• #1

Wie kann sich die Wirkung prämenstrueller Syndrome in Beziehungen zeigen?

Gestern hat mich meine Exfreundin angerufen und mir ausführlich erklärt, dass ihre Trennung Anfang Februar von mir auf einem prämenstruellen Syndrom beruht. Sie ist in den Wechseljahren.

Da sie aus gesundheitlichen Gründen hormonelle Produkte ablehnt versucht sie jetzt eine rein pflanzliche Behandlung. Sie ist aber selbst der Ansicht, dass sie sich nicht 100 % im Griff haben kann und wird. Sie will sich aber bemühen.

Hintergrund ihres Anrufs ist, dass sie mir bereits vor diesem Telefonat mehrfach nachdrücklich mitgeteilt hat, dass sie diese Entwicklung bedauert und eine Wiederaufnahme unserer Beziehung möchte weil sie mich vermisst. Bisher hat sie ihre Trennung mit einem Bauchgefühl begründet. Ihre eigene Prognose sind weitere Konflikte auf "hormoneller Basis" und der Wunsch, dass ich mit diesen konstruktiv umgehe.

Interessanter weise hatte ich mich letztens mit einer Frau unterhalten, die eine vorübergehende Trennung von ihrem Mann und eine Wiedervereinigung ebenfalls auf hormonelle Ursachen ihrerseits zurück führt.

Unabhängig davon ob es sinnvoll ist, diese "Last" auf mich zu nehmen, würde ich gerne wissen, wie die Sicht im Forum auf Beziehungsprobleme ist, deren Ursache prämenstruelle Syndrome sind bzw. sein könnten.
 
  • #2
Liest sich nach an den Haaren herbeigezogener Entschuldigung. Ich kenn' mich mit Wechseljahrsbeschwerden (noch?) nicht aus, aber wenn ein Mensch sich von Hormonschwankungen so in seinen Entscheidungen leiten lässt, wäre mir das sehr suspekt.

Zudem bieten derartige Erklärungen auch die Unsicherheit, dass der neuerliche Wunsch nach Wiederaufnahme der Partnerschaft ebenso nur "der Hormone wegen" passiert und nicht wahrhaftig ist.

Mir wäre das definitiv zu anstrengend, ich mag bei anderen Menschen ein - für mich - nachvollziehbares Verhalten. Wenn ich immer rätseln müsste, ob mein Partner sich jetzt aufgrund von Hormonschwankungen oder weges des Mondes, Wasseradern usw. "komisch" benimmt, wäre mir das zuviel.
Aber hey, es gibt bestimmt auch Menschen, die dafür vollstes Verständnis hätten.
Gehörst Du zu diesen Menschen?
 
  • #3
Hallo,
ich denke das ist ziemlich harter Tobak. Ich vermag es nicht wirklich mich in die Gedanken einer Frau zu versetzen. In den sich ändernden Zyklus und den einhergehenden Hormonellen Änderungen ganz bestimmt noch weniger. Nehmen wir als Annäherung die normal herkömmliche Menstruation. Diese und ihre Auswirkungen auf den weiblichen Körper sowie das Gemüt der Besitzerin ist immer eine Herausforderung. Von außen beurteilen zu wollen was dort abgeht ist nahezu unmöglich.

Wer einen Atomreaktor zurückfahren will, muss bis zum Abschluss der Gesamtarbeiten auch eine lange Zeit veranschlagen. Genauso ist es hier auch. Alles was in der Medizin min post anfängt ist kein Spaziergang. Prä Geschichten jedoch ebenfalls. PMS verläuft immer anders, keine(r) reagiert gleich. Das dürfte es auch für Dich schwer machen, Dich auf das was kommt adäquat vorzubereiten. Ob es sinnvoll ist kann Dir sowieso keiner raten. Wie war die Beziehung vor dem PMS Problem? Ist es Dir wichtig Dich mit Ihr und der Störung auseinander zu setzen? Viel wichtiger noch mit den Folgen und Ergebnissen zu leben, bzw. zu akzeptieren. Ich bin ja immer für die Lösung in guten wie in schlechten Zeiten - zusammenhalten - egal ob "nur" Beziehung oder Ehe.

Ziehe Dich einfach mal auf Deinen Standpunkt zurück. Wie würde es Dir gehen, wenn der Beste Kollege außer Pipi keinen Ton mehr sagt. Einfach nix, null Reaktion auf direkte Ansprache ob nun durch die eigene Hand oder der Freundin. Porno lässt ihn auch nicht auferstehen. Was würdest Du sagen, machen? Ist halt so, fertig. Oder meinst Du schon das dieser Umstand mit Deinem Geist und Deiner Psyche was macht?
 
  • #4
Hallo Ejscheff,

war mir klar, dass du diese Frage noch stellen wirst.
PMS hat aber nichts mit Wechselahresbeschwerden zu tun und verläuft natürlich bei jeder Frau anders. Bei Wechseljahresbeschwerden kenne ich einige Frauen, die sogar Depressionen bekommen haben.

PMS habe ich und es wirkt sich folgendermaßen aus: ich esse dann ziemlich gerne und habe Lust auf süsses, ich bin schnell gereizt und kann explodieren, ich bin müde und antriebslos, meine Oberweite tut weh. Naja ich sage es mal so. Man kann damit klarkommen, aber es nervt schon.

Die meissten Männer verstehen es auch, wenn die Frau schlechte Stimmung in dieser Phase hat. PMS hat ja auch nicht jede Frau und es wird oft auch mit ADHS in Verbindung gebracht, was die "innere Unruhe" in dieser Zeit auch nochmal verstärkt.
Ich merke z.B dass ich ungeduldiger und fahriger werde als sonst. Ich vermute, dass bei mir ADHS auch eine Rolle spielt, bin mir aber nicht sicher.

Vielleicht ist deine Ex- Freundin davon betroffen? Zeigt sich auch in mangelnder Impulskontrolle und sich nicht lange auf eine Sache konzentrieren können, aber hyperfokussieren klappt bestens, sofern mich das Thema interessiert. Dazu zählt auch, dass man Entscheidungen nicht gerne trifft etc.
 
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  • #5
Lieber @Ejscheff,

würde ich nicht selbst unter dieser "Problematik" leiden, würde ich sicherlich auch sagen, das ist eine Ausrede.

Tatsächlich aber warte ich seit Freitag auf meine Periode. Mein Nervenkostüm war letzte Woche schon etwas dünner als sonst, aber seit Samstag geht es steil die Bachgasse runter. Ich war gerade beim Autokauf als mir meine Chefin sagte sie könne mir mein Gehalt nicht zahlen. Autotraum ist erstmal futsch, der gewünschte Umzug wird sich verzögern (Wohnung nur mit Auto möglich). Abends hat mir mein bester Freund mit kurzes SMS ne Stunde vorher abgesagt. Wir wollten seinen Abschied feiern weil er nach Freiburg zieht.

So, nun sitz ich hier, ohne, dass es mir maßgeblich an etwas fehlt. ABER: ich bin fuchsteufelswild! Am liebsten würde ich meinem Kumpel sagen er soll sich endgültig zum Teufel scheren, mich morgen krank melden und überhaupt meinen Job kündigen und meiner Freundin sagen, dass sie mir extrem auf die Nerven geht und sie endlich erwachsen werden soll.

Ein neuer Partner könnte mich in meinem derzeitigen Chaos überhaupt nicht trösten, es könnte also sein, dass ich die Reissleine ziehe anstatt mich zu erklären. Denn, wenn ich mich bei einem Menschen den ich mag, der mich aber nicht kennt, (wie hier) oute, hätte ich große Angst, dass er denkt ich wäre nicht zurechnungsfähig oder hytserisch.

Weißt du was ich an Männer sehr schätze? Dass sie emotional nicht solche (teils extremen) Ups and Downs haben. Ich kann mich gerade selbst nicht leiden, komme aber nicht so richtig aus meinem Drama raus. Ich wäre sehr dankbar, wenn mir der Mann, dem ich unrecht getan habe, eine zweite Chance gibt.
 
  • #6
Hallo Ejscheff,

bei euch ist es in meinen Augen keine Frage von PMS, auch wenn deine Ex es verbalisierte als Trennunsgrund.
Bei ihr ist es eindeutig ein richtiges Bauchgefühl was dich betrifft, aber sie ist entweder zu wenig selbstbewusst (berufliches Ansehen ist als Frau in dieser Hinsicht nicht bedeutend) oder sie verklärt Männer zu sehr. Sie kennt die harten Fakten nicht, die deine Sicht beschreiben.
Siehe die letzten Beiträge in:
https://www.elitepartner.de/forum/frage/wie-haeufig-sieht-man-sich.75554/
Erstaunlicherweise konnte sie aber bei der Trennung ihr Bauchgegühl nicht überhören.
Würdet ihr wieder normal zusammen kommen, würde ihr Bauchgefühl wieder schreien. So, also jetzt muckt es nur auf, ist aber mit der Trennung zufrieden.
Und eins. Ihr Bauchgefühl hat recht.
Du bist feindlich ihr gegenüber eingestellt.
 
  • #7
Ich würde nicht darauf eingehen.

Man nennt es auch PMS. Das sind die Tage vor den monatlich wiederkehrenden Tagen einer jeden Frau. Pre (=Vor) menstruell (=Periode) Es kann sich bemerkbar machen durch Bauchschmerzen, Unwohlsein und damit einhergehenden Stimmungstiefs. Hat nicht jede Frau und wenn man es hat, dann ist es kaum bemerkbar. Es ist also keine Depression und hat es kann nicht behandelt werden. Es ist auch keine Krankheit in dem Sinne oder etwas Schlimmes.
Wenn eine Frau in den Wechseljahren ist, hört die Periode auf, damit dürften diese Beschwerden auch wegfallen. Betroffen sind eher unsportliche Frauen, die sich wenig bewegen, dadurch können diese Schmerzen begünstigt werden.

Mir scheint die Geschichte an den Haaren herbeigezogen zu sein, vielleicht hat sie zu viel Stress, dass das mit eurer Beziehung einfach nicht tragbar für sie war.
Es ist deine Ex-Freundin jetzt, sie meldet sich ein halbes Jahr später erst um ihr Gesicht reinzuwaschen und weil sie merkt, sie ist einsam. Das ist ein typisches Verhalten nach der Trennung, wenn man merkt, der gewohnte Alltag fällt weg.

Ich würde dir raten, jetzt stark zu bleiben.

Du suchst jetzt den Fehler an dir und wühlst das Internet nach dieser komischen Krankheit ab, und versuchst sie womöglich wieder rumzubekommen. Glaub mir, eine Frau, die einen Mann will, die ist durch so etwas wie PMS nicht aufhaltbar!

Nach einem halben Jahr hängt man noch an seinem Ex und wünscht sich die alte Zeit zurück. Ich würde das lassen. Wenn mit dir in ein paar Wochen der Alltag wieder eingetreten ist, schiebt sie vor, wieder ihr Syndrom zu haben.
 
  • #8
In den Wechseljahren geht hormonell wirklich alles drunter und drüber.
Ich selbst habe zwei Jahre lang massive Beschwerden gehabt, das Schlimmste waren die totale körperliche Erschöpfung und schlimme Depressionen. Ich kannte mich selbst nicht wieder.

Ich habe alles mögliche an pflanzlichen östrogenhaltigen Mittelchen ausprobiert was es so auf dem Markt gibt.
Die Wallungen verschwanden, nicht aber die massive Erschöpfung und die Depressionen.
Erst als ich bioidentische Hormone (Östrogen und Progesteron) verschrieben bekam, verschwanden die Erschöpfung und die Depris nach einem Monat komplett.
Es war wie ein neues Leben!
Obwohl ich jeden Tag nur eine Erbsengrösse davon auf die Haut schmiere!

Wechseljahresbeschwerden können einer Frau das Leben zur Hölle machen. Allerdings wird sie mit pflanzlichen Mitteln wenig Linderung erfahren.

Wenn du wieder mit ihr zusammen sein willst und sie wieder austickt, dann schicke sie zum Frauenarzt damit der ihr bioidentische Hormone verschreibt - anders wird sie ihre Stimmungsschwankungen nicht in den Griff kriegen.

Das prämenstruelle Syndrom hat man übrigens nur wenn man seine Tage noch bekommt. In den Wechseljahren bekommt man immer weniger die Tage und irgendwann gar nicht mehr.

Es ist also nicht das prämenstruelle Syndrom was ihr Probleme bereitet sondern die massiven Hormonschwankungen und letztendlich das langsame Versiegen der weiblichen Hormone.

Du musst selber rausfinden ob du sie noch liebst oder magst um es noch einmal mit ihr zu versuchen.

Aber eines kann ich dir jetzt schon sagen: Es wird wahrscheinlich keine leichte Zeit, wenn sie dich jetzt schon warnt.

Alles Gute!
 
  • #9
ich bin fuchsteufelswild! Am liebsten würde ich meinem Kumpel sagen er soll sich endgültig zum Teufel scheren, mich morgen krank melden und überhaupt meinen Job kündigen und meiner Freundin sagen, dass sie mir extrem auf die Nerven geht und sie endlich erwachsen werden soll.

@tryanderror : genauso geht es mir auch, gerade habe ich sogar PMS (welch ein Zufall). Heute ein Meeting gehabt und innerlich fast geplatzt, weil es immer so ewig lange dauert und nie was sinnvolles dabei rauskommt...
Ich neige auch dazu, schnell Konsequenzen zu ziehen, ohne darüber nachzudenken..also erst handeln dann denken ;)
Vielfach aber schon bereut, seither übe ich mich mehr in Geduld und atme tief ein und aus.

Eine virtuelle Umarmung von mir.
 

Laleila

Cilia
  • #10
Also... auch ich bin gerade in die Wechseljahre gekommen. Bei mir hört die Menstruation nicht schlagartig auf, sie wird unregelmäßiger, seltener.
Und mein PMS war nie schlimmer als im letzten Jahr.
Nun sind es bei mir in erster Linie Schmerzen, aber ich merke den Hormonwandel auch deutlich an meinen Stimmungen.
Normalerweise ein Ausbund an Sonnenschein und Ausgeglichenheit, werde ich nun phasenweise weinerlich, leicht verletzlich, unterliege starken Gefühlsschwankungen. Dinge, die weder ich noch mein Mann so an mir kennen.
Neulich fuhr ich meinen Mann an, dass er mich wohl nicht mehr liebe und dass wir uns unter den Umständen auch gleich scheiden lassen können. Dann heulte ich los.
Der Grund für diesen Ausbruch: Ich hatte am Vorabend erwähnt, dass ich Heiß'hunger' auf Tomatensaft hätte und als er Samstagmorgen vom Einkauf zurückkam, bereitete er mir ein tolles Frühstück mit Joghurt, Erdbeeren, frisch gepressten Saft... Saft, Saft...KEIN Tomatensaft!
Tja... ich war deswegen tatsächlich verletzt und heulte herum.
So bin ich aber gar nicht! Das war gruselig mich so zu erleben!
Mein Mann war zutiefst bestürzt aber stellt sich nun darauf ein, dass es vorübergehend wohl mal eine solche oder ähnliche Situation geben könnte.
Hoffentlich nicht!
Ob die Trennung Deiner Freundin von Dir ähnliche Gründe hatte weiß ich natürlich nicht.
Aber danach zu urteilen, was die Wechseljahre mit mir machen, halte ich es nicht für unmöglich.
 
  • #11
Lieber Ejscheff,

ich vermute, deine Ex möchte ihre nächste Dramarunde starten.

Nun, auch Frauen, die noch nicht in den Wechseljahren weilen, haben hormonelle Schwankungen, wenn sie ihre Regelblutung, oder ihren Eisprung haben, ach ja....der Vollmond greift auch einmal im Monat dazwischen. Es verbleiben also wenige Tage, die störungsfrei verlaufen.
Sie erwartet von dir, das mit zu tragen, ein klares NEIN wäre da angebracht. Jede Frau trägt auch für sich selbst eine Verantwortung. Es gibt jede Menge Möglichkeiten, galant durch die Wechseljahre zu kommen und mit sich konstruktiv umzugehen.
Du musst dir überlegen, ob du diesen Handel eingehen magst und Wechselduschen in Kauf nehmen kannst.
Wow, ich kann kaum glauben, was sich so manche Frauen einfallen lassen, um ihr Verhalten zu rechtfertigen.
 
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  • #12
Ihre eigene Prognose sind weitere Konflikte auf "hormoneller Basis" und der Wunsch, dass ich mit diesen konstruktiv umgehe.

Teilt sie das ihrem Chef, ihren Kollegen und anderen Menschen in ihrer Umgebung auch so mit? Sollen die alle "konstruktiv" damit umgehen, dass sie sich ab und an "hormonell bedingt" völlig danebenbenimmt?
Ich würde das Ganze mehr unter "Ausrede" verbuchen. Für ständige Launen einer Frau bin ich nicht zuständig. Sie kann ja passend reagieren, wenn sie weiß, dass sie seltsam agiert.
 
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  • #13
Hallo FS,
ich befinde mich gerade aktuell in den Wechseljahren. Was ich bisher gern mit der Hand abgewunken, gar belächelt habe, nämlich die vielseits bekannten Symptome von den Wechseljahren machen sich nun auch bei mir bemerkbar. Körperlich als auch seelisch spüre ich Veränderungen. Das ganze hat sich schleichend entwickelt.

Derzeit befinde ich mich nicht in einer Beziehung, kann mir aber gut vorstellen, dass mein Verhalten zu Problemen in einer Partnerschaft geführt hätten. Denn ich selbst erkenne so manche Stimmungsschwankung nicht sofort, meistens nämlich erst viel zu spät. Wie man so schön sagt, ist dann schon das Kind in den Brunnen gefallen.

Ich möchte es auch nicht mit der Hormonkeule es versuchen und probiere nun auch eine pflanzliche Methode aus und hoffe auf eine Verbesserung.

Was ich eigentlich sagen will, ja, es gibt durchaus Veränderungen, die mit den Jahren eintreten.

Ich kann eure Beziehung nicht beurteilen, aber wenn noch Gefühle da sind und du der Ansicht bist, ihr noch eine Chance geben zu wollen, dann würde ich an ihrer Stelle verdammt froh darüber sein!!
 
  • #14
Danke Mädels @irina_85 ,@Süsse65 und @Laleila, schön, dass es nicht nur mir so geht!

Ich bin übrigens normalerweise auch nicht so lieber @Ejscheff. Ich habe auf der Intensivstation gearbeitet, bin im Rettungsdienst gefahren, bin mit 16 ohne Schulabschluss rausgeflogen, hab meine Oma gepflegt, meine Mutter nach nem Schlaganfall betreut, die häfte meine Familie durch Unfälle verloren und und und

In diesem extremem Situationen bin ich emotional absolut stabil, wenn du mir aber heute meine geliebte Müller Milch wegtrinken würdest, könnte es passieren, dass ich in Tränen ausbreche und dich rausschmeiße mit den Worten: DU LIEBST UND SCHÄTZT MICH ÜBERHAUT NICHT!
 
  • #15
Ich habe vor ein paar Jahren einen ähnlichen Beitrag über PMS gestartet und kann mich glücklich schätzen, die Symptome dank Mönchspfeffer und Johanniskraut nun los zu sein:

- ich war abartig reizbar
- ich war 4 Tage vor meiner Periode absolut überzeugt davon, dass mein Freund mich nicht liebt. Er hätte mir nen Heiratsantrag machen können und ich hätte ihm trotzdem kein Wort geglaubt.
- ich dachte die - eigentlich gut laufende - Beziehung hat keinen Sinn
- mein Leben hat keinen Sinn
und
- alle Menschen wollen mich irgendwie ausnutzen.

Zum Glück hab ich mich davon nicht hinreissen lassen, irgendwas später bereuen zu müssen.
und ich bin erst 29 und damit weit weg von den Wechseljahren.
Ja, es war eine echte Belastung für mich und meine Beziehung. Und daher bin ich froh dass dieser irrationale Mist nun Vergangenheit ist.

wenn du mir aber heute meine geliebte Müller Milch wegtrinken würdest, könnte es passieren, dass ich in Tränen ausbreche und dich rausschmeiße mit den Worten: DU LIEBST UND SCHÄTZT MICH ÜBERHAUT NICHT!

Absolut, das hätte ich sein können!
 
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  • #16
Ich habe herzlich gelacht. Kreativ ist Deine Exfreundin auf jeden Fall. Coole Idee, darauf wäre ich nicht gekommen. Dann noch so manipulativ. Sie baut praktisch gleichzeitig vor, dass bei weiteren "Hormonschwankungen" weitere Überraschungen passieren können. Ich hoffe für Dich nur, dass sie nicht zu Angriffen mit eine Axt neigt.

Ich kenne Euer Verhältnis und die Innigkeit nicht, kann es vielleicht sein, dass Sie mit ihren "Hormonschwankungen" auch andere Männer getestet hat und die das jetzt nicht so toll fanden. Und sie sich dann an Dich erinnert hat? Jetzt werden Deine Grenzen ausgetestet?

Auf jeden Fall scheint es mir ein Herzchen zu sein. Viel Spaß damit.

Nur ein kleiner Hinweis. Es gibt auf der Erde wieviele Milliarden Menschen? Vielleicht ist ja da eine Frau dabei, die Dich liebt und schätzt und Ihre Hormonschwankungen besser im Griff hat.
 
  • #17
Ich bin aktuell in den Wechseljahren. Stimmungsschwankungen gibt´s ab und an doch was Deine Ex von sich gibt finde ich krass, zumal sie etwas dagegen tun kann. Ich dachte früher auch, ich brauch´das alles nicht, doch als die erste Hitzewallung kam, nein danke. Heute habe ich, dank pflanzlicher Mittel, diesbezüglich keine Probleme mehr. Mein Partner kommt mit einer Stimmungsveränderung zurecht, doch die Beziehung deswegen auf den Prüfstand zu stellen, bzw. als Grund für eine Trennung zu nehmen, nee das ist doch etwas viel Drama um ein lösbares Problem, wenn sie an einer Lösung interessiert wäre.
Euer Thema ist woanders begraben.
 
  • #18
So, nun sitz ich hier, ohne, dass es mir maßgeblich an etwas fehlt. ABER: ich bin fuchsteufelswild! Am liebsten würde ich meinem Kumpel sagen er soll sich endgültig zum Teufel scheren, mich morgen krank melden und überhaupt meinen Job kündigen und meiner Freundin sagen, dass sie mir extrem auf die Nerven geht und sie endlich erwachsen werden soll.
- ich war abartig reizbar
- ich war 4 Tage vor meiner Periode absolut überzeugt davon, dass mein Freund mich nicht liebt. Er hätte mir nen Heiratsantrag machen können und ich hätte ihm trotzdem kein Wort geglaubt.
- ich dachte die - eigentlich gut laufende - Beziehung hat keinen Sinn
- mein Leben hat keinen Sinn
und
- alle Menschen wollen mich irgendwie ausnutzen.
Oh ja davon kann ich Lieder singen.
Stimmungsschwankungen, total reizbar & aggressiv, im nächsten Moment könnte ich heulen, gleichzeitig bin ich auch extrem müde, antriebslos & kann mich nicht konzentrieren, plötzlich stören mich Kleinigkeiten an meinem Partner extrem, ich bin unglücklich, irgendwie ist alles furchtbar obwohl alles so ist wie immer. Alles bäh..

Seitdem ich die hormonelle Verhütung abgesetzt habe, geht es mir monatlich so, ein paar Kurzschlussreaktionen waren leider auch dabei in den letzten Jahren, mein Partner konnte damit Gott sei Dank gut umgehen & war nie böse. Im nach hinein fühlt man sich irgendwie dumm, weil man sich & seine Emotionen nicht unter Kontrolle hatte.
Mittlerweile habe ich auch gelernt das so halbwegs zu kontrollieren. Ich versuche mich in solchen Situationen selbst runter zu bringen, ziehe mich falls ich zu aufgebracht bin zurück um niemanden "den Kopf abzureißen" & erinnere mich daran, dass meine Hormone gerade Tango tanzen & das Ganze spätestens zu Beginn meiner Periode wieder vorbei ist. Aber es ist & bleibt anstrengend. Eigentlich geht da monatlich eine Woche lang Lebensqualität verloren..
Das Ganze hormonale Tamtam hat für mich zumindest auch was positives, um meinen Eisprung ist alles super ;)
werde ich auch mal probieren danke.

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die Freundin in einer überemotionalen, hormonalen Kurzschlussreaktionen Schluss gemacht hat. Mit Wechseljahren kenne ich mich noch nicht aus, aber wenn es bis dahin gut zwischen euch gelaufen ist, würde ich es auch noch mal versuchen, ihr aber gleichzeitig nahe legen, sich selbst in solchen emotionalen Anflügen etwas zurück zu nehmen, sich nicht ausschließlich davon leiten zu lassen, mal runter zu kommen & den Kopf einzuschalten, bevor sie Entscheidungen trifft. #Lebens_Lust hats ja schon geschrieben, in der Arbeit geht das ja auch nicht.
 
  • #19
An deiner Stelle würde ich mir überlegen, ob ich so etwas tolerieren kann. Wenn sie in die Wechseljahre gekommen ist, wird sie erst einmal eine Zeit lang diese Stimmungsschwankungen haben. Kannst du damit umgehen?
 
  • #20
Mir geht's ein paar Tage im Monat auch nicht gut. Bin etwas heulig und jammerig und vermeide daher an solchen Tagen entsprechende Bücher, Filme oder Menschen, die mich noch weiter runterziehen würden.
Ich fühle mich wie ein Walfisch, daher sind mir Berührungen am Bauch sehr unangenehm und insgesamt gefalle ich mir so walfischig beim Blick in den Spiegel überhaupt nicht, daher mag ich (abgesehen von den Schmerzen) nicht ausgehen, sondern verbuddle mich am liebsten allein zu Hause, wenn es möglich ist.
Natürlich ist man an Tagen, an denen man sich nicht wohl fühlt, auch angreifbarer. Wenn's beruflich noch so richtig nervig war oder mich sonstwas geärgert hat, suhle ich mich auch gern ein Stündchen in meinem Elend und finde die ganze Welt doof.

Was mir nicht einfallen würde wäre, meinen Launen an irgendwem, schon gar nicht meinem Partner auszulassen.
Soweit habe ich mich doch bitte im Griff, Hormone hin oder her.
Er bekommt gleich eine klare Ansage von mir, dass es mir nicht gut geht, und dass ich heute kein doller Entertainer sein werde.
Ich kann's schon nicht leiden, mit den Launen und Befindlichkeiten anderer Menschen belastet zu werden und finde es höchst unfair und unhöflich, sie an jemandem auszulassen. Der Umgang mit solchen Menschen gleicht einer Wanderung durch ein Minenfeld, und darauf habe ich keine Lust.
Wenn jemand Stress im Job oder mit sonstwem hatte, oder Kopfschmerzen hat, oder PMS, möge er dies bitte sagen und wird Rücksichtnahme und Nachsicht von mir bekommen, allerdings innerhalb der Grenzen. Ich bin nicht der Prellball für anderer Leute Launen und mache andere auch nicht zu meinem.

Was Frauen angeht: die Hormone mögen unsere Gedanken und unsere Gefühle beeinflussen. Für unsere Taten und Worte sind wir aber nach wie vor selbst verantwortlich. Es geht um Impulskontrolle.

Was deine Ex-Freundin angeht, lieber @Ejscheff: sie hat sich nicht im Griff und findet das offenbar irgendwie nicht so schlimm resp. hormonell entschuldbar und erwartet von dir diese Rücksichtnahme auch. Für mich ist das quasi die Bitte um einen Freibrief für unangemessenes Verhalten. Du solltest für dich selbst entscheiden, ob du darauf nachsichtig reagieren möchtest und ob die sonstigen Qualitäten dieser Frau das aufwiegen.
 
  • #21
Ich vermute, deine Ex möchte ihre nächste Dramarunde starten. [ ... ]
... hormonelle Schwankungen ...
Sie erwartet von dir, das mit zu tragen, ein klares NEIN wäre da angebracht. Jede Frau trägt auch für sich selbst eine Verantwortung. Es gibt jede Menge Möglichkeiten, galant durch die Wechseljahre zu kommen und mit sich konstruktiv umzugehen.

Die »galante Umgehensweise« ist nicht jeder gegeben, zumal die Schwankungen sehr unterschiedlich sein können. Ich würde hier also die Partnerin von @Ejscheff nicht an die Wand stellen, PMS (und später die Wechseljahre) treffen uns alle mit unterschiedlicher Wucht - oder auch gar nicht. Ich selbst habe früher mein Familienumfeld einmal im Monat vor mir »gewarnt«, damit konnten wir alle gut leben.

Aber - ganz ähnlich, nur noch heftiger als in der Pubertät - können die hormonellen Schwankungen einiges mit einem anstellen, was einen, ist der Anfall erst mal vorbei, selbst überrascht; und was man dann bedauert. Wenn du deine Freundin (noch) liebst, lieber @Ejscheff, rede mit ihr darüber und versuche, ihr verständnisvoll wieder auf die Beine zu helfen. Wapp'ne dich innerlich aber für neue Vorkommnisse dieser Art. Irgendwann läuft dann alles wieder rund.
 
  • #22
...noch eine Ergänzung...
Frauen können regelrecht entgleisen, wenn sie nicht gegensteuern.
Es gab Zeiten, da wurden hysterische Frauen in die Psychoklinik eingewiesen, bis man herausfand, dass fehlende Hormone die Ursache waren. Heute weiß man mehr und kann gegensteuern. Ich hatte mich rechtzeitig darum bekümmert, weil ich das Bild, was ich von meiner Mutter vorgelebt bekam, nie vergessen habe. Sie hatte regelrecht Wutausbrüche, die sich auf den Hintern ihrer Kinder entladen haben. Hinterher fiel sie mit hochrotem Kopf erschöpft in den Sessel.
Ich hatte meine Wechseljahre mit mir allein ausgemacht, das ging auch schonend mit pflanzlichen Hormonen, sie verliefen sanft, niemand hat etwas bemerkt.
Aber - ganz ähnlich, nur noch heftiger als in der Pubertät - können die hormonellen Schwankungen einiges mit einem anstellen, was einen, ist der Anfall erst mal vorbei, selbst überrascht; und was man dann bedauert.

...ich würde einem Menschen, von dem ich mich getrennt habe, diese Achterbahnfahrten nicht zumuten wollen. Ich lese hier auch zum ersten Mal, dass man damit einiges rechtfertigt. Heute muss niemand mehr gegen die Wand laufen, wenn er in den Wechseljahren ist. Es gibt jede Menge Aufklärung, um die man sich rechtzeitig als *emanzipierte und selbstbestimmte* Frau, kümmern kann. Die Zeiten, wo Frauen aufgrund ihrer hysterischen Ausbrüche in die Klapse kamen, sind auch vorbei. Ein rechtzeitiges Gespräch mit dem Gyno, der viele Möglichkeiten aufzeigen kann, ist hilfreich.
Ich wollte genau das nicht, das Bild, was unsere Mutter uns zeigte, die ihre Beschwerden auf den Hintern ihrer Kinder austobte und unseren Vater in den Wahnsinn trieb.

Im Kontext mit den bisherigen Ausführungen von Ejscheff in seinen Threads, sehe ich das auch in Zusammenhang mit dieser Frau anders.
 
  • #23
Prämenstruelles Syndrom kann man vor jeder Menstruation haben, das hat nichts mit Wechseljahrsbeschwerden zu tun. Abgesehen davon, kann man leichte körperliche Beschwerden (wie Ödeme, Kopfschmerzen, ...) und/ oder vorübergehende Gereiztheit oder höhere Empfindsamkeit auf PMS zurückführen - aber ganz bestimmt nicht einen Entschluss zur Trennung. Dies klingt nach fauler Ausrede. Falls Sie aber Interesse an einer Wiederaufnahme der Beziehung haben, könnten Sie die Begründung einfach mal gelten lassen, auch wenn sie nicht ganz stimmen kann.
 
  • #24
Danke für das ausführliche Feedback. Die Antworten sind nicht überraschend. Die Tendenz klar.

Ich habe ihr gesagt, dass ich den Kontakt mit ihr zu anstrengend finde und sie mir nichts zurück gibt was ihr Verhalten kompensiert.

Ich habe ausführlich über PMS und alternative bzw. ergänzende Ursachen nachgedacht. Auch Hochsensibilität wurde schon in einem anderen Thread beleuchtet. Das spielt aber alles keine weitere Rolle. Rücksicht funktioniert nur gegenseitig.
 
  • #25
Gestern hat mich meine Exfreundin angerufen und mir ausführlich erklärt, dass ihre Trennung Anfang Februar von mir auf einem prämenstruellen Syndrom beruht. Sie ist in den Wechseljahren.
Meine Erfahrungen sagen mir, dass es vollkommen egal ist, warum jemand sich trennt! Trennung ist für mich Trennung! Dagibt es für mich kein zurück weil die alte Situation in Kürze in verstärkter Form wieder zu erleben ist. Warum also keinen Neuanfang mit einem neuen Menschen der unbelastet ist, ich kann nur meinen Kopf schütteln, warum so viele Leute immer in der alten Geschichte rumrühren und nicht fähig sind etwas Neues zu machen?? Anscheinend trifft folgende These zu: lieber in der gewohnten und bekannten Hölle zu bleiben, als einen Wechsel zu starten in den ungewohnten und unbekannten Himmel! Ich bin grundsätzlich für das Letztgenannte!
 
  • #26
PMS und Wechseljahre sind etwas anderes, wie schon mehrere geschrieben haben.

An PMS gewöhnt frau sich im Laufe der Jahre und Jahrzehnte und lernt, mit den Symptomen (bei mir war es grössere Empfindlichkeit, ich war in dieser Zeit viel dünnhäutiger als sonst) umzugehen und sie sozialkompatibel zu gestalten und die Stimmungsschwankungen nicht auf dem Buckel der Umgebung auszuleben. Die hormonellen Veränderungen der Wechseljahre sind dann wieder etwas ganz Neues. Ich stecke grad mitten drin und denke, dass ich im Vergleich zu anderen Frauen sehr gnädig davonkomme. Keine körperlichen Beschwerden, keine Stimmungsschwankungen, einzig weniger Lust auf Sex, was für mich kein Problem ist. Aber es gibt sie, die Frauen, die wirklich völlig durch den Wind sind. Die gute Nachricht ist, dass das kein Dauerzustand ist, das geht vorbei.

Grundsätzlich glaube ich, dass es in der eigenen Verantwortung liegt, die Umgebung nicht zu quälen mit seinen Stimmungsschwankungen. Ich denke aber schon, dass es eine gewisse Zeit braucht, überhaupt zu merken, was los ist, und dann noch einmal Zeit, um Strategien zu entwickeln, mit diesen Schwankungen umzugehen. Ich finde ein bisschen Rück- und Nachsicht eines Mannes schön, wenn sie mal wieder von der Rolle ist oder grundlos aus der Haut fährt.

Ich hatte mal einen langjährigen Geliebten, der sowas Ähnliches hatte, er war extrem mondfühlig. Drei, vier Tage vor dem Vollmond bis zum Vollmond war er unausstehlich, jähzornig, unzufrieden mit mir, mit sich und mit der ganzen Welt, einfach ein völlig anderer Mensch als sonst. Als ich das die ersten Male erlebte, war ich vollständig verdattert. Wer war dieser furchtbare Typ, der null Ähnlichkeit hatte mit dem lieben Kerl, den ich sonst kannte? Ich wollte dann, dass wir uns an diesen Tagen nicht mehr sehen. Mit der Zeit wünschte er, zu mir kommen zu können, und bat mich, nichts zu machen oder zu sagen, was ihn nerven könnte. Wir kochten uns dann etwas Leckeres und machten uns einen gemütlichen faulen Abend, Ausgehen war unmöglich. Manchmal klappte es, manchmal bat ich ihn, wieder zu gehen. Wir kriegten das mit der Zeit halbwegs hin, ich lernte, das als Teil von ihm zu akzeptieren. So unmöglich er war in diesen Tagen, so umwerfend war er für den Rest des Monats. Ich hatte zuweilen den Eindruck, dass seine Ausreisser gegen oben nur möglich waren mit seinen Ausreissern gegen unten.

Wenn du sie noch liebst - und ich habe den Eindruck, dass das durchaus so sein könnte - ist mein Rat: Sei grossmütig und nachsichtig, und sag ihr gleichzeitig, dass deine Frustrationstoleranz nicht unbegrenzt ist. Entwickelt Strategien, wie sich ihre Schwankungen nicht beziehungszerstörend auswirken.

Frau 51
 
  • #27
Lieber TE
Frauen haben Hormonschwankungen, ist nun mal so. Darum kann man Frauen-Urin auch nicht zum Düngen von Obstbäumen nehmen sondern nur Männer-Urin.
Aber laut meiner Erfahrung, gehen die allermeisten Frauen ganz souverän damit um, sprich sie kennen sich und belasten nicht ihr Umfeld. Ich rede hier von Belasten, weil es z.B. Arbeitskollegen überhaupt nicht interessiert, ob Frau grad ein Hormönchen ist.
Aber was Du bisher von Deiner Bekannten geschrieben hast, tu Dir das nicht weiter an. Sie hätte so gern ein Alpha-Männchen gehabt, aber die Zeit ist abgelaufen bei ihr.
Bei Dir hab ich das Gefühl Du bist sehr interessiert. Wie beim stets bereiten Mann, gibt es bei Frauen Märchen, die sich hartnäckig halten. Der weibliche Rythmus sei alle 4 Wochen und die Frau blutet tagelang. Mach Dich mal schlau.
 
  • #28
Wieder ein Ejscheff-Thread. Es beteiligen sich viele, das Thema trifft den Nerv, er kann ganz viel Verständnis einsammeln, aber er verschleiert mit einem kleinen Thema das große Problem seines Beziehungssystems. Zu dem gehört, dass die Partnerin analysiert und pathologisiert werden muss, ohne dass sie davon weiß; Schützenhilfe für seine Ferndiagnosen ohne Partnerin bietet das Forum.
@kcLydia hat darauf hingewiesen und den Thread verlinkt, in dem man sich einen Überblick verschaffen kann, wenn man ihn wirklich unterstützten möchte. Ich hab es aufgegeben, aber reiche die Info weiter, an die, die es versuchen möchten.
In einem anderen Thread steht, dass er traurig ist, dass die Beziehung auseinander gegangen ist und rät der FS, die er in der Rolle seiner Expartnerin sieht, es weiter zu versuchen.
Nun, die Ex will ihn, wollte ihn eigentlich die ganze Zeit, aber er hält sie manipulativ auf Distanz. Es ist extrem schwer, ihm das begreiflich zu machen, weil er sich für super reflektiert hält. Er ist es auch, aber nicht, was seine eigene Geschichte betrifft - da stochert er im Nebel. Hier im Forum liebt er die Beiträge, die ihm recht geben, nicht die, die ihn schonungslos konfrontieren.
Ach so, den Bogen zum Thema nicht vergessen: Wechselbeschwerden können der Killer sein, weiß ich von einer Freundin - ich selbst hab nur mit PMS zu tun. Ob sie als Versöhnungsgrund akzeptabel sind, wäre im Gespräch mit der Freundin zu klären. Ich würde sie erst einmal als Geste verstehen zu sagen : ich habe zwar übertrieben, aber die Gründe, weshalb ich mich getrennt habe, bestehen weiterhin, nur möchte ich gern gucken, ob ich es wirklich so schlimm fand, wie ich erinnere.
Zur Dynamik gehört hier ja auch, dass es sehr sehr schöne Zeiten gibt, an die man sich gern erinnert. Problematisch ist in dieser Beziehung ja das gefühlsmäßige Hin und Her, das Gewolltsein einerseits und das sich Abgelehntfühlen - ein Muster, das beide gleichermaßen bedienen, wobei ich den Eindruck habe, dass sich die Freundin mehr um ihn bemüht, als er sich um sie. Die Bemühungen um sie finden hier im Netz statt, nicht im konstruktiven Gespräch mit ihr im RL.
 
  • #29
Tu dir das nicht wieder an. Eure ständigen on und offs waren und sind auf Dauer zermürbend. Ich z. B. musste heute das Büro vorzeitig verlassen aufgrund starker Wechseljahrs-Beschwerden. In meinem Berufsleben ist mir das bisher noch nicht passiert, aber es war nicht mehr auszuhalten. An Konzentration war nicht zu denken. Als ich zu Hause war, habe ich telefonisch kurz meinen Partner über diesen Umstand und mein Ruhebedürfnis informiert. Auf den Gedanken Schluss zu machen, wäre ich im Leben nicht gekommen. Bei euch lag wohl eher etwas anderes im Argen.
 
  • #30
Noch eine Anmerkung, die hier bisher nicht kam. Ich selbst habe seit ca 10 Jahren schlimmes PMS, etwa seit ich auf eigenen Hormonbeinen stehe. Ich war auch gegenüber Partnern und Kollegen in diesem Zustand durchaus mal ziemlich aggressiv. Das Ganze gefolgt von schlimmen Depressionen. Nun zum eigentlichen Punkt: ein echtes Problem wurde das nur, wenn ich gerade mit jemandem zugange war, der wenig empathisch war. Da steigerte sich das Ganze zu einem echten Konflikt. Die „lieberen“ Partner haben versucht zu helfen. Meln PMS war für den Partner furchtbar, aber irgendwo ein Frühwarnsystem, dass was in der Beziehung nicht stimmt. Das können nur Männer ausgleichen, die es sehr, sehr ernst nehmen! Und vielleicht ist dieses PMS gerade von der Biologie dafür gemacht, denjenigen auszumachen, dem wirklich mal Stimmungen nicht so viel ausmachen, weil er die Frau als mehr ansieht?
 
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