• #1

Wie gestaltet ihr eure Freizeit?

Ich wohne in der Schweiz. Hier arbeiten wir entweder 40h oder 42h Woche. Ärzte, Wirtschaftsprüfer und einige andere arbeiten 60h pro Woche, ein Bundesrat auch bis 80h pro Woche.

Bei mir in der Firma arbeiten wir 42h pro Woche, d.h. 8h 24 Minuten am Tag. Ich finde das recht viel und genug. Der Tag ist somit ausgefüllt. Bei mir ist 100% Home-Office und ich liebe das Home-Office. Dies ist seit der Pandemie, aber auch vorher wurden 2 Tage Home-Office erlaubt und danach auch wieder. Je nach Abteilung muss man nach der Pandemie nur 1 oder 2 Tage ins Office gehen. Für mich perfekt, andere bevorzugen das Büro vor Ort.

Die meiste Zeit bei mir geht also für die Arbeit "weg". Danach muss ich noch Schlafen, was auch gute 8.5 h pro Tag ausmacht. Dann noch Duschen, Wäsche waschen, kochen. Mal 1 Coiffeurbesuch, mal ein Zahnarztbesuch oder sonstiger Arztbesuch. Hobbys, sprich Vereine, habe ich keine mehr. Früher ja, aber seit der Pubertät nicht mehr. Meine Hobbies sind vor allem Tanzen, Musik hören, Scuba Diving & Schnorcheln (in den Ferien), Velo fahren (am Wochenende oder in den Ferien) und Sprachen lernen. Kochen und Backen lieb ich auch...natürlich treffe ich auch gerne Leute oder geh reisen...aber wie ihr seht ist kein intensives Hobby dass ich wöchentlich betreibe dabei.

Meine ganze Freizeit geht dabei eigentlich "drauf". Ich habe gar nicht viel mehr Zeit. Ich mache auch noch ein Studium und lerne da jeden Tag 1h.

Ehrlich gesagt ist mein Leben mit Arbeit/Studium/ab und zu Sport ausgelastet. Ich denke es geht vielen Leuten so, oder nicht? Ein vollgepackter Stundenplan voller Verpflichtungen für verschiedenste Vereine wäre nicht meins.

Und wie sieht es bei euch aus?
 
  • #2
Ich bin selbständig, da hat man meist keine Freizeit, zudem bin ich seit 4 Jahren pflegende Angehörige, da kannst du dir vorstellen, was an Zeit übrig bleibt, nix, überhaupt nix. In der Selbständigkeit habe ich gerne auch 12 Std am Tag gearbeitet, hat mir nix ausgemacht und ich fand es deutlich entspannender als Pflege. Genieße deine Zeit sie kommt nicht zurück.
 
  • #3
Jeden Tag??

Ehrlich gesagt ist mein Leben mit Arbeit/Studium/ab und zu Sport ausgelastet. Ich denke es geht vielen Leuten so, oder nicht?
Völlig normal, Du hast Dir Dein Leben genau so vollgepackt, wie Du es möchtest. Wenn Dir etwas zu viel ist, musst Du eben etwas abstoßen.

12 Std am Tag gearbeitet, hat mir nix ausgemacht und ich fand es deutlich entspannender als Pflege.
Hatte zeitweise auch beides (also hintereinander), und ja, Du hast völlig Recht.

ErwinM, 52
 
  • #5
Ehrlich gesagt ist mein Leben mit Arbeit/Studium/ab und zu Sport ausgelastet. Ich denke es geht vielen Leuten so, oder nicht?
Ja das ist normal.
Ich habe auch erst Zeit seit ich in Rente bin. Was vom Tag nach der Pflicht (um Krankheit kümmern also Physiotherapie und Arztbesuche etc., um Kinder kümmern, Alltag und Haushalt) übrig bleibt bezeichne ich als Freizeit. Manchmal geht auch gar nichts je nach Erschöpfungszustand.
An Hobbys mache ich reiten (habe ein Pferd), lesen (Hobby- Literatur Studium habe ich aber wieder aufgehört weil es mir unter Corona Bedingungen zu stressig wurde), Bildung vertiefen.
 
  • #6
Ärzte, Wirtschaftsprüfer und einige andere arbeiten 60h pro Woche
Ach das stimmt als Dauerbelastung so auch nicht abgesehen von ab und an Spitzeneziten. wenn das so ist, dann
- ist man inefffizient/schlechter im Job als andere und braucht Mehrarbeit, um das normale Arbeitssergebnis zu schafffen.
Der Grund ist simpel: viele studieren und nehmen mit Studium Jobs ein, für denen ihnen die Basics fehlen.
- zählt gemütliches zusammenhocken/Afterwork Party zur Arbeitszeit dazu
- man arbeitet projektbezogen mit langen Offzeiten zwischen Projekten, s.u.

Das behaupten hier die Politiker auch immer - stimmt aber selten als wirklich produktive Arbeitszeit. Mit Reisezeiten und Repräsentationspflichten kommen manche manchmal darauf.
Außerdem ist das so ein Männerdin:, zusammenhocken und sich der eigenen Wichtigkeit vergewissern per Anwesenheitzeiten.
Frag mal die ganzen Frauen mit Kindern in der Politik in vergleichbaren Positionen eines Bundesrats. Die sagen Dir, dass es auch anders geht.

Bei mir in der Firma arbeiten wir 42h pro Woche, d.h. 8h 24 Minuten am Tag. Ich finde das recht viel und genug.Ehrlich gesagt ist mein Leben mit Arbeit/Studium/ab und zu Sport ausgelastet. Ich denke es geht vielen Leuten so, oder nicht?
Ich glaube nicht, dass die meisten Leute dauerhaft Vollzeit arbeiten und nebenbei ein Vollzeitstudium machen, bzw. dass es nur ein Problem ist, was sich auf kürzere Zeit stellt.

Du schriebst ja, dass Du einen ausgesprochen konsumorientierten Lifestyle hast. Darum musst du Vollzeit arbeiten, obwohl Du kostenfrei zuhause wohnst.

Ein vollgepackter Stundenplan voller Verpflichtungen für verschiedenste Vereine wäre nicht meins.
Dan machst Du das nicht und gut ists. Ist ja keiner zu verpflichtet. Mir wäre wöchentlich beim Frisur, Arzt und Zahnarzt zu hocken Zeitverschwendung.

Als ich noch gearbeitet habe, habe ich z.T. auch sehr viele Stunden gearbeitet - so wie es in Technologieprojekten nunmal ist - irgendwas ist immer.
Ich hatte aber dann zwischen 2 Projekten auch mal 3-6 Monate komplett frei um dann die Überstunden abzufeiern. Mir kam das entgegen, um mich dann um meine sonstigen Interessen intensiv zu kümmern.
Hätte ich das nicht gewollt, hättte ich im gleichen Unternehmen einen gechillteren Job haben können, ohne soche Belastungsspitzen - jeder wie er will.

Später habe ich dann wegen Fernbeziehung meine Arbeitszeit etwas reduziert und auf 4 Tage verteilt. Im Wesentlichen war es wie zuvor.
Ich habe den Wechsel von Highperformance zu Offzeiten sehr geschätzt, um den Kopf frei zu bekommen für das nächste Projekt.
 
  • #8
Mmh. Ich arbeite 38h die Woche, mal auch mehr, und hab genug Zeit für meine Hobbys, dabei schlaf ich viel :) Haushalt pro Tag ist doch höchstens eine halbe Stunde, wenn man nicht gleich immer Unordnung macht oder überall rumkleckert. Waschmaschine ein- und ausräumen, Spülmaschine usw - ist ja nun nicht so viel Arbeit, kein Vergleich zu den Zeiten meiner Großmutter mit Wäsche kochen und immer alles selbst abwaschen. Mein Partner macht die Hälfte. Geputzt wird, wenn wir Zeit haben oder Besuch ansteht, so einmal die Woche, wenns mal länger ist, macht das auch nichts. Ich geh zweimal die Woche ins Fitness, zweimal Joggen, und dazu eben, was wir so machen wollen; Swingtanzen, Kino, Ausstellungen, Wandern, Fotografieren usw. Ich hatte noch nie das Gefühl, ich hab zu wenig Zeit (halt noch keine Kinder) und bekomme alles sehr gut unter einen Hut, bin aber auch bei der Arbeit effizient und das gilt eben auch für Planung von Sachen, die man sonst so organisieren muss. Ich bin recht schnell, egal, ob es ums Putzen geht oder was anderes. Seit wir nur noch daheim arbeiten wegen Covid, hab ich ja noch eine Stunde länger am Tag. Ich fühle mich ehrlich sehr entspannt momentan, und ausgeschlafen (das ist mir mega wichtig).
Allerdings kochen wir unter der Woche auch nicht aufwändig, sondern machen Sachen, die schnell gehen (Gemüse anbraten oder Suppe machen, die zwei Tage reicht; Kartoffeln mit Quark usw.).
w, 38
 
  • #9
@Vikky Ich studiere 2 Tage und mache ca. 3 Mal die Woche Sport auf dem Hometrainer oder am Rudergerät.
 
  • #10
"Forumaktivität" müssten hier Einige als Freizeitbeschäftigung anführen. Schluckt auch Zeit.
 
  • #11
Ich arbeite seit meinem 24. Lebensjahr 40 Stunden und habe seit kurzem einen neuen Job, bei dem ich meist leider erst nach 17 Uhr zu Hause bin. Da muss ich noch mal über die Arbeitszeitgestaltung reden.
Da bleibt nicht mehr viel Zeit. Ich habe so viel Lust Dinge zu tun, aber viel zu wenig Zeit. Habe Haus, Garten und Hund, das nimmt einen Großteil der Freizeit ein z.b. 1h spazieren gehen jeden Tag, was ich dann auch abends meist mit etwas Sport verbinde.

Ich fahr auch gern Inliner, was jetzt leider nicht so das Wetter ist.

Ansonsten besinne ich mich zurzeit mangels Möglichkeiten wieder auf die Dinge, die man allein zu Hause machen kann, wie Musik entdecken oder was lesen, jetzt Weihnachtszeit natürlich auch backen oder Treffen mit Freunden in kleinem Rahmen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #12
aber wie ihr seht ist kein intensives Hobby dass ich wöchentlich betreibe dabei.
....doch....du stellst hier einen Thread nach dem anderen ins Forum.
Das ist schon so was wie ein intensives Hobby 😉.

Und Wäsche waschen als Single?
Ist bei mir mehr als dreißig Jahre her, Gott ist das wenig...

Ich hatte jahrelang Wäsche für sechs Personen, meine Familie plus die Wäsche meines Vaters. Ohne Trockner bis zum dritten Kind.
Da kannst du gleich im Wäschekeller übernachten.

Bei uns im Haus wohnt eine Singlefrau mit Waschmaschine und Trockner.
Die hat so wenig Wäsche im Trockner dass das echt die totale Energieverschwendung ist. Zu faul die paar Klamotten auf den Wäscheständer zu hängen.

Kann man bei den heutigen Energiekosten kaum verstehen.
Aber gut. Ist ein anderes Thema.
 
  • #13
Die Frage ist ein Widerspruch in sich.
Gestaltung und Freizeit.
Freie Zeit ist unverplant, Freizeit ist nicht Haushalt, Wäsche, Du wohnst doch bei Mama? oder Ehrenamt.
Freizeit heisst für mich, was mag ich machen ohne Muss.
Zeit mit meinem Mann, Sportliches, nichts tun, Lesen, Musik, Tanzen, Kino, im Garten werkeln, Essen gehen, Freunde treffen, usw. usw.
Was mir/uns in den Sinn kommt, die Phantasie ist vielfältig.
Gerade zurück von einem Schnee - Vollmondspaziergang, knackig kalt, wunderschön. Das war Freizeit.
 
  • #14
Naja, ich habe in jungen Jahren wenig geschlafen. 5 Stunden am Tag haben mir gereicht.
Ich bin noch die Generation, die der Ansicht war (wir sind auch älter geworden) Schlafen könne man, wenn man tot ist.
Ansonsten - unangenehme Arbeiten wie Hausarbeit nicht selber machen, sondern dafür bezahlen.
Hobbies und manchmal auch der Sport müssen sich nach der Arbeit richten - ist als Freiberufler so.
Mein Rat - Effizienz
Heisst beruflich: möglichst kurze Wege, wenig Meetings, keine Diskussionen um Kaiser s Bart, Technik nutzen, Spielereien weg lassen, delegieren und möglichst wenig Fluktuation bei den Mitarbeitern ......
Privat - lass weg, was dich langweilt, sei nicht immer erreichbar ...

Ja, ich bin inzwischen auf der Zielgeraden. Mehr Freizeit und nur noch selten Zeiten der Höchstleistung .....
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #15
Und arbeitest 42 Stunden an 3 Tagen? - Glaube ich nicht. Auch in der Schweiz gibt es sowas wie Arbeitszeitordnungen, Berufsgenossenschaften/Unfallversicherungen, die sowas wegen der drohenden Folgekosten untersagen.

mache ca. 3 Mal die Woche Sport auf dem Hometrainer oder am Rudergerät.
Und hast jeden Tag eine WaMa Wäsche oder jeden 2. Tag? Stopfst Du die demontierten Geräte mit rein oder was ist der Grund? Ist unnötig.

Ich bin noch die Generation, die der Ansicht war (wir sind auch älter geworden) Schlafen könne man, wenn man tot ist.
Bei ihr keine gute Idee, sie hat schwache Nerven und hatte schon eine Psychose. Da ist Ruhe wichtig.

Ansonsten - unangenehme Arbeiten wie Hausarbeit nicht selber machen, sondern dafür bezahlen.
Geht nicht - dann muss sie ja noch mehr arbeiten, um die Putzfrau zu bezahlen und hat noch weniger Zeit.
Sie wohnt bei Mutti. 2 Frauen müssen doch wohl einen 2 Personenhaushalt mit wenig Aufwand für jeden hinkriegen.

Heisst beruflich: möglichst kurze Wege, wenig Meetings, keine Diskussionen um Kaiser s Bart, Technik nutzen, Spielereien weg lassen, delegieren und möglichst wenig Fluktuation bei den Mitarbeitern ......
Alles irrelevant. Sie hat keinen Arbeitsweg, sitzt im Homeoffice. Da gibt es auch keine Meetings, Kaffeekränzchen oder sonstwas-Zeitvertu und nacharbeiten müssen.
Delegieren kann sie auch nichts, ist als Studentin ein kleines Rad im Getriebe.
 
  • #16
Erstmal bin ich sehr froh...noch zur alten Zeit studiert zu haben...
Da konnte ich noch selbst das meiste einteilen und das war: Phase mit viel Freizeit und dann Wochen wo ich nur gebüffelt habe.
Freizeit war oft: Freunde treffen!
Auf Decken in Parks liegen, mit Sonnenbrille wegen der Party am Vortag.
Mal zum Tennis, im Urlaub abtauchen oder Abfahrt im Schnee...vorallem günstige Fernreisen.
Waschen ja...bügeln selten.
Im Winter mit dem Kältebus unterwegs

Danach natürlich arbeiten und das zuerst gerne auch mal 11Tage durch.
Dann Job und Kinder, da hieß Freizeit nach 21h aber zuhause bleiben müssen, weil man sie nicht alleine ließ.
Wäsche täglich...bügeln definitiv nicht täglich. Dank einer koreanischen Freundin reicht Falten und dickes Buch drauf.

Heute arbeite ich bis ca 18.30 geh dann ne runde Gassi. Koche und mach einen Teil Haushalt.
Vor corona: Kabarettabo fast wöchentlich
Heute eher lesen, hier schreiben und einen Abend in der Woche Besuch bekommen, treffen etc.
Wochenende: wenn möglich raus.
Irgendwo hinfahren...durch die Natur laufen, Kaffee trinken. Wenn dann noch Abends ein kleines Konzert besucht werden kann , tanzen etc...perfekt.
Am allerliebsten aber: lache ich
 
  • #17
Ich bin schnell in der Schule und langsam bei der Hausarbeit . Ich gönne mir zwischendurch immer mal Auszeiten . Nach der Schule sitze ich oft 20 Minuten in meinem Lieblingscafé und trinke einen Cappuccino um mich zu erholen , Danach gehe ich einkaufen , nach Hause , kochen , meinen Sohn abholen , nachmittags oft noch Arzttermine oder Termine mit meinem Sohn . Manchmal schaffe ich einen Spaziergang . Yoga mache ich einmal die Woche , Samstags gehe ich auf den Markt , sonntags in den Gottesdienst . Gerne mal ins Kino mit meinem Sohn oder schwimmen. Manchmal kommt eine Freundin zum Essen , manchmal mehrere Freunde . Ich war früher sehr umtriebig und brauche jetzt mehr Ruhe . Kraft gibt mir sowohl Stille als auch das Zusammensein mit Freunden , ich brauche da eine gute Mischung .
Ich lese häufig Zitate auf englisch und Gedichte . Ich höre Musik . Wir spielen Brettspiele wie meine Oma sie schon mit mir gespielt hat . Heute haben wir gebacken . Selten schaue ich Fernsehen . Ich schaue nie Serien obwohl alles bei uns vorhanden ist Netflix , Amazon Prime . Ich gehe meist früh ins Bett . Was ich abends nicht mehr geschafft habe erledige ich gerne früh am Morgen . Morgens wache ich auf und trinke meinen Kaffee wenn noch alle schlafen . Ich sitze in meiner Küche , zünde die Kerzen am Adventskranz an und bin meist zufrieden mit mir und der Welt. Früher war ich sehr ungern zu Hause , dann bekam ich ein Kind das nach der Kita am liebsten immer zu Hause war und spielte . Mittlerweile bin ich sehr gerne zu Hause nach einem Arbeitstag . Vor allem im Winter . Noch zwei Tage Schule und dann sind Ferien und ich werde lesen und ausschlafen und in Ruhe kochen und Freunde treffen und abends lange aufbleiben und keinen Wecker stellen und darauf freue ich mich sehr .
 
  • #18
Ich bin noch die Generation, die der Ansicht war (wir sind auch älter geworden) Schlafen könne man, wenn man tot ist.
Wie ungesund das ist, kann man in Studien nachlesen.. :) hab dazu ein interessantes Buch geschmökert. Weniger als 8 Stunden dauerhaft sind dann schnell mit Krebs, Herzkrankheiten und Alzheimer verbunden; das Immunsystem ist viel Schwächer etc. Es gibt keine Menschen, die auf nur 4-5 Stunden ausgelegt sind, geht immer zulasten der Gesundheit. Wenn du mit wenig Schlaf super warst, wärst du mit mehr Schlaf tausendmal besser gewesen. Und würdest vielleicht länger leben..,
Ich hab in der Schulzeit als Eule immer zu wenig geschlafen, war nicht so Leistungsfähig und gesund wie heute - mit Ende 30. Auch für die Psyche ist genug Schlaf wichtig; bei mir auch für die Haut. Junge Eltern mit wenig Schlaf gehen nicht umsonst auf den Zahnfleisch. Daher Vorsicht bei solchen Ratschlägen.
 
  • #19
Ja, die nine to five Menschen leben anders wie ich.
Ich arbeite 7 Tage am Stück entweder Nachts oder Nachtmittags.
Daher kann ich fast immer ausschlafen. Nur bei der Nachtschicht klappt das nicht. Ich kann nicht von 7 Uhr Morgens bis 15 Uhr schlafen. Meist bin ich schon um 12 Uhr wieder wach. Nach der dritten Nachtschicht wird das zur Quälerei. Ich kann nicht schlafen und bin auch nicht richtig wach. D.h. schaffe ich dann auch nur das Nötigste: Essen, Waschen, Einkaufen. Ich bin dann in einem Zustand irgendwo zwischen wach und doch nicht wach. Nachts auf der Arbeit bin ich dann hellwach.
Ich habe nur jedes dritte Wochenende frei. Da kümmere ich mich um meine Mutter, das Haus und den Garten meiner Mutter. Da meine Mutter immer tüddeliger wird ist das auch keine Erholung.
Schön sind die drei Tage (Mo - Di) frei nach der Spätschicht. Da erhole ich mich mit radeln, lesen und mal etwas programmieren (schon länger nicht mehr gemacht). An den Tagen kann ich auch Freunde (ich habe 2 Freunde die immer Montags frei haben (*)) besuchen oder wegfahren mit Übernachtung. Im Sommer ist das toll, im Winter nur beschränkt toll.
Ab 2022 haben wir einen veränderten Schichtplan. Immer noch 7 Tage, immer noch nur Spät und Nacht, aber es wird dann nach 3/4 Tagen getauscht (3 Tage Spät dann 4 Tage Nacht). Ich erhoffe mir davon eine Steigerung meiner Lebensqualität.

So jetzt habe ich viel über Arbeit und wenig über Freizeit geschrieben. Es ist halt so, dass meine Arbeitszeiten stark mein Freizeitleben bestimmen. Ich habe nur noch wenige Freunde / Bekannte die nine to five arbeiten.

(*) Keine Frisöre sondern Einzelhandel. Im Einzelhandel wird auch am Sonnabend gearbeitet.
 
  • #20
Ich bin normalerweise sehr aktiv in meiner Freizeit, mache 2-3 mal die Woche Sport in Form von Schwimmen, Radfahren, Yoga, dazu kommen sehr ausgedehnte Waldspaziergänge.
Nun, am Ende des Jahres und bei meiner Tätigkeit auf der COVID Station, sind meine Batterien ziemlich leer, und ich habe beschlossen , meinem ausgelasteten Körper mal 3,4 Wochen Ruhe zu gönnen, was die sportlichen Aktivitäten betrifft, die Spaziergänge bleiben, zum Luftholen.
Genieße gerad sehr das abendliche Glas Wein, Lesen, die ein oder andere Online Schachpartie und Telefonate mit Freunden.
Und mir fehlt gerad auch nichts.
Wird hoffentlich wieder ruhiger, ich vermute, die Pause wird Kraft bringen, um im neuen Jahr wieder aktiv durchzustarten 🙂
 
  • #21
Also vorher habe ich 80% gearbeitet, aber jetzt 100%. 1 Tag Schule ist am Samstag, ganzer Tag. Sonst ist auch unter der Woche noch 1x 3h am Abend. Daher die 42h Woche.

Dann ja ich wasche oft. Zu oft. Ich wasche nicht viel auf einmal, immer nur so vereinzelte Sachen die ich schnell wieder anziehen will oder brauch. Vielleicht sollte ich umstellen auf 2x pro Woche. Und Vater wohnt auch hier. Meine Eltern sind ja wieder zusammen gekommen. Er liebt sie, sie will weg...tja nicht mein Problem.
 
  • #22
Eine Frage der Lebensphase und der Möglichkeiten, die man sich im Laufe des Lebens schafft. Bei mir gehen mittlerweile Job und Freizeit fliessend ineinander über. Berufliche Termine haben meist Priorität, ich gehe auch tagsüber mal zum Sport, dafür arbeite ich Samstags oder Sonntags zwischendrin mal. Vieles passiert mobil, räumlich und zeitlich flexibel. Gerade die letzten 1,5 Jahre haben gezeigt: das geht ganz gut und mir geht es gut dabei.

Mittlerweile achte ich auf genügend Schlaf, genügend Sport und Bewegung (auch gesundheitsbedingt), Zeit für mich, unsere Beziehung, Freunde und Reisen, aktuell ein paar spannende Weiterbildungen.
Routine im Job, Konzentration und Effizienz sparen Zeit für andere Dinge im Leben ein, delegieren hilft dabei. Kleidung wandert zum Teil in die Wäscherei, gebügelt wird, was und wann notwendig (größere Mengen helfen), Haushalt und Erziehung/Schulunterstützung teilen wir uns und geht auch zwischendrin und es unterstützt eine Putzhilfe.

Wie Tom: Prioritäten anders gesetzt, Zielgerade erkennbar, wenn auch noch über 10 Jahre entfernt, ernten statt noch mehr aufbauen. Stress spare ich mir, soweit es geht, ich arbeite schon viel, aber so, wie ich Spaß daran habe. Arbeit ohne Freude ist nicht mehr mein Ding und ich arbeite bisher gerne. Ich würde sonst eher reduzieren. Ob man das als Belastung empfindet, ist auch eine Frage der Einstellung.

Aber, wie oben schon geschrieben: Lebensphasen sind unterschiedlich. Bei Dir ist es Aufbau. Das, was Du jetzt mehr aufbaust, macht es später leichter.
 
  • #23
5h Schlaf? Mein Arzt hat mir gesagt alles unter 7h ist ungesund. Auf meiner Arbeit hab ich auch schon 3,4 Leute angetroffen die sagen sie schlafen seit Jahren nur 4,5 Stunden und sind ausgeruht. Der Arzt hat mir gesagt, das ist absolut ungesund und wird sich früher oder später rächen.

Ich brauche 8.5h Schlaf. Und wie @Vikky schon sagt, nach Psychose, Schlaf ist das Hauptmerkmal. Ich habe kurz vor der Psychose und auch da nicht mehr schlafen können. Solange ich gut schlafe, solange weiss ich, geht es mir gut. Solange sind auch meine Gedanken normal. Solange ich mich noch hinterfragen kann, solange ist auch alles gut. Darum würde ich niemals wenig schlafen, um möglichst viel zu erleben. Der Tag hat 24 h. 8-9 h Schlaf sind doch perfekt, was willst du auch in der Nacht wenn es dunkel ist jeden Tag noch grossartig erleben? Schlaf ist essentiell, damit sich das Hirn erholt. Leute die so wenig schlafen, haben ein erhöhtes Risiko an verschiedensten Krankheiten zu erkranken, u.A. eben auch an einer Psychose zu erkranken. Glaubt mir, der Arzt hat mir 1 ganzes Jahr jedes Mal gesagt: Schlafen, Schlafen, Schlafen.
 
  • #24
5h Schlaf? Mein Arzt hat mir gesagt alles unter 7h ist ungesund. Auf meiner Arbeit hab ich auch schon 3,4 Leute angetroffen die sagen sie schlafen seit Jahren nur 4,5 Stunden und sind ausgeruht. Der Arzt hat mir gesagt, das ist absolut ungesund und wird sich früher oder später rächen.
Naja wenn unterbrochener Schlaf und Schlafmangel so schlimm sind, wären Frauen mit mehreren Kindern (u.a. auch ich) schon längst früh verstorben 😉

Die meisten leben aber noch und haben keine bleibenden Schäden abbekommen.
Ein junger Körper kann so einiges wegstecken. Besonders wenn man ein Baby hat. Die Antennen einer Mutter sind extrem auf das Kind ausgerichtet.

Ich habe nachts immer sofort gespürt wenn eines meiner Kinder etwas braucht oder gleich aufwacht. Ich habe sogar geträumt dass mein Sohn (der damals etwa drei Jahre alt war und im Kinderbettchen schlief) im Traum zu mir sagt:‘Mamma, ich muss Pippi.“

Ich wache auf und schon kommt er um die Ecke.
Dein Kind wird dir wichtiger als alles andere.
 
  • #25
Ich wache auf und schon kommt er um die Ecke.
Dein Kind wird dir wichtiger als alles andere.
Bei Kindern ist es eben so, aber gesund ist es deshalb nicht. Gibts auch Studien zu, dass Mütter körperlich sehr altern im Vergleich zu kinderlosen Frauen. Durch den Schlafmangel leidet auch das Gehirn. Zitat: "Schlafmangel nach der Geburt ihres Babys lässt Mütter bis zu sieben Jahre altern. Mütter, die in den ersten sechs Monaten nach der Geburt ihres Babys weniger als sieben Stunden pro Nacht schlafen, altern biologisch schneller. Das zeigt eine neue Studie. [im Sleep Health Journal, wird so zitiert; die Studie ist auf Englisch]"
Bitte nicht immer solche Behauptungen aufstellen, ohne vorher mal die Studienlage anzuschauen. Man selbst kann ja gar nicht vergleichen, ob der Körper gelitten hat, weil man sich ohne Kind ja nicht im gleichen Alter kennt.
Das ist für mich übrigens kein Grund gegen Kinder, um Himmels Willen! Man macht das ja dann gern. Aber es zu leugnen ist einfach schräg.
Die gleiche Alterung greift dann natürlich auch bei Männern, die so viel arbeiten, dass sie ja nur fünf Stunden Schlaf pro Nacht benötigen.. nur, dass die halt eine Wahl hätten, die Mütter und Väter nicht.
Einzelne Anekdoten < Studien mit vielen Menschen.
Das würde auch bei Covid sehr helfen, wenn Leute das mal verstehen würden...
 
  • #26
Wie ungesund das ist, kann man in Studien nachlesen..
Hier merkt man, dass wir über 20 Jahre auseinander sind.

Bei uns war das Ideal Napoleon, der anscheinend 4 Stunden Schlaf hatte. Ich war da nicht dabei .... so alt bin ich auch nicht.
Es waren auch die Frühafsteher in - der 5 Uhr Club wurde von einem Management Guru damals gepredigt. Nix für mich ...

Manche Dinge gehen auch nur, solange du jung bist. Ab 45 haben mir 5 Stunden Schlaf auch nicht mehr gereicht.

Ich bin gespannt, was in 20 Jahren propagiert wird. Vielleicht 2 x 3 Stunden Schlaf ??
 
  • #27
Manche Dinge gehen auch nur, solange du jung bist. Ab 45 haben mir 5 Stunden Schlaf auch nicht mehr gereicht.
Man hat früher auch Bleifarbe verwendet, Hysterie bei Frauen diagnostiziert, bei jeder Gelegenheit zur Ader gelassen usw. Das Wissen der Menschheit nimmt insgesamt zu, nicht ab. Es ist rein vom Logischen klar, dass ausreichend Schlaf gesund und wichtig ist, da es normalerweise dunkel wäre nachts und man dort nichts machen kann. Jedes Säugetier hat einen bestimmten Schlafrhythmus; Naturvölker schlafen auch 8-9 Stunden pro Nacht. Mittlerweile weiß man erst, was im Gehirn nachts alles für Prozesse ablaufen - Erinnerungen speichern, Abläufe lernen, passiert alles nur im Schlaf! Es ist sehr interessant, wieviel weniger sich Studenten merken vom Lernstoff in der Gruppe der Studien, die nur 4 Stunden schlafen darf pro Nacht; richtig krasse Unterschiede.
Du bist kein Mediziner, also deine Meinung ist halt nur eine Meinung und nichts, was Studien belegt haben. Früher hat man dazu noch keine medizinischen Studien gemacht, teilweise ging das eh erst mit modernen Methoden, nämlich der Schlafforschung und mit modernen Bildgebungsverfahren. Früher dachte man noch, man schläft nur und im Gehirn ist dann nichts los, dabei ist genau das Gegenteil der Fall.
Mir ist es auch egal, ob andere denken, sie schlafen nur wenig, aber es ist medizinisch falsch, zu behaupten, das hätte keinen negativen Einfluss und sei nur eine Mode-Erscheinung. Es gibt keine Studien, die belegen, dass man mit 4-5 Stunden pro Nacht genauso gut funktioniert und vor allem die Prozesse im Gehirn korrekt ablaufen können.
 
  • #28
Durch den Schlafmangel leidet auch das Gehirn. Zitat: "Schlafmangel nach der Geburt ihres Babys lässt Mütter bis zu sieben Jahre altern. Mütter, die in den ersten sechs Monaten nach der Geburt ihres Babys weniger als sieben Stunden pro Nacht schlafen, altern biologisch schneller. Das zeigt eine neue Studie. [im Sleep Health Journal, wird so zitiert; die Studie ist auf Englisch]"
Sieben Jahre? Ach du heilige Schei***!! Das ist ja mega viel haha. Krass! Das Gehirn? Gibt es nicht auch ned Studie wo drin steht dass der Trab durch Kinder einem auch fit hält, man muss sich automatisch bewegen und beschäftigen ;)

Da seht ihr wieder wie brutal Schlafmangel ist....Mein Cousin ist 38 Jahre alt, seine Partnerin auch. Sie haben jetzt 1 kleine Tochter, wurden spät Eltern. Sie hat gesagt früher hätte es bei ihm nicht gepasst, er wollte sich lange ausleben und auch wegen dem Job. Bei ihr ist es ähnlich. Sie hat gesagt, ohne Kita am Anfang mit Schlafmangel am nächsten Tag arbeiten, da war sie fertig und wie ein Zombie. Das glaube ich sofort! Jetzt ist es besser und sie hat wieder mehr Schlaf. Sie haben aber 1 Grossmutter die 1 Tag aufs Kind schaut und sonst noch eine Kita. Sie hat gesagt, sie weiss auch nicht, ob sie körperlich eine 2. Schwangerschaft bewältigen kann. Finde ich toll, dass sie das so ehrlich zugibt.
 
  • #29
Dann ja ich wasche oft. Zu oft. Ich wasche nicht viel auf einmal, immer nur so vereinzelte Sachen die ich schnell wieder anziehen will oder brauch. Vielleicht sollte ich umstellen auf 2x pro Woche.
Ich weis ja nicht wie groß deine Waschmaschine ist aber ich finde 2 mal für eine Person noch viel.
Ich wasche so 1x die Woche. Meistens Samstags, dann mehrere Maschinen, unsere Waschmaschine fasst 9 kg. Trockner haben wir auch, packe da aber nur Bettwäsche, Handtücher, Socken, Boxershorts meines Mannes - sowas rein. Vieles hänge ich auf.

@Süsse65 kann ich mir vorstellen, so viele Personen und kleine Kinder muss man ja häufiger mal umziehen 🙆‍♀️
Bei Kindern ist es eben so, aber gesund ist es deshalb nicht. Gibts auch Studien zu, dass Mütter körperlich sehr altern im Vergleich zu kinderlosen Frauen.
Ja, also ich kann das bestätigen - hab auch erst ab der Geburt erste graue Haare bekommen, hatte dunkle Ränder unter den Augen. Mein Mann hat mich einmal sogar darauf angesprochen „ist das weil deine Schminke verlaufen ist oder weil die Schminke fehlt?“ 🤦‍♀️aber ich finde bei ihm sieht man das auch, er ist auch gealtert, schon fast komplett grau auf dem Kopf.
Es gab schon viele Tage an denen der kleine stundenlang nachts wach war und man nur 3 h geschlafen hat und das nichtmal am Stück.
Das blödeste ist dieses nicht am Stück in eins durch schlafen.

Durch Arbeit, Haushalt, Hund und Kleinkind habe ich nicht so viel Zeit für Hobbys, Sport mache ich wenn es passt - zwischendurch. Früher hatte ich immer einen Kurs besucht aber ich arbeite zu der Zeit nun wieder, leider - hab das sehr gerne gemacht und war Sport mit Kind 🙃 Wegen C. fällt leider aktuell auch das Kinderturnen aus.
Ich arbeite 30 h die Woche, zwei Tage von morgens bis abends und drei nur bis mittags, dann fahre ich direkt zur Kita den kleinen abholen, essen und lege ihn hin fürs Mittagsschläfchen, mit dem Hund muss mittags auch nochmal gegangen werden, mindestens einmal an den Busch halten 🙈

Ich gehe früh schlafen, so spätestens 22/23 Uhr weil ich spätestens um 5 wieder aufstehen muss, mit dem Hund, alles für Kind vorbereiten, selber essen einpacken, fertig machen und ab ins Auto und zur Arbeit.
Haushalt und Co. wenn der kleine sein 1,5h Nickerchen macht (manchmal macht er keins mehr), um 20 Uhr geht er dann spätestens ins Bett, kommt auch mal vor das ich mit einschlafe. 😂

W 27
 
  • #30
Durch Arbeit, Haushalt, Hund und Kleinkind habe ich nicht so viel Zeit für Hobbys, Sport mache ich wenn es passt - zwischendurch. Früher hatte ich immer einen Kurs besucht aber ich arbeite zu der Zeit nun wieder, leider - hab das sehr gerne gemacht und war Sport mit Kind 🙃 Wegen C. fällt leider aktuell auch das Kinderturnen aus.
Ich arbeite 30 h die Woche, zwei Tage von morgens bis abends und drei nur bis mittags, dann fahre ich direkt zur Kita den kleinen abholen, essen und lege ihn hin fürs Mittagsschläfchen, mit dem Hund muss mittags auch nochmal gegangen werden, mindestens einmal an den Busch halten 🙈

Ich gehe früh schlafen, so spätestens 22/23 Uhr weil ich spätestens um 5 wieder aufstehen muss, mit dem Hund, alles für Kind vorbereiten, selber essen einpacken, fertig machen und ab ins Auto und zur Arbeit.
Haushalt und Co. wenn der kleine sein 1,5h Nickerchen macht (manchmal macht er keins mehr), um 20 Uhr geht er dann spätestens ins Bett, kommt auch mal vor das ich mit einschlafe. 😂

W 27
Siehst du, da reicht auch 1 Kind. Vor allem, wenn wir mal ehrlich bedenken, dass es gar keine Nachteile für Einzelkinder gibt ( à la Narzissmus oder gestörtes Verhalten) & nicht mal alle Leute gut mit ihren Geschwistern auskommen ;)

Ich behaupte jetzt zu sagen: Viele Leute haben auch 2 Kinder weil die halbe Gesellschaft immer sagt: "Ein einzelnes Kind ist nicht gut, da verwöhnt, nicht sozial blabla".
 
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