• #31
Nein, das will ich nicht. Ich sollte mein Beuteschema ändern. Und mein Helfersyndrom zurücknehmen.
 
  • #32
Nein, das will ich nicht. Ich sollte mein Beuteschema ändern. Und mein Helfersyndrom zurücknehmen.
Es liegt weniger am Beuteschema, denn dort könntest Du auch Glück haben, Macho, der gern eine Beziehung mit dir will und du bist dann Vorzeigefrau.
Du hast nur diesmal einen Mann genommen, der dir gefiel und dich schnell verliebt; merktest aber recht früh, seine Standards erfüllst du nicht, er hängt nicht an dir und geht, wenn du dich nicht nützlich erweist, gut gelaunt, dich anpasst und verbiegst, um es ihm recht zu machen und um & daher keinen Anlass zu liefern, dass er mit Dir unzufrieden wäre, und um gegen zu wollen. Du läufst dann in der Beziehung nebenher, weil liebgewonnen hat er sich schon, praktisch findet er Dich auch, die Gewohnheit und Bequemlichkeit tut den Rest, doch dieses von inneren Herzen kommende Commitment und zueinander stehen, sich auf Dich einlassen und auch Dich zu berücksichtigen und zu sehen, wer du bist, dass passierte nicht. Es ging solange gut, solange deine Liebe für euch beide reichte und er sich ausschließlich mit sich beschäftigte und in der Beziehung blieb. Durch sein anschmachten zu dieser unerreichbaren Frau bist du jetzt gekränkt, du hast viel gegeben und investiert, verzichtet, um es ihm recht zu machen & zu halten; (im Grunde passt ihr nicht schon von Anfang, weil du hättest ihn gehen lassen sollen, wenn er mit deiner Art & Persönlichkeit nichts anfangen weiß), du wirfst ihm deinen Verzicht vor und klar hat er Dich benutzt, aber du hast es ihm auch hinterher getragen mit deiner Art, benutze mich, weil du ihn seit dem Kennenlernen wolltest, nur ihn, und hast es ihm deshalb extra leicht gemacht.
Das fällt dir jetzt auf die Füße; es ist kein Helfersyndrom oder Beuteschema, es ist etwas unbedingt haben zu wollen, was man haben will und dafür bereit ist jeden Preis zu bezahlen. Du machst ihn ungewollt damit zum Objekt, Du leistet und er soll es honorieren und Dich dafür wertschätzen. Das funktioniert nicht, nach ein paar Jahren fehlender Annerkennung, was du tust und machst, scheint du Frust und er ist daran Schuld.
Besinne dich, warum du früher unbedingt ihn wolltest und dann schaue weiter, er will ja nicht weg von Dir, die andere Frau ist keine Gefahr, sie will ihn nicht.
 
  • #33
Das habe ich mich auch gefragt. Ich weiß nicht warum.

Ich habe eine Prägung, die für mich nicht ok ist. Diese Bad Boys sind für mich interressant. Und ich bin wohl bindungsgestört. Sonst hätte ich ihn mir nicht ausgesucht. Meine Eltern waren nicht verfügbar für mich. Mutter suchtkrank, der Vater im Ausland arbeiten. Oma und Opa übernahmen den Elternpart zeitweise.
Dann kennst du die Wurzeln deines Handels :)

Um dein Beuteschema zu ändern, müsstest du deine Anziehungspunkte anschauen: welches Gefühl suchst du bei einem Mann, wenn du ihn kennenlernst ?

Bei einem Helferkomplex ist es ja das Gefühl gebraucht zu werden.
Sprich der Mann muss eine gewisse Bedürftigkeit ausstrahlen.
Zukünftig solltest du achtsam werden, wenn du sofort auf einen Mann anspringst. Das ist dann eher ein Alarmsignal. Für eine Verhaltensänderung braucht es eine Art Lücke zwischen Affekt und Handlung. Also besser Geschwindigkeit beim Kennenlernen rausnehmen und bewusster handeln. Hilfreich könnte auch eine Liste von Dingen sein, die du nicht akzeptieren möchtest in einer Beziehung. Gerade für die Phase, wo Emotionen einem etwas das Hirn vernebeln könnten 😅

Und viel Geduld mit dir selbst haben...Veränderung braucht Zeit.
 
  • #34
Zukünftig solltest du achtsam werden, wenn du sofort auf einen Mann anspringst. Das ist dann eher ein Alarmsignal.
DAS ist ein sehr guter Hinweis. Und das andere auch, was Du geschrieben hast: Warum interessiert mich das jetzt, dass dieser Mann mich mögen soll.

Habe ich auch schon so praktiziert, um meine unbewussten Antriebe zu durchschauen.

Ich finde es aber auch hilfreich, wenn man ergründet, wieso man so tickt. Das Kämpfen um Anerkennung, das Arbeiten für Liebe und das "wen ich liebe, den muss ich nachsichtig und sogar auf meine Gefühlskosten umsorgen" kommt ja irgendwoher.
Liebe bedeutet schon, einen anderen zu umsorgen, aber auch, dass der das tut im Gegenzug. Und noch mehr Liebe und Geduld bringt einen, der das nicht geben kann, ja auch nicht dazu (das ist so nach "die Schöne und das Biest" Frau erlöst den Mann von seiner Unfähigkeit zu lieben).

Was Dir auch helfen könnte, @RicardaMarie , ist, wenn Du Dir all das Gute mal antun würdest, das Du einem Mann, in den Du verliebt bist, geben wollen würdest. Tu es einfach für Dich, und die Nachsicht, die Du ihm geben wolltest, verlange mal von einem anderen mit Dir. Und stell Dir auch vor, Du wärst an der Stelle des Mannes: Sind die Wünsche, die Du an ihn hast, so, dass ein anderer normaler Mensch das überhaupt erfüllen könnte und wollte? (mit "normaler Mensch" meine ich z.B., dass ein Partner ja gar nicht das große Seelenheil für einen anderen Menschen bringen kann. Das muss derjenige in sich selbst erstmal finden und dem Partner damit ermöglichen, eben ein "normaler Mensch" zu sein, mit Problemen, Komplexen, Macken usw..)

Vielleicht rückt so das Ungleichgewicht etwas mehr zum Gleichgewicht?
 
  • #35
Oh,oh. Da wurde einiges falsch verstanden. Von Euch.
Nicht alle anderen (alternativ Dein Partner) sind schuld, missverständlich Ausgedrücktes so zu verstehen, wie es da steht/ gesagt wurde.

Wenn, dann hast DU Dich falsch ausgedrückt.

Selbes Muster zwischen Deinem Partner und Dir? Merkst Du was?

Mein Beziehungsverhalten : ich wollte eine Beziehung führen mit ihm. Liebe, Treue , Exklusivität. Das sind meine Werte.
In einer Beziehung kommt es nicht auf das EIGENE WOLLEN (!) an, sondern, auf das was man sich zusammen aufbaut.

Die drei von Dir aufgeführten Begriffe "Liebe", "Treue" und "Exklusivität" sind außerdem keine "Werte". Sondern Bedingungen von Dir.

Du kommst mir - gut vielleicht bist Du es auch grad nur momentan, weil Du Dich verbittert zur Trennung entschlossen hast - recht kühl, schnell abhandelnd und über-stringent von Deiner Schreibweise her vor. Warst Du so auch in Euerer Beziehung?
 
  • #36
Die drei von Dir aufgeführten Begriffe "Liebe", "Treue" und "Exklusivität" sind außerdem keine "Werte". Sondern Bedingungen von Dir

Nun, ich sehe diese Begriffe auch als Werte - meine Werte, mit denen ich eine Partnerschaft aufbaue.

Das ist auch keine Überforderung eines anderen Menschens, dieser kann ja feststellen, andere Vorstellungen, also lasse ich es.

Ich finde auch, dass die FS durchaus klar formuliert.

Sie hat einen Fehler gemacht, aus hat sich an einem Mann abgearbeitet, versucht, sich Liebe zu verdienen. Ohne sich selbst ausreichend wwrtzuschatzen und zu lieben.

Gesund wäre es gewesen, einen Rückzug einzulegen,, wenn ein Mann sagt
Ich habe so viele Verletzungen...
Ich kann mich nicht öffnen.

Ich habe beim Daten sehr genau hingehört, wenn ein Mann von Ex Beziehungen erzählte.

RicardaMaria, Du kannst niemanden retten - sorry, den Text lasse ich gerade öfters los.
Kümmere Dich um Dich, lerne Dich kennen, was Dir gut tut, was Du möchtest, was Du NICHT möchtest.
Schließe mit Deiner Kindheit ab, das war so, Du bist nicht schuld. Du bist liebenswert.

Void hat es auch gut ausgeführt, gebe Dir selbst das, was Du sonst anderen gibst.
Behandle Dich selbst gut.

Ein Mann, der mir erzählen würde, dass er eine Frau traf, die sein Herz berührte, eine Seelenverwandte... Dem würde ich das herzlich gönnen, und seinem Glück nicht weiter im Wege stehen. 😉
Sofort, ohne weitere Diskussionen.

Liebe RicardaMaria, Du hast besseres verdient.

W, 51
 
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