• #31
weiteres Update:

Wir haben uns nochmal ausführlich darüber unterhalten. Ich habe klargemacht dass ich so wie es momentan läuft nicht weitermachen möchte und dass mir eine Frequenz von 4, 6 oder 8 Wochen zu wenig ist. Sie meinte dass sie schon so viel Zeit abgeknapst hätte wie möglich gewesen sei. Ein Rhythmus von beispielsweise regelmäßig alle 2 Wochen, was für mich OK gewesen wäre (jemand anders würde wahrscheinlich selbst das als noch relativ wenig betrachten), wäre nicht möglich, das könne sie mit ihrem restlichen Leben nicht vereinbaren. Dass ich auch mal zu ihr komme (das habe ich ja noch nie getan) wolle sie aber auch nicht.
Das alles stützt meinen Eindruck, den ich immer mehr gewonnen habe (und was ich ihr auch schon gesagt habe), dass ihr Leben eigentlich zu vollgepackt und stressig ist für einen Mann. Denn wahrscheinlich würde sich so ziemlich jeder andere Mann, nicht nur ich, darüber gleichermaßen beschweren. Und ich war ja jetzt monatelang schon ziemlich geduldig und habe immer wieder auf Besserung gehofft.

Sie sagt es breche ihr das Herz weil sie mich wirklich lieb habe. Das tut mir natürlich auch weh, und es tut mir leid. Aber wenn die Bedürfnisse und Vorstellungen halt nicht zueinander passen macht es halt auf Dauer meiner Meinung nach keinen Sinn. Und es jetzt noch ewig laufen zu lassen nach dem Motto "besser als gar nix" ist halt auch weder fair noch befriedigend.

Ich habe das jetzige Dilemma übrigens schon VOR unserem 1. Date so kommen sehen. Denn schon dafür war es wahnsinnig kompliziert einen Termin zu finden und es ging erst als ich mir dann einen Tag freigenommen hatte. Und ich hatte schon damals zu ihr gesagt "Wenn das jetzt schon so schwer war, wie wird es dann erst werden sollten wir uns öfters sehen wollen?". Aber ich habe mich halt trotzdem darauf eingelassen weil ich gedacht hatte es würde dann schon besser werden.

Dementsprechend herrscht jetzt Funkstille.
 
  • #32
Ich beantworte Deine Fragen in diesem Thread, da sie sich direkt auf mich beziehen und wir uns von der Ausgangsfrage der anderen FS entfernen würden:

Du machst kein 50/50-Modell sondern bist Gelegenheitsvater. Daher hast Du keinerlei Verständnis dafür, dass eine AE-Frau, die berufstätig ist und mehr als 80% der Betreuungsleistung erbringt einfach mal ihre Ruhe haben will und keinen Aufmerksamkeit fordernden Lover um sich haben will.

Doch, das verstehe ich. Sehr gut sogar - ich bin auch froh wenn ich mal meine Ruhe habe und niemand um mich rum.

Ebenso scheinst Du keine weitere soziale Einbindung zu haben, weil Du nicht verstehst, dass die Frau in ihrer knappen Freizeit noch weitere familiäre sowie freundschaftliche Termine hat und eben nicht regelmäßig alle 2 Wochen bereit steht für Dich, wenn Du kinderfreies Wochenende hast.

Auch das ist falsch. Ich habe auch anderweitige soziale Kontakte und Termine. Dass nicht IMMER alle zwei Wochen tatsächlich funktioniert hätten ist mir auch klar. Aber, und das habe ich als einen Unterschied empfunden: Ich habe mich immer versucht wo es irgendwie ging mich nach ihr zu richten. Habe andere Einladungen abgesagt wenn ich dachte sie hätte Zeit (das hat sie überhaupt nicht verstanden, aber für mich ist das selbstverständlich). Das hat sie deutlich weniger getan.
Und, selbst wenn man das alles berücksichtigt, ist halt eine Frequenz von 6-8 Wochen, wenn es mal gut läuft 4 Wochen, einfach zu wenig. Da muss es noch einen gesünderen Mittelweg geben. Ich habe es so empfunden und auch mein Umfeld (Freunde, Familie) sieht es so und versteht meine Entscheidung.

Da hilft als jeweils Angehöriger der gemobbten Gruppe nur die Einstellung "was stört es die Eiche, wenn die Sau sich dran schubbert"

Mir diese Einstellung anzueignen fällt mir wahnsinnig schwer. Ich betrachte die Ablehnung quasi als persönliche Niederlage, auch wenn das Blödsinn ist. Das ist ja das Paradoxe: Als ich unterwegs war im Onlinedating war ich ja nicht total unerfolgreich. Die Frauen hatten mir nicht die Bude eingerannt aber ich hatte interessante Kontakte, Dates und auch Beziehungsversuche. Aber mich beschäftigt die erfahrene Ablehnung fast mehr als das was funktioniert hat.

Deine Beziehung ist in die Brüche gegangen, weil Du eine Affäre hattest.

Nein. Den Gedanken an Trennung hatte ich lange vor der Affäre. Ich war mir schon vor der Hochzeit unsicher und habe diese eigentlich nur wegen des Kindes (damals war es noch eins) gemacht. Die Affäre war der Anlass, nicht der Grund.

Du hast einfach Pech, dass Du diverse unerwünschte Eigenschaften gleichzeitig aufweist.

Das ist mir jetzt auch klar. Nur wie kann ich das ausgleichen?
 
T

ThePinkLady

Gast
  • #33
Du kommst also mit einer Frau zusammen und merkst, sie ist es NICHT. Statt dich zu trennen, setzt du lieber noch schnell ein Kind in die Welt (immer sehr clever). Nach dem Kind merkst du, sie ist immer noch nicht die Frau, mit der du den Rest deines Lebens verbingen möchtest- statt dich jetzt mal zu trennen, heiratest du. Nach der Heirat, nachdem du dann deine Zweifel bestätigst siehst, kommt dann halt einfach ein weiteres Kind- (leider ist sie noch immer die mehr als ungeliebte Alte). Also weiter zur nächsten Affäre, die dich am Ende aber auch nicht mehr will. So eine männerfeindliche, böse, böse Welt aber auch...
Das ist mir jetzt auch klar. Nur wie kann ich das ausgleichen?
Ganz ehrlich, deine Rumeier-Biografie zeigt einen maximal ausgeprägten Abturn-Charakter, da kannst du gar nichts ausgleichen oder dagegen machen und aus genau diesem Grund wirst du von den halbwegs tauglichen Frauen ja auch reihenweise immer wieder verlassen. Würde mich gar nicht wundern, wenn deine Exen sich in Bälde mal auf einen Prosecco treffen.

Und alle 2- Wochen- aufwandsloses LAT ist dir zu viel, bei einem 4-wöchigen Rythmus fängst du dann aber an beleidigt rumzuquengeln ?
Kann mir die Frau, die dir bei eurem "Trennungsgespräch" mit süßlichem Grinsen etwas von ihrem gebrochenem Herz und ihrer unendlichen Trauer erzählt und nach Auflegen des Telefonhöreres erst mal herzhaft lachen muss, gerade bildlich vorstellen. :)

Du solltest die Frauenwelt ganz ernsthaft für eine Weile in Ruhe lassen und erst mal zu dir selber und deinen eigenen Wünschen und Berüfnissen stehen. Bei dir ist da so ein dauerunzufriedenes und dauernörgeliges Ja-Nein-Doch wieder-Doch nicht-Komm her-Geh weg- Rumgeeire, da ist es ganz egal, wen oder was du sonst noch so triffst- mehr als deinen Müll und Frust abzuladen kannst und willst DU einem anderen Menschen doch im Moment gar nicht weitergeben.
 
  • #34
Ich habe mich immer versucht wo es irgendwie ging mich nach ihr zu richten..... Das hat sie deutlich weniger getan.

So ein Verhalten sagt doch etwas aus: nämlich, dass Du ihr deutlich unwichtiger bist, als sie Dir. Du hats einfach auf schöne Worte mehr geachtet, als auf Taten, weil Dir die Worte schmeichelten
Mag sein, dass das die Erkenntnis Deinem Ego wehtut, aber man sollte sich dieser Erkenntnis nicht versperren, denn dann kann man viel besser damit umgehen, statt sich daran abzukaspern eine Zuneigung zu erzwingen, die es nicht gibt. Du tust alles, um Dir Frusterlebnisse zu verschaffen und das schadet Dir. Darum reagierst Du so unreif auf erlebte Ablehnung.

Was Du über diese Frau geschrieben hast, habe ich bei diversen AE-Frauen gesehen: neben Job, Kindern, Familie, Freunden, etwas Sport einfach keine Zeit für eine feste Beziehung mit einem Mann, der perspektivisch nicht in eine Patchworkkonstellation einsteigen will.

Aber mich beschäftigt die erfahrene Ablehnung fast mehr als das was funktioniert hat.
Falscher Fokus. Befass Dich damit, warum das so ist und lass dir Maßnahmen einfallen, mit denen Du das abstellen kannst, denn es tut Dir nicht gut, in der erlebten Ablehnung zu wühlen.

Ich war mir schon vor der Hochzeit unsicher und habe diese eigentlich nur wegen des Kindes (damals war es noch eins) gemacht.
Radikale Akzeptanz, dass Du den Fehler gemacht und durch 2 weitere Kinder noch ausgebaut hast = Fehlermaximierung.
Das hat nunmal Folgen für Dein gesamtes weiteres Leben und es gibt im Leben ja auch noch was anderes, als Frauen. Wende Dich anderen Themen zu.
Ich muss auch damit leben, dass ich den falschen Mann geheiraet habe und zu lange bei ihm blieb, was meinem Leben eine unveränderliche richtung gab - so what. Muss ich aus dieser Situation halt das Beste draus machen.

Menschen machen Fehler. das gehört zum Leben dazu und nicht alle Fehler lassen sich auf Null resetten sondern man muss mit ihren Nachwirkungen dauerhaft leben. Es ist infantil deswegen rumzutrotzen und das bremst Dich bei Frauen aus. Ab einem gewissen Alter haben sie nur noch geringe Toleranz gegenüber Infantilismus bei erwachsenen Männern.

Das ist mir jetzt auch klar. Nur wie kann ich das ausgleichen?
Auch hier: realistische Selbsteinschätzung in den partnerschaftsrelevanten Punkten, radikale Akzeptanz, dass es so ist inkl. der Rahmenbedingungen. Was anderes hilft nicht. Man kann nicht alles ausgleichen.
Wenn man erkennt was hinderlich ist, kann man auch seine persönlichen Topfeatures erkennen und wer die Zielgruppe dafür ist. Dann verzettelst Du Dich nicht mehr in aussichtslosen Sachen und blockierst Dich nicht mehr durch frustrierende Erlebnisse.
 
  • #35
Falscher Fokus. Befass Dich damit, warum das so ist und lass dir Maßnahmen einfallen, mit denen Du das abstellen kannst, denn es tut Dir nicht gut, in der erlebten Ablehnung zu wühlen.

Das ist leichter gesagt als getan. Zumal ich solche Erfahrungen schon früher gemacht habe. Meine Noch-Frau war (mit 19 Jahren) gleichzeitig meine erste Partnerin/Freundin. In den Jahren davor habe ich es schon erlebt dass viele meiner Freunde schon Freundinnen hatten, ich dagegen immer leer ausging.

Ich muss es ganz ehrlich sagen: Davor, nun möglicherweise jahrelang allein zu sein (davon liest man ja immer wieder, auch in diesem Forum) habe ich schon ein wenig Angst. Das kommt vielleicht auch von diesen schon früheren Erfahrungen.

es gibt im Leben ja auch noch was anderes, als Frauen. Wende Dich anderen Themen zu.

Naja, so ganz ohne ist's halt auch nix (böse Zungen würden sagen: mit aber auch nicht ;-)).
 
  • #36
Ich muss es ganz ehrlich sagen: Davor, nun möglicherweise jahrelang allein zu sein (davon liest man ja immer wieder, auch in diesem Forum) habe ich schon ein wenig Angst. Das kommt vielleicht auch von diesen schon früheren Erfahrungen.
Du liest dich für mich , wie jemand der in einer dunklen Blase gefangen ist. Du machst lieber das falsche aus Angst, als mal besser nichts. Du wirkst mit dir selbst Grundsätzlich unzufrieden und das macht dich maximal unattraktiv. Sicher ist es nicht leicht, jetzt einfach mal zu sagen ich finde mich gut, so wie ich bin oder ändere mal eben meine Einstellung.
Aber im Grunde genommen läufst du doch vor dir selbst weg, in dem du deine Unzufriedenheit mit dir selbst auf deine Partnerinnen ablädst.
Ich war bis vorletztes Jahr, seit meinem 15 Lebensjahr mit nur einem Jahr unterbrechung in genau zwei Partnerschaften. Ich kannte gar nichts anderes als Verpartnert zu sein. Aber jetzt bin ich seit zwei Jahren weder allein noch einsam, ich bin lediglich nicht verpartnert.
Ich genieße gerade richtig das ich um mich herum und in mir aufgeräumt habe. Ich habe die Scherben einer Scheidung mit meiner Ex wirklich richtig gut weggekehrt. Ich habe die Trennung meiner letzten Beziehung gut verdaut, auch weil ich mich darauf eingelassen habe, es zu verstehen warum es endete.
Ich habe hinter meinen Fehlern die ich machte, so gut es geht aufgeräumt. Ich habe null schlechtes Gewissen oder Schuldgefühle, weil ich mich mit meinen Partnerinnen darum gekümmert habe, dass kein Dreck übrig bleibt. Ich bin im reinen mit mir.
Ich weigere mich einfach versauert zu sein. Dadurch strahle ich scheinbar etwas Lebensfrohes aus, was Frauen extrem anzieht in meinem Umfeld.
Aber deswegen springe ich nicht von einer Blume zur anderen.
Ich verlasse mich auf das Schicksal. Irgendwann kommt wieder der Big Bang und dann stellt sich die Frage überhaupt nicht, ob ich soll oder nicht.
Geh auf die Suche nach dir und versuche herauszufinden wer du eigentlich bist und was du möchtest.

m48
 
  • #37
Meine Noch-Frau war (mit 19 Jahren) gleichzeitig meine erste Partnerin/Freundin. In den Jahren davor habe ich es schon erlebt dass viele meiner Freunde schon Freundinnen hatten, ich dagegen immer leer ausging.

Es war Deine erste Freundin und obwohl Dir klar war, dass es nicht passt mit ihr, hast Du eine große Familie mit ihr aufgebaut - aus Angst, weiterhin allein zu sein.
Du müsstest in der Retrospektive doch erkennen, dass irgendeine Frau nicht die richtige Lösung ist und mehr Probleme schafft als löst.

Davor, nun möglicherweise jahrelang allein zu sein (davon liest man ja immer wieder, auch in diesem Forum) habe ich schon ein wenig Angst. Das kommt vielleicht auch von diesen schon von den früheren Erfahrungen.
Angst ist generell ein schlechter Berater und führt zu kopflosen Handlungen, diese zu Negativerlebnissen mit Ablehnungen, mit denen Du auch ein Problem hast.
Darüberhinaus bewirkt Angst indifferentes Verhalten, was im Umgang mit anderen immer Probleme schafft, denn die verstehen nicht, was bei Dir abläuft.

Mein Tipp an Dich: leg einfach mal eine Datingpause ein, beende Deine Ehe und befass Dich intensiv mit der Fragestellung, warum Du nicht allein sein kannst, bzw. was Du tun kannst, um dem was abzugewinnen.
Ebenfalls solltest Du klären, warum Dir als erwachsenem Menschen die Fähigkeit fehlt, souverän mit Ablehnungen (nur durch Frauen?) umzugehen. Das liest sich für mich ziemlich infantil und wie ich schon schrieb: die meisten erwachsenen Frauen haben Null Geduld mit infantilen Männern.

Wenn Du Dich mit der zugrunde liegenden Problematik befasst und diese auflöst, dann werden vermutlich diverse Verhaltenssymptome verschwinden, die Dir jetzt das Leben bei den Frauen schwermachen und wie @neverever beschreibt, Lebensfreunde komplett unabhängig von einer Beziehung bringen. Das wiederum macht attraktiv und verbessert Deine Chancen.

Solltest Du aber mal versuchen, statt immer mehr Frust anzuhäufen, weil die Frauen Dir absagen oder Dich am langen Arm verhungern lassen. Frust macht Dich nur unattraktiver.
Setz den Fokus auf die Ursachen, nicht auf Symptome.
 
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