• #1

Wie kann man einen Mann finden der Klartext spricht bzw. männlicher ist?

Hallo ihr Lieben,
mir brennt mal wieder etwas auf der Seele!
Mir fällt auf, dass ich leider immer Männer anziehe, die in der Beziehung nicht Klartext reden bzw. mit mir nicht auf Augenhöhe sind.
Ich habe das Gefühl, dass ich die Hosen in der Beziehung anhabe.
Ich fühle mich damit aber nicht wohl, mir fehlt einfach der Beschützer, das selbstbewusste Auftreten und das der Mann auch mal etwas dominanter ist, beim Sex, Klartext redet, wenn ihm was nicht passt!
Ich selbst bin recht weiblich, kleide mich weiblich, zeige sehr meine Gefühle, kann aber auch Klartext reden, bin in der Hinsicht eher männlich vielleicht.
Ich wünsche mir einen Mann mit zwei Polen, männlich und weiblich, für mich sind die Männer, die ich anziehe, zu weich!

Wie ziehe ich Männer an, die diese eher männlichen Eigenschaften haben?

Vielleicht könnt ihr mir eure Erfahrung mitteilen oder habt Ideen woran es liegt!
 
  • #2
Hallo Engel125,

es kann sein, dass Du diesen Typ Mann anziehst, weil Du selbst sehr bestimmt rüberkommst. Ein Mann, der auch was zu melden haben will, wird Dich in diesem Fall nicht anziehend finden, weil er keine Lust auf dauernde Machtkämpfe hat.
Kann auch sein, dass die Männer anders das durchsetzen oder äußern, was sie wollen, und Klartext aber nicht können. Die konfrontieren Dich dann trotzdem damit, dass sie einen Willen haben, nur hintenrum. Das ist aber keine Mann-Frau-Frage, das machen auch Frauen. Die können gar nicht diskutieren, weil sie sich nicht verbal "schlagen" können. Augenhöhe wären die aber schon bzw. Dir überlegen, wenn Du denkst, dass einer nur das will und durchsetzt, was er auch SAGT. Am Ende bist Du die Dumme, weil doch das passiert, was der andere will, nur hat er es nicht diskutiert, weil er dann verloren hätte. Ja, das ist ziemlich hinterhältig, passt auch nur zu einem anderen, der so tickt.

Ich fühle mich damit aber nicht wohl, mir fehlt einfach der Beschützer
Ich weiß nicht, aber vielleicht bist Du eine Frau, die einfach was anderes ausstrahlt. Wenn man immer stark sein musste, ist es ziemlich schwierig, auch mal schwach zu sein UND das zu zeigen.
Aber wenn Dich einer beschützen soll, musst Du Dich auch wirklich schutzbedürftig verhalten. Oder es müsste eine Situation geben, in der der Mann zufällig da war und Du zeigst, dass Du Angst hattest. Z.B. wenn ihr auf der Straße nach Hause geht und eine Gruppe merkwürdiger Gestalten euch entgegenkommt. Du, ganz tough, bereitest Dich drauf vor, irgendwem eventuell gleich ... keine Ahnung, Dein Pfefferspray zu verabreichen, also sorgst selbst dafür, Dich verteidigen zu können. Okay. Aber was machst Du danach? a) Hinterher sagst Du zu Deinem Begleiter "ich hatte gerade Angst". Dann passiert mE oft, dass sein Beschützerinstinkt, so er einen hat, geweckt wird. Sagst Du aber b) "na denen hätte ich hier aber gleich mal eine Ladung verpasst", weckst Du ihn halt nicht.

Möglich, aber FALLS Du jedem gleich Deine Meinung ins Gesicht knallst oder jeden aufforderst, Klartext zu reden, kommt das nicht weiblich rüber (wenn "weiblich" heißt, sich geschmeidig zu verhalten), sondern, als wolltest Du die Art der Kommunikation bestimmen. Deine Aufforderung ist schon mal eine gegebene Anweisung.
kann aber auch Klartext reden, bin in der Hinsicht eher männlich vielleicht.
Aber Du schreibst doch selbst, dass Deine Männer keinen Klartext reden. Das ist keine Männersache. Das ist eine Typfrage und mitunter eine Frage der Höflichkeit. Und auch manchmal eine Frage des Könnens, zwischen den Zeilen zu lesen.


In Deinem anderen Thread bist Du leider nicht eingegangen auf die Wortmeldungen zu diesem Thema. Von daher - keine Ahnung, was genau Du falsch machen könntest und ob überhaupt was falsch ist.
 
  • #3
Am Flughafen hatte ich mal einen Mann kennen gelernt ( also ausserhalb dann noch etwas mehr näher) der so gar nicht in mein Beuteschema passte. Er hatte seine Hosen an ich hatte meine Hosen an. Erlebt haben wir aber tolle Stunden weil keiner im Traum darauf gekommen wäre einen dominanten Teil auszuüben. Warum lässt du den Mann bzw. die Männer nicht sein wie sie sind. Du hast ein Bild in deinem Kopf und versuchst ihn so zu biegen das es passt für dich. Wenn du als Frau selbst stark genug bist, brauchst du auch keinen Mann mit den von dir beschrieben Attributen. Dann ist das alles so ziemlich egal. Du bekommst automatisch eine gute Ausstrahlung, die dann andere Menschen in deinem Leben ziehen.
 
  • #4
Wie ziehe ich Männer an, die diese eher männlichen Eigenschaften haben?

Ich kann dein Problem gut verstehen, es ging mir lange Zeit selber so und ich habe mir da auch meine Gedanken darum gemacht, wie ich das ändern kann. Insbesondere in meiner Ehe hat mich diese Eigenschaft an meinen Mann sehr gestört, alles sollte ich entscheiden. Kritisieren konnte er hingegen hinterher gut.

Ich denke es geht in erster Linie auch um dein Auftreten. Je weicher und weiblicher du sein kannst, umso eher kitzelt das das männliche Pendant heraus.

Ich denke durch etwas Zurückhaltung kann Frau da viel bewirken. zB. Lass ihn den Wasserkasten tragen, auch wenn du es alleine könntest, er wird sich stark und als Held fühlen und dich als körperlich schwächer und somit beschützenswert wahrnehmen.
Das hat auch was mit dem Selbstbild zu tun und wie man sich nach außen darstellt, so wird man dann auch wahrgenommen und entsprechend behandelt.
Xena der Kriegerin muss nicht geholfen werden, die kann das allein... du verstehst?
Ich meine ja nicht, dass man sich total verbiegen soll, man sollte schon noch authentisch bleiben, aber man kann sich ja schon auch ein bisschen zurücknehmen. Genauso wie man irgendwann mal gelernt hat oder sich angewöhnt hat besonders stark sein zu wollen, kann man das ja auch wieder lassen.

Der zweite Punkt ist: wenn man als Frau tendenziell eher stark ist wird man auch tendenziell eher schwache Männer anziehen, weil diese das eben gut finden.

Die starken Männer wollen vielleicht dann doch eher eine Frau, die sie selbst beschützen können.

Und Punkt drei: ob ein Mann stark oder schwach ist, ist letztlich auch eine Frage des Blickwinkels. Ich kenne einige Männer, die sich für dominant halten und auch von anderen Frauen als dominant wahrgenommen werden, die ich jedoch so nicht ansatzweise empfinde oder die mich anders behandeln als andere Frauen. Hier ist es wieder einzig eine Frage der Interaktion.

Und Punkt vier: Überlege dir, was du dir wirklich wünschst. Bist du sicher, dass du einen Mann willst, der den Ton angibt? Der das letzte Wort hat, wohin es in Urlaub geht, wie die Wochenendgestaltung aussieht, welche Couch gekauft wird, etc. ?
Ich habe lediglich zwei Männer in meinem Leben kennengelernt die ich als dominant empfunden habe, einerseits war es reizvoll und der Sex war toll aber andererseits war es sehr nervenaufreibend, weil jeder seinen Sturkopf durchsetzen wollte.
 
  • #5
Einer ist in der Beziehung meist der "dominante", bzw. stärkere Part.
Da du schon Stärke ausstrahlst, ziehst du automatisch Männer an, die auf Frauen stehen, die ihnen Entscheidungen abnehmen, die sich mitreißen lassen.
Aber mach dir nichts daraus, ich gerade meist auch an eher opportunistische Männer.
Ich muss auch immer schieben, sonst passiert nichts. Allerdings habe ich von Männern schon öfters gehört, dass sie das Schieben brauchen und sogar wollen.
Mir wäre es manchmal auch umgekehrt lieber, schließlich kostet mitschleppen, antreiben und für andere mitdenken ganz schön viel Kraft .
Was hat mir letztendlich eine Kollegin gesagt: es gibt Lokomotiven und Waggons...
 
  • #6
Mir fällt auf:
... mir fehlt einfach der Beschützer, das selbstbewusste Auftreten und das der Mann auch mal etwas dominanter ist, beim Sex, Klartext redet, wenn ihm was nicht passt!
und
Ich wünsche mir einen Mann mit zwei Polen, männlich und weiblich, für mich sind die Männer, die ich anziehe, zu weich!
sind unterschiedliche Anforderungen. Manche Frauen wünschen sich den soften Macho, der dann noch spüren soll, wann er zwischen beiden Extremen wechseln soll. Für mich klingt das bei Dir so.

Es mag auch sein, dass Du nicht so weiblich wirkst, wie Du es beschreibst und deswegen diesen Männer zu "männlich" bist. Ansonsten ist es eher eine Frage der Auswahl als der Anziehung.
 
C

Charline

Gast
  • #7
Das liegt wohl am weiblichen Geschlecht und speziell an den Müttern die überwiegend die Söhne erziehen!
Wie bitte? Das liegt wohl eher am männlichen Geschlecht, nämlich an den vielen Vätern, die sich aus der Erziehung der Kinder, speziell der Söhne, komplett heraushalten. Und nein, Trennung oder Scheidung lasse ich nicht gelten, die Männer bleiben Väter und heutzutage ist auch das geteilte Sorgerecht Standard.
 
  • #8
Liebe FS,

es gibt Männer, die wissen, was sie wollen und auch über das entsprechende Auftreten verfügen - und es sehr zu schätzen wissen, wenn ihre Partnerin ein wirklich adäquates Gegenüber darstellt.

Wenn Du nach einem solch seltenen Exemplar suchst, hilft es, ungeeignete Exemplare schnell zu erkennen und auf keinen Fall zuviel Zeit dafür zu investieren. Viele Männer kennen lernen, ein gutes Gespür für ihre Qualitäten entwickeln und ein erhebliches Quäntchen Glück, das könnte Dir helfen.
 
  • #9
Kommt drauf an, was du als stark empfindest.
Die Männer, die du beschreibst, lernst du da kennen, wo auch andere Männer sind. Nicht bei den Weicheiern.
Sehr oft sind solche Männer Handwerker oder haben einen Beruf, in dem Durchsetzungsvermögen und mentale Stärke gefordert sind. Soldaten, Polizisten, allgemein da, wo es weniger auf Diplomatie und mehr auf Kampf ankommt. Oder auch bei entsprechenden Hobbies mit Wettkampfcharakter.
Wichtig - starke Männer müssen keine Riesen sein, manchmal sind sie eher klein.
Vom Verhalten her sind solche Männer eher wortkarg, können schroff wirken, öffnen sich eher langsam und können ziemlich laut sein.
Beschützer können sie, starke Schulter auch. Angst haben sie wenig bis sehr wenig ...
Allerdings - für Kuscheln o.ä. sind die Frauen zuständig. Anschmiegsam sollte sie sein, merken / wissen, wann er seine Ruhe will und weder klammern noch erziehen wollen. Und schon gar nicht nerven.
Sex dagegen ist etwas, das er sich holt. Ist er so gewöhnt.

Du musst wissen, ob dir das passt. Wenn ja, wenn du auch mal einfach den Mund halten kannst ..... dann stell dich einfach dazu. Wem du gefällst, der spricht dich an. Wer dich nicht anspricht redet auch Klartext. Die richtige Frau am richtigen Ort .... dann klappt das. Gute Orte sind Motorradtreffen, Autotreffen, Hardrock Konzerte, Parties der ausgelassenen Art. Aber auch Vorträge, Handwerksmessen, Sport. Kunst und Kultur - schau, welcher Mann sich abseits des Mainstreams hält.
Weniger gut - all die Schicki Micki Events ohne Charakter - hier geht er nur aus beruflichen Gründen oder als Begleiter seiner Herzdame hin.
 
  • #10
Das Thema wurde schon sehr oft diskutiert.
Ich bin der Meinung, dass die Frage, ob jemand bereit ist, sein Ziel zu verfolgen und auch Entscheidungen zu treffen bereit ist, nicht mit Männlichkeit oder Weiblichkeit zu tun hat. Ich persönlich mag es weder, wenn Frauen, noch wenn Männer keine eigene Meinung haben bzw. nicht durch Taten zu ihren Überzeugungen stehen.
@FS, vielleicht liegt Dein empfundener Mangel darin begründet, dass Du und Deine bisherigen Partner einfach keine gemeinsame Kommunikation gefunden habt. Nicht jeder Mensch, der eher zurückhaltend erscheint, ist schwach oder verweichlicht. Manche Männer sind vielleicht einfach zu intelligent und zu kultiviert, als dass sie sich wohl dabei fühlen, zu protzen und zu lärmen.
Wovor willst Du beschützt werden? Vor den Gefahren der heutigen Zeit können Menschen meist nicht beschützen.
In einem anderen Beitrag habe ich für die Behauptung, dass ein Mann einer Frau zu Hilfe kommen würde, falls sie bedroht ist, nur Spott geerntet, und diesen in arrogant-primitiver Art formuliert. Solche Situationen sind heute eher selten.

Was das althergebrachte Männlichkeitsbild betrifft, so denke ich, dass die Attribute der Männlichkeit, die zu Krieg und Elend geführt haben und in der Welt leider immer noch führen, nichtder Wunsch einer einigermassen gebildeten Frau sein sollte. An dieses Männlichkeitsbild erinnern die meist eher konservativen Kritiker, die bei modernen Männern die Bereitschaft zur Dominanz, zur Gewalt und zum bedingungslosen Durchsetzungsvermögen vermissen.
Eine Frau sollte wissen, dass ein Mann mit diesen Eigenschaften auch eine gewisse Unsensibilität demonstriert, wenn nicht sogar die Bereitschaft, seiner Partnerin Gewalt anzutun. Damit meine ich nicht allein körperliche Gewalt, sondern auch diejenige Rücksichtslosigkeit, mit der er sich im Beruf gegen andere durchsetzt.
Will ein Mensch, egal ob Mann oder Frau, solch einer Diktatur der Dominanz wirklich im Privatleben ausgesetzt sein?
Ich persönlich kenne einige dominante Durchsetzer. Diese provozieren immer meinen Widerspruch und mein Sich-Widersetzen gegen sie. Einmal ist ein dominanter Vorgesetzter daran fast verzweifelt und hat sich selbst lächerlich gemacht. Damit war seine Grossmaul-Fassade dahin :)
 
  • #11
Du musst eben weitersuchen. Und wesentlich dabei scheint mir zu sein, nicht nur "anzuziehen", sondern auch mal auf die Gegenseite zu zugehen. Will sagen, Du musst Deine Komfortzone verlassen und Männer ansprechen. Aber das macht frau doch nicht?! Gleichberechtigung ernst genommen ist aber keine Rosinenpickerei.
 
  • #12
Das ist alles immer eine Sache der Projektion. Du glaubst mit den Männer, die du hast, nicht glücklich sein zu können und die anderen Männer, die du nicht hast, sind die Richtigen. Vielleicht bist auch mit diesen Männer nicht glücklich, oder?
Das ist immer diese "mein Glas ist halbleer" - Geschichte.

Viele Frauen suchen einen selbstbewussten Mann. Wenn dich keiner anspricht, dann musst du halt selbst die Initiative ergreifen und aktiv werden. Mit dem Risiko ordentlich einstecken zu müssen. Denn Aktivität ist immer ein Risiko und erfordert Mut.

Such dir Dinge raus, die für Dich einen Mann männlich, dominant, aber auch fürsorglich und verständnisvoll machen und beginne zu beobachten und aktiv zu werden.

Da viele Frauen diese Männer suchen wird der Markt recht klein sein.
 
  • #13
Zum Thema Sex:
auch mal etwas dominanter ist, beim Sex, Klartext redet, wenn ihm was nicht passt!
Es ist ein Irrglaube,zu meinen das Männer, welche beim Sex die Frau aktiv nehmen, hier nun dominant seinen. Sind sie nicht.
Die Frau lässt diesen Sex nur zu, wenn sie das auch will (na klar, alles andere ist ja auch Vergewaltigung).
Die Frau empfängt den von Dir gewünschten Sex nicht nur, sie konsumiert ihn auch und wird bedient, wo durch sie die starke Rolle einnimmt und in Wirklichkeit dominant ist.Der Mann führt hier nur ihren Willen aus, genau wie Du Dir das ja auch wünscht.

Das kann so aber nicht (immer) im Interesse des Mannes sein, weil er dadurch gerade in seinm Willen, den Sex auch für sich zu geniessen, stark eingeschränkt wird. Die Frau pflegt bei dieser Konstellation i.d.R. auf den Mann (und seine Wünsche z.B. auch Sex und Erotik auf seine bevorzugte Art ) in keiner Weise einzugehen; im Grunde ist ihr seine Sexualität dabei egal.


Zum Thema "Dominanz in Beziehungen"
Mir fällt auf, dass ich leider immer Männer anziehe, die in der Beziehung nicht Klartext reden bzw. mit mir nicht auf Augenhöhe sind.
Klar Grundsätzlich sind klare Ansagen gut.
Aber da gibt es natürlich auch eine gewaltiges Streitpotential.
Dies ist auch der Grund, warum sich dominante Männer und ebensolche Frauen fast nie vertragen und immer schwächere Partner suchen.
Wenn Du, lieber @Engel125 also einen starken Willen hast und Dir Dein Leben nach genau Vorstellungen führen willst, dann wirst Du in Wirklichkeit eine dominaten Mann gar nicht wollen bzw.
Also ist eine bisherige Wahl nicht unbedingt schelchter als Dein abstrakter Wunsch.

Ich gebe Dir recht, dass ein gute Kommnikation wichtig ist.
Ich gehe aber davon aus, dass Frauen in Wirklichkeit von Männern nicht jede Kleinigkeit ihres Lebens und jedes Wehwehchen erzählt bekommen wollen (sowie sie es selbst durchaus handhaben).

Von dem "Klartext" erhoffst Du Dir eine stragischen Vorteil in Deinen Beziehungen. Du hoffst, Unsicherheiten seinerseits und Gfahren der Beziehung (z.B. nachlassendes Interesse) für Dich früher erkennen zu können.
Dabei willst Du aber im Grunde eher Nachteile für Dich abwenden, als dem Mann inder Erreichung seiner Wünsche zu helfen, nur idealerweise fällt das auch zusammen.

Tja, die Natur hat das ganze etwas kompliziert eingefädelt. In vielem hätte ich es mir auch anders gewünscht.
 
  • #14
Prinzipiell gibt es für jeden Topf den passenden Deckel.

Momentan träumst Du aber von einen Deckel, der offensichtlich nicht zu Deinem Topf passt. Klare Ansagen, finden sich meist bei Leuten mit klar definierten Vorstellungen.

Dein Post wirkt auf mich eher wenig selbstbewusst.

Viel Glück bei der Suche,

W30
 
  • #15
Es hat einerseits mit der eigenen Ausstrahlung zu tun, und wen man so anzieht,und dann mit dem eigenen Filter.
Welche Männer nehme ich wahr, welche finde ich attraktiv.

Die eigene Ausstrahlung hat mit dem Selbstbewusstsein zu tun. Selbst bewusst in dem Sinn, dass ich weiß, wer ich bin, was ich will, mich mag wie ich bin.
Vielleicht keine Etiketten wie - ich kleide mich sehr weiblich... Ich zeige Gefühle...
Man ist nicht Frau, weil man Rock trägt, frau muss Frau fühlen. Dann ist sie Frau und wird so wahrgenommen.

Und dann mal prüfen, auf welchen Typ man anspringt - wenn man immer den gleichen Typ auswählt, hat es mit einem selbst zu tun. Bewusste/unbewusste Auswahlkriterien.

Ich habe beides verändert - ich habe den toughen Mann, der Standing hat, der Mann ist, dem ich bedingungslos vertrauen kann - und der gleichzeitig liebevoll, zärtlich ist, ein toller Papa. Und er ist nicht weiblich, nur weil er auch Haushalt und Kochen kann.

Es gibt diese Männer.

W,50
 
  • #16
Einerseits willst Du jemand der Klartext redet und seine Dinge regelt, weil er sich durchsetzen kann und eine natürliche Autorität ausstrahlt, andererseits den verständnisvollen Partner und Zuhörer.
Hierzu 2 Ideen:
1. Das sind nicht zwei Gegensätze oder verschiedene Pole, sondern sind vereint in jedem Menschen, nur es kommt auf die Situation an und wann Du was willst, das muss man dann kommunizieren. Willst Du mal etwas jammern, in den Arm genommen, betüddelt werden, sag ihm das vorher, wie umgekehrt, dass er was machen soll. Die meisten Männer machen die Erfahrung in einer Beziehung, sind sie zu ehrlich, gibt es Stress. Will die Frau nur über ihre Stimmung/Probleme reden, fühlen sie sich angesprochen, Entscheidungen zu treffen und Lösungen zu finden, mitunter wird dann der Frau gesagt, was sie tun soll. Also lässt er seine Autorität walten, passt es der Frau nicht, weil sie nur reden wollte, aber keinen Ratschlag. Ein Mann versteht dann meist nicht, dass man nur reden wollte und Zuspruch, er denkt doch du brauchst Hilfestellung, sonst würdest Du nicht fragen und erzählen. Ansonsten muss man sagen, was man will und vom Mann erwartet, und ihm dann freie Hand lassen und sich dann nicht im Nachgang beschweren, wenn das Ergebnis wider Erwarten ausfällt. Und auch mit Ehrlichkeit muss man umgehen können, ohne das man sich angegriffen fühlt. Ein schönes Beispiel war ein Thread mit einem eingelaufenen Pullover, Frau wollte in dem Moment Mitgefühl, bekam vom Mann Schulterzucken und die ehrliche Antwort, es ist ihre Schuld. Wann braucht man Mitgefühl, wann Lösungsvorschläge, wann soll er das Thema allein in die Hand nehmen(?), einfach sagen. Eindeutige Kommunikation und Verhalten deinerseits, ihn einfach machen lassen, keine Kritik im Nachgang.
Er bestimmt wo es langgeht, nein das will ich nicht, ich bestimmte selbst, nein das will ich auch nicht; Klartext, autsch tut weh, will ich doch nicht, höfliche Floskeln, will ich dann auch wieder nicht; ja wie denn nun?
2. Idee: Und Du willst einen dominanten Mann, der ist meist lösungsorientiert und entscheidungsstark, der kann mit deiner Gefühlswelt meist nichts anfangen, dafür brauchst Du den Verständnis-Gefühlvollen, der Dir aber dann freie Hand lässt und auf Dich und deine Wünsche/Gefühle eingeht. Sei weniger emotional und suche Dir einen Dominanten, und wenn reden nichts hilft, holst Du Dir das fehlende Verständnis bei Freunden.
Und 3. by the way... wenn Du in der Beziehung die Dominante bist, dann hast Du Dir mit deinem Verhalten die Rolle selbst angenommen, ein Mensch ist da sehr bequem.
Du entscheidest und führst es aus; kann Dir auch genauso beim Dominanten passieren, dass Du es dann ausführst, was er entscheidet; ansonsten beharren beide auf ihrer Entscheidung und einer muss nachgeben.
 
  • #17
Ganz einfach !

In der heutigen Gesellschaft wirst Du so einen Mann kaum noch finden.
 
  • #18
Möglicherweise übernimmst du in Beziehungen die Führung, anstatt dich zurück zu halten und sie dem Mann zu überlassen. Das kann ein Grund dafür sein, warum die von dir beschriebene Dynamik entsteht.

Aber das sind nur Vermutungen, du hast leider keinen konkreten Fall beschrieben, den man analysieren könnte.
 
  • #19
Liebe FS,
mit Deiner Einstellung oder Gesinnung solltest Du der Traum der Männerwelt sein. Solltest. Offensichtlich läuft es wohl eher in die andere Richtung. Was ist ein dominanter Mann? Also einer der Dir gefällt. Ich aus männlicher Sicht musste feststellen, dass oft die Auswahlkriterien oft nicht Deckungsgleich mit dem erwarteten Ergebnis sind. Einfach ausgedrückt, passte mein Beuteschema (optisch) nicht zu meinen sonstigen Ansichten und Erwartungen an die perfekte Frau "für mich". Und nein, ich bin nicht selber drauf gekommen. Sondern eine Frau, die mich in Art, Statur und Auftreten anziehend fand hat mich im wahrsten Sinne des Wortes eines besseren belehrt. Ich hätte sie niemals angesprochen, weil ihre Erscheinung nicht meinem Suchmuster entsprach (Betriebsblind). Allerdings, tickten wir ansonsten so was von gleich, dass es schon fast unheimlich war. Das kam aber nur heraus, weil sie mich ansprach und das Gespräch suchte. Es war eine typische Party. Die wo man hin musste und eigentlich nicht wollte. Stress pur. Langeweile vorprogrammiert. Wir haben uns den ganzen Abend unterhalten, aber sie war nicht mein Typ. Das habe ich ihr auch ehrlich und direkt gesagt. Sie war null beleidigt, äußerte Verständnis, Thema durch. Morgens um 3:00 habe ich sie artig nach Hause gebracht. Um 3:10 schrieb sie mir folgenden Satz: was ist eigentlich Dein Typ Frau? Ich schrieb zurück wieso? Es können ja nur Äußerlichkeiten sein, weil ansonsten passt es doch ganz gut. Stimmt, Haarfarbe, Kleidung, Größe. Es kam keine Antwort mehr und ich ging ins Bett. Um 7:00 Uhr, was für eine Haarfarbe wäre den Dein Ding? Dunkel nicht schwarz. Um 10:00 kam ein Bild, sie beim Friseur Text: Haarfarbe ist um 11:00 fertig, muss noch kurz shopen, Kaffee um 14:00 Uhr bei ..... P.S. Größe würde ich mit High-Heels ausgleichen wollen, weil OP kurzfristig nicht machbar! Bis später. Wir sind heute verheiratet.

Ändere Deinen Fokus. Definiere Deine Ansprüche. Ohne wenn und aber. Keine Abstriche machen, es gibt immer nur eine optimale Lösung. Was Du suchst weißt Du ja! Wenn man sich immer in der Mitte trifft, sinkt automatisch das Niveau. Um an die Highlights zu kommen, muss man auch nach oben sehen und nicht nach unten. Man muss nicht lieb sein um zu erreichen was man will. Nur strickt dem Weg folgen der zum erwünschten Ziel führt. Liebe Mädchen kommen in den Himmel - Böse kommen überall hin.
 
  • #20
alles sollte ich entscheiden. Kritisieren konnte er hingegen hinterher gut.
Das ist ein Mißverständnis. Zum Entscheiden gehören nämlich zwei: einer der entscheidet, und ein anderer der die Entscheidung akzeptiert. Aber genau da hakt es bei vielen, im Großen (Politik) wie im Kleinen.

Entscheidungen können ja durchaus auch mal falsch sein. Ich sage mal ein Beispiel: man ist im Auto unterwegs, hat die Wahl zwischen zwei Strecken. Angenommen, man wählt die linke - und gerät ein paar Kilometer weiter an eine Unfallstelle. Kommt jetzt vom Beifahrersitz ein nörgelndes „ich hab ja gesagt, nimm die rechte”, wird der solcherart Angegriffene – so sicher wie das Amen in der Kirche – die nächste Entscheidung dieser Art der Nörglerin überlassen. Nicht, weil er sich die Entscheidung nicht zutraut, und auch nicht, weil sie es besser kann als er. Sondern einfach nur, um der unangebrachten Nörgelei vorzubeugen: der nächste staubedingte Verzug geht dann nämlich auf ihre Kosten.

Wer also das Gefühl hat, einen entscheidungsschwachen Partner zu haben, sollte sich zuallererst einmal fragen, ob er denn auch bereit ist, dessen Entscheidungen zu akzeptieren, ohne wenn und aber, selbst wenn sie sich später (!) als falsch herausstellen.

Und um beim Staubeispiel zu bleiben: wenn sie die Fahrt dann durch ihre Entscheidung in den Stau gelenkt hat, dann soll sie bitteschön auch dazu stehen und nicht auch in diesem Fall auf dem Partner herumhacken, nach dem Motto: warum hast du dich nicht vorher erkundigt, ob da irgendwo Stau ist.

Ich für meinen Teil habe mir jedenfalls stets verkniffen, hernach den Besserwisser zu mimen: delegieren und akzeptieren gehören zwingend zusammen, das eine ohne das andere führt zu Zwist und Zank. Bricht einer wiederholt diese Regel, darf er sich über des anderen „Entscheidungsschwäche”, die ja eigentlich eine Entscheidungsverweigerung ist, auch nicht beklagen.
 
  • #21
Wie bitte? Das liegt wohl eher am männlichen Geschlecht, nämlich an den vielen Vätern, die sich aus der Erziehung der Kinder, speziell der Söhne, komplett heraushalten. Und nein, Trennung oder Scheidung lasse ich nicht gelten, die Männer bleiben Väter und heutzutage ist auch das geteilte Sorgerecht Standard.

Es liegt an beiden Elternteilen. Fest steht aber, dass vielen Söhnen von AE die männlichen Vorbilder fehlen. Sicher auch, weil Frauen den Hauptteil der Erziehungsarbeit machen und dabei eher "weibliche" Ziele verfolgen. Die aber auch nicht so richtig, denn die Beschwerden über zu wenig emotionale und verständnisvolle Männer kann man ja hier auch dauernd lesen.
 
  • #22
Hallo,
Heutzutage sucht die Selbstbewusste Frau doch ihren Mann selbst aus und nicht mehr umgekehrt. Also selbst Schuld und soll noch deine Schwächen kompensieren. Was hast du ihm denn zu bieten dass er dominanter sein soll?!reizt du ihn wenigstens mal oder hast du sexy Dessous?Lass mich raten. Du sitz da zuhause passiv rum und erwartest das er mal einfach so anfängt. Weil Männer sind ja stets dauergeil.Ich sehe das Problem nicht nur bei den verweichlichen Männern (bin selbst leider von der Mutter erzogen worden) und sollte Frauen immer gut behandeln usw...Den Fehler bügel ich heute noch aus.Aber aus Mutters Sicht, ist natürlich Vater Schuld.Aber ich sehe auch dass Problem von Pappas verwöhnten Prinzesschen das sie dann auf die Partnersuche übertragen. Soviel zum Thema Klartext sprechen. Nämlich Null Kritik fähig so Frauen.

Aber wann ist der Mann ein Mann???
Und eine Frau eine richtige Frau???
 
  • #23
Lieber Engel125
Bei dir klingt es so, als ob dein Charakter nicht übereinstimmt mit deiner gewünschten Geschlechterrolle als anschmiegsames, beschütztes Weib.
Dabei hast du das Leben als anschmiegsame Frau gar nie erlebt und kommst ja offensichtlich gut ohne Beschützer klar. Es handelt sich hier eher um eine Fantasie. Die Fantasie in einer Vollzeitbeziehung zu realisieren, dürfte aber schwierig sein.
Weil, seien wir mal ehrlich, wovor muss eine Frau heutzutage beschützt werden? In den meisten Fällen nur noch vor den Folgen ihrer Fehlentscheide oder prekärer (schwer veränderbarer) Lebensumstände. Vor wütenden Ex-Partnern, Schulden, emotionalen Problemen..
Ein Mann, der also unbedingt Frauen retten und beschützen möchte, wird nur mit problembehafteten Partnerinnen "glücklich".
Auch die Suche nach dem "dominanten" Part gestaltet sich schwierig. Der Mann, der völlig intuitiv und unreflektiert wirklich dominant ist, ist vielleicht auch geprägt von einer sexistischen Denkweise. Das findet man nach einer Weile vermutlich nicht mehr lustig.
Ein Mann, der nur noch situativ den Dominanten gibt, weil er weiss, dass es in gewissen Momenten bei Frauen ankommt, ist wiederum ein kompliziertes Wesen. So einen Mann stelle ich mir als sehr intelligent, aber nicht unbedingt bindungswillig vor. Denn wenn man so gut bei Frauen ankommt, möchte man sich vielleicht nicht beschränken.
 
  • #24
... verweichlichen Männern (bin selbst leider von der Mutter erzogen worden) und sollte Frauen immer gut behandeln usw...Den Fehler bügel ich heute noch aus.Aber aus Mutters Sicht, ist natürlich Vater Schuld.

Ergänzend zu #21: das meinte ich. Die Söhne bekommen mit der Muttermilch schon mit, dass alle Männer Schweine sind und sowieso immer schuld. Was soll da rauskommen? Damit meine ich jetzt nicht @totti83 persönlich, sondern eine generelle Unsicherheit bezüglich Rolle und Verhalten bei Männern, die von AE großgezogen werden, die ihnen unter Umständen den Vater auch noch vorenthalten. Ein Mann wird männlich durch ein männliches Vorbild. Das kann eine Mutter nicht liefern. Für eine Partnerschaft ist das Chaos vorprogrammiert.
Bei AE-Töchtern ist das nicht anders - den "Umgang" in einer Beziehung bekommen die auch nicht mit. Auch da kann eine Partnerschaft doch nur daneben gehen, wenn die zweite Rolle als Vorbild fehlt. Übrigens auch die Rolle der Frau als Partnerin.
Um Kinder von AE sollte man dann fast einen Bogen machen, im Kern ist das dann nicht besser als Dauerstreit in einer Beziehung...
 
  • #25
Och, schön langsam wird es aber langweilig... Manche Frauen möchten:
  • den draufgängerischen Abenteurer, der aber an die Zukunft denkt und einen Bausparvertrag hat
  • den Kapitän, Herrscher über Leben und Tod seiner Besatzung, der aber jede Entscheidung haarklein auszudiskutieren bereit ist (und den Schiffsjungen auf Augenhöhe sieht)
  • den dominanten Terminator, der alle Feinde und Widrigkeiten einfach plattwalzt, aber gleichzeitig über lyrischer Prosa in Tränen ausbricht
Diesen Mann gab und gibt es nicht (außer in Hollywoodfilmen, wobei die auch nicht das alltägliche Eheleben von Frau und Herrn Indiana Jones zeigen).
Ist kein reines Frauending - manche Männer suchten und suchen auch nach der Heiligen und der Hure. Ist dasselbe Schema ...
M/47
 
  • #26
Meine weiche Seite.
Ich kann kochen, putzen, waschen, zuhören, still sein, traurig sein, hilflos überfordert sein, und vieles mehr.

zu
Ich weiss, was ich will, was ich kann, wer ich bin, was ich habe und wie wie ich das bekomme was ich gern hätte.
Ich habe eine klare Vorstellung wie meine Partnerin ticken und auch nicht ticken sollte.
Ich kommuniziere das klar und zeitnah.
Ich bin zuverlässig, optimistisch, aus Überzeugung Treu und Loyal.
Ich bin großzügig, hilfsbereit und emphatisch ( so gut es mir gelingt).
Was liebe FS bin ich in deinen Augen. Weichei oder nicht?
Du hast ziemlich wenig Ahnung was einen Mann ausmacht und was in Männern alles steckt.
Das was du suchst, kennst du aus Hollywood .
Dominanz hat nichts mit Stärke zu tun.
M49
 
  • #27
Ergänzend zu #21: das meinte ich. Die Söhne bekommen mit der Muttermilch schon mit, dass alle Männer Schweine sind und sowieso immer schuld.

Die meisten Mütter versuchen ihre Kinder gut zu erziehen. Die meisten Väter. Ob AE oder nicht.
Es gibt gemeinsames Sorgerecht. Wechselmodelle.
Es gibt Frauen, die so drauf sind. Eine Minderheit.
Es gibt Männer, die Frauen verachten und hassen. Die geben das an die Kinder weiter. Genauso schädlich.

Um Kinder von AE sollte man dann fast einen Bogen machen, im Kern ist das dann nicht besser als Dauerstreit in einer Beziehung...

Wird schwierig.
Zu pauschal gedacht.
Man sollte sich immer auch das Elternhaus anschauen. Ob AE oder Familie. Es gibt genug destruktive Konstrukte. Es gibt viele positive Konstellationen. Als Indiz, kann aber anders laufen.
Wie sich Kinder entwickeln, ist individuell. Hängt nicht alleine an Erziehung. Es hängt an Persönlichkeit, Charakter, soziales Umfeld, Freunde, Schule.

Fazit, man sollte seinen Partner bewusst Kennenlernen. Was hat er für Einstellungen. Wie denkt er. Wie handelt er. Ohne Vorurteile.

Ich bin als Mann AE geworden. Ungewollt.

M, 54
 
  • #28
Hallo ihr Lieben,
mir brennt mal wieder etwas auf der Seele!
Mir fällt auf, dass ich leider immer Männer anziehe, die in der Beziehung nicht Klartext reden bzw. mit mir nicht auf Augenhöhe sind.
Ich habe das Gefühl, dass ich die Hosen in der Beziehung anhabe.
Ich fühle mich damit aber nicht wohl, mir fehlt einfach der Beschützer, das selbstbewusste Auftreten und das der Mann auch mal etwas dominanter ist, beim Sex, Klartext redet, wenn ihm was nicht passt!
Ich selbst bin recht weiblich, kleide mich weiblich, zeige sehr meine Gefühle, kann aber auch Klartext reden, bin in der Hinsicht eher männlich vielleicht.
Ich wünsche mir einen Mann mit zwei Polen, männlich und weiblich, für mich sind die Männer, die ich anziehe, zu weich!

Wie ziehe ich Männer an, die diese eher männlichen Eigenschaften haben?

Vielleicht könnt ihr mir eure Erfahrung mitteilen oder habt Ideen woran es liegt!

Du suchst also etwas die eierlegende Wollmilchsau.
Ein moderner Mann aber altmodisch-männlicher darfs dann schon sein ... aber ohne Schattenseiten, er muss seine Persönlichkeit durchtauschen können um dir das best mögliche Gesamtpaket zu bieten.

Vielleicht hast du ja Glück damit, ein paar solche Menschen gibt es sicher, aber weit erfolgsversprechender wäre es den weicheren und den härteren Mann für das zu lieben was sie sind und zu akzeptieren, dass der Eine dann nach außen nicht die Sau raus lässt und der Andere dich dann höchstwahrscheinlich auch dominiert.
 
  • #29
Eine durchaus nachvollziehbare Theorie ist, dass wir Menschen als Gattung seit Beginn der Postmoderne desorientiert und emotional überfordert sind. In einem Lied von Bap aus dem Jahr 1993 (Paar Dag fröher) heisst es: ...'Überdosis Bild, überinformiert... Das ist jedoch nur ein kleiner Teil des von mir vermuteten Problems. Vielmehr scheint seit der Mitte des 20.Jahrhunderts esich eine Hilflosigkeit breitzumachen.
Das ist also ein weiteres Zeichen, wie zwei Weltkriege die menschliche Psyche nachhaltig ruiniert haben. Knservative brandmarken da eher die 68er Zeit, die jedoch eine notwendige Folge der selbstzerstörerischen Gesellschaft in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts war.
Aus dieser Desorientierung resultieren die infantilen Wünsche der FS und die künstlich Diskussion um Männlichkeit und Weiblichkeit. Ist die Lösung vielleicht, dass wir einfach den Mut haben, wir selbst zu sein, ohne jeder Modeerscheinung hinterherzueifern und dadurch unsere Persönlichkeit verlieren? Gerade heute, wo jedem Mann und jeder Frau ein hohes Bildungsniveau bei gegebenen Voraussetzungen möglich ist, brauchen wir doch dieses krampfhafte Folgen von Stereotypen nicht mehr.
Dann kommt die gesamte Vielfalt der Idividuen zum Tragen, was unter anderem dazu führen sollte, dass Männer wie Frauen wieder leichter zu einer Partnerin/einem Partner finden sollten, auch ohne Weiblichkeits- ud Männlichkeitsgedöns.
 
  • #30
Apfeldieb (#20) hat es meiner Meinung nach sehr gut erklärt.

Wer angeblich keinen Menschen finden kann, der eigene Entscheidungen trifft, sollte sich zuerst einmal selber hinterfragen, ob er nicht selber die Ursache dafür ist. In nahezu jeder Beziehung (Partnerschaft, Freundschaft, Arbeitsverhältnis, ...) steuert man mit seinem eigenen Verhalten auch das Verhalten seiner Mitmenschen mit. Wenn man nicht in der Lage ist, Menschen ein gutes Gefühl zu vermitteln, wenn diese das Erwünschte tun, sondern im Gegenteil oft dafür auch herabwürdigen, abstrafen oder anderweitig negative Stimmungen erzeugen, dann muss man sich auch nicht wundern, dass die Mitmenschen dann auch zunehmend nicht mehr das Erwünschte tun.

Wie Apfeldieb richtig schrieb, gehört zu Entscheidungen eben auch dazu, dass vorher eben nicht alles klar war und sich nachträglich auch als schlechte Entscheidung herausstellen können. Wenn die nichtentscheidenden Mitmenschen aber nur Rosinen picken wollen, also gute Entscheidungen wie selbstverständlich erwarten und schlechte Entscheidungen mit Abwertungen, Genörgel, Vorwürfen bestrafen, werden die Entscheider zunehmend schlicht die Lust verlieren, Entscheidungen zu treffen bzw. die Führung für die Gemeinschaft zu übernehmen.

Der Gegenüber wird es hingegen gerne tun, wenn man seine guten Entscheidungen nicht einfach wie Selbstverständlich hinnimmt bzw. man sich stattdessen positiv und dankbar zeigt und bei auch schlechten Entscheidungen keine negativen Stimmungen verbreitet, sondern im Gegenteil vermittelt, dass man die Entscheidung mitgemacht hat und somit auch den Misserfolg gemeinsam mitträgt und nun das Beste daraus macht.

Wenn in einer Gruppe Menschen das Gefühl vermittelt bekommen, dass die Gruppe es sehr schätzt, wenn andere die Leitung bzw. Führung übernehmen und der andere eben auch mal Fehler machen darf, dann wird der andere das idR auch gerne übernehmen. Wer hingegen Anspruchshaltungen vermittelt und negative Stimmungen erzeugt, wird eben nicht nur das Negative, sondern auch das Positive bei seinen Mitmenschen abwürgen.

Das Gleiche gilt in Bezug auf Klartext, Dominanz, ... man tut solche Dinge im Sinne der Gemeinschaft dann, wenn es honoriert wird.

Man selber steuert eben auch mit, wie andere Menschen sich in einer Gruppe verhalten und entwickeln bzw. zu welchen Verhalten diese motiviert bzw. demotiviert werden.

Wer meint, sich selber sozial negativ verhalten zu dürfen, während der Gegenüber sich trotzdem wie gewünscht verhalten soll, der muss halt lange nach dem seltenen Einhorn suchen, das das mitmacht.
 
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