• #1

Wie gross ist die Chance, als Einzelgänger eine Einzelgängerin zu finden?

Ich bin schon mein ganzes Leben lang mehrheitlich ein Einzelgänger. Eher unfreiwillig, es führte einfach Dies und Das im Leben dazu.

Grundsätzlich bin ich nicht unglücklich darüber, ich komme selber mit mir gut alleine klar, ich vermisse kein soziales Umfeld.

Aber je länger je mehr vermisse ich die Zweisamkeit mit einer Frau.

Aus meiner Sicht kann es nur funktionieren, wenn die Frau auch eine (unfreiwillige) Einzelgängerin ist. Eine, die gleiche Bedürfnisse und Ansichten hat. Alle anderen Welten liegen mir zu weit auseinander.

Suche ich da die Nadel im Heuhaufen oder gibt es mehr Einzelgänger als gedacht?
 
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  • #2
Grundsätzlich bin ich nicht unglücklich darüber, ich komme selber mit mir gut alleine klar, ich vermisse kein soziales Umfeld.
Das ist eine positive Eigenschaft, die allermeisten Menschen sind mit sich alleine unglücklich, können quasi nicht alleine sein und brauchen deshalb ständig einen Partner, diese Version finde ich nicht positiv, nicht förderlich!
Aus meiner Sicht kann es nur funktionieren, wenn die Frau auch eine (unfreiwillige) Einzelgängerin ist. Eine, die gleiche Bedürfnisse und Ansichten hat. Alle anderen Welten liegen mir zu weit auseinander.
Das ist grundsätzlich so, egal wie ein Mensch gepolt ist, er braucht immer den Menschen, mit passenden Polarität in der Geisteshaltung und mit der Einstellung, sonst wird das nichts!
Suche ich da die Nadel im Heuhaufen oder gibt es mehr Einzelgänger als gedacht?
Partnersuche ist grundsätzlich die Nadel im Heuhaufen zu suchen, da müssen viele emotionale Passungen kompatibel sein, mehr als nur rationale und zweckgebundene Konditionierungen!
 
  • #3
Du wärst absolut perfekt für mich, wenn noch einige Eckdaten und Lebensanschauungen übereinstimmen würden. Ich bin seit früherster Kindheit der Typ Einzelgängerin. Sehr zum Unverständnis meines Umfelds.
 
  • #4
Du glaubst doch wohl nicht wirklich dass Du keine Partnerin finden kannst, weil du Einzelgänger bist. Ich gehe davon aus, dass Du ein moderner Mann bist, gepflegtes Aussehen, dazu noch eine von den Damen bevorzugte Körpergröße. Sportliche Figur kommt auch immer gut an.
es führte einfach Dies und Das im Leben dazu.
Sind das Ausreden? Was waren denn diese Dinge, die Dich von den Menschen entfernt haben. Ich vermute mal, dass hinter dieser Aussage noch einige Probleme lauern können, die eine Liebesbeziehung im Keim ersticken könnten.
Aus meiner Sicht kann es nur funktionieren, wenn die Frau auch eine (unfreiwillige) Einzelgängerin ist. Eine, die gleiche Bedürfnisse und Ansichten hat
Nein, da kommt doch eher Langeweile auf.
 
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  • #5
Was genau meinst Du denn damit, dass die Frau auch Einzelgängerin sein sollte? Es würde doch gar nichts ausmachen, wenn sie einen Freundeskreis hätte, in den Du mit integriert werden kannst, dh. die Leute gefallen Dir auch so als Bekannte. Mal zu einer Grillparty gehen oder auf eine Hochzeit eingeladen werden.

Vielleicht bist Du nur zwangsweise ein Einzelgänger aber kein Misanthrop und kannst es durchaus "ertragen", auch mal in der richtigen Gesellschaft zu sein und Dich zu unterhalten.

Was ich allerdings wichtig als Punkte finde, ist: Ist sie sehr in ihrer Familie integriert und warten somit pro Monat mindestens zwei Kaffeebesuche auf Dich. Will sie Kinder.
 
  • #6
Wenn du Einzelgänger aus Überzeugung wärst, würde ich sagen: Ja, das gibt es sicher, und dann musst du nur die richtige finden. Es gibt viele introvertierte Menschen, die sich selbst genügen und dann auch in einer Partnerschaft sehr glücklich sind.
Aber du bist ja unfreiwillig Einzelgänger. Wäre es da nicht der bessere Schritt, das erstmal zu ändern anstatt jemanden zu suchen, der in der gleichen unzufriedenen Lage ist wie du? Das erscheint mir eigentlich besser. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man ausgeglichen und relativ glücklich ist, wenn einen die Umstände zu einem Leben zwingen, das man nicht gewollt hat? Auch spricht für mich aus dem, was du schreibst, so eine Art Abschieben von Verantwortung auf alles andere um dich herum, warum die Dinge so sind, wie sie sind. Das ist auch nicht grad positiv.
Bedeutet: Ich bin eher introvertiert und habe gern meine Ruhe. Mein Freund auch. Wir sind aber charakterlich so, und nicht durch das Leben irgendwie in dieser Rolle gelandet, weshalb wir sehr zufrieden sind. Ich würde jetzt keinen Partner haben wollen, der die ominösen Umstände dafür verantwortlich macht, nichts daran ändert - naja, und mich ja auch nicht wollen würde, weil ich ja keine unfreiwillige Einzelgängerin bin.. Das klingt eher wie "ich bin ein Ausgestoßener der Gesellschaft ohne Grund und suche daher jemanden, dem das auch so geht, so dass wir uns in Selbstmitleid suhlen können", nicht, ich lebe gern so und so und suche ein passendes Gegenstück.
w, 37
 
  • #7
Vielen Dank schon mal für Eure Antworten.

Mit dem Wort "unfreiwillig" habe ich wohl das Falsche geschrieben und löst jetzt viele Spekulationen und Verwirrungen aus. Es ist etwas sehr Privates, auf das ich hier nicht eingehen möchte. Ich dachte, es würde reichen, wenn ich "unfreiwillig" schreibe - somit habe ich falsch gedacht.

Ein Misanthrop, gezeichneter des Lebens, ein Ausgestossener usw. bin ich nicht.

Der Standpunkt ist wie in meinem ersten Beitrag erwähnt:

Grundsätzlich bin ich nicht unglücklich darüber, ich komme selber mit mir gut alleine klar, ich vermisse kein soziales Umfeld.

Hier und heute (und eigentlich schon immer) bin ich ein Einzelgänger aus Überzeugung. Es ist mein Charakter. Ich bin introvertiert, ein ruhiger Mensch, komme gut mit mir alleine klar und schätze das Gesellschaftliche nur mit einer Person. Mehr muss nicht sein und will ich auch nicht.
 
  • #8
Grundsätzlich bin ich nicht unglücklich darüber, ich komme selber mit mir gut alleine klar, ich vermisse kein soziales Umfeld.

Doch. Sonst hättest Du diesen Beitrag hier nicht geschrieben. Jedenfalls ist ein Persönlichkeitsanteil in Dir, der nicht einzelgängerisch ist und der stark genug ist, Dich sich in diese Richtung äußern zu lassen.

Mit einer Einzelgängerin kannst Du wenig anfangen. Da müssten ja beide gleichzeitig über ihre Hemmung springen, was sehr unwahrscheinlich ist. Und die sonstigen Passungsprobleme, wie sie alle Paare haben, kommen natürlich hinzu.

Vielversprechender scheint mir zu sein, Deinen auf soziale Kontakte hin orientierten Persönlichkeitsanteil zu stärken. Beobachte Dich daraufhin, worauf dieser Lust hat. Setze das peu à peu um, konditioniere Dich um. Das wird nicht von heute auf morgen gehen. Der Rest ergibt sich dann von selbst.
 
  • #9
Ich bin schon mein ganzes Leben lang mehrheitlich ein Einzelgänger. Eher unfreiwillig, es führte einfach Dies und Das im Leben dazu
Das schreibst du aber nun mal so. Anders interpretieren fällt mir da schwer - wie gesagt, wenn man vom Charakter gern alleine ist, würde man das doch nie so formulieren? Du hast den Zustand akzeptiert, aber er ist unfreiwillig. Das klingt halt eher resigniert als zufrieden? Wie soll man das denn anders verstehen?
 
  • #10
Hm, schwierig.
Auch wenn manche Frau das jetzt hier plötzlich anders darstellen sollte:

Die soziale Vernetzung der Männer ist den Meisten schon sehr wichtig und selbst wenn nicht:
Wenn in Deinem Dateprofil stehen sollte,
"komme mit mir selbst super klar"
oder
"mache gerne mein Ding alleine "

dann klicken wohl viele weiter.
Zu speziell.

Viele Frauen hier in Forum (aber auch in meinem Bekanntenkreis) werden ziemlich mißtrauisch, wenn sie mitbekommen, dass jemand keine bzw. kaum Freunde hat.

Eine FS ging hier im Forum sogar mal soweit, dass sie einen Interessenten nicht wollte, weil der ja dann "zur Hochzeit auf seiner Seite" (weiß nicht mehr ob Kirche oder Standesamt) dann niemanden hätte.
Dann würde sie sich ja schämen....


Also:
Dein Chance ist nicht allzu groß. Ich würde das trotzdem in das Profil hineinschreiben.
Es muss ja nur Eine passen.
 
  • #12
@R-H , was versprichst du dir von Zweisamkeit mit einer Frau? Gerade wenn man es gewohnt ist, alleine zu sein, kann eine Paarbeziehung ziemlich anstrengend sein.

Wichtig wäre mir als deiner Partnerin, dass sich dann nicht deine Welt und alle deine Hoffnung nur alleine um mich drehen. Dieser Vorstellung könnte ich nicht gerecht werden. Wenn die Frau deine einzige Bezugsperson ist, musst du aufpassen, in ihr nicht den letzten Grashalm zu sehen und sie zu sehr zu brauchen.
Ich bin auch introvertiert, und genau deshalb ist es wichtig für mich, dass mein Partner mich nicht "braucht", dass er nicht klammert. Dass er abends auch mal ohne mich ausgeht oder mal ein Wochenende mit seinen Freunden wegfährt und ich genug Zeit für mich selbst habe. Ruhe ist mir heilig.
Wie geht es dir damit? Was für eine Partnerin stellst du dir vor, eine, die auch mal ihr Ding macht und dir Freiraum lässt oder eine, die jede Sekunde mit dir verbringen möchte?

W36
 
  • #13
Aus meiner Sicht kann es nur funktionieren, wenn die Frau auch eine (unfreiwillige) Einzelgängerin ist. Eine, die gleiche Bedürfnisse und Ansichten hat. Alle anderen Welten liegen mir zu weit auseinander.
Zuallererst solltest du zu dir stehen. Du bist ein Einzelgänger. Das ist gut so. Wenn du damit zufrieden bist, strahlst du das aus.

Wieso muss die Frau auch eine Einzelgängerin sein? Genügt doch, wenn sie Tiefgang hat. So gegensätzliche Pole können sich ganz gut ergänzen. Es gibt durchaus kommunikative Frauen, die gerne einen ruhenden Pol an ihrer Seite haben.
 
  • #14
Ruhe ist mir heilig.
Wie geht es dir damit? Was für eine Partnerin stellst du dir vor, eine, die auch mal ihr Ding macht und dir Freiraum lässt oder eine, die jede Sekunde mit dir verbringen möchte?
Ein Einzelgänger ist nicht automatisch ein Klammerer. Wenn jemand Schwierigkeiten im Umgang mit Menschen hat weil er nicht so empathisch ist und daher soziale Kontakte meidet (als Folge weil er sich immer unbeliebt macht/wenig Selbstvertrauen etc.) kann er sich doch in jemanden verlieben, der ihm Sicherheit gibt und dem er sich öffnen und anvertrauen kann. Aber durch das viele Einzelgänger-Sein ist er Menschen nicht gewöhnt, kann nicht mit ihnen umgehen. Daher braucht er viel Zeit für sich, auch in der Beziehung.
 
  • #15
Wenn in Deinem Dateprofil stehen sollte,
"komme mit mir selbst super klar"
oder
"mache gerne mein Ding alleine "
Ich würde das an deiner Stelle nicht so schreiben und nicht zu gezielt nach einer Einzelgängerin suchen, sondern eher schreiben, dass du ruhig bist und gemütliche Zweisamkeit genießt oder so was, das wirkt sympathischer und entspricht ja auch der Wahrheit.
Viele Frauen hier in Forum (aber auch in meinem Bekanntenkreis) werden ziemlich mißtrauisch, wenn sie mitbekommen, dass jemand keine bzw. kaum Freunde hat.
Ehrlich gesagt habe ich das Gefühl, dass viele Männer nicht unbedingt einen großen Freundeskreis haben, sondern ihren Alltag dann hauptsächlich mit ihrer Freundin verbringen. Das wirkt auf mich ganz normal. Meine Partner waren immer eher ruhig und häuslich.
Allgemein ist Einzelgängertum dann unproblematisch, wenn der Mann glücklich und unabhängig ist, sich schlicht gut alleine beschäftigen kann und nicht langweilt. Sein Einzelgängertum sollte nicht mit irgendwelchen schlimmen Charaktereigenschaften oder Macken zusammenhängen (Messie, depressiv, nicht vorzeigbar, dunkle Geheimnisse etc.). Er soll mich als Freundin nicht zur Hauptbezugsperson oder "Retterin" machen und nicht schwach, bedürftig oder depressiv wirken.
Wichtig wäre mir als deiner Partnerin, dass sich dann nicht deine Welt und alle deine Hoffnung nur alleine um mich drehen. Dieser Vorstellung könnte ich nicht gerecht werden. Wenn die Frau deine einzige Bezugsperson ist, musst du aufpassen, in ihr nicht den letzten Grashalm zu sehen und sie zu sehr zu brauchen.
Genau das.
Ansonsten, wenn jemand halt normal arbeitet, bei der Arbeit auch Kontakt zu Kollegen hat und die Zeit nach Feierabend und die Wochenenden lieber mit mir alleine verbringen will, finde ich das erstmal normal und unbedenklich. Ich fände es schon gut, wenn jemand kein depressiver Menschenfeind ist, sondern gelegentlich auch mal jemanden trifft, aber das muss überhaupt nicht regelmäßig sein, denn ich selbst verbringe meine Freizeit ebenfalls am liebsten nur mit meinem Partner.

Es muss dich eigentlich doch nicht stören, wenn eine Partnerin ein paar mehr soziale Kontakte hat als du. Ich z.B. treffe mich meistens mit meinen Freunden sowieso alleine. Während mein Partner anderweitig beschäftigt ist, gehe ich mit denen spazieren oder koche mit denen zusammen. Und nachdem ich mich verabschiedet habe, bin ich dann wieder mit meinem Partner zusammen und erzähle, was ich erlebt habe. So was muss dich doch nicht stören, also im Sinne von Ausschlusskriterium? Ich glaube, du hast dich da etwas reingesteigert und denkst, eine Partnerin müsste dir gleich sein, um deine spezielle Art zu "ertragen", aber sieh dich selbst mal nicht als so besonders, schwierig und negativ (Denkst du negativ über dich selbst? Das wäre klärungsbedürftig).
w26
 
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  • #16
Dass er abends auch mal ohne mich ausgeht oder mal ein Wochenende mit seinen Freunden wegfährt und ich genug Zeit für mich selbst habe. Ruhe ist mir heilig.
Wie geht es dir damit? Was für eine Partnerin stellst du dir vor, eine, die auch mal ihr Ding macht und dir Freiraum lässt oder eine, die jede Sekunde mit dir verbringen möchte?
Ich glaube nicht, dass er DAS mit "Einzelgänger" meint.

Wenn @R-H das ist, was ich vermute, also ein wirklicher Einzelgänger, dann hat er kaum Freunde und fährt auch nicht mal eben für ein Wochenende fort und lässt die Frau zuhause (wenn er denn eine findet).

Aber durch das viele Einzelgänger-Sein ist er Menschen nicht gewöhnt, kann nicht mit ihnen umgehen. Daher braucht er viel Zeit für sich, auch in der Beziehung.
DAS wird es wohl eher sein....
 
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  • #17
Allgemein ist Einzelgängertum dann unproblematisch, wenn der Mann glücklich und unabhängig ist, sich schlicht gut alleine beschäftigen kann und nicht langweilt.
Bis jetzt gab es noch keine Frau, welche gut damit klarkommt, dass ich oft bis tief in die Nacht arbeite, oder ebenso lange an meinen Maschinen tüftle.

Nicht nur bei mir, auch im gesamten Freundeskreis, erwarten alle Frauen, dass der Partner wenigstens jeden zweiten bis dritten Abend mit ihnen zusammen verbringt.

Ich glaube Euch fast allen nicht, dass ihr wirklich mit einem echten Einzelgänger zusammenleben wolltet.

On the long run haben Frauen eher selten Probleme mit klammernden Männern, als umgekehrt.

Ich kann dem FS nur raten, eine Zusammenleben mit einer FRau wirklich gründlich zu probieren, wenn er denn jemals so weit kommt.
 
  • #18
Bis jetzt gab es noch keine Frau, welche gut damit klarkommt, dass ich oft bis tief in die Nacht arbeite, oder ebenso lange an meinen Maschinen tüftle.

Nicht nur bei mir, auch im gesamten Freundeskreis, erwarten alle Frauen, dass der Partner wenigstens jeden zweiten bis dritten Abend mit ihnen zusammen verbringt.
Ach man, du wirkst hier im Forum immer so sympathisch, das tut mir jetzt echt etwas leid, wenn ich das lese.

Ja, mit einem extremen Einzelgänger wäre ich wohl wirklich nicht so gerne zusammen, und da stellt sich auch die Frage, warum er überhaupt eine Partnerin sucht. Aber gewisse einzelgängerische Züge oder eine etwas introvertierte Art finde ich nicht schlimm.

Naja, ich bin ja bekanntermaßen mit meinem Piloten zusammen, der jede zweite Woche komplett weg und unterwegs ist. Stört mich gar nicht. Im Gegenteil, ich finde das optimal, weil ich dann Zeit für mich habe und mich immer auf ihn freuen kann. Ich langweile mich alleine überhaupt nicht, sondern habe selbst immer was zu tun, kann mich immer gut beschäftigen. Eigentlich würde ich auch jede Nacht bis 0 oder 2 Uhr arbeiten, aber wenn er da ist, mache ich dann doch früher Schluss, denn in einer Partnerschaft finde ich es schon auch wichtig, Zeit miteinander zu verbringen, sonst bräuchte man ja keinen Partner.

w26
P.S. Gerade ist es 1:56 Uhr. Mein Partner ist schon um 22 Uhr ins Bett gegangen, ich bin noch wach ... Wir machen das oft so, dass wir abends spazieren gehen, zusammen essen (vorhin haben wir auf dem Balkon gegrillt, lecker!) und etwas kuscheln und reden, er dann schlafen geht und ich mich noch einige Stunden alleine mit meinen Sachen beschäftige. Meistens stehe ich dann sogar früher auf. 😅
 
  • #19
Lieber @R-H
als Einzelgänger verbringst du kaum Zeit mit anderen Menschen, ja? Gilt das nur für Freunde/Bekannte/Familie oder auch für eine mögliche Partnerin, also wäre das mit ihr genau so oder anders? Ich meine, würdest du mit deiner Partnerin dann schon gerne Zeit verbringen (nur mit ihr zu Hause) oder suchst du eine Frau, die du nur sporadisch treffen willst? Könntest du dir vorstellen, mit einer Frau zusammen zu wohnen und jeden Abend mit ihr zu essen oder wäre dir z.B eine Fernbeziehung lieber, wo ihr euch einmal im Monat für ein Wochenende seht?
w26
 
  • #20
Wenn man Einzelgänger ist und einen Partner hat, dann ist man kein Einzelgänger.
Ein Einzelgänger ist jemand, der am liebsten alleine ist und nicht zu zweit.
Deshalb ist deine Definition etwas kompliziert.
Also, ich kann dir nur von mir berichten. Ich war mit jemanden zusammen, der ein sogenannter Einzelgänger ist, der gerne alleine war und seine Ruhe brauchte.
Nachdem das am Anfang der Beziehung kein Problem war, hielt er mich später immer mehr auf Abstand. Es sah zum Schluss in etwa so aus, das wir uns so 3 mal die Woche für 2-3h trafen und das fand er gut. Es war quasi so eine Art Besuchszeit.
Hatte aber in meinen Augen nichts mit Beziehung zu tun. Eher eine Freundschaft plus. Wo man sich mal sporadisch trifft, zärtlich ist und vielleicht auch manchmal einen Ausflug macht.
Es gibt durchaus Frauen, die das auch mögen.
Für mich zb war das nichts, da ich auch zb gemeinsame Wochenende brauchte. Ich fühlte mich halt ständig abgewiesen.
Aber da sind Frauen ja nun mal unterschiedlich.
 
  • #21
Lieber @R-H
als Einzelgänger verbringst du kaum Zeit mit anderen Menschen, ja? Gilt das nur für Freunde/Bekannte/Familie oder auch für eine mögliche Partnerin, also wäre das mit ihr genau so oder anders? Ich meine, würdest du mit deiner Partnerin dann schon gerne Zeit verbringen (nur mit ihr zu Hause) oder suchst du eine Frau, die du nur sporadisch treffen willst? Könntest du dir vorstellen, mit einer Frau zusammen zu wohnen und jeden Abend mit ihr zu essen oder wäre dir z.B eine Fernbeziehung lieber, wo ihr euch einmal im Monat für ein Wochenende seht?
w26

Liebe Inanna

Du hast mich sehr gut verstanden bzw. die passenden Antworten gegeben und die richtigen Fragen gestellt.

Als Antwort habe ich diese schwarz hervorgehoben.

Genau so wünsche ich mir es und das ist das, was mir zu meinen Einzelgänger-Dasein fehlt. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass ich durchaus beziehungsfähig bin und nicht irgendwelche dunklen Geschichten dahinterstecken, welche einige mir unterstellt bzw. vermutet haben.

In diesem Sinne ist das Thema für mich abgeschlossen und danke allen, welche mich verstanden haben.
 
  • #22
Nochmals zum besseren Verständnis meiner Lage:

Frühere Erfahrungen haben gezeigt, dass ich als Einzelgänger maximal ein "Zweisamgänger" sein möchte. Alles, was über das "Zweisamgänger-Sein" hinausläuft, ist nicht so meine Sache.

Also habe ich für mich herausgefunden, dass eine Einzelgängerin, welche zur "Zweisamgängerin" werden möchte (gleiche Bedürfnisse und Ansichten teilt), die bessere Lösung wäre.

Deshalb im Titel die ganz einfache Frage. Klar, ich hätte schon von Anfang an mehr schreiben können. Aber es ist nun halt mal so gelaufen.
 
  • #23
Frühere Erfahrungen haben gezeigt, dass ich als Einzelgänger maximal ein "Zweisamgänger" sein möchte. Alles, was über das "Zweisamgänger-Sein" hinausläuft, ist nicht so meine Sache.
Ich versteh zwar immernoch nicht, wo das unfreiwillig herkommt.
Aber ich würde dann im Profil nicht nach einer Einzelgängerin suchen, sondern eher nach introvertierten Frauen, Frauen, die sich selbst gut beschäftigen können, eher ruhige (im Sinne von gesellschaftlich wenig aktive) Frauen. Einzelgänger hört sich wirklich eher nach "keine Paarbeziehungen" an.
Ich denke auch, dass die meisten Paarbeziehungen dann mit der Zeit doch sehr auf "man macht was zu zweit" fokussieren, gerade mit steigendem Alter. Und je nachdem, gibt es ja Paare, die wenig andere soziale Kontakte haben und sich eben zu zweit genügen. (Dabei besteht natürlich immer die Gefahr, dass man im Fall einer Trennung dann ganz allein dasteht - aber wenn man das vorher gewohnt war, ist es dann vielleicht nicht so schlimm.) Ich muss ehrlich sagen, ich habe mit COVID grad auch kein Problem seit einem Jahr hauptsächlich nur mit meinem Freund Zeit zu verbringen; meine Mutter dagegen dreht durch, weil ihr die sozialen Kontakte fühlen. Daher denke ich auch nicht, dass alle Frauen nur sehr soziale Männer wollen. Die sozialen Frauen, die selbst ein großes Netzwerk haben, unter Umständen, aber die suchst du ja auch gar nicht.
 
  • #24
Danke mokuyobi. Auch dies eine Antwort, welche in die passende Richtung geht.

Diesen Satz würde ich gerne löschen, da nur ich ihn verstehe und zum Thema falsch war:): Eher unfreiwillig, es führte einfach Dies und Das im Leben dazu.

Kann aber leider nichts mehr am Text ändern.
 
  • #25
Aber ich würde dann im Profil nicht nach einer Einzelgängerin suchen, sondern eher nach introvertierten Frauen, Frauen, die sich selbst gut beschäftigen können, eher ruhige (im Sinne von gesellschaftlich wenig aktive) Frauen. Einzelgänger hört sich wirklich eher nach "keine Paarbeziehungen" an.
Sehe ich auch so.
Ich muss ehrlich sagen, ich habe mit COVID grad auch kein Problem seit einem Jahr hauptsächlich nur mit meinem Freund Zeit zu verbringen; meine Mutter dagegen dreht durch, weil ihr die sozialen Kontakte fühlen. Daher denke ich auch nicht, dass alle Frauen nur sehr soziale Männer wollen. Die sozialen Frauen, die selbst ein großes Netzwerk haben, unter Umständen, aber die suchst du ja auch gar nicht.
Und ja, so ist es bei mir auch. Ich leide eigentlich kaum unter den Kontaktbeschränkungen, weil ich auch davor nicht jedes Wochenende feiern gegangen bin, und verbringe wie vorher einfach den Alltag mit meinem Partner, unternehme viel mit ihm. Es gibt also, @R-H , einige Frauen, die am liebsten Zeit mit ihrem Partner verbringen und nicht ständig andere sehen müssen. Trotzdem meine ich, dass du eine Frau nicht ablehnen solltest, wenn sie dann doch gelegentlich mal Freunde oder Verwandte besuchen will. Also da finde ich, kannst du auch etwas tolerant und offen sein und solltest ihr Kontakte nicht sozusagen verbieten, weil du unbedingt eine Einzelgängerin willst.
w26
 
  • #26
Bei mir ist es ähnlich. Ich bin seit jeher der klassische Einzelgänger, für den sehr vieles, was als "sozial angemessen" gilt, eher energieraubend ist. Vor allem so Geschichten wie Smalltalk mit völlig Fremden oder diese ganzen Firmenaktivitäten, die sie einem als Benefit verkaufen. Für mich ist sowas wie das firmeninterne "Sommerfest" total überbewertet.
Die paar guten Freunde, die ich habe, kenne ich alle aus der frühesten Schulzeit. Sie haben alle zumindest ähnliche Charaktereigenschaften wie ich.

Die Frage, ob es denn eine "passende" Partnerin für mich gibt, also jemand, der nicht wirklich nach sozialen Aktivitäten süchtig ist, sondern sich auch sowas wie die traute Zweisamkeit vorstellen könnte, habe ich mir folglich auch schon öfter gestellt. Gerade in der heutigen Zeit, wo doch alles überall so nach "Lifestyle" schreit/verlangt und sich jede/r als Abenteurer/in präsentiert. Oft habe ich das Gefühl, als lebte ich in einer Parallelwelt mit meinen Ansichten.

Leider habe ich so eine zu mir passende Person bisher nicht gefunden. Ich hatte mehrere langjährige Beziehungen, aber die Differenzen waren ob kurz oder lang immer zu groß, da sie alle im Vergleich zu mir eher extrovertiert waren. Allerdings muss ich sagen, je älter ich werde, desto zufriedener bin ich mit mir alleine, ab und zu meinen Freunden und meiner Familie.
Noch nie habe ich so wenig das Bedürfnis nach einer Partnerin gehabt, wie aktuell (bin Mitte 30).

Vielleicht spielt mir das Schicksal nochmal einen besonderen Menschen in die Hände. Aktiv suchen werde ich aber nicht mehr danach. Zumal sich, zumeist die Männer kommt mir vor, dabei meist total zum Affen machen. :D

So, das hat jetzt überhaupt nicht weitergeholfen, aber mir hat es Spaß gemacht zu schreiben. Gern geschehen. ;)
 
  • #27
Danke - The_Weekend.

Der erste und dritte Abschnitt treffen meine Ansichten genau:)
 
  • #28
Ich bin auch so ein - anfangs eher unfreiwilliger - Einzelgänger.
Deinen schwer verständlichen Satz habe ich in dem Sinne interpretiert, dass du vielleicht als junger Mensch gern Anschluss an andere gehabt hättest, das aber nie so richtig funktioniert hat, weil die einfach zu "anders" waren. Oder du eben :D. Zumindest bei mir war das so.

Irgendwann habe ich dann aber begriffen, was "introvertiert" bedeutet und mich damit arrangiert. Und aufgehört, mich für irgendwie "falsch" zu halten. Wenige gute und enge Kontakte (die sich allerdings alle erst im Erwachsenenalter ergeben haben). Eine langjährige Ehe mit einem ähnlich gestrickten (leider trotzdem nicht wirklich passend) und dann doch getrennt.
Keine Angst vorm Alleinleben (im Grunde habe ich die letzten acht Jahre meiner Ehe allein gelebt), aber schnell wieder einen Partner gefunden, der nicht ganz so intro ist, aber mich in Ruhe lässt, wenn ich Ruhe brauche.

Deshalb denke ich, ein Mensch, der dich liebend akzeptiert, würde ebenfalls passen.
 
  • #29
Wenn du unfreiwillig Einzelgänger bist, bist du damit nicht glücklich. Sorry. Dann HEMMT und HINDERT dich etwas in dir selbst daran das zu tun, womit du glücklich wärst. Da solltest du dringend in deiner Vergangenheit nachschauen (Ängste, Traumata, Enttäuschungen etc.)

Ich bin eine absolut freiwillige Einzelgängerin. Ich habe lediglich 3 Freunde, von denen ich 2 regelmäßig sehe. Ansonsten habe ich meine Tiere und meine Familie. Auch ich bemerke, dass mein Umfeld meist mit Unverständnis reagiert. Aber das sollte einem egal sein. Ich bin glücklich. :) Das zu erreichen ist sehr schwer, das ist mir auch klar.
In meinem Job habe ich jeden Tag mit neuen Menschen zu tun - neu drauf einlassen, neu reagieren, Probleme anhören. Mir reicht die Prise "Mensch" so vollkommen aus. Alles andere wäre mir zu viel. Auch Menschenmassen mag ich nicht.
Und ja, ich denke es ist schon schwer so jemanden zu finden. Die meisten sind von der Bestätigung anderer (vom außen) abhängig, versuchen krampfhaft anderen zu gefallen und vergessen sich selbst darüber. Ich habe in meinem Leben bisher leider nur eine einzige Ausnahme getroffen.

Viel Glück und Erfolg!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #30
Ich denke nicht, dass du Einzelgänger bist. Als Single ist man oft mal phasenweise ein Einzelgänger, aber Beziehung und Liebe heißt nun mal zu zweit durchs Leben gehen und dabei zu verschmelzen. Der Mensch ist nicht für das Alleinsein geboren.

Ich spüre in dir als Einzelgänger eher eine große Schwäche und einen immensen Angst vor Verletzungen und Schmerz.

Auch "gegen alle anderen Welten" zu sein, ist nicht die Eigenschaft von Liebenden. Liebende lieben alles und umarmen die ganze Welt, das spürt man richtig. Daher bist du wohl auch alleine.
Eine Frau, die so gepolt ist wie du, braucht dich nicht, du würdest sie erdrücken oder einschränken oder sie mit irgendwas bevormunden. Meist haben solche Frauen psychische Probleme und sind psychisch instabil bzw. lassen sich von nichts und niemanden was sagen, auch von dir nicht. Eure Beziehung wäre nur Drama und Konflikte darüber, wie "hart die Welt ist und wie gemein jeder (auch der Partner) ist".
Meiner Ansicht nach sind solche Menschen einfach nur noch nicht reif genug fürs Leben, diese Einzelgänger. Liebe ist nämlich was anderes.


Ich war früher auch ein richtiger Einzelgänger, heute kommt mir das skurril vor, da ich mittlerweile richtige Liebe erfahren habe. Das schaltet dieses Einzelgängertum ganz schnell aus, weil man dann in seine Mitte mit dem anderen kommt. Der Bedarf, sich alleine durch die Welt zu schlagen hört dann ganz plötzlich auf.

Sicherlich ist die Chance sehr gut, auf eine "Einzelgängerin" zu treffen. Diese Frauen laufen zu Hauf draußen herum. Siehe Facebook. Alles rotzige, psychisch kaputte Frauen, die kein Blatt vor den Mund nehmen, was sie von Männern und Leuten halten. Meiner Ansicht nach nicht der Typus Frau, den man(n) heiraten würde oder als Mutter der eigenen Kinder infrage kommt.

Ich finde eine Unsitte in heutiger Zeit, möglichst "einzelgängerisch" bleiben zu wollen. Das alles ist mangelnde Reife und Verantwortung von nicht erwachsenen Menschen. Führt niemals in eine große Liebe, sondern meist geradewegs in unverbindliche Verhältnisse oder Affären mit viel Drama.
 
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