• #31
Herakles, wenn einer von beiden das Date so wunderschön fand, dann hat der andere ihr wahrscheinlich auch einen Anlass dafür gegeben! Damit meine ich, er hat so reagiert und sich ihr gegenüber derart verhalten, dass sie es einfach annehmen musste. Warum tut derjenige das? Weil er lügt, feige ist und im Prinzip nur einen Tritt verdient hat, sonst nichts! Hier im Forum ist es leider nie möglich, die andere Seite zu lesen.Wir müssen uns damit "begnügen", was der/die FS schreibt.

Ich muss garnichts, auch nicht den Beteuerungen der ewigen Gutmenschen hier glauben, die verlassen und betrogen wurden, aber sie selbst immer völlig unbeteiligt, völlig unschuldig und völlig unvorbereitet waren - Amen.

Viele wollen hier nur eine Bestätigung ihres Selbstmitleides, dass ich leider nicht geben kann, weil ich eben "beide" Seiten nicht kenne und weil ich grundsätzlich immer davon ausgehe, dass einer agiert und ein anderer reagiert.

Eine optimale Partnerin und einen optimalen Partner verlässt man/frau nicht, wenn man aber verlassen wird, ist einiges faul und zwar an dem Partner, den man verlässt und fertig.

Welche, die hier jammern, reflekierten sich meist nicht selbst, was sie wohl verbockt haben, nee, schnell wird monologartig dem Partner die Schuld für alles gegeben - bei so was läuten bei mir alle Alarmglocken.
 
N

nachdenkliche

Gast
  • #32
Eine optimale Partnerin und einen optimalen Partner verlässt man/frau nicht, wenn man aber verlassen wird, ist einiges faul und zwar an dem Partner, den man verlässt und fertig.
Das ist sehr bequem und kurzsichtig gedacht, Herakles! Du wirst vor 20 Jahren den Mann verlassen haben, somit ist er schuld, mit ihm hat was nicht gestimmt.Schon bist Du "aus dem Schneider"...Dann bist Du auch ein "Gutmensch" oder wie oder was? Vergiss es Du langweilst mich!
 
N

nachdenkliche

Gast
  • #33
Was ich noch sagen möchte, Herakles, wir hier kennen Dein berühmtes Umfeld nicht und lesen hier nicht die Kommentare von diesem, außerdem kennen wir auch nicht den Standpunkt von Deinem damaligen Ex-Partner! Ich glaube nicht, was Du da schreibst.
 
  • #34
Hier die FS.

Erst einmal danke ich Euch allen für Eure Gedanken und geteilten Erfahrungen.

Seit der Trennung habe ich mich sehr kritisch auch mit meinen Verhaltensweisen in der Beziehung auseinandergesetzt. Ich teile die Überzeugung, dass zu einer Trennung zwei gehören. Dadurch, dass er sich ohne eine wirkliche Begründung regelrecht herauswand aus meinem Leben, musste ich mir meinen Anteil allerdings erst einmal „zusammenreimen“.

Der Grund weshalb wir in einer Fernbeziehung lebten, war beruflicher Natur. Er arbeitet an der Uni, während ich ein Jobangebot in einer Stadt erhalten hatte, die knapp 250km weit weg ist. Als Geisteswissenschaftlerin hatte ich damals das Gefühl, nicht so viele Wahlmöglichkeiten im Job zu haben. Gesehen haben wir uns jedes 2. WE und hatten ansonsten per Skype, E-Mail oder SMS täglich Kontakt. Es war für uns beide nicht ideal, sollte jedoch mit Fertigstellung seiner Promotion kommenden Herbst ein Ende haben

Er selbst (29 J.) lebt übrigens noch in seiner Studenten-WG.

Dass er eine neue Freundin bzw. „warmgewechselt“ hat kann ich mir schlicht nicht vorstellen (wir haben nur sehr wenig Kontakt); durch die Fertigstellung seiner Promotion hatte er den Kopf so voll, dass ich nicht glaube, dass er sich gleich in die nächste Beziehung gestürzt hat. Dass er sich in eine andere verliebt hat, kann dahingegen sehr gut sein. All dies weiß ich aber nicht. Und will es ehrlich gesagt auch nicht. An dieser Stelle will ich übrigens kurz erwähnen, dass ich seine erste Freundin war.

Was im Nachhinein vieles an seinem Verhalten erklärt, ist seine Angst vor Konflikten. Kommen sie auf (egal in welcher Lebenslage) schweigt er, gibt Recht oder wechselt schnell das Thema. Gleichzeitig kann er seine Gefühle so dermaßen für sich behalten, dass oftmals auch andere Außenstehende es nicht merken, wenn ihn etwas verletzt.

Dadurch habe ich schlichtweg nicht erkannt, dass er seine Unzufriedenheit in sich hineinfraß. Ja, vielleicht hätte ich ihn öfter fragen sollen, ob alles okay ist. Eine zeitlang tat ich dies auch, aber ich sehe das so wie nachdenkliche: Zu oft nachfragen kann auch belastend für die Beziehung sein. Einmal sagte ich ihm, dass ich mich darauf verlasse, dass er von sich aus mit mir redet, wenn ihn etwas bedrückt. Vielleicht war das ein Fehler. Ich verließ mich einfach darauf.
 
N

nachdenkliche

Gast
  • #35
Zu oft nachfragen kann auch belastend für die Beziehung sein. Einmal sagte ich ihm, dass ich mich darauf verlasse, dass er von sich aus mit mir redet, wenn ihn etwas bedrückt. Vielleicht war das ein Fehler. Ich verließ mich einfach darauf.
Nein, da hast Du absolut richtig gehandelt.Du hattest es mit einer wirklich schwierigen Persönlichkeit zu tun und ich denke, dass wäre auf Dauer auf Kosten Deiner seelischen Gesundheit gegangen.Mir wäre das zu anstrengend geworden. Du bist doch nicht seine Mutter/Therapeutin, die alles aus ihm herauskitzeln muss? Es wird für ihn schwer sein, in Zukunft eine neue Beziehung zu halten, wenn er sich nicht helfen lässt.Alles Liebe für Dich!
 
  • #36
Liebe nachdenkliche, vielen Dank für Deinen Beitrag. Da es seine erste Beziehung war (er war immerhin schon 25, als wir zusammenkamen), war er öfter etwas unbeholfen. Ich merkte vor allem in der letzten Zeit, dass er die Beziehung als "Selbstläufer" betrachtete. Während ich viel hineininvestierte und Kompromissee einzugehen versuchte (und ja, dies war meine eigene Entscheidung und ich tat es gerne, weil ich ihn liebte), lehnte er sich immer mehr zurück.

Mir kommt es im Nachhinein vor, als ob er gedacht hätte: "Wenn's nicht von allein und automatisch funktioniert, dann soll es eben nicht sein." Er sagte mir bei der Trennung, dass er eine unbeschwerte Beziehung möchte. Ist also nicht alles sonnig und rosig, passt es halt nicht. Da mein Schwager einen Schlaganfall erlitten hatte und ich beruflich in einer extrem angespannten Situation war, war eben nicht alles rosig.

Ich denke, die wichtigste Konsequenz, die ich ziehen kann, ist, dass ich mich nicht mehr auf einen Mann einlasse, der solche schwerwiegende Fragen wie schwindende Gefühle mit sich selbst ausmacht und mich am Ende vor vollendete Tatsachen stellt. Das wiederum hat allgemein mit dem Konflikverhalten zu tun, und wie gesagt hatte er mit Konflikten große Probleme.

Mit dieser tiefen Enttäuschung muss ich dennoch erst einmal klarkommen.
 
  • #37
Was im Nachhinein vieles an seinem Verhalten erklärt, ist seine Angst vor Konflikten. Kommen sie auf (egal in welcher Lebenslage) schweigt er, gibt Recht oder wechselt schnell das Thema. Gleichzeitig kann er seine Gefühle so dermaßen für sich behalten, dass oftmals auch andere Außenstehende es nicht merken, wenn ihn etwas verletzt.
Das erklärt wirklich einiges. Wenn jemand so ist, hat der Partner keine Chance. Ich finde es wirklich schwierig, mit Menschen umzugehen, die aus welchem Grund auch immer nicht ehrlich sind. Die "ja" sagen, obwohl sie nicht wollen, und dann werden sie passiv aggressiv oder sabotieren einen oder überraschen mit plötzlichem Ausstieg. Oder die weichen aus, weil sie Angst vor Konfrontation haben. Man kommt nicht an sie ran und sie müssen ständig das Gefühl haben, Beziehung führen heißt, dem anderen andauernd Gefallen tun zu müssen.

Man muss sich auch zoffen können, sonst ist das der Tod jeder Beziehung. Wer sich nicht traut, dem anderen zu zeigen, wie es innerlich aussieht, der gibt ihm auch keine Chance zu beweisen, dass man ihn nicht unterbuttern will, sondern den Konflikt austragen kann und bereit ist, einen Kompromiss zu finden.

Mich haben solche Leute sehr gestresst im Arbeitsleben, weil sie "ja" gesagt haben, wenn es darum ging, eine gemeinsame Aufgabe zu erfüllen, und dann nichts taten und alle Arbeit am Schluss, wenn keine Zeit mehr war, an mir zusätzlich hängen blieb. Auch hier hat man keine Chance. Hätte ich ein "nein" bekommen, hätte ich mich drauf einstellen und die Zeit einteilen können.
 
G

Gast

Gast
  • #38
Man muss sich auch zoffen können, sonst ist das der Tod jeder Beziehung. Wer sich nicht traut, dem anderen zu zeigen, wie es innerlich aussieht, der gibt ihm auch keine Chance zu beweisen, dass man ihn nicht unterbuttern will, sondern den Konflikt austragen kann und bereit ist, einen Kompromiss zu finden.

Davon halte ich gar nichts . Wenn man schon mit dieser Einstellung in die Partnerschaft geht, dann darf man sich nicht wurdnern, wenn man sich schnellstens wengen schon allerkleinster Probleme endlose Streitereien bekommt.
Mir ist der Respekt vor dem Partner das wichtigste Anliegen. Wenn der Respekt gegenseitig gegeben ist, kann auch der eine Partner ruhig schweigsam sein; es werden sich trotzdem immer Lösungen ergeben.
Viele Probelme kann man nicht durch Worte lösen...
Manche Dinge müssen einfach diszipiniert gemacht werden, ohne viel auf andere zu schauen. Dannn funktioniert auch jede Partnerschaft.
 
  • #39
Belogen sein ist nicht schön, doch das hilft dir nicht weiter. Verliere nicht den Glauben, dass es auch gute Partner auf dieser Welt gibt. Das wird helfen weiter zu kommen!
 
  • #40
Mir ist der Respekt vor dem Partner das wichtigste Anliegen.
Wie kommst Du denn darauf, dass der Respekt verloren geht, wenn man Probleme offen anspricht und mal einen Disput austrägt? Ich rede nicht von Beleidigungen, das würde ich überhaupt nicht akzeptieren in einer Beziehung. Ich rede von Meinungsverschiedenheiten ausdiskutieren und wo da der Respekt verloren gehen sollte, weiß ich nicht. Ich kann es jedenfalls akzeptieren, wenn jemand eine andere Meinung hat als ich und bin darum bemüht, eine gemeinsame Lösung zu finden.

Wenn man schon mit dieser Einstellung in die Partnerschaft geht, dann darf man sich nicht wurdnern, wenn man sich schnellstens wengen schon allerkleinster Probleme endlose Streitereien bekommt.
Wo liest Du das denn raus? Warum sollte man wegen allerkleinster Probleme in endlose Streitereien kommen, wenn man bereit ist auch zu sagen, wenn einen was stört? Das heißt doch nicht, dass einen das allerkleinste Problem stört, ich rede nur davon, Sachen nicht totzuschweigen, denn wenn man ein Problem hat, verhält man sich auch so. Da ist es fairer, es anzusprechen, statt eingeschnappt zu sein oder fremdzugehen oder dem anderen bei passender Gelegenheit eins reinzuwürgen und der weiß gar nicht, was er verbrochen hat.

Dass man erstmal selber nachdenken muss über ein Problem, statt es gleich rauszubrüllen, setze ich voraus!

Wenn der Respekt gegenseitig gegeben ist, kann auch der eine Partner ruhig schweigsam sein; es werden sich trotzdem immer Lösungen ergeben.
Viele Probelme kann man nicht durch Worte lösen...
Wenn Du Deinen Partner respektierst, lässt Du ihn nicht im Dunkeln tappen oder rumraten, warum Dir was quersitzt.
Wie sollen sich denn Lösungen ergeben, wenn der andere nicht die Chance bekommt, von Deinem Problem zu erfahren?

Respektvoller Umgang in der Partnerschaft bedeutet nicht, dass man nicht den Mund aufmacht, wenn was nicht passt, sondern WIE man den Mund aufmacht, ist entscheidend.
 
G

Gast

Gast
  • #41
Wie kommst Du denn darauf, dass der Respekt verloren geht, wenn man Probleme offen anspricht und mal einen Disput austrägt? Ich rede nicht von Beleidigungen, das würde ich überhaupt nicht akzeptieren in einer Beziehung. Ich rede von Meinungsverschiedenheiten ausdiskutieren und wo da der Respekt verloren gehen sollte, weiß ich nicht. Ich kann es jedenfalls akzeptieren, wenn jemand eine andere Meinung hat als ich und bin darum bemüht, eine gemeinsame Lösung zu finden.
Ich kann kaum glauben, dass eine Frau diesen Text geschrieben hat. Wenn Du Dich wirklich so verhälst, dann freut es mich für Dich und Deine Partner. Herzlichen Glückwunsch.

Aber ich kenne so rational ausgetragene Konflikte nicht, statt dessen wird weiblicherseits ewig intuitiv und emotional argumentiert (z.B. jetzt bin ich wieder die Böse..." oder "das ist nunmal von einem Mann zu erwarten...") , damit man rational nicht antworten kann.

Außerdem geht es bei den meisten Streitigkeiten ja gar nicht um Argumente, sondern um Auffassungen und Erwartungen
(Man erwartet vom Partner diese und jene Reaktion, welche angeblich "normal" sei. Im aktuellen Falle ob ich nicht richtig trauern könnte; "emotiomaler Krüppel" ...usw) .

Ich habe das jetzt bei allen Partnerinnen (bisher 5 ) so erlebt und konnte mir nie vorstellen, dass es auch andere Frauen gibt.
 
  • #42
Aber ich kenne so rational ausgetragene Konflikte nicht, statt dessen wird weiblicherseits ewig intuitiv und emotional argumentiert (z.B. jetzt bin ich wieder die Böse..." oder "das ist nunmal von einem Mann zu erwarten...") , damit man rational nicht antworten kann.
Ich bin früher auch gern aufs Glatteis geraten. Man spricht ein Problem an und bekommt zurück "weißt du eigentlich, was mich schon ewig stört?!" Und dann wird nur noch darüber geredet, aber so, dass man in die Defensive geraten soll, sich nur noch entschuldigt und unterm Strich rauskommt, dass man erst, wenn man sich selber völlig geändert und umgekrempelt hat, dass der Partner zufrieden ist, auch mal eine Kleinigkeit anmerken darf, die einen stört.
Oder wenn Männer plötzlich runtermachen auf einer Art, die mit dem Problem gar nichts mehr zu tun hat, also z.B. auf einmal Aussagen treffen, wie ich sei, obwohl das überhaupt nicht in Verbindung steht mit dem angesprochenen Punkt, sondern nur allgemeines Bashing werden soll, weil die Argumente ausgegangen sind.

Man erwartet vom Partner diese und jene Reaktion, welche angeblich "normal" sei. Im aktuellen Falle ob ich nicht richtig trauern könnte; "emotiomaler Krüppel" ...usw
Sowas ist hart und gemein. Ich schiebe es mal auf Unerfahrenheit und das Denken, dass jeder so sein müsste wie man selbst. Vielleicht auch eigene emotionale Aufgewühltheit und deswegen Angriff, wird ja auch gern gemacht.

Man muss verstehen, dass andere Menschen anders sind und das auch richtig ist, dann nimmt man nicht mehr eine andere Meinung als Angriff und sieht in einem anderen nicht mehr jemanden, der die Welt heil machen soll - ohne eigene Bedürfnisse und Kritik natürlich, denn man selber ist ja richtig.

Ich weiß ja nicht, wie alt Du bist. Man braucht schon eine gewisse Zeit, um sowas zu erkennen. Vielleicht stehst Du auch nicht auf den rationalen Typ? Es wird ja meist gedacht, dass die Leute, die unterkühlt wirken, nicht leidenschaftlich sind, emotionslos sind. Was aber nicht unbedingt stimmt, man muss das trennen lernen, dass wie jemand redet, denkt und Konflikte austrägt, was anderes ist als die Art zu Handeln. Ich kenne z.B. einen extrem emotionalen, leidenschaftlichen, manipulierenden und rhetorisch sehr begabten Redner, der beim Handeln absolut zurückhaltend, er- und abwartend und überhaupt nicht leidenschaftlich ist.
 
  • #43
dass wie jemand redet, denkt und Konflikte austrägt, was anderes ist als die Art zu Handeln.
Nachtrag: Konflikte mit der Faust austragen, ist natürlich auch "Handeln". Ich meine eher den Unterschied zwischen der Art zu denken und der Art zu handeln. Leidenschaftlich über Sex zu schreiben z.B. ist noch lange nicht leidenschaftlichen Sex haben wollen/geben können.
 
  • #44
Hier nochmal die FS.

Bei sehr stark ausgeprägter Angst vor Konflikten ist es wirklich schwierig, eine Beziehung zu führen. Wenn mein Partner alles still und heimlich mit sich selbst ausmacht, weil er Angst vor Konfrontation hat, und mich nicht daran teilhaben lässt, dass er immer unglücklicher in der Beziehung wird, frage ich mich, was für mich als Partner die beste Verhaltensweise ist: Immer wieder nachfragen? Nach vielen, vielen Jahren kenne ich den anderen vielleicht gut genug, um Signale zu erkennen, aber bei uns waren es leider "nur" 3,5 Jahre, von denen wir in den letzten zwei in einer Fernbeziehung leben mussten - zumindest hatten beide Seiten das Gefühl, dass es momentan nicht anders geht.

In den letzten Tagen hat es mich wieder sehr gequält, dass es kein richtiges Abschlussgespräch gegeben hat. Im Moment der Trennung sowie die Tage darauf wäre ich durch die Plötzlichkeit, mit der er aus meinem Leben getreten ist, dazu nicht im Stande gewesen, aber in den letzten Tagen hat es mir einfach keine Ruhe mehr gelassen. Ich hatte ihm ja einen Brief mit meiner Sicht der Dinge geschrieben und auf diesen wollte / will er irgendwann antworten, wenn er das Gefühl hat, dass - wie er es schrieb - "die Zeit dafür gekommen ist". Die Trennung liegt vier Monate zurück und ich habe das Gefühl hingehalten zu werden. Es kommt mir vor als könnte ich erst dann richtig abschließen.

Was meint Ihr dazu, ihm zu sagen, dass ich gerne zu einem Abschluss kommen würde und dafür um eine Aussprache bitte?
 
  • #45
Liebe @Strength , 4 Monate zurück ist leider erst eine recht kurze Zeit, angesichts der Intensität Deiner Beziehung, so schnell wirst Du nicht zu einem Abschluss kommen, gib Dir mindestens ein Jahr...
Wenn er den Kontakt zur Aussprache (oder Antwort auf den Brief) nicht sucht, weil "die Zeit" noch nicht gekommen ist, dann ist es vermutlich schlicht so, er möchte keinen Kontakt in welcher Art auch immer mit Dir.
Du bist traurig und suchst nach Erklärungen, das ist sehr nachfühlbar, aber, sorry, ich schreibe das jetzt mal so deutlich und hoffe, Dir nicht zu nahe zu treten : Du willst das tun, was Du vielleicht immer getan hast innerhalb der Beziehung, Motor sein, etwas in Schwung bringen, er will das nicht - unter anderem deshalb seid Ihr getrennt, er möchte nicht mit Dir zusammen sein, er möchte sich nicht mit Dir auseinandersetzen, er unternimmt von sich aus nichts, um etwas mit Dir zu klären, er hat dieses (Deinige) Bedürfnis nicht.

Das ist schwer nachzuvollziehen, wenn man selbst so voller Klärungsbedarf und dem Wunsch nach (möglichst für Dich verständlichen) Antworten ist, aber, versuch umgekehrt Dich in eine solche Situation zu versetzen, Du willst nur Deine Ruhe, liebst Deinen Partner nicht (mehr) , hast es bereits zu lange "ausgesessen", dann endlich Dich wenigstens getrennt, um dem Anderen nichts mehr vorspielen zu müssen und Dein Expartner versucht Dich dann immer noch in Gespräche zu verwickeln, solche Gespräche hast Du schon innerhalb der Beziehung verweigert, geschweige denn nach der Trennung...

Es tut mir so leid für Dich, man spürt in Deinen Worten so tiefen Schmerz, aber, tu Dir das nicht an, eine Aussprache zu fordern, das wirft Dich wieder ganz zurück. Du hast 4 Monate geschafft, Du schaffst auch die nächsten Wochen und Monate ohne Kontakt mit ihm, es wird leichter ...
Gruß, meta
 
  • #46
Hallo meta,

Deine Antwort hat mich sehr berührt und mich in den letzten Tagen viel begleitet. Ich war für ein paar Tage weggefahren, wo ich sehr intensiv über mich selbst und die Beziehung nachgedacht habe. Immer klarer sehe ich auch meinen Beitrag, weshalb sie scheiterte.

Ich hadere momentan zwischen zwei Seiten: Auf der einen Seite ist da ein tiefes Bedauern darüber, es "nicht besser hinbekommen" zu haben (obwohl ich wirklich sagen kann, dass ich immer mein Bestes gegeben habe, so gut ich es zu dem Zeitpunkt eben konnte - so wie es übrigens auch bei meinem Ex-Freund erahne).

Auf der anderen Seite ist da fast eine Art Dankbarkeit (so bescheuert das auch klingt), weil ich fühle, wie ich durch die Trennung wachsen und dazulernen kann. Nicht nur für den nächsten Partner, sondern vor allem für mich selbst.

so schnell wirst Du nicht zu einem Abschluss kommen, gib Dir mindestens ein Jahr...

Ich hoffe sehr, dass es nicht so lange dauert ... der Gedanke daran, dass es noch mindestens acht Monate so sein wird, macht mir richtig Angst.

er möchte nicht mit Dir zusammen sein, er möchte sich nicht mit Dir auseinandersetzen, er unternimmt von sich aus nichts, um etwas mit Dir zu klären, er hat dieses (Deinige) Bedürfnis nicht.

(...) aber, versuch umgekehrt Dich in eine solche Situation zu versetzen, Du willst nur Deine Ruhe, liebst Deinen Partner nicht (mehr) , hast es bereits zu lange "ausgesessen", dann endlich Dich wenigstens getrennt, um dem Anderen nichts mehr vorspielen zu müssen und Dein Expartner versucht Dich dann immer noch in Gespräche zu verwickeln, solche Gespräche hast Du schon innerhalb der Beziehung verweigert, geschweige denn nach der Trennung...

Du hast vollkommen Recht. Dem gibt es nichts hinzuzufügen. Und eigentlich spüre ich dies alles auch. Das mit meiner Frage nach der Aussprache war fast wie eine verzweifelte Suche nach Absolution für etwas, von dem ich genau weiß, dass es nichts bringt.

Es war wohl nötig für mich, mir solche Zeilen, wie sie von Dir stammen, meta, "von außen" zu holen; hätte eine gute Freundin mich das gefragt, hätte ich unter den gleichen Umständen ähnlich geantwortet wie Du.

Nochmals vielen Dank für alle Beiträge! Zwischendurch war es mir wieder sehr gut gegangen, ich hoffe, dass dieser Rückfall der letzte war und dass der Schmerz immer weniger wird.

Strength
 
  • #47
Bei sehr stark ausgeprägter Angst vor Konflikten ist es wirklich schwierig, eine Beziehung zu führen. Wenn mein Partner alles still und heimlich mit sich selbst ausmacht, weil er Angst vor Konfrontation hat, und mich nicht daran teilhaben lässt, dass er immer unglücklicher in der Beziehung wird, frage ich mich, was für mich als Partner die beste Verhaltensweise ist: Immer wieder nachfragen?

Hallo Strength,
wenn das wirklich ein Muster ist, kannst Du als Partner nichts effektives tun, denn Du wirst dann auch auf dauerhaftes Nachfragen keine zufriedenstellende Antwort erhalten. So eine Beziehung zu führen ist m.E. purer Stress, da Du nie weißt, woran Du bist. Meiner Ansicht nach spielt es bei dieser Frage auch null Rolle, ob, wer, wann und wie oft Fehler gemacht hat, denn Fehler machen wir alle und die gehören dazu. Deshalb würde ich jetzt im Rahmen der Verarbeitung auch nicht über eventuelle Fehler nachgrübeln, die Dir "eventuell / vielleicht / möglicherweise" mal unterlaufen sein könnten und damit die leidige Schuldfrage überflüssigerweise auf Deine "Kappe" zu nehmen.

Viel wichtiger ist doch, ob man es als Paar schafft, damit offen und ehrlich umzugehen und gemeinsam Lösungen zu finden. Dafür sind aber immer beide zuständig! Und mit einem Partner, der nicht in der Lage ist, seine Absichten, Befindlichkeiten, Zweifel u.ä. klar, deutlich und rechtzeitig zu kommunizieren, kann das nicht gelingen. Daher macht Beziehung, mit jemandem, der "mauert" null Sinn. Mit diesem Defizit kann langfristig einfach keine glückliche Beziehung entstehen und wachsen. Ich hoffe, es hilft Dir ein bisschen, die Sache nochmal von dieser Seite zu betrachten.

Sich auf diese Weise zu trennen ist das Hinterletzte und ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg bei der Bewältigung dieser schmerzlichen Trennung.

Und, Kopf hoch: Mit dem nächsten Mann wird alles anders ;)
 
  • #48
Liebe Nadja,

vielen Dank für Deinen Beitrag.

Viel wichtiger ist doch, ob man es als Paar schafft, damit offen und ehrlich umzugehen und gemeinsam Lösungen zu finden. Dafür sind aber immer beide zuständig!

So sehe ich das auch. Den letzten Satz hatte ich ihm bei der Trennung genau so gesagt. Er erwiderte daraufhin: "Ich möchte aber nicht mehr daran arbeiten!" Damit war es für mich ganz klar, dass die Beziehung zu Ende ist. Seine Aussage einige Minuten später, wir könnten es einfach weiterhin versuchen, erkannte ich als seine Konfliktangst. Ich sagte ihm, er solle jetzt einfach mal ganz klar und ohne Umschweife sagen, was er will.

Damit war die Beziehung zu Ende. Mehr als 3,5 Jahre Zusammensein gingen nach einem knapp 30-minütigen Telefonat in die Brüche. Ich bin darüber so unendlich traurig.

Ich sehne mich so sehr nach einem Partner, mit dem ich langfristig planen und zusammensein kann. Ich möchte zusammenziehen und heiraten. Alleine deshalb weiß ich mittlerweile, dass ich nicht mit einem Mann eine Beziehung führen kann, der nicht bereit ist, an ihr zu arbeiten. Gerade wegen der Fernbeziehung wäre genau das so wichtig gewesen, gepaart mit ehrlicher Kommunikation.

Und, Kopf hoch: Mit dem nächsten Mann wird alles anders ;)

Das wünsche ich mir sehr!
 
N

nachdenkliche

Gast
  • #49
Damit war die Beziehung zu Ende. Mehr als 3,5 Jahre Zusammensein gingen nach einem knapp 30-minütigen Telefonat in die Brüche. Ich bin darüber so unendlich traurig.
Das kann ich nachvollziehen! Mein Gespräch dauerte kaum 5 Min. und das nach mehr als 8 Jahre. Ich finde das ist erbärmlich und hat keiner verdient, solch ein Abschied...das werde ich, glaube ich, nie verstehen, wie man dazu, zu einem letzten klärenden Gespräch nicht mehr in der Lage ist. Man muss es schlucken..Alles erdenklich Gute Dir! :)
 
  • #50
Das ist hart. Und ich habe was ganz ähnliches durch. Ich bin aber selbst Schuld daran, da ich eine Geschichte, die Jshrzehnte in meiner Vergangenheit liegt, niemals aufgearbeitet hatte und so überhaupt alles passieren konnte, - zusammen kam. "Das alles" wiegt viel schwerer als die Sache mit diesem Mann wog. Er brachte nur "das Fass zum überlaufen."
Ich fand, ganz am Boden, endlich die Kraft mein Schweigen aus der Kindheit zu brechen, zu sprechen, und mich in einem Aufwasch von allen falschen Freunden und Menschen die mir nicht gut taten zu trennen. Das ohne zu vermissen oder bedauern.
Was ich dir sagen will: aus jeder negativen Sache kann man irgend etwas Gutes ziehen. Du wirst daran wachsen.
 
G

Gast

Gast
  • #51
Ich sehne mich so sehr nach einem Partner, mit dem ich langfristig planen und zusammensein kann. Ich möchte zusammenziehen und heiraten.
Kann es sein, dass der Abschluss seiner Promotion und der Gedanke an das danach sein Beweggrund war, Schluss zu machen? Wenn man den Doktor fertig hat, ist ja ein Schnitt im Leben. Was macht man danach, wo will man hin usw. Eigentlich steht einem die Welt offen.

Ich glaube, Du gehörst irgendwie zu einem alten Leben für ihn. Vielleicht will er frei sein, die Zukunft soll noch ungeschrieben sein. Oder er denkt darüber nach, welche Chancen er überhaupt hat auf dem Arbeitsmarkt, dh. Heirat und Familiengründung viel zu viel Anbindung und zu wenig Flexibilität, vielleicht gar keinen guten Verdienst in Zukunft.

Alleine deshalb weiß ich mittlerweile, dass ich nicht mit einem Mann eine Beziehung führen kann, der nicht bereit ist, an ihr zu arbeiten.
Das stimmt schon. Ich sehe das genauso, wobei man aber sehr unterscheiden muss, was man damit meint. An einer Beziehung arbeiten kann nicht bedeuten, dass der Mann so hingebogen werden soll, dass er passend gemacht wird und all das will, was ich auch will. Das muss von selber kommen, das kann man sich nicht erarbeiten. Arbeit an einer Beziehung ist eher, dass man lernt, den anderen besser zu verstehen. Wenn der aber generell nicht mehr will oder andere Lebensziele hat, kann er das ja nicht bearbeiten. Dein freund hätte an seiner Kommunikation arbeiten müssen. Aber auch hier gibt es so Sachen... Mein Ex könnte sich Sensibilität, kein autoritäres Gehabe und Nachdenklichkeit NIE erarbeiten. Der ist einfach so gestrickt, dass er schnell irgendwas denkt, meint, alles erfasst zu haben, nicht zuhören kann und es dann vom Tisch wischt, egal, ob man nun noch ein Problem damit hat oder nicht. Beim Handeln ist er ganz anders, brauchte dauernd einen, der den anderen Standpunkt einnehmen sollte und dagegenredet, bis er nach einigen Runden Gestresse endlich wusste, was er wollte. Hat mich extrem genervt, so ist er aber.
Also auch die Art der Kommunikation muss passen. Der eine braucht eher Klartext, und wird den, der indirekter ist, nicht dazu bringen, offen reden zu können.
 
  • #52
Mich wundert, dass ihr in der Fernbeziehung eh nur jedes 2. Wochenende persönlich miteinander verbringt und da noch platz für Konflikte ist.
Mich plagen immer lange Zeit Zweifel, wenn ich von etwas betroffen bin und ich nicht die genauen Gründe dafür kenne.
Es würde dir vermutlich mehr helfen, wenn dir dein Ex ehrlich die Hintergründe nennen würde. Ich denke, er hat eine neue Partnerin und in ihrem Verhältnis hat sich etwas verändert, weil er zum jetzigen Zeitpunkt, wo ihr zusammenziehen könnt, plötzlich die Beziehung mit dir beendet.
In meinem Umfeld habe ich immer wieder beobachten können, dass Paare sich trennen, weil ein Partner überraschend feststellt, man habe sich auseinandergelebt - meist kam nach einiger Zeit zutage, dass der beendende Partner in eine neue Beziehung/Affäre gegangen ist.
Trennungsschmerz kann wie Trauer bis zu zwei Jahre oder auch länger dauern.
Du hast schon wichtige Schritte des Aufarbeitens gesetzt.
 
  • #53
Vielen Dank auch für die neueren Beiträge! Mein Eintrag liegt ja nun mittlerweile über 4 Jahre zurück, in der Zwischenzeit ist auch einiges passiert. Seit über 3,5 Jahren bin ich in einer sehr schönen und ausgeglichenen Beziehung (diesmal keine Fernbeziehung!), wir wohnen zusammen, planen eine gemeinsame Zukunft und werden nächstes Jahr heiraten.

Zugegeben, ich kam damals zu einer Zeit mit meinem jetzigen Verlobten zusammen, als ich über die vergangene Beziehung noch nicht hinweg war - dies wusste er und war dennoch bereit, es mit mir zu versuchen. Aus einer anfänglichen Liebschaft hat sich eine sehr schöne und stabile Partnerschaft entwickelt. Ich war sehr bemüht, aus der damaligen Trennung zu lernen und habe das Gefühl, vieles nun "besser" zu machen.

Mittlerweile sehe ich einiges anders zu der damaligen Situation und erkenne auch meinen Anteil am Scheitern der Beziehung. Dies ändert nichts daran, dass die damalige Trennung für mich aus dem Nichts kam und mich knallhart traf; aber auch, wenn ich nach wie vor der Meinung bin, dass dies keine Art ist, eine Beziehung zu beenden - vor allem, wenn sie nicht erst seit wenigen Wochen existiert, sondern seit Jahren - habe ich mich viel mit mir selbst auseinandergesetzt und habe das Gefühl, innerlich gewachsen und gereift zu sein.

Den Mann von damals habe ich nie wieder gesehen, und das ist auch gut so. Manchmal habe ich mich gefragt, ob ein abschließendes persönliches Gespräch o.Ä. es nicht einfacher gemacht hätte, die Trennung zu verarbeiten, aber mittlerweile spielt das schlichtweg keine Rolle mehr. Von gemeinsamen Freunden weiß ich in etwa, wo er beruflich gelandet ist, aber es wäre genauso in Ordnung, wenn ich dies nicht wüsste. Hier habe nicht ich danach gefragt, sondern die gemeinsamen Freunde erzählten von sich aus.

Grundsätzlich war der Kontaktabbruch das beste, was ich tun konnte. Hier war die Fernbeziehung auch wirklich von Vorteil, da ich mich in der damals neuen Stadt, in der ich lebe, voll und ganz entfalten konnte und keine Gefahr lief, ihm zu begegnen.

Noch einmal herzlichen Dank an alle, die ihre Gedanken zu meiner damaligen Situation mitgeteilt haben!
 
  • #54
Vielen Dank auch für die neueren Beiträge! Mein Eintrag liegt ja nun mittlerweile über 4 Jahre zurück, in der Zwischenzeit ist auch einiges passiert. Seit über 3,5 Jahren bin ich in einer sehr schönen und ausgeglichenen Beziehung (diesmal keine Fernbeziehung!), wir wohnen zusammen, planen eine gemeinsame Zukunft und werden nächstes Jahr heiraten.

Zugegeben, ich kam damals zu einer Zeit mit meinem jetzigen Verlobten zusammen, als ich über die vergangene Beziehung noch nicht hinweg war - dies wusste er und war dennoch bereit, es mit mir zu versuchen. Aus einer anfänglichen Liebschaft hat sich eine sehr schöne und stabile Partnerschaft entwickelt. Ich war sehr bemüht, aus der damaligen Trennung zu lernen und habe das Gefühl, vieles nun "besser" zu machen.

Mittlerweile sehe ich einiges anders zu der damaligen Situation und erkenne auch meinen Anteil am Scheitern der Beziehung. Dies ändert nichts daran, dass die damalige Trennung für mich aus dem Nichts kam und mich knallhart traf; aber auch, wenn ich nach wie vor der Meinung bin, dass dies keine Art ist, eine Beziehung zu beenden - vor allem, wenn sie nicht erst seit wenigen Wochen existiert, sondern seit Jahren - habe ich mich viel mit mir selbst auseinandergesetzt und habe das Gefühl, innerlich gewachsen und gereift zu sein.

Den Mann von damals habe ich nie wieder gesehen, und das ist auch gut so. Manchmal habe ich mich gefragt, ob ein abschließendes persönliches Gespräch o.Ä. es nicht einfacher gemacht hätte, die Trennung zu verarbeiten, aber mittlerweile spielt das schlichtweg keine Rolle mehr. Von gemeinsamen Freunden weiß ich in etwa, wo er beruflich gelandet ist, aber es wäre genauso in Ordnung, wenn ich dies nicht wüsste. Hier habe nicht ich danach gefragt, sondern die gemeinsamen Freunde erzählten von sich aus.

Grundsätzlich war der Kontaktabbruch das beste, was ich tun konnte. Hier war die Fernbeziehung auch wirklich von Vorteil, da ich mich in der damals neuen Stadt, in der ich lebe, voll und ganz entfalten konnte und keine Gefahr lief, ihm zu begegnen.

Noch einmal herzlichen Dank an alle, die ihre Gedanken zu meiner damaligen Situation mitgeteilt haben!
Ich freue mich, dass du dich nochmal meldest und dass es dir so gut geht, Wahnsinn! Liebe @Strength , ich war @nachdenkliche. Mir geht es inzwischen sehr gut, auch durch das Lesen hier, aber auch wir haben uns nie wieder gesehen und voneinander gehört. Und das ist ein Glück, dank Fernbeziehung. Man kann besser abschließen. Die weiterhin alles erdenklich Gute!
 
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