ständig da, man nimmt ihn als selbstverständlich hin und damit nimmt man sich gar nicht mehr richtig Zeit füreinander.

Von daher finde ich schon, dass Deine Einstellung achtsamer ist. Aber der Mann passte halt nicht und vielleicht war dieses "Beziehungstag machen" und "in Beziehung sein" usw. für ihn so ... wie soll man das sagen? Wenn der Ernst des Lebens schon anfangen soll, wenn man dem anderen Bedürfnisse erfüllen soll, die man selbst nicht hat, wenn Ansprüche gestellt werden, die sich schwer anfühlen.
Klar fragst Du Dich dann, was das überhaupt noch soll mit der Beziehung. Aber ich glaube, ein Student hat eher noch sowas wie eine Party-Seele, wo noch nichts im Leben so richtig ernst ist. Wenn die Frau dann vielleicht sogar schon im Berufsleben ist und Nägel mit Köpfen machen will, geht da was gegeneinander.

Ich denke auch, dass viele Männer meinen, Beziehung sei irgendwas, das nebenher in ihrem Leben läuft, während viele Frauen eher dazu neigen, die Beziehung sofort in den Mittelpunkt ihres Lebens zu stellen und ihr Leben DRUMRUM zu bauen. Stimmt natürlich nicht für alle. Möglicherweise sind Frauen Deiner Generation aber auch schon generell nicht mehr so. In meiner war bei vielen ganz klar, dass sich alles darauf ausrichtete, dass es dem Mann möglichst bequem gemacht wurde. Frauen lesen Beziehungsbücher, erkunden die männliche Seele, versuchen, die Beziehung interessant zu gestalten, sind gekränkt, dass er mit anderen Leute viel lockerer und viel mehr über sich spricht, wollen mehr zusammen machen, warten trotz Hunger und obwohl sie danach schlechter schlafen darauf, dass man zusammen essen kann, weil er später von der Arbeit kommt ...
 
Seine Einstellung war ein Problem für Dich aber nicht für ihn.

Es ist nicht so, dass ich Dich nicht verstehe
Ich habe selbst jemanden geliebt, der zumindest alle 18 Monate für mich gefühlt aufhörte zu lieben.
Er sah es nicht so....
Weil er alles verlor was 'ich" für völlig normal hielt, wenn man liebt.
Wir haben es übrigens nochmal 2xversucht, weil er sich viel Mühe gab mich von seiner Liebe zu überzeugen.
Und es war dann auch wieder für Lange "eigentlich" schön, bis...rate mal?

Meine Mutter meinte mal zu mir...es geht nicht um: Dich hat er nicht genug geliebt...
Es geht um: er hat geliebt soviel er kann aber Du kannst vom Naturell "mehr".

Und das passt dann nicht

Ihr habt nicht gepasst und nicht er würde lieben wenn er xy tut.

Vielleicht steigert er sich bei einer anderen, weil es dort besser passt...meist aber ändert sich jemand nicht, nur für die Partnerin reicht es und deshalb passt es besser
 
Wir haben es übrigens nochmal 2xversucht, weil er sich viel Mühe gab mich von seiner Liebe zu überzeugen.
Und es war dann auch wieder für Lange
Wenn ich der Meinung bin, dass die Suppe ausgelöffelt ist, gibt es für mich keine zweite Chance mehr, denn es läuft noch kurzer Zeit sogar noch verstärkt so, wie ich es kenne und auf diesen Zirkus lasse ich mich nicht mehr ein, man sollte Fehler machen, aber kein einziger Fehler sollte man wiederholen, Punkt!
 
Top