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  • #1

Wie lange schon Single - legitime Frage?

Ist die Frage "Wie lange bist du schon single?" tabu? Ist sie überhaupt relevant?

Was haltet ihr von einer Person (eures bevorzugten Geschlechts), die seit zwei Monaten / einem Jahr / fünf Jahren Single ist? Würdet ihr eine solche Person kennen lernen wollen?

m/32
 
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  • #2
Sehr "frisch gebackene" Singles haben ggf. den Makel, noch nicht losgelassen zu haben. Ich bin schon an solche geraten - und war auch selbst schon so. Wer extrem lange allein war, hat ggf. Hinderungsgründe oder Wesensmerkmale, die das begünstigen.

Ob ich "eine solche Person" kennen lernen wollte, hängt stark vom Einzelfall ab und ist, mit Verlaub, auch die völlig falsche Frage. Die viel wichtigere wäre: Wie will man herausfinden, ob eine Person gefällt und "es wert ist", wenn man wegen Vorurteilen ein Kennenlernen blockiert?
 
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  • #3
Ganz unwichtig ist diese Frage nicht - wenn eine Person erst ein paar Wochen oder ein paar Monate Single ist nach einer langen Beziehung kommt der Verdacht auf, dass die Beziehung noch nicht verarbeitet wurde, sagt mir meine Erfahrung.

w
 
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  • #4
Die Frage ist legitim.
Nur in einer Beziehung kann man lernen, wie man miteinander umgehen sollte.
Wenn jemand 10 Jahre Single ist, dann ist meiner Meinung nach der Zug abgefahren.
Das sehe ich wie bei vielen Langzeitarbeitslosen.
 
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  • #5
Die Frage ist absolut legitim. Für mich ist auch die Frage nach dem Trennungsgrund legitim. Man kann zu kurz oder auch zu lange Single sein - beides keine absoluten Aussagen, aber doch Tendenzen. Wenn jemand seit zwei Monaten getrennt ist, will ich definitiv wissen warum. Wenn sich ein noch frisches Drama offenbart, dann muss ich es mir nicht antun. Bei fünf Jahren würde ich fragen, was der andere glaubt, woran das liegt.

w27
 
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  • #6
Ich kann die Frage verstehen, schließlich lebt man als Dauersingle anders als als Paar und muss einiges erst wieder trainieren, sich absprechen zum Beispiel. Aber manche Singles sind realistischer was Beziehungen angeht, was funktioniert und was nicht, jedenfalls leite ich das aus dem Verhalten meiner verheirateten Freundinnen ab, die oft träumen und nichts tun.
Also tabu ist die Frage für mich nicht, jeder möchte wissen worauf er sich einlässt, ich weiss dann besser wo der andere steht. Ansonsten zählt der Mensch.
 
  • #7
Nein, diese Frage ist keineswegs tabu sondern wichtig.

Wieso? Weil es einfach seine Zeit braucht bis man eine Trennung verarbeitet hat und im Kopf wieder frei ist für was neues. Wie lange das ist ist in der Tat verschieden- ich hatte ein kennenlernen nicht davon abhängig gemacht, aber bei sehr kurzer Trennungszeit ziemlich genau hingeschaut. Wobei 2 Monate schon extrem kurz sind. Da müssten schon sehr besondere Umstände vorliegen damit jemand danach wieder Beziehungsfähig ist.
 
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  • #8
Ich finde das sehr wichtig.

Zu frisch: noch nicht verarbeitet,
zu lange her: bindungsunfähig oder sonstwie gestört.
Optimal: ein Jahr oder so, mindestens 6 Monate, höchstens 3 Jahre.

Aber, das sind Klischees, meine Vorurteile.
Ich selbst bin seit 13 Jahren Single, das törnt jeden Mann total ab. Wie würdest Du das finden ?
Ich lüge, wenn ich gefragt werde und sage 'so etwa ein Jahr'. Irgendwann, wenn es mal richtig ernst und fest wird, muß ich die Karten dann natürlich auf den Tisch legen. Mal sehen, wie ich dann elegant wieder aus dieser Lüge rauskomme. Ich hoffe, daß der Mann bis dahin mich so gut kennt, daß er weiß, daß ich nicht gestört bin...
 
  • #9
kommt drauf an, warum sie Single ist, und wie sehr sie Single ist... es gibt ja durchaus auch Damen, die zwar keinen Freund haben, aber dennoch zwei bis drei eher regelmäßige "Partner"...
 
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  • #10
Da ich seit fast 11 Jahren Single bin, gefällt mir die Frage natürlich überhaupt nicht. Aber auch, wenn ich erst seit einem Jahr allein wäre, würde ich diese Frage als Abchecken empfinden, und der Datingpartner wäre mir gleich um einiges weniger sympathisch.

Ich selber bin bisher nie auf die Idee gekommen, einem Mann eine solche Frage zu stellen. Aber mir wurde sie schon einige Male gestellt, und das hat dem Gespräch keine schöne Note gegeben, denn ich habe mich gefragt, was der Mann mit einer solchen Frage bezwecken will und welche Schlussfolgerung er aus meiner Antwort ziehen will. Kein schönes Gefühl, weil in so einem Moment die Raumtemperatur um einiges abzusinken scheint.

Daher finde ich die Frage von #1 sehr gut: Will man wegen Vorurteilen ein Kennenlernen blockieren?
 
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  • #11
@ #3: Ich durfte als Psychologsicher Psychotherapeut bei meinen Patienten ganz andere Erfahrungen machen. Weder Dauersingles, noch Langzeitarbeitslose gebe ich auf. Ich habe mit dieser Haltung regelmäßig Erfolg.
 
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  • #12
@10 du bist ja witzig;)

Du hast Erfolg- als Psychotherapeut mit deiner Haltung, sie nicht aufzugeben! Aber haben denn deine Clienten beider Kategorien auch Erfolg? Oder leiden sie an den sexy Vorurteilen?
 
  • #13
Die Frage ist legitim und eine der WICHTIGSTEN FRAGEN überhaupt. Ich stelle sie immer ganz früh und checke sie dann später im Rahmen der Plausibilisierung im Live-Gespräch noch gegen.

Niemand sollte unmittelbar nach der Trennung schon wieder suchen -- das ist sowohl für einen selbst unproduktiv als auch für die potentiellen Kandidaten unfair. Man muss einfach erst die vorige Beziehung und die Trennung verarbeitet haben.

+ zwei Monate Single: ich wäre extrem vorsichtig, wahrscheinlich würde ich abspringen, eventuell bei großer Zuneigung versuchen, das ganze allmählicher angehen zu lassen und genau zu prüfen, wie es um die Seelenlage steht.

+ alles über sechs Monate: Bezüglich Trennungszeit absolut in Ordnung; nichtsdestotrotz achtet man natürlich auf Vorschäden und Altlasten

+ fünf Jahre: kein Problem. Das hat noch in meiner Erfahrung nie geschadet; sind eher die besseren
 
  • #14
Ich finde die Frage legitim, für mich ist sie aber irrelevant. Ich glaube, wenn ich danach gefragt habe, dann nur aus Verlegenheit, weil es sonst keinen Gesprächsstoff gab.
 
  • #15
Ich bin seit Herbst 2009 nach langer Partnerschaft Single.

Mindestens 2x habe ich Angebote von Frauen zurückgewiesen, dessen Angebote für eine Beziehung schon ziemlich eindeutig waren, da ich mit diesem Druck nicht umgehen konnte. Wie ich schon einmal hier unter Outing schrieb, so kann ich mich während der Partnersuche schwer mit mehreren Frauen gleichzeitig einlassen. Es ist mir praktisch unmöglich, parallele Kontakte einzugehen.

Ich habe mich einseitig verliebt. Es war eine schwierige, traurige, aber auch sehr schöne Zeit mit vielen Erfahrungen. Ich will sie nicht missen. Währenddessen ruhte meine Partnersuche.

Es sind nun schon fast 1 3/4 Jahre. Zwar hatte ich in dieser Zeit sexuelle Kontakte, wenige aber dennoch. Kontakte, die durchaus sehr schön waren, aber es nicht das wonach ich mich sehne.

Ich will den Menschen dahinter kennenlernen, auch wenn es mir manchmal schwer fällt und es nicht so ausgeht, wie ich es mir erhoffe. Es kostet kostbare Lebenszeit, aber ich brauche das und es bringt mir mehr als es kostet.

Sehr enttäuscht habe ich wohl einige Frauen, die mit mir in Kontakt treten wollten. Eine davon hat mir sehr über einen Trennungsschmerz hinweggeholfen, da ich mich natürlich hier zu früh angemeldet habe. Natürlich war das für ein Kennenlernen äußerst kontraproduktiv. Sie war wunderschön im Aussehen als auch im Geiste. Eine andere Frau war 3 Jahre alleine. Ich war mit dem Herzen nicht frei, weil ich in dieser einseitigen Geschichte steckte. Einer anderen Frau, die schon ein Doppelzimmer bestellt hatte, sagte ich auch deswegen ab. Alle drei waren mir äußerst sympathisch und schätzte ich sehr. Es tat mir sehr leid, aber auch ich mache Fehler. Die Eine würde bestimmt und prägnant, aber lieb sagen: "R., es war kein Fehler! Du hast das getan was Du fühltest und ich wäre nicht bei Dir gewesen, wenn ich es nicht gewollt hätte." Natürlich war es kein Fehler. Ich bin ein Mensch, der tief fühlt und brauche meine Zeit, um vieles zu verarbeiten. Zeit, die ich mir nehme, weil es mehr bringt als es kostet. Natürlich denke ich mir als Mann: "Kannst Du nicht ein wenig oberflächlicher sein, dann würde Dir eine super Frau nicht durch die Lappen gehen, Du Depp." Kaum war ich frei, lernte ich eine Elfe kennen. Nach einem kurzen und intensiven Briefwechsel schrieb sie, dass sie es unterschätzt hätte und mit dem Herzen noch nicht frei wäre. Sie schrieb: "Liebe funktioniert nur, wenn zwei in sich ruhende, gesunde Seelen sich treffen." Wie wahr.

Ich verbiege mich nicht, weil ich Single bin und war und bin froh, dass ich auf Menschen treffe, die das auch verstehen und ich verstehe sie - wie jene Elfe. Für manche sind wir wohl Deppen, aber wir finden uns gut. Nicht besser, nicht sehr gut, nicht schön oder schöner, sondern gut. Passt.

35,m
 
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  • #16
Ich kann verstehen, dass sie wichtig ist. Aber ich finde sie gefährlich, da man sich sofort ein Vorurteil bildet und der andere dann eigentlich keine Chancen mehr hat.
Ich stelle sie nicht.
 
  • #17
Ich erachte die Frage deshalb für angemessen (und wichtig), weil sie dazu dient, Warmwechsler/innen zu vermeiden. Wobei natürlich die Gefahr besteht, dass charakterlose Menschen (das sind m.E. Warmwechsler/innen per definitionem) dann sowieso lügen.

Eine Obergrenze anzusetzen und Menschen abzulehnen, die schon "zu lange" Single sind, finde ich stupid. Es muss jemand nicht bindungsunfähig sein, weil er/sie schon mehrere Jahre Single ist. Es kann zig Gründe dafür geben.
 
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  • #18
Die Frage ist zwar legitim, aber nur hilfreich, wenn sie ehrlich beantwortet wird, und schützt zudem auch nicht vor Menschen, denen Treue wenig bis gar nichts bedeutet. Wozu dann aber fragen?

Direkt nach der Treue zu fragen läuft zwar in punkto Wahrheit/Lüge auf dasselbe hinaus, schließt aber schon mal alle aus, die Singlesein mit Promiskuität gleichsetzen.

Wichtig, SEHR WICHTIG, ist vor allem eines: sollten sich irgendwelche Verdachtsmomente auftun, dann bitte darüber REDEN. Man ist treu, man lebt allein, und plötzlich kühlt das Verhältnis spürbar ab, weil der/die andere glaubt, getäuscht zu werden.

Hilfreich wäre z.B. ein Date in der Wohnung des anderen. Aber auch hier bitte keine vorschnellen Urteile fällen! Wer ein Doppelbett besitzt, muß nicht unbedingt mit einer zweiten Person zusammenleben. Typisch weibliche (bzw. bei Frauen männliche) Utensilien in irgendwelchen Schubladen können beim Abholen übersehen worden sein. Die Frage "lebst du hier alleine?" könnte hier viel zur Klärung beitragen - wenn sie denn gestellt würde.
 
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  • #19
das kann man so nicht sagen :
jemand , der offiziell 2 Monate solo ist kann heilfroh sein eine längst kaputte Beziehung endlich hinter sich bekommen zu haben : das geht manchmal langsamer als die Theoretiker hier sich das so vorstellen (evtl. nie ne Beziehung hatten?) : mit gemeinsamer Wohnung oder Kindern etc. etc.
Lange Single kann auch vieles heißen und viele Gründe haben : jemand mit tollen Chancen - der sich erstmal wieder ausgelebt hat ? Finden nicht die meisten eine "ideale" Beziehung erst nach Jahren ? Kann man/frau nach lange gelebter Freiheit doch wieder "ankommen" wollen ? Jemand hat sich lange zurückgezogen - ist von guten Freunden beraten und ins Leben "zurückgeschubst" worden?
Hängt Euch nicht an Einzel-Fragen zusehr auf :
macht Euch ein eignes Bild von dem (potentiellen) Partner - und seinen Wünschen !
Das kann Euch niemand letztlich abnehmen :
schon garnicht mit punktuellen Vor-Urteilen !
das nennt man also : Fähigkeit zum Er-Leben .....
 
M

Mooseba

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  • #20
Und wenn er / sie bis dato schon immer Single war?
 
  • #21
Hallo, also diese Frage ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Mit 23 zum Beispiel war ich mit einem gleichaltrigen zusammen, dessen erste Freundin ich war. Das ganze ging 1 1/2 Jahre, war eine prima Beziehung da er noch nicht vorbelastet war.

Ansonsten finde ich es ganz gut, wenn jemand schon ne ganze Weile Single ist, denn es gibt viele Menschen, die eben auf den absolut richtigen Partner warten und nicht auf jemanden mit dem sie sich gut verstehen, der gut aussieht und objektiv alles paßt. Sondern eben auch vom Gefühl her.

Ich bin nach einer langjährigen Beziehung, die ich verarbeitet habe nun über ein halbes Jahr Single, werde mich aber nur auf ne Beziehung einlassen, wenn es wirklich paßt. Zwischenzeitlich gab es einige die Interesse gehabt hätten, aber ich warte auf den Richtigen. Muß jemanden erstmal kennenlernen etc. bevor ich mich drauf einlasse.

Wenn es 5 Jahre dauert, bin ich eben 5 Jahre Single. Aber Kompromisse gehe ich da keine ein!

w/29
 
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  • #22
Für mich ist der Eindruck, den ich von der Dame habe, wesentlich wichtiger als irgendwelche Daten.

Ich würde weder aus kurzer noch aus langer Singlezeit irgendwelche negativen Schlussfolgerungen ziehen. Wenn die Betreffende ein Problem hat, wie eine nicht verarbeitete Beziehung, so merke ich das doch in einem späteren Gespräch.

Also, mir (m) ist das einfach egal.

Liebe #7, also das finde ich ja richtig süß! Für mich wäre das überhaupt kein Problem, ich würde daraus also nichts negatives folgern. Ich halte übrigens sowieso nicht viel davon, aus jedem Umstand und jeder Bemerkung irgendwelche Schlüsse ableiten zu wollen.

Mich törnt es nicht ab!

Mir müßtest Du also nichts erzählen, aber ich erinnere mich, dass ich in jungen Jahren, also so mit 28, 32, genauso gehandelt habe. Ich habe damals auch eine (Ex-) Freundin erfunden, weil mir das Alleinsein peinlich war.

Das muss es aber gar nicht, glaub´ mir!

Ich wünsche Dir viel Erfolg.
 
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  • #23
der Zeitraum, wie lange jemand Single war, sagt in erster Linie - wenn überhaupt - etwas über dessen Ansprüche aus.
Es gibt Leute, die nehmen den erstbesten, damit sie nicht allein sind.
Es gibt Leute, die sind wirklich merkwürdig und bekommen deshalb keinen - aber das merkt man auch, ohne diese Frage zu stellen.
Es gibt Leute, die schon länger in einer kaputten Beziehung waren - die haben das Ganze vielleicht schon nach 2 Monaten überwunden, weil der Schlussstrich nur das offizielle Ende war.
Es gibt Leute, - kann man auch immer wieder hier im Forum lesen - die trauern ihren Ex-Beziehungen noch Jahre nach. Auch legitim.
Außerdem heißt das noch lange nicht, dass derjenige ehrlich antwortet.
Wichtiger wäre die Frage, ob die vorherige Beziehung verarbeitet ist - auch hier: wer wird beim Date sagen "oh, gut dass Du fragst, jetzt wo ich darüber nachdenke: Nein, Du bist nur ein Lückenfüller"

Die Frage kann man sich also schenken, davon abgesehen, dass ich wildfremden Menschen (und die sind bei den ersten Dates noch fast fremd) nicht mein komplettes Privatleben offenlegen muss.

Mein letztes Date geht vermutlich auch davon aus, dass ich seit 2 Jahren Single bin. Stimmt nicht, seit 6 Monaten. Ich hatte (im Zusammenhang) erzählt, wie es kam, dass ich in diese Stadt gezogen bin (hing mit einer Trennung und Jobwechsel zusammen). Offenbar geht er davon aus, dass das meine letzte Beziehung war. Ich habe nicht erzählt, dass ich in der Zwischenzeit wieder einen Partner hatte. Und ganz ehrlich: Das geht ihn nichts an.
 
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  • #24
Ich bin w 45 und seit 15 Jahren Single, damit meine ich keine feste Partnerschaft.

Wenn mir jemand diese Frage stellt, lüge ich! Wenn ich sagen würde, ich bin schon 15 J. allein, dann würde doch jeder Mann sich zurückziehen.

In den 15 Jahren gab es bei mir Zeiten, da war ich froh keinen festen Partner zu haben und ich habe da auch nichts vermisst.
Es gab aber auch Zeiten, da habe ich nach einem festen Partner gesucht, habe dann irgendwann entnervt aufgegeben, weil ich keine Kraft mehr hatte mich darum zu kümmern.

Ich habe halt KEINEN abgekriegt, deshalb ich würde einem Mann da nie die Wahrheit sagen.
 
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  • #25
Ich bin 54 und seit fast 10 Jahren Single. Für bindungsunfähig halte ich mich dennoch nicht, denn ich habe insgesamt über 20 Jahre in 2 verschiedenen Ehen verbracht. Hatte das Pech, dass die Liebe immer einseitig war, zudem lief mir selten mal einer über den Weg, der auch nur halbwegs gepasst hätte. Würde mir mein Traummann plötzlich begegnen - den gibt es übrigens - und würde dieser mich wollen, wäre ich ganz schnell gebunden und sehr kompromissfähig.
 
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  • #26
Hey, #23, spricht hier mein alter ego ? Ich bin die #7. Ja, genau, wir haben keinen abgekriegt. So sieht's aus. Das ist peinlich, das sagt man nicht so locker.
Auch wenn es sicher einige wenige Männer gibt, die das nicht schlimm fänden. Ich will aber nicht, daß ein Mann irgendwas an mir nur nicht schlimm findet. Ich will nicht bemitleidet werden.
Ich bin auch kein Mauerblümchen oder so, sondern einigermaßen toll und hübsch. Ich will, daß ein Mann mich toll und hübsch findet.

Trotzdem vielen Dank dem Mann #21, lieb von dir !!!

Übrigens gibt es bei mir wirklich einen Grund für die lange ( 13 Jahre ) Enthaltsamkeit: Verarbeitung einer schlechten Beziehung nebst langen Hoffens auf Wiederbeleben derselben ( wie kann man nur so doof sein !? ) Seit zwei Jahren geht's mir wieder gut und jetzt habe ich auch wieder Lust auf Männer, Liebe, Sex...
Aber das erzähle ich unter gar keinen Umständen ! Naaa, lieber #21, das törnt jetzt doch ab, nicht ? :)))
 
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  • #27
@ 19 : ja .... wenn jemand - ab einem gewissen Alter - schon immer Single war - tja dann :
wird das wohl Gründe haben. Irgendwelche , die alle wohl ähnlich gesehen haben.
"Irgendwie nicht den/die Passende gefunden zu haben" - heißt also wohl eher : von allen als unpäßlich empfunden worden zu sein
 
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  • #28
Nein, liebe #7, #25, das törnt mich immer noch nicht ab. Ich wäre nach wie vor interessiert.

;-)

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Nein, #26, das sehe ich nicht so. Es kann übrigens auch einfach Schüchternheit gewesen sein.
 
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  • #29
mind. 6 Monate Single, vorher geht gar nichts.
 
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  • #30
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Langzeitsingles oft über sehr viel Eigenverantwortung und Reife verfügen, die richtig wohltuend sind . Auf der anderen Seite kenne ich viele Personen, die praktisch nicht ohne einen Partner existieren können, und schon nach 4 Wochen Trennung nicht wissen, was sie mit sich alleine anfangen können [= nicht attraktiv!!!].
 
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