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  • #1

Wie lange dauert es, bis ihr nicht mehr täglich an den Ex denkt?

Seit zwei Monaten nicht gesehen, außer vor einem Monat zur letzten Aussprache/Trennung und bei Auszug. Sie machte Schluss, aber ich wollte zuvor auch nicht mehr einfach weitermachen und stellte Forderungen. Waren zwei "intensive" Jahre zusammen. Rational war für mich vieles von ihr überhaupt nicht in Ordnung, auch wenn ich geduldig reagierte, aber es staute sich nur auf und nichts wurde gelöst.

Ich muss aber immer noch jeden Tag an sie denken, auch wenn ich versuche mir klar zu machen, dass es sinnlos ist. Nun sind es schon zwei Monate.

Den ersten konnte ich kaum schlafen, hatte ich noch nie.

Wie lange dauert es bei Euch, erfahrungsgemäß, bis Ihr nicht mehr jeden Tag daran denkt? männlich oder weiblich?

M40
 
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  • #2
Sei froh, daß du nicht so ein Gefühlskrüppel bist, der nur noch drei Tage darüber nachdenkt und dann schon die nächste hat.
 
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  • #3
Hallo,

2 Monate sind gar nichts! Man sagt doch, dass es wenn die Beziehung länger dauerte als ein Jahr, es auch mindestens 1 Jahr dauert bis man die alte Beziehung verarbeitet hat und "sauber" was neues beginnen kann. Ich knabbere jetzt noch daran. Hab nach 4 Jahren "Intensiver" (anstrengender) Beziehung die Beziehung beendet und hab ihn jetzt (2 Jahre später) fast noch täglich im Kopf. Zwar nicht weil ich ihn vermisse, aber eben weil es eine lange Zeit war in der man viel miteinander zu tun hatte....


w31
 
  • #4
Das ist unterschiedlich.
Einem Mann habe ich nach knapp zweijähriger Beziehung ebenfalls zwei Jahre nachgetrauert, im ersten Jahr habe ich mich jede Nacht in den Schlaf geweint, Berührungen durch andere Männer hätte ich nicht ertragen.
Bei meinem Ehe hat für mich ein großer Teil der emotionalen Verarbeitung schon in der Endphase der Beziehung und der etwa sechsmonatigen Trennungsphase stattgefunden, so dass ich danach allenfalls noch weitere sechs Monate brauchte um Kopf und Herz wieder frei zu bekommen.
 
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  • #5
Wie lange dieser Zustand anhält, hängt von den zurückgelassenen Fragen ab, auf die sich ohne den anderen keine Antwort finden läßt. Und natürlich von der Bereitschaft des anderen, diese Antworten zu geben. Meistens hört man ja doch nur „anzufassende” Ausreden.

Bei mir war es ihre Enttäuschung wegen eines Verhaltens, das ich für partnerschaftlich hielt und auf das ich eigentlich sogar stolz war. Ich hätte ihr so gerne erklärt, was ich mir dabei gedacht hatte, so und nicht anders zu handeln, aber sie hatte es vollkommen anders aufgefaßt und war zu keinem Gespräch mehr bereit.

Entsprechend lange hat es dann auch gedauert, bis ich einigermaßen über die Sache hinweg war.
 
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  • #6
Meine letzte Trennung liegt 8 Monate zurück. Wir waren nicht so lange zusammen, aber für mich war das die eine Begegnung im Leben, bei der ich dachte: Das ist es, das ist er, ich habe ihn gefunden. In meinem ganzen Leben hat mich noch nie jemand so fasziniert wie er. Ich denke nach wie vor jeden Tag an ihn, auch wenn ich den Kontakt abgebrochen habe, weil ich weiß, dass er eine andere hat. Das schmerzt innerlich und führt bei mir zu starken Selbstzweifeln.
Ich weiß nicht wie lange es dauern wird oder es dauern kann, aber ich glaube je stärker man sich selbst emotional verbunden gefühlt hat, desto schwerer ist es. Man kann nur hoffen, dass Zeit wirklich alle Wunden heilt.
 
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  • #7
Das kann Jahre dauern, bis Du jemanden findest, die Du genauso lieben kannst.
 
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  • #8
er will ja nicht wissen wie lange es geht bis er jemand neues findet.
Sondern wie lange es geht bis man über die Trennung hinweg ist.
Auch ich finde, 2 Monate sind gar nichts.
Nach der Trennung durchläufst du verschiedene Phasen eines Trauerprozesses. Es ist auch wichtig diese auch wirklich zu durchleben und Traurigkeit, Wut usw. auch "rauszulassen" (allerdings auf eine Art die niemandem weh tut - es sind DEINE Gefühle. Wenn du also einen bösen Brief an die Ex schreiben willst, dann tu das - aber schick ihn nicht ab, sondern bewahr ihn auf oder verbrenn ihn rituell oder was auch immer).
TU was dir gut tut, achte auf deine Gesundheit, nimm dir die nötige Erholungszeit. Und lass es zu, dass es eine Weile dauert.
 
  • #9
Bis auf die lange Zeit (ca. 2 Jahre), die ich zur Bewältigung meiner Jugendliebe gebraucht habe, weil ich mit dieser Art von Emotion noch nicht umgehen konnte, dauerte es 3-6 Monate, bis ich wieder ok. war.
Die Trennung (besser gesagt Entfremdung) beginnt ja oft schon innerlich, während die Beziehung noch läuft, auch wenn die Sache noch nicht spruchreif ist. Man denkt nach und überlegt, ob man die Beziehung so noch mittragen will oder nicht. Es gibt Aussprachen, nach denen sich entweder etwas ändert oder nicht und dann legt man eine innerliche Deadline oder Ziele fest. Manchmal werden solche Bruchmarken auch offen angesprochen.
Klar ist die erste Zeit hart. Da spielen ja noch ganz andere, archaische Reaktionen eine Rolle, weil essentielle Bedürfnisse nicht mehr erfüllt werden: plötzliches Verlassensein, Kontaktverlust, Akteptanzverlust, Verlust von Versorgtsein. Irgendetwas in uns retardiert ins Frühkindliche, wo der Verlust der Bezugsperson den sicheren Tod bedeutete. Das sind teilweise intensive körperliche Reaktionen: Schlaflosigkeit, Unruhe, Schweißausbrüche, der ganze Körper macht Alarm.
Außerdem läuft ein intensiver Verarbeitungsprozeß. Wo sind die Fehler? Was habe ich zu vertreten? Habe ich richtig entschieden? Finde ich noch einmal jemanden, mit der/dem ich so vertraut werde? Habe ich richtig gehandelt?
Ich merke es ziemlich stark, wenn ich eine Trennung bewältigt habe. Der Ex-Partner verläßt meinen inneren Fokus. Es klingt esoterisch, aber es ist tatsächlich der allmähliche Abriß des energetischen Bandes, das mich mit diesem Menschen verbunden hat. Ich denke immer weniger an ihn, bewußt und unbewußt und irgendwann hab ich mich ausgesöhnt mit der Situation.
 
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  • #10
Das gleiche habe ich mich damals auch gefragt. Wir waren 16 Jahre zusammen und es kam für mich wie "aus heiterem Himmel". Bis ich wieder einigermaßen klar im Kopf war, hat es ein halbes Jahr gedauert. Aber das hängt wohl von der Dauer der Beziehung, der emotionalen Bindung und dem eigenen Verarbeiten ab. Es ist jedoch unerlässlich, die Trauerphasen zu durchlaufen.
Ein Freund von mir hatte damals das Ende einer Beziehung nur verdrängt, nicht verabeitet. Als die Dame nach zwei Jahren wieder auftauchte, war er nicht in der Lage, damit adäquat umzugehen.
w/45
 
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  • #11
Ich war 8 Monate mit ihm zusammen, sehr verliebt und dachte, er sei es, mit dem ich mein Leben verbringen möchte. Ich musste mich trennen, weil ich sehr enttäuscht über sein Verhalten war.
Nun, das liegt ein Jahr zurück und endlich fühle ich mich wieder frei und habe nicht nur noch ihm im Kopf, aber die ersten Monate waren schlimm und die Gedanken kreisten permanent. Da er mir so viele Fragen unbeantwortet lies, hatte ich lange daran zu knabbern.

Demnach solltest Du Dich nicht selbst unter Druck setzen.Zwei Monate sind gar nichts.Aber auch Du wirst den Tag erleben, wo Du am Abend erstaunt und zufrieden fest stellst, dass Du noch gar nicht an Sie gedacht hast, auch wenn Du Dir das jetzt nicht vorstellen kannst.
 
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  • #12
Vielen Dank für die Antworten.

Wichtig scheint mir aber auch, wirklich geistig die Verbindung aktiv/aggressiv zu kappen, um sich wieder wirklich frei zu machen, für sich klar zu sein, zu wissen was (welche Probleme) man (nicht mehr) will, d.h. gute Gründe zu finden, warum es nicht mehr geht, damit man von daher keinen Grund hat, zurückzufallen und später in einer neuen Beziehung unklar und verwirrt zu sein.

FS
 
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  • #13
Den Tag an dem ich Abends merkte, ich habe heute noch gar nicht an ihn gedacht, gab es leider noch nicht. Es ist jetzt fast zwei Jahre her. Fünf Jahre intensive Beziehung, dann flog seine Affäre auf, sofortiger Kontaktabbruch meinerseits mit unendlich vielen offenen Fragen.....Nie ein wirklich klärendes Gespräch. Vielleicht sind es diese Umstände, die alles so langwierig machen.
Ich vermisse nicht ihn persönlich, die Enttäuschung sitzt viel zu tief. Aber die Zweisamkeit, Gespräche, Erlebnisse, schöne Urlaube, Körperlichkeit, Zukunftspläne etc.
Dies momentan nicht zu haben, daran habe ich zu knabbern, eine neue Beziehung ist für mich aber auch noch nicht vorstellbar.
Wie Du siehst sind zwei Monate gar nichts, ich hoffe aber für Dich, dass Du schneller "verdauen" wirst.
Viel Glück! w 39
 
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  • #14
Ich vergesse keinen Ehe oder Beziehungpartner,auch nach Jahren und in neuer Beziehung nicht!Nur spielen sie keine Rolle mehr in meinem Leben,weder aktiv noch passiv das ich jeden Tag hätte an sie Denken sollen.Sie haben sich oder mich zu einer unwichtigen Person gemacht,also wird abgehakt und nach vorn geschaut-ohne aber zu vergessen.

m49
 
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  • #15
Sei froh, daß du nicht so ein Gefühlskrüppel bist, der nur noch drei Tage darüber nachdenkt und dann schon die nächste hat.
Dem gibt es nichts hinzuzufügen. Natürlich ist es einfacher, warm zu wechseln oder sich, ohne die alte Beziehung in Ansätzen verdaut zu haben, dem/der Nächsten an den Hals zu werfen. Sex oder eine kurzweilige Beziehung "sollte" ablenken und "sollte" die Emotionen lösen. Es ist kurzfristig einfacher, aber nicht langfristiger, insbesondere wenn man es ständig tut. Emotionen sollte man nicht missbrauchen, insbesondere um sie als Halt zu gebrauchen. Vor allem aber betrügt man sich selbst und seine Gefühlswelt. Die Gefühlswelt lässt sich aber nicht austricksen.

Jemand der immer und immer wieder seine Gefühle von heute auf morgen umstellen kann, gestern noch mit dem(r) alten schläft und morgen mit dem(r) neuen, könnte einem leidtun. Könnte, denn grundsätzlich ist man selber für sich verantwortlich und nicht der/die Andere.

Manches braucht seine Zeit. Zeit, um die Seele zu streicheln und um diese zu gesunden.
 
  • #16
Bei mir dauert es bereits ein ganzes Jahr lang, im Februar letzten Jahres war die Trennung. Es kommt vor allem immer wieder der Gedanke, dass sie mich eigenlich belogen hatte. Wir waren nicht mal ein halbes Jahr zusammen und ich war naiv, ihr in diesem kurzen Zeitraum zu vertrauen.
 
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  • #17
Bei mir dauert es bereits ein ganzes Jahr lang, im Februar letzten Jahres war die Trennung. Es kommt vor allem immer wieder der Gedanke, dass sie mich eigenlich belogen hatte. Wir waren nicht mal ein halbes Jahr zusammen und ich war naiv, ihr in diesem kurzen Zeitraum zu vertrauen.
Es hätten meine Worte sein können. Seit März letzten Jahres getrennt. Er hat mich belogen und ist mit ner anderen in die Kiste gehüpft. Und ich war sehr naiv, die Zeichen nicht zu sehen und habe nur an das Gute im Menschen geglaubt. So schnell werde ich mich nicht wieder auf jemanden einlassen, er hat das Grundvertrauen in mir erheblich gestört. Ich bin ein sehr sensibler Mensch und werde mich sicher noch oft in Gedanken mit diesem Thema beschäftigen.
 
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  • #18
Interessant ist dabei ja auch, ob und wie lange das "Denken" auch mit Schmerzen, Vermissen und Sehnsucht verbunden ist. Ist ja nicht unbedingt dasselbe. Manch einer denkt vielleicht "neutral" darüber oder auch mit Hass und derartig negativen Gefühlen.
 
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  • #19
Es kommt ja immer auf die Umstände der Trennung an. Ob man selber derjenige war, der sich getrennt hat, oder ob man getrennt wurde. Natürlich wird man länger an den Ex-Partner denken, wenn Schmerz, Verlust, Enttäuschung, Wut und Hass eine Rolle im Trennungsgeschehen spielen.

An meinen vorletzten Ex-Partner denke ich manchmal, aber nicht oft (seit 3 Jahren getrennt). Wir haben ein gutes Verhältnis - immer noch. Ich habe mich damals getrennt.
An meine letzte Beziehung denke ich öfter. Sie liegt ein Jahr zurück und ich habe mich zwar getrennt, aber nur, weil ich betrogen und belogen wurde.Da bleiben natürlich viele unbeantwortete Fragen, über die ich immer noch (wenn auch deutlich weniger) nach denke.Aber die anfängliche Wut und der Hass sind verschwunden.Die Enttäuschung ist kleiner geworden, weil ich auch viel über mich gelernt habe in der Zeit nach der Trennung. Jetzt denke ich eher neutral und bin, denke ich, auf dem besten Weg darüber hinweg zu sein :)
 
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  • #20
Das gleiche frage ich (m42) mich auch. Wir waren 19 Jahre zusammen und es kam für mich wie "aus heiterem Himmel". Ich habe sie geliebt, sie auf Händen getragen und ihr jeden Wunsch erfüllt. Vor 1,5 Jahren erfuhr ich, dass sie mich seit Jahren betrügt. Für mich brach eine Welt zusammen. Einen Grund habe ich bis heute nicht erfahren. Zwischendurch kam sie wieder zurück und ich dachte, wir könnten wieder neu aufbauen. Heute weiß ich, sie wollte das nie ernsthaft. Nun versuche ich zu vergessen und den Kopf frei zu bekommen. Es tut weh, aber irgendwann funktioniert es.
 
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  • #21
@18: warum denkst Du über die vorletzte Beziehung mehr nach als über die letzte? Darf man die wesentliche Fragestellung erfahren?
 
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  • #22
Ich war 23 Jahre mit mein EX Mann zusammen. Habe mich zwar von ihm getrennt, dennoch habe ich 3 Jahre für die Verarbeitung gebraucht. Möglicherweise hätte es uns beiden geholfen, wenn es eine Aussprache beidseitig gegeben hätte. Wir sprachen nie wieder ein Wort zusammen, konnten nicht. Ich bin einfach gegangen. Ich dachte es macht mich frei, war wunderbar dieses Gefühl. Ich litt sehr unter dem schlechten Gewissen... Nun ist es 6 Jahre her und ich bin drüber weg.
 
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  • #23
Hallo.

Nach 5 Jahren Ehe und der danach folgenden Scheidung brauchte ich ca. 2 Jahre bis ich über die Scheidung einigermaßen hinweg war. 1 Jahr lang hat es ziemlich stark geschmerzt. Erst nach 1 Jahr fühlte ich mich innerlich relativ frei. Dann lernte ich meinen Freund kennen. Nach 5 Jahren der gefühlsintensiven Fernbeziehungen haben wir uns nun mit meinem Freund getrennt. Dies geschah vor 1 Woche.
Seitdem habe ich wieder schlaflose Nächte, mir geht es im Moment fast genauso wie vor 7 Jahren, nach der Scheidung. Den Verarbeitungsprozess kann ich immer noch nicht abschließen. Frage mich, ob und wenn ja was ich falsch gemacht habe und wie ich das Problem/Probleme am besten lösen konnte und so weiter und so fort. Das einzige, was ich aus der Scheidungszeit gelernt hatte, ist dass man
1) auf seine Gesundheit aufpassen soll (damals hatte ich wegen der Depression ausgelöst durch die Scheidung enorme Gesundheitsprobleme bekommen)
2) maximal 1 Woche nachtrauern und danach versuchen langsam, aber sicher sein Leben unter Kontrolle zu kriegen, auch mit Selbstzwang, wenn es sein muss. Denn diese Zeit, die man fürs Nachtrauern vergeudet, kann man nie wieder zurückgewinnen...

Ich glaube, 1 Jahr werde ich definitiv brauchen, um wieder frei aufatmen zu können.

Übrigens, seit der Scheidung sind es mittlerweile 7 Jahre vergangen und ich denke zwar manchmal an meinen Ex-Ehemann (e.g. wenn mich was an ihn erinnert), aber wenn ich an die Zeiten von damals denke, bin ich derzeit froh, dass wir uns getrennt haben. Ich vermisse ihn Gott sei dank überhaupt nicht, aber es ist gut, dass er in meinem Leben war. Man lernt sehr viel durch andere Menschen über sich und seine Wünsche/Vorstellungen/Anforderungen/Bedürfnisse dazu. Genauso wie mein jetziger Ex-Freund. Ich finde es sehr schade, dass es nicht geklappt hat und dass die Liebe gestorben ist (oder richtiger gesagt: in der Agonie ist), aber so musste es sein halt...

w, 35
 
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  • #24
Ich hatte bis jetzt 2 Beziehungen à 5 Jahre! Meine jetzige habe ich seit 3 Jahren! An beide Ex Partner musste ich ca. 4 Jahre täglich denken.An den letzten denke ich immer noch jeden Tag! Nicht weil ich ihn vermisse, sondern weil wir wahnsinnig viel miteinander unternommen haben, an vielen Orten waren etc., und das jedes Mal in meinen Erinnerungen aufkommt.
 
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  • #25
Als mein Mann und ich uns (Nach 13 Jahren) trennten, war er an dem Tag für mich erledigt als ich meine eigene Wohnung bezog. Da war nur noch Hass und Stress.
Ich war happy alleine zu sein, dachte genau 0,0 Tage an ihn.
Bei meinen nächsten Beziehungen bin ich zur Warmwechslerin geworden um eben nicht lange hinter einem Mann her zu jammern.
Zur Zeit habe ich aber eine Beziehung nach nur 4 Monaten beendet (Ohne Warmwechsel).
Ich liebe diesen Mann, weiß aber dass es sinnlos ist mit ihm weiter zu machen.
Ich denke schon an ihn, möchte ihn eigentlich zurück...überlege, grüble.
Ich hasse diesen Zustand, hoffe, dass er bald aus meinem Kopf verschwindet, aber wie lange das dauert, kann ich nicht sagen. Das kann wohl keiner!
 
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  • #26
lieber fs,

2 monate sind leider noch nicht viel. das allerschlimmste hast du vermutlich rum. das kann ein jahr oder länger dauern, bis du ohne aufgewühlt zu werden, an sie denkst.

ich hatte nur intensive beziehungen, die auf dauer angelegt waren und beim scheitern, hat das 2 jahre - ehe mit kindern - 1-2 jahre in allen anderen fällen gebraucht, wobei ich die schlimme zeit der inneren trennung, die am ende der beziehung vor dem endgültigen aus ja schon stattfindet, hinzuzähle.


w
 
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  • #27
das dauert - aus meiner erfahrung - solange, bis eine neue, ernsthafte beziehung entsteht. bei mir ist die auch erst nach 2 jahren wieder möglich gewesen. das heisst nicht, dass ich sie habe - aber vorher wäre ich nicht wirklich bereit gewesen. so langsam bin ich es - aber es kam noch nicht der richtige. ab und zu denke ich noch an meinen ex - an die schönen momente - und das gerne, OBWOHL es alles andere als schön endete. trotzdem war ich verliebt und wir hatten schöne zeiten - es ist schade, dass es so endete - und dass es nie eine aussprache gab - das vergisst man wohl nie richtig - aber ich habe ihm und mir verziehen für das, was passiert ist - und ich denke trotz allem im guten und auch gerne an unsere gemeinsame zeit zurück. er tut mir leid, weil er mir nicht mehr in die augen sehen kann, mich nicht mehr grüssen kann und auch mich verurteilt und mir die schuld zuschiebt. das hat mit unfähigkeit zu tun. ich habe meinen frieden dennoch gefunden, weil ich trotzdem im guten an ihn zurückdenke. ich kann heute damit umgehen. manche dinge passieren, obwohl keiner von beiden das so wollte.
es ist völlig in ordnung, noch lange an den oder die ex zu denken - das zeigt charakter und menschlichen wert.
 
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  • #28
das kann sehr unterschiedlich sein. Kommt darauf an, wer geht. Meine Ex-Ehefrau (23 Ehejahre) habe ich im Moment meines Auszuges emotional vergessen. Danach war ich 2 Jahre mit einer Frau zusammen. Die Lebensvorstellungen haben leider nicht gepasst. Die Trennung, ging von ihr aus, war vor vier Monaten. Und ich denke jede Sekunde an sie und es tut höllisch weh.
M,50 J.
 
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  • #29
Wie lange es dauert, kann man pauschal nicht beantwortet und ist von vielen Faktoren abhängig.

Manche verarbeiten eine Trennung innerhalb weniger Wochen, manchmal dauert es länger, weil man ggf. betrogen wurde bzw. ohne Erklärung zurückgelassen wurde. Man selbst ist aber auch ein stückweit für die Dauer der "Trauerzeit" bzw über das Grübeln selbst verantwortlich. Wenn das Schlimmste überstanden ist, sollte man anfangen, nach vorne zu schauen und wieder Zukunftspläne zu schmieden. Fatal ist es, sich total zu isolieren und sich immer wieder vergangene, schöne Situatioen vor Augen halten und dabei noch traurige Lieder anzuhören oder gar wieder Kontakt aufzunehmen, das verzögert wohl die Loslösung.

Wenn man sich wieder neu verlieben kann, denkt man wohl nicht mehr täglich an den Ex und falls ja, dann nur noch schmerzfrei.

w
 
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  • #30
Meine Beziehung zu der Frau die mir nach zwei Jahren immer noch im Kopf rumschwirrt hielt ganze 3Monate an... Sie hat mich belogen und betrogen. Ist mit ihrem Nachbarn durchgebrannt während unserer Beziehung. Ich denke noch oft an sie, jeden Tag. Natürlich macht es keinen Sinn, da ich mir auch denke, dass ich was besseres verdient habe. Jedoch war die Anfangszeit so wunderschön, dass ich oft daran zurückdenke. Irgendwo ist da auch tiefer Hass, denn wie hier schon erwähnt wurde, ist das Grundvertrauen ziemlich gestört und muss sich hart erarbeitet werden, bevor ich jemanden wieder richtig vertrauen kann, da ich einfach zu sehr verletzt worden bin.

Ich hoffe und wünsche mir nur, ziemlich bald die richtige zu finden, damit ich zur ruhe komme und mit dem alten Thema ein für alle mal abschließen kann... Die Einsamkeit in Bezug auf "Single" zu sein, macht es nicht grad leichter.
 
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