• #1

Wie können wir noch etwas ändern?

Hallo,

seit 19 Jahren bin ich meinen Mann zusammen. Als ich ihn kennen lernte hatte ich einen unschönen ersten Besuch beim Frauenarzt mit starken Schmerzen während der Untersuchung. Deshalb wollten wir es mit dem Sex langsam angehen lassen. Nur irgendwie hatte ich halt immer wieder Schmerzen bis vor ca. 6 Jahren eine Sexualtherapeutin etwas helfen konnte, so das die Frauenarztbesuche nicht mehr so schlimm sind. Wir haben es dann noch einmal versucht aber es ging einfach nicht.

Das scheint nicht mein einziges Problem. Ich finde nackt sein fast schon ekelig, bei mir, bei ihm und bei Menschen im TV oder auf Kalendern. Ich erlebte alles immer als Tabuthema und das hat mich auch sehr geprägt. Wir müssten das Licht ausmachen und dann wäre alles was da statt fände vom Gefühl her unanständig und nicht normal für mich. Das sagte ich auch der Therapeutin, doch die ging darauf nicht ein. Wenn mein Mann und ich uns näher kommen wollen, will ich es auf eine Art so sehr aber ich bin wie gelähmt.

Natürlich würde ich gerne etwas ändern. Mein Mann tut mir so leid, er hat so viel Geduld. Mittlerweile scheint er es aufgegeben zu haben und begnügt sich mit den anderen Möglichkeiten, die uns noch bleiben. Aber das kann doch kein Dauerzustand sein. Und ich selbst werde immer unzufriedener.

Ich bin für jeden Rat dankbar.
 
  • #2
Mein Rat: Such dir eine gute Therapeutin, zu der du Vertrauen hast, wo du ein gutes Gefühl hast, wo du den Eindruck hast, die ist dir einen Schritt voraus, von der kannst du noch etwas lernen, die ist dir sympathisch, ein bisschen wärst du gern wie sie... Und dann bleib dran mit der Therapie. So etwas kann ein bisschen dauern. Die Ursachen liegen bestimmt tiefer... Ich an deiner Stelle würde mir jemanden suchen, der tiefenpsychologisch arbeitet. Die sind gut ausgebildet und die Behandlung zahlt die Kasse.
 
  • #3
Liebe TS
Ich glaube auch, du bist nicht bei der, für dich, perfekten Therapeutin gelandet. Versuche es erneut, bei einer anderen. Manchmal muss man ein bisschen suchen, bis man sich richtig auf die Therapeutin einlassen kann, was wichtig ist, damit die Ursache wirklich gefunden werden kann.

Ich sehe in deiner Umschreibung ein großes Problem und einen Widerspruch.
Du findest nackt sein eklig, hast Schmerzen beim Verkehr und möchtest aber angeblich mit deinem Mann Nähe leben. Ist Nähe für dich auch Sex haben? Das glaube ich nämlich nicht. Du willst Zärtlichkeit und Liebe, aber den Sex willst du nur für deinen Mann. Zumindest derzeit! Sehe ich das richtig? Horch mal in dich hinein. Wenn du Sex nämlich nur mit negativem verbindest, wird jeder weitere Versuch scheitern.
Du siehst deinen Mann leiden und möchtest ihm gerne helfen, das verstehe ich vollkommen. Ehrlich gesagt, ziehe ich meinen Hut vor ihm, wie lange er das aushält, fühlt sich bestimmt für ihn auch nicht gut an, er sehnt sich bestimmt auch danach begehrt zu werden.
Könnt ihr denn vielleicht einen ersten Schritt machen und vereinbaren dass ihr nur nackt kuschelt, euch streichelt und euch nah seit, ohne Sex zu haben? Euch eine entspannte Atmosphäre schaffen, mit Kerzenlicht statt ganz dunkel und wenigstens Nähe zulassen und euch spüren. Kannst du dir das vorstellen?
Ich denke es wäre für euch beide gut. Du musst dich etwas bewegen, sonst wird sich nichts ändern und von ganz dunkel auf Kerzenschein ist doch ein wenig Bewegung. Dein Mann fühlt sich dann vielleicht auch wieder etwas begehrt und du empfindest nackt sein mit der Zeit vielleicht nicht mehr so schlimm, wenn du siehst wie gut es euch beiden tut und wie sehr dein Mann dich genießt.
Bitte bleib jetzt nicht stehen, resigniere nicht auch noch du (schon schlimm genug dass dein Mann das jetzt tut) und versuch in kleinen Schritten dich zu öffnen. Nehmt den Druck raus, deshalb Vereinbarung, kein Sex und suche dir eine neue Therapeutin die einen anderen Weg mit dir gehen will als die bisherige.
Wichtig ist sich jetzt nicht ganz zu verlieren, Paar zu bleiben... Und gib die Hoffnung nicht auf! Mit der richtigen Therapeutin wird es auch dir bald besser gehen. Kopf hoch...
 
  • #4
Liebe Nelli, das ist sicher ein tieferliegerendes Problem bzw. Thema . Ich würde mich nochmals nach einer Sexualtherapeutin umsehen, die Dein Anliegen ernst nimmt und Dich wahrnimmt.
Sexualität und Nackt sein gehören zu uns und ist nichts schlimmes oder etwas vor dem man sich ekeln oer schämen muß. Hier hast Du, weshalb und durch wen auch immer, traumatisches erlebt und es wurde und wird Dir sehr viel genommen.
Schön, dass Dein Mann so verständnisvoll ist, umso wichtiger, dass Du nochmals den Schritt in Richtung Therapie gehst.
Alternativ gibt es auch viele Möglichkeiten, wenn Du für so etwas aufgeschlossen bist. Tantra ist gut geeignet den eigenen Körper wahrzunehmen oder eine Yonimassage. Doch vielleicht ist das auch der zweite oder dritte Schritt.
Alles Gute für Dich!
 
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  • #5
Es ist ein schwieriges Thema und ich bin keine Expertin.

Aber ich persönlich finde die Nacktheit auch nicht so besonders prickelnd, weil ich super kritisch bin und sehr perfektionistisch eingestellt gerade bei dem menschlichen Körper.

Es können schon relativ kleine Details sind, die mich abtörnen beim Gegenüber und da kommt auch so was wie Ekel bei mir hoch.

Dadurch wird frau blockiert, weil kein echtes Begehren vorhanden für den Partner sondern eher Vertrautheit, Sicherheit und der Druck, daß es doch "geschehen muß".

Dadurch entsteht dann eine Hemmung, weil klar ist, daß unsere Körper (ab 20 sowieso) nicht mehr so strahlend perfekt sind bei beiden Geschlechtern.

Gerade wir Frauen stehen unter einem furchtbaren Druck durch die Medien sexy und schön zu sein - das kann eine sensible Seele extrem verunsichern und ihr den Spaß am Sex rauben, obwohl der Partner geduldig ist und Sex mir ihr will. Fühlst Du Dich wirklich begehrt?

Dazu kommt, daß gerade Männer es sind, welche eher auf den GV fixiert sind - das fand ich immer eher lästig.
 
  • #6
Hast du dir schon mal überlegt, woher deine Abneigung gegen Sex kommt? Und woher es kommt, dass du negative Gefühle beim Nacktsein hast? Gab es Missbrauch in Deiner Familie oder Deinem Umfeld als Kind? Hast du früher Nacktsein als negativ empfunden?
Als Kind fand ich Nacktsein befreiend und schön bis lustig, aber nie eklig.
Tief in Dir drin sehnst du dich ja nach körperlicher Nähe, scheinst aber irgendwie blockiert. Das ist schade, weil Sex ja etwas sein sollte, was eine freundschaftliche WG zum Paar macht. Durch Sex fühlt man sich dem Anderen ja sehr nahe und verbunden. Dein Mann tut mir weniger leid als Du, weil es eben schade ist, wenn man dem Ganzen so wenig Positives abgewinnen kann. Auch scheinst du dadurch ja total unter Druck zu geraten.
Ich sehe auch eine Chance in einer guten Therapeutin (in dem Fall wohl besser eine Frau). Da scheinen irgendwelche negativen Gefühle verschüttet worden zu sein, ich vermute in der Kindheit oder Jugend.
Deshalb erträgst du Bilder von Sex und Nacktsein nicht, es erinnert Dich sofort an deine eigene "Misere" und unbewusst wirst du immer denken: "Die können etwas, was ich nicht kann" und dich deshalb irgendwie "falsch" fühlen - das macht Dich dann ablehnend bis wütend, wenn du diese Bilder siehst.
Ich denke, man muss erst einmal den Grund für diese Ablehnung finden, ehe man mit Tantra oder Entspannung anfängt.
 
  • #7
Liebe FS, das hört sich sehr nach einem Trauma an, entweder durch die ruppige Behandlung durch den Frauenarzt, viel eher aber dürfte es weiter zurückreichen bis in Deine Kindheit. Es muss nicht gleich ein verdrängter Missbrauch sein, eine extrem sexualfeindliche Erziehung könnte auch der Grund sein.
Wechsle unbedingt die Therapeutin, suche Dir eine, der Du vertraust und die wirklich auf Dich eingeht.
 
  • #8
Alternativ gibt es auch viele Möglichkeiten, wenn Du für so etwas aufgeschlossen bist. Tantra ist gut geeignet den eigenen Körper wahrzunehmen oder eine Yonimassage. Doch vielleicht ist das auch der zweite oder dritte Schritt.
Alles Gute für Dich!
Ich würde mich voll und ganz dem Beitrag von Goody anschließen, möchte dir aber ans Herz legen, dass eine Yonimassage tatsächlich eher der dritte Schritt sein sollte. Hast du dieses Problem tatsächlich schon 19 Jahre oder habe ich das irgendwie falsch verstanden? Ich würde dir auch raten, noch einmal Ausschau nach einer neuen Therapeutin/einem neuen Therapeuten zu halten, vielleicht gibt es jemanden, der auch ergänzend hypnotherapeutisch mit der arbeiten kann - das hilft häufig schnell und effektiv. Die Idee mit einer Tantramassage finde ich auch gut. Wenn du dir ein seriöses (!) Tantrastudio suchst, wird man dort auf deine Problematik eingehen und Wege mit dir suchen. Hab Mut, man kann solche Probleme mit Hilfe und Geduld lösen.
 
  • #9
Liebe Nelli, du empfindest Sex als unangenehm/schmerzhaft und findest Nacktsein gruselig. Dein Mann kann das seit 19 Jahren akzeptieren, was ich richtig nett finde von ihm, er setzt dich nicht unter Druck. Ich frage mich, warum du etwas verändern möchtest?

Was genau empfindest du als falsch, was macht dich unzufrieden? Ist es, dass dein Empfinden nach landläufiger Meinung nicht "normal" ist? Es gibt nicht nur die Norm, es gibt auch zahllose Normvarianten. Hast du das Gefühl, dass dieser Zustand für deinen Mann eine Zumutung ist? Wenn er seit 19 Jahren mit dir zusammen ist, offenbar nicht. Oder was ist es?

Überleg dir mal, ob du das nicht einfach so annehmen kannst, dass Sex nicht dein Thema ist. Es mal einfach so stehen lässt. Du setzt dich selber furchtbar unter Druck.

Frau 50
 
  • #10
Danke für Eure Antworten.

Diese bestärken mich, es mit einer anderen Therapeutin zu versuchen. An Hypnose hatte ich gedacht um noch einen Grund für den Ekel vor dem Nackt sein zu finden. Es ekelt mich nur die komplette Nacktheit, oben ohne zu sein ist für mich kein Problem. Als Kind bis ich ca. 8 Jahre war, war ich oft am FKK Strand ohne Probleme. Mit 10 Jahren hatte ich beim Schwimmunterricht erste Probleme mit allen anderen nackten Mädchen und mir in der Umkleide. Ich konnte mir nichts vorstellen, das peinlicher sein könnte. Auch das wir da vor unseren Lehrerinnen nackt über den Gang zu Duschen und Toiletten mussten war extrem unangenehm.

Ich möchte auf einige Dinge eingehen, die Ihr angesprochen habt. Das ich noch Schmerzen beim Verkehr habe denke ich weniger. Zur Therapie gehören auch Dilatoren in verschiedenen Größen. Das ich Sex nur für meinen Mann wollen könnte stimmte anfangs. Aber nun nicht mehr, denn seit ich die Dilatoren auch auf angenehmere Weise nutze, wächst ein immer stärker werdendes Verlangen dieses schöne Gefühl mit meinem Mann zu erleben. Und es entstehen Fantasien bei mir.

Was ich im Moment als ersten Schritt mag und zulassen kann ist eine Rückenmassage. Und er kann mich dabei auch überall anders berühren, das ist angenehm. Begehrt von meinem Mann fühle ich mich auch. Er liebt es zum Beispiel, wenn ich für ihn erotische Sachen anziehe. Ich hingegen ertappe mich oft bei der Frage was er an mir findet. Denn hübsch finde ich mich nicht, nur immer viel zu dünn. Vielleicht sollte ich auch mal anfangen wie ich es in einem anderen Beitrag hier lesen konnte mich nackt vor den Spiegel zu stellen oder erstmal allein nackt sein um mich erstmal selbst so akzeptieren zu können.

Und unter Druck setze ich mich auch, das stimmt. Denn das Problem besteht ja schon 19 Jahre und ich habe das Gefühl mit fast 40 nicht normal zu sein.
 
  • #11
Hallo Nelli,

Therapiewechsel ist ein guter Vorschlag, tiefenpsychologisch eine Möglichkeit, aber vielleicht eher sog die Spezialisierungen schauen.
Traumata (wer sich darauf konzentriert, hat ein ganzes Repertoire an Werkzeugen und Ressourcen), EMDR, Hypnotherapie - nicht mit Hypnose gleich zu stellen.

Was helfen kann, sind ergänzend Methoden, Dir mehr Deines Körpers bewusst zu werden. Ob über Qigong, über TaiChi, über Tanztherapie, über Massagen.

Dich bewusst in Spiegel anschauen, 5 Minuten - und mindestens einen Punkt finden, der Dir gefällt. Und wenn es Dein Lächeln ist.

Dich regelmäßig sonst streicheln, nicht sexuell, dass durchaus auch, aber einfach so.
Deine Füße massieren, Körperöle, was Dir gut tut.

Es geht nicht nur in die Blockaden, es geht darum, Dich selbst anzunehmen, positive Körpergefühle zu erleben.

Und weiter Rituale mit Deinem Mann zu finden, die Dir Freude machen, Erweiterungen kommen mit der Zeit.
Die Lust in Dir spürst Du, aber es braucht die Auflösung der Blockaden, die in Dir sind.
Mir hilft es immer, solche Blockaden erst genau anzuschauen (wie äußern sie sich, warum, welche Auslöser), diese anzunehmen, und dann funktioniert die allmähliche Auflösung.
 
  • #12
Aber nun nicht mehr, denn seit ich die Dilatoren auch auf angenehmere Weise nutze, wächst ein immer stärker werdendes Verlangen dieses schöne Gefühl mit meinem Mann zu erleben. Und es entstehen Fantasien bei mir.

Liebe Nelli,
Das liest sich doch toll. Du möchtest das Schöne mit deinem Mann erleben und ich denke, wenn du Fantasien diesbezüglich hast, liegt es nur an einer inneren Blockade. Diese kann man lösen und auflösen.

Ein großes Problem welches du hast, ist dass du dich selbst nicht magst. Du fragst dich sogar was dein Mann an dir findet.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man Sexualität nicht leben kann, nicht genießen, sich nicht drauf einlassen, wenn Frau mit sich unzufrieden ist! Du bist alleine deshalb schon blockiert und musst unbedingt daran arbeiten dich selbst zu lieben und zu akzeptieren wie du bist.
Daran solltest du auch unbedingt mit deiner Therapeutin arbeiten.
Und bitte versuche weiter dich mit kleinen Schritten deinem Mann zu öffnen.

Was sagt er denn zu all dem? Er macht das ja schon eine sehr lange Zeit mit. Seit ihr noch im Gespräch darüber miteinander?
Sei dir sicher, du bist für deinen Mann eine sehr attraktive Frau und er liebt und will nur dich, so wie du bist. Also schalte den Kopf ab (er bremst dich aus) und fange an deinen Mann zu genießen mit all deinen Sinnen. In kleinen Schritten. Versuche deine Grenzen zu verschieben und über dich hinaus zu wachsen. So wie du durch deine eigenen Erfahrungen mit dir selbst positive Gefühle eingestellt haben die dir Lust darauf machen deinen Mann nah zu sein, so wird sich das positive Gefühl Immer weiter ausbreiten, wenn du behutsam voran gehst. Trau dich... Es lohnt sich!
 
  • #13
Ich hingegen ertappe mich oft bei der Frage was er an mir findet. Denn hübsch finde ich mich nicht, nur immer viel zu dünn....und ich habe das Gefühl mit fast 40 nicht normal zu sein.
Was du schreibst, erinnert mich an eine Freundin, die magersüchtig ist. Vielleicht hast du auch dahingehend ein Problem, weil ja Essgestörte oft ein Problem damit haben, weiblich zu werden und den Körper der Frau ablehnen, wenn auch unbewusst. Bis 10 Jahre hattest du ja kein Problem mit Nacktheit, erst ab der Pubertät.
Übrigens finde ich es mehr als grenzwertig von einer Lehrerin, dass ihr nackt unter die Dusche solltet!?
Mussten wir beim Schwimmunterricht nie und mein 11jähriger Sohn würde das ebenfalls niemals machen. Ich darf derzeit nicht mal ins Bad kommen, wenn er unter der Dusche ist. Das ist völlig normal.

Ich will nicht sagen, dass du magersüchtig bist, aber 2 Freundinnen, die das eben sind, berichten über ähnliche Gefühle. Bei machen steckt ein unausgesprochener Konflikt mit der oft dominanten Mutter dahinter, kann aber auch etwas Anderes sein.
Der Tipp mit dem Tantrastudio geht meines Erachtens GAR nicht.
Davon ist die FS noch meilenweit entfernt. Sie lässt ja gerade mal eine Rückenmassage von ihrem Mann zu.
 
  • #14
Der Tipp mit dem Tantrastudio geht meines Erachtens GAR nicht.
Davon ist die FS noch meilenweit entfernt. Sie lässt ja gerade mal eine Rückenmassage von ihrem Mann zu.
Vielleicht hast du eine falsche Vorstellung von einem wirklich seriösen (!) Tantrastudio. Da gibt es auch durchaus Therapeuten, die speziell für solche Fälle ausgebildet sind und wissen, was sie da tun. Da heißt es nicht: "Raus aus den Klamotten und los geht die Massage." Tantra bedeutet ja nicht nur Massage, sondern da sind auch andere Aspekte wichtig. Der FS könnte die richtige Tantra-Therapeutin in Verbindung mit Hypnotherapie und Gesprächstherapie sicherlich durchaus helfen.
 
  • #15
Hallo, lieben Dank für Eure Antworten.
Im Moment kann ich mit meinem Mann noch nicht sprechen über all die Sachen, die ich Euch hier anvertraut habe. Das ist auch noch mal eine Aufgabe für mich. Zunächst werde ich eine neue Therapeutin suchen und das wird dauern, ehe dann ein erster Termin wird. Bei der letzten musste ich ja auch fast ein halbes Jahr warten.

Ein Tantrastudio werde ich noch nicht aufsuchen, das kann ich im Moment noch nicht aber ich bleibe auf jeden Fall dran.
 
  • #16
Aber begehrst du auch deinen Mann?
Ich habe den Eindruck, dir graust es vor Sex. Was geht in dir vor, wenn du im Film eine Liebesszene siehst? Fühlst du dich dann angesprochen, oder denkst du dir, bloß nicht.
Findest du andere Menschen grundsätzlich begehrenswert?
Oder eben gar nicht? Oder Frauen interessanter. Befriedigst du dich selbst?
Das musst du hier alles nicht beantworten.
Aber ich finde, du solltest dir wirklich Zeit nehmen. Und eine/n guten Therapeuten finden. Ziel sollte nicht sein, endlich Sex zu haben, sondern dir selbst näher zu kommen. Ansonsten vergewaltigst du dich selbst.
 
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