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  • #61
Gleich und Gleich gesellt sich gern - das gilt auch für die Finanzen. Es kommt ja nicht nur auf das Einkommen an sondern auch auf das Vermögen, die Ersparnisse etc und das zu erwartende Erbe. Darüber muss offen und ehrlich gesprochen werden. Wenn sich da einer arm und der andere reich fühlt geht es schon in die falsche Richtung. Jeder bringt bestimmte Werte in die Beziehung ein und eine Partnerschaft sollte mehr als die Summe dieser Assets sein. Sind die Unterschiede zu groß wird es auf Dauer nicht funktionieren.
 
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  • #62
Ich bin immer wieder verwundert und langsam bekomme ich Angst vor den Partnervorschlägen von EP. Man weiss ja nie, ob der sich dahinter verborgene Mensch genauso denkt wie hier geschrieben wird.

Warum diese Finanzfragen immer? Wenn ich mit jemanden in eine gemeinsame Wohnung ziehe, dann heisst das, wie Ehepartner zusammen zu leben. Das bedeutet für mich, die gleichen Verpflichtungen und Verantwortungen zu übernehmen, auch ohne den Trauschein. Das heisst auch, eine Gemeinschaft bilden und eine gemeinsame Zukunft aufbauen. Sonst sollte lieber jeder in seiner Wohnung bleiben, denn Frauen brauchen keinen Mann mehr, um zu (über)leben.
Da viele Männer denken, alle Frauen jagen nur dem Geld hinterher, viele Frauen denken, sie seien ja so "emanzipiert", würde ich sagen, wir erleben und gestalten gerade den Anfang vom Ende der Bedeutung "Partnerschaft", "Beziehung", "Ehe", usw.
Jeder wird nur noch für sich leben (wollen), Hauptsache man muß nichts geben oder teilen !
Traurige Entwicklung, arme Gesellschaft, denn keiner von den ach so Gebildeten ist fähig, über den eigenen Tellerrand zu blicken oder seinen Horizont zu erweitern!
 
  • #63
Wenn ich mit jemanden in eine gemeinsame Wohnung ziehe, dann heisst das, wie Ehepartner zusammen zu leben. Das bedeutet für mich, die gleichen Verpflichtungen und Verantwortungen zu übernehmen, auch ohne den Trauschein.
Siehst Du, und darin unterscheidet sich Deine Vorstellung von meiner und wahrscheinlich auch von den meisten anderen.

Nicht jedes Zusammenwohnen ist gleich eheähnlich. Ganz im Gegenteil verändert Zusammenziehen eine Beziehung fundamental und ist ein extrem wichtiger Test, ob es zusammen überhaupt klappen kann. Man muss beim Zusammenziehen also auch immer davon ausgehen, dass es eben nicht klappen könnte -- und nicht etwa voreilig Eigentum oder Vermögenswerte vermischen.

Nein, wenn zwei sich entscheiden zusammenzuziehen, dann ist das eben noch keine Entscheidung, die einer Heirat oder Familiengründung gleichkommt, sondern ein deutlicher Schritt davor, nämlich der letzte Schritt zur Erprobung der Kompatibilität; für jüngere Paare vielleicht ohnehin nur ein unkompliziertes Zusammenleben als Paar und fertig, ohne weitreichende Konsequenzen.

Wer hat heute noch gemeinsame Konten anstatt eigener? Allenfalls doch zusätzlich für Miete und laufende Kosten, aber doch nicht wie unsere Elterngeneration wirklich gemeinsames Konten? Kommt doch kaum noch vor!

Wer lebt, muss sich sein Leben eben auch selbst verdienen und man muss sich Wohnungen so leisten, wie man sie sich leisten kann und will: Eigenverantwortung, Leistungsbereitschaft, Gerechtigkeit.
 
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  • #64
Also dieses Aufrechnen finde ich furchtbar. Es muss eine Lösung geben, mit dem beide Partner gut leben können. Derjenige, der mehr verdient kann doch ohne großen Schmerz auch finanziell etwas mehr geben. Es soll natürlich nicht daraus hinauslaufen, dass der Partner, der mehr verdient, alles bezahlt. In dem Moment, indem ich mit einem Partner zusammen ziehe, hat diese Beziehung eine gewisse Verbindlichkeit erreicht, zwar keinen Ehestatus, aber doch einen Status, aus dem sich durch aus eine Ehe ergeben könnte. Wieso soll man denn dann alles 50/50 teilen? Ich könnte mir nicht vorstellen alle Ausgaben zu erfassen und dann zu teilen, sll ich dann den Kassenbon mit 2,99€ für Toilettenpapier in einem Ordner abheften, damit es am Ende des Monats auch wirklich "gerecht" zu geht? Nee, so eine Beziehung wollte ich nicht, wobei ich keine Vermögenswerte einbringen würde, aber dies gilt auch für eine Ehe.
Bevor ich in so einer Beziehung leben würde, würde ich ganz auf eine Beziehung verzichten.
 
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  • #65
Ich könnte mir nicht vorstellen alle Ausgaben zu erfassen und dann zu teilen, sll ich dann den Kassenbon mit 2,99€ für Toilettenpapier in einem Ordner abheften, damit es am Ende des Monats auch wirklich "gerecht" zu geht?
Hier vermischt du aber ein paar Sachen, um das was du beschreibst geht es hier gar nicht. Diese Problematik gäbe es nämlich bei jeder beliebigen Aufteilung also genauso wenn man es anteilsmäßig nach verdienst aufteilt, da wäre es sogar noch schwieriger.
Allerdings geht es hier niemanden um einen wie auch immer geartete genaue Aufteilung sondern um grobe Maßstäbe und wenn du ein bisschen drüber nachgedacht hättest wäre dir das vollkommen klar. Sachen wie z.B. die Miete kann man nicht nur einfach aufteilen sondern man muss es sogar denn es funktioniert ja nicht so das jemand mal spontan entscheidet so jetzt bezahle ich mal die Miete.
 
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  • #66
Ich bin immer wieder verwundert und langsam bekomme ich Angst vor den Partnervorschlägen von EP. Man weiss ja nie, ob der sich dahinter verborgene Mensch genauso denkt wie hier geschrieben wird.

Warum diese Finanzfragen immer? Wenn ich mit jemanden in eine gemeinsame Wohnung ziehe, dann heisst das, wie Ehepartner zusammen zu leben. Das bedeutet für mich, die gleichen Verpflichtungen und Verantwortungen zu übernehmen, auch ohne den Trauschein. Das heisst auch, eine Gemeinschaft bilden und eine gemeinsame Zukunft aufbauen. Sonst sollte lieber jeder in seiner Wohnung bleiben, denn Frauen brauchen keinen Mann mehr, um zu (über)leben.
Da viele Männer denken, alle Frauen jagen nur dem Geld hinterher, viele Frauen denken, sie seien ja so "emanzipiert", würde ich sagen, wir erleben und gestalten gerade den Anfang vom Ende der Bedeutung "Partnerschaft", "Beziehung", "Ehe", usw.
Jeder wird nur noch für sich leben (wollen), Hauptsache man muß nichts geben oder teilen !
Traurige Entwicklung, arme Gesellschaft, denn keiner von den ach so Gebildeten ist fähig, über den eigenen Tellerrand zu blicken oder seinen Horizont zu erweitern!

Danke, Du sprichst mir da aus dem Herzen. Sehe ich genauso. Jetzt wird bei denen hier nicht nur nach strengsten Kriterien des Aussehens gefiltert, sondern das Einkommen muß auch gleich sein... welche Liebe soll man da finden können...
Ich dachte einst, mehr Bildung , mehr Geist, mehr Sinn für Gemeinsamkeit..
doch was ich hier lese: Mehr Bildung, mehr Geiz, mehr Neid, Raffgier, Missgunst, Aufrechnen, Habgier, Angst etwas mehr gegeben zu haben...
 
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  • #67
Emanizpation ist ja schön und gut. Solange die Realität aber so aussieht, dass Frauen im Schnitt 30 % weniger verdienen, und sogar noch für die Männer Waschen und Putzen.., finde ich eine 50/50 Lösung nicht fair.

So sehe ich das auch! Es kann nicht sein, dass beide den gleichen Anteil tragen, und die Frau eventuell noch mehr für eine größere Wohnung (ihren Anteil) bezahlt, als für ihre Single-Wohnung! Sorry, aber Partnerschaft heißt auch, sich gegenseitig zu unterstützen!

Mädels, definiert eure Empanzipation doch nicht immer nur über Beruf, vermeintliche Unabhängigkeit und Geld! Ihr brecht euch keinen Zacken aus der Krone, wenn auch einmal nachgegeben wird!
 
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  • #68
Auf einen für beide gemeinsamen finanzierbaren Standard kommen,wieviel dann der besser verdienende von seinem Gehalt spart muß dem weniger verdienenden völlig Schnuppe sein.Irgendwie profitieren ja Beide davon,

Nach deiner Aussage profitiert nur der, der dann weniger bezahlt! Fakt ist, dass das Leben zu zweit eh teurer ist: mehr Restaurant-Besuche, Ausflüge, etc.! Manchmal kann die eine Seite das nun einmal nicht allein stemmen! Wer jeden Cent, den er mehr in einer Beziehung bezahlt, aufrechnet, sollte erst einmal das Wort "Beziehung" nachgoogeln, und dann eventuell allein bleiben! Beziehung heißt auch teilen- und das auch gerne! Ansonsten bitte den vorherigen Satz beherzigen! Danke...

w, 38
 
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  • #69
Ich habe eine Partnerschaft gehabt...

<MOD: Fake gelöscht. Bitte bleiben Sie ehrlich und authentisch. Lügenstories nützen niemandem!>
 
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  • #70
Eigentlich blogge ich nicht sehr häufig, aber da mich die Beiträge sehr aufregen und ich auch so einen „tollen“ Mann an meiner Seite habe, der ca. das 4 fache verdient, aber kein schlechtes Gewissen hat mit auf meine Kosten zu leben…
Wenn ich das hier so lese, dann ist meine Einstellung ja richtig aus dem Mittelalter. Ich bin der Meinung dass man in einer Beziehung, wenn man sich entschließt einen gemeinsamen Haushalt zu führen, alles partnerschaftlich teilen sollte. Es sollte doch so sein das mir der Partner der wichtigste Mensch im Leben ist oder? Diesem Menschen gebe ich doch mit Freude etwas von dem ab, was ich erwirtschafte. Also bei mir ist das jedenfalls so. Wenn ich die Beiträge lese, dann kommt es mir vor als ginge es mehr um eine „geschäftliche“ Ebene als um eine Paarbindung. Das Leben ist meiner Meinung nach zu kurz um nicht dem anderen das volle Vertrauen zu schenken.
Warum ist es heute so undenkbar , das was beide erwirtschaften in einen Topf zu werfen und dann gemeinsam davon zu leben? Ist die Frau nicht emanzipiert und weniger wert, weil Sie keinen super bezahlten technischen Beruf erlernt hat ? Muss sie sich deshalb vom „Partner“ erniedrigen lassen und sich noch dafür entschuldigen das sie nicht „mithalten“ kann.. Sorry..bei so einem Partner brauche ich ja keine Feinde mehr..

Ich weiß auf jeden Fall das ich so nicht leben will, da bleibe ich lieber alleine.. bis ich vielleicht den letzten Mann der Welt treffe, der keine Kosten-Nutzen Rechnung aufmacht..
 
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  • #71
Ich habe die beste Erfahrung mit folgendem Modell gemacht:

1) Miete + Lebensmittel NATÜRLICH 50:50 , wobei hier ein GEMeINSAMES Limit gewählt wird.
Sprich wenn dein Limit bei 1000€ im Monat ist, wird eine Wohnung gesucht die max 2000 kostet.
Will er mehr, soll er mehr zahlen.


2) Derjenige der besser verdient- und ja es ist völlig egal ob dass die Frau oder der Mann ist- zahlt eben mal hier das Essen gehen oder da die Theaterkarten mehr.


M32
 
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  • #72
wenn dein Limit bei 1000€ im Monat ist, wird eine Wohnung gesucht die max 2000 kostet.

Eine solche Formel ist [mod] viel zu kompliziert, so eine Richtschnur kann ich für mich selbst festlegen, aber doch nicht zur Vereinbarung erheben, bitteschön.

Bei uns läuft das so: ich zahle 1200 Euro Miete, sie zahlt 800 Euro Haushalt. Trotzdem fühlt sie sich übervorteilt, denn durch das Zusammenleben mit mir spart sie nur 600 Euro (nämlich die halbe Miete), muß aber ihrerseits 800 Euro beisteuern, manchmal sogar noch mehr. Mit "doppeltem Limit des weniger finanzkräftigen Partners" brauche ich ihr da erst gar nicht kommen, sie würde es nicht verstehen.

Wie wir trotzdem miteinander auskommen? Weil ich nicht so beckmesserisch alles genau hälftig teilen muß. Was ist denn schon dabei, wenn einer mehr ausgibt als der andere, unter dem Strich ist es doch immer noch weniger als für einen Single-Haushalt, bei gleichzeitigem Zugewinn an Lebensqualität.
 
  • #73
ihr Gehalt x
sein Gehalt y
zu zahlender Betrag z
Anteil in % a

x/100*a + y/100*a = z

100z/(x+y) =a

Damit ist die Belastung gerecht aufgeteilt, im Verhältnis zum jeweiligen Einkommen.
 
  • #74
Natürlich ist 50:50 genau richtig, was anderes käme für mich nicht in Frage! Bei mir ist es fast ähnlich und meine Partnerin findet 50:50 total auch ok. Umgekehrt würden die Frauen genauso darauf bestehen, das nennen Frauen im heutigen Zeitgeist = Augenhöhe/Emanzipation. m45

ja, 50: 50 vom Prinzip ist gerecht, ABER - nicht in so einem Fall, da die Verdienste sind zu unterschiedlich.

Stellen wir vor - Einer verdient 5 000, der andere nur 1 500. Die Wohnung kostet 2 000. Wie soll es dann gehen????
Entweder die/der Eine/r, mit mehr Gehalt, mehr zahlt oder man darf in so einem Fall keine gemeinsame Wohnung und Zukunft vorstellen/aufbauen.
 
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  • #75
Stellen wir vor - Einer verdient 5 000, der andere nur 1 500. Die Wohnung kostet 2 000. Wie soll es dann gehen????

Wenn eine Wohnung mit 2000 nicht geht, dann darf es eine Wohnung mit höchstens 1000 sein. Dann geht das auch wieder. (Generell sollten die Wohnungskosten 1/3 des verfügbaren Einkommens nicht überschreiten.)

Entweder die/der Eine/r, mit mehr Gehalt, mehr zahlt oder man darf in so einem Fall keine gemeinsame Wohnung und Zukunft vorstellen/aufbauen.

Eine gemeinsame Wohnung zu beziehen, bedeutet doch noch lange nicht eine gemeinsame Zukunft zu planen. Die 1. gemeinsame Wohnung ist nur so etwas wie gemeinsames Probewohnen. Der Wunsch eine gemeinsame Zukunft zu planen, gemeinsam zu leben, gemeinsam zu wirtschaften, und gemeinsam eine Familie zu gründen kommt erst sehr viel später.

m
 
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  • #77
jeder Zahlt 30,77% seines Einkommens.. also 1538,5 für den einen und 461,5 für den anderen.

Der mit dem größeren Einkommen übernimmt den größten Posten. So lange ihm unterm Strich noch mindestens so viel verbleibt wie dem geringer verdienenden Partner, ist das in Ordnung. Erst wenn IHM weniger bleibt als IHR, ist SIE mit irgendwas dran, z.B. die Urlaubsreise.

Alles irgendwie zu teilen halte ich für albern. Man geht ins Kino, und jeder zahlt seine Karte selber, oder wie? Oder er zahlt 77% und sie 23% der Summe beider Karten? Absurd. Und wie im Kleinen so im Großen: einer zahlt für beide, und irgendwann ist es dann auch mal am anderen, für BEIDE zu zahlen.
 
  • #78
Alles irgendwie zu teilen halte ich für albern. Man geht ins Kino, und jeder zahlt seine Karte selber, oder wie? Oder er zahlt 77% und sie 23% der Summe beider Karten?

Du solltest unterscheiden zwischen Lebenserhaltungskosten (Wohnen, Energie, Haushaltsgeld) und Freizeitgestaltung, wobei auch hier unterschieden werden kann zwischen großen Ausgaben wie Urlaub oder kleinen wie Kinokarten. Den Urlaub kann man durchaus mit dem Schlüssel aufteilen, die Kinokarten und Essen kann man abwechselnd zahlen.
Wobei ich denke, spätestens wenn Kinder da sind, sollte die Beziehung so gut sein, dass die Grenze zwischen dein und mein verschwindet und zu einem unser wird.
 
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  • #80
Mein Freund und ich schmeißen seit Studententagen alle Einkünfte zusammen und finanzieren auf diese Weise unser Leben. Er verdient auch wesentlich mehr als ich, arbeitet jedoch auch länger, wodruch ich dann den Löwenanteil des Haushalts und den gesamten Papierkram übernehme.
Früher habe ich durch meine Nebenjobs mehr Geld zur Verfügung gehabt als er, wovon er damals ebenso profitierte.
Wir begreifen uns als eine Einheit und sparen uns dadurch die Rechnerei. Im Trennungsfalle behielte jeder das Geld, was er vor der Beziehung angespart hat und der Rest würde aufgeteilt (hoffentlich kommt es nie dazu!).
Bei uns fühlt sich deshalb keiner benachteiligt.
 
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  • #81
Ein Mensch, der wirklich liebt, sorgt sich für das Wohl des Partners und überlegt sich immer, ob seine Entscheidungen/Handlungen von Vor- oder Nachteil sind für den Menschen, den er liebt (und zwar ohne dass man es nötig hat, ihm darauf aufmerksam zu machen). Wenn er also nicht in der Lage ist, selbst darauf zu kommen, dass Du ein Drittel seines Gehaltes verdienst und daher eine 50:50-Teilung nicht mithalten kannst... dann ist er extrem selbstbezogen und vielleicht sogar nicht fähig, jemanden zu lieben. Liebe ohne Empathie ist schwer vorstellbar. Außerdem, wenn man schon so ein Zusammenleben anfängt... dann kann es nur schlimmer für Dich kommen, mit ihm.
Mögliche Lösung: Ihm deine Situation und Sorgen darlegen. Ohne Forderungen und ohne Vorwürfe. Beobachte genau, wie er reagiert. Wenn er sich von Dir angegriffen fühlt oder gar "ausgenutzt", dann einfach höflich Schluss machen. Er wird sich ja nie ändern und manchmal hat man alleine wenigstens Ruhe und vor allem die Chance, jemand anderes kennenzulernen. Monetärer Geiz kann ja auch manchmal ein Anzeichen mangelnder Großzügigkeit in anderen Lebensbereichen sein...
 
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  • #82
50:50 in Deinem Fall finde ich nicht richtig. Wer mehr verdient, sollte auch mehr zur Whg dazuzahlen. In meiner Ehe war das selbstverständlich, dass wir das anteilig gemacht haben, weil er auch mehr als das doppelte hatte. Jeder hat seinen Teil auf das Haushaltskonto gezahlt und daraus wurde dann eingekauft und auch essen gegangen. Das war fair und wir kamen damit beide gut klar.
So wie sich Dein Partner verhält, finde ich nicht in Ordnung, da würde ich mir ein Zusammenziehen gut überlegen, weil das in allen Lebensbereichen so ausschauen könnte.
 
  • #83
Hallo in die Runde,

bei so viel schwachsinniger Rede von 50:50 Aufteilung auch bei gravierenden Gehaltsunterschieden möchte ich einfach nur mal auf die Gesetzeslage hinweisen- Stichwort: Unterhaltspflicht bei aufrechter Ehe. Danke und das war´s auch schon.
 
  • #85
50:50 was denn sonst?
Wenn ihr ins Kino geht kostet der Eintritt einen bestimmten Preis. Da ist es egal wie viel der Eine oder Andere verdient.
Wenn Du in einer Wohnung einer bestimmten Größe und Lage leben willst, dann ist die Miete eben der Preis dafür. Entweder Du kannst Dir das leisten oder eben nicht. Dann müsst ihr eben dahin ziehen wo Du Dir es leisten kannst oder ihr müsst getrennt weiter leben.
Aus welchem Grund sollte er Dir etwas bezahlen müssen? Weil ihr zusammen seid? Weil ihr Sex habt? Dir ist schon klar, wie man Damen nennt, die sich ihren Lebensstil erlauben können, weil sie von Männern für Sex bezahlt werden.
 
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