• #211
Ich muss auch zugeben ich selber bin schon ein bisschen schwierig, ich bin nicht zufrieden wenn es nicht ordentlich ist,
Blume, dass musste ich auch lernen. Lass etwas los. Das ist natürlich schwierig, mit dem neuen blinkenden Haus. Und in der Siedlung....wo doch alle bestimmt gern ein bisschen protzen, wo es mehr nach "schöner wohnen" aussieht.:)
Bringt aber nix, wenn ihr beide am Stock geht.
Sagrotan-Mütter haben übrigens die Kinder mit den meisten Allergien... (Dr. Spitzbart)

PS. Männer schaffen übrigens mit etwas Hilfe und Vertrauen und mit dem Versuch, jeden Tag ein bisschen positiver hinzukriegen, bei Kindern eine ganze Menge in der Betreuung. Er macht es eben Papa-like.
Da darf ich mir selbst auch gern an die eigene Nase fassen....
☺️
Nur den Kleinen anscheiß*** geht gar nicht. Das hat er zu lassen.
Nicht in Watte packen, die kleinen Kerle können ja auch mal krötig werden....das muss so...aber ruhig und klar bleiben, ohne Machtkampf. Man darf sich beim eigenen Kind auch mal unbeliebt machen...solange die Würde gewahrt bleibt.

Also die unsicheren Väter.... Frau sollte sie mal machen lassen, jedenfalls wenn der Mann psychisch gesund ist.... (owei, jetzt kommt hier der Aufschrei....- was weiß denn ich, was mit dem Mann los ist, nur Blume selbst kann ihn einschätzen....) , und am Anfang natürlich hinplinsen und ein bisschen steuern...und ev. eingreifen...aber so, dass er es nicht so richtig merkt....;)
...und versuchen dann loszulassen....
Ich glaube, die Herren können das genauso gut wie Frauen, wenn es sein muss, vielleicht anders.
Außerdem würde ich die immer schön auslüften lassen....
Rucksack mit Autos mit, Seifenblasen, und raus aus dem Haus. Sollen sie Dir mal jeden Tag, den schönsten Stein mitbringen, oder einen Regenwurm, was weiß ich.
Jungs brauchen jeden Tag den Kontakt zum freien Horizont für ihre Hirnentwicklung hab ich mal gelesen...das ist wohl ein Relikt aus der Jäger-Zeit.

Ich würde Dir aber wirklich einen Coach empfehlen...ein paar Stunden, um Alltagsprobleme zu besprechen...wie ihr es ruhiger angehen könnt. Das Geld würde ich ausgeben.
Schöner Satz. Das bringt es auf den Punkt worum es gehen sollte.
Ja. Schließe mich an.
Blume, Konfrontation würde ich vermeiden. Deutlichkeit wie Du empfindest nicht. Wie müde ihr wohl beide seid.
@Blume, du kannst auch mal googeln
simplify.de / gesundheit
Zwiegespräch für Paare , 15 min, als Tagensroutine

w46
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #212
Das mit dem Tagebuchschreiben, @Blume94 , kann ich sehr empfehlen. Meine Schwester und ich schreiben seit über 15 Jahren täglich und es hat uns sehr viel gebracht. Du kannst in deinem Tagebuch wunderbar reflektieren, analysieren und dir Meinungen bilden, außerdem ist es sehr spannend, die Einträge ein paar Monate/Jahre später zu lesen und zu schauen, ob sich was verändert hat oder ob du noch genau so bist und die Lage genau so ist. Ich formuliere dort auch z.B. meine Ziele, Sorgen, Wünsche und Ängste und mache mir Gedanken über meine eigene Persönlichkeit, womit ich zufrieden bin und was mich stört, was ich erlebe etc. Es ist spannend zu sehen, wie sich mein Schreibstil und Charakter verändert hat über die Jahre, früher habe ich einfach meinen Tag beschrieben, heute ist es tiefsinniger. Und wie ich Personen beschreibe, worauf ich achte und Wert lege, was ich mag und bewusst übernehme oder ablehne, und warum ...

Und ich schreibe auch jedes Jahr einen Brief an mich selbst mit einem Datum vorne drauf in der Zukunft, den ich dann verschließe und in 5 Jahren lese. Da schreibe ich meinem zukünftigen Ich in 5 Jahren, wo ich dann gerne stehen möchte und was ich mir vorstelle, z.B., "Ich hoffe, ich habe dann endlich das und das getan/geregelt und stehe kurz davor, das und das zu tun, und falls nicht, dann sollte ich mich mal langsam ranhalten. Ich hoffe, ich bin immer noch mit xxxx befreundet/zusammen, ich frage mich gerade, ob wir dann immer noch .... und ob wir das und das schon gemacht haben. Ich würde gerne bald das und das machen und frage mich, ob ich es schon gemacht haben werde ...." Ich reflektiere über den status quo und formuliere Ratschläge und Ermahnungen an mein künftiges Ich. Aber auch irgendwelche witzigen Details, z.B. schreibe ich auch mein aktuelles Lieblingsessen oder irgendwas, was mich gerade interessiert, um dann vergleichen zu können, oder spekuliere, welche Frisur ich wohl haben werde. Und wenn ich dann in 5 Jahren diesen Brief an mich selbst öffne und lese (weil ich das jedes Jahr mache, kann ich jedes Jahr einen öffnen), dann finde ich es immer total spannend, was davon wirklich eingetroffen ist oder jetzt ganz anders ist. Darüber wiederum reflektiere ich in meinem Tagebuch. Es ist irgendwie total interessant und macht auch total viel Spaß, außerdem auch ein Zeitzeugnis und eine tolle Erinnerung. Was ich mir schon alles gedacht habe in meinem Leben....! Und worüber ich mir Sorgen gemacht habe! In der Schule hatte ich Angst vor irgendwelchen unbedeutenden Tests oder Lehrern, heute lache ich darüber. Man kriegt dadurch nochmal eine andere Perspektive auf das Leben, die eigene Entwicklung und seinen Platz in der Welt.
w26
 
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  • #213
I'm sorry. Kann ja mal passieren so etwas in der Vielzahl von Beiträgen zu überlesen. 😅

Aber tatsächlich bin ich vor noch nicht allzu langer Zeit richtig wütend geworden, hab ihm gesagt das ich das einfach nicht mehr alles kann und auch ich nur ein Mensch bin der auch mal Zeit für sich braucht und dann hat er gar nichts mehr gesagt und auf den kleinen aufgepasst ohne Widerworte
Also weiß er ja im Prinzip schon, was in dir vorgeht und was du dir wünschst. Nämlich seine Unterstützung.

Ich muss auch zugeben ich selber bin schon ein bisschen schwierig, ich bin nicht zufrieden wenn es nicht ordentlich ist, ich nicht das was ich mir vorgenommen habe erledigt habe, vielleicht sollte ich lernen lockerer zu sein, dann sind eben überall Matschpfoten vom Hund etc. Dann hätte ich mehr Zeit für mich wenn mein Sohn schläft und wäre vielleicht auch entspannter und nicht beleidigt weil mir mein Mann nicht hilft wie ich mir das vorstelle.

In keinem der Beiträge dieses Threads hast du das erwähnt. Das lässt die ganze Geschichte wieder ganz anders wirken, wenn du in der Hinsicht tatsächlich etwas "pedantisch" unterwegs sein solltest.
Ich kenne das auch von mir, besonders wenn wir Besuch erwarten. Dann will ich das perfekte Essen zaubern, eine blitzblanke Bude haben etc. pp. Mein Mann hält das gar nicht für notwendig, weil ich regelmäßig sauber mache. Er fragt dann immer ob er mir was abnehmen soll. Bei mir ist es dann so, dass ich lieber alleine wirke. Er erledigt dann Einkäufe oder irgendwelchen Papierkram.

Mittlerweile schaffe ich es auch mal Fünfe gerade zu lassen. Mit Kind ist das sicher ungleich schwerer, aber weißt du, wenn man eine kleine Auszeit vom Bohnern, Wäsche waschen, kochen usw. braucht, dann sollte man sie sich nehmen.
Kein Witz, meine Mutter hat früher liebend gern Tetris gespielt und wenn sie mal ein Päuschen brauchte, hat sie sich den Gameboy aus der Schublade geholt. Das hat sie entspannt. Wir Kinder waren da natürlich schon was älter. Aber vielleicht findest du ja was Entspannendes für dich, wenn der Kleine mittags pennt. Allein eine halbe Stunde bewusste Entspannung genügt schon um aufzutanken. Und nimm dir nur das vor was auch machbar ist, sonst explodierst du.

Wenn er dann was zu motzen hat sage ich ihm einfach „mach es doch selber wenn es dich stört.“
Dann mach das doch so. Nur drüber schreiben hilft nicht. 🙂
 
  • #214
Mir fällt gerade noch was ein, das ist jetzt nichts Neues, sondern im Prinzip sagt das jeder Coach oder Berater, aber trotzdem finde ich es gut, sich das immer wieder in Erinnerung zu rufen:

Wenn man was verändern/erreichen will, gibt es einen großen und wichtigen Unterschied zwischen Wünschen und Zielen.

Wünsche sind oft sehr allgemein und abstrakt (Ich wäre gerne reich/selbstbewusst/Ich hätte gerne einen Partner/eine andere Figur etc.), liest man auch hier im Forum öfters. Wünsche sind schön, aber eben nur Wünsche.

Ein Ziel hingegen ist genau definiert und konkret formuliert, mit Zeitraum und Maßnahmen, also man formuliert, was genau man mittels welcher Maßnahmen bis wann erreichen will. Hinterher kann man evaluieren, wie effektiv die jeweiligen konkreten Maßnahmen waren, um das Ziel zu erreichen, und ggf. nachbessern. Jedenfalls muss man einen konkreten und tatsächlich in der näheren Zukunft umsetzbaren Plan machen und dann systematisch danach vorgehen.

In deinem Fall z.B. heißt das: "Mein Mann soll mehr im Haushalt machen" ist ein Wunsch und viel zu allgemein, was tust du dafür außer Hoffen? Wenn du im Alltag was verändern willst, ist es hilfreicher, du formulierst kleine konkrete Teilziele: Was genau soll er machen und wie bringst du ihn dazu, wie genau? Bis wann soll sich was geändert haben, wann gilt das Ziel als erreicht? Du könntest z.B. erstmal mit drei Kleinigkeiten, die dir besonders wichtig sind, anfangen und dir konkrete Maßnahmen überlegen, wie du ihn darauf hinweisen und eine Veränderung bewirken willst -- und dann arbeitest du an deinem Ziel und ziehst es durch.
w26
 
  • #216
Ich hab überlegt Tagebuch zu führen, täglich einzutragen ob es Spannungen/Streit zwischen uns gab und warum, um mir einen Überblick zu verschaffen und vielleicht genauer schauen kann was uns immer so sehr ärgert und beschäftigt, was man besser machen kann.
Das ist eine richtig gute Idee, mal rauszufinden was die Probleme sind und in welchem Zusammenhang sie auftauchen ohne dass situative Emotionen die Sicht verzerren.

Du erscheinst hier ja immer sehr schwankend: alles ist ganz furchtbar und zwar immer, hunderte Baustellen .....
Wird dann was diskutiert, dann ist alles garnicht so schlimm und kommt fast eher nie vor und daher sind einschneidende Maßnahmen auch garnicht notwendig.

Möglicherweise liegt es daran, dass Du alles sofort unreflektiert raushaust, wenn die Dinge ganz frisch sind und dass eine gewisse Hysterie zu Deiner Persönlichkeit gehört - also alles wirklich nicht so schlimm ist, wenn man es mit einer gewissen inneren Distanz betrachtet.

Vor allen Dingen findest Du beim Aufschreiben und nachträglichen betrachten besser heraus, was Dein Eingenanteil am Verlauf ist.
Das ist die einzige Komponente, auf die Du ganz sicher Einfluß hast. Und dann wird sich zeigen, ob wenn Du Dein Verhalten änderst, sich auch bei Deinem Mann was bewegt. Beziehung heißt ja: zwei Menschen beziehen sich in ihrer Kommunikation, in ihrem Handeln aufeinander. Ändert der eine was, dass passiert beim anderen in der Regel auch was - muss zwangsläufig passieren. Wenn nicht, dann gucken, warum (meistens: will nicht) und das macht dann andere Maßnahmen erforderlich.

Aber auch irgendwelche witzigen Details, z.B. schreibe ich auch mein aktuelles Lieblingsessen oder irgendwas, was mich gerade interessiert, um dann vergleichen zu können, oder spekuliere, welche Frisur ich wohl haben werde.
Das kann man machen, wenn man keine echten Probleme hat. Aber in dem Zusammenhang ist es das Letzte was @Blume94 tun sollte, die ohnehin schon den Hang hat, vor echten Problemen in solche erfreulichen Nebensächlichkeiten als Hauptlebensthema zu switchen.

Der Tag einer jungen Frau mit Kind, Haus, Hund, Garten und Job ist auf 24 Stunden begrenzt. Die hat für stundenlange selbstgefällige Bauchnabelbeschau keine Zeit, sondern sollte sich klugerweise auf das Wesentliche beschränken: die Probleme, die ihr täglich (=Familienalltag ist das Thema, nicht die Haare) das Leben schwer machen.

Ein Ziel hingegen ist genau definiert und konkret formuliert, mit Zeitraum und Maßnahmen, also man formuliert, was genau man mittels welcher Maßnahmen bis wann erreichen will

Bevor ich Ziele formuliere, gucke ich erstmal was das Problem ist.
Es wird immer offensichtlicher, dass @Blume94 das jenseits von einer Flut von Einzelphänomenen überhaupt nicht erkannt hat und auch nicht das Ausmaß.
 
  • #217
Die Option Trennung schließt sie aus, also Kommunikation verbessern und dann gemeinsam daran arbeiten,
Ja, NOCH, schließt sie das aus.
Sollten sich die Bedingungen verschlechtern wohl nicht. Denn sie hat Stärken, die sie momentan aufgrund des zarten Alters des Kindes nicht einsetzt.
Ich denke, die Blume befindet sich gerade im Freeze-Modus.
Wohnhöhle gerade fertig, eine neue nicht in Sicht und zu kalkulieren.(Wohnungsmarkt sehr geschlossen.) Ausstoß aus der Gruppe in ihrer Umwelt-Blase ihrer Siedlung droht (Isolation ist gefährlich). Sicherung durch Beeren und Fleisch (sprich Erwerbsarbeit) ist noch im Umbruch. Rückhalt aus dem familiären Clan, ist durch ihre eigene Vergangenheit (Familie) als unsicher und nicht stabil einzuschätzen.
Ich hab jetzt mal einen Urzeit-Clan als Verdeutlichung angesiedelt.
Daher ist verständlich, was sie gerade macht. Sich vors Kind zu schmeißen und still zu halten.
Aber Kinder wachsen und berufliche Felder stabilisieren sich auch.
Liebe Blume, ihr seid außerdem eine junge Familie. Nicht ein junges Paar, eine jung Familie. Das System ist noch nicht fix.
Verhaltensweisen müssen keinen chronischen Verlauf nehmen, wenn ihr das jetzt noch einkippt.

Keine Wunder erwartet, aber jeden Tag wieder neu anfangt. Weil Euer Familiensystem noch in der Bildungsphase ist. Für meine Einschätzung. Aber das ist meine persönliche Hoffnung und Meinung. Alles was mir da so durch den Kopf ging.

Ich könnte mir vorstellen, Dein Mann möchte das durch ein zweites Kind erreichen. In seiner Sicht, ein Hoffnungsträger.
Für Dich würde es die momentane Abhängigkeit ausbauen.
Daher eher das hier.
Das sehe ich auch so. Die Option Trennung schließt sie aus, also Kommunikation verbessern und dann gemeinsam daran arbeiten, dass der Alltag besser funktioniert. Dazu müssen beide ihren Beitrag leisten.
Ja, sehe ich auch so. Jedenfalls für den Moment.
Hilfe von außen könnte Euch beiden gut tun. Aber das muss Dein Mann auch zulassen wollen. Ich denke jedwede Hilfe muss im Einvernehmen stattfinden. So wie die Natur und der Arzt nur mit dem Patienten heilen oder zumindest verbessern, oder wenigstens den Status halten kann, nicht dagegen.
Dir persönlich kannst Du aber trotzdem auch Einzel-Hilfe holen.
So, nun verabschiede ich mich aber wirklich aus dem Strang.
Ich wünsche Dir viel Kraft, aber auch Hoffnung und Power, Euch wieder füreinander einzusetzen.
Oder irgendwann die Reißleine zu ziehen, einvernehmlich hoffentlich, aber noch wollt ihr einen Weg in die andere Richtung gehen.
Alles Gute Dir und Euch dreien.
w46
 
  • #218
Die Option Trennung schließt sie aus, also Kommunikation verbessern und dann gemeinsam daran arbeiten, dass der Alltag besser funktioniert.
Nicht nur Kommunikation miteinander.
Man kann auch selber viel tun, z.B. an seiner Einstellung arbeiten und einsehen, dass mit Kind, Hund und schlampigem Ehemann ein 24 stundenlang blitzsauberes Haus eine Sache der Unmöglichkeit sind - vor allen Dingen, wenn man es selber noch nichtmal hinbekommt, dem Hund die Pfoten abzuwischen bevor er reinläuft.

Auch davon kannn man sich verabschieden, wenn man Trennung kategorisch aussschließt, denn Dir fehlt das Druckmittel, den anderen zum Beitrag zu bewegen, den er nicht leisten will.

Auch da hilft Umdenken, den eigenen Ordnungsbegriff ändern (oder was immer das Problem sein mag) und/oder das eigene Verhalten.
Mein Exmannn, war genauso ein Schlamperich wie der von @Blume94 . Das bekommmst Du ohne echtes Druckmittel aus einem erwachsenen Mann nicht mehr raus. Da hilft einfach nur noch zu akzeptieren: es ist wie es ist, selber machen oder tolerieren.

Wir hatten auch so ein typisches "schöner wohnen Haus": alles hell, alles offen. Mein Exmann fledderte die Zeitungen, Werbeblättchen etc auseinander und warf den ungeordeten Haufen auf den Küchentresen. Ebenso sammelten sich da die leeren Flaschen aller Art, d.h.man hatte ständig den Blick darauf.

Ich fandes furchtbar, ihn störte das nicht. Es war mir auch ein Rätsel, warum er nicht einfach in den Keller gehen konnte, die Sammelbehälter standen direkt unten an der Treppe.
Es war nichts zu machen, er wollte einfach nicht, sah es nicht ein und ist in einem Haushalt groß geworden, in dem ein andere Sauberkeits- und Ordnungsbegriff herrschte als bei mir zuhause.
Ich habe dazu relativ schnell nichts mehr gesagt, sondern es einfach selber gemacht, ein unnötiger Streitpunkt weniger.
Als depresssionsbedingt meine Kräfte nachließen, habe ich so ziemlich jedes Werbeblatt, jeden Katalog, Werbebriefe etc vom Briefkasten garnicht mehr ins Haus gebracht sondern direkt in den Keller. Was nicht rumliegt, muss ich nicht zusammensuchen, ärgert mich nicht (Ärger darüber kam erst wieder mit der Depression) und wird nicht zu einem das Fass füllenden Tropfen.

Mein Mann hat nicht glaubt, dass ich mich nach so vielen Jahren schöechter Ehe trenne. Hätte er es befürchtet, dann hätte er seine Einstellung zu Ordnung nicht geändert, in kleinen Dingen doch sein Verhalten.
Ich habe dazu aber ohnehin die Einstellung: keinen Druck ausüben - entweder er will oder nicht. Jeder darf so sein, wie er will. Ich muss für mich dann gucken, ob es zusammen geht.
 
  • #219
Ich könnte mir vorstellen, Dein Mann möchte das durch ein zweites Kind erreichen. In seiner Sicht, ein Hoffnungsträger.
Ich sehe es wie du, es ist für sie die sicherere Option, Zuhause zu bleiben.
Beim Job hat sie gute Aussichten.
Ich würde versuchen, mehr Paarzeit zu schaffen.
Dh am Wochenende mal Essen zu gehen ohne dass Kind, Oma passt auf.
Und mehr richtige Unternehmungen zu dritt, Fahrradanhänger kaufen und los.
Das schafft gemeinsame Erlebnisse.
 
  • #220
Da du dich @Blume94 nicht trennen möchtest, würde ich es im Alltag auch erstmal mit mehr Wertschätzung probieren. Ihn loben/bedanken, wenn er gekocht hat, aufgeräumt hat, mit dem Hund Gassi gegangen ist usw. Klar sagen einige hier, dass Hilfe im Haushalt und bei anderen Dingen selbstverständlich ist. Sehe ich auch so, aber du siehst, dass dein Mann anders tickt. Wenn du meckerst, blockiert er nur und verhält sich trotzig. Desweiteren würde ich mit dem Kind nur noch positiv über den Vater reden. Dann reagiert das Kind auch anders, wenn Papa abends nach Hause kommt.
Achja und mit Trennung drohen würde ich ganz weglassen, gerade weil du es eh nicht vorhast. Durch Drohungen, die nicht umgesetzt werden, verliert er gänzlich den Respekt vor.
 
  • #221
@Blume94 allein kann die Situation wirklich beurteilen .
Sie sieht das anders. Warum musst Du dann ein "noch" hinterherschieben? Ich denke, wenn beide sich um das Thema kümmern, haben sie durchaus auch eine Chance, daran etwas zu verbessern. Auch wenn uns das unwahrscheinlich erscheint.

Es bleibt ihr wohl im Moment nur, die guten Tipps, die hier zum Thema Verbesserung kommen, zu prüfen. Der Standardrat "sofort trennen" hilft wenig weiter.
Auch davon kannn man sich verabschieden, wenn man Trennung kategorisch aussschließt, denn Dir fehlt das Druckmittel, den anderen zum Beitrag zu bewegen, den er nicht leisten will.
Letztlich eine Frage von Macht. Wer keinerlei Druckmittel hat, hat keine Macht. Die Macht des Mannes hier besteht darin, einfach nichts zu ändern und zu wissen, es hat keine Konsequenzen. Wer mit Konsequenzen droht, muss die natürlich auch durchzuziehen bereit sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #222
vor allen Dingen, wenn man es selber noch nichtmal hinbekommt, dem Hund die Pfoten abzuwischen bevor er reinläuft.
Ich mache das ☝️ mein Mann ist da nicht so erprobt drin (er vergisst es manchmal) hab schon extra Feuchttücher (Kinderpopotücher) in einem Körbchen neben der Eingangstür. Unser Flur ist weiß gefliest (Marmoroptik) die Treppe dunkelgrau, wenn da der Hund einmal lang läuft😩 draußen noch nicht gepflastert kommt noch dazu (das passiert aber bald).
Mein Exmann fledderte die Zeitungen, Werbeblättchen etc auseinander und warf den ungeordeten Haufen auf den Küchentresen. Ebenso sammelten sich da die leeren Flaschen aller Art, d.h.man hatte ständig den Blick darauf.

Ich fandes furchtbar, ihn störte das nicht.
ja ich glaube mein Mann ist auch so. Briefe alles liegt rum, Schuhe stehen überall (ich stelle sie weg und er motzt dann rum „wo sind meine Schuhe schon wieder“ 🤦‍♀️ da wo sie hingehören auf dem „Schuhparkplatz“ oder in einem der Schuhschränke, nur eben nicht mitten im Flur, seine 45er👞


Desweiteren würde ich mit dem Kind nur noch positiv über den Vater reden. Dann reagiert das Kind auch anders, wenn Papa abends nach Hause kommt.
Ja ich mache das schon so wenn ich mitbekomme er kommt nach Hause (parkt) dann sage ich schon immer „Papa kommt, geh schnell gucken“ dann steht er da und wartet auf Papa mit dem Hund zusammen (sowas eben).
Ich würde versuchen, mehr Paarzeit zu schaffen.
Dh am Wochenende mal Essen zu gehen ohne dass Kind, Oma passt auf.
Und mehr richtige Unternehmungen zu dritt,
Ja also wir haben wenig Paarzeit, abends maximal aber unser Sohn geht manchmal auch erst 22 Uhr ins Bett wenn’s schlecht läuft und da leg ich mich dann auch kurze Zeit später hin. Meine Mama passt auf aber nicht so spät abends bis spätestens 18-18:30 Uhr.
Mehr Unternehmungen zu dritt find ich auch wichtig und hab ich meinen Mann ja oft gesagt, er hat dann aber oft keine Lust weil das mit Kind ja zu anstrengend oder sonst was (Formel 1 läuft oder sonst was) und dann sagt er mach du das doch mit ihm 👎 vielleicht frag ich ihn gar nicht mehr uns sag ihm „zieh dich an, wir haben jetzt was vor“

Paarzeit haben wir irgendwie fast gar nicht, sollten wir aber einführen. Einmal zum Jahrestag 3h, sonst noch nicht seit dem das Kind da ist.
Ich wünsche Dir viel Kraft, aber auch Hoffnung und Power, Euch wieder füreinander einzusetzen.
Oder irgendwann die Reißleine zu ziehen, einvernehmlich hoffentlich, aber noch wollt ihr einen Weg in die andere Richtung gehen.
Alles Gute Dir und Euch dreien.
Danke 😘
 
  • #223
Meine Mama passt auf aber nicht so spät abends bis spätestens 18-18:30 Uhr.
Vielleicht gibt es eine Mama- Freundin wo du mal abends auf deren Kind aufpasst und umgekehrt? Oder Schwiegermama? Dann hat dein Sohn auch mal eine andere Bezugsperson. Ansonsten mal im Supermarkt nen Aushang machen für Babysitter-du wirst mir sicher bald sagen, dass du keine Fremden willst. Erst mal kennenlernen.
vielleicht frag ich ihn gar nicht mehr uns sag ihm „zieh dich an, wir haben jetzt was vor“
Ja Ausflüge etc. Nur im Haus und Garten rumrödeln ist eben keine Qualitätszeit- positive gemeinsame Erlebnisse verbessern oft das Klima.
 
  • #224
Mehr Unternehmungen zu dritt find ich auch wichtig und hab ich meinen Mann ja oft gesagt, er hat dann aber oft keine Lust weil das mit Kind ja zu anstrengend oder sonst was (Formel 1 läuft oder sonst was) und dann sagt er mach du das doch mit ihm 👎 vielleicht frag ich ihn gar nicht mehr uns sag ihm „zieh dich an, wir haben jetzt was vor“
Hol Dir mal so eine Erinnerung hervor? Was hast Du vorgeschlagen, wann hast Du es vorgeschlagen? Meinen Mann hätte ich auch nicht Sonntag kurz vor einem Rennen zum Zoobesuch bekommen. Er hat das sehr gerne geschaut, für mich ist das gar nichts. Einfach vorher ins TV-Programm schauen, wann kommt etwas, das ihn wirklich interessiert und den Familienausflug passend legen. Es muss auch nichts großartiges sein. Mal eine Stunde zum Kanal oder Fluß, Steine werfen.
a also wir haben wenig Paarzeit, abends maximal aber unser Sohn geht manchmal auch erst 22 Uhr ins Bett wenn’s schlecht läuft und da leg ich mich dann auch kurze Zeit später hin.
Das finde ich zu spät, diese Zeit fehlt Euch. Vielleicht bessert es sich wenn Euer Kind mehr Bewegung hat. Dann hättet ihr tagtäglich schon etwas Paarzeit.
 
  • #225
Ach Blume, irgendwie bin ich schon wieder dabei, eine Tochter zu adoptieren.....:)

Das finde ich zu spät, diese Zeit fehlt Euch. Vielleicht bessert es sich wenn Euer Kind mehr Bewegung hat. Dann hättet ihr tagtäglich schon etwas Paarzeit.
Stimmt. Für die Eltern blöd. Sehr spät. Ich möchte aber Hoffnung machen. Ändert sich eigentlich, wenn das Kind mittags nicht mehr schläft. Wann war das bloß? Muss so langsam die Zeit gewesen sein, ich glaube um 2,5 Jahre, weiß nicht mehr so ganz genau. Dann bin ich dazu übergegangen, die Jungen nicht mehr so lange pennen zu lassen. Und nach und nach haben sie durchgehalten. Dann gab es eine lange Zeit, wo die mittags nicht mehr schliefen, dafür aber um 17 Uhr richtig "pisslaunig" 🥲waren. Dann mussten die noch mal raus. Dafür war dann aber um 19:00 Uhr, die Laube dunkel.Und nach und nach regelte sich der Schlaf ein.


Das hat immer so Phasen, die sich auch immer wieder mal eine Zeit lang halten, dann wieder verschieben....
Deine Zeit jetzt ist für viele Paare eine echte Scheiß-Zeit. Andere haben andere Resssourcen und genießen sie.
Aber süß sind die Kinder jetzt, so doll wie nie. Das macht uns ja so verletzlich. Aber dann kommt die Kindergartenzeit.... und Du siehst die Kollegen, und hast auch wieder Erwachsene um Dich rum.
Mehr Unternehmungen zu dritt find ich auch wichtig und hab ich meinen Mann ja oft gesagt, er hat dann aber oft keine Lust weil das mit Kind ja zu anstrengend oder sonst was (Formel 1 läuft oder sonst was) und dann sagt er mach du das doch mit ihm 👎 vielleicht frag ich ihn gar nicht mehr uns sag ihm „zieh dich an, wir haben jetzt was vor“
Kannst Du versuchen, wird aber wohl nicht auf Gegenliebe stoßen. Denn der wird auch fertig vom Job sein, uns braucht Ruhe. Aber versuchs.
Wichtiger denke ich, ist in der Akutphase, aber noch eher Zeit zu ZWEIT.
Ansonsten:
Ich würde wirklich mal testen, wie es läuft, wenn ihr einen Tag in Schicht betreut, so dass jeder verlässliche Allein-Zeit hat. Regelmäßig. Am Haus ist ja Samstags meist auch noch der "Wühl"-Tag. Das heißt Samstag ist Dein Mann noch gefordert, denke ich.
Vielleicht für Sonntags eine Leih-Oma. Besser wäre ein befreundetes Paar in der Nähe, wo ihr die Kinder zusammenlegt. Dann haben gleich mehrere Erwachsene etwas Luft zum Runterkommen....im Wechsel.

Und die Fenster werden eben selten geputzt. Oder Personal einstellen oder Ansprüche runter. Wem Dein Haus nicht schön genug ist, der kann gerne selten kommen. Und den Hund stellst Du auf einen alten großen schwarzen Lappen im Flur, und trocknest den dort ab. Dann kriegt das Handtuch einen festen Platz am Hauseingang und fliegt ab und zu in die Waschmaschine.
Hau rein!
 
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  • #226
Vielleicht gibt es eine Mama- Freundin wo du mal abends auf deren Kind aufpasst und umgekehrt?
Unbedingt. Das wär gut.
Es muss auch nichts großartiges sein. Mal eine Stunde zum Kanal oder Fluß, Steine werfen.
Steine werfen am Fluss war bei uns der Renner. Noch ein Kind mitnehmen. Und immer NACHEINANDER die Steine aufnehmen und werfen lassen....
Ich hab viel Zeit draußen verbracht in der Phase. Dann brauchte ich nicht so viel Spielzeug, mir ging der ganze Plastikwahn auf den Senkel, überall liegt sonst das Zeug.
Ich hatte immer einen Rucksack dabei. Manchmal sogar das Abendessen. Und Kind Nr. 2 im Kinderwagen. Picknick war super. Wachstifte, Hölzchen, Bälle, Gummibänder...ein Sitzkissen für mich. Ui, ich glich eher einer Ein-Mann-Kapelle. Fehlte nur noch die Tröte....
Sah jetzt nicht edel aus, aber da musste ich durch....😁
Und ich war immer SO MÜDE! Echter Scheibenkleister...Schlafen im stehen quasi. Muss ich jetzt auch nicht noch mal haben....
 
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  • #227
Also ich kann es echt nicht verstehen wenn man mit nur einem Kind schon auf dem Zahnfleisch läuft und sich dann noch einen Hund anschafft.
Wo soll denn der Hund hin wenn du und dein Mann irgendwann ganztags arbeitet?

Und ich finde ja immer die Vorschläge - sie solle sich Personal anschaffen mit nur einem Kind - echt witzig.
Eine Nanny und eine Putzfrau, Babysitter für abends, ein neues Haus abbezahlen...keine Ahnung was ihr alle mit nur einem Gehalt verdient...

Ich habe mit drei Kindern alles alleine gemacht ohne Oma/Nanny/Putzfrau und bin aufgrund meiner Lungenerkrankung sehr oft auf dem Zahnfleisch gelaufen.
Mein damaliger Mann war generell beruflich 12-14 Stunden außer Haus.
Und ich habe es trotzdem geschafft und lebe heute noch.

Ich empfinde das Klagen wegen Überforderung mit nur einem Kind echt als Luxusproblem hier in Deutschland.

Aber gut - wir sind ja hier bei ‚Elite‘ 😂😉.
 
  • #228
Vielleicht gibt es eine Mama- Freundin wo du mal abends auf deren Kind aufpasst und umgekehrt? Oder Schwiegermama? Ansonsten mal im Supermarkt nen Aushang machen für Babysitter-du wirst mir sicher bald sagen, dass du keine Fremden willst. Erst mal kennenlernen.

Ja Ausflüge etc. positive gemeinsame Erlebnisse verbessern oft das Klima.
Meine Schwiegereltern wohnen leider 2h entfernt, die würden gelegentlich aufpassen, ist aber zu weit (schon ne Fahrerei, wir sind zb. auch auf einer Hochzeit in Köln eingeladen von der Cousine meines Mannes und fahren da vermutlich nicht hin wegen der Entfernung 2h hin und 2h zurück an einem Tag mit kleinem Kind kann anstrengend werden, muss man schlau planen - glaube ist keine gute Idee, mal sehen 🤷‍♀️)
Ja bei fremden bin ich zurückhaltend, dann lieber ne Mami Freundin. Man kann ja auch Sonntags was zusammen als Paar machen, nachmittags zum Beispiel.

Das finde ich zu spät, diese Zeit fehlt Euch. Vielleicht bessert es sich wenn Euer Kind mehr Bewegung hat.
Wir gehen mehrmals täglich nach draußen und bewegen uns wirklich viel, er ist schon sehr aktiv, wenn er früher ins Bett geht dann ist er nachts stundenlang wach, so 20 Uhr ist ziemlich gut. Manchmal schläft er mittags einfach auch zu lange aber dann wecke ich ihn und manchmal schläft er mittags gar nicht, da versuche ich ihn mehrfach hinzulegen und es wird nichts und am Abend pennt er dann im Wohnzimmer auf dem Sofa ein 🙄
Wir wollen uns so langsam an die Zeiten vom Kindergarten gewöhnen, damit es besser klappt. Früher ins Bett und eben um 6 Uhr aufstehen. Wenn ich ihn um 12 abhole schläft er bestimmt schon im Auto ein, von dem ganzen Trubel im Kindergarten, ich glaube das wird ihm gut tun 🙂


Ach Blume, irgendwie bin ich schon wieder dabei, eine Tochter zu adoptieren.....:)
wie @neverever, ihr wisst schon, ihr wärt dann direkt Großeltern von einem Kleinkind und haarigem (hunde)kind 😅🐶 das haarige Kind ist auf Diät, ist zu dick und morgen bekommen wir das Ergebnis ob das Nierenfutter was gebracht hat, armer Wauwau,wir dürfen ihm nicht mal mehr normale Leckerchen geben, nur noch Gurke oder Möhre, er saß gestern schon Stunden vor seinem gebuddelten Loch und hat auf einen unterirdischen Snack gewartet.

Steine werfen findet mein Sohn auch super. Meine Freundin hatte letztens im Wald eine schöne Stelle gefunden für die kleinen zum Spielen mit kleiner Wasserstelle, aber ihr liefen auf dem Rückweg Wildschweine über den Weg, seit dem war ich nicht mehr im Wald, der ist nicht weit von unserem Haus nur wenige 100 Meter, ich geb’s ja ungern zu aber ich hab Angst. 😬
Hab den Hund schon über 8 Jahre ☝️
 
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  • #229
Also ich kann es echt nicht verstehen wenn man mit nur einem Kind schon auf dem Zahnfleisch läuft und sich dann noch einen Hund anschafft.
Ach Süsse, echt jetzt!
Gib soviel Wissen und Liebe weiter wie Du kannst. Kommt doch den Kindern auch zu Gute!

Die wirksamsten Chefs, Ärzte, Lehrer, sind doch immer die, die nie vergaßen, wie sie als Beginner waren. Später schmunzeln sie über die Hektik der Joungster, wohlwollend möglichst, ohne die Neuen zu beschämen, ohne zu verhätscheln, sicher und packen mit an, wenn es brennt.

So kriegst Du guten Nachwuchs in der Firma, in der Elternschaft, der sich was zu traut.
wenn er früher ins Bett geht dann ist er nachts stundenlang wach, so 20 Uhr ist ziemlich gut. Manchmal schläft er mittags einfach auch zu lange aber dann wecke ich ihn und manchmal schläft er mittags gar nicht, da versuche ich ihn mehrfach hinzulegen und es wird nichts und am Abend pennt er dann im Wohnzimmer auf dem Sofa ein 🙄
Ach ja! Kenn ich. Vertrau auf Dich und die Natur. Es wird. Aber die Zeit jetzt ist Umstellungssphase, das ist ein bisschen ein Durcheinander. Das macht die Natur selber, und Du hilfst ein bisschen nach. Kannst Du Deine Hebamme noch mal fragen??? Oder Mütter mit älteren Kindern?
hatte letztens im Wald eine schöne Stelle gefunden für die kleinen zum Spielen mit kleiner Wasserstelle, aber ihr liefen auf dem Rückweg Wildschweine über den Weg, seit dem war ich nicht mehr im Wald, der ist nicht weit von unserem Haus nur wenige 100 Meter, ich geb’s ja ungern zu aber ich hab Angst. 😬
Klatsch mehrmals in die Hände, laut, am Waldeingang und warte. Mach ein bisschen Krach und lass den Tieren Zeit sich zu verziehen. Geht erst mal nur an den Waldrand. Mit den Schweinen ist nicht zu spaßen, aber das kann man regeln. Vorsichtig erkunden, Stück für Stück. Zeigt an, dass ihr kommt. Das machen Pilzsammler auch so, wenn sie schlau sind.
Aber ist schon klar, dass Du da vorsichtig bist...
Machs erst mal gut, liebe Blume.
Behalt Dir dein gutes Herz, es steckt eine Menge Kraft in Dir und Liebe......und Kraft....und lustig bist Du manchmal auch. Manchmal zweifeln wir, manchmal wachsen wir, manchmal liegen wir echt daneben. Menschen halt.
Trotzdem rate ich Dir zu einem Coach, etwas nur für Dich....aber jetzt hör ich mal auf hier.

(Wer glaubt mir eigentlich noch, dass ich zum Ende komme.....😂😂😂😂😂)
Jetzt geht der Kasten aus, ich zieh den Stecker.
Gehe Salat schnippeln.
Sonst bleibt mein Haushalt liegen....ich hatte übrigens nie Personal...hab es immer so gemacht, ich mochte es nie, dass jemand meinen Lörr wegputzt, aber eigentlich schön blöd.....😁, sehe ich heute anders....haha.
 
  • #230
ch habe mit drei Kindern alles alleine gemacht ohne Oma/Nanny/Putzfrau und bin aufgrund meiner Lungenerkrankung sehr oft auf dem Zahnfleisch gelaufen.

Weißt du was? Du gehst mir gerade tierisch auf die Nerven, du Über-Mutter.
Ja, wir haben es verstanden. Bei euch läuft es toll. Und? Bist du deswegen besser als andere? Vielleicht hast du einfach nur Glück gehabt und einfache Kinder bekommen.

Schöne Grüße von einer Mutter, die hier seit 6 Stunden mit einem sich nicht beruhigenden Schreibaby sitzt.

Sorry, aber da muss mal gesagt werden. Du darfst gerne mal eine andere Schallplatte auflegen.
 
  • #231
@Hanna_17 Warst du mal in einer Schrei-Ambulanz? Einige größere Städte haben solche Einrichtungen. Das ist teils nicht zum Aushalten und manchmal gibt es Kniffe oder Gründe, auf die man allein nicht kommt...
 
  • #232
Schöne Grüße von einer Mutter, die hier seit 6 Stunden mit einem sich nicht beruhigenden Schreibaby sitzt.
Kenn ich auch, ich kann keine Smileys warum auch immer.

Mein Mann ist mit ihm Auto gefahren, hat seinen Sohn mitten in der Nacht im Kinderwagen durch den Park gefahren, ich glaub ich sah aus wie ein Gespenst nach 2 Tagen ohne Schlaf.

Das ist was, das kann Frau alleine nicht stemmen.
 
  • #233
Sonst bleibt mein Haushalt liegen....ich hatte übrigens nie Personal...hab es immer so gemacht, ich mochte es nie, dass jemand meinen Lörr wegputzt, aber eigentlich schön blöd.....😁, sehe ich heute anders....haha.
Ich glaube das Personal würde einmal kommen und dann sagen ich komme nicht mehr, unser Hund ist nicht so freundlich zu Fremden, die müssten sich vorher beschnuppern sonst würde das ggf. nicht so gut enden.
Schöne Grüße von einer Mutter, die hier seit 6 Stunden mit einem sich nicht beruhigenden Schreibaby sitzt.
Ruhe bewahren. I feel you. Mein Sohn hatte die 3 Monats-Koliken ca. 4 Monate lang (Regulationsstörungen). Ich war zwei mal beim Kinderarzt, beim Osteopathen, mit meiner Hebamme gesprochen etc.
Ca. 1 von 10 Kindern hat das. Mein Sohn hat fast immer zu einer bestimmten Zeit am Abend angefangen zu weinen, unaufhörlich 2-3 Stunden mindestens, mein Mann war auf dem Bau oder auf der Arbeit. Ich war verzweifelt, meine Mama kam oft und hat mir geholfen (wir haben uns abgewechselt mit dem Schuckeln und auf und ab gehen - das ist das was der Kinderarzt geraten hat, er selber Vater von 5 Kinde hatte das gleiche Theater bei seinem ältesten Kind, ich muss sagen er hatte recht, sei einfach für dein Kind da, lass es nicht alleine schreien, es braucht dich auch wenn es schwer ist, man irgendwie hilflos ist, Angst hat das Kind schreit sich weg etc.) mit der Zeit hat es aufgehört. Es war schon immer sehr heftig. Ich hab alles probiert, stand sogar unter der Dunstabzugshaube mit ihm, das Geräusch hat ihn kurze Zeit geholfen. Ich saß dann irgendwann jeden Abend auf dem Gymnastikball mit Baby im Arm und habe ihn gestillt und gehofft um 19 Uhr fängt das Geschrei nicht an, sobald ich ihn weggelegt habe war’s vorbei. Ich weis es ist hart, aber du schaffst das liebe @Hanna_17 und die bist nicht alleine ❤️
 
  • #234
Liebe @Hanna_17, das tut mir leid mit deinem Baby. Ein permanent schreiendes Baby kann die Mama ganz schön aggressiv machen...😉.

Ich bin keine Übermutter, ich hatte Glück recht liebe und pflegeleichte Kinder zu haben, trotzdem bin ich aufgrund von vielen Lungeninfekten oft auf dem Zahnfleisch gelaufen.

Der Mensch schafft sehr viel wenn er es muss.
Und alles was ich gesagt habe ist, dass keine gesunde Frau mit einem Kind eine Putzfrau oder Nanny braucht wenn sie (den größten Teil des Tages) zuhause ist.

Kein Grund um auszurasten und zu beleidigen.

Nun wünsche ich dass dein Baby sich bald beruhigt.
Am besten gibst du dein Baby ein oder zwei Stunden mal in die Hände deiner Nachbarin oder Freundin.
Es gibt nämlich Männer und Frauen, die ihr schreiendes Bündel schütteln, weil sie mit den Nerven am Ende sind.

Lass es nicht soweit kommen.
Hole dir Hilfe.
Alles Gute 🍀
 
  • #235
Ich bin keine Übermutter, ich hatte Glück recht liebe und pflegeleichte Kinder zu haben, trotzdem bin ich aufgrund von vielen Lungeninfekten oft auf dem Zahnfleisch gelaufen.

Der Mensch schafft sehr viel wenn er es muss.
Und alles was ich gesagt habe ist, dass keine gesunde Frau mit einem Kind eine Putzfrau oder Nanny braucht wenn sie (den größten Teil des Tages) zuhause ist.
Klar schafft man vieles aber wenn man einen Partner hat der einen unterstützen und Arbeit abnehmen kann dann sollte man darauf zurückgreifen, wenn er denn dazu bereit ist.

Ich bin gesundheitlich auch nicht so 100% fit. Einige Werte stimmen nicht (Elektrolyte und bei den Hormonen gibt es wohl auch kleine Abweichungen) das gravierendste ist aber mein zu niedriger Kaliumspiegel, dadurch kommt es zu Herzrhythmusstörungen, manchmal ist mir auch schwindelig. Jedenfalls muss ich damit zum Spezialisten meine Hausärzte wissen nicht was nicht stimmt. Zum Kardiologen muss ich aber auch nochmal schauen ob alles ok ist, die von der Uniklinik meinten etwas stimmt nicht und ich sollte mich mal durchchecken lassen (gab einmal ein paar Probleme mit dem Herzen bei einem Eingriff). Keine Ahnung, ich hoffe das wird wieder.

Meine Oma hatte COPD, des Öfteren hatte sie mal ein Tief, da kam sie dann ins Krankenhaus, die haben sie wieder aufgepäppelt. Am Ende hatte sie noch ein Lungenvolumen von 67% (sie hatte eine sehr milde Form und Schritt bei ihr nur langsam voran), manchmal träume ich von ihr. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch hatte ich einen schlimmen Traum, ich habe geträumt ich hätte sie tot im Wasser gefunden.
Ich kann noch immer nicht verstehen das sie nicht mehr da ist, ich brauche Zeit, mir fällt das sehr schwer zu verstehen. Jeder hat das ein oder andere Problem mit dem er umgehen oder fertig werden muss. 🤷‍♀️
 
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  • #236
manchmal träume ich von ihr. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch hatte ich einen schlimmen Traum, ich habe geträumt ich hätte sie tot im Wasser gefunden.
Das war schon ein ziemlich starker Traum, sonst träume ich nicht so detailliert und kann mich nicht so genau erinnern. Ich ging in ihre damalige Wohnung und habe sie gesucht, ich habe sie gerufen und überall geschaut wo sie ist und dann lag sie da in der Badewanne leblos und ich hab an ihr gerüttelt und geschrien und dann wurde ich wach. Hat mich schon den halben Tag negativ beeinflusst, warum träumt man so einen Mist. Wobei ich das bei meinem Opa auch hatte, wie er dumpf auf dem Boden gefallen ist zb. ich denke das ist bei mir ein normaler Prozess um diesen Verlust zu verarbeiten und verstehen 🤷‍♀️
Der Auslöser war bestimmt der Geburtstag meiner Mutter wo Oma gefehlt hat.
 
  • #237
@*Friederike* @Thanis und @Blume94

Danke, sie hat sich vorhin dann endlich beruhigt und jetzt ist zum Glück Schlafenszeit. Ein Termin beim Osteopathen ist gemacht. Bevor wir zur Schreiambulanz gehen, will ich noch die Federwiege als letzte Möglichkeit ausprobieren. Die ist gestern angekommen und wird Sonntag in Betrieb genommen (bin gerade bei meinen Eltern und nicht zu Hause).

@Süsse65 Ich bin ja nicht die einzige, die dich darauf hingewiesen hat. Normalerweise schätze ich deine Beiträge, auch wenn ich deine Einstellung zum Thema Hausfrau/Arbeiten nicht teile. In letzter Zeit übertreibst du es aber gewaltig. Du hast eine Top-Figur, bist eine tolle Mutter und alles ist ja so easy. Das bekommen wir von dir in den letzten Wochen und Monaten in wirklich jedem Thread auf's Brot geschmiert. Das nervt und keiner mag es mehr hören. Sicherlich besteht dein Leben auch aus anderen Dingen, außer der Kindererziehung, oder nicht?

@Blume94 Ich hatte gestern schon überlegt, ob ich etwas dazu schreibe. Hier wird der oder die FS in der Regel hart angegangen, dabei hat sicherlich jeder von uns sein Päckchen zu tragen. Bei mir ist es gerade auch keine heile Instagram-Welt, auch wenn das Problem nicht mein Mann, sondern unsere 2. Tochter ist. Ich finde es mutig von dir, dich dem Forum zu stellen. Viele andere (mich eingeschlossen) trauen sich das nicht, weil sie Angst vor den harten Reaktionen der Foristen haben. Glaube mal aber nicht, dass du hier die einzige mit Problemen bist :)

W36
 
  • #238
. Ich finde es mutig von dir, dich dem Forum zu stellen
Da schließe ich mich doch mal gleich an.
Mir fällt ausser @Blume94 und @Sirikit wirklich niemand ein, der hier regelmäßig schreibt und dann persönliche Fragen einstellt.
Das schönste Geschenk, die schönste Liebesgeschichte etc. kann man schon mal auch von langjährigen Foristen als thread lesen, aber persönlich Probleme als Frage eigentlich nie.
Ich finde es auch mutig, besonders, wenn dann Jahre später noch auf dem thread rumgeritten wird. @Jochen1 kann da auch ein Lied von singen.
W,56
 
  • #239
Danke, sie hat sich vorhin dann endlich beruhigt und jetzt ist zum Glück Schlafenszeit.
@alle erschöpften Mamas, leider haben wir heute nicht mehr den Rückhalt einer Frauengruppe. Oft hat auch im Umfeld keiner Kinder. Das war früher anders. Daher sind die Mamas da auch mal ratlos und machen sich Sorgen. Schön, wenn man das noch hat, eine Mutter oder Schwester mit Erfahrung in der Nähe. Hatte ich leider auch nicht. War hart.
Dafür dann letztlich eine Nachbarin deren Kinder schon 12 Jahre waren. Am Anfang konnte ich dann mal fragen. Das war gut.
Rückhalt fehlt dann. Ich vergleiche das mal so: Hinter der Tür eines jeden neugebauten Hauses sitzt eine unerfahrene Neumutter und soll jetzt mal zeigen, wie super sie das alles jetzt mal hinkriegt. Und das Dorf, das man braucht, um ein Kind groß zu kriegen, fehlt.
Ich würde daher dazu raten, mit dem Hennen-Rennen, wer die beste Mutter ist, aufzuhören. Frauen sind Schwestern und sollten sich helfen. Oder Erfahrung weiter geben.

Kreise in den Teppich laufen, kenne ich auch noch.
"Auf dem Zahnfleisch laufen" müssen ist doch nicht gut. Für keinen. Nicht für die Kinder. Nicht für die Mütter. Und schon gar nicht für das Zahnfleisch!:)

Die erfahrenen Mütter und Frauen können ruhig mit Rat zur Seite stehen. Denn SIE haben die Erfahrung.

Schöne Grüße an die sich sorgenden, die müden und die hoffentlich auch ab und an mal glücklichen ....Mamas. ---und oft abwesenden Papas.
w46
 
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  • #240
Die erfahrenen Mütter und Frauen können ruhig mit Rat zur Seite stehen. Denn SIE haben die Erfahrung.
Oder die kinderlosen Frauen mit Nerven wie Stahl und einem ganz anderen Blick. Das funktioniert natürlich nur, wenn die nervenschwache Mutter nicht dummkakelt und besserwisst - was die wenigsten können.
Nicht klarkommen aber alles besserwissen ist immer eine ganz schlechte Sache und nichts ist heutzutage verbreiteter als genau das, was zum Rückzug von Nachbarn, Freunden usw führt.

Ich habe früher einer Freundin monatelang jeden Tag nach der Arbeit ihr Schreikind abgenommen und es stur 2 Stunden im Kinderwagen um den Block geschoben, damit meine Freundin einfach mal akustisch Ruhe hat, ihr Hirn sich entspannen kann.
War nicht schön, sich wie ein Kinderquäler zu fühlen und von Passanten auf das Kinderleid angesprochen zu werden. Aber ich war immer schon Expertin in Sachen Zielhierarchie und die war hier: die Mutter braucht Ruhe, damit es kein Unglück gibt.

Hinter der Tür eines jeden neugebauten Hauses sitzt eine unerfahrene Neumutter und soll jetzt mal zeigen, wie super sie das alles jetzt mal hinkriegt.
Sie soll es eben nicht zeigen - sie will das und genau das ist das Problem: diese aufgebaute Scheinwelt und das verzweifelte aufrecht erhalten von etwas, was nicht aufrecht zu erhalten ist. Niemand verlangt das von ihr: im Gegenteil, jeder sieht, was für einen Unfug sie treibt und ist gernervt vom ewigen Gejammer und keinerlei Veränderungswillen.
Darin werden unendliche Kräfte verpulvert, die man viel gewinnbringender einsetzen könnte, wenn man sich entscheiden könnte, den ganzen Äußerlichkeitssch**** aufzugeben, was anders zu machen, auf andere zu hören, sie einzubeziehen.

Meine Nichten und Neffen fordern mich oft an, einfach mal die Kids für eine Stunde oder zwei zu nehmen - ich muss ja eh mit dem Hund in die Feldmark.
Die wissen, dasss ich keine Tüddeltante bin, aber auch, dass ich keine Kinder misshandele. Ich mache es anders und das ist genauso gut (ok, Gaphatape für die Windel sah nicht schön aus, hielt aber). Die Kinder überleben und wollen beim nächsten Mal lieber wieder mit, statt durch Einkaufsläden gezerrt zu werden oder beim Friseur lieb sein zu müssen - klappt eh nie.
 
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