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  • #1

Wie kommt es, dass nach spätestens 1/2 Jahr die meisten gut angehenden Beziehungen einschlafen?

 
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Persona grata

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  • #2
Kannst Du Deine Frage bitte etwas konkreter stellen? Was bedeutet es für Dich, wenn Du von den "meisten gut angehenden Beziehungen" sprichst. Du hast Du -hoffentlich- nicht mehrere Beziehungen zeitgleich, oder? Oder meinst Du Kontakte und sprichst von Beziehungen? Oder hattest Du mehrere "Beziehungen" hintereinander, die aber alle nach 1/2 Jahr beendet waren?

So kann man Deine Aussage weder kommentieren noch könnte ich sie -sofern als Frage betrachtet- so bestätigen.
 
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  • #3
In der ersten Zeit verstellen sich die meisten Menschen um dem anderen zu Gefallen. Da das aber mit sehr viel Aufwand verbunden ist, lässt das irgendwann und tatsächlich meist nach einem 1/2 Jahr nach und dann erst lernt man sich richtig kennen. Und dann kann es sein, dass es eben nicht passt :(
 
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  • #4
Indem man sie einschläfen läßt und einer oder aber beide nicht gewillt oder fähig sind, etwas für die Beziehung und für sich zu tun.
 
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  • #5
Ein halbes Jahr ist etwa die Zeit, die man braucht, um sich wirklich kennenzulernen. Meist ist dann auch der erste Ansturm der Hormone etwas abgeklungen, also normalisiert, und dann stellt sich heraus, wie weit eine Beziehung tragfähig ist, was die beiden verbindet und inwieweit sie sich vorstellen können, das Leben oder wenigstens ein gutes Stück davon gemeinsam zu meistern. In etwa ist das die Zeit, die die meisten Menschen brauchen, um festzustellen, ob der oder die Andere auch dann noch passt, wenn die rosarote Brille langsam abgenommen wird.
Eigentlich ist das eine sehr positive Zeit: nun wird es wirklich interessant. Leider gehen nicht wenige frische Partnerschaften zu dieser Zeit in die Binsen, entweder, weil bei beiden oder bei einer der beteiligten Personen die Bereitschaft fehlt, ein bisschen aufeinander zuzugehen (ich trau mich schon gar nicht, zu schreiben "an der Beziehung zu arbeiten"...) oder, tja, weil es wirklich irgendwie nicht das Richtige ist. Das Schmerzhafte ist, dass sehr häufig nicht beide dieser Ansicht sind, sondern dass oft einer der beiden einseitig die Beziehung beendet.
 
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  • #6
#4 kann ich nur Recht geben. In einem anderen Thread wurde ein Hinweis auf das Konsumverhalten gegeben: Der Partner wird verkonsumiert. Wenn die Beziehung etwas abgewetzt ist und die ersten Instandhaltungsmaßnahmen fällig wären, muss was neues her.
 
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  • #7
#4 auf den Punkt gebracht!
 
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  • #8
Ich denke schon, dass es in erster Linie daran liegt keine Beziehungsarbeit leisten zu wollen. Nach einem halben Jahr kommt man sich erst richtig nahe und lernt sich auch von der nicht so weichgespülten Seite kennen. Die ersten Ansprüche und Forderungen kommen nun deutlicher zum Ausdruck und dann gibt es meist mindestens eine Seite, die nicht bereit ist darauf einzugehen oder sich damit ernsthaft auseinander zu setzen.
Dann doch lieber mal schauen, ob es nicht jemanden gibt, mit das alles leichter geht. Gehts aber meistens nicht.
w52
 
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