• #1

Wie lange soll ich warten?

Ich habe mit meiner Frau 5 kleine Kinder zwischen 1 und 9 Jahren alt. Im Dezember kam ich nicht umhin, sie in eine Klinik zu bringen wegen schwerer Depressionen und Spannungszustände, die die mit Alkohol begann zu Dämpfen. Über Jahre war ich für sie da, habe sie zu ambulanten Behandlungen motiviert. Sie hat unglaublich gern kleine Kinder und ist ihnen das beste Mami. Unsere Beziehung war in vielen Bereichen sehr tiefgründig und einzigartig. Einige Streitpunkte, über die wir auch regelmäßig gesprochen haben, gab es auch - ich denke wie in fast jeder Ehe.
An Weihnachten durfte meine Frau zu uns nach Hause kommen. Da tönte sie an, dass ein Mann in der Klinik sie toll fände. Silvester war von Küssen die Rede, eine Woche später kam es zum vollen Programm, nachdem sie bei uns Zuhause war und getrunken hat und ich sie in die Klinik zurückbringen wollte. Dieser traurige Mann hat sie abgeholt, und sie hat bei ihm übernachtet.

Meine Frau spricht mit mir darüber. Sie mag auch mich noch, spricht auch da noch von Liebe. Sagt aber auch, dass ich gegen den anderen keine Chance hätte. In einer Woche kehrt sie in den Alltag zurück. Unsere Beziehung ist im Moment nicht. die Kinder wissen nicht warum. Nur ihre Eltern sind eingeweiht. Ich liebe sie und leide jeden Tag. Unser Lebensplan ist einfach hingeworfen, weg, an die Wand gefahren. Ich weiß nicht weiter, bin zu tiefst verletzt und fühle mich gedemütigt. Ich hoffe, dass sie zurückkommt. Dazu muss ich sie in die neue Beziehung lassen. Sie geht dieses WE zu ihm, ich betreue unsere 5 Kinder, das Haus also voll und fühle mich dabei einsam und im Stich gelassen. Auf der Arbeit habe ich bezahlten Urlaub genommen, so viel nur ging. Es war nicht einfach, die eigene Frau in eine Klinik zu bringen. Aber ich war motiviert, alles Zuhause zu machen, damit sie endlich gesund werden darf - und dann kommt eine solche Katastrophe über uns. Ich kann noch mit niemandem reden, sonst hat meine Frau einen schlechten Stand, wenn wir doch noch wieder zusammen kommen. Darauf hoffe ich so. Auch im Sinne unserer Kinder. Das Ohnmachtsgefühl ist einfach dermaßen schlimm, dass man nicht weiter will. Man rät zur Kontaktsperre, um seine Ex zurückzuerhalten. Das geht nicht, wir haben 5 kleine Kinder, da braucht es Kontakt. Wie lange soll ich warten? Wann wird sich zeigen, wie fest Ihre neue Beziehung ist?
 
  • #2
Lieber FS,
du bist in einer wirklich schwierigen Situation. Ich möchte dir meinen größten Respekt dafür aussprechen, dass du versuchst, Stabilität in dieses Chaos bei euch zu bringen.
Deine Frau ist erkrankt. Sie ist wahrscheinlich in Gefahr, so wie etliche Menschen mit schweren Depressionen, in eine Alkoholsucht abzugleiten. Auch sucht sie sich einen "Kick" von außen (Affäre), der mit ihrem psychischen Zustand in Verbindung steht. Deine Frau ist krank, FS, du kannst dich im Moment in keinster Weise auf sie verlassen.
Aus meiner Sicht würde ich dir dringend raten, eine Beratungsstelle aufzusuchen (z. B. ProFamilia). Dort bekommst du Tipps für Unterstützung in jeglicher Hinsicht - der Wunsch, deine Frau zu schützen, wird respektiert. Kein Amt oder die Krankenkasse werden von deinen Gesprächen dort erfahren.

Ohnmachtsgefühle, Trauer, Verletzung und dazu noch 5 Kinder plus Arbeit, du stehst unter maximalem Stress. Oberste Priorität sollten nun deine Gesundheit und Stabilität haben, deine Frau kannst du nicht retten. Sie wird mit Hilfe ihrer Psychologen einen Weg ins Leben finden müssen, ich bin mir aber sicher, dass auch du als Angehöriger bei der Klinik anfragen kannst, welche Beratung dort für betroffene Familienmitglieder/Partner angeboten wird.

Mit den Stichwörtern "vaeter" (diese Schreibweise) + "Beratung"/"Hilfe in Krisensituationen" wirst du Webseiten finden, auf denen Männer Vätern in Familienkrisen mit Rat zur Seite stehen.

Es ist oft hilfreich, sich an neutrale Berater zu wenden, anstatt alles alleine stemmen zu wollen. Versuche es wenigstens einmal.
Ich wünsche dir sehr, sehr viel Kraft und eine schrittweise Gesundung deiner Frau.
w
 
G

Gast

  • #3
Es tut mir echt leid für dich, was du gerade erlebst.

Warten würde ich auf keinen Fall, das bringt dir gar nichts.

Was würde deine Frau den machen, wenn du nicht auf die Kinder aufpassend würdest, dann kann sie ja nicht zu diesen Mann fahren und ausserdem glaube ich nicht, das diese Beziehung zu diesen Mann von Dauer ist.

Warum ich das glaube, weil ich denke solange er nur seinen Spaß haben kann ist alles ok, wenn er aber dann Verantwortung und Alltag mit fünf Kindern leben sollte bekommt er sicher kalte Füsse.

Ist irgendwie schon unglaublich, das du auf eure Kinder aupasst während sie zu ihren Freund fährt.
 
  • #4
Oh mein Gott, das ist ja nicht auszuhalten. Du bist ein tapferer anständiger Mann, der seiner Verantwortung gerecht wird.
Es ist mir schleierhaft, wie man (egal ob Mann oder Frau) fünf kleine Kinder für ein bisschen Gerammel allein lassen kann (...)
Nein, Du wirst nicht warten, bis sie sich herabgelassen hat, sich zu entscheiden. Du wirst nicht warten, bis sie geprüft hat, ob die neue Beziehung trägt. Für mich wäre die Frau erledigt.
Setze ihr eine Frist. Wenn sie bis dahin nicht wieder zuhause ist, wirst Du die Schlösser austauschen. Die Arbeit mit den Kindern hast Du so oder so - egal ob sie bei ihrem neuen Loser ist oder in der Klinik.
Gibt es irgendeine Art von innerfamiliärer Unterstützung für Dich? Frag mal beim Jugendamt an, ob man dir vorübergehend jemanden zur Seite stellen kann.
 
  • #5
Lieber FS, das alles tut mir sehr leid für dich, ich fühle mit dir, fühle dich gedrückt. Das was deine Frau da abzieht ist vollkommen verantwortungslos. Sie flüchtet sich in Alkohol und bandelt mit einem anderen Mann an, lässt dich und die kleinen Kinder alleine. Wo ist da ihre so tolle Mutterliebe? Meine ganze Hochachtung bekommst DU, du kümmerst dich um alles, sorgst dass es den Kindern gut geht.

Du hast nicht ewig Urlaub und musst bald wieder arbeiten gehen, deshalb ist es jetzt am Wichtigsten dass für die Kinder gesorgt wird. Deine Frau soll sich ordentlich und ohne Alkohol um ihre scheinbar so geliebten Kinder kümmern, das hat Vorrang vor allem. Ist sie dazu nicht fähig so schalte das Jugendamt ein oder schau dass du Hilfe in der Verwandtschaft oder Nachbarschaft findest. Mache deiner Frau unmissverständlich klar dass wenn sie sich nicht ordentlich um eure Kinder kümmert, du das Jugendamt einschaltest. Der neue Mann ist nur eine Flucht aus ihrem Alltag. Würde sie mit 5 Kids bei dem einziehen wäre der schnell weg. Wie lange du auf sie warten willst musst du entscheiden, aber rede mit ihr und versucht eine Lösung zu finden. Sei aber nicht zu weich, zeige auch Härte und Konsequenz. Ich selber habe nur 3 Kinder und ich liebe sie wirklich, denn niemals hätte ich meinen Kindern in so einer Form geschädigt, schon der Griff nach Alkohol mit so kleinen Kindern ist absolut verantwortungslos und lässt sich mit keiner Depression rechtfertigen.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft!!!!!!
Alles Gute!!!!!!
 
G

Gast

  • #6
Deine Frau ist Alkoholikerin und du solltest dich trennen und das alleinige Sorgerecht beantragen. Lass dich bei einer Beratungsstelle beraten und von einem Anwalt. Für die Kinder ist es sehr schädlich, eine suchtkranke Mutter zu haben. Sie darf die Kinder auf keinen Fall mehr alleine beaufsichtigen, solang sie nicht eine Therapie gemacht hat und eine Entwöhnung. Als Kind einer Alkoholikerin weiß ich wovon ich rede, auch wenn das jetzt alles hart klingt. Auch du brauchst Hilfe und ich rate dir, zu einer Angehörgengruppe zu gehen.
 
  • #7
Lieben Dank schon mal für Seite Antworten. - ich gehe anstelle einer Depression eher von einer emotional-instabilen Persönlichkeitsstörung aus - eher noch dramatischer ich weiß. Ihre Eltern wissen alles und helfen hüten - so sie es zulässt. Ich selber habe sofort nach Bekanntwerden ihrer Beziehung einen Therapeuten und den Hausarzt aufgesucht. Es wäre wohl alles einfacher, ich würde sie nicht so sehr lieben. Und den Kindern wünschte ich halt auch Mami und Papi, Die sich lieben. Es ist gerade sehr schwierig. Der Rat, härter zu werden ist berechtigt, die Umsetzung schwierig. Zudem will ich eigentlich nicht weitere Menschen einweihen, falls es wieder gut kommt, hätte sie arg Probleme. Und ich glaube auch nicht, dass ihre neue Beziehung hält - dieser - nennen wir ihn Typ - war zweimal verheiratet und hat selber aus jeder sehr 2 Kinder. Würde 2 Mal verlassen. Jammert ihr vor, dass er keine Familie kaputt machen wolle - dies geschieht aber gerade... Und wohlgemerkt, meine Frau hat ihm nicht vorgejammert unglücklich mit mir zu sein. Wir haben uns gestritten wie in den meisten Ehen - aber das Ganze in Frage zu stellen war nie Thema - sonst hätten wir uns nicht für 5 Kinder entschieden. Danke Euch für die mir entgegengebrachte Wertschätzung!!!
 
  • #8
Hallo miha,

habe sehr ähnliches mitgemacht, wenn vielleicht nicht ganz so heftig (habe nur 2 Kinder, Frau "nur" depressiv, keine Alkoholikerin). Habe auch ähnlich wie Du versucht, die Familie zusammenzuhalten. Aber der Reiz des Neuen und die vielleicht damit verbundene Hoffnung, dass sich etwas im Leben ändert, war zu stark.
Vielleicht ist es bei Dir jetzt ähnlich wie bei mir damals: Es ist manchmal ganz einfach auch die eigene Angst vor der Veränderung, weswegen man an der alten Beziehung festhält. Aber glaube mir, das ist nicht gut. Mir geht es jetzt viel besser, seitdem die Trennung da ist. Es fällt so unglaublich viel Stress ab, weil Du Dich einfach nicht mehr um Deine Frau kümmern musst. Das Leben geht dann nicht mehr an Dir vorbei. Ich denke mal, dass es sich bislang am meisten um sie gedreht hat, auch trotz der 5 Kinder? Lass sie gehen. Wie andere schon geschrieben haben, für die Betreuung der Kinder gibt es Mittel und Wege. Es wird Euch allen besser gehen!

Ich wünsche dir alles Gute!
 
  • #9
Es ist mir schleierhaft, wie man (egal ob Mann oder Frau) fünf kleine Kinder für ein bisschen Gerammel allein lassen kann (...)
Es ist nicht schleierhaft, warum sie das tut, sie ist krank - alkoholkrank. Daher ist auf sie momentan kein Verlass, sie ist durch den Alkohol definitiv nicht mehr "Herr(in)" über sich. Ratschläge von #1 sind super, du bist ein toller, verantwortungvoller Mann. Aber du kannst nicht alles alleine machen. Und bleibe in der Ruhe. Es ist nichts zu erzwingen. Wichtig sind deine Kinder. Rede dir nicht ein, du müsstest deine Frau schützen und dürftest daher nicht mit anderen über die Situation reden. Wenn überhaupt, schützst du sie am besten, wenn du stabil genug bist, die Situation durchzustehen, erst dann kannst du ihr auch helfen. Und dazu brauchst du Hilfe. Und die kannst du nur bekommen, wenn du über deine Situation sprichst. Denke an dich, dann kannst du für sie da sein. Aber sie muss den Weg gehen (Entzug, psychologische Beratung). Dass dann möglicherweise auch eine gemeinsame Beratung kommt, ist davon unabhängig. Deine Hilfe sollte sein: Sei da für sie und versorge deine Kinder. Vielleicht kannst du auf der Arbeit ein Modell finden mit vorübergehender Teilzeit oder Arbeit von Zuhause, wobei ihr das Geld mit Sicherheit braucht bei 5 Kindern. Versteife dich nicht darauf, dass sie bald zurück kommt, es wird ein langer Weg. Wichtig ist, dass sie den Grund für ihre Depressionen und die Alkoholkrankheit findet und einen Weg da raus. Wohin auch immer der führt.... Mir erscheint, dass der andere Mann nicht der Grund ist, aber ein Auslöser. Sie möchte aus ihrer Situation raus. Warum es dazu kam und wie eine Änderung stattfinden kann, da braucht ihr beide Hilfen. Alles, alles Gute!!!
 
G

Gast

  • #10
1) Warum scheitern so viele Ehen mit 5 Kindern ? Ab und an sah ich Frauen mit 5 Kindern im Netz .... einige hab ich getroffen, eine sagt "eine beziehung geht nicht mehr" und eine andere sagte ihre beiden jüngsten seien in Behandlung weil sie durch den Vater mißbraucht worden sein sollen - sie selber gehe nur noch in den Swingerclub, sie brauche das zur Entspannung

2) es gab hier auch mal einen Beitrag wo drinstand etwa "Warum scheitern so viele Beziehungen nach einer Reha" oder in etwa ...

3) fakt ist: Deine Frau hat es nicht gepackt, Du hast sie unterstützt, aber gepackt hat sie es am Ende trotzdem nicht. Das tötet die Liebe zwischen Euch.

4) Deswegen: Was macht Ihr anders wenn sie wieder daheim is ? Will sie das wieder ? So leben als Mutter von 5 Kindern ? Sie muß es irgendwie, ob sie will oder nicht. Der neue ist da eine Möglichkeit, zu fliehen. Sie sieht die Ursachen (Leben mit Dir - Kinder) sehr wohl.

Deswegen: Arbeite an den Ursachen. So hart es ist.
 
  • #11
Lieber Miha,

alle Achtung, was du leistest.
Seit vielen Jahren steckst du zurück für deine psychisch kranke Frau und kümmerst dich um sie, als wäre auch sie dein Kind.

Du lebst am Limit, ich kann verstehen, dass du mit dem Herzen an deiner kranken Frau hängst, aber versuche dich davon ein wenig zu distanzieren und frage dich: wie sollen deine Kinder die nächsten 5, 10, 15 Jahre etc. aufwachsen? Was ist das Minimum an Sicherheit, das du bieten möchtest?

Deine Kinder erleben seit Jahren eine gebrochene Frau mit Depressionen und Suchtproblem. Sie werden denken, es sei normal, so zu leben. Wenn du – als der liebende Vater, der du bist – mit deinem Selbstwert weiter runtergehst und jetzt auch noch auf sie "wartest", werden deine Kinder zusätzlich noch einen gebrochenen Mann mit Depressionen und Burn-Out erleben und sich das ebenfalls zum Vorbild nehmen. Das nennt man Co-Abhängigkeit. Dann haben sie "keine" Eltern mehr. Das möchtest du nicht.

Die Therapie kann noch viele Jahre mehr dauern. Das Kindeswohl ist gefährdet. Ich würde deine Frau daher für diese Zeit von den Kindern fernhalten, das Jugendamt kontaktieren und das alleinige Sorgerecht beantragen. Es kommt dir hart vor aber denk an deine Kinder. Nach erfolgreicher Therapie kann sie ihre Kinder ja wieder sehen. Das wäre evtl. eine Motivation für sie.

Ihre Eltern wissen Bescheid und können dir sicher unter die Arme greifen. Eurem restlichen Umfeld kannst du ja vorerst sagen, dass sie "nur" wegen Depressionen in der Klinik ist. Du wirst dann ggf. weitere Unterstützung von eurer Verwandtschaft/ Freunden erhalten, die dir und den Kleinen zu Gute kommen wird. Und darum geht es ja.

Du brauchst unbedingt jemanden zum reden, der sich mit Depression und Sucht auskennt. Zudem trägst du eine unglaubliche Last. Ich würde daher an deiner Stelle alle 1-2 Wochen eine Therapiestunde bei einem psychologischen Psychotherapeut nehmen. Er kennt sich mit den Thematiken aus und kann dich dazu vor der drohenden Co-Abhängigkeit bewahren.

Alle Achtung, was du leistest, verdient Respekt. Ich wünsche dir alles Gute, du wirst schon die richtige Entscheidung treffen.
 
  • #12
Scheinbar hat deine Frau vergessen, was für einen tollen Mann sie hat ;-).
Du kümmerst dich um die Kids und machst Dir Gedanken, dass sie noch eine Möglichkeit hat zurück zu kommen, ohne ihr Gesicht zu verlieren ...TOLL, du schmeißt nicht gleich die Flinte ins Korn, obwohl du massiv verletzt und gedemütigt wurdest, kämpfst um deine FAMILIE...

Solche MENSCHEN sind leider schon fast ausgestorben!!!
Ich würde Dir auch eine Beratungsstelle vorschlagen. Deine Frau ist krank und braucht Hilfe (DU natürlich auch!!).

Wenn man nicht einmal für seine eigene Familie bereit ist zu kämpfen, wofür dann???
Hole Dir Hilfe und entscheide DU für DICH...was andere denken ist völlig egal!!!
 
  • #13
Ledissa sagt es, jede Frau würde sich einen so tollen und fürsorglichen Mann wie dich wünschen. Ich weiß was 3 Kinder für eine Arbeit bedeuten, wie stemmst du das mit 5en? Suche dir bitte so viel Hilfe von außen wie möglich.

Und denke immer daran, du bist ein wertvoller und richtig toller Mann, lasse dich nicht schlecht behandeln in Form von :"gegen den anderen Mann hast du keine Chance." Von wegen!!
 
G

Gast

  • #14
Hallo FS
Es tut mir leid aber es ist total typisch für jemanden, der in REHA geht, gerade bei Abhängigen.
In der REHA wird nur darüber geredet, dass man die Sucht nur selbst bekämpfen kann indem man sich um sich selbst kümmert.
Es wird der pure Egoismus gefördert und man bekommt Zuhörer, die einen ernst nehmen - was in der Familie nicht mehr der Fall ist wenn man jahrelang als Alkoholiker alle terrorisiert, Versprechen nicht einhält, die Existenz befördert, aggressiv wird ....
Und plötzlich ist alles toll und dann kommt noch jemand, der auch toll ist und man sieht das Leben rosarot -also wird sich drauf gestürzt, Selbstreflektion und die Schuld bei sich selber suchen, wird vermieden.
Ich weiss es, ich habe es mehrmals in der Familie und bei Freunden beobachtet.
Mutter-Kind oder so etwas ja, aber jemand, der wegen Sucht in REHA geht, wird aus meinem Leben verbannt.

Daher: Es ist typisch, akzeptier es, sie wird auf die Schnauze fallen sobald sie merket dass der andere auch seine Socken liegen lässt und nur ein Mensch ist der stinkt, wenn er auf dem Klo war und dann angekrochen kommen - ob du sie dann noch willst, musst du wissen.

Was mich allerdings wundert: Wieso darf sie dazwischen daheim trinken? Das ist verboten und hat den sofortigen Rauswurf aus der REHA zur Folge.
 
  • #15
Lieben Dank für Eure Rückmeldungen -vor allem die Wertschätzung meinem Einsatz gegenüber tut mir irgendwie sehr gut. Mein Hausarzt hat mir auch Mut gemacht. Meiner Herkunftsfamilue konnte und wollte ich mich noch nicht anvertrauen, da diese Erde sonst verbrannt ist - ja und heute ist meine Frau bei diesem Typen, daher ein harter Tag für mich. Andererseits hat sie mir geschrieben, dass sie vielleicht einen Weg für uns sieht. Ich vertraue ihr, dass sie es ernst meint, gleichzeitig habe ich Angst, dass sie heute einen glücklichen Tag mit ihm erlebt... Das würde und doch wieder weiter auseinanderbringen...
 
  • #16
Miha, warum weihst du deine Herkunftsfamilie nicht ein? Das halte ich für falsch. Du willst sie auch noch schützen, wer schützt und unterstützt DICH? Du brauchst jetzt von allen Seiten Hilfe, bitte nimm auch die Hilfe von deiner Familie an, sie sollen wissen was in deiner Familie abgeht, nur so kannst du auch Unterstützung erfahren.

Bitte schweige nicht, rede!!! Nur so kann dir Hilfe zuteil werden.

Ich wünsche dir viel Kraft!
 
  • #17
Wenn sie Dir geschrieben hat, bist du noch ein Teil von ihrem Leben...

Ich denke nicht das in der Reha Egoismus gelehrt wird. Die Menschen haben sehr oft die gleichen Probleme / Gefühle...Mann / Frau fühlt sich "endlich verstanden"...

Sie verbringt einen Tag mit ihm...nun, das kann so oder so aussehen...also für Dich sowohl positiv als auch negativ sein...

Ich würde erst einmal abwarten, was von ihrer Seite kommt...

Was genau schon vorgefallen ist wissen nur die Beiden und das sie Dir geschrieben hat, zeigt dass sie auch über dich nachdenkt...

Vielleicht hat sie die rosarote Brille auf...aber wenn diese einem abgenommen wird, sieht man manches auch wieder klarer ;-).
 
  • #18
Lieber FS, Deine Frau ist derzeit viel mehr mit dem Neuen zusammen, als mit Dir und den Kindern. Für sie ist das toll und aufregend, sie hat ja viel Zeit, weil Du ihr alles abnimmst. Bei der genannten Persönlichkeitsstörung ist der Neue für sie das fehlerlose Nonplusultra, ihr Erlöser aus allen Sorgen. Er hat ja noch keine Ecken und Kanten, weil sie mit ihm noch keinen Alltag hat. Wenn das nämlich kommt, fällt er ratzfatz von dem Sockel, auf den sie ihn gehoben hat. Die Frage ist nur, ob Du so lange auf sie warten willst, um dann als Notnagel wieder einzuspringen.
Ich würde an Deiner Stelle erst mal klar Schiff machen und sie bitten, auszuziehen, raus aus der bequemen familiären Hängematte mit Abstechern zum Geliebten. Soll sie zu ihm ziehen. Entweder bleibt sie dort (dann hätte sie Dich sowieso irgendwann verlassen) oder sie besinnt sich endlich. Auch auf ihre Pflichten als Mutter.
Ich wünsche Dir ganz viel Kraft.
 
  • #19
Das mit dem Ausziehen aus der gemeinsamen Wohnung finde ich eine gute Idee, sie sollte merken, dass Du ihr Verhalten nicht einfach duldest, das es auch Konsequenzen hat.

Inwieweit Du deine Familie einweihst...nun, die Reha kann ja evtl. verlängert worden sein... ;-).
Ich würde es versuchen, zeig ihr Grenzen auf. Schick sie zu ihren tollen Typen... ob ER davon begeistert ist, wird sich zeigen ;-).

Mit den Kids...vielleicht kannst du es erst einmal "verheimlichen"...falls sie sich besinnt und Du sie zurück möchtest...

Denke in Ruhe darüber nach, was DU möchtest!
 
  • #20
Viele gute Ideen - die beiden hatten schon längst das ganze Programm, daher bin ich erst recht verletzt... Ich mag sie diesem Typen überhaupt gar nicht gönnen. Wir werden sehen, wenn sie nächsten Freitag zurück in den Alltag kommt. Ich habe immer Kontakt mit ihr, schon damit sie die Kinder sieht.
 
  • #21
Das Problem ist dass er nicht einfach sagen kann, geh zu deinem Typen. Wer bitte kümmert sich dann um die Kinder? Miha kann nicht ewig Urlaub nehmen, er muss Geld verdienen, er hat einen Job. Er kann seine Frau also nur zu ihrem Lover schicken wenn geklärt ist wer sich um seine 5 Kinder rund um die Uhr kümmert. Das hat oberste Priorität. Hast du eine Mutter oder Schwester etc. die einspringen kann? Das wird vermutlich sehr schwierig.
 
  • #22
Lieber FS,
ich kann in die Lobhudelei, die die anderen Frauen hier über Dir ausschütten nicht einstimmen.
Deine Frau hat sein langen Jahren eine massive psychische sowie Suchtproblematik. Eine Persönlichkeitsstoerung fällt nicht über einem Erwachsenen vom Himmel, die ist in jungen Jahren sehr stark ausgeprägt und verliert sich oft mit 40+ allmählich.

Es muss Dir also immer schon klar gewesen sein, dass Du eine sehr problematische Frau hast. Das hindert Dich aber nicht, ein Kind nach dem anderen mit ihr in die Welt zu setzen (Euer jüngstes ist 1 Jahr alt). Es grenzt eher an ein Wunder, wenn die Kinder keine Alkoholismus-bedingten Entwicklungsprobleme haben.

So eine psychisch instabile Frau unentwegt zu schwängern ist nicht das, was ich unter einem verantwortungsbewussten Mann verstehe - definitiv nicht. Ich finde es ist der Gipfel von Verantwortungslosigkeit und ich frage mich, wenn Du das Störungsbild Deiner Frau so gut benennen kannst, was für eine Störung hast Du? Darum solltest Du Dich auch mal kümmern, neben all den Problemen, die Du sonst noch rocken musst.

Sorry, dass ich es so sage, Persönlichkeitsstoerung und Sucht treten oft, aber nicht zwingend in Komorbiditaet auf. Dass mit 5 kleinen Kindern und selber an Borderline erkrankt, die Sucht der einzige Weg ist den Alltag noch ertragen zu können, finde ich schon fast eine logische Konsequenz.
Hoffentlich kommst Du nicht auf den Gedanken, Deiner Frau noch ein Versoehungskind zu machen. Nutz' die Zeit ihrer Abwesenheit und lass' Dich sterilisieren.

Du bist psychisch abhängig von Deiner Frau. Das ist was anderes als Liebe. Deswegen willst Du Dir auch keine Hilfe vom Jugendamt holen, weil die bei Kindswohlgefaehrdung in Dein Konstrukt, mit dem Du Deine Frau anbinden willst, eingreifen können. Ebenso hältst Du aus diesem Grund Deine Eltern fern. Du hilfst Deiner Frau damit überhaupt nicht, sondern haeltst sie in ihrer Krankheit und damit vermeintlicher Abhängigkeit von Dir fest, wenn sie sieht: sie kann machen was sie will, es hat keine Konsequenzen.
Dafür, dass Du keine Verantwortung für Deine Familie übernimmst, sondern versuchst alles wie es ist aufrecht zu erhalten - und es ist schlecht - mutest Du Deinen Kindern unglaublich was zu, was sie für ihr ganzes Leben beschädigt.

Nein, von mir kein Lob für Dein altruistisches Verhalten. Du benutzt Deine Frau und Deine Kinder für Deine eigenen Zwecke.
 
  • #23
Du hast in einigen Kritikpunkten nicht völlig Unrecht, Vikky. So einfach ist es aber nicht. Der Alkohol ist erst seit September diesen Jahres ein Thema, vorher nicht. Zudem war meine Frau immer ein wunderbares Mami für die Kinder. Einige Probleme habe ich bestimmt nicht genügend ernst genommen. Die Diagnose hat sie auch erst jetzt erhalten und ihre kranken Teile waren noch nie annähernd so stark. Vielleicht habe ich eine Art Abhängigkeit - daher gehe ich ja jetzt selbst zu einem
Therapeuten. Aber ich bin überzeugt, dass es richtig ist, die Familie zusammenzuhalten und nicht gleich einfach alles hinzuwerfen. Gerade weil ich auch Verantwortung trage. Aber von außen einfach drüber herziehen - das ist natürlich einfach.
 
  • #24
Hi,

scheinbar habe ich etwas falsch verstanden und liege vollkommen falsch, aber von mir liest Du erst einmal harte Worte.

Deine Frau ist jahrelang depressiv, in Behandlung sowie alkohollastig, liebt kleine Kinder, Du zeugst ihr gleich 5 derselben und alles ist bzw. wird gut!?! Du scheinst mir der einzige in dieser Familie zu sein, der verantwortungsbewußt und -voll hätte handeln können und tust es nicht!?! Wie kannst Du nur so lebensfern und -fremd sein? Du hast alles für sie getan, das was sie wirklich wollte und brauchte oder was Du "nur" glaubtest? Das Ergebnis spricht nicht dafür!
Die Grube in der Du jetzt sitzt, hast Du Dir selbst gegraben. Diese Erkenntnis finde ich sehr wichtig, damit Du endlich schaffst aus diesem Teufelskreislauf auszubrechen und Deinen Kindern und Dir eine gute Zukunft zu ermöglichen.

Was Du tun sollst?!

1. SOFORT Deinen Kindern und Dir jede mögliche Hilfe und Unterstützung, auch Deiner und Eurer Familie, organisieren
2. Klare Regeln für die Betreuung und Versorgung Deiner Kinder aufstellen und Deine Frau darin einbinden, soweit sie dazu in der Lage und Willens ist
3. Keine falsche Rücksicht auf Deine Frau nehmen, sie nimmt auch keine auf Eure Kinder und Dich, und sie vor die Alternative stellen Du oder er

Wach auf, nimm das Steuer in Deine Hände und bringe Deine Kinder und Dich durch diese stürmische Zeit. Du schaffst das. Ich wünsche Dir von ganzem Herzen die notwendige Kraft, den dazugehörigen Mut und weise Entscheidungen.

M46

PS: Ich habe nach einer 25jährigen Partnerschaft (auch) meine Frau nach drei monatiger Rumeierei zu ihrem Neuen geschickt und die Kinder sind bei mir geblieben. Eine verdammt düstere und schwere Zeit. Nun, nach 2 Jahren, scheint sie endlich überstanden.
 
  • #26
Sie sieht die Ursachen (Leben mit Dir - Kinder) sehr wohl.Deswegen: Arbeite an den Ursachen. So hart es ist.
Ja klar tut sie das. ER ist schuld...
Soviel zur Selbstreflexion von kranken Menschen. Liest man ja auch gleich noch weiter...
Deine Frau hat sein langen Jahren eine massive psychische sowie Suchtproblematik. Eine Persönlichkeitsstoerung fällt nicht über einem Erwachsenen vom Himmel, die ist in jungen Jahren sehr stark ausgeprägt und verliert sich oft mit 40+ allmählich.
Interessant Interessant !!!! Ist vielleicht am Küchentisch so aber nicht in der Realität...

Also kurz gesagt...selber Schuld. Erst bevö***st Du Deine Frau fünf-fach und dann treibst Du sie in den Alkoholismus. Alles wegen Dir und Deiner Einstellung. (Ironie off).
Kaum zu glauben wie einfach die Welt sein kann.

Menschen mit Problemen wie Du sie hier beschreibst, leben sehr wohl in ihrer eigenen Welt, interpretieren Geschehnisse eben aus ihren sehr engen depressiven oder auch manischen Sichtweise.
Ich glaube aber nicht, dass der FS ihre "Bedürftigkeit" ausgenutzt hat um 5 Kinder zu zeugen. Er hat ja augenscheinlich auch Pflichten übernommen und übernimmt sie.
Allerdings hört sich seine Beschreibung eben auch sehr stark nach einer Co-Abhängigkeit und/oder einem Helfersyndrom an. ...und da ich hier sehr genau weiß wovon ich schreibe, .....dass hat alles nur noch beschleunigt.
Das Du die Situation Deiner Frau nicht so wahrgenommen hast, wie sie sich jetzt darstellt, ist sicher bitter. Auch das "beschützen" Deiner Frau vor dem Bekanntwerden der Probleme in der Familie ist typisch für "Helfer". Von daher brauchst Du ebenfalls Hilfe, da die Situation euch beide zerstört hat.

Mein Tip an Dich ist daher,
1. Sorge für Deine Kinder für einen möglichst normalen Alltag, das gibt ihnen Sicherheit und Vertrauen.
2. Lass deine Frau derzeit in Ruhe. Also nur den nötigsten Kontakt.
3. Mach Dich schlau über meine Zeilen und lass Dir helfen.
4. Falls ihr noch einmal zueinander finden wollt, mach Dich auf eine harte Zeit gefasst.

M51
(Hat das alles selbst erlebt)
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #27
Von Bekannten die mit solchen Dingen beruflich zu tun haben hört man immer wieder den selben Rat: Alkoholiker und andere Drogensüchtige muss man fallen lassen. Meine Beobachtung ist, das auch das noch xfach passieren muss. Einmal fallen lassen reicht nicht. Diese Menschen scheinen sich nach ca. 3-4 Monaten wieder auf der sicheren Seite zu fühlen. Nun ist dieses Konsequenzen ziehen aber eben genau dass, was man eben als Partner oder Verwandter nicht will und nicht macht und da man da schwere Bedenken hat. Wer das mit Abstand sehen kann, erkennt den brutalen Egoismus von Alkoholikern die sich immer auf dich verlassen können und das auch ausnutzen. Die wissen einfach das du sie nicht hängen lässt oder nur für ein paar Wochen so tust als ob! Das gehört sozusagen zu ihrem "Geschäft" dich mittels des Mitleidsbonus oder deines tollen Charakters, einer der nicht so flott in den Sack haut dich als doppelten Boden für sich sicherzustellen und damit die Schnapsflasche zu sichern. Was auch immer ein Alkoholiker erzählt, um dich sicherzustellen: Das einzige was immer gewinnt ist der Alkohol. Für den werden Kinder, Partner, Eltern, die Ehe, die Arbeit und alles im Ernstfall über Bord gekippt. Auch du als Mann lebst aber heute nicht mehr in den Zeiten wo du auf Gedeih und Verderb wegen der Kinder durchhalten musst und noch den Rest von der Lohntüte für die Lebenshaltung retten. Sie ist ja eh ein Totalausfall und eine Gefahr für die Kinder. Daher hast du es ja auch schon alleine geschafft. Du wärst nicht der erste AE Vater, der es hinbekommt. Mein Rat ist also NICHT mehr zu warten. Du bist auch nicht das erste Kurschattenopfer. Auch Partner die aus "burnout" Kliniken kommen, hat oft genug der Hafer gestochen. Meine Meinung ganz privat, auch wenn man sich mal in der Welt umgeguckt hat: Denen geht es einfach viel zu gut. "Wenn es dem Esel zu wohl wird, geht er aufs Eis". Wenn du gehst wird sie immer noch von Kliniken, Ärzten, Betreuern, die dran verdienen und Ämtern durchgezogen. Also keine schlechtes Gewissen bitte. Die Kinder können sie ja auch besuchen. Dein Problem ist übrigens kein Einzelfall. Nur das es normalerweise umgekehrt auf der Welt ist. w48
 
G

Gast

  • #28
Meine Frau spricht mit mir darüber. Sie mag auch mich noch, spricht auch da noch von Liebe. Sagt aber auch, dass ich gegen den anderen keine Chance hätte
(...) Ich weiß nicht weiter, bin zu tiefst verletzt und fühle mich gedemütigt.
Du schützt sie, aber wer schützt dich vor solchen verletzenden Aussagen?!
Die professionelle Hilfe ist ein guter Schritt. Als nächstes solltest du deine engsten Angehörigen und Freunde einweihen, um sozialen Halt fernab deiner Frau zu bekommen. Du kannst deiner Frau nicht helfen und sie nicht beschützen. Schützen musst du dich und deine Kinder indem du dich trennst. Deine "tiefgründige und einzigartige Beziehung" ist eine einzige Ilusion und Teil ihrer Krankheit. Deine Frau kann keine Gefühle und Emotionen empfinden wie du, und eine stabile Beziehung wird für sie nie möglich sein. Für dich, vor allem aber für deine Kinder kann dies schwerwiegende Folgen haben.
 
H

Halbtrocken

  • #29
Hallo miha,
habe sehr ähnliches mitgemacht, wenn vielleicht nicht ganz so heftig (habe nur 2 Kinder, Frau "nur" depressiv, keine Alkoholikerin). Habe auch ähnlich wie Du versucht, die Familie zusammenzuhalten. Aber der Reiz des Neuen und die vielleicht damit verbundene Hoffnung, dass sich etwas im Leben ändert, war zu stark.
.......
Es fällt so unglaublich viel Stress ab, weil Du Dich einfach nicht mehr um Deine Frau kümmern musst. Das Leben geht dann nicht mehr an Dir vorbei. ......
Hallo Sven,
gut zu wissen, daß es mir nicht allein so ging.
Bei mir gleiche Situation, zwei Kinder, 3 Klinikaufenthalte über teilw. Monate, zwei Liebhaber der Frau, zwei Trennunge, davon die letzte endgültig.

Für den FS miha: lerne aus unseren Fällen und nimm Dein Leben ejtzt in die Hand. Sonst bereust Du es wie ich, nicht schon die letzte, von ihr ausgehende Trennung genutzt zu haben endlich wieder ein Leben zu haben.
Denn egal, was andere dazu meinen, nur wer eine depressive Frau hat, weiß, daß man damit noch ein Kind zu betreuen hat. Aber dieses zusätzlich Kind hat eben Rechte und Ansprüche wie Erwachsene aber Verantwortungsbewußtsein und Leistungsfähigkeit wie ein Kind.
Wer ein Leben führen will, muß sich von solcher Frau trennen, daß weiß ich jetzt, deshalb sieh die Trennung Deiner Frau von Dir als Hilfe, daß Du wieder ein egenes Leben führen kannst und nicht als Schicksalsschlag. Der ist nämlich die Krankheit.