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  • #1

wie lange dauert es um nach der trennung wieder normal miteinander umzugehen?

ich hätte da mal eine frage. Wie lange hat es bei euch gedauert bis ihr ´wieder halbwegs normal mit eure/r/m Ex umgehen konntet? Bei mir ist das jetzt knapp ein Jahr her und ich krieg das immer noch nicht so ganz geregelt. Das ganze hat mich sehr verletzt und gekränkt. Sie hatte zu der Zeit schon einen Neuen und ich vermeide wenn es geht bis heute die beiden zusammen zu sehen. Jetzt steht wieder eine Veranstaltung an wo wir uns sehen werden, ich werde schon wegen der kinder hingehen aber dann auch relativ schnell wieder verschwinden. Bei unserem letzten Telefonat hat sie mich deswegen ausgelacht, weil sie es albern findet das ich mich so anstelle.
 
  • #2
Lass dich von deiner Ex nicht verunsichern! Es ist völlig normal, dass du durch ihr Verhalten gekränkt bist, wenn sie damals einen warmen Wechsel vollzogen hat. Und verständlich ist auch, dass du das Gesicht verziehst, wenn du die beiden zusammen siehst.

Ich rate dir: Vermeide auf jeden Fall den Kontakt zu dieser Frau, soweit es möglich ist. Beschränke die Kommunikation auf das Wesentliche und bespreche keine allzu persönlichen Dinge mit ihr. Versuche ihr auch bei der Kindübergabe aus dem Weg zu gehen.

Eine Antwort auf deine Ausgangsfrage ist für dein Problem nicht zielführend. Du scheinst davon auszugehen, dass man nur eine bestimmte Zeit verstreichen zu lassen braucht, um alle Trennungsschmerzen zu beseitigen. Das funktioniert aber so nicht. Man muss aktiv Distanz aufbauen, damit die psychologischen Schäden ausheilen können. Irgendwann ist es dann vorbei und dann weißt du im Nachhinein, wie lange es gedauert hat. Viel Glück bei deinen Bemühungen!
 
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  • #3
w,46,

nach 1,5 Jahren kann ich es auch noch nicht.... leider - im Gegenteil, wird sogar sporadisch schlimmer. Und in unserem Fall habe ich die Beziehung bereits Jahre vorher beendet, aber auch, weil er sehr viel Mist gebaut hat - also mein Vertrauen mißbraucht.
 
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  • #4
Da gibt es keine allgemein gültigen Verhaltensmuster. Es ist völlig normal so zu denken.
Klar, dass Deine Ex das anders sieht. Sie ist schließlich wieder in festen Händen und sicher mit Eurer Geschichte durch.
Ich vermeide es auch meinen Ex-Mann mit seiner jetzigen Lebensgefährtin zusammen (dabei habe ich mich getrennt) zu sehen. Dese Frau gabe es zu dieser Zeit noch nicht. Wir haben es so geregelt, dass jeder zu den Veranstaltungen die man nicht vermeiden kann, alleine kommt.
Mache es wie bisher gehe eben hin und haue bald wieder ab, wenn Deine Ex unbedingt mit ihrer neuen Eroberung dort glänzen will.
Es gibt sicher wie überall auch hier Paare die das cool sehen und sogar zu Viert Friede-Freude-Eierkuchen machen. Das bist aber nicht Du, deshalb mache Dir darüber keine Gedanken. Die Zeit heilt Wunden.
 
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  • #5
In einem Punkt gebe ich #1 recht. Eine Antwort wird für dich nicht zielführend sein. Zuviele Faktoren spielen mit.

Meine Trennung wird dies unterstreichen. Sie wurde nicht im Streit, sondern im gegenseitigen Einvernehmen beendet. Weder Streit, noch eine neue Partnerschaft beeinflusste die Trennung. Mit gesundem Verstand und im Hinblick auf die Zukunft unserer gemeinsamen Kinder führten wir schon am nächsten Tag das erste konstruktives Gespräch über Erziehungsaufgaben und -lösungen, Verantwortungsbereiche, Regeln ...

m45
 
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  • #6
Ich habe vor 11 Jahren meinen Mann verlassen und habe immer noch Schwierigkeiten wenn ich ihn sehe. Jetzt steht wieder eine Feier der Kinder an und mir graust davor.
 
  • #7
Ich glaube, das hängt davon ab, wie die Trennung war. Gingen die Partner erwachsen miteinander um, oder gab es viel Streß, Tränen etc.

Auch meine ich, dass es immer leichter für den Part ist, der die Trennung forciert hat. Es gibt selten nur einen, der/die diese Trennung verursacht hat; trotzdem bleibt für den Verlassenen im Unterbewußtsein wahrscheinlich das Gefühl der Niederlage/des Versagens haften.

Meine Scheidung liegt jetzt schon 30 Jahre zurück. Alles ist gut, keine Schmerzen oder Groll mehr. Es ist wirklich schon einfach zu lange her.

Trotzdem vermeiden wir beide es möglichst, uns zu begegnen. Das ist auch nur notwendig, wenn bei unseren Kindern (m42, w43) und Enkeln ein Ereignis ansteht, an dem Eltern bzw. Großeltern normaler Weise anwesend sind. Da wir beide unseren Kindern und Enkeln nicht weh tun möchten, sind wir dann auch gemeinsam dort (z. B. Verlobung, Hochzeit, Schulanfang o.ä.).

Keiner von uns ist z. Zt. wieder fest liiert oder verheiratet, unsere Gespräche sind wirklich Konversation, die man mit jedem fremden Gast auch führen würde. Nichts was uns persönlich betrifft.

Aber anschließend, da bin ich jedes Mal total abgekämpft und erleichtert, dass es vorbei ist. Ich brauche dann immer 1 bis 2 Tage, bis ich wieder ganz entspannt bin. Wie es meinem Ex geht, weiß ich nicht.

Die Kinder merken es angeblich nicht; sie bewundern es immer, wie normal wir miteinander umgehen. (Unsere Trennung war sehr häßlich, harter Psychokampf und ging von meinem Mann aus; eine andere Frau hatte nichts damit zu tun.)

Es ist wohl bei allen Paaren verschieden. Ich denke, eine Trennung ist immer zu verarbeiten - mal schneller, mal langsamer, aber ein sog. 'normaler' Umgang bleibt heikel und erfordert viel Fingerspitzengefühl, Disziplin und nicht zuletzt auch Akzeptanz der Gegebenheiten.

Mir z. B. graust es dieses Jahr vor Weihnachten. Ich gehe im August in Rente und kann also dieses Jahr das erste Mal nicht vorschieben, ich müßte mich erholen und zwischen den Jahren arbeiten... ich bastele heute schon an einer Ausrede, die 500 km zu meinen Kindern nicht fahren zu müssen...bisher erfolglos...

Trotzdem ist der abgenutzte Spruch mit der Zeit wahr. Er wird auch dir, FS, helfen.

Ich wünsche dir, dass es nicht zu lange dauert. Alles Gute.

w62
 
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  • #8
Ist das nicht schade, was aus manchen anfangs himmelhochjauchzenden Beziehungen so wird?

Ich mag mich schon gar nicht mehr einlassen!
 
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  • #9
Wie lange der Trennungsschmerz andauert? Da gibt es sicher keine festen Regeln, es kommt auch ein wenig darauf an, wie lange ihr zusammen gewesen seid.

Meine erste Trennung (nach 11 Jahren, mit Kind) benötigte ganze 5 Jahre, bis ich unbefangen a) eine neue Beziehung ins Auge fassen konnte und b) meinem früheren Mann unbefangen gegenüber treten konnte. Obwohl ich diejenige war, die die Trennung angestrebt hatte. Schwierig ist es, glaube ich, immer, wenn Kinder im Spiel sind.

Meine zweite Trennung (nach 20 Jahren, keine Kinder) ist jetzt, 4 weitere Jahre später, überwunden. Inzwischen begegnen wir uns freundschaftlich und sprechen immer wieder ohne Groll über die gemeinsam verbrachten Jahre. Auch hier war ich die sich Trennende.

Neue Partner spielten bei keiner Trennung eine Rolle.

1 Jahr nach der Trennung? Keine lange Zeit, finde ich ... Hab' Geduld! w
 
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  • #10
wenn es besonders schmerzvoll ist, dann brauchen die meisten Menschen etwa 5 Jahre. Dies galt nicht nur für mich, sondern ich lese dies immer wieder. Sehr viele Faktoren spielen dabei eine Rolle, die Wohnsituation, die finanzielle Erholung, die psychische Erholung und der ungeübte Umgang mit dem Motor der Leidenschaft für neue Partner. Der läuft auf jeden Fall in den ersten zwei Jahren in einem "Fluchtfahrzeug" und das sollte vermieden werden. Solange Du Dein Selbstwertgefühl in der Konkurrenz zum/zur Ex siehst, solange Du im Verlauf des Lebens kleine eventuelle Schicksalsschläge der "feindlichen Seite" als Grund dafür ansiehst, dass Dein ursprünglicher Lebensplan der bessere war, solange Du einen imaginären Lottogewinn von ihr als eine zum Himmel schreiende Ungerechtigkeit empfindest, solange bist Du nicht raus aus der Sache!
 
  • #11
@FS und @1-Thomas HH:

Sicherlich ist es richtig sich viel mehr Zeit zu geben und vor allem auf Distanz zu gehen.
Dann kann man irgendwann auch wieder glücklich werden, sicherlich auch mit einem neuen Partner.
Ich persönlich bin allerdings nicht davon überzeugt, daß der Schmerz und die Trauer irgendwann völlig verschwunden sind.
Wenn es eine große Liebe war, dann wird es in einem melancholischen Moment, bei einem plötzlichen Gedanken, bei einem zufälligen Kontakt oder einer Erinnerung immer noch einen "Stich" im Herzen geben. Und das bleibt.Vielleicht auch ein Leben lang.
 
  • #12
Der Trennungsschmerz wird vor allem nicht wirklich von alleine weniger, jedenfalls nicht, wenn es im letzten 1,5 Jahren nicht geklappt hat. Durch die KInder gibt es immer Berührungspunkte und wenn du noch so empfindest, ist eine neue Beziehung fast aussichtslos, daher würde ich ja eine Beratung und psychologische Betruung empfehlen, damit du über die Beziehung hinweg kommst und alles verarbeiten kannst. Dann ist der Weg frei für neues. Alleine schaffst du es scheinbar nicht.
 
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  • #13
@11-Susanne HH:

Nein, das glaube ich nicht, daß eine psychologische Betreuung/Therapie dabei helfen könnte den Trennungsschmerz zu mindern oder gar aufzulösen.
Das kann man machen, wenn man über den Verlust eines geliebten Menschen, welcher verstorben ist, nicht hinweg kommt.
Bei jemandem, der noch lebt , und den man dann wiedersieht, ist er plötzlich wieder da: der alte Schmerz, die Sehnsucht...
In einer Therapie könnte man allerdings lernen, mit diesen Gefühlen zu leben, sie zu lassen, aber ihnen nicht so viel Aufmerksamkeit zu schenken , erkennen : Ich und mein Leben sind mehr als dieses Gefühl.
 
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  • #14
Der FS musste schlimmes erleiden - und daher ist es verständlich, dass er damit nicht klar kommt.

@11+12 - doch, eine Therapie kann helfen, sich selbst besser zu verstehen und so zu lernen, gelassener/besser mit der Situation um zugehen. Ein Bekannter hat genau nach ähnlichen Erlebnissen wie der FS eine Therapie gemacht. Er hat für sich seinen Frieden gefunden, auch weil er schon länger eine ehrliche und "anständige" Partnerin an seiner Seite weiß, die ihn unterstützt und einfach liebt. Doch leider ist ein freundschaftliches Auskommen nun von Seiten der Ex nicht mehr möglich. Schade, es belastet auch den Umgang mit den Kindern.

Wenn die Trennung grundsätzlich ehrlich und offen sowie "freundschaftlich" verläuft, ist ein normales, erwachsenes Miteinander kein Thema und kann ziemlich bald erfolgen. Doch dazu müssen beide emotional wie intellektuell willens und in der Lage sein! Und genau an diesem Kindergarten-Schubladendenken scheitert es oft, sollte man meinen, es wären erwachsene, gebildete Menschen...
 
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  • #15
@13
wieviele Trennungen verlaufen " freundschaftlich"?
Ich denke nicht sehr viele. Denn wenn es zwischen 2 Menschen ein gutes, freundschaftliches Verstehen gibt und Leidenschaft, wird sich ein Paar nicht trennen.
Wenn die Leidenschaft weg ist und Freundschaft bleibt, kann es einfach sein. Hab ich selbst nach 9 Jahren Beziehung erlebt.
Eine körperliche Nähe wünschte ich nicht mehr und deshalb war ich für freundschaftlichen Kontakt offen.
Doch wenn andere Gründe für die Trennung sprechen, ist es eben nicht so leicht " erwachsen" zu sein.
Wenn man sich gegen alle Vernunft einfach nur wünscht, den anderen nur noch einmal zu berühren, oder wenn man so schlecht behandelt wurde, dass es ein Verzeihen schwer macht..

Meinem letzten Ex hab ich nach 3 Jahren verziehen, doch bin ich menschlich so enttäuscht von ihm, dass ich ihn trotzdem nicht mehr sehen will. Denn auch in einer Freundschaft sind Vertrauen und Ehrlichkeit wichtig.
 
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  • #16
37-jährige Frau: Ich glaube, es ist wichtig, verzeihen zu können. Damit meine ich nicht ein großherziges "ach was soll's, lass uns Freunde bleiben", sondern das Abklingen von Wut, Haß, Enttäuschung. Fremdgehen passiert normalerweise nicht nur von einer Seite, vielmehr ist die Partnerschaft schon vorher in Schieflage geraten. Man kümmert sich zuwenig um einander, man redet nicht darüber - oder wird nicht verstanden... Erst wenn man den eigenen Beitrag zum Scheitern der Partnerschaft erkennt, kann auch der Heilprozeß stattfinden. Und dann geht es meistens eher schnell. Die negativen Gefühle werden weniger, und eine gesunde Distanz baut sich auf. Ich hab das auch schon zweimal mitgemacht, und mit dem Vater meines Kindes kann ich sogar Kaffee trinken und ein viertel Stündchen entspannt ratschen, bevor er mit dem Kleinen übers WE wegfährt.
Ich will die Frauen nicht verteidigen, nur mal aus meinem Erfahrungsschatz sprechen: Ich war einige Jahre lang Lehrerin für orientalischen Tanz, und hatte reine Frauengruppen. Nach dem Unterricht entwickelten sich oft intensive Gespräche und die Themen drehten sich meist um Liebe, Partnerschaft und Sex. Es hatten einige Frauen Affären. Aber bis auf eine einzige waren alle unglücklich in festgefahrenen Beziehungen. Und auch Trennungen hatte ich schon "tänzerisch begleitet". Es trennen sich meist die Frauen, und die hatten mit der Partnerschaft schon innerlich abgeschlossen. Deshalb fällt es den Frauen meistens leichter, mit dem Ex normal umzugehen. Für sie ist die neugewonnene Freiheit eine Erleichterung. Der Mann hingegen fällt oft aus allen Wolken. Für ihn ist die Trennung überraschend, und ein Verlust. Schon allein aus dieser Gefühlslage heraus ist es viel schwieriger zu verzeihen.
Nicht so häufig ist der Fall, dass der Mann sich -für die Frau überraschend- trennt. Die Katastrophe ist für die Frau dann genauso schlimm und sie kämpft auch mit Wut und Enttäuschung, verletzter Stolz und Eitelkeit usw. Ich kenne Frauen, die stehen noch Jahre später in ihrer Gefühlswelt so da, als ob ihr Mann gerade vor 14 Tagen ausgezogen ist. Leider verpassen sie soviel Schönes, Chancen und neue Wege. Und außerdem kriegen sie Kummer-Falten ;))
Also, Kopf hoch. Und überleg mal, warum sie fliegend gewechselt hat (fremdgegangen ist?), und was alles zuvor gelaufen ist. Nächstes Mal kannst du die Anzeichen besser deuten u n d dann auch was tun. Erkennen ist erst der erste Schritt. Den zweiten vergessen die Männer oft.!!!
Alles Gute
 
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  • #17
FS Danke für die vielen antworten # 15 beschreibt das doch sehr treffend und dazu möchte ich auch was sagen. Ich bin mir über meinen anteil an der Sache durchaus bewusst. In der hauptsache war es nach aussagen meiner ex das ich viele private sachen einfach vergessen habe, termine der Kinder usw. aus ihrer sicht war das gleichgültigkeit ihr und der Famielie gegenüber, was ich zu einem gewissen Grad auch verstehen kann. Andererseits ist es so das ich Selbstständig bin und der alleinverdiener war und das geschäft zu der Zeit auch schlecht lief. Ich war also mit dem Kopf leider nicht so bei der Sache sondern zuviel damit beschäftigt das Familieneinkommen irgendwie sicherzustellen, so das ich die Zeichen bestenfalls als andeutung wahrgenommen habe. Ihren jetztigen Partner kenne ich schon länger er war auch zu der Zeit viel mit uns unterwegs und ich habe durchaus gemerkt das da was nicht ganz normal ist und habe es auch angesprochen. Mir wurde aber immer von ihr versichert das da nichts wäre nur freundschaft und das, daß für sie nie in frage käme schon wegen des altersunterschieds(er ist über 20 jahre jünger als sie) es wurde mir vorgeworfen kein vertrauen zu haben. Eines tages wurde ich durch eine nichtgelöscht e-mail die ich zufällig entdeckt habe vor volendete Tatsachen gestellt. Ich denke da liegt mein Hauptproblem das ich nicht die Chance hatte um die Ehe zu kämpfen.
 
  • #18
Antwort: zwischen 7 Minuten und einer Ewigkeit. Abhängig von den Beteiligten..
 
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  • #19
@FS und #16:
bin #15, und die leidige Geschichte mit dem selbständig sein und die schlechte Zeit durchstehen, kenne ich nur allzu gut. Ich und mein Ex sind beide selbständig, und das kostet Kraft, Zeit und Nerven. Trotzdem ist das zu schaffen, wenn beide zusammenhalten. Es ist immer sehr schwierig, wenn das Arbeitsleben und Familienleben zu strikt getrennt wird. Jeder lebt in seiner eigenen Welt, und der Partner hat keinen Anteil daran. Das entfremdet und trennt das Alltagsleben.
Vielleicht hilft das Sprichwort "geteilte Sorgen sind halbe Sorgen?" Viele Partner sind bereit, Mühen und Entbehrungen auf sich zu nehmen, wenn sie um die Notwendigkeit wissen. Dann kann es sogar sein, dass du um 21 Uhr todmüde nach Hause kommst und sie sagt nicht: "den Elternsprechtag hast du verpaßt!", sondern "komm, ich massier dich ein bischen".
Das Lügen und Betrügen deiner Ex ist natürlich durch nichts zu entschuldigen, zumal du ja schon den Braten gerochen hast. Spätestens dann hätte sie aufdecken können und auch müssen.
Der Kampf um die Ehe hat aus ihrer Sicht schon früher stattgefunden. Die Gespräche, die ihr geführt habt, wegen Gleichgültigkeit der Familie gegenüber, Vergessen privater Sachen usw... , das war ihr Versuch, zu retten. Hast Du ihr klar gemacht, warum du nicht bei der Sache warst, wie ernst es um die Firma ist? Wenn ja, und sie reagiert trotzdem mit diesem Betrug, dann war sie es nicht wert. Zu egoistisch veranlagt oder erzogen, behaupte ich einfach mal. Wenn nein, hast du ihr die Chance genommen, dich zu verstehen und mit dir an einem Strang zu ziehen. Und wenn sie nichts anderes hätte tun können, als selbst zum Elternsprechtag zu gehen, und dich abends zu massieren. Auch das ist ein wertvoller Beitrag.
 
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