• #1

Wie Heiratsantrag bekommen, ohne ihn dabei unter Druck zu setzten?

Liebes Forum.
Im Nov bin ich 3 Jahre mit meinem Freund (32) zusammen. Wir wohnen seit 1,5 Jahren zusammen. Unsere Beziehung hatte Krisen, aber auch sehr schöne Zeiten. Allgemein kann ich sagen, dass wir inzwischen sehr gefestigt sind & ich mir ein Leben nur mit ihm vorstellen kann.

Gleich zu Beginn habe ich klar gestellt, dass Hochzeit + Kind für mich zu einer langfristigen Beziehung dazugehören, es ein Herzenswunsch von mir ist und ich keine Frau bin, die fünf Jahre oder länger auf einen Antrag wartet.

So vergingen die Jahre. Doch nun keimt in mir der Wunsch, evtl nächstes Jahr mit der "Kinderplanung" anzufangen. Natürlich würde ich davor gerne heiraten. Mein Freund ist auch der Meinung, dass der Mann den Antrag machen muss (das hat er mal in einer Diskussion im Freundeskreis gesagt). Vor einigen Monaten habe ich erneut den Kinderwunsch (nächstes Jahr evtl die Pille abzusetzten), angesprochen. Er meinte nur "Wenns passiert, dann passierts". Ich habe gesagt, wenn er noch nicht so weit ist, soll er so fair sein und es mir sagen und mich nicht "warmhalten".

Ich muss dazu sagen, dass mein Freund ein Workaholic ist. Er ist zwar auch ein Familienmensch, aber die Arbeit steht bei ihm immer ganz weit oben. Vom Gefühl glaube ich, dass er auch noch 5 Jahre warten würde, mit Kind etc. Wenn wir Bekannte treffen, kommt natürlich immer die Frage: "Und, seid ihr schon verheiratet?" oder "Habt ihr Kinder?" Mein Freund antwortet dann: "Wir bauen uns gerade unser Nest" oder "Wir arbeiten dran". Langsam habe ich diese Sätze satt. Immerhin ist unser Nest fertig.

Ich habe heute noch einmal das Thema Hochzeit angesprochen. Ich möchte ihn nicht unter Druck setzten, aber ich habe ihm gesagt, dass ich mir eine Frist gesetzt habe. Er wollte wissen, wie lange die Frist ist, die er "sozusagen" noch hat.
Das habe ich ihm nicht gesagt. Bin mir selber unsicher. Auf der einen Seite wünsche ich mir, dass er mir von Herzen einen Antrag macht, weil er ein Leben mit mir möchte und NICHT, weil ich es mir wünsche.
Ich habe nun beschlossen, dass Thema erstmal wieder ruhen zu lassen & wenn in einem 3/4 Jahr nichts in Richtung Heiratsantrag passiert, ich gucken muss, ob ich weiter in der Warteposition bleibe oder einen Weg ohne ihn gehe.

Wenn man etwas will, sollte man es forcieren?
Aber ist das auch bei einem Heiratswunsch der richtige Weg, ohne bei ihm Druck aufzubauen? Es ist so schwer, dass der eigene Wunsch, von ihm abhängig ist.
Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #2
Welchen Druck willst du nicht aufbauen? Du hast ja schon den maximal möglichen Druck gemacht.
Auf jeden Fall ist es in Ordnung, daß du deine Wünsche klar äußerst. Vielleicht hat er andere Prioritäten, schaut jedenfalls so aus. Vielleicht wird das einer von den angeblich vielen Fällen, wo dann geheiratet wird, weil sie es so will und weil er nicht länger auskommt. Weil es alle anderen auch machen und er einsieht, daß er es nicht länger rauszögern kann. Wirklich wollen ist was anderes.
Nur weil er irgendwann im Freundeskreis gesagt hat, der Mann muß den Heiratsantrag machen (ach, wie bequem....) ist das für dich noch lange nicht verpflichtend.
Ich würde die Rollen umdrehen, ihn in ein schickes Restaurant einladen, und ihm einen unglaublich romantischen Heiratsantrag machen. Wenn du dich das nicht traust, weil du Angst vor seiner Reaktion hast, hast du dir die Antwort schon selbst gegeben.
 
E

EarlyWinter

  • #3
Er will dich nicht heiraten und auch keine Kinder mit dir. Du kannst gerne weitere Jahre verplempern, er weiß was du dir wünschst, das hast du oft genug kommuniziert, ihm jetzt auch schon Fristen gesetzt und das alleine setzt ihn schon unter Druck. Findest du nicht, dass du schon ordentlich Druck ausübst? Deine Frage kommt somit zu spät. "Vom Herzen" wird da von ihm nichts mehr kommen. Wie soll das überhaupt noch passieren mit quasi Pistole auf der Brust?
Du wärest im Übrigen auch nicht die erste Frau, die zu spät die Wahrheit gesehen und deshalb kinderlos und oft jahrelang partnerlos geblieben ist. Während der Mann nach dem Ende der Beziehung die nächste Frau innerhalb kürzester Zeit geheiratet und mit ihr Kinder gekriegt hat.
Selbst wenn er es dir zuliebe macht, aus Bequemlichkeit und weil er zu feige oder zu faul ist, was zu ändern, was versprichst du dir davon? Ich weiß, das hört sich sehr hart an und es tut mir leid aber auf gewollte Blindheit reagiere ich allergisch - weil ich sie selbst schon sehr intensiv praktiziert habe ;)
Länger als 3/4 Jahr würde ich auf keinem Fall mehr warten, allerdings nichts mehr sagen denn solche "Drohungen" führen erstens zu nichts und sind eher kontraproduktiv denn wer lässt sich schon gerne erpressen!? Das erzeugt doch eher Gegenwehr. Wer sich erpressen lässt begibt sich automatisch in eine schlechtere Position, ist doch logisch. Bei mir ist es so obwohl ich eine Frau bin, ich bin schneller weg als man sich umgucken kann wenn man mich unter Deuck setzt. Finde ich auch respektlos. Denn du willst dass er für deine "Zielerreichung" etwas tut, was er nicht will. Dann seid ihr schlichtweg nicht kompatibel was eure Lebensplanung betrifft. Und zweitens musst du auch wirklich bereit sein, Konsequenzen zu ziehen. Hört sich bei dir nicht danach an und dann nimmt man dich nicht mehr ernst.
 
A

Ares

  • #4
Du wirst Dir überlegen müssen, ob Dir die Beziehung wichtiger ist oder die Hochzeit.

Für einen Mann ist eine Ehe ein sehr hohes finanzielles Risiko. Deinem Freund, gerade einem "Workoholic" mit entsprechendem Job und Einkommen, kann man aus männlicher Sicht nur raten, nicht zu heiraten. Zu viele Ehen gehen den Bach herunter, mit finanziellem Chaos für den Mann. Erst Recht heiratet man keine Frau, der diese Formalie wichtig ist, offensichtlich wichtiger als Gefühle, denn Du priorisierst ja die Hochzeit ganz klar und würdest die Beziehung sonst beenden.

So, wie Dein Freund reagiert, wird er nur unter Druck heiraten. Ihm ist zu wünschen, dass er es nicht tut und eine Frau findet, die ihn will und nicht nur um jeden Preis eine Ehe, fast egal mit wem. Einen Antrag von Herzen wirst Du so nicht bekommen. Der Antrag oder anderes "weil er es will" ist die Standardnummer auch in meinem Freundeskreis. Letztlich Erpressung und keine gute Basis für eine Beziehung.
 
  • #5
Ich habe heute noch einmal das Thema Hochzeit angesprochen. Ich möchte ihn nicht unter Druck setzten, aber ich habe ihm gesagt, dass ich mir eine Frist gesetzt habe. Er wollte wissen, wie lange die Frist ist, die er "sozusagen" noch hat.
Das habe ich ihm nicht gesagt. Bin mir selber unsicher. .....
Ich habe nun beschlossen, dass Thema erstmal wieder ruhen zu lassen & wenn in einem 3/4 Jahr nichts in Richtung Heiratsantrag passiert, ich gucken muss, ob ich weiter in der Warteposition bleibe oder einen Weg ohne ihn gehe.

Wenn man etwas will, sollte man es forcieren?
Liebe FS,
ja, wer was will, muss das aussprechen und das hast Du auch ganz richtig gemacht. Du bist Dir doch garnicht unsicher, denn Du hast eine Zeitschiene von einem 3/4 Jahr vor Augen.

Ich finde es komplett richtig, dass Du für Dich einen Lebensplan hast und den nicht bis zum Sankt Nimmerleinstag verschieben willst und dass Du davon grob Deinen Partner informiert hast. Zu viele Frauen haben sich über Jahre vertrösten lassen und mussten dann altersbedingt kinderlos bleiben. Ein paar Jahre später war der Mann dann soweit und verließ sie mit Mitte 40 um dann wenige Monate später mit einer anderen Frau sich den Familienwunsch zu erfüllen.

Dein Partner kennt nun Deinen Wunsch und er kann sich einen Kopf machen, ob er auch diesen Wunsch hat. Wenn er ihn binnen eines 3/4 Jahres nicht hat und ihr dann fast 4 Jahre zusammen seid, dann wird er ihn in den nächsten 10 Jahren auch nicht haben und dann wird das bei Dir mit Kindern nichts mehr.

ich gucken muss, ob ich weiter in der Warteposition bleibe oder einen Weg ohne ihn gehe.
Das finde ich absolut richtig. Ich würde mich für meinen Lebenswunsch bei ihm auch nicht zur Bittstellerin machen und ihn über das geführte Gespräch hinaus bearbeiten. Er weiß Bescheid, der Ball ist in seinem Spielfeld.
Kommt er nicht von sich aus, würde ich mich nach Ablauf der eigenen Frist trennen, weil es keine gemeinsame Perspektive in einem akzeptablen Zeitrahmen gibt, bzw. für Dich ein sehr hohes Risiko, dass es mit ihm nie was wird.
 
  • #6
Im Nov bin ich 3 Jahre mit meinem Freund (32) zusammen. [...] und ich keine Frau bin, die fünf Jahre oder länger auf einen Antrag wartet.
Eine dreijährige Beziehung empfinde ich nicht wirklich als lang. Da legt sich doch gerade erst die anfängliche Verliebtheit. Ich hielte es für relativ riskant, so schnell nach dem Zusammenkommen gleich zu heiraten. Das kann natürlich gutgehen, muss aber nicht.

In meinem Umfeld haben die Paare, die so schnell geheiratet haben, dies meist aus praktischen Gründen getan. Bspw. wegen des Aufenthaltsrechtes (nein, die Frauen waren nicht gekauft). Alle anderen haben bis zu 12 Jahre gebraucht.

Natürlich erwarte ich nicht, dass Du meine Sichtweise teilst, aber meiner Meinung nach braucht man vor dem 5. Beziehungsjahr gar nicht über Heirat und Kinder nachzudenken. Bis dahin hat sich nämlich noch nichts bewährt.

Auf der einen Seite wünsche ich mir, dass er mir von Herzen einen Antrag macht, weil er ein Leben mit mir möchte und NICHT, weil ich es mir wünsche.
Der Zug ist abgefahren. Dessen kannst Du Dir nun niemals mehr sicher sein.

Wenn man etwas will, sollte man es forcieren?
Dreh' den Spieß zur Beantwortung dieser Frage doch mal um. Wie würdest Du es finden, wenn Dein Freund Dir in der ein oder anderen Hinsicht, bspw. in Fragen sexueller Praktiken, ein Ultimatum setzte bzw. emotionalen Druck aufbauen würde?

Er meinte nur "Wenns passiert, dann passierts".
Naja, grundsätzlich abgeneigt scheint er ja nicht gerade. Insofern besteht wohl noch Hoffnung.
 
  • #7
"Und, seid ihr schon verheiratet?" oder "Habt ihr Kinder?" Mein Freund antwortet dann: "Wir bauen uns gerade unser Nest" oder "Wir arbeiten dran". Langsam habe ich diese Sätze satt. Immerhin ist unser Nest ferti
Da kann ich ihn verstehen, von Aussenstehenden finde ich diese Fragerei genauso übergriffig wie von "wohlmeinenden (Schwieger)-eltern.

Ich möchte ihn nicht unter Druck setzten, aber ich habe ihm gesagt, dass ich mir eine Frist gesetzt habe. Er wollte wissen, wie lange die Frist ist, die er "sozusagen" noch hat.
Das habe ich ihm nicht gesagt. Bin mir selber unsicher. Auf der einen Seite wünsche ich mir, dass er mir von Herzen einen Antrag macht, weil er ein Leben mit mir möchte und NICHT, weil ich es mir wünsche.
& wenn in einem 3/4 Jahr nichts in Richtung Heiratsantrag passiert, ich gucken muss, ob ich weiter in der Warteposition bleibe oder einen Weg ohne ihn gehe.
Natürlich setzt Du ihn damit unter Druck, und von einer Frist zu reden ohne diese genau zu definieren ist ziemlich inkonsequent

von diesem Zeitraum sollte er fairer Weise schon wissen, Druck hat er mit der Ankündigung eh schon.

Ich kann Deinen Wunsch verstehen und er ist absolut gerechtfertigt, zumal die biologische Uhr ja auch immer lauter tickt. Aber einerseits "keinen Druck machen zu wollen und zu wünschen, seine Entscheidung käme von Herzen", auf der anderen Seite aber eine nichtmal näher definierte ! Frist zu setzen ist in sich schon widersprüchlich und umso mehr Druck und Manupulation.
 
  • #8
Liebe FS,

wenn du etwas forcierst, stellst du gleich die Weichen für dein Unglück. Warum setzt ihr euch nicht zusammen und sprecht miteinander. Die vagen Aussagen von deinem Liebsten, sind keine klaren Aussagen. Das kannst du aber nach drei Jahren erwarten und darauf hast du ein Anrecht. Ich würde mich nicht mehr mit Fragezeichen zufriedengeben und weitere Monate warten, sondern handeln.
 
  • #9
Dein Wunsch ist nicht von ihm abhängig. Wenn du heiraten willst und er möglicherweise nicht, ist das nicht sein, sondern dein Problem. Bei mir würdest du mit deiner Heiratsabsicht von Anfang an auf Granit beißen. Für die notwendige Naivität, die man als Mann dazu haben muss, habe ich schon zu viel vom Leben gesehen. Kinder gern. Womit er ja auch kein Problem zu haben scheint. Unter Umständen will er aber nicht heiraten, fürchtet aber deine Reaktion, wenn er Stelllung bezieht.
Auf das Risiko hin, dass ich dir Unrecht tue. Aber ein Karrieremann und eine Frau, die diesen unbedingt heiraten will. In meinen Augen ist das der Klassiker, wie man als Mann den Vorvertrag zum persönlichen Ruin besiegelt.
 
  • #10
Er will sich einfach nicht festlegen, das ist eindeutig.
Workaholic oder nicht, es gibt Männer, die während des Studiums heiraten weil sie einfach davon überzeugt sind, das ist die Frau für mich und fertig.

Wenn Männer sich zieren gefällt ihnen die momentane Situation, sie wollen nichts ändern, aber die Frau ist leider wohl nicht die Frau für - will sagen - für immer - sie ist die Frau für die Zeit, die gerade da ist.

Heiraten und Kinder wird er wohl mit einer anderen haben wollen und ich rate der FS nicht einfach zu warten.

Eine junge Kollegin von mir war drei Jahre lang in der sogenannten Warteschleife in Punkto Heirat. Sie lernte den besagten Mann mit 26 kennen, er hatte schon ein eigenes Haus und sozial war er sehr gefestigt, sie hätten quasi sofort durchstarten können - aber Fehlanzeige - er wollte partout "noch nicht heiraten" er war schon weit über 30 und Kinder waren für ihn "immernoch" kein Thema.

Sie machte Schluß, ist heute Single und mittlerweile 33, keine Heirat, keine Kinder, sie sagt sie begäbe sich nie wieder in eine Wartehaltung.

Dazu muss ich als alte 52-jährige Schachtel sagen, was bin ich froh, diesen Druck nicht mehr zu haben, dennoch wünsche ich der FS den Richtigen für Familie zu finden, ihr Freund ist es definitiv nicht.
 
  • #11
Warum muss es denn ein Antrag sein? Sag ihm, Du möchtest vor der Kinderplanung heiraten und frage ihn wie er dazu steht.
Sieht er es genauso, dann überlegt zusammen wann genau die Hochzeit stattfinden soll.
Das ist vielleicht nicht so romantisch aber mal im Ernst, wie romantisch ist ein Antrag den er Dir macht, weil Du eine Frist gesetzt hast?
 
  • #12
Eine junge Kollegin von mir war drei Jahre lang in der sogenannten Warteschleife in Punkto Heirat. Sie lernte den besagten Mann mit 26 kennen, er hatte schon ein eigenes Haus und sozial war er sehr gefestigt, sie hätten quasi sofort durchstarten können - aber Fehlanzeige - er wollte partout "noch nicht heiraten" er war schon weit über 30 und Kinder waren für ihn "immernoch" kein Thema.
Waaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaas?

Eigenes Haus, gute Stellung und der unverschämte Mistkerl wollte sie partout nicht vom Fleck weg heiraten? Was fällt dem Früchtchen denn ein, seine eigenen Ziele zu verfolgen? Jetzt bin selbst ich überzeugt: Männer sind Schweine! ;)

... andererseits, wenn die Beziehung ohnehin scheiterte, ist es wohl besser dass sie nicht geheiratet haben.
 
  • #13
Danke für eure Antworten, die ja alle sehr unterschiedlich sind.
Ehrlich gesagt weiß ich nicht, was ich daraus für mich ziehen soll.
Auf der einen Seite gibt es hier Kommentare wie:
Er will dich nicht heiraten und auch keine Kinder mit dir. Du kannst gerne weitere Jahre verplempern
oder aber:
braucht man vor dem 5. Beziehungsjahr gar nicht über Heirat und Kinder nachzudenken
Die Schwester von meinem Freund hat zum Beispiel auch erst nach 10 Jahren einen Antrag bekommen. Also wäre es ja falsch zu sagen, er würde mir keinen Antrag mehr machen, wenn er mir bisher keinen gemacht hat. Denn ein anderes befreundetes Pärchen von uns, haben auch erst nach 8 Jahren Beziehung geheiratet.
Brauchen manche Männer einfach länger?
Oder ist an dieser Aussage was wahres dran
Während der Mann nach dem Ende der Beziehung die nächste Frau innerhalb kürzester Zeit geheiratet und mit ihr Kinder gekriegt hat.
?? Das macht mir ein bisschen Angst und ich bin hin und her gerissen, dass ich vielleicht wirklich nicht die Richtige für ihn bin?
Ich habe ihm gesagt, dass ich ein Leben/eine Zukunft mit ihm möchte. Ja, mir geht es schon ums heiraten, aber ich würde nicht "irgendjemanden" heiraten, sondern weil das Gefühl bei ihm passt.

Ich muss wohl einsehen, dass ich es mit dem "ihn nicht unter Druck setzten" vergeigt habe :-(. Aber ich wusste keine andere Möglichkeit, ihm klar zu machen, wie wichtig mir eine Zukunft mit ihm ist. Irgendwie musste ich es ja ansprechen....
 
  • #14
Eine kleine ironische Anmerkung, dazu, dass hier Kinderbekommen und Heirat von der FS und mehreren Antwortenden in eine Art zwingenden Zusammenhang gebracht werden.
Vielleicht habt ihr in Biologie etwas falsch verstanden. Aber die weibliche Fruchtbarkeit steht in keinem Zusammenhang zum Familienstand einer Frau.
Man muss nach der Geburt eines Kindes auch nicht 3 oder gar mehr Jahre daheim bleiben.
Weiterhin verlaufen Beziehungen niemals stabiler und glücklicher, weil zwei Menschen verheiratet sind. Die Frau bekommt ihren Willen. Nicht weniger, aber auch nicht mehr. Es geht primär um materielle Absicherung der Frau, die in einer emanzipierten Gesellschaft aber gar nicht mehr zeitgemäß ist. Es sei denn, eine Frau geht, wie meinen Beobachtungen nach sehr viele, beruflich vollkommen unambitioniert durchs Leben. Denn ein Heiratsantrag, der durch Erfüllungsdruck der Frau an den Mann unter Androhung der Trennung zustande kommt, kann wahrhaftig nicht mehr mit Romantik, Liebe oder mit "Füreianderdasein" in Zusammanhang gebracht werden. Ganz davon zu schweigen, wie dann erst die Ehe verläuft.
 
M

Meeresrauschen

  • #15
Ich habe eine gute Freundin, die 12 Jahre auf seinen Antrag gewartet hat. Als er 37 wurde, hat er sie doch endlich geheiratet. Zuvor hatte er mir mal im Vertrauen gesagt, dass er erst ab 35 heiraten würde, da er dann sowieso keine andere mehr finden würde...klingt ziemlich berechnend, aber es war so. Letztendlich hat er meine Freundin dann geheiratet, aber ich habe die Stellung als Trauzeuge verweigert, da ich nicht hinter dieser Ehe stand. Er hat sie aus meiner Sicht nur geheiratet, weil er Angst hatte, am Ende allein zu bleiben. So wird es dir möglicherweise auch ergehen. Dein Freund hat immerhin einen Kinderwunsch. Das würde ich wiederum positiv sehen. Allerdings habe ich den Eindruck, dass er dir etwas hilflos gegenüber steht. Du willst Fristen setzen, klare Ansagen in bezug auf Kind und Hochzeit. Muss man immer alles auf einmal haben? Ich denke, dass deine Direktheit ihn verunsichert. Lass dich nicht von der Gesellschaft unter Druck setzen
 
  • #16
Ich mache Dir da keine Hoffnung. Er möchte Dich nicht heiraten und keine Kinder mit Dir. Er weicht Dir aus. Siehe "Wenns passiert, passierts" oder "Wir müssen vorher noch unser Nest bauen". Wer will, findet Möglichkeiten, wer nicht will, findet Ausreden. Ein Mann, der ernsthaft mit Dir seine Zukunft plant und Dich liebt, wird selbst in die Puschen kommen. Ganz ohne Druck und Fristen. Das tut er nicht.
Du verplemperst wertvolle Jahre und wenn Du so weitermachst, sitzt Du mit 40 ohne Mann und Kinder da. Er hat dann inzwischen Frau und Kind. Du bist es für ihn nicht. Bitter, das zu erkennen, aber Augenwischerei hilft Dir nicht weiter.
 
  • #17
So hart es ist:

Er ist workaholic - die Arbeit kommt zuerst und das (Ehe-)weib danach. Kannst damit leben oder meinst ihn ändern zu können - ich glaube aber nicht, daß das geht ?

Wenn die Arbeit zuerst kommt und das Weib danach, dann wird er immer einen Grund finden, der aus der Arbeit kommt und der ihn in der Arbeit hält. Veränderungen die aus dem Bereich der Nicht - Arbeit in den Bereich der Arbeit gelangen können, blendet er aus.

Meinst, daß so jemand *aktiv* auf Dich zugeht und sagt "ich lasse nun die Arbeit ruhen und kümmere mich nun nur um Dich, heirate Dich und schwängere Dich ?"

Ich lese aus Deinen Zeilen eine Gleichgültigkeit raus. Wenn es passiert, dann passierts, ob, wann und wie blendet er als workaholic aus.

Aber daß er nicht anders drauf reagiert bedeutet auch, daß er Dir den Bereich "außerberufliches Leben, Haushalt, Nachwuchs und Sex" anvertrauen kann nach dem Motto "entscheide doch Du ob Du schwanger wirst"

Nur wenn er als workaholic den Antrag nicht machen will und wenn Du ihn nicht machst dann werdet Ihr nie heiraten.

Aber abgesehen davon kannst Du sehr wohl noch mehr Druck aufbauen - je nach Verhütungsmethode kannst deren Verwendung ja durchaus kommunizieren. Spätestens dann merkst wie ernst es ihm ist mit den Folgen.
 
  • #18
Ich kann nicht so richtig nachvollziehen, was denn jetzt dür dich so wichtig am heiraten ist? Es klingt unglaublich anstrengend, wenn man vom anderen erwartet, dass er den Antrag machen muss. Also für mich stimmt die Logik nicht:

-ich möchte unbedingt (warum auch immer) heiraten, dann Kinder kriegen

-ich finde einen Freund, mit dem es gut funktioniert und für den alles so wie es ist in bester Ordnung ist

-ergo: Mann muss mir einen Antrag machen, also quasi mir vorspielen, er wolle dass, womit ich ihn massiv unter Druck setze, damit mein Wunsch auch sein Wunsch wird, auch?

Irgendwie finde ich das krank, und in jeder Hinsicht verbissen und rücksichtslos, wenn ich ein Mann wäre, wärest du für mich damit so unsexy, ich würde mich über kurz oder lang trennen. Das hat doch nichts mit Liebe zu tun, denn im Umkehrschluss heißt es doch folgendes: ich liebe dich nur weiterhin, wenn du mir meinen Lebenstraum erfüllst, ansonsten trenne ich mich von dir und suche mir jemanden anders zum Erfüllen meiner Wünsche.

Kinderkriegen kann man auch ohne Trauschein, und wenn ihr doch unbedingt heiraten müsst, dann geht das doch auch noch nach der Geburt.

Weiterhin verstehe ich den Kokolores mit dem "der Mann macht den Antrag" nicht. DU willst doch unbedingt heiraten, dann mach doch du ihm den Antrag. Ach nee, geht ja nicht, weil er ja derselben Ansicht ist wie du. Da kann man mal sehen, wie man sich mit solchen konservativen Lebensentwürfen selbst im Weg stehen kann.

Hör auf dem armen Mann so nen Druck zu machen, er macht dir den Antrag, wenn er will, und nicht wenn du ihn einforderst.
 
  • #19
Keinen Druck aufbauen kannst Du, liebe FS, ja nach dem Ultimatum jetzt vergessen. Das ist durch. Echte Männer nehmen eher Abstand, wenn man ihnen die "Pistole auf die Brust setzt", und zwar völlig zu recht.
Dein Lebensgefährte scheint Kinder nicht abgeneigt zu sein, zu Heiraten scheint jedoch nicht sein Herzenswunsch. Kein Wunder, wenn er sehr erfolgreich zu sein scheint (Workaholic).Einen klugen und reifen Mann hast Du Dir geangelt, alle Achtung. Fraglich, ob Du so einen weitsichtigen Lebensgefährten mal ebenso wieder findest.
Nebenbei betrachtet: selbst wenn ein Neuer in Wartestellung ist und Du warmwechselst, wird es sicherlich dauern, bis Dich derjenige heiraten möchte. Sorgen würde ich mir an deiner Stelle eher machen, wenn nicht.
Wenn dich ein Mann der jüngeren Generation schnell heiraten will, würde ich die Füße in die Hand nehmen - der hat sicherlich große ( mglw. finanzielle) Defizite.
 
  • #20
Ich verstehe nicht, wie man in dem Alter noch so herumeiern kann.Ihr müsst Klartext sprechen! Was nutzt das, in 2 Monaten noch mal mit dem Thema anzukommen. Ewig kannst du mit deinem Kinderwunsch auch nicht warten und ob ihr euch das zusammen vorstellen könnt v.a. mit Kind (die Bindung ist wesentlich stärker oder schwieriger als gerade eine Heirat), das müsstet ihr doch wissen.

Es ist Quatsch, uns hier zu fragen, womit er "in die Falle" tappt. Ich habe immer das Gefühl bei diesen Fragen, dass irgendjemand zu etwas gezwungen werden soll, was er nicht will.

Zu mir: ich wollte Kinder und habe mir dafür einen passenden Mann gesucht (der auch Kinder mit mir wollte), mit dem ich auch zusammenbleiben wollte. Heirat war mir nicht wichtig. Als ich im 6. Monat schwanger war, haben wir dann doch geheiratet, aber es war uns nicht wirklich wichtig, da wir auch so zusammengeblieben wären (und das noch sind).

Also, was konkret willst du und spreche das auch an.
 
  • #22
Du hast bereits Druck gemacht. Das Thema ist nun viel zu belastet, als dass es den Eindruck machen könnte, von Herzen zu kommen.

Doch nun keimt in mir der Wunsch, evtl nächstes Jahr mit der "Kinderplanung" anzufangen.
In DIR. In ihm nicht. Seine Interessen liegen doch ganz woanders als in Beziehung und Kinder. Er überlässt es Dir und Du nimmst es auch in die Hand, was ich falsch finde. Für mich wäre das bessere, sich einen Mann zu suchen, der das auch von sich aus will, oder lockerer zu werden, dh. vom Wunsch Abstand zu nehmen.
Mein Freund ist auch der Meinung, dass der Mann den Antrag machen muss
also wäre das längst gekommen, wenn er bewusst wollen würde.
Aber anscheinend hat er entweder den Kopf für "Beziehung" nicht frei, beim Thema "Kinder" ist ihm sogar egal, weil es anscheinend "Frauensache" ist, oder er will eigentlich nicht. Das Thema "welche Frau passt zu mir und was stelle ich mir unter einer Beziehung vor", hat er noch gar nicht bearbeitet für sich, sondern nur das Bild übernommen, das er gesellschaftlich konform findet, vielleicht weil durch die Eltern vorgelebt.

Du hast es gemacht, wie alle Frauen, die ich kenne und die verheiratet sind: Pistole auf die Brust. So wird dann aber auch die Ehe. Alles Partnerschaftliche muss sie anleiern, Kinder sind ihre Aufgabe und der Mann ist mit seinen Interessen beschäftigt, die nicht "Kinder und Beziehung" lauten.

Ich muss dazu sagen, dass mein Freund ein Workaholic ist. Er ist zwar auch ein Familienmensch, aber die Arbeit steht bei ihm immer ganz weit oben.
Nein, ist er nicht. Er WILL vielleicht eine Familie oder er liebt seine eigene Familie, aber er will seine Energie woanders reinstecken als in Kinder und Ehe.

Mein Eindruck ist, dass Du jetzt schon allein eure Beziehung führst. (Würde mich nicht wundern, wenn Zusammenziehen Deine Idee war, und Du viel darauf dringen musstest, dass er Zeit mit Dir verbringt.) Wenn Du mit "ich will Heirat und Kinder" ein intaktes Beziehungsleben verbindest, denke ich nicht, dass Du das mit diesem Mann bekommen wirst, ob mit oder ohne Heirat. Dieser Typus hat ganz woanders seine Interessen.

Damit ich nicht missverstanden werde: Ich finde es richtig, seine Wünsche zu äußern, aber man muss auch die Zeichen deuten, wenn ein anderer anscheinend gezwungen werden muss, diese Wünsche zu erfüllen.
 
  • #23
Unter Umständen will er aber nicht heiraten, fürchtet aber deine Reaktion, wenn er Stelllung bezieht.
Ja dann muss er damit auch leben! Aber ein Frau hinzuhalten damit er als Mann weiter sein bequemes Leben führen kann, ist okay!

Wenn ein Mann nicht heiraten will, dann muss er das klar und deutlich sagen. So einfach ist die Sache. Er muss dann auch mit den Konsequenzen leben. Aber einer Frau die Jahre zu klauen, ist das Schlimmste was es gibt.

FS, trenne Dich von ihm. Wenn er Dich liebt und Du ihm wichtig bist, dann wird er auch dementsprechend handeln. Wenn Du nur der Übergang bist, dann weißt Du es auch.
 
  • #25
Wie Heiratsantrag bekommen, ohne ihn dabei unter Druck zu setzen?
"Und, seid ihr schon verheiratet?" oder "Habt ihr Kinder?"
Diese 3 Fragen würden mich zur Flucht bewegen, denn das geht andere Leute nichts an, der arme Mann, falls er nicht flüchtet, denn er möchte das alles nicht, weder heiraten noch Kinder! Ei ganz typischer Fall, wie Frauen und das Umfeld versuchen den Mann zu manipulieren und unter Druck zu setzen! Mir ist das 3 mal passiert, zum Glück bin ich dann rechtzeitig geflüchtet! Schlimm! Mein Motto: was ich nicht freiwillig von Herzen möchte, tue ich auch nicht, das wäre doch das selbstgemachte Gefängnis! Da du dir schon Gedanken machen musst, ihn dazu zu bekehren, ist doch schon alles gesagt, eine solche Ehe wird auch niemals halten! Ein solcher Mann bricht irgendwann aus, da er diesen Druck nicht aushalten wird!
 
  • #26
Wenn es ihr absolut legitimer Wunsch ist zu heiraten, dann braucht hier keiner über die Sinnhaftigkeit zu diskutieren. Sie hat den Wunsch. Viele andere Männer auch. Fertig. Da braucht sich keiner rechtfertigen oder seine Meinung überdenken.

Ich hätte ihm kein Ultimatum gesetzt. Aber nun denn. Mach dich in der Beziehung etwas dünn und sondiere das Feld. Kümmer dich um dich und deine Zukunft. Warum sollst du noch investieren, wenn von ihm nichts kommt?
 
  • #27
Liebe FS

Spruch: Hoffen und harren macht Menschen zum Narren.

Die Warteschleife wird Dir nur dann etwas bringen, wenn er (da schreib ich mach Tacheles) nichts besseres als Dich findet. Wird er die Superfrau finden, hakt er Dich ab, wenn nicht, kann es durchaus sein, dass Du nach jahrelanger (dämlicher) Warteschleife geheiratet wirst, doch willst Du wirklich Notlösung, sein, weil nichts besseres nachkam?

Noch eine Story von einem männlichen Bekannten aus dem Reitsport. Sechs Jahre verlobt, beide Familien drängten auf Heirat, er war immer skeptisch und blockte ab. Dann lernte er eine Frau kennen, die im umhaute, er löste die "sechs Jahre lange Verlobungs-Warteschleife" auf, schockte beide Familien, die sich ja schon kannten und heiratete innerhalb von drei Monaten diese andere Frau. Er ist heute noch sehr glücklich, beide haben zwei Kinder und harmonieren super, ich kenne das Paar.

Nur als Warnhinweis für die FS - in Wartehaltung.
 
A

Ares

  • #28
...die Frau ist leider wohl nicht die Frau für - will sagen - für immer - ...
Für mich ein Jungmädchentraum und ich habe dann immer das Bild einer unreifen Frau vor Augen, die auf den Boden stampft und trotzig brüllt "ich will".
Ich hatte die Situation vor 7 Jahren umgekehrt genauso. Ich wollte Familie und heiraten, meine damalige, 10 Jahre jüngere, Partnerin noch nicht. Heute hat sie ein uneheliches Kind mit einem anderen und vermutlich eine funktionierende Beziehung, ich hatte zwischendrin eine mittlerweile gescheiterte Ehe und bin alleine. Rückblickend würde ich anders entscheiden.

Ich bin auch "Workoholic" und würde mir nie die Pistole auf die Brust setzen lassen.
"Heirat" alleine ist in der heutigen Zeit kein sinnvolles Lebensziel mehr, einfach weil viele Beziehungen trotzdem scheitern, eine Ehe auch nicht mehr notwendig ist und kaum noch Vorteile bietet.. "Kinder" kann man als Lebensziel auch so haben, da muss man sich selbstverständlich einig sein, sonst wäre das für mich auch ein Trennungsgrund.
 
  • #29
Danke für eure Antworten, die ja alle sehr unterschiedlich sind.
Ehrlich gesagt weiß ich nicht, was ich daraus für mich ziehen soll.
Auf der einen Seite gibt es hier Kommentare wie:

oder aber:

Die Schwester von meinem Freund hat zum Beispiel auch erst nach 10 Jahren einen Antrag bekommen. Also wäre es ja falsch zu sagen, er würde mir keinen Antrag mehr machen, wenn er mir bisher keinen gemacht hat. Denn ein anderes befreundetes Pärchen von uns, haben auch erst nach 8 Jahren Beziehung geheiratet.
Brauchen manche Männer einfach länger?
Oder ist an dieser Aussage was wahres dran
?? Das macht mir ein bisschen Angst und ich bin hin und her gerissen, dass ich vielleicht wirklich nicht die Richtige für ihn bin?
Ich habe ihm gesagt, dass ich ein Leben/eine Zukunft mit ihm möchte. Ja, mir geht es schon ums heiraten, aber ich würde nicht "irgendjemanden" heiraten, sondern weil das Gefühl bei ihm passt.

Ich muss wohl einsehen, dass ich es mit dem "ihn nicht unter Druck setzten" vergeigt habe :-(. Aber ich wusste keine andere Möglichkeit, ihm klar zu machen, wie wichtig mir eine Zukunft mit ihm ist. Irgendwie musste ich es ja ansprechen....
Für mich klingt es so, als ob du eine konservative Rollenverteilung anstrebst, Mutter werden etc, und ein wenig verblüfft bist, warum er nicht wunschgemäß mitspielt. Wie schauts mit deiner Karriere, Selbstverwirklichung aus?
 
  • #30
Liebes Teelicht,

je mehr ich die Antworten zu Deiner Frage lese je mehr glaube ich, nicht nur bei Deiner Frage, im falschen Film zu sein.

Ich finde es grundsätzlich erst mal gut, dass Du weißt was Du willst und Dich darum kümmerst.

Aber ich kann Deine Sicht nicht nachvollziehen. Mir entzieht sich warum Heirat und Kinderbekommen symbiotisch zusammenhängen sollen.

Dein Freund scheint Kinder zu haben nicht abgeneigt zu sein und zum Thema Heiraten finde Deine Darstellung über ihn nichtssagend.

Wenn Du Kinder möchtest, dann bekomme sie, mit ihm. Wenn Du heiraten möchtest, tue es, wenn er ja sagt.

Ich halte von Heiraten gar nichts, hatte mich zwischenzeitlich dazu durchgerungen, um anschliessend meine ursprüngliche Sicht bestätigt zu bekommen.

Trotzdem oder gerade deswegen habe ich zwei wunderbare Kinder, auch ohne sie geplant zu haben, die bei mir leben.

Aus meiner Sicht darf die moderne emanzipierte Frau begreifen, dass der ebensolche Mann nicht (mehr) hilflos ohne selbige dahinvegetiert, verwahrlost und untergeht. Er kann haushalten, sich um Kinder kümmern, erfolgreich im Beruf und glücklich in seinen Interessen sein. Eine Frau ist im besten Fall eine schöne, emotionale, geistige und körperliche Bereicherung. Nur das ist ein, der verbleibende, Grund eine Frau zu haben.

Also bleibe dabei: Kümmere Dich um das was Du willst. Im besten Fall zieht er mit oder ein anderer. Erzwingen und erpressen wirst Du, bei anderen, nichts. Im schlechtesten Fall forcierst Du genau das Gegenteil.