• #31
Du bist kein Mediziner, also deine Meinung ist halt nur eine Meinung und nichts, was Studien belegt haben
Jetzt weisst Du Bescheid @Tom26 . Die Studien von mokuyobi sind durch nichts zu ersetzen.
Meine private Studie besagt, dass ich früher 7 bis 8 Stunden ohne Probleme durchschlafen konnte, seit einigen Jahren aber unter der senilen Bettflucht leide und froh bin, wenn ich mal eine Nacht auf 6 Stunden komme. Gibts bestimmt auch eine Studie zu.

Auch nach der Geburt konnte ich nach 6 Wochen wieder durchschlafen, da das Baby ebenfalls ab diesem Zeitpunkt durchschlief. Somit hoffe ich auf einen maximalen Alterungsprozess von höchstens zusätzlich 3 Jahren.


. Trockner haben wir auch, packe da aber nur Bettwäsche, Handtücher, Socken, Boxershorts meines Mannes - sowas rein
Gutes Thema. Ich habe schon einen neuen Threadtitel vor meinem geistigen Auge:" Wäsche ade, Freizeit okay." Oder irgendwie sowas.
W,56
 
  • #32
Jetzt weisst Du Bescheid @Tom26 . Die Studien von mokuyobi sind durch nichts zu ersetzen.
:rolleyes:
Ich finde es total nervig, dass Leute immer ihre persönlichen Erfahrungen mit breiten Studien vergleichen, dann noch nach dem Motto "naja, du bist noch jung und naiv, ich in meinem Alter..." (die wichtigsten Schlafmediziner sind oft in Toms Alter..) und dann sagen, nö, bei mir ist das nicht so, also stimmt das nicht. Es sind eben nicht MEINE Studien, es sind fast alle Studien, die es zu dem Thema bisher gibt. Es ist nicht wie bei anderen Bereichen (Ernährung), wo es immer schon sehr viel verschiedene Ergebnisse gab; es ist genauso wenig umstritten wie dass Stress hohen Blutdruck begünstigt, Rauchen Krebs und Alkohol ebenfalls. Dann kommt immer der Spruch "ich glaub nur der Studie, die ich selbst gefälscht habe" usw. Ich bin der Meinung, es wäre sehr vorteilhaft, wenn an Schulen mehr gelehrt wird, wie man Studien liest, interpretiert und woran man erkennen kann, ob die valide sind oder nicht. Dann wären eben solche Sachen wie Impfgegner weil "verursacht Autismus!" oder auch andere seltsame Ansichten Geschichte, wenn sich jeder bisschen informieren würde.
Außerdem habe ich oben ja zitiert "bis zu sieben Jahre"; klar gibt es immer Unterschiede zwischen Menschen, wie gut sie Sachen wie Schlafmangel, Stress o.ä. wegstecken. Es ist nur eben bisher noch nie gelungen nachzuweisen soweit ich weiß (und ich habe mich eben damit beschäftigt), dass für jemanden wirklich DAUERHAFT über Jahre 4-5 Stunden ausreichend sind, weil eben Gehirnprozesse ihre Zeit brauchen, die nur im Schlaf funktionieren und die sonst zu kurz kommen, einfach physiologisch, da gibts gar nichts dran rumzurätseln. So, wie auch allgemein bekannt ist, dass Schichtdienst Krebs usw. begünstigt.
Mich triggert das besonders, weil man in anderen Bereichen ja auch nicht sagen würde, das glaub ich nicht, obwohl die Mechaniker das alle sagen und man selbst keine Ahnung von Autos hat. Oder die Psychologen habe keine Ahnung, und ich als jemand, der das gar nicht studiert oder sich damit überhaupt beschäftigt hat, weiß es besser. Dieses Unverständnis, wie Wissenschaft funktioniert und wie man die Studien interpretieren kann, ist echt hinderlich.
Ich sag einfach auch: Rauchen ist nicht ungesund, hihi. Meine Großeltern sind auch fast 90 geworden, ohne, dass sie Lungenkrebs bekommen haben. Die Studien sind also alle Quatsch, weil natürlich mein Gegenbeispiel reicht, um alle zu widerlegen.
:rolleyes::rolleyes::rolleyes::rolleyes:
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #33
Du bist kein Mediziner, also deine Meinung ist halt nur eine Meinung und nichts, was Studien belegt haben. Früher hat man dazu noch keine medizinischen Studien gemacht,
Und genau da hast du die 20 Jahre Unterschied.
Vielleicht doch nicht nur Meinung ?

Unbestritten ist ja auch, dass die Natur viele Spielarten hervorbringt. Es gibt nachtaktive Tiere. Menschen, die früh aufstehen und welche, die den tag später beginnen. Morgenmuffel und welche die um 5 Uhr schon quatschen wollen .....
Mir wurde vor einigen Jahren im Schlaflabor gesagt, dass Menschen unterschiedliche Schlafbedürfnisse haben. Und dass mit dem Alter sich dieses verändern kann. Ganz so eindeutig scheint es also nicht zu sein. Gut, 4 Stunden sind wahrscheinlich zu wenig - 5 auf Dauer wohl auch. Im Schlaflabor ging man davon aus, dass die Menschen aufwachen, wenn das Schlafbedürfnis befriedigt ist. Dazu nicht nur die Dauer Einfluss hat, sondern auch der Anteil der Tiefschlafphase. Soweit die Erklärungen, die man mir als Nichtmediziner gegeben hat.
 
  • #34
@mokuyobi , ja, ja schon gut. Hast Du denn eine Studie bezüglich seniler Bettflucht parat? Die würde mich mehr interessieren als die Geburtsschlafstudie und wäre auch dem Durchschnittsalter der Foristen angemessen. 😉
W,56
 
  • #37
Also ich bin Ende 20 und ich brauche z.B. meine 8 Stunden Schlaf. Sonst funktioniere ich nicht, bin müde, Kopfschmerzen usw.
Ich könnte einfach gar nicht mit 4 Stunden Schlaf auskommen, es ginge nicht
Besonders wichtig ist es auch bei Teenagern; da zeigen alle Studien, dass mit mehr Schlaf die Noten besser sind im Vergleich zu vorher; eben wegen der Erinnerungsverarbeitung über Nacht.
Man steckt als erwachsener Mensch Stand der Forschung Schlaf auch schlechter weg, weil das Gehirn den Mangel noch schlechter kompensieren kann; nicht, weil man mehr braucht als vorher.
 
  • #38
Meine "Kinder" können locker das Doppelte von mir schlafen.
Meine private Studie zu präseniler Bettflucht, Sommer sind die Nächte noch etwas kürzer, prinzipiell wach vor dem Sonnenaufgang, Winter etwas länger, aber nicht lang.
Ob gesund, keine Ahnung, ich kann nicht länger schlafen.
Mein Indikator ist, bin ich fit, habe ich genug geschlafen 😉
 
  • #39
Ich möchte euch nicht mit langweiligen Ergebnissen zuschütten, aber einer geht noch 😂
Oft schläft man im Alter weniger. Dies ist aber häufig nicht gesund sondern meist auf andere Faktoren zurückzuführen: schlechtere Blase (man muss immer aufs Klo), Schlafapnoe durch Übergewicht oder erschlaffendes Gewebe, Hormone werden „schlechter“, die man zum einschlafen/durchschlafen braucht, der Körper kommt nicht mehr in die gesunden Schlafphasen. Es ist auch ein Anzeichen für Alzheimer… wenn man also noch gut und viel schläft im Alter, ist das topp fürs Gehirn und beugt wohl auch Demenz vor. Man sollte versuchen, alle störenderen Faktoren zu eliminieren (zB abends nicht mehr viel trinken; dunkles Zimmer, niedrigere Temperatur), damit das Gehirn die eigentlich benötigte Zeit erhält.
Ergo: es ist oft normal, weniger zu schlafen im Alter, aber nicht gesund.
Jetzt hör ich aber auf ^^ ich bin nur vom dem Thema sehr begeistert.
 
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  • #40
Frage : Wie zwingt man sich, die statistisch erforderlichen Stunden zu schlafen wenn man vorher schon aufwacht? Arzt, Therapeut, Rotwein? Der Mensch ist nunmal unterschiedlich, da hilft keine noch so bemühte Statistik.
 
  • #43
Frage : Wie zwingt man sich, die statistisch erforderlichen Stunden zu schlafen wenn man vorher schon aufwacht? Arzt, Therapeut, Rotwein? Der Mensch ist nunmal unterschiedlich, da hilft keine noch so bemühte Statistik.
Ich denke mal, dass man eben nur versuchen kann, alle störenden Faktoren auszublenden, da gibts ne Menge. Auch zu lange Licht abends verhindert, dass der Körper runterfährt. Alkohol generell ist immer schlecht, weil er die Prozesse im Gehirn unterbindet, heißt, man schläft gar nicht für das, was der Kopf eigentlich machen müsste. Wenn, ist morgens trinken besser :D
Klar wirds auch Unterschiede geben zwischen Menschen, wie beim chronologischen Rhythmus, aber die schwanken wohl zwischen 6,5 und 10 oder sowas; nicht bis runter auf 5 Stunden.
Wen es weiter interessiert, dem kann ich das Buch Why we sleep von Matthew Walker empfehlen, der beleuchtet da wirklich alles. Ist sehr interessant, wenn auch recht wissenschaftlich.
Vielleicht ist @Tom26 auch ein seltenes Wunder und es wäre dann besonders interessant, wenn er mal zu einem Schlafforscher geht; vielleicht könnte man seine Gene dann weiterverpflanzen? ^^
@Süsse65 _Also wenn du BIS ZU nicht verstehen kannst, tut es mir leid, weiterhin, dass auch du nicht zwischen Studien und Einzelfall unterscheiden kannst. Und dass Schichtdienst ungesund ist, weiß eigentlich heutzutage jeder. Was nichts daran ändert, dass das in manchen Berufen eben unvermeidbar ist.
 
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  • #44
Schlafmangel nach der Geburt ihres Babys lässt Mütter bis zu sieben Jahre altern.
Wow, dann bin ich ja bei drei Kindern schon 21 Jahre älter als die durchschnittliche 56jährige!!!! 😱😱😱

Also ich finde für eine 77jährige sehe ich noch ziemlich flott aus 😂

Und meine Oma väterlicherseits mit 7 Kindern und einer großen Metzgerei/Landwirtschaft war mind. 49 Jahre älter als ihr eigentliches Alter!!

Sie ist mit 87 gestorben, also biologisch durch die immense Alterung durch Schlafmangel eigentlich 136 😂.

Und den armen @godot mit seinen anstrengenden Nachtschichten kann man gar nicht mehr angucken.
Der ist so fertig dass der nicht mal Zeit hat für den Friseur 💇‍♂️.
 
  • #45
dass man mit 4-5 Stunden pro Nacht genauso gut funktioniert
Nachts - das ist wichtig. Als Nachtarbeiter schlafe ich morgens bzw. tagsüber. Ich merke, dass der Nachtschlaf viel erholsamer ist. Auch schlafe ich nachts meist durch, tagsüber wache ich häufig zwischendurch auf.
Ab 45 haben mir 5 Stunden Schlaf auch nicht mehr gereicht.
Da sieht man mal wieder wie unterschiedlich die Menschen sind. Als Jugendlicher bzw. als junger Kerl habe ich mehr geschlafen wie jetzt mit 59. Früher habe ich gerne mal 9 Stunden durchgeschlafen und bin danach voller Energie ins Leben gestartet. Jetzt reichen mir 6 Stunden und ich bin lange nicht mehr so fit. Das nennt sich 'senile Bettflucht'. Hoffentlich lassen sie mich später im Altenheim nachts durch die Flure laufen und binden mich nicht ans Bett fest.
Allerdings habe ich früher kurze Schlafenszeiten besser weggesteckt.
Und den armen @godot mit seinen anstrengenden Nachtschichten kann man gar nicht mehr angucken.
Der ist so fertig dass der nicht mal Zeit hat für den Friseur
Ich nehme das jetzt mal mit Humor obwohl ich mir nicht sicher bin ob es nett gemeint ist.
Ich gehe regelmäßig zum Friseur. Spitzen schneiden, Haare waschen und etwas plaudern.
 
  • #46
Dann wären eben solche Sachen wie Impfgegner weil "verursacht Autismus!"
Nein, definitiv nicht - hatte ich schon vor der Impfung. Die hat da nichts bewirkt.
Unbestritten ist ja auch, dass die Natur viele Spielarten hervorbringt. Es gibt nachtaktive Tiere....
Ist egal wann Du schläfst, nur dass und ausreichend - es geht um die Schlafdauer, welche man für effektive Informationsverarbeitung und zur körperlichen und geistigen Regeneration benötigt. Wann ist wurscht.

Im Schlaflabor ging man davon aus, dass die Menschen aufwachen, wenn das Schlafbedürfnis befriedigt ist.
Ist ein Analysefehler. Es gibt hochgetakete Menschen, die wachen auf, wenn das Minimum an Regeneration gedeckt ist (nicht das Optimum) - immer auf dem Sprung, immer in Anspannung. So gerät man trotzdem auf Dauer in ein Defizit an Erholung und Entspannung mit gesundheitlichen Folgeschäden für Herzkreislauferkrankungen und Stoffwechsel (Übergewicht) - bestes Beispiel Angela Merkel. Guck Dir eine Sequenz ihrer Bilder über 16 Jahre Regierung an, vergekich den Alterunsgprozess mit anderen Frauen und Du siehst, dass das leistungskultivierte "mir reichen 4 Stunden" seinen gesundheitlichen Tribut fordert.

Also ich bin Ende 20 und ich brauche z.B. meine 8 Stunden Schlaf.
Sei froh, ist eine gute Basis für Informationsverarbetung.

Ne, lass das mal mit der Studie. Über... gehäufte Toilettengänge auch nicht.
Fussbodenheizung reduziert das Problem :cool:. Du wirst kaum wach wenn der Boden warm ist auf den Du barfuss trittst. Glaub ner alten Frau.
 
  • #47
Vielleicht ist @Tom26 auch ein seltenes Wunder und es wäre dann besonders interessant, wenn er mal zu einem Schlafforscher geht; vielleicht könnte man seine Gene dann weiterverpflanzen? ^^
Ich denke, das willst du nicht wirklich .... lach.

Ansonsten halte ich deine Ausführungen für sehr interessant. Ja, als Teenie konnte ich auch ewig pennen ... bei mir wurde der Schlaf wenig, als ich ins Berufsleben eingestiegen bin. Klar, am Anfang war der Druck hoch - man musste sich beweisen, vorankommen. Dann musste man ausbauen - hatte wirklich wichtige Projekte. Erfolge und Misserfolge ... in beiden Fällen der Ansporn, mehr und besser zu machen. Dann der Knall - quasi mit 250 in den Leitplanken gelandet. Im übertragenen Sinne, chronische Krankheit, ich musste plötzlich Rücksicht auf mich selbst nehmen. Krankenhaus, wieder zusammengeflickt ... und wieder Gas gegeben. Aber weniger, ab da auch wieder länger geschlafen. Damals war auch die erste Untersuchung im Schlaflabor .....
Und seit diesem Knall mit 47 - oder ab 45, hat sich langsam aufgebaut, was ich aber nicht wahrhaben wollte, hat sich bei mir einiges geändert. Ich musste lernen, dass auch meine Kraft endlich ist, ich eben doch keine Maschine bin. Und ich mich mit der Sorgfalt, die ich meinen Autos angedeihen lasse , auch um mich selbst kümmern muss.
Tja, und heute freue ich mich auf den Ruhestand.

Anscheinend kann man sein Schlafbedürfnis über Jahre wirklich runterfahren, dabei Leistung bringen - aber irgendwann muss der Motor überholt werden.
Interessant auch deine Einlassung, dass auch die Studien eine gewisse Bandbreite bei der Schlafdauer sehen.

Aber du siehst - mich sollte man nicht klonen.
 
  • #48
Ist ein Analysefehler. Es gibt hochgetakete Menschen, die wachen auf, wenn das Minimum an Regeneration gedeckt ist (nicht das Optimum) - immer auf dem Sprung, immer in Anspannung. So gerät man trotzdem auf Dauer in ein Defizit an Erholung
Wo hier gerade so viele Schlafprofis am Start sind, kann ich ja mal für meinen Freund fragen: 😉

Ich selbst kann jederzeit überall schlafen und habe auch schon seltene Phasen mit Eskapaden gut überstanden (mein Rekord sind 48h ohne Schlaf auf dem Uni-Campus, die Bib hatte 24h geöffnet, Zähne geputzt habe ich mir dort im Badezimmer, statt Duschen war ich um 8 Uhr im Uni-Schwimmbad und danach fresh und wieder munter ab 10 Uhr im Unterricht, das war jedoch nur ein vorübergehender Lifestyle, den ich keinesfalls dauerhaft empfehlen würde), aber mein Freund hat durch seine regelmäßige(!) jahrelange Nachtarbeit (fängt meistens um ca. 3 Uhr morgens an) und den ständigen Wechsel von solchen Arbeitstagen, Tagen mit Bereitschaftsdienst, wo er aus dem Bett aufspringen muss, wenn er angerufen wird, und anderen Tagen, wo er einen normalen Tagesablauf hat, einen leider scheinbar dauerhaft etwas gestörten Schlaf. In seinen Erholungstagen würde er am liebsten zehn Stunden schlafen, aber wacht dann oft zu Unzeiten auf und kann dann nicht mehr weiterschlafen. Nur manchmal hilft es, wenn er ein paar Seiten in einem Buch liest, dann wird er wieder müde. Er hat es auch schon erlebt, dass er zu müde(!) zum Schlafen war, das gibt es tatsächlich auch, obwohl ich selbst es noch nie erlebt habe.

Herkömmliche Tricks wie Augenmaske oder Ohrenstöpsel benutzt er schon, irgendwelche Atemtechniken, Schafezählen oder Hörspiel-Hören hat er schon probiert, Medikamente will und darf er nicht nehmen.

Jetzt überlegen wir, was wir als nächstes probieren: ernsthafte regelmäßige Meditation oder wirklich mal einen Schlaf-Coach (so was müsste es doch angesichts der vielen schlafgestörten Menschen geben?) oder eine Nacht im Schlaflabor, um mal alles analysieren zu lassen?

Hat jemand Erfahrungen oder weitere Ideen?

w27
 
  • #49
...mein Freund hat durch seine regelmäßige(!) jahrelange Nachtarbeit (fängt meistens um ca. 3 Uhr morgens an) und den ständigen Wechsel von solchen Arbeitstagen, Tagen mit Bereitschaftsdienst, wo er aus dem Bett aufspringen muss, wenn er angerufen wird, und anderen Tagen, wo er einen normalen Tagesablauf hat, einen leider scheinbar dauerhaft etwas gestörten Schlaf.

Hat jemand Erfahrungen oder weitere Ideen?
Wenn jemand aufgrund einer solchen Konstellation ernsthafte Störungen und damit gesundheitliche Probleme entwickelt, und das schon vergleichsweise jung, dann würde ich den Job wechseln. Bei manchen funktioniert das gut, bei anderen eben nicht.
 
  • #50
aber mein Freund hat durch seine regelmäßige(!) jahrelange Nachtarbeit (fängt meistens um ca. 3 Uhr morgens an) und den ständigen Wechsel von solchen Arbeitstagen, Tagen mit Bereitschaftsdienst, wo er aus dem Bett aufspringen muss, wenn er angerufen wird, und anderen Tagen, wo er einen normalen Tagesablauf hat, einen leider scheinbar dauerhaft etwas gestörten Schlaf.
Wie @Lebens_Lust schon sagt, sind da manche Leute härter im Nehmen (auch wenn es NIE gesund ist), und andere nicht. Eine Freundin hat sich mit Schichtarbeit scheinbar dauerhaft ihren inneren Rhythmus zerschossen, auch Jahre nach Berufswechsel noch große Probleme mit dem Schlafen. Die innere Uhr ist etwas, was sehr wichtig ist und diese wird da einfach komplett ignoriert. Wenn man merkt, dass man das nicht hinbekommt, muss man schauen, das zu ändern. Was anderes kann man einfach nicht raten. Es gibt keinerlei Medikamente, die beim Schlafen wirklich helfen; Schlaftabletten wirken alle negativ, weil sie einen ausknocken und die normalen Gehirnprozesse verhindern, genau wie Alkohol und Co.
 
  • #51
aber mein Freund hat durch seine regelmäßige(!) jahrelange Nachtarbeit (fängt meistens um ca. 3 Uhr morgens an) und den ständigen Wechsel von solchen Arbeitstagen, Tagen mit Bereitschaftsdienst, wo er aus dem Bett aufspringen muss, wenn er angerufen wird, und anderen Tagen, wo er einen normalen Tagesablauf hat, einen leider scheinbar dauerhaft etwas gestörten Schlaf.
Ich sage dir ehrlich und ohne Beschönigung was ich wirklich denke: Ich würde sofort den Job wechseln. Der Mensch ist nicht dafür gemacht nachts dauerhaft wach zu bleiben, wozu schlafen sonst mind. 90% der Leute in der Nacht und nicht am Tag?

Ich weiss ich weiss. Ärzte, Feuerwehr, Pfleger etc. etc.-->Ja aber ich sage euch, das ist Schei***. Auch die beklagen sich und es gibt eindeutige Studien, die belegen, dass das alles andere als gesund ist. Er hat mit 34 (so alt ist er doch?!) ganz sicher noch die Möglichkeit den Job zu wechseln. Das würde ich ihm dringend raten. Dann schläft er ohne jegliches Hilfsmittel sehr wahrscheinlich wieder wie ein Baby.
 
  • #52
Wenn jemand aufgrund einer solchen Konstellation ernsthafte Störungen und damit gesundheitliche Probleme entwickelt, und das schon vergleichsweise jung, dann würde ich den Job wechseln. Bei manchen funktioniert das gut, bei anderen eben nicht.
Ihr Freund ist doch Pilot, als was könnte er mit dieser Ausbildung noch arbeiten? Er müsste eine neue Ausbildung/Studium beginnen, das macht man mit Mitte 30 in der Regel nicht mehr.
 
  • #53
Es gibt keine Studien, die belegen, dass man mit 4-5 Stunden pro Nacht genauso gut funktioniert und vor allem die Prozesse im Gehirn korrekt ablaufen können.
Was spielst du dich hier immer so auf mit deinen Studien? Ich glaub, du überschätzt deine Wirkung auf andere hier erheblich. Ich denke nicht, dass irgendjemand hier von deinem Intellekt geflasht ist. Ob du gerade die aktuellsten und die am besten belegtesten Studien rauskramst, kann keiner beurteilen, so lange er sich nicht die Mühe macht, selbst zu recherchieren. Für mich ist das nicht mehr als deine Meinung.
 
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  • #56
Das hatte ich jetzt nicht auf dem Schirm, aber auch da: was nützt es, wenn die Gesundheit ruiniert ist...
Genau. Manche Leute merken erst im Alter, wie sehr die Gesundheit vorgeht. Durch die Pandemie sollte doch weltweit ein gewisses Gesundheitsverständnis aufgekommen sein, wohl doch noch lange nicht bei allen.

Was nützt dir das tollste Salär und eine Arbeit die dir gefällt wenn die Arbeitsbedingungen dich körperlich inkl.psychisch langfristig kabutt machen? Ich sag es dir ---> GAR NICHTS. NUR SCHADEN WIRD ANGERICHTET.
 
  • #57
Genau. Manche Leute merken erst im Alter, wie sehr die Gesundheit vorgeht. Durch die Pandemie sollte doch weltweit ein gewisses Gesundheitsverständnis aufgekommen sein, wohl doch noch lange nicht bei allen.

Was nützt dir das tollste Salär und eine Arbeit die dir gefällt wenn die Arbeitsbedingungen dich körperlich inkl.psychisch langfristig kabutt machen? Ich sag es dir ---> GAR NICHTS. NUR SCHADEN WIRD ANGERICHTET.
Naja liebe @Meltan, du bist doch auch ein Mensch, der gerne mehrmals im Jahr weit in Urlaub fliegt.
Das machen eben die Piloten für dich.

Sollen die jetzt alle kündigen und sich einen anderen Job suchen?
Wie kommst du dann nach Australien, wo du hin möchtest?

Ebenfalls die Ärzte und Krankenschwestern die Nachtdienst haben, Menschen wie @godot, die Lebensmittel nachts ins Lager bringen, damit du morgens frisches Obst und Gemüse kaufen kannst etc. etc.

Nicht jeder hat halt den 09 to 05 Job.
Und es ist gut dass wir - dadurch dass jeder Mensch durch seine diversen Veranlagungen, Talente, Interessen und Fähigkeiten einen anderen Beruf hat - so ein luxuriöses und bequemes Leben führen können, in dem es uns an nichts mangelt.

Dafür braucht es eben auch Menschen die nachts arbeiten/bzw. auf Abruf im Notfall bereitstehen.
 
  • #58
Ihr Freund ist doch Pilot, als was könnte er mit dieser Ausbildung noch arbeiten?
Er kann Kurz und Mittelstrecke fliegen. Das ist dann innerhalb Europas und meist nicht mit Nachtflügen verbunden. Aber eben mit Gehaltseinbusen.
Es gibt sehr viele Einschränkungen bzgl. Arbeitszeiten und Flugzeiten (nicht das Selbe). Und es gibt den Fliegerarzt, der sehr schnell fluguntauglich schreibt.
Kurz vor der Pensionierung wechseln auch manche Piloten in die Verwaltung - also Bürojob. Geht aber fast nur bei der Lufthansa in D.
Was auch geht - Firmenjets fliegen. Die Jobs sind allerdings rar. Oder Lear - da bist du oft über eine Woche von daheim fort.

Ausbilder geht auch - Checkkapitän im Simulator. Aber auch hier - sehr wenige Arbeitsplätze.
 
  • #59
Naja liebe @Meltan, du bist doch auch ein Mensch, der gerne mehrmals im Jahr weit in Urlaub fliegt.
Das machen eben die Piloten für dich.

Sollen die jetzt alle kündigen und sich einen anderen Job suchen?
Wie kommst du dann nach Australien, wo du hin möchtest?

Ebenfalls die Ärzte und Krankenschwestern die Nachtdienst haben, Menschen wie @godot, die Lebensmittel nachts ins Lager bringen, damit du morgens frisches Obst und Gemüse kaufen kannst etc. etc.

Nicht jeder hat halt den 09 to 05 Job.
Und es ist gut dass wir - dadurch dass jeder Mensch durch seine diversen Veranlagungen, Talente, Interessen und Fähigkeiten einen anderen Beruf hat - so ein luxuriöses und bequemes Leben führen können, in dem es uns an nichts mangelt.

Dafür braucht es eben auch Menschen die nachts arbeiten/bzw. auf Abruf im Notfall bereitstehen.
Ja eben. Das stimmt. Ich selber suche genau wegen solchen Belastungen einen möglichst easy Bürojob aus mit guten Bedingungen. Aber mir ist bewusst, dass wir Pflegepersonal, Ärzte und all das brauchen. Darum bin ich auch dankbar. Ich finde auch, man könnte solchen systemrelevanten Jobs bessere Löhne zusprechen.

Für die individuelle Gesundheit von @Inanna* Freund ist es sicher besser, wenn er langfristig einen "normalen" Job mit "normalen" Arbeitszeiten macht.
 
  • #60
Was spielst du dich hier immer so auf mit deinen Studien? Ich glaub, du überschätzt deine Wirkung auf andere hier erheblich. Ich denke nicht, dass irgendjemand hier von deinem Intellekt geflasht ist. Ob du gerade die aktuellsten und die am besten belegtesten Studien rauskramst, kann keiner beurteilen, so lange er sich nicht die Mühe macht, selbst zu recherchieren. Für mich ist das nicht mehr als deine Meinung.
Äh? Was hat Studien lesen mit Intellekt zu tun? Ich denke nicht, dass ich hier die schlauste bin oder irgendeine "Wirkung" habe. Das ist nur ein Forum, ich muss mich hier nicht profilieren. Es ist halt nur was anderes, wenn etwas wissenschaftlich erforscht wurde an einer Vielzahl von Personen (nicht von mir, ich bin nicht in der Wissenschaft!!) und jeder mit Einzelerfahrungen kommt. Das nervt mich, weil das gesamtgesellschaftlich immer wieder ein Problem ist, dass Leute das falsch verwenden. Du musst es ja nicht lesen. Vielleicht interessiert es aber halt manche. So bösartig musst du jedenfalls nicht werden, so kurz vor Weihnachten.
Ich bin eher ein Kämpfer für die (korrekt verstandene!) Wissenschaft. Wenn die sagt, Mütter altern schneller durch den Schlafmangel, ist das erstmal nur eine Erkenntnis, keine Bewertung oder Mütter-Bashing. Sondern zeigt ja eher, was für einen harten Job Eltern in den ersten Jahren leisten.
Aber mir ist bewusst, dass wir Pflegepersonal, Ärzte und all das brauchen. Darum bin ich auch dankbar. Ich finde auch, man könnte solchen systemrelevanten Jobs bessere Löhne zusprechen.
Das finde ich auch. Gerade weil eben manche Berufe Schichtdienst verlangen (gerade in der Medizin) sollte da wirklich auch honoriert werden, da es für die Gesundheit auf jeden Fall abträglich ist UND gesellschaftlich absolut notwendig.
Wenn jemand aber merkt, dass er das einfach nicht aushält, ist es immer besser, er versucht sich umzuorientieren. Ist bei Pilot wie Tom sagt schon in Grenzen möglich. Es gibt auch Lehrer, die merken schnell, sie können die Belastung nicht ertragen. Dann ist es auch klüger, etwas anderes zu versuchen, als bis zum Burn-out zu warten. Das bedeutet nicht, dass Lehrer oder Pilot oder Arzt unwichtig ist, ganz im Gegenteil; es ist härter als viele andere Jobs.
 
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