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Gast

  • #1

Wie kann ich ihm die Angst nehmen?

Ich (30) bin mit meinem Freund (43) nun über ein halbes Jahr zusammen. Es läuft sehr gut, wir verstehen uns super und mögen uns sehr. Nur im Bett könnte es besser klappen. Schon seit Beginn hat er mit Erektionsproblemen zu kämpfen. Meist ist er am Anfang voll erigiert und eine kurze Penetration ist möglich. Mehr als 2-3 Minuten aber kaum. Dann muss ich mit der Hand nach helfen. Aber selbst dann wird er nicht mehr richtig fest. Wir kuscheln viel, streicheln uns. Penetration ist nicht das wichtigste, aber natürlich vermisse ich es manchmal schon. Ich möchte ihn nicht unter Druck setzen, da es dann noch schlechter funktionieren wird. Nun ist es so, dass ich relativ lange brauche, um zum Orgasmus zu kommen. Ein paar Mal hat er mich manuell befriedigt. Er sagte nun, dass er Angst hat, mir nicht zu genügen (weil er mich weder bei der Penetration, noch manuell) zum Orgasmus bringt. Ich sage ihm, dass es nicht das wichtigste ist. Aber trotzdem ist er so geknickt, dass nichts funktioniert und sich der Kreislauf immer wiederholt. Allmählich zweifle ich schon an mir. Ob ich ihn zu wenig errege...Was kann ich tun? Wie kann es besser werden? Wie kann ich ihm seine Angst nehmen und trotzdem meine Sexualität ausleben, ohne Druck zu erzeugen? Ich finde das Thema äußerst sensibel und spreche mit ihm nur darüber, wenn er von sich aus anfängt. Ich weiß dann aber gar nicht so recht, was ich ihm sagen soll, da ich nicht weiß, wie das bei ihm ankommt und ob es zu hohe Erwartungen oder andersweitigen Druck erzeugt. Ich bin so ratlos. Es wäre soo schön endlich eine Lösung zu finden...
 
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Gast

  • #2
Kommt er denn zu früh bzw ziemlich schnell, dann wäre es ja ziemlich normal. Dann muss man halt 15 min warten bzw überspielen, mit anderen Varianten des Sex. Dann müsste es eigentlich wieder klappen. Kommt er überhaupt nicht, hat er ein Problem. Wahrscheinlich würde er antworten, beim onanieren alles kein Problem - das ist das Problem :)
 
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Gast

  • #3
Hi,

zunächst sollte dein Männlein Kondition aufbauen. Gesunde Ernährung und Sport. Kreislauf+ Sauerstoffgehalt spielen für den Mann beim Sex eine große Rolle. Ich habe durchschnittlich 1 Std. non-stop. Und durch richtiger Atemtechnik kann der Mann auch mehrmals kommen. Wenn er nun nach seinem Bühnenauftritt schlapp macht, gönn ihm ruhig ne kurze Pause aber nicht zu lang sonst verfliegt der Reiz. Außerdem könntes du ruhig versuchen ihn aus seiner Höhle zu locken. Deine Show ist gefragt. Vergiss das mit dem Kuscheln. Macht alles kaputt (so etwas ist für hinterher). Ob du eine Eigenpresäntaion hinlegst (egal wie... nur nicht übertrieben !!!) oder ihm reizvolle Sachen zuflüsterst, damit er seiner Fantasie freien Lauf geben kann; das alles liegt in deiner Hand.

Vergiss nur nicht... wenn er sich voller Tatendrang auf Runde 2 einlassen kann, wird er 1. etwas länger durchhalten (braucht aber gleichzeitig viel Aufmerksamkeit von dir sonst hast du wieder Flaute) und 2. du musst vollgas geben können.

Viel Spass und beiderseitigen Erfolg !
 
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Gast

  • #4
FS:

Nein, er kommt nicht zu früh. Beim Sex (mit kleinen Pausen dazwischen), dann aber selten. Wenn ich ihn mit der Hand befriedige, dann vielleicht so nach 10 Minuten. Er sagt selbst, dann sei der Reiz viel größer. Er war lange Zeit Single und ist die "Handarbeit" gewohnt.
Er meinte schon zu Beginn, Sex mit dieser Orgasmusfixiertheit würde er nicht mögen, es wäre doch auch schön so. Ich fand das toll, da meine vorhergehende Beziehung genau das Gegenteil war, extrem unentspannt. An der Sexunlust kann es auch nicht liegen. Wenn wir uns nicht sehen, dann macht er sich es alle zwei Tage. Wie er sagt, aber auch nicht immer bis zum Schluss.

Er meinte, er hätte diese Probleme schon lange. Seit er Anfang 30 ist. Viagra und Co hat er auch schon ausprobiert. Ich denke aber, dass es eine Kopfsache ist, da er schon eher ein Kopfmensch ist. Aber wir beide sind doch im besten Alter. Klar kann man nun nicht mehr stundenlang, wie in den zwanzigern. Aber sich einfach damit zufrieden zu geben, dass es nun ist, wie es ist, finde ich eigentlich auch nicht richtig. Ich möchte dem gar nicht so viel Bedeutung zumessen, aber ich merke, wie ich langsam immer unzufriedner werde. Ich möchte ihn nicht mehr missen und irgendwie eine Lösung finden, die alle befriedigt.
 
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Gast

  • #5
Probiert es mal mit paradoxer Intervention. Es soll auf gar keinen Fall eine Penetration statt finden. Streichelt euch, küsst euch, auch die GT, manuell, oral. Aber keine Penetration. Mal schauen, wie lange ihr das durchhält... Viel Erfolg! m44.
 
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Gast

  • #6
Wie wäre es wenn er das Problem mal als seines erkennt und sich entsprechend beim Arzt informiert woran das liegen könnte. Das würde dir nämlich das Grübeln ersparen ob er dich sexuell erregend findet.

Das geht doch jetzt schon ein halbes Jahr so, das ist eine lange Zeit, gerade am Anfang einer Beziehung. Das Problem ist ja auch dass er dich auch nicht manuell zum Orgasmus bringen kann. Auf Dauer läuft das doch für beide unbefriedigend.

Ich verstehe nicht warum man solche Probleme negiert und nicht auf den Grund geht. Vielleicht liegt es auch am Alter und er hat Angst die Bedürfnisse einer jüngeren Frau nicht erfüllen zu können. Wäre nicht der erste Mann der in dieser Konstellation Erektionsprobleme hat.

w45
 
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  • #7
FS:
Aber wir beide sind doch im besten Alter. Klar kann man nun nicht mehr stundenlang, wie in den zwanzigern.
Das ist Unfug, generell kann man das so nicht sagen. Mein Partner ist 66 und kann durchaus stundenlang und/oder öfters nacheinander. Dein Freund ist gerade mal 43!
Ich vermute eher, daß ihn - als Kopfmensch - vielleicht unbewusst irgendwelche Sachen bedrücken, die mit Sex an sich gar nichts zu tun haben, sei es im Job, in der Lebenssituation, vielleicht auch in der Beziehung an sich, finanzielle Probleme oder Ängste können es bewirken, daß man den Kopf nicht frei hat (die Liste wäre endlos fortzusetzen). Das kann durchaus solche Auswirkungen haben. Und selbstverständlich ist es denkbar, daß er Angst hat, mit deinen Bedürfnissen nicht Schritt halten zu können.
Ich würde das Thema in einem geeigneten Moment ansprechen, wenn es auch ihm wichtig ist, daß alles harmoniert bei euch, dann sollte er nicht ablehnend reagieren. Wenn du es behutsam angehst, wird er sich auch nicht unter Druck gesetzt vorkommen.
Und was kann im schlimmsten Fall passieren? Daß er dir sagt, Sex hat für ihn einen geringeren Stellenwert (nachdem er sich mit der Situation abgefunden hat) oder daß der Reiz des Neuen mit euch beiden verschwunden ist. Das ist dann natürlich evtl. eine bittere Erfahrung, aber du weißt wenigstens woran du bist.
Andererseits ist es die Chance, daß ihr das Problem gemeinsam in den Griff bekommt, auch gegeben.
Wie auch immer und mit welchem Ergebnis: ihr solltet das Thema nicht totschweigen, sondern anpacken, sonst seid ihr auf Dauer beide unglücklich in der Situation.
 
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  • #8
Also ich sehe das so: es gibt zig Dinge, die kompatibel sein sollten, um mit einem Menschen harmonisch und glücklich leben zu können. Ich hatte schon einige Erfahrungen in Beziehungen und musste feststellen, dass da einige Frauen waren, die nicht dieselbe große Lust für Sex hatten wie ich, diese Beziehungen habe ich dann nach bestimmter Zeit aufgelöst, da ich unzufrieden war und keine Aussicht auf Verbesserung sah, es passte einfach nicht auf diesem Gebiet und Punkt. Heute weiß ich, dass wenn keine Kompatibilität beim Sex vorhanden ist, ich sofort mich trenne, es ist verlorene Zeit, die einfach verplempert und für immer weg ist. Selbst wenn alles andere stimmt, würde ich mich immer trennen, da Sex für mich in der Beziehung hohe Priorität hat! Es gibt einafch Menschen, für die Sex einfach nicht wichtig ist, so wie es Menschen gibt, denen Fleisch nicht schmeckt usw. usf. Was will man da reden und machen? Man wird NICHTS erreichen! Es geht hierbei um unterschiedliche Bedürfnisse, es würde auch der Tag kommen, wo man dann fremd geht. m/55
 
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  • #9
Also ich sehe das so: es gibt zig Dinge, die kompatibel sein sollten, um mit einem Menschen harmonisch und glücklich leben zu können. Ich hatte schon einige Erfahrungen in Beziehungen und musste feststellen, dass da einige Frauen waren, die nicht dieselbe große Lust für Sex hatten wie ich, diese Beziehungen habe ich dann nach bestimmter Zeit aufgelöst, da ich unzufrieden war und keine Aussicht auf Verbesserung sah, es passte einfach nicht auf diesem Gebiet und Punkt. Heute weiß ich, dass wenn keine Kompatibilität beim Sex vorhanden ist, ich sofort mich trenne, es ist verlorene Zeit, die einfach verplempert und für immer weg ist. Selbst wenn alles andere stimmt, würde ich mich immer trennen, da Sex für mich in der Beziehung hohe Priorität hat! Es gibt einafch Menschen, für die Sex einfach nicht wichtig ist, so wie es Menschen gibt, denen Fleisch nicht schmeckt usw. usf. Was will man da reden und machen? Man wird NICHTS erreichen! Es geht hierbei um unterschiedliche Bedürfnisse, es würde auch der Tag kommen, wo man dann fremd geht. m/55
 
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  • #10
gast 8 du liegst völlig falsch.ich hab eine kennengelernt,wie ichs mag sehr mollig.sex war nicht so ihr thema,wenn überhaupt dann naja lieblos.sie kannte das ja nicht anders,so drei minuten weils sein muss.jetzt vergehen schon mal zwei stunden bei der schönsten nebensache der welt.ich bin bestimmt nicht der frauenkenner und gigolo.sie hats anders nicht gekannt,jetzt weiss sie das es auch anders geht und das ich auf IHRE bedürfnisse und wünsche eingehe und da kommt allerhand zurück.da sies nicht ander kannte wusste sie auch nicht was sie mit MIR alles machen kann.jetzt probiert sie sachen aus die mit den ex undenkbar waren.