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  • #31
Hallo,

Interessante Beiträge. Nachfolgendes zum Nachdenken in Bezug auf das Thema der FS und Realitäten:

@ 25: das Durchschnittseinkommen in Deutschland liegt bei etwas über 2000 Euro netto im Monat (bei Lohnsteuerklasse 1). Laut Statistischem Bundesamt gab eine alleinstehende Frau in 2007 im Jahr 588 Euro für Kleidung aus (heute dann ein wenig mehr aufgrund Preissteigerungen). 200-300 Euro im Monat als guten Durchschnitt zu sehen scheint daher trotzdem etwas überzogen.

@ 20: als Studentin 150 Euro im Monat für Klamotten??? Mein Sohn studiert und bekommt von mir 1000 Euro im Monat fürs Studium. Die meisten meiner Freunde und Bekannten halten diesen monatlichen Betrag für deutlich zu hoch. Fakt ist jedoch, dass er sich nach Miete, Telefon, Benzin, Essen und Ausgehen vielleicht gerade mal Socken leisten kann.

@ 25: 250 Euro für einen Frisörbesuch wirft die Frage auf, wer eigentlich zur Elite gehört. Wenn ich hier im Forum zum Teil lese, dass viele Akademiker nicht mal annähernd auf 6-stellige Einkommen im Jahr kommen, dann gehört ein Frisör, der 250 Euro verlangt und auch bekommt, doch schon zur Elite :)
 
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  • #32
Hier die 20!
Also ich bekomme deutlich weniger als dein Sohn (sogar weniger als der Bafög Höchstsatz), und habe mehr Geld, als für nen paar Socken am Ende des Monats übrig.
Würde vielleicht mal nachhaken, was dein Sohn mit dem Geld macht!!! Bei mir wird nichts verraucht oder versoffen. Daher bleibt mit vier Abenden Kellnern und gut bezahlten Praktika in den Ferien noch reichlich für Urlaub, Handy, Klamotten etc übrig und gespart wird auch noch.
Und ich schrieb durchschnittlich! Mit ner Winterjacke und Winterschuhen wären dann ja schon zwei Monate weg. Ich studiere BWL daher muss für Praktika auch mal nen Hosenanzug etc her. Wie schon gesagt. Und das Frau sich gerne mal nen neues Kleid oder so kauft ist doch völlig ok!
 
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  • #33
Tja, ich könnte mir zwar "teuer" leisten, aber ich bin von Natur aus eher ökonomisch veranlagt. Ich überlege mir sehr genau, wofür ich ein bestimmtes Kleidungsstück brauche und wie lange ich es tragen will. Ich stehe nicht auf teure Labels, sondern auf Individualität und kaufe auch gerne mal im Second-Hand-Laden oder auf Flohmärkten. Stil hat für mich nichts mit Viel-Geld-Ausgeben zu tun. Meine Ausgaben für Klamotten übersteigen im Jahr keine 1000 €. Trotzdem bin ich schon häufig auf manche Teile angesprochen worden.
 
  • #34
Das ist sehr unterschiedlich! Einen Monat können es bis zu 2000 sein, den anderen Monat bis zu 500 oder auch mal 00. Jährlich komme ich auf auf circa 5-10000, wären dann im Durchschnitt 4-800€ monatlich, also eine riesen Spanne.

Ehrlich gesagt protokollier ich meine Ausgaben nicht und achte nicht genau darauf wieviel ich ausgebe.
Was mir wichtig ist und ich kleide mich gerne schön ein:sind Qualität und die Optik der Stoffe! Gute und stylische Sachen sind da eher im "hochpreisigen" Bereich zu finden.

Was jedoch ganz sicher ist, dass es keine Rolle spielt ob ich Single bin oder nicht! Eine Beziehung nimmt keinen Einfluss auf meinen Konsum.;-)
 
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  • #35
Wenn ich hier lese, was manche Frau im Monat für Klamotten und Friseur hinblättert, wundert es mich nicht, dass die Männer Reißaus nehmen.
Teuer und viel macht noch lange keinen Stil, und wenn ich mal nach Düsseldorf komme und über die Kö spaziere, dann sehe ich deutlich mehr gut und stilvoll gekleidete Männer als Frauen.
Mit wieviel Aufwand sich da zurechtgebrezelt wird, ist schon eine Show an sich. Vor allem die Mischung Pelz, dicke Farbschichten, Designertäschchen und solariengegerbtes Gesichtsleder ist der Überklops.
Dabei ist nicht nur die Summe unverständlich, der ganze Plunder muß auch irgendwo verstaut werden. Da steht die Diva dann vor den rappelvollen Kleiderschränken und hat nichts anzuziehen.
Und dann das ganze Gesabbel, sitzt man(n) dann mal mit ihr vor dem Fernseher, dann wird über das Outfit der Ansagerin gelästert, dann hat Frau Pussemuckel eine ach so tolle Jacke an, Frau Ixypsilon einen scheußlichen Fummel etc. Und bei den ganzen Seifenopern am Sonntagabend auf den Zweiten schmelzen sie dann vor den Weißkitteln dahin. Ein bischen Alpenpanorama, ein paar Luxusautos, schöne Villen und eine platte, immer wiederkehrende Story - und die Dame von Welt ist glücklich.
 
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  • #36
Da ich beruflich keinen Kundenkontakt habe und auf Markenlabels keinen Wert lege, gebe ich monatlich ca. 150 Euro für Kleidung und Kosmetik aus - Friseur schlägt alle zwei Monate mit 50 Euro zu Buche. Meine Schuhe kaufe ich bei Deichmann und Kleidung im H&M-Preissegment.

w
 
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  • #37
In Singlezeiten gebe ich nicht mehr Geld für Kleidung aus als als Gebundene.

Ich kaufe meistens, weil ich etwas brauche (Ersatz für zerschlissene Jeans, Sportausrüstung etc...) und manchmal, weil es mir gefällt obwohl ich noch nicht einmal weiß, was ich damit anfangen soll: 200€ reduziert für ein traumhaftes Seidenkleid, meine Freundin beneidete meine Figur und meinte gleichzeitig, ich müsse dieses Kleid auf ihrer irgendwann stattfindenden Hochzeit anziehen...

Manche Monate kaufe ich gar nichts und Geld gebe ich nicht aus, um einem Mann zu gefallen. Dafür schwitze ich lieber 4-5x/Woche im Fitnessstudio und behandle meine Haut anständig!


w, 32 mit Durchschnittsverdienst von gut 2000€ netto.
 
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  • #38
Also meine Ausgaben waren im vergangenen Jahr auch so bei 200,00 € für Kleidung, war eher die Ausnahme, sonst ist es sicher weniger. Kein Schuhtick. Kosmetik ganz selten teure Marken, Naturkosmetik von dm oder ähnlichen Märkten sind ganz toll und günstig.
Friseur regelmäßig max. 28 € Waschen, schneiden, fönen. Ich töne zu Hause selbst.

Frage an die hochpreisige Friseurbesuche: Was wird da gemacht, was soooo teuer ist?
Ist mir absolut unklar.
 
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  • #39
2oo Euro im Jahr für Kleidung, wie schafft man das denn ohne Diebstahl oder Rotes Kreuz. Ich würde mich sicher nicht als Experte in Damenbekleidung bezeichnen, aber selbst ein halbwegs dauerhaft haltbares Paar Schuhe wird man kaum unter 100 Euro bekommen, zwei drei neue Sommerkleider, Vorsorge für den Winter .... Man kommt ganz schnell auf den von der FS veranschlagten Betrag im Schnitt, ohne übertriebenen Luxus, aber auch ohne Auftragen bis zum Geht-nicht-mehr: Und das schreibe ich ohne Shopping-Begeisterung, aber Shopping-Verständnis mit einem gewissen Qualitätsbewusstsein (kann mir meine Jeans auch im Supermarkt kaufen, die dann nach Erfahrung zwei Monate hält).
M 42
 
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  • #40
Ich achte sehr darauf und finde es wichtig, nur das zu kaufen, was ich unbedingt brauche. Bei Kleidung also nur die Sachen, die ich auch wirklich viel tragen werde! Ich finde es nervig und ärgerlich, wenn ich mich mal "verkauft" habe, (was zum Glück selten vorkommt), d.h. Kleidungsstücke im Schrank ungetragen vor sich hin dümpeln. Da ich die Kleidungsstücke, die ich kaufe, also sehr mag und gerne trage, trage ich sie auch so lange, bis sie wirklich verschlissen sind. So braucht man auch nicht jede Saison alles neu, sondern nur das, was jeweils nicht mehr geht. Die meisten Sachen und auch Schuhe halten ja doch ein paar Jahre, selbst wenn man sie oft trägt. Ich muss im Job auch nicht jeden Tag andere Klamotten anhaben.
Trotzdem sich das eher nüchtern pragmatisch anhört, bekomme ich immer wieder mal Komplimente für ein besonders schönes Teil oder für mein gesamtes Aussehen! Ich bin manchmal erstaunt, wie durch meine geschickte, immer wieder neue Kombination "alter" Teile, die Sachen auf andere oft wie neu wirken!

Aus welchem Grund man JEDEN MONAT beim Friseur 250 Euro lässt, ist mir völlig schleierhaft, falls man nicht gerade Fernsehmoderatorin etc. ist! Wenn man das mal zu einem ganz besonderen Anlass macht, könnte ich es ja noch verstehen, obwohl so ein Preis völlig ungerechtfertigt ist für max. 2 Arbeitsstunden des Friseurs und ein höchst vergängliches Ergebnis! (Oder geht ihr jede Woche für 60 Euro?)
Meine teuersten Friseurbesuche kosten um die 100 Euro (mit Farbe). Da das Ergebnis der Leistung sich zu einem halb- oder viertel so teuren Friseur aber nicht wirklich nennenswert unterscheidet (ich schätze, außer mir selbst, hat da noch nie jemand einen Unterschied bemerkt!), gehe ich in letzter Zeit nur noch zu dem günstigen Friseur - aber auch nicht jeden Monat, sondern alle 2-3 Monate reicht völlig!

w45
 
  • #41
Frage an die hochpreisige Friseurbesuche: Was wird da gemacht, was soooo teuer ist?

Wollte ich auch wissen.
Waschen, färben,schneiden, legen 350€.
Neben erstklassigen Produkten, einer ausgiebigen Handmassage und wenn gewünscht, ein Make-up als "Goodie" zum Abschluss,ist es hauptsächlich der gute "bekannte" Name und die Show drumherum.
Angefangen vom Kuchen zum hübsch angerichteten Kaffee, der Möglichkeit sich essen kommen zu lassen, bis zu den 3 Friseuren die damit beschäftigt sind dir die Haare partieweise zu waschen und der ständigen Absprache, so wie Wechsel unter den Kollegen(weil angeblich jeder sein Spezialgebiet hat).
Die ganze Prozedur hat jedes Mal, auch auf bitte hin doch schneller zu sein, 7 Stunden gedauert.
Fazit: Ein Friseurbesuch kann sehr anstrengend sein und bedarf schon fast einem freien Tag gäbe es das Wochenende nicht!

Okay, meine Haare sahen gut aus, aber nicht besser als bei dem Friseur zu dem ich jetzt gehe,über 200€ weniger zahle und in höchstens 2Std wieder raus bin.
 
  • #42
Ein bischen Alpenpanorama, ein paar Luxusautos, schöne Villen und eine platte, immer wiederkehrende Story - und die Dame von Welt ist glücklich.

Hilfe! Welche Art von Frauen kennst Du?

Auch wenn ich sicherlich nicht zu übertriebenem Modewahn neige- aus manchen Statements hier heraus wird schon klar, weshalb deutsche Frauen als überaus bieder und langweilig gekleidet angesehen werden.

Meine Freundin aus Rom bekommt immer wieder einmal die Krise bei den deutschen Frauen!

Die Männer sind aber auch nicht viel besser- ich erinnere mich an einen Verehrer, der seine Ex-Frau für ihre Sparsamkeit lobte, sie habe ihren Faltenrock x-Jahre lang getragen. Mir grauste es, ich sah schon die Diskussionen über 150 € für ein Paar schöne Schuhe vor mir...
 
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  • #43
Also ich finde 200 - 300€ im Schnitt pro Monat auch völlig in Ordnung. Ist bei mir auch ähnlich - wobei In meinem fall Friseur und Kosmetik noch nicht mit eingerechnet sind. Und die Frauen, die hier tumtoenen von wegen 0€ oder maximal 50€ pro Jahr die kann ich nur belächeln. Das sind nämlich dann genau die Frauen die daran Schuld sind, dass viele Männer sagen die deutschen Frauen sind die hässlichsten weltweit da nur in ollen Tretern und Funktionskleidung unterwegs und sich lieber eine Russin o.a. suchen. Solche posts wird man von einer bespielsweise Italienerin oder Französin wohl kaum zu lesen bekommen weil denen ihre Optik dann doch etwas wichtiger ist und die bestimmt auch mehr Geld für Kleidung ausgeben. Typisch deutsch ich da nur sagen.
 
  • #44
@41

Und was für Männer kennst Du?

Die Männer sind aber auch nicht viel besser- ich erinnere mich an einen Verehrer, der seine Ex-Frau für ihre Sparsamkeit lobte, sie habe ihren Faltenrock x-Jahre lang getragen. Mir grauste es, ich sah schon die Diskussionen über 150 € für ein Paar schöne Schuhe vor mir...

Also ehrlich, ich hab doch als Mann auch was davon wenn meine Liebste lecker gekleidet daher kommt. Das Auge liebt doch mit!

Aber Mann darf schonmal fragen wieso Frau tatsächölich 2-300€ für nen Frisör ausgibt? Dass der 20€ Billighaarschnitt vom Lehrling Sch*** aussieht- ok, aber wo ist der Unterschied von 80 auf 300? Wer kann den denn sehen?
Oder dass sehr gute Schuhe auch 150 Schleifen kosten- kauf mal anständige Männerschuhe! Nur wieso werden die dann nur eine Saison getragen (was dann nicht mehr als 4-5x bedeutet)?

Also eine Gute Relation zum Einkommen find ich richtig, schliesslich muss man ja auch bei guten Positionen gut gekleidet sein. Aber irgendwo fängt halt der Irrsinn und die Verschwendung an.

Und genau das liebe FS ist der Masstab: Gute Qualität für einen angemessenen Preis ist attraktiv, (zeigt einen Sinn fürs schöne und dass man auf sich selbst achtet), hirnlose Verschwendung oder das rausschmeissen von nicht selbst verdientem Geld jedoch keineswegs.
 
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  • #45
2011 waren meine Ausgaben für meine Begriffe hoch, nämlich rund 700 EUR, große Brocken davon 150 EUR für hochwertige Dessous, nach fünf Jahren eine neue Winterjacke für 80,- und nach drei Jahren ein Paar neue Winterstiefel für 100,- EUR und nach ebenfalls fünf Jahren ein paar neue Winterschuhe. Rest zwei neue Hosen, Blazer mit Businesshose (beides gute Qualität), neue Bluse, zwei neue Pullis und fünf Shirts. Wenn ich kaufe, dann Qualität, diese jedoch gerne und meistens im Sale - sowie passend in Stil und Farbe zur restlichen Garderobe. Warum mehr bezahlen, als notwendig. Modischen Fummel mag ich nicht, Stil kann man nicht mit Mode erreichen, sondern mit Geschick.
 
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  • #46
Ja, da hat Kalle wohl recht.
Also ich gebe so 200-300 Euro für Klamotten aus. Friseur muss ich nur so 4x im Jahr, da ich eher lange Haare habe. Kosmetikerin hab ich bisher nicht gebraucht oder mir außer mal ner Fußpflege für 40 Euro nicht gegönnt. Kosmetik und Pflegeprodukte sind aber extra.
Also da ich ja meine Lebenshaltungskosten zu meiner Trennung auflisten musste, war ich doch überrascht, wieviel ich wirklich ausgebe. Klar ist das auch mal ne Jacke für 600 Euro oder Schuhe für über 200 Euro - so ein Sale bei Prada, Tods,Louis Vuitton oder anderen tollen Boutiquen kauf ich mir manchmal auch was Teures, muss aber dann wenigstens reduziert sein, aber Stiefel, die dann von 650 auf 250 Euro reduziert sind und mir passen muss ich haben.
Trotzdem achte ich aufs Geld - also bei Lebensmitteln vergleiche ich schon die Preise, meine Kinder sind 2 Jungs und fressen mir die Haare vom Kopf.

w,39
 
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  • #47
Das kommt doch auf das Einkommen an, der der mehr verdient gibt auch mehr aus.
Ich gebe monatlich ca. 500,-- € aus. Verdienst ca. 4000,-- €.
 
  • #48
@41

Und was für Männer kennst Du?
Also ehrlich, ich hab doch als Mann auch was davon wenn meine Liebste lecker gekleidet daher kommt. Das Auge liebt doch mit!

Lieber Kalle, das blieb auch ein Verehrer!

Mein Partner sieht das ganz ähnlich wie Du!

Ich trage übrigens €150-Schuhe nicht nur eine Saison- klassische Pumps oder eher etwas eigenwillige Stiefelchen kann frau durchaus zwei Saisons tragen.

Mein Friseur kostet deutlich unter € 100, die sehr gut qualifizierte Meisterin macht alles selbst, weil sie keine Lust auf die Zwänge in einem großen Salon hat- dafür muss man aber fast um einen Termin kämpfen, sie ist extrem gut ausgebucht. Geheimtipp wird nicht verraten...
 
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  • #49
Trotzdem achte ich aufs Geld - also bei Lebensmitteln vergleiche ich schon die Preise, meine Kinder sind 2 Jungs und fressen mir die Haare vom Kopf.

Also bei den unverschämt günstigen Lebensmittelpreisen in Deutschland würde ich persönlich eher bei Lebensmitteln weniger auf den Preis achten, dafür bei den ganzen Luxusgütern (nicht böse gemeint, Mode ist nunmal ein Luxusgut)
 
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  • #50
was ist denn viel? ist ja alles relativ.

wenn es ein monat ist, in dem ein neuer mantel her muss und neue schuhe und ein besuch beim friseur ansteht und dann noch das make-up alle ist.....tja, da kommt schon eine summe zusammen die an die 1.000 euro rangeht. dann wieder habe ich auch monate wo ich vielleicht nur 1 t-shirt und 1 handcreme kaufe.

ich kaufe zeitlose teile, die ich auch getrost mehrere jahre tragen kann. also ich überlebe auch wenn ich mal mehrere monate nichts neues kaufe. ich weigere mich an schuhen zu sparen, entweder es sind gute schuhe oder es gibt halt keine.

wobei ich bei kosmetika (nachdem ich die stiftung warentest gelesen habe) keine teuren cremes mehr kaufe, sondern auf produkte aus dem discounter zurückgreife. (das sparte im jahr 100te euros)

w53
 
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  • #51
Meine Freundin aus Rom bekommt immer wieder einmal die Krise bei den deutschen Frauen!

Ich habe doch nichts gegen gute, stilvolle Kleidung, die auch teuer sein darf.
Man kann sich aber auch extrem teuer arg übel zurichten.

In Italien fahre ich jährlich mal hinein, wenn ich mit dem "Töff" in der Schweiz Urlaub mache.
Und wundere mich immer, worauf die Italiener so besonderen Wert legen.
Designerklamotten, -brillen etc., und die Fassaden der Häuser haben auch nur für deutsche kältegeplagte Touristen "Flair". Da kommt mir jedesmal die Idee, ein Handwerksbetrieb aufzumachen. Die sanitären Anlage sind teilweise einfach nur scheußlich. Norwegische Campingplätze und deren "Hütten" haben einen deutlich höheren Standard und sind mit Abstand gepflegter als die meisten von mir in Italien erlebten Herbergen.
Ich bin dann jedesmal froh, wieder auf schweizer´ Seite zu sein.
 
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  • #52
Ich führe kein Haushaltsbuch, kann also nicht genau sagen, was ich ausgebe.
Ich bin 54 und verdiene normal gut, habe aber eine abbezahlte ETW und fahre fast nur mit dem Rad in die Arbeit, spare da also.
Für Friseur, Fußpflege, Kosmetik und Nägel gebe ich im Monat ca. 100 - 150,- aus. Das sind je ca. 30,- für Fußpflege, 30,- für Nägel und ca. 80,- -100,- für Friseur bzw. Kosmetik (je alle 8 Wochen). Wenn ich Farbe brauche ( 2 x im Jahr) wird es teurer. Ich gehe zu einem der besten Friseure der Stadt, aber ich brauche fast immer nur Schnitt und Föhnen. Was bei manchen Frauen richtig teuer am Friseur wird, sind Extentions - mag ich zumGlück nicht.
Kleidung kaufe ich hochpreisig, da kostet es schon mal 500,- oder mehr, aber dafür halten die Sachen auch lange und ich komme sicher auf nicht mehr als 150,- im Monat. In manchen Monaten kaufe ich mir überhaupt keine Kleidung.

Ich wundere mich aber manchmal über Frauen, die wenig verdienen und sich trotzdem immer wieder Sachen kaufen. Meist billiges Zeug, dass dann bald ausgedient hat.
Ich halte es mit dem Spruch "wer billig kauft, zahlt immer 2 x "
 
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