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Apollo

  • #1

Wie ist so einer??

Es gibt einen bestimmten Typus Mann, der spiegelbildlich demTypus Schlampe oder Flitchen entspricht. Nur, für ihn gibt es keine Bezeichnung und man scheint von ihm nicht viel Aufhebens zu machen. Stimmt das? Und wenn ja, warum? Wenn es ihn wirklich gibt, und das setze ich voraus, wie könnte man ihn charakterisieren?
 
  • #2
wir nennen den dann eigentlich auch immer schlampe, was doppelt unter die guertrllinie geht, weil man ihn verfraulicht.
es gibt auch fuer maenner spezifische bezeichnungen, die allerdings nur in laendlichen bereichen gebraeuchlich sind. Es ist nur leider so, das keiner davon so harmlos ist wie schlampe und ich es nicht ins forum schreiben will. der harmloseste ist schuerzenjaeger, der hat aber eher einen suessen begeschmack und man sagt es oft im spass.

charakterisierung ist eingfach, er nimmt alles was einen rock traegt egal welcher typ oder charakter, solange die vertikalqualitaeten passen und zugaenglich sind.
 
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Gast

  • #3
Als Schlampe oder Flittchen werden doch Frauen bezeichnet, die keine feste Beziehung haben sondern sexuelle Kontakte zu mehreren Männern gleichzeitig oder in kurzen Abständen haben.
Für Männer gibt es dafür natürlich kein Schimpfwort, denn genau das ist ja das Ideal für den Mann.
Für den Mann war es in der Entwicklungsgeschichte meist sinnvoll, sich mit möglichst vielen Frauen zu paaren und so sein Erbgut möglichst weit zu verbreiten während es für die Frau besser war, sich nur mit einem Mann fortzuplanzen, der sie und das Kind auch danach versorgt.
 
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Gast

  • #4
Man charakterisiert ihn genau gleich wie die "Schlampe": einer der wahllos mit jeder Frau schläft - so was nennt man Casanova. Nur klingt das eher wie ein Kompliment, während Schlampe negativ besetzt ist. Das kommt aus unserer traditioneller Einstellung: der Casanova ist immer noch gesellschaftsfähig, die Schlampe nicht. Oder anders gesagt, dem Mann gesteht man zu, dass er sexuelle Bedürfnisse hat und die auch befriedigt; der Frau nicht, sie muss in einer festen Beziehung sein, damit Sex gerechtfertigt ist. Andere Kulturen gehen da traurigerweise noch weiter und verstümmeln die Frauen, um zu verhindern, dass sie Lust beim Sex empfinden.
 
  • #5
Ich würde sagen Casanova oder Gigolo.

Ich kann dieses ständige "Mann darf, Frau darf nicht" echt nicht mehr hören. Wer sagt das? Ich jedenfalls möchte keinen Mann, der durch hundert Hände gegangen ist und das geht auch ganz vielen Frauen so. Wenn Intimität nichts besonderes mehr ist, sondern zwanglos mit jedem mal gelebt werden kann, dann stimmt was nicht.
 
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Gast

  • #6
Fragesteller:

Das sind z.B. Tantra- und Tao-Meister oder Sexualtherapeute. Manche machen das offiziell/gewerblich, manche hobbymässig, insbes. Tantristen.

Wahllos mit jeder machen sie es zwar nicht, der Unterschied ist nur, dass sie auch mit schwierigen Frauen umgehen können. Ein Tao-Meister sagte mir: "Schlechte Frauen gibt es nicht. Ist sie schlecht, bin ich nicht gut genug oder zu ignorant um in ihr Wertvolles zu sehen."

PS. Giaccomo Casanova hatte in 29 Jahren 120 Frauen, d.h. durchschnittlich 4 Frauen im Jahr. Das ist nicht viel.
 
  • #7
@#5: Vier Frauen im Jahr sind nicht viel? Na, da würde ich mir eher wie ein Videospiel vorkommen, denn als menschliches Wesen. Wer Frauen wie Wäsche wechselt, sollte sich nicht wundern, wenn er zwar viele Affären, aber keine einzige dauerhafte Beziehung hat.
 
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Gast

  • #8
#4: niemand sagt "Mann darf, Frau darf nicht" - die Frage war, ob es ein männliches Equvalent zu Schlampe gibt. Kulturgeschichtlich betrachtet, wurde der Verführer (also Casanova, Gigolo) bewundert, während die Verführerin eher abgelehnt wurde, wenn sie es "übertrieb". Heute ist das anders, aber die Sprache ist nicht mitgezogen: es gibt, wie andere hier erwähnt haben, kein Schimpfwort für einen Mann, der sich wahllos mit Frauen einlässt.

#5: egal, mit wievielen Frauen er sich vergnügt hat, sein Name steht heute noch als Synonym eines Verführers.
 
  • #9
@#7: Doch, das fällt in fast jedem Thread zu diesem Themenkomplex. Weder Mann noch Frau sind angesehen, wenn sie durch Dutzende Hände gegangen sind. So einfach ist das. Wir haben hier zwar im Forum eine gewisse willfährige Minderheit, die zwanglosen Sex propagiert, aber die meisten empfinden wohl doch eher so, dass sie ungerne die 51. Frau wären. Wo bleibt da das Besondere? Weswegen sollte man sich in den Armen geborgen oder nah fühlen, wenn man als Frau komplett austauschbar ist?
 
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Gast

  • #10
Einen wirklich gut passenden Ausdruck gibt es wohl leider nicht. Ich würde jemand als respektlos den Frauen gegenüber (sieht sie als Ware oder Stück), meistens in Kombination mit Angebertum und Kliquentum, der Sex steht für Ihn im Vordergrund und Gefühle kennt er nicht, beschreiben.
 
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Gast

  • #11
@#5: deine Aussage verstehe ich jetzt nicht: war die Frage, ob es einen Ausdruck für eine "männliche Schlampe" gibt oder willst du auf die "alle Mensche sind in ihrem Kern gut"-Theorie eingehen?

Was der Tao-Meister gesagt hat, gilt in mehreren Kulturen und kann auch auf die Männer resp. alle Menschen übertragen werden: "Schlechte Menschen gibt es nicht. Ist er/sie schlecht, bin ich nicht gut genug oder zu ignorant um in ihr/ihm Wertvolles zu sehen."
 
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Gast

  • #12
@#8 Frederika
Na, das Besondere ist es die 51. zu sein. Das kann man nicht bei jedem behaupten. ;-)

Ansonsten sehe ich das genau so wie #2.
 
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Gast

  • #13
Peitscherlbub, männliche Hure, Zuhältertyp, Weiberer, ... aber noch lange nicht so schlimm wie die weiblichen Bezeichnungen. Das ist evolutionsbedingt. Denn ein Mann, der wahllos ist bei Frauen, ist immer noch eher der tolle Hecht. Ist eh schon ein alter Hut.
 
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Gast

  • #14
@8: Frederika, gehts schon wieder los? "willfährige Minderheit, die zwanglosen Sex propagiert"?! Die Minderheit bist Du mit so mancher verkorkster Ansicht. Und ja, Männer, die viele Frauen haben sind besser angesehen als Frauen, die viele Männer haben. Bitte nicht immer und immer wieder Deine Meinung mit Tatsachen verdrehen.
 
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Gast

  • #15
Ein Mann ist ein Mann und muss und soll Erfahrungen sammeln. Bis auf ein paar verklemmte Minderheiten hier ist das allen klar. Welche Frau steht auf "Abwarter"? Ein Mann, der sich "ausgetobt" hat, käme für mich nur in Frage.
Das erklärt auch, dass es kein wirklich negatives Wort für solche Männer gibt. Da kannst Du lange suchen.

Isi
 
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Gast

  • #16
Daß ein Mann angeblich ein toller Hecht ist, wenn er möglichst viele sexuelle Erfahrungen mit Frauen hat, das glaubt nur ein in meinen Augen seltsamer Schlag Männer und Frauen.
Mich stößt so jemand ab - da kann er noch so sehr wie George Clooney oder andere Möchtegernkasanovas aussehen. Ich finde es einfach achtlos und respektlos sich um der jeweiligen anderen Person gegenüber - bis hin zu widerlich und auch primitiv und fahrlässig.

Ich suche mir die Partner gut aus und möchte auch gut ausgesucht werden ... nicht verhandelbar!

Mary
 
  • #17
@#15: Danke für diese Aussage. Genau so sehe ich das auch. Es mag Frauen geben, die Frauenhelden toll finden, aber die meisten suchen, zumindest für eine dauerhafte Beziehung, doch eher einen Mann, bei der sie nicht die 51. sind, sondern sich noch als etwas Besonderes fühlen dürfen.

Achtung, Respekt, tiefe Gefühle -- scheint bei manchen gar nicht mehr präsent zu sein. Schade.
 
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Gast

  • #18
...wenn ich das hier so lese, ist das für mich als Mann, der lange Zeit ohne Frauen gelebt hat, doch ein kleiner Trost zu wissen, dass man auch so als "Mann" noch akzeptiert wird und sich nicht dauernd Fragen ausgesetzt sieht wie "...ja, bist denn Du überhaupt ein Mann? Du hast ja immer noch keine...". Vor allem bei den weniger Gebildeten (egal ob wissens- oder herzensmässig) zu beobachten... Und ich glaube, den Damen geht es eigentlich so viel anders nicht, oder täusche ich mich da? Ich habe schon einige Male gehört, dass Frauen mit spätestens 27 beim "Bumsen" zu sein hatten (O-Ton von einer Frau; stammt nicht von mir). Der Gruppendruck scheint auch unter den Mädchen bereits ziemlich hoch zu sein... Und dann waren da noch Sprüche wie: "Gute Mädchen kommen in den Himmel etc." ? Nicht ärgern, nur wundern...
 
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  • #19
Es leben die Übertreibungen! ;)
Nicht jeder Mann mit Erfahrung ist ein Frauenheld. Aber jeder mag was anderes. @17 ist vielleicht auch ein ganz Süßer. Ich würde nie so ab- oder aufwerten wie Mary und Frederika. Seid Ihr sehr enttäuscht von Elite? Das kommt irgendwie so rüber. Aber dann sucht doch mal bei Euch!
 
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  • #20
@18
Nein - gerade momentan bin ich von einem EP mehr als angetan ... drückt mir die Daumen!

Mary
 
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Gast

  • #21
@18: nochein kleiner Nachschuss: das Amüsante an der Frage "...ja, bist denn du ein Mann etc." ist mittlerweile, dass die frau desjenigen, der mir die Frage gestellt hat, mittlerweile offen fremdgeht... Ein anderer, der ihm beigestimmt hat, hat jetzt Angst seine Frau wegen einer Affäre zu verlieren. Soviel zum Thema "Frauenhelden": mancher lernt's trotz (oder wegen) vieler Frauen nie...
"Süßer": ...bin mit 1,87m und ca, 94 kg "Kampfgewicht" (kein Fett!) eher wohl ein Kerl wie ein Baum - KEIN Bonsai!