• #31
@#28: Ja, ich kann Deine Einstellung tolerieren. Wenn Dich die Vergangenheit nicht interessiert, dann sei Dir das zugestanden. Jedem das seine. Sicherlich sind wir beide völlig unterschiedliche Charaktere mit unterschiedlichem Bedürfnissen. Mich jedoch interessiert das Leben meines Partners und ich möchte viel über ihn wissen. Bisher habe ich in jeder Beziehung viel über alles geplaudert und immer haben meines Erachtens beide Partner dies als bereichernd empfunden. Ohne dieses intensive Austauschen wäre eine Partnerschaft für mich gar nicht lebenswert.

Über sexuelle Details spreche ich im übrigen nicht, denn Intimitäten gehen nur die beiden etwas an, die sie miteinander getauscht haben (siehe auch #2 und #23). Auch möchte ich gar nicht allzu viele Details aus früheren Beziehungen wissen.

Das Thema dieses Threads sind nicht sexuelle Details, sondern die grobe Einstellung zur Sexualmoral und der grobe Rahmen des bisherigen Sexuallebens, also z.B. wilde, promiske Zeiten vs. anständiger Lebensführung, Fremdgehen und Prostituiertenkontakte, ONS und Kurzaffären, ganz grob wieviele Partnerschaften, weswegen getrennt und seit wann wieder Single. Sex ohne Liebe oder Sex in Partnerschaften, das sind die Eckdaten.

@#29: Nein, natürlich schere ich nicht alle über einen Kamm. Ich habe hier auch nie behauptet, dass ich einen Partner nach so einer ewigen Partnerschaft für besonders beziehungsfähig halte. Das sind ja schon eher die Charakteristika von Geschiedenen. Nein, ich glaube wir haben hier ein Kommunikationsproblem, das zum Teil in diesem Thread vielleicht auch an mir liegt: Ich spreche hier von meiner Generation, also Ende 20 bis Ende 30, ledig, einige Partnerschaften und den Willen, sich fest zu binden und eine Familie zu gründen. Für ältere Menschen mit ganz anderen Zukunftsplänen und ganz anderer Vergangenheit sieht es vielleicht wirklich anders aus.
 
  • #32
@Frederika

Bei all den Punkten die Du und ander hier und in anderen Threads so aufführen, kommt es mir so vor, als ob ihr keine gelebten Menschen haben wollt, sondern in Form gegossene "Partner". Und ich dachte immer, ich habe hohe Ansprüche.

<MOD: gekürzt. Schreiben Sie Ihre Meinung, aber kritisieren Sie nicht andere Teilnehmer!>
 
  • #33
@#31: Nein, keine Sorge, Designer, so ist das nicht. Da kann ich Dich völlig beruhigen.

Wie oft wiederhole ich mich mit meiner Aufzählung "Ansichten und Wertvorstellungen, Interessen und Freizeitverhalten, Vorlieben, Geschmack und Lebensziele" -- dabei taucht Sexualität nicht einmal auf. Wie oft habe ich hier schon dafür plädiert, dass mit einem Partner, der diesbezüglich hervorragend passt und der ganz normal ist, höchstwahrscheinlich auch die Sexualität ganz normal verlaufen wird. Ich habe noch nie einen Partner gehabt, mit dem der Sex nicht geklappt hätte oder der völlig bizarre Vorstellungen hatte. Ich habe auch nur selten Kandidaten getroffen, die bezüglich ihres Sexualverhaltens gar nicht in Frage kamen, aber ansonsten toll gewesen wären. Fast immer kongruierten die vielen Facetten miteinander.

Ich suche einen ganz normalen Mann mit normalem Vorleben. ONS, Nutten und die Trennung von Sex und Partnerschaft auszuschließen, kostet gar nicht mal so einen hohen Teil der Zielgruppe, weil die promiske Minderheit zwar viel redet, aber eben gar nicht so verbreitet ist. Ich kann es mir schlichtweg statistisch leisten, solche in meinen Augen inkompatiblen Menschen auszuschließen, denn (a) sie sind gar nicht so häufig, und (b) fast immer kongruieren Sexualverhalten und andere Wertvorstellungen so miteinander, dass sie sowieso nicht in Frage kommen würden.

Sei Dir sicher: Meine Ansprüche sind geringer als die der meisten anderen hier. Nichtraucher, ledig, kinderlos, schlank, ganz normal und natürlich. Das grenzt die Zielgruppe gar nicht mal schmerzhaft ein. Woraus es wirklich ankommt, ist, dass die Chemie stimmt, die Wellenlänge passt, man sich sympathisch ist und ungezwungen miteinander plaudern kann -- und sich irgendwann ineinander verliebt.

Wenn mal alle so wenig Ansprüche hätten...
 
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  • #34
(w/37) [Mod: Themenfremde Beitragsteile entfernt.]

@#15.1: <MOD: Keine Zitate! Nummer genügt!> An alle, die mit Frederika übereinstimmen:
Bin ich sittlich verroht, nur weil ich mehr als 5/10/20/... Sexualpartner hatte? Und Menschen, die mit 35 erst mit zwei Menschen (und nicht weil sie 15 Jahre verheiratet waren) Sex hatten, sind nicht verdächtig irgend eine Macke zu haben?

Da lernst jemanden kennen, die Beziehung ist großartig. Er ist für Dich da ohne Dich einzuengen, er unterstützt Dich ohne Dich zu bevormunden und der Sex ist super, mal romantisch, mal wild und er ist immer rücksichtsvoll. Er liebt Dich, Du liebst ihn; alles ist toll. Und dann, durch einen dummen Zufall erfährst, dass er vor Dir schon 35 Frauen hatte (oder welche Zahl auch immer Du als unsittlich empfindest). Trennst Du Dich dann von ihm?
Und wenn ja, wer von euch ist/hat das Problem?

Ab wann gehört man zur promisken Minderheit, den abartigen Menschen? Ich denke ich tue das. Komisch, trotzdem zahle ich brav meine Steuern, habe ein Patenkind in Guatemala, helfe alten Menschen über die Strasse, Spende regelmäßig, lüge eher weniger als der Bundesdurchschnitt, bin immer da für meine Familie und meine Freunde, bin gegen die Todesstrafe, für Sicherheitsverwahrung bei Sexualstraftätern, schneide regelmäßig meinen Rasen aber nicht an Sonntagen....Bin ich eine gespaltene Persönlichkeit?

Und wie kann jemand, der sich so moralisch aufführt so respektlos, beleidigend und ausfallend gegenüber Menschen werden, die er gar nicht kennt. Diese ganzen "abartigen Menschen" beschimpfen hier doch auch niemanden als verklemmt und gehemmt und unterstellten ein gestörtes Verhältnis zur Sexualität oder zum eigenen Körper oder ähnliches?
 
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  • #35
@#33

"Und dann, durch einen dummen Zufall erfährst, dass er vor Dir schon 35 Frauen hatte."

Über den Inhalt Deines Postings will ich meine Meinung grundsätzlich nicht kundtun. Das habe ich schon in einem ähnlichen Thread getan. Und eigentlich bin ich mir selber nicht ganz treu. Aber das steht auf einem anderen Blatt.

Nur soviel:
Dieser Satz unter "" impliziert Heuchelei und Angst. Wie kann man nur meinen, dass das einem egal ist, wenn man das bewusst in einer Beziehung ausklammert, verschweigt und erst durch Zufall erfährt, dass dieser 35 Frauen hatte? Wer einen wirklich liebt, dann wäre das ihm von Vornherein egal gewesen. Aber komischerweise verschweigt man dieses kleine Detail - und lebt mit der Angst, dass der Zufall einen entdeckt und einholt. So ein Verhalten ist für mich schlimmer als die hohe Zahl oder viele Beziehungen an sich. Die Vergangenheit gehört zu einem Menschen. Sie hat diesen geprägt. Klammert man bewusst diese Zeit aus, verschweigt sie, so ist dieser Mensch nicht rund für mich (unabhängig davon, dass er mir etwas bewusst verschweigt) und scheint mit der Vergangenheit nicht wirklich klar zu kommen. Ich möchte einen Menschen, in meinem Falle eben Frau, der zu sich selber steht, trotz Ängste, Probleme und keineAhnungwassonstnoch.

So würde ich niemals leben können. Ich stehe zu meiner Vergangenheit, denn auch ich mach(t)e Fehler. Andere würden es mit Erfahrung umschreiben, ich sage beinhart Fehler. Und hoffe daraus gelernt zu haben. Ich möchte auch um die Vergangenheit meiner Partnerin Bescheid wissen. Es muss nicht die genaue Anzahl sein, aber ich möchte grundsätzlich Bescheid wissen. Würden es z.B. lt. ihrer Aussage viele Beziehungen gewesen sein, würde ich den Hintergrund erfahren wollen. Warum? Ich urteile nicht über einen Menschen und nehme ihn, da kann Du Dir sicher sein, so an wie er ist. Dennoch will ich mir ein Bild machen.

Hier ist es übrigens wie im richtigen Leben. Wer manche Postings schon nicht aushält, hält mache Ansichten im realen Leben viel weniger aus. Locker bleiben, hier wird niemand verurteilt. Aber jede hat Ansichten und Meinungen und vertritt sie. Der Eine (Die Eine) stark, der andere weniger. Diplomatisch weniger diplomatisch. Du bräuchtest Dich eigentlich nicht verteidigen.

(34,m)
 
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  • #36
# 34 (und “33):
Was sind 'viele' Beziehungen? 2? 7? 15? In welchem Zeitraum?
Und wer legt fest, was 'viele' sind?
Meiner Ansicht nach kann das nur individuell sein, jeder hat ein anderes Bild und ich denke wohl, dass die persönliche Grenze dort erreicht ist, wo ich nach meinem Empfinden nicht mehr 'exklusiv für diesen Menschen' bin.

Solange implizit mitgemeint wird, dass 'viele Beziehungen' auf Beliebigkeit und womöglich Promiskuität schliessen lassen - oder wenige im Umkehrschluss auf Seriosität - muss diese Diskussion doch eine eindeutige Tendenz aufweisen.

Vielleicht wäre es ehrlicher, den Partner mit offenen Augen und wachem Verstand als Mensch kennenlernen zu wollen (#27, #28).

Zur Ausgangsfrage: Leben (und Liebe) ohne Risiko gibt es nicht. Ich kann nie sicher wissen, auf wen ich mich einlasse, weil ich jedem nur bis 'vor den Kopf' gucken kann. Ich kann nicht behaupten, alles über meine Ex-Partner zu wissen. Aber ich habe sie kennengelernt, ich habe ihnen zugehört, zugesehen und sie im alltäglichen Umgang mit anderen Menschen wahrgenommen. Ich habe mir meine Meinung gebildet, ihnen vertraut und sie geliebt. Und es waren nicht 'viele'.
 
  • #37
@#33: Ja, wer mit 35 nur zwei Sexpartner hatte, ist NICHT verdächtig, eine Macke zu haben. Wie kommst Du auf diese These? Natürlich ist sittliches Benehmen keine Macke.

Deine Story aus dem zweiten Absatz hat den großen Haken, dass genau dieses Szenario extrem unwahrscheinlich ist: "der Sex ist super, mal romantisch, mal wild, mal rücksichtsvoll" -- das trifft auf Menschen mit abartigen 35 Sexualkontakten so gut wie nie zu. Wenn schon, wäre das hier die Ausnahme von der Regel, über die sich wie so oft es kaum lohnt zu diskutieren. Zu Deiner Frage, ob man sich dann trennen würde, kann ich nichts sagen: Wenn man sich einerseits wirklich liebt, ist das ein starker Bindungsgrund. Wenn ich von 35 Vorgängerinnen erfahre, würde mir aber spontan übel werden und ich den Mann wahrscheinlich sofort zum Kotzen finden. Da wäre dann vielleicht auch die Liebe gelaufen. Kann ich aber nicht vorhersagen, tut mir leid.

Zu Deinem letzten Absatz sage ich nur: Lies mal Deinen ersten Absatz und dann sage mir, in welche Kategorie Deine unterstellte Macke fällt. Du bist kein Stück besser.

Im übrigen verstehe ich Deinen vorletzten Ansatz ohnehin nicht. Natürlich kann man sexuell promisk veranlagt sein und trotzdem ehrlich, sozial oder klug. Das eine hat doch mit dem anderen gar nichts zu tun. Deine Argumentation läuft ins Leere.
 
  • #38
@Frederika

<MOD: Angriffe entfernt.>

Wenn man einem Menschen liebt, kann man sich sehr wohl auf denjenigen einlassen.. alles um sich herum vergessen und tollen Sex haben. Schliesslich ist man ja dann auch mit ihm zusammen und das länger als nur eine Nacht. Da lernt man sich kennen, weiss was dem anderen gefällt und geht auch darauf ein. Aber das alles scheinst Du ja den sexuell offeneren Menschen abzusprechen.

<MOD: Beleidigungen entfernt.>
 
  • #39
<MOD: Es wäre sinnvoll und förderlich, wenn Sie hier einfach Ihre Meinung schreiben und nicht andere Teilnehmer persönlich angreifen würden. Formulieren Sie neutraler und sachlicher und greifen Sie keinen unserer Teilnehmer PERSÖNLICH an.>
 
  • #40
ich empfinde es schon als eine gewisse "macke", wenn man mit 35 jahren nur 2 sexualpartner hatte.
diese variante kann ich mir nur so erklären, dass derjenige seine "sandkastenliebe" heiratete, die dann zerbrach und derjenige einen neuen partner hat . das wäre die normale variante.
andere varianten mit dem ergebnis 2 partner kämen mir schon merkwürdig vor...da würe ICH dann mal genauer hinschauen!
 
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  • #41
Stimme Madmax vollkommen zu. Außerdem ist es meiner Meinung nach auch wieder ein Unterschied, ob sich mehrere Partner durch ernstgemeinte Beziehungsversuche im Lauf der Zeit angesammelt haben, oder ob man einem Casanova oder einer Femme Fatale begegnet. Solchen Menschen merkt man die Vergangenheit an. Teilweise brüsten sie ja sogar mit ihren zahlreichen Eroberungen.
 
  • #42
@#39: Na, das ist doch mal ein Diskussionserfolg, MadMax!

Das ist das erste Mal, dass Du zugibst, dass die Anzahl früherer Sexualpartner und die sexuelle Vergangenheit durchaus auch für Dich von Interesse ist und vielleicht sogar ein Entscheidungskriterium darstellen könnte, ja sogar dass Du bestimmte chartakterliche, emotionale Werte aus der Anzahl der Sexualpartner ziehst.

Jetzt sind wir uns einig! So sehe ich das auch, nur dass wir beide eben unterschiedliche Präferenzen haben! Das wiederum können wir beiden sicherlich akzeptieren, da unterschiedliche Vorlieben ja in allen Bereichen auftreten und ganz natürlich sind.

@#40: Ja, die Unterschiede sehe ich auch. Wie ich immer wieder betone geht es mir vor allem um die Trennung von Sex und Liebe, um die Wahllosigkeit und um Sex außerhalb von Beziehungen. Insofern kommt es NATÜRLICH darauf an, wie und unter welchen Bedingungen die Anzahl entstanden ist.
 
  • #43
@#41
frederika, da hast du mich missverstanden: ich äußerte mich in keiner weise über MEIN interesse an der sexuellen vergangenheit meiner partnerin.

das von mir angeführte beispiel "2 partner mit 35 J" ist rein hypothetischer natur!
schon gar nicht ziehe ich daraus schlüsse charakterliche/emotionale werte!

hypothetischer natur ist diese variante deswegen, weil sie mir noch nicht unterkam und es eine theoretische überlegung war, warum eine niedrige zahl von sexualpartnern gleichbedeutend sein soll, mit eine positiven charakterdeutung.
diese kann ich nämlich nicht erkennen - im gegenteil, sie könnte sogar eine skurile deutung zulassen.

wenn z.b. jemand mit 35 jahren noch keine beziehung hatte, lediglich 2 sexualverhältnisse, so wäre das in der tat ungewöhnlich.
allerdingst auch so ungewöhnlich, dass es in der praxis eher nicht vorkommen würde und damit irrelevat ist.

mir begegnete so jemand noch nicht.
 
  • #44
@#42: Na, rudern wir zurück? Du hast oben eindeutig von der Anzahl der Sexualpartner auf eine Macke geschlossen. Alles andere ist in #41 ausreihend erläutert. Ich bin zufrieden.
 
  • #45
wo rudere ich zurück?
selbstverständlich habe ich in diesem THEORETISCHEN fall auf eine macke geschlossen.
dieser fall wurde ja auch von mir KONSTRUIERT.
nur, ...für mich entsprechen selbstkonstruierte fälle, nicht der realität.

das unterscheidet uns beide.
 
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  • #46
@ 32 (Frederika): Wie willst du bei einem potentiellen Partner ONS, Affären oder Bordellbesuche ausschließen? Ein Mann, der ernsthalt an einer Beziehung mit dir interessiert ist, wird doch nicht gerade d a m i t angeben, sondern er wird nur seine festen Partnerschaften erwähnen. Betr. "käufliche Liebe": Wenn man sich mal ganz nüchtern klarmacht, dass das Geschäft mit Sex boomt und dass damit sehr viel Geld zu verdienen ist, muss es reichlich Männer geben, die diese Dienste in Anspruch nehmen. Die wenigsten werden darüber reden, zumindest nicht mit Frauen. Man stelle sich vor: Mann verliebt sich und sagt zur Frau "Ach, übrigens, ich hatte 3 feste Beziehungen, dazwischen war ich insgesamt 5 Jahre lang Single, in dieser Zeit habe ich einmal wöchentlich einen Puff besucht." Sowas gibt doch keiner zu, weil nahezu jeder Mann genau weiß, dass die Mehrheit der Frauen dann das Weite sucht.
 
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  • #47
Schön dass ich hierrauf gestossen bin. Ich weiss von meiner Partnerin nicht viel dbzgl.,aber ich glaube dass sie schon den einen oder anderen ONS hintersich hatte, einen hab ich aus dem Freundeskreis erfahren und als wir uns kennelernten nahm sie mich zusich nach Hause.Trotzdem verliebte ich mich in sie.Sie ist sexuell jedoch sehr verklemmt und prüde.Sex haben wir vielleich 3 mal im halben Jahr (und das nur im dunkeln), obwohl wir erst ein Jahr zusammen sind.Wenn ich jetzt die Zahl ihrer Ex partner nehme +Affären +Dunkelziffer,würde ich wahrscheinlich auf 18 20 kommen.Eigentlich ist es mir egal,aber nicht egal ist mir dann ihrer verklemmtheit und das ständige abweisend,das ist ne schlechte Kombination finde ich.
 
  • #48
Ist das für die WAHRE Liebe wichtig? Maria Magdalena und Maria von Ägypten sind Heilige. Vorher haben sie allerdings als Prostituierte gearbeitet. Ich habe keine Vorbehalte gegen Heilige.
 
  • #49
Ehrlich? mir ist es egal was sie "damals" gemacht hat. Ich sehe sie heute.. und das heute, hier und jetzt zählt. sicherlich wird sie ihre Vergangenheit geprägt haben, eventuell auch ihre sexuelle, aber um ihren Charakter einschätzen zu können, um wissen zu können ob sie die Frau für mich ist, frag ich sicherlich vieles, aber die blosse Anzahl der Sexualpartner ist mir schlichtweg recht egal. Diese Zahl ist zu Informationslos zu belanglos als das man ihr irgendwas abgewinnen könnte.

Frederikas Meinung ist sicherlich sehr extrem in diesem Forum, es sei ihr durchaus belassen ihre "Kandidaten" nach dieser Methode auszusieben. Es sollte nur "common sense" sein, das diese Zahl ungefähr ebenso Aussagekräftig ist wie die Schuhgröße oder der Betrag der letzten Tankrechnung. Man kann, wenn man will Schlüsse daraus ziehen. Muss aber nicht.

Ich für meinen Teil schaue auf den Menschen, aussen wie innen, oben wie unten. und für mich gibt es wesentlich wichtigere Dinge als die Anzahl der Sexualpartner. Und wenn die Dame Sex ohne Schutz haben möchte, dann werden sie und ich gemeinsam einen Gesundheitscheck machen.. fertig.
 
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  • #50
der tread ist nun ein jahr ruhig gelegen, trotzdem findet er noch immer genug material um aktuell zu sein, auch bei mir. meiner partnerin hatte auch ca 25 Sexualpartner, alles mögliche, ONS, Affären, Kollegen, Beziehungen, Trostpflaster. trotzdem eine sie, dass es mit mir nun am allerbesten ist und dass sie das erste mal überhaupt guten Sex habe. das fällt mir auch nicht immer leicht zu glauben, auch wenn es mir schmeichelt. ich komme eher aus langjährigen Beziehungen und wenigen anderen Sexualpartner, etwa 12. trotzdem habe ich manchmal Mühe, genau mit der Zahl (mehr als 2 Fussballteams) meiner Partnerin umzugehen, vorallem mein Kopfkino ist das sehr stark am projektieren. Am meisten Mühe habe ich mit den Affären ihrer Kollegen (4+) denn diesen begegnen wir nun unweigerlich immer mal wieder an Parties, beim Einkaufen oder in der Stadt. Dies führt danach oft zu Diskussionen, da ich die meisten dieser Affären für Aufreisser und Wanderpokale halte. Ich weiss, dass ich ihr am Besten tue und mit ihr den Sex habe, den sie noch nie so offen geniessen konnte, aber auch ich nage an der grossen (für meinen Geschmack) Anzahl an Sexualpartner meiner Partnerin. Wir sind jetzt 4 Jahre zusammen und allmählich verblassen all diese Typen - gut so!
 
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  • #51
Da ist die Frage, ob man das seinem zukünftigen Partner antuen will. Soll er einen Kampf mit sich führen müssen, dass er mit den Exliebhabern klar kommen muss? Ist das nicht etwas viel verlangt?
 
  • #52
Hier treffen zwei nicht vereinbare Weltanschauungen aufeinander. Die einen sehen sittliches Benehmen - das was sie ganz persönlich darunter verstehen - als Maß aller Dinge bei der Sexualität an. Ich persönlich sehe "Sittlichkeit" eher als Schimpfwort. Genauso geht es mir mit dem Wort "Moral". "Zucht" als Gegenteil von "Unzucht" ist mein persönlicher Liebling.
Die vor ca. 200 Jahren begangene Verrohung der sexuellen Gebräuche hinzu monotonogamen Zwangversorgungsehen ist eben heute noch für einige Maßstab. Was soll's, es gibt in jedem Bereich Gestrige. Walt Disney hat ja in den letzten Jahrzehnten sein übriges getan, eine völlig romantischabwegige Form der Liebe zu postulieren. Manchen glauben das eben.
Gestrig sein geht immer auch einher mit Intoleranz. Schließlich bedeutet ja eine Veränderung Gefahr für die eigene Weltanschauung. Das dann dabei manchmal auch das verbale Kind mit dem Bade ausgeschüttet wird, ist verständlich, denn mehr als Dogmen kann argumentativ ja nicht ins Feld geführt werden.
Zwischen mir und meiner Partnerin liegen die Zahlen, Daten, Fakten klar auf dem Tisch. Warum sollte ich denn meine Partnerin belügen? Mit meinen persönlichen Fakten würde ich wahrscheinlich für keinen Dogmatiker hier als potentieller Partner durchgehen. Was habe ich für ein Glück!
 
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